Liebe Ursula Walla,
vielleicht solltest du noch angeben, was erraten werden soll.
Der Name des Malers?
Der Titel des Gemäldes?
Die Art der Malerei?
Der Designer des Covers?
oder was anderes?
Liebe Ursula Walla,
vielleicht solltest du noch angeben, was erraten werden soll.
Der Name des Malers?
Der Titel des Gemäldes?
Die Art der Malerei?
Der Designer des Covers?
oder was anderes?
... Ich bin jetzt raus aus dem Spiel und werde mich in Zukunft auch nicht mehr hier beteiligen. ....<Das kann man mir jetzt natürich um die Ohren hauen
Das kann man mir letzt natürlich um die Ohren hauen, aber gemach liebe Rätselfreunde, ich weiß die Antwort auch nicht. Ich weiß aber mit ziemlicher Sicherheit, wer es nicht gemalt hat.
Es geht um dieses Cover
So sieht die Darstellung auf dem Cover im Original aus

und ist ein Ausschnitt aus der Seite "Hodie nobis celo..." eines alten Antiphonars

Diese Darstellung der Geburt Christi wird von eigen KI einem Maler mit dem Namen Simone da Siena zugeschrieben, der angeblich identisch mit Simone Martini sein soll. Ein Vergleich der Gemälde Martinis mit der obigen Abbildung zeigt, aber, dass diese Zuschreibung sehr unwahrsheinlich ist.
Eine andere Quelle glaubt, dass Simone da Siena mit dem Maler Simone Camaldolese identisch sei. Dessen Darstellung der Geburt Christi ist zwar ähnlich, aber sie stimmt nicht überein. Den Maler Simone da Siena konnte ich bisher nicht identifizieren, da er in einschägigen Werken überhaupt nicht erwähnt wird.
Geburt Christi von Simone Camaldolese
Da es sich um eine (florentinische?) Buchmalerei handelt, ist der Künstler eventuell aber auch gar nicht genau zu identifizieren. Sicher ist aber der Designer des Covers bekannt: Thomas Becker, aber der wird leider nicht gesucht.
Da Ursula den Namen des Malers ja wohl wissen wird, üben wir uns in Geduld, bis ein kluger Rätselfreund die Lösung gefunden hat.
Kleiner Excurs zum Thema. "Wie glaubwürdig sind eigentlich die Angaben bei Kunsthändlern, Bildportalen und Anbietern von Kunstdrucken?"
Am Beispiel von Simone da Siena - Simone Martini - Don Simone Camaldolese wird klar, dass dort oft schlecht recherchiert wird.
Ich habe inzwischen bei https://artresearch.net/resource/midas/work/07770651_t_005 auch ein Kunstwerk gefunden, das Simone da Siena direkt zugeschrieben wird.
AKG-Images, eigentlich ein seriöses Portal, leistet sich allerding einige Schnitzer bei der Suche nach Don Simone Camaldolese (der ja Simone da Siena sein soll).

Es gibt unterschiedlich Darstellungen. Schwierig ist dort die Deutung der Initiale, die das Bild umrahmt.

