Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2008)
- Elisabeth
- Geschlossen
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Original von rappy

R. Strauss - Ein Heldenleben - Karajan / Berliner
Phänomenal

Der 13-minütige-Abschnitt "Des Helden Gefährtin" ist Gänsehaut pur.
... Und gerade eben schon wieder. Das Stück macht süchtig. Mit jedem Hören entdeckt man Neues.
Vielleicht von der Vielfalt der musikalischen Ideen (ich möchte gar nicht beginnen, die ganzen Bläsersoli zu zählen...) und der motivischen Verflechtung die reichhaltigste Tondichtung? -
Miklós Rózsa (1907 - 1995)
Spellbound Concerto for piano and orchestra (1946)
Joshua Pierce, Klavier
Dorothy Jonas, Klavier
Utah Symphony Orchestra
Elmer BernsteinVarèse Sarabande

Davidoff

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Zum Vergleich mit Dresden

Marc Soustrot , Orchestre de la Suisse Romande
LG
Emotione
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Im Konzert gibt es gleich folgendes auf die Ohren:
Paul Dukas (1868 - 1935)
Fanfare pour précéder 'La Péri'
La Péri - Poème dansé (1911 - 1912)
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Ernest Chausson (1855 - 1899)
Poème pour violon et orchestre op. 25 (1896)
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Maurice Ravel (1875 - 1937)
Tzigane - Rhapsodie de concert pour violon et orchestre (1924)
Rhapsodie espagnole (1907)
La valse - Poème chorégraphique (1920)
Caroline Widmann, Violine
Orchestre National de Lille
Jean-Claude CasadesusKölner Philharmonie - 18:00
Davidoff

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Mit Corellis Violinsonaten den Sonntag ausklingen lassen, schön!

Arcangelo Corelli (1653-1713)
Violinsonaten op. 5 Nr. 1-6* CD i
* Erscheinungstermin: 5.6.2000
* Verfügbarkeit: lieferbar innerhalb einer Woche
(soweit verfügbar beim Lieferanten) iDetailinformationen
* Künstler: Bachini, Christensen, Contini, Gohl
Mit sonntäglichen Grüßen,
diotima.

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Aus den "Très riches heures du Moyen Age - Le Siècle de L'Ars Nova"
Anonym: Mater ora filium
[amx=B00000074R]100[/amx]
Geistliche Musik aus dem England des 14. Jahrhunderts. Es singt das Hilliard Ensemble.
.Liebe Grüße Peter
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Guten Abend
ist zwar noch paar Tage bis Nikolaus, trotzdem höre ich jetzt mit Gefallen:
Giovanni Battista Bononcini
"San Nicola di Bari - Oratorio a quarttro con concertino e con grosso"
Eingespielt durch das Ensemble Les Muffatti und den Sängern Lavina Bertotti, Elena Cecchi Fedi, Gabriella Martellacci und Furio Zanai.
Feinste italienische Oratorienmusik des ausgehenden 17. Jhd.

