Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2008)
- Elisabeth
- Geschlossen
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Jetzt noch ein kühles Blondes als Omega des Tages:
Pierre-Auguste-Louis Blondeau [1784-1865]
Drei Streichquartette nach Klaviersonaten L. v. BeethovensQuartett in A-Dur nach op. 2 Nr. 2
Quartett in C-Dur nach op. 2 Nr. 3
Quartett in f-moll nach op. 2 Nr. 1Quatuor ad fontes

Irgendwie muß es 1808/1809 keinen brauchbaren Nachschub an Streichquartetten gegeben haben... warum sonst hätte Blondeau diese Bearbeitungen angefertigt? Egal - es war gut so.
:beatnik:
Ulli
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Und ich brauche jetzt auch Quartettnachschub... mal schauen, was in meinem CD-ROM-Berg zu finden ist... ahja: Romberg

Andreas Romberg [1767-1821]
String Quartets Vol. IIQuartett h-moll op. 30 Nr. 1
Quartett g-moll op. 16 Nr. 2
Quartett a-moll op. 2 Nr. 2Leipziger Streichquartett
:faint: :faint: :faint:
Ulli
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Etwas fürs Herz und Gemüt!
Detailinformationen
Künstler* Robert Stolz Dirigent/Band Leader, Komponist
* Augustin,Liane Solo
* Heinz Hrzua Trio Trio
* Grosses Wiener Rundfunkorchester Orchester
* Streicher des Wiener Solistenorchesters Orchester
* alle Künstler anzeigen...* Robert Stolz Dirigent/Band Leader, Komponist
* Augustin,Liane Solo
* Heinz Hrzua Trio Trio
* Grosses Wiener Rundfunkorchester Orchester
* Streicher des Wiener Solistenorchesters Orchester
* Heinz Hruza Dirigent/Band Leader
* Künstler zurücksetzen...+Instant Music für Flöte & Bläser op. 40;
Starkdeutsche Lieder & Texte op. 44* Künstler: Gruber, Klambauer, RSO Wien, Gruber, Davies
Mit lieben Grüßen,
diotima.

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Zitat
Original von der Lullist
so, nachdem ich für mein Nachtmahl ein paar barocke Frikadellen in der Pfanne habe,Mit Ornamenten und Plüsch, oder wie...?

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Hallo,
ich habe mir heute abend doch mal eine Stunde Zeit genommen, um mir folgendes Werk zu Gemüte zu führen:
Allan Pettersson (1911-1980)
Sinfonie Nr.6 (1963-66)
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin / Manfred TrojahnMit Sicherheit eines der erschütterndsten Werke, die ich jemals gehört habe. Die Sinfonie ist einsätzig, dauert aber eine volle Stunde. Davon kann man allerdings fast eine halbe Stunde als "Schluss" der Sinfonie begreifen, ein allmähliches Ersterben, eine Art schwarzer Sog. Die Traurigkeit und Verstörtheit dieser Musik ist schwer beschreibbar. Immer wieder Gesten der Auflehnung, des Kampfes, am Ende jedoch nur finsterste Resignation. Sicherlich hat Petterssons schwere Krankheit deutliche Spuren in dieser Musik hinterlassen.
Viele Grüße
Holger -
Michael Endres spielt die Klaviersonaten Carl Maria von Webers:
Mich wundert beim Hören immer mehr, warum es doch so vergleichsweise wenige Einspielungen gibt. Wenn ich mich nicht vertan habe, ist die Einspielung Endres´ die einzige derzeit lieferbare Gesamteinspielung.
Es ist ja nicht so, dass Weber nur die "Aufforderung zum Tanz" komponiert hat ....
Herzliche Grüße,

Christian
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Zitat
Mit Ornamenten und Plüsch, oder wie...?

neeeeeeee
natürlich eine Zubereitung nach einem historischen Rezept, u.a. mit angeschwitzten Trauben, Zimt und Ingwer

mjam !
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Gestern das erste Klavierquintett, heute das zweite - op. 115.
Den ersten Satz habe ich mir dann weitere vier Male angehört. Ein wunderbarer Sog!

