Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2008)

  • Granville Bantock (1868 - 1946)


    Sappho - Nine fragments with a Prelude for mezzo-sopran and orchestra (1906)


    Susan Bickley, Mezzosopran
    Royal Philharmonic Orchestra
    Vernon Handley


    Hyperion



    So schön! ;(


    Davidoff

    Verachtet mir die Meister nicht


  • ... Und gerade eben schon wieder. Das Stück macht süchtig. Mit jedem Hören entdeckt man Neues.
    Vielleicht von der Vielfalt der musikalischen Ideen (ich möchte gar nicht beginnen, die ganzen Bläsersoli zu zählen...) und der motivischen Verflechtung die reichhaltigste Tondichtung?

    "Das Große an der Musik von Richard Strauss ist, daß sie ein Argument darstellt und untermauert, das über alle Dogmen der Kunst - alle Fragen von Stil und Geschmack und Idiom -, über alle nichtigen, unfruchtbaren Voreingenommenheiten des Chronisten hinausgeht.Sie bietet uns das Beispiel eines Menschen, der seine eigene Zeit bereichert, indem er keiner angehört." - Glenn Gould

  • Miklós Rózsa (1907 - 1995)


    Spellbound Concerto for piano and orchestra (1946)


    Joshua Pierce, Klavier
    Dorothy Jonas, Klavier
    Utah Symphony Orchestra
    Elmer Bernstein


    Varèse Sarabande



    Davidoff

    Verachtet mir die Meister nicht

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  • Im Konzert gibt es gleich folgendes auf die Ohren:


    Paul Dukas (1868 - 1935)


    Fanfare pour précéder 'La Péri'


    La Péri - Poème dansé (1911 - 1912)


    * * *


    Ernest Chausson (1855 - 1899)


    Poème pour violon et orchestre op. 25 (1896)


    * * *


    Maurice Ravel (1875 - 1937)


    Tzigane - Rhapsodie de concert pour violon et orchestre (1924)


    Rhapsodie espagnole (1907)


    La valse - Poème chorégraphique (1920)



    Caroline Widmann, Violine
    Orchestre National de Lille
    Jean-Claude Casadesus



    Kölner Philharmonie - 18:00


    Davidoff

    Verachtet mir die Meister nicht

  • Gerade verklungen :




    Und jetzt geht es noch weiter mit :



    Beethoven , Andras Schiff
    Klaviersonaten Nr. 22 - 26


    Gruss
    Holger

    "Es ist nicht schwer zu komponieren.
    Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
    Johannes Brahms

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  • Franz Lachner: Frauenliebe und -leben op. 59



    Schon von 1830 stammt die Komposition des Schubertfreundes Franz Lachner für Sopran, Horn und Klavier. Der Titel allerdings täuscht, es ist nur ein Lied aus dem Zyklus vertont: "Er, der Herrlichste von allen"


    Liebe Grüße Peter

  • Mit Corellis Violinsonaten den Sonntag ausklingen lassen, schön! :jubel: :jubel: :jubel:



    Arcangelo Corelli (1653-1713)
    Violinsonaten op. 5 Nr. 1-6


    * CD i
    * Erscheinungstermin: 5.6.2000
    * Verfügbarkeit: lieferbar innerhalb einer Woche
    (soweit verfügbar beim Lieferanten) i


    Detailinformationen


    * Künstler: Bachini, Christensen, Contini, Gohl


    Mit sonntäglichen Grüßen,


    diotima. :hello:

  • Aus den "Très riches heures du Moyen Age - Le Siècle de L'Ars Nova"


    Anonym: Mater ora filium


    [amx=B00000074R]100[/amx]


    Geistliche Musik aus dem England des 14. Jahrhunderts. Es singt das Hilliard Ensemble.



    .



    Liebe Grüße Peter

  • Guten Abend


    ist zwar noch paar Tage bis Nikolaus, trotzdem höre ich jetzt mit Gefallen:



    Giovanni Battista Bononcini


    "San Nicola di Bari - Oratorio a quarttro con concertino e con grosso"


    Eingespielt durch das Ensemble Les Muffatti und den Sängern Lavina Bertotti, Elena Cecchi Fedi, Gabriella Martellacci und Furio Zanai.


    Feinste italienische Oratorienmusik des ausgehenden 17. Jhd. :jubel: :jubel:


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

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  • Josquin des Prez: Allegez moy




    ... unter dem Näbelchen ...



    Allegez moy, doulce plaisant brunette,
    dessoubz la boudinette,
    allegez moy de toutes mes douleurs!
    Vostre beaulté me tient en amourette
    dessoubz la boudinette.



    Liebe Grüße Peter

  • Ich hörte gerade wieder den Chor aus Nabucco und war, wie immer ergriffen, von dieser einfachen, eindringlichen Komposition meines Verdi.


    :hello:Herbert.

    Tutto nel mondo è burla.

  • "Legends of Nicholas"- gesungen von Anonymus 4:



    Was mich ein wenig wundert: Einen eigenen Thread hat das Ensemble hier noch nicht.


