Eben. Pop-Musik ist nicht gleich Pop-Musik. Für viele Leute, die sich überhaupt nicht auskennen und ausschließlich Klassik oder Jazz hören, ist das sozusagen alles eine Soße und sie subsumieren unter dem Begriff "Popmusik" fälschlicherweise schlicht fast alles, was so unter moderner , "populärer" Unterhaltungsmusik angeboten wird. Also unter anderem auch die unzähligen Spielarten und Subgenres des Rock und Metal, Punk, Beat, Blues, Folk, Reggae, Ska, Country & Western. Elektro, Darkwave, EBM, Calypso, Ethno , die ganzen Crossoverstile davon und vieles mehr.
Es würde von völliger Ignoranz zeugen, dies alles als minderwertigen Mist, der vordergründig nur auf billige affektive Wirkungen abzielt , über einen Kamm zu scheren. (Ich selber höre zum Beispiel gern auch diverse Rockstile.)
Das müsste also erstmal geklärt werden, bevor weiterdiskutiert wird. Aber selbst, wenn wirklich originär "Popmusik" gemeint ist, würde ich mich sehr davor hüten, das alles als primitiven Dreck abzutun, der irgendeiner verblödeten Masse als Kleister in die Ohren geschmiert wird, damit sie noch mehr verblödet und artig konsumiert. Es gibt durchaus Unterschiede, ob man beim Begriff "Popmusik" an Modern Talking oder Tina Turner, Take That oder Depeche Mode denkt.
Hallo, MDM
Volle Zustimmung, sehr richtig. Du bringst es auf den Punkt.
Denn auch in diesem Genre gibt es, neben banalen Sachen Musikstücke, die nicht nur immer wieder hörenswert sind,
sondern auch Kompositionen und Songs, die sich über Jahrzehnte gehalten und Musikgeschichte geschrieben haben.
Herzlichst Chrissy

vs. Matheus-Passion .... oder war da Alkohol im Spiel?