Bach: Musikalisches Opfer

  • Für mich war das Musikalische Opfer der Einstieg in die Musik Bachs, wenn nicht überhaupt in die klassische Musik. Das klingt seltsam, verlief aber so:
    Ich habe natürlich vor vielen vielen Jahren Gödel, Escher, Bach – Ein endlos geflochtenes Band von Douglas R. Hofstadter gelesen. Darin beschreibt es in einigen Teilen das Musikalische Opfer, die Entstehungsgeschichte, die einzelnen Kanons usw. Natürlich habe ich mir die LP damals gekauft (ja das war zu Zeiten der Vinylplatten).


    Es war die Einspielung mit dem Concentus Musicus Wien. Irgendwann musste ich mir auch die Noten kaufen und das 3-stimmige Ricercare und den einen oder anderen Kanon am Klavier spielen. (für mehr hat es nicht gereicht…)


    Schließlich konnte ich jede Note auswendig. Die Aufnahme habe ich jetzt als CD (übrigens heißt es bei meiner „Opfer“ und nicht „Opfep“


    Als Vergleich habe ich aus der von Philips herausgegebenen „The Complete Orchestral Work“


    616JBA82QJL.gif


    Die Aufnahme darin ist identisch mit


    4142SRSS26L.jpg



    Ich finde die Aufnahme des Concentus Musicus wesentlich besser, aber das hat vielleicht auch mit der den dargestellten Geschichte zu tun. Es ist eine Aufnahme, die sich dem doch eher schwierigen Werk mit einer klanglichen und spielerischen Leichtigkeit nähert. Die Aufnahme von Marriner und der Academy of St. Martin in the Fields ist hier doch etwas schwerfällig.


    Wobei ich jedoch bei der Triosonate den 2. und 3. Satz bei Marriner vielleicht doch besser finde als beim Concentus Musicus. Es ist hier gefühlvoller, ohne romantisch zu wirken.

  • Hallo!


    Zitat

    Original von Pius



    Und als besondere Überraschung ist auf der CD noch die Kantate "Ich habe genug" BWV 82 und die (chronische) d-moll-Toccata drauf - weder auf der CD noch im Booklet noch bei JPC erwähnt. Daher kenne ich auch die Interpreten der Kantate nicht (bei BWV 565 wird wohl Leonhardt an der Orgel sein).


    Hat noch jemand die CD?
    Mich würde interessieren, ob die hidden tracks mit BWV 565 und BWV 82 auch bei anderen Exemplaren vorhanden sind oder ob ich eine seltene Fehlfertigung habe.
    Außerdem wüßte ich gerne die Besetzung der "Ich habe genug"-Aufnahme, die drauf ist. Ich gehe mal davon aus, daß Leonhardt dirigiert, und die Aufnahme ebenfalls von Sony ist.


    Viele Grüße,
    Pius.

  • Hallo miteinander,


    ich durfte heute zu diesem wunderbaren Forum dazustoßen. Dieser Thread hier ist mir als Bachverehrer besonders wichtig, auch wenn er schon ein wenig älter ist.
    Ich hätte einen CD-Tipp für das Ricercar: Und zwar auf ECM-NewSeries erschien unter der Leitung von Christoph Poppen mit dem Münchener Kammerorchester eine grandiose Einspielung der von Webern orchestrierten sechsstimmigen Fuge Ricercata. Diese ist das emotionell anrührendste, was ich vom musikalischen Opfer jemals vernehmen durfte. Schade, dass es auf dieser CD nicht das ganze Opfer gibt, doch das Konzept ist hier ebenfalls sehr interessant: Hier werden Bach und Webern gegenübergestellt, und wie einst Webern mit Bach, so ist Poppen mit Webern umgegangen und hat sein frühes Streichquartett von 1905 orchestriert: grandios. Außerdem liegt hier eine absolut göttliche Einspielung der Cantata no.4 vor "Christ lag in Todesbanden". Umwerfend!



