Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2008)

  • Zitat

    Original von ThomasBernhard


    Gute Idee. Und irgendwann danach käme dann irgendwann, nachdem es keine neuen Nachrichten mehr gibt, aus hochaktuellem Anlass ein Mitschnitt des dem zugrunde liegenden Musicals 1600 Pennsylvania Avenue.

    Der reicht zwar klanglich bei weitem nicht an diese hochinteressante Konzertfassung heran, aber gibt doch einen noch besseren Eindruck der Bedeutung verschiedener früherer Bewohner des weißen Hauses.


    :hello: Jacques Rideamus


  • Auch ne gute Idee. Aus aktuellem Anlass also:


    Aaron Copland: Billy the Kid (Suite)


    Kleiner Scherz. Ich genehmige mir das "Original" der Fanfare:


    Aaron Copland: Symphonie Nr. 3


    New Zealand Symphony Orchestra
    James Judd


    :hello:
    Wulf

  • Guten Tag


    jetzt im Player:



    "Arien für Farinelli"


    Vivica Genaux singt Arien von Porpora, Broschi, Giacomelli und Hasse
    (und als Zugabe noch Galuppis Concerto a 4 in c).
    Es spielt dazu die Akademie für Alte Musik Berlin :jubel: :jubel:


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Guten Abend


    heute in Heidelberg gekauft und auf dem Rückweg unterwegs angehört:



    John Dowland


    Lautenlieder "In Darkness let me dwell"


    Mit Dorothee Mields (Sopran); Hille Perl, Frauke Hess, Juliane Laake, Sarah Perl u. Marthe Perl (Viola da gamba) und Lee Santana (Laute)
    Mustergültige Einspielung dieser Werke des englischen Renaissance-Lautenisten Dowland, er hätte es wohl nicht besser können ? :jubel: :jubel:


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

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  • Angeregt durch den hoch interessanten Lösungsthread zum Rätsel um geistliche Würdenträger höre ich seit langer Zeit mal wieder:


    Sergej Prokofiew (1891-1953):
    Ognennyi Angel (Der feurige Engel) - Oper in 5 Akten, opus 37 1919-27
    Siegfried Lorenz, Nadine Secunde, Rosemarie Lang, Ruthild Engert-Ely, Heinz Zednik, Petteri Salomaa, Kurt Moll, Gösta Zachrisson, Bryn Terfel, Carl-Gustaf Holmgren, Märta Schéle, Maria Schéle u. a.
    Gösta Ohlin's Vocal Ensemble & Pro Musica Chamber Choir, Gothenburg
    Gothenburg Symphony Orchestra, Neeme Järvi
    DG, 1990, 2 CD



    :] :] :]


    :hello:
    Johannes

  • Iss ja gut jetzt - ich schließe ja schon meine Lücke:



    Claude Debussy: Mélodies


    Sandrine Piau, Sopran
    Jos van Immerseel, Klavier


    :hello:
    Wulf

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  • Hallo,


    dann will ich hier mal eine meiner Neuerwerbungen vorstellen - komme derzeit nicht dazu, alles unter "Heute gekauft" zu notieren:



    Qara Qarayev (1918-1982)
    Sinfonie Nr.3 für Kammerorchester (1965)
    Russisches PO / Dmitri Jablonski


    Erst mal verstehe ich nicht so ganz, weshalb Naxos "Kara Karayev" schreibt, was die (englische) Transskription aus dem Kyrillischen darstellt - in Aserbaidschan ist mittlerweile ja ein lateinisches Alphabet eingeführt worden, und somit müsste man korrekterweise "Qara Qarayev" schreiben. Die Dritte Sinfonie kannte ich - wie alle auf dieser CD eingespielten Werke - schon vorher aus sowjetischen Aufnahmen. Da mir diese Musik sehr gefällt, habe ich mir die CD natürlich gekauft und möchte sie gerne weiterempfehlen. Die Dritte Sinfonie - als Kompositionsdatum wird auf der CD 1964 angegeben, ich hatte vorher 1965 als Information - arbeitet mit Zwölftontechnik, und zwar auf eine sehr faszinierende und erfrischende Art und Weise, zumal Qarayev trotzdem nicht auf aserbaidschanische Einflüsse verzichtet. Die vier Sätze sind alle recht knapp gehalten (zwischen sechs und sieben Minuten) und in einem eher lakonischen, kammermusikalisch geprägten Tonfall geschrieben. Beim ersten Hören war ich ziemlich verblüfft, als ich die nonchalanten staccato-Einleitungstakte hörte; mittlerweile finde ich diese Musik sehr originell und übrigens gar nicht "typisch sowjetisch", was auch immer man darunter verstehen mag.


