Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2008)

  • Ludwig van Beethoven: 10 variierte Themen für Klavier, Flöte oder Violine ad. lib. op. 107


    Nr. 10 Variationen über "The Highland Watch"




    Die Schlussnummer ist wieder eine Air écossais, spirituoso e marciale. Heiter und unterhaltend geht der Zyklus zu Ende. Die pausenlose Marschmelodie wird in den Variationen aufgelöst, in der 2. Variation werden dem sublimierten Marschrhythmus in der linken Hand Synkopen in der rechten Hand und in der Flötenstimme entgegen gesetzt. Die vierte ist ein Adagio espressivo. Die fünfte verwandelt die Marschmelodie in einen überraschenden 6/8-Rhythmus.



    Old Scotia, wake thy mountain strain
    In all its wildest splendours!
    And welcome back the lads again,
    Your honour's dear defenders!
    Be every harp and viol strung',
    Till all the woodlands quaver:
    Of many a band your Bards have sung,
    But never hail'd a braver.


    Refrain
    Then raise the pibroch, Donald Bane,
    We're all in key to cheer it;
    And let it be a martial strain,
    That warriors bold may hear it.


    Ye lovely maids, pitch high your notes
    As virgin voice can sound them,
    Sing of your brave, your noble Scots,
    For glory kindles round them.
    Small is the remnant you will see,
    Lamented be the others!
    But such a stem of such a tree,
    Take to your arms like brothers.


    Refrain:
    Raise high the pibroch, Donald Bane,
    Strike all our glen with wonder;
    Let the chanter yell, and the drone notes swell,
    Till music speaks in thunder.


    What storm can rend your mountain rock,
    What wave your headlands shiver?
    Long have they stood the tempest's shock,
    Thou knowst they will for ever.
    Sooner your eye these cliffs shall view
    Split by the wind and weather,
    Than foeman's eye the bonnet blue
    Behind the nodding feather.


    Refrain:
    O raise the pibroch, Donald Bane,
    Our caps to the sky we'll send them.
    Scotland, thy honours who can stain,
    Thy laurels who can rend them!


    Liebe Grüße Peter

  • bei mir jetzt ein wunderbar aufgenommener Mitschnitt:


    Lully: Cadmus et Hermione
    Chœur et Orchestre de l'Académie Européenne d'Ambronay / Christophe Rousset



    Schade dass diese Aufführungen nie auf CD veröffentlicht werden, es sind meist ganz junge Musiker die gerade ihr Studium beendet haben.
    Diese Aufführungen sind immer ein Fest und wenn sie von solchen Dirigenten wie Christie, Rousset oder Garrido geleitet werden dann kann man über die Ergebnisse nur staunen.


    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

  • Diese:



    L. v. Beethoven: Violinkonzert D-Dur, op. 61
    Viktoria Mullova (Violine), Orchestre Revolutionnaire et Romantique, Leitung: John Eliot Gardiner


    Herzlichst,
    Medard

  • Bach, Brandenburgische Konzerte




    ....mit herzlichem Dank an Robert für den guten Tipp!!!


    :hello:


    Elisabeth

  • Faures Nocturnes- gespielt von Emil Naoumoff:



    Herzliche Grüße,:hello::hello:


    Christian

    Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)

  • Diese:



    Alessandro Scarlatti: La Giuditta
    Celine Ricci (Sopran), Adriana Fernández (Sopran), Martin Oro (Alt), Vincenzo di Donato (Tenor), Bruno Rostand (Bass), Le Parlement de Musique, Leitung: Martin Gester


    :jubel: :jubel: :jubel:


    Herzlichst,
    Medard

  • Diese:



    W. A. Mozart: Messe C-Dur, KV 317, »Krönungsmesse«
    Barbara Schlick (Sopran), Elisabeth von Magnus (Alt), Paul Agnew (Tenor), Matthijs Mesdag (Bass), Amsterdam Baroque Orchestra and Choir, Leitung: Ton Koopman


    HERRLICH!!!