Besten Gruß, Wolfgang
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ZitatAlles anzeigen
Original von Holger Sambale
Hallo,ich habe mir heute abend doch mal eine Stunde Zeit genommen, um mir folgendes Werk zu Gemüte zu führen:
Allan Pettersson (1911-1980)
Sinfonie Nr.6 (1963-66)
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin / Manfred TrojahnMit Sicherheit eines der erschütterndsten Werke, die ich jemals gehört habe. Die Sinfonie ist einsätzig, dauert aber eine volle Stunde. Davon kann man allerdings fast eine halbe Stunde als "Schluss" der Sinfonie begreifen, ein allmähliches Ersterben, eine Art schwarzer Sog. Die Traurigkeit und Verstörtheit dieser Musik ist schwer beschreibbar. Immer wieder Gesten der Auflehnung, des Kampfes, am Ende jedoch nur finsterste Resignation. Sicherlich hat Petterssons schwere Krankheit deutliche Spuren in dieser Musik hinterlassen.
Viele Grüße
HolgerHallo, Holger!
Es ist auch für mich die ergreifendste der Pettersson-Sinfonien, wobei ich mittlerweile die meisten kenne. Wem vorher ist es gelungen - wie Du ja auch andeutest - einen fast halbstündigen Trauermarsch mit einfachsten Mitteln zu gestalten, der alles bewirken mag, nur nicht Indifferenz und Langeweile!
Aber hör Dir, wenn Du noch nicht in der Materie vertieft sein solltest, auch 10 und 11, 7 (die bekannteste), 8 und 9 an - vielleicht in dieser Reihenfolge!
Besten Gruß, WolfgangBesten Gruß, Wolfgang
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Nachdem ich Wolfgangs Posting als Anregung nahm, ihm zu folgen und etwas späte Kammermusik von Fauré zu hören, spüle ich den mein Hirn verweichenden welschen Tand mit ordentlich rummtata weg. Aber rummtata, den ich ich in meiner Kindheit kennen und lieben lernte: die Triumphmarsch folgende, mit Orientalismen bespickte Ballettmusik aus Aida.
Bin ja kein großer Verdi-Verehrer, aber so manche Nummern haben schon ihren Reiz. Und diese vor lauter Lebenssaft strotzende Musik hat mich wieder in ihren Klauen

Zunächst mal den Herbie probiert. Gar nicht so übel, insbesondere die Bläser-Kantilenen. Gefällt mir besser als Muti, der mir etwas zu überstürtzt an die Sache heran geht, aber auch nicht so glänzend wie Serafin. Mein Sieger aber - man bedenke: nur für die Ballettmusik - überraschenderweise: HARNONCOURT. Jawohl. Ausgezeichnete Tempodramaturgie, schrafe Akzente, Transparenz und den nötigen Schuss Exotismus. Fantastisch!!!

Wulf -
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ZitatAlles anzeigen
Original von Ulli
Jetzt noch ein kühles Blondes als Omega des Tages:Pierre-Auguste-Louis Blondeau [1784-1865]
Drei Streichquartette nach Klaviersonaten L. v. BeethovensQuartett in A-Dur nach op. 2 Nr. 2
Quartett in C-Dur nach op. 2 Nr. 3
Quartett in f-moll nach op. 2 Nr. 1Quatuor ad fontes

Irgendwie muß es 1808/1809 keinen brauchbaren Nachschub an Streichquartetten gegeben haben... warum sonst hätte Blondeau diese Bearbeitungen angefertigt? Egal - es war gut so.
:beatnik:
Ulli
der alte war aber not so amused...
(tschuidign, dass ich hier so herumposte, aber ich muss erst wieder reinfinden
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Zitat
Original von observator
der alte war aber not so amused...
Dafür bin ich es umso mehr - und das zählt schließlich. :beatnik: (außerdem gab's damals 'ad fontes' noch nicht...)
Ich hatte ja in Postings zuvor schon geäußert, daß ich die Bemühungen des Alten um seine opp. 18 garnicht verstehe... hätte er doch einfach nur seine Kla4sonaten transkribiert - schon hätte er einige seiner interessantesten Streichquartette ohne viel Arbeit gehabt... [opp. 18 sind natürlich dennoch ganz nett
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Daraus gerade passend zur Jahreszeit:
Rodrigo "Quatro canzones amatorios"Meraviglioso!!!!!

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Benjamin Britten (1913 - 1976)
Peter Grimes - Opera in three acts and a prologue op. 33 (1944 - 1945)
Peter Pears, Jean Watson, Owen Brannigan, Raymond Nilsson, Sir Geraint Evans (u.a.)
Chorus of The Royal Opera House, Covent Garden
Orchestra of The Royal Opera House, Covent Garden
Benjamin BrittenDecca
Davidoff

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bei mir auch etwas Britten - aber nicht als Komponist:

Claude Debussy: En blanc et noir (für zwei Klaviere) (1915)
Benjamin Britten, Klavier 1
Svjatoslav Richter, Klavier 2
Wulf -
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Guten Tag
höre jetzt
Michael Praetorius
Terpsichore (Ausz.)
Von den Ensembles Westra Aros Pijpare und Ensemble Bourrasque , wie von Praetorius gewünscht, mal
"eine Repetion vnb die andere / bald still vnb heimlich / bald wiederrumb starck und lautklingend"
auf allerlein Instrumenten musiziert

Gruß

aus der Kurpfalz
Bernhard