    Es gibt einen Vorläufer zu diesem Tonträger mit dem Namen Morimur, doch dazu später. Für mich sind die Produktionen von Manfred Eicher das wunderbarste, was in den letzten zehn Jahren mit Bach geschehen ist.
    Ansonsten liebe ich aber auch die Arbeit von Harnoncourt; ganz anders, trockener, doch auch genial!


    laurentius


    p.s.: kann mir noch jemand helfen und sagen, wie ich ein Bild der CD hier in den Beitrag einarbeiten kann? tausend dank!


    Ich habe es nach Jahren nachgeholt, das Cover einzusetzen. Auf die Schaltfläche mit dem kleinen Quadrat und dem Pfeil klicken. Bei erhältlichen CDs die Bestellnummer eintragen. Achtung: Es muss die gleiche Schrift sein.

    Wer einen Mac besitzt, Bestellnummer kopieren, in der Menueleiste bei Bearbeiten > Einsetzen und Stil anpassen die Nummer einsetzen.

    Ist die CD nicht mehr erhältlich, findet man die Bestellnummer ganz oben im URL, ganz rechts nach dem Schrägstrich. Diese Nummer kopieren und einsetzen.


    url-aufbau.jpg

    Laurentius



    Man benutze seine Ohren wie Augen.

  • Hallo Laurentius,


    zunächst herzlich willkommen bei Tamino.


    Schau mal in dieser Linksammlung , dort solltest Du Antwort auf Deine Fragen finden.


    :hello:


    Reinhard

    Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
    (Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

  • Tach,


    gerade erst habe ich den Thread gefunden und möchte die Gelegenheit nutzen auf das wundervolle Buch von James R Gaines "Das musikalische Opfer" hinweisen.


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    Ich zitiere einfach mal eine Rezension von amazon:



    Dem kann ich mich nur uneingeschränkt anschließen.


    Nachtrag: Bernahrd hatte das Buch schon einmal im Thread Komponistenbiographien vorgestellt und auf einen sehr kritischen Artikel in der Zeit hingewiesen. Ihr findet ihn >hier.


    VG, Bernd

  • Meine Lieblingsaufnahme ist die hier schon öfters erwähnte

    mit Savall. Außerdem ist das für mich die CD mit dem schönsten Cover. :) Das Ricercar a 6 ist einmal für Cembalo und dann noch mit verschiedenen Instrumenten enthalten. Ich kann nicht sagen, dass mir eine der Versionen besser gefällt als die andere.


    Die Aufnahme

    mit Goebel/MAK finde ich auch schön. Ich habe noch mehr Aufnahmen, aber gerade keinen Zugriff auf meine Bibliothek.

  • Es wurde lange nichts mehr in diesem Thread geschrieben. In dieser preiswerten Box bin ich auf eine Aufnahme gestossen, die bisher keine Erwähnung fand.



    Der Barock-Violinist Enrico Gatti und drei weitere Musiker, der Bruder Marcello Gatti an der Traversflöte, der Cellist Gaetano Nasillo und Guido Morino am Cembalo, haben die 16 Sätze des Musikalischen Opfers BWV 1079 im Jahr 1999 für das Label Arcana eingespielt.


    Zusätzlich sind die Sonate für Violine und Basso Continuo BWV 1021 und die Trio-Sonate für Flöte, Violine in scordatura und Basso Continuo BWV 1038 .


    Im Booklet erfährt man, dass ein Tag der vier Aufnahmetage für die Platzierung der zwei Mikrophone benötigt wurde. Man spürt beim Hören, dass die Musiker sehr ernsthaft jede Phrase ausbalancieren. Weil das Musikalische Opfer BWV 1079 für die CD Veröffentlichung zu kurz war, hat der Producer Michael Bernstein die Aufnahme der Sonate BWV 1021 vorgeschlagen, was ohne Probe eingespielt wurde.


    Das Ricercar a 6 aus BWV 1079 dieser Aufnahme liefere ich als Hörbeispiel. Alle anderen Sätze sind auf You Tube abrufbar.




    I think laughter is preferable to tears.

    John Cage


    Jede Hörerin und jeder Hörer des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat Anspruch darauf, wenigstens einmal am Tag überfordert zu werden.