    :faint: :jubel: :jubel: :angel:


    Herzlichst,
    Medard

  • BEETHOVEN 9.Sinfonie



    SUTHERLAND- HORNE - KING - TALVELA


    Wiener Philharmoniker


    HANS - SCHMIDT ISSERSTEDT Dirigent


    Decca 1966


    :pfeif:

    mucaxel

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  • Bereits zum zweitenmal hintereinander:





    Johann Sebastian Bach: Motetten BWV 225-230
    Agnès Mellon, Greta de Reyghere, Vincent Darras, Howard Crook, Peter Kooy - Solisten (für BWV 227)
    La Chapelle Royale, Collegium Vocale
    Leitung: Philippe Herreweghe



    Als ich mir die CD vor ein paar Jahren gekauft habe, war ich zunächst enttäuscht - ich hatte mich an Gardiners (wesentlich größer besetzte) Erato-Aufnahme mit dem Monteverdi Choir gewöhnt. Inzwischen kann ich der Herreweghe-Aufnahme viel abgewinnen - sie hält in vieler Hinsicht die Mitte zwischen Gardiner und der noch kleiner besetzten und überhaupt sehr asketischen (sowie schwer vibratoarmen :D) Einspielung mit Cantus Cölln/Junghänel.


    Herreweghe lässt in der Regel drei Sänger pro Vokalpartie singen. Ausnahme: "Jesu, meine Freude" ist solistisch besetzt, weil "diese Musik innerhalb der langen Tradition geistlicher Madrigale zu sehen ist und [...] der konzertante Charakter anderer Motetten ihr gänzlich fremd ist" (Herreweghe).


    Die Herren LB und HvK haben dieses Repertoire zum Glück nicht eingespielt... :rolleyes:



    Viele Grüße


    Bernd

  • Aus dieser Box:



    Francois Couperin: Seconde Livre de pièces de clavecin (1716), Septiême Ordre
    Michael Borgstede, Cembalo (Titus Crijnen [1998] nach J. Ruckers [1638])


    Borgstede musiziert diese meisterhaften Miniaturen berückend schön. Seine agogischen Schrullen sind zunächst vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig - aber gerade diese charmanten Eigenwilligkeiten machen sein Spiel IMO besonders lebendig und berührend.


    Ganz herzlich,
    Medard

  • Carmina Burana - Vol. 3
    Tempus transit gelidum


    [amx=B000001354]300[/amx]


    Michael George singt von Tom Finucane begleitet, ein Lied, das nach dem Ende der Winterzeit die Mai begrüßt: das Eis ist gewichen, jubelnd singen die Vöglein - und schöner als die Blumenpracht sind die Mädchen, die das Lied feiert.



    Tempus transit gelidum, mundus renovatur,
    verque redit floridum, forma rebus datur.
    Avis modulatur, modulans letatur,
    avis modulatur, modulans letatur
    lucidior et lenior aer iam serenatur;
    iam florea, iam frondea silva comis densatur.

    Ludunt super gramina virgines decore,
    quarum nova carmina dulci sonant ore.
    Annuunt favore volucres canore,
    favet et odore tellus picta flore.
    Cor igitur et cingitur et tangitur amore,
    virginibus et avibus strepentibus sonore.

    Tendit modo retia puer pharetratus;
    cui deorum curia prebet famulatus,
    cuius dominatus nimium est latus,
    per hunc triumphatus sum et sauciatus:
    pugaveram et fueram en primis reluctatus,
    sed iterum per puerum sum Veneri prostratus.

    Unam, huius vulnere saucius, amavi,
    quam sub firmo federe michi copulavi.
    fidem, quam iuravi, numquam violavi;
    rei tam suavi totum mi dicavi.
    Quam dulcia sunt basia puelle! iam gustavi:
    nec cinnamum et balsamum esset tam dulce favi!


    Liebe Grüße Peter


  • Hi!


    Bei mir läuft gerade diese CD:



    Wirklich ungeheuer leichte, fetzige Musik. Weiß gar nicht, wie man das stilistisch einordnen soll. Bin wahrlich kein Holst-Kenner.


    Die Interpretation ist perfekt und reißt absolut mit! :)


    Jedenfalls sehr schöne, spritzige, knallige, melodiöse Musik die sofort bestens ins Ohr geht.