Gruß

aus der Kurpfalz
Bernhard
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Ich hörte gerade wieder den Chor aus Nabucco und war, wie immer ergriffen, von dieser einfachen, eindringlichen Komposition meines Verdi.
Herbert. -
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Franz Schubert: Die junge Nonne D 828
Wie braust durch die Wipfel der heulende Sturm!
Es klirren die Balken, es zittert das Haus!
Es rollet der Donner, es leuchtet der Blitz,
Und finster die Nacht, wie das Grab!Immerhin, immerhin,
so tobt' es auch jüngst noch in mir!
Es brauste das Leben, wie jetzo der Sturm,
Es bebten die Glieder, wie jetzo das Haus,
Es flammte die Liebe, wie jetzo der Blitz,
Und finster die Brust, wie das Grab.Nun tobe, du wilder gewalt'ger Sturm,
Im Herzen ist Friede, im Herzen ist Ruh,
Des Bräutigams harret die liebende Braut,
Gereinigt in prüfender Glut,
Der ewigen Liebe getraut.Ich harre, mein Heiland! mit sehnendem Blick!
Komm, himmlischer Bräutigam, hole die Braut,
Erlöse die Seele von irdischer Haft.
Horch, friedlich ertönet das Glöcklein vom Turm!
Es lockt mich das süße Getön
Allmächtig zu ewigen Höhn.
Alleluja!Liebe Grüße Peter
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Original von Klawirr
Dieses Kistchen:Fritz Geissler: Sinfonie Nr. 2 (1961-63)
Gewandhausorchester Leipzig, Leitung: Václav NeumannViele Grüße,
MedardHallo Medard,
sehr gute Wahl, wenn du mich fragst... Hatte meine Meinung zu diesem Werk ja kürzlich an dieser Stelle kundgetan. Ich habe mittlerweile ziemlich viel von diesem Komponisten und finde ihn hochinteressant. Es ist natürlich generell sehr begrüßenswert, dass Berlin Classics jetzt doch endlich mal ein paar Schätze zu heben gewillt ist, hat ja lange genug gedauert. Allerdings hat die Edition auch ein paar Schwachstellen - dazu äußere ich mich vielleicht später mal. An dieser Stelle nur kurz ein Aspekt: wenn Geißler im Beiheft fast als eine Art Regimekritiker (Schluss der zweiten Sinfonie als Provokation? naja) dargestellt wird, ist das nach allem, was ich weiß, ziemlich falsch. Wohl aber war er ein Komponist, der an neueren Kompositionstechniken sehr interessiert war und damit vielleicht zum Teil auch den Rahmen des "Erlaubten" (was sowieso stark zeitbezogen zu betrachten ist!) sprengte. Das führt hier jedoch zu weit... Ich hoffe, dir gefällt die Musik!
Viele Grüße
Holger -
Strauss: Violinkonzert und Sinfonia Domestica
Staatskapelle Dresden, Kempe:

Bei mir allerdings in der Brilliant-Box, siehe a.a.O.:
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Nikolai Demidenko spielt die dritte Sonate Chopins:
Eines muss ich jetzt schon sagen: Eigentlich kaufte ich die CD in erster Linie wegen den Preludes- und da hat mich Demidenko auch voll überzeugt- aber die eigentliche Entdeckung dieser CD ist die dritte Sonate. Gehört habe ich sie schon länger nicht mehr, so richtig warm geworden war ich mit ihr nie. Jetzt wundere ich mich beim Hören: Wieso eigentlich? Aber das hat sich mit dieser Aufnahme geändert. Besonders das Largo hat es mir angetan! Dazu tut auch der wunderbar aufgenommene Fazioli, den Demidenko benutzt sein übriges. Das gibt es eben immer wieder: Lange Zeit sagt einem eine bestimmte Musik nichts- und dann: Simsalabim! Dann fallen auf einmal alle Puzzlestücke wie von Zauberhand an ihren Platz- wie von selbst.
Herzliche Grüße,


Christian
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Da sein 125. Geburtstag näher rückt, gibt's bei mir was von Ernest Ansermet. Momentan aus dieser Box Concerti grossi von Händel. Die Aufnahme scheint aus den späten 1920er Jahren zu stammen. Ansermet dirgiert hier nicht "sein" Orchester, sondern das DECCA-String-Orchester. Erstaunlich für die Zeit, daß der Händel hier tatsächlich in einer recht intimen und erstaunlich luziden Besetzung gegeben wird. So zurückhaltend war Ansermet später bei Händel nicht mehr. Mit Jeanne Demessieux hat er Anfang der 1950er Jahre die Orgelkonzerte op.4 Nr. 1 und 2 eingespielt, eine sehr -hm-kraftvolle Aufnahme.

Liebe Grüße vom Thomas

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Zitat
Original von Thomas Pape
Da sein 125. Geburtstag näher rückt, gibt's bei mir was von Ernest Ansermet. Momentan aus dieser Box Concerti grossi von Händel. Die Aufnahme scheint aus den späten 1920er Jahren zu stammen. Ansermet dirgiert hier nicht "sein" Orchester, sondern das DECCA-String-Orchester. Erstaunlich für die Zeit, daß der Händel hier tatsächlich in einer recht intimen und erstaunlich luziden Besetzung gegeben wird. .
Lieber Thomas,
da mache ich mit, ich habe mir die Box auch aus dem Regal geholt, bei mir läuft nun
Claude Debussy: La Mer
Liebe Grüße Peter