    Hans Winking

  • Noch nicht erwähnt wurde eine Aufnahme in der lexikographisch überkommenen Abfolge, die ich für sehr gelungen halte, aus dem Freiburger Umfeld, historisch informiert, aber nicht so extrem ausgespielt wie von der Musica antiqua:

    Johann Sebastian Bach (1685-1750): Die vollständige Bach-Edition Vol.133, CD Im Original müsste das Cover tief violett sein ...

    Gottfried von der Goltz, Karl Kaiser, Michael Behringer u.a.

    Scheint allerdings wohl nicht mehr lieferbar zu sein.

    Die beiden Ricercares gibt es in den bereits erwähnten Orgelfassungen sehr gut eingespielt von Christopher Herrick (Hyperion).

    Zum Nutzen und Gebrauch der Lehrbegierigen Musicalischen Jugend, als auch derer in diesem studio schon habil seyenden besonderem Zeitvertreib auffgesetzet und verfertiget (Johann Sebastian Bachs Eigentitel auf dem Titelblatt des Autographs des Wohltemperierten Claviers, Teil I, 1722)

  • Zitat von patebino

    Im Original müsste das Cover tief violett sein ...

    main.jpg?auto=format&dpr=1&crop=faces&fit=crop&w=360&h=360;)


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Vielen Dank, Fiesco!:thumbup:

    Ich war halt "brav" :saint: und hab die JPC-Verlinkung gewählt (die du ja auch immer so gern nachschiebst ... :untertauch:)

    Zum Nutzen und Gebrauch der Lehrbegierigen Musicalischen Jugend, als auch derer in diesem studio schon habil seyenden besonderem Zeitvertreib auffgesetzet und verfertiget (Johann Sebastian Bachs Eigentitel auf dem Titelblatt des Autographs des Wohltemperierten Claviers, Teil I, 1722)

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  • Vielen Dank, Fiesco!:thumbup:

    Ich war halt "brav" :saint: und hab die JPC-Verlinkung gewählt (die du ja auch immer so gern nachschiebst ... :untertauch:)

    Sorry lieber patebino, du hast nur allgemein zu jpc verlinkt, nicht aber zun Produkt! :P

    Und nichts desto trotz, es ging doch hier um die Farbe!

    Und wegen dem NACHSCHIEBEN, viele hier im Forum schreiben hochtrabende Studien und können noch nicht mal die einfachsten Dinge! :baeh01:


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Lieber Fiesco,

    hmmm - eigentlich habe ich exakt das Cover/Produkt verlinkt. (Edit: Habs geändert und nur die reine Grafikkopie ohne Verlinkung eingesetzt.) Warum das System bei mir, bevorzugt bei den "nicht mehr lieferbaren Artikeln" auf die Startseite verlinkt, weiß ich immer noch nicht. Muss ich vielleicht bei den nicht mehr lieferbaren die komplette Grafikadresse zwischen die jpc-Klammern setzen ?

    Zum Nutzen und Gebrauch der Lehrbegierigen Musicalischen Jugend, als auch derer in diesem studio schon habil seyenden besonderem Zeitvertreib auffgesetzet und verfertiget (Johann Sebastian Bachs Eigentitel auf dem Titelblatt des Autographs des Wohltemperierten Claviers, Teil I, 1722)

  • Zitat von patebino

    ich vielleicht bei den nicht mehr lieferbaren die komplette Grafikadresse zwischen die jpc-Klammern setzen ?

    Lieber patebino, nein das muss du nicht, versuch es mal nur mit der ASIN aus der Grafikadresse, so mache ich das!

    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Die gesamte Aufnahme des Musikalischen Opfers BWV 1079 mit dem Ensemble Le concert des nations unter der Leitung von Jordi Savall findet man auf You Tube.


    Zum Vergleich, das Ricercar a 6 in der Cembalo-Fassung beginnt bei 17 min 34 s, die Ensemble-Fassung ist bei 1 h 04 min 40 s.




    In der Einspielung mit Gustav Leonhardt aus dem Jahr 1975 ist die Cembalo-Fassung des Ricercar a 6 enthalten. Alle anderen Sätze sind auf You Tube einzeln abrufbar.