    Klanglich gleichfalls F A M O S !!!! :jubel:


    Grüße


    Frank :)

  • Reinhard Keiser: Der geliebte Adonis



    Medard war an dem Kauf dieser (wohlfeilen) Box Schuld, nach einer kurzen Irritation zu Beginn der Ouvertüre steigert(e) sich das Vergnügen von Track zu Track.


    Nun sollte mir noch eine gemäße, nun sicher moderate [ :baeh01:] Inszenierung einfallen ... war das nicht der Anlass dazumal?


    Liebe Grüße Peter

  • Ein wenig ist es noch hin bis zu seinem Geburtstag. Nein, nicht der.... :no:


    Am 11.11.2008 würde der großartige Dirigent Ernest Ansermet 125 Jahre alt.


    Zu Beginn dieses Jubeljahres ein Griff zu einer Platte, die nicht unbedingt als übliches Ansermet-Programm vermutet würde: Mozarts KV. 361, die Serenade Nr. 10 für 13 Blasinstrumente. Ansermet dirgiert hier auf einer DECCA mono-LP (LXT 5121) Mitglieder des Orchestre de la Suisse Romande.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Guten Abend


    noch etwas frühbarocke Weihnachtmusik



    Per il Santissimo Natale



    Pastoralen von Donati, Cazzati, Monteverdi,
    Banchieri, Storace, Cifra, Tarditi, Picchi,
    Scarani, Merula, Fiamengo, Frescobaldi, Rigatti.


    gespielt vom Ensemble La Fenice :jubel:


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Bei mir weiterhin von Ernest Ansermet dirigierte Musik. Zur Zeit: Frank Martin - Konzert für Violine und Orchester. Es spielt Wolfgang Schneiderhan. Und diesmal gibt's sogar ein Photo:



    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

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  • Heute gehört:



    Symphonien 4-6, opp. 60, 67, 68; Violinkonzert op. 61
    Bernstein, Stern, New York Philharmonic


    desweiteren:



    Coriolan, op. 62
    Zinman, Tonhallenorchester Zürich

    Früher rasierte man sich wenn man Beethoven hören wollte. Heute hört man Beethoven wenn man sich rasiert. (Peter Bamm)

  • Annette Dasch: Deutsche Barocklieder



    Heinrich Albert: Letzte Rede einer vormals stolzen und sterbenden Jungfer


    Als Zwischenspiel zu Keisers "Adonis" kam mir der Albert gerade recht. Der in diesem Forum abgedruckte Text dieses Lied war nicht zuletzt einer der Entscheidungsgründe für den Kauf der CD. Der andere war die Neugier an Annette Dasch nach ihrem fulminanten Aminta in Mozarts "Il rè pastore". Die Rede ist musikalisch eher schlicht, brilliert aber sprachlich ...



    Ich armer Madensack!
    Die ich vor wenig Wochen
    Belebt, grad und schön,
    Gleich einem Hirsche ging,
    Und hoch geehret ward,
    Und manchen Gruß empfing,
    Lieg hier nun hingestreckt
    Und bin nur Haut und Knochen;
    Die Glieder sterben mir,
    Die Augen sind gebrochen.
    War dieses, daß ich mich
    Mit Golde so behing?
    Ihr Freunde, haltet Mund und Nase zu, ich stink.
    Ach Gott!
    So wird mein Pracht und Uebermut gerochen!
    Ihr Jung- und Frauen kommt,
    Kommt spiegelt euch in mir!
    Lernt hie, was Hochmut sei,
    Was Stand, Gestalt und Zier!
    Ihr seht, ich muß davon,
    Mein Leben will sich schließen.
    Lebt alle wohl, und habt euch stets in guter acht!
    Gedenkt wie mich der Tod,
    So scheußlich hat gemacht!
    Ich tanze nur voran; Ihr werdet folgen müssen.