    Viele Grüße
    Holger

  • Clara Schumann: Auf einem grünen Hügel op. 23,4





    Auf einem grünen Hügel,
    da steht ein Röslein hell,
    und wenn ich rot, rot Röslein seh',
    so rot wie lauter Liebe,
    möcht' weinen ich zur Stell'!



    Auf einem grünen Hügel,
    da stehn zwei Blümlein blau,
    und wenn ich blau, blau Blümlein seh',
    so blau, wie blaue Äuglein,
    durch Tränen ich sie schau'!



    Auf einem grünen Hügel,
    da singt ein Vögelein;
    mir ist's, als säng's: Wer niemals Leid,
    recht großes Leid erfahren,
    wird nie recht glücklich sein.





    Liebe Grüße Peter

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  • Georg Philipp Telemann: Concerto in A-dur für Oboe d'amore, Streicher und Bc



    Mein Start in den Tag ... Thomas Indermühle spielt die Oboe und leitet das English Chamber Orchestra. Eines dieser wunderbaren Sicilianos leitet das Konzert ein.



    Liebe Grüße Peter

  • Zitat

    Original von acousticsguru


    Liebe Grüsse aus der Schweiz, David.


    Hallo David, magst Du zu dieser CD im Yudina-Thread ein paar Zeilen schreiben? Die große nachgelassene Schubert-Sonate lässt sich in der Yudina Einspielung auf youtube nachhören, und ich finde diese Deutung -bei allem Respekt vor dieser Künstlerin- in dem extrem breiten Tempo, daß dann nach dem Bass-Triller mächtig anzieht, schon arg ungewohnt.


    Bei mir gerade frühe Quartett-Musik von Schubert aus dieser Box:



    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Jetzt ist Herreweghe aus dem Rennen :D



    Jean Baptiste Lully: Armide, Tragèdie Lyrique en 5 actes et un Prologue 1686
    Les Arts Florissants / Christie




    :faint: :faint: :faint: :faint: :faint: :faint: :faint: :faint: :faint:



    Geil !

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  • Lieber Bernhard, bin ich das schuld? ;)


    Ich habe diese Cd vor einer Woche in Basel gekauft und bin auch ganz begeistert!



    Ich hôre gerade


    Daraus- was sonst- Frauenliebe und - leben.


    Da ich diese Stimme liebe und das der grosstmöglcihe Gegensatz in Interpretation und Timbre zu meiner vorher gehörten Lotte Lehmann Version ist, ist mein Urteil zweigeteilt.


    Man kann das wunderbar so singen, es gewinnt einen serh speziellen "jungen" Charakter :jubel: aber man kann diesen Zyklus, der eigentlcih für etwas tiefere und etwas schwerere Stimmen rein Tessiturmässig geeigenter ist, auch anders singen.


    Fairy Queen

  • wieder einmal Neuland:



    Michael Berkeley (*1948 ): Or shall we die?


    Heather Harper, Sopran
    David Wilson-Johnson, Bariton
    London Symphony Chorus & Orchestra
    Richard Hickox


    Das Libretto verfasste kein Geringerer als Ian McEwan.


    :hello:
    Wulf

  • Ist zwar ein bissal zu früh für Weihnachtssachen, aber trotzdem:

    DER MESSIAS
    Kerstin Avemo, Patricia Bardon, Lawrence Zazzo, Kobi van Rensburg, Neil Davies
    Clare College Choir, Freiburger Barockorchester, Rene Jacobs


    LG joschi

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  • Guten Tag


    nach der Arbeit jetzt:



    J.S. Bach


    Intentions & Sinfonias für Cembalo BWV 772 - 801


    Gustav Leonhardt spielt auf einem Cembalonachbau von M. Skowroneck nach einem Vorbild von J.D. Dulcken, 1745 :jubel: :jubel:


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Guten Tag



    ebenfalls :):yes:


    Jetzt gehts weiter mit Dowland u. Co:



    "Lachrimae"


    Mit Pavanen von J. Dowland, H. Scheidemann, J. Schorp, A. Holborne, C. Farina u. S. Scheidt.


    Die Musica Antiqua Köln spielt diese Werke nicht auf Gamben und Lauten, sondern setzt ein gemischtes Streicherensemble mit Violinen, Bratschen und Cello ein :jubel: :jubel:


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Beim mir gerade diese hier


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    Absolut zu empfehlen.


    Gruss
    Holger

    "Es ist nicht schwer zu komponieren.
    Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
    Johannes Brahms

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