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    John Cage


    Jede Hörerin und jeder Hörer des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat Anspruch darauf, wenigstens einmal am Tag überfordert zu werden.

    Hans Winking

  • Zusätzlich sind die Sonate für Violine und Basso Continuo BWV 1021 und die Trio-Sonate für Flöte, Violine in scordatura und Basso Continuo BWV 1038 .

    Zur Information: nur BWV 1021 ist ein originales Werk von JSB. BWV 1038 ist dort schon seit Längerem in Anhang II, Zweifelhafte, JSB nicht zuzuschreibende Werke gewandert.

    Das Witzige ist: die Continuostimme von BWV 1038 ist identisch mit BWV 1021, nur die beiden Oberstimmen sind neu, höchstwahrscheinlich von CPEB komponiert. Es wird angenommen, dass JSB die Continuostimme seinen Schülern vorgelegt hat mit der Auflage, daraus eine Triosonate zu fabrizieren. Das Ergebnis ist BWV Anhang II,154. Der Schlusssatz, die Presto-Allabreve Fuge weicht nur geringfügig von den JSB-Original ab. Folglich muss diese Sonate den Schülern bekannt gewesen sein.

  • Lieber Bachianer


    Danke für deine Information. Der Barock-Geiger Enrico Gatti unterschlägt diese Information im Booklet-Text zur Aufnahme nicht. Johann Sebastian Bach wird die Urheberschaft nicht so eng gesehen haben, wenn sein Sohn die Oberstimmen komponiert hat. Er hat im besten Sinne des Wortes das Fundament in dieser Triosonate gelegt.


    Es geht in diesem Thread in erster Linie um das Musikalische Opfer BWV 1079. Als Hörer ist man von der Kunstfertigkeit Johann Sebastian Bachs begeistert.

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  • Auch, wenn ich wegen unhistorischer Aufführung gesteinigt werden sollte :untertauch:, möchte ich auf eine Einspielung von Ramin Bahrami auf einem modernen Konzertflügel aufmerksam machen. Bahrami hat fast nur Bach (JS) eingespielt, ist also ein kleiner Fanatiker :).


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    Leider beim Sponsor nicht erhältlich. Ich habe irgendwo noch eine alte Platte mit "klassischer" Triosonaten-Besetzung, die ich viel seltener gehört habe, als diese Einspielung hier. Bahrami wird begleitet von Solisten des Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia eines mir völlig unbekannten Orchesters. Diese Einspielung strahlt eine unglaubliche Klarheit und Ruhe aus. Die Orchestrierung mit Flöte, Cello, Violine und Klavier kommt mir sehr gelungen vor. Das Stück wirkt absolut nicht sperrig.


    Das sechstimmige Ricercar spielt Bahrami auf dem Klavier alleine. Ich könnte dem Ding endlos lauschen :). Im Internet ist die Aufnahme zu finden.



  • Lieber astewes


    Danke fürs Posten des Ricercars a 6 in der Interpretation Ramin Bahramis.


    Anton Webern hat eine instrumentierte Fassung des Ricercar a sei erstellt. Sie wurde in den Beiträgen 3, 5 und 33 erwähnt.

    In dieser Transkription löst Webern die musikalischen Linien in kleine Bestandteile auf, die weitgehend aus wenigen Tönen und manchmal nur aus einem einzelnen Ton bestehen, und teilt sie unterschiedlichen Instrumenten zu – ein Verfahren, das Arnold Schönbergs Komposition von Klangfarbenmelodien ähnelt, aber eher einen Klangfarbenwechsel melodischer Tonfolgen zur Verdeutlichung und Interpretation der Satzstruktur darstellt.


    Pierre Boulez und das London Symphony Orchestra sind die Interpreten.



    Das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter der Leitung von Michael Gielen hat das Ricercar a sei in der webernschen Fassung ebenfalls eingespielt.


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  • Hermann Scherchen hat 1949 das Musikalische Opfer BWV 1079 in einer Bearbeitung von Roger Vuataz (1. Fassung) mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin aufgenommen. Die Monoaufnahme klingt erstaunlich gut.


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