    Liebe Grüße Peter

  • Jules Massenet (1842 – 1912)
    Eve (Mysterium in drei Teilen)


    Susanne Geb, Angelos Simos, Armin Kolarczyk
    Euregio SO, Jean-Pierre Faber
    Label: Arte Nova, DDD, 1998





    LG, Elisabeth

  • Dieses Drei-Königs-Treffen ist noch spannender als das Dreikönigs-Treffen der FDP ... :rolleyes:



    Bach: Epiphanias-Messe
    McCreesh, Gabrieli Consort & Players


    u.a. mit: Kantate BWV 65 "Sie werden aus Saba alle kommen" (traumhaft schön ... :yes: )


    Grüße von Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • Zitat

    Original von Andrew
    Dieses Drei-Königs-Treffen ist noch spannender als das Dreikönigs-Treffen der FDP ... :rolleyes:


    Grüße von Andrew


    Dazu gehört allerdings nicht viel....


    Bei mir Mozart mit Klarinette und Les Adieux



    Mit Gruß von Carola

  • Ich betrete gerade komplettes Neulaund und dies auch noch zu später Stunde!



    zuvor habe ich Instrumentalstücke dieses Komponisten gehört.


    Hier ist wohl eine DVD-Anschaffung dringend notwendig! Christie vielleicht?

    29.08.1958 - 25.06.2009
    gone too soon

  • Gerade läuft die Nadel in die Auslaufrille: Roger Reversy spielte das c-moll Oboenkonzert von Benedetto Marcello mit dem Orchestre de la Suisse Romande unter der Leitung von Ernest Ansermet.


    Die Platte dürfte aus den frühen 1950ern stammen - eine 10'' - und bringt Marcello zusammen mit Vivaldis Fagott-Konzert d-moll. Erstaunlich ist der schlanke intime Klang der Orchesterbegleitung. Hinreissend gespielt das charmante Adagio. Besonders das Marcello-Konzert mag dazu angetan gewesen sein, Interesse an der Barockmusik zu wecken (zu der Zeit verzeichnten die Plattenkataloge mal gerade eine Einspielung der Vier Jahreszeiten Vivaldis (Barchet unter Münchinger, wenn ich mich nicht irre; Barchet nahm op. 8 auch noch mit Rolf Reinhard für VOX auf).


    Nun Freunde eine gute Nacht


    und liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Ludwig van Beethoven: Mit einem gemalten Bande op. 83 Nr. 3


    [amx=B00023GOYQ]300[/amx]


    Hier singt Walther Ludwig, begleitet von Michael Raucheisen.


    Die Lieder op. 83 sind Ausdruck der Verehrung Goethes durch Beethoven. Sie wurden zur Zeit der Entstehung der Egmont-Musik komponiert und tragen z.T. schon deutliche Zeichen des Spätstils Beethovens. In der Abfolge der drei Lieder op. 83 bildet "Mit einem gemalten Bande" den rondoartigen Ausklang.


    "Mit einem gemalten Bande" ist ein frühes Gedicht Goethes aus der Sesenheimer Zeit, die inhaltliche Verwandtschaft mit Klopstocks "Rosenband" ist erkennbar. Die erste und vierte Strophe bilden den Rahmen, die mittleren Strophen sind zusammengefasst, sind frei in der Syntax und dem Ausdruck der Worte komponiert. Inhaltliche Mitte und Wendepunkt des Gedichtes sind die Verse:


    Ein Blick, geliebtes Leben
    und ich bin belohnt genug.


    Beethoven hat ihnen durch Wiederholung und rhythmische Dehnung den notwendigen Nachdruck gegeben. Am Ende der Ariette steht eine kleine Stretta. "Verbindet" ist ausgeziert, eine Verbildlichung des ersehnten Bandes zwischen beiden Liebenden.

    Kleine Blumen, kleine Blätter
    Streuen mir mit leichter Hand
    Gute, junge Frühlings-Götter
    Tändelnd auf ein luftig Band.


    Zephir, nimm's auf deine Flügel,
    Schling's um meiner Liebsten Kleid;
    Und so tritt sie vor den Spiegel
    All in ihrer Munterkeit.


    Sieht mit Rosen sich umgeben,
    Selbst wie eine Rose jung.
    Einen Blick, geliebtes Leben!
    Und ich bin belohnt genug.


    Fühle, was dies Herz empfindet,
    Reiche frei mir deine Hand,
    Und das Band, das uns verbindet,
    Sei kein schwaches Rosenband!



    Liebe Grüße Peter


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