    Herzliche Grüße,:hello: :hello:


    Christian

    Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)

  • Franz Schubert: Die junge Nonne D 828




    Wie braust durch die Wipfel der heulende Sturm!
    Es klirren die Balken, es zittert das Haus!
    Es rollet der Donner, es leuchtet der Blitz,
    Und finster die Nacht, wie das Grab!


    Immerhin, immerhin,
    so tobt' es auch jüngst noch in mir!
    Es brauste das Leben, wie jetzo der Sturm,
    Es bebten die Glieder, wie jetzo das Haus,
    Es flammte die Liebe, wie jetzo der Blitz,
    Und finster die Brust, wie das Grab.


    Nun tobe, du wilder gewalt'ger Sturm,
    Im Herzen ist Friede, im Herzen ist Ruh,
    Des Bräutigams harret die liebende Braut,
    Gereinigt in prüfender Glut,
    Der ewigen Liebe getraut.


    Ich harre, mein Heiland! mit sehnendem Blick!
    Komm, himmlischer Bräutigam, hole die Braut,
    Erlöse die Seele von irdischer Haft.
    Horch, friedlich ertönet das Glöcklein vom Turm!
    Es lockt mich das süße Getön
    Allmächtig zu ewigen Höhn.
    Alleluja!




    Liebe Grüße Peter


  • Hallo Medard,


    sehr gute Wahl, wenn du mich fragst... Hatte meine Meinung zu diesem Werk ja kürzlich an dieser Stelle kundgetan. Ich habe mittlerweile ziemlich viel von diesem Komponisten und finde ihn hochinteressant. Es ist natürlich generell sehr begrüßenswert, dass Berlin Classics jetzt doch endlich mal ein paar Schätze zu heben gewillt ist, hat ja lange genug gedauert. Allerdings hat die Edition auch ein paar Schwachstellen - dazu äußere ich mich vielleicht später mal. An dieser Stelle nur kurz ein Aspekt: wenn Geißler im Beiheft fast als eine Art Regimekritiker (Schluss der zweiten Sinfonie als Provokation? naja) dargestellt wird, ist das nach allem, was ich weiß, ziemlich falsch. Wohl aber war er ein Komponist, der an neueren Kompositionstechniken sehr interessiert war und damit vielleicht zum Teil auch den Rahmen des "Erlaubten" (was sowieso stark zeitbezogen zu betrachten ist!) sprengte. Das führt hier jedoch zu weit... Ich hoffe, dir gefällt die Musik!


    Viele Grüße
    Holger

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  • Nikolai Demidenko spielt die dritte Sonate Chopins:





    Eines muss ich jetzt schon sagen: Eigentlich kaufte ich die CD in erster Linie wegen den Preludes- und da hat mich Demidenko auch voll überzeugt- aber die eigentliche Entdeckung dieser CD ist die dritte Sonate. Gehört habe ich sie schon länger nicht mehr, so richtig warm geworden war ich mit ihr nie. Jetzt wundere ich mich beim Hören: Wieso eigentlich? Aber das hat sich mit dieser Aufnahme geändert. Besonders das Largo hat es mir angetan! Dazu tut auch der wunderbar aufgenommene Fazioli, den Demidenko benutzt sein übriges. Das gibt es eben immer wieder: Lange Zeit sagt einem eine bestimmte Musik nichts- und dann: Simsalabim! Dann fallen auf einmal alle Puzzlestücke wie von Zauberhand an ihren Platz- wie von selbst.


    Herzliche Grüße,:hello::hello:


    Christian

    Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)

  • Da sein 125. Geburtstag näher rückt, gibt's bei mir was von Ernest Ansermet. Momentan aus dieser Box Concerti grossi von Händel. Die Aufnahme scheint aus den späten 1920er Jahren zu stammen. Ansermet dirgiert hier nicht "sein" Orchester, sondern das DECCA-String-Orchester. Erstaunlich für die Zeit, daß der Händel hier tatsächlich in einer recht intimen und erstaunlich luziden Besetzung gegeben wird. So zurückhaltend war Ansermet später bei Händel nicht mehr. Mit Jeanne Demessieux hat er Anfang der 1950er Jahre die Orgelkonzerte op.4 Nr. 1 und 2 eingespielt, eine sehr -hm-kraftvolle Aufnahme.



    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Zitat

    Original von Thomas Pape
    Da sein 125. Geburtstag näher rückt, gibt's bei mir was von Ernest Ansermet. Momentan aus dieser Box Concerti grossi von Händel. Die Aufnahme scheint aus den späten 1920er Jahren zu stammen. Ansermet dirgiert hier nicht "sein" Orchester, sondern das DECCA-String-Orchester. Erstaunlich für die Zeit, daß der Händel hier tatsächlich in einer recht intimen und erstaunlich luziden Besetzung gegeben wird. .




    Lieber Thomas,


    da mache ich mit, ich habe mir die Box auch aus dem Regal geholt, bei mir läuft nun


    Claude Debussy: La Mer


    Liebe Grüße Peter

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