Mal wird die Initialen als N (AKG443058) gedeutet, mal als H (AKG220324)
H macht mehr Sinn, da der dazu gehörige Text "ODIE NOBIS GELO.... " lautet und das H aus ODIE ein korrektes HODIE (=heute) macht
Die Signatur Camaldoleses als "Simon de Senis" (= ital. Simone da Siena) findet sich nur ein einziges mal in einem Antiphonar von 1831 in der Biblioteca Medicea-Laurenziana, Florenz.
Biography of SIMONE CAMALDOLESE, Don in the Web Gallery of Art
Fazit: 100% falsch sind einige wenige Angaben, ungenau und deutunggsbedürftig sind sie alle, da sie anscheinend ohne eine Verifizierung vorzunehmen einfach aus verschiedenen Quellen übernommen wurden
Wem sollte /kann / darf man glauben?
Liebe Ursula - ich denke es könnte stiltechnisch von Duccio sein, aber in diesem Fall passt die Buchmalerei von Orfeo eindeutig besser zu Deinem Cover. Es wird wohl in diesem Fall schwierig sein den Urheber zu ermitteln, da oft bei Bücher (in diesem Fall wohl Gesangsbuch) die Autorenschaft nicht gekennzeichnet wurden. Duccio war wohl nicht als Illustrator für Bücher tätig, somit fällt er aus.Die von Dir erwähnte "Navitity" von Duccio sieht schon anders aus.
Da werde ich wohl in den Apfel beißen müssen und ein neues Rätsel heraussuchen.
Von welchem Maler stammt dieses Bild?
Steht auf der Rückseite. ![]()
Unter anderem deswegen heißt es das knifflige Coverbildratespiel ...
Ah ja.
Ich bin raus.
Ursula
Ah ja.
Ich bin raus.
Ursula
Das hatten wir doch schon mal.
Leider ist mir das etwas zu kompliziert....
Ich verschenke meinen "Gewinn" an einen lieben Menschen.
Aber bitte nicht an mich! Dieses Hin und Her hält man ja kaum aus.
Lieber Orfeo , liebe Ursula Walla
Erlösung naht. Ich springe in die Presche. Neue Runde neues Glück.
Liebe Rätselfreunde
Was hält der Komponist in Händen? Eine Typenbezeichnung wäre gefragt. ![]()
Es grüsst alle
moderato
Alles anzeigenLieber Orpheus, liebe Ursula Walla
Erlösung naht. Ich springe in die Presche. Neue Runde neues Glück.
Liebe Rätselfreunde
Was hält der Komponist in Händen? Eine Typenbezeichnung wäre gefragt.
Es grüsst alle
moderato
Ganz ehrlich? das sieht aus wie ein Kühlergrill einer Kreation von André Citroën ![]()
Ganz ehrlich? das sieht aus wie ein Kühlergrill einer Kreation von André Citroën
Aber da es sich um das Stück Orpheus von Stravinsky handelt, sollte es wohl eine Lyra sein ... aber eigentlich ... ![]()
Lieber astewes
Der Kandidat hat 100 Punkte. Du wirst das nächste Rätsel stellen.
Als ich das Cover sah, musste ich die Hintergründe zum Bild erkunden.
André Citroën (1878-1935) ist der Besitzer der Firma, in der der Konstrukteur des Autos wirkte, wovon der Kühlergrill entnommen wurde, den Igor Strawinsky als Lyra benutzt. Er muss vom Schrottplatz stammen, denn der vierte Streifen des Citroën-Emblems ist verbogen.
Fotographiert hat Igor Strawinsky in der Pose der französische Musikwissenschaftler und Ethnologe André Schaeffner (1895-1980) im Jahr 1933.
Das ©Right beansprucht die Paul-Sacher-Stiftung in Basel. https://www.berlinerfestspiele…ertgebouworkest-amsterdam
Ich habe aber auf einer anderen Seite etwas gefunden, das mehr vom Original zeigt.
https://www.schubertiademusic.…12944024.jpg?v=1722188447
Etwas Geschichte zum Logo
Bereits weit bevor Firmengründer André Citroën ... mit der Produktion von Automobilen begann, lernte er im Jahr 1900 das Prinzip der Kraftübertragung durch Winkelverzahnung in der Firma seines Onkels in Warschau kennen. Nach seiner Rückkehr nach Paris erwarb er ein Patent über Getriebe und winkelverzahnte Zahnräder, wie sie beispielsweise in Mühlen zum Einsatz kamen. Bei solchen Winkelzahnrädern sorgte die spezielle Verzahnung für einen ruhigeren, leiseren und effizienteren Lauf. Jahre später gründete André Citroën ein Unternehmen, das sich auf die Fertigung von Untersetzungsgetrieben aus Stahl sowie von winkelverzahnten und spiralverzahnten Rädern spezialisierte. Zu seinen ersten Kunden zählten unter anderem Automobilbauer.
Als André Citroën 1919 schließlich selbst in den Automobilbau einstieg, um als erster Europäer Autos am Fließband zu produzieren, kam für ihn als Logo nur das Bild zweier Winkelzähne in Betracht, denen er seinen bisherigen Erfolg verdankte. Der Doppelwinkel symbolisiert also zwei Zahnräder, die ineinandergreifen.
Das ursprüngliche Logo der Marke Citroën zeigt einen blauen Doppelwinkel mit gelber Umrandung in einem Oval.
Die Frontpartie eines Citroën aus dem Jahr 1933.

Es grüsst dich herzlich
moderato
Gerne geschehen.
Wenn man sich mit Synästhesie beschäftigt, kommt man schnell zu Alexander Skriabin. Der russische Komponist hatte die Fähigkeit Klänge in Farben zu sehen. Er schuf ein auf Tonarten basierendes Farbsystem (z.B. C-Dur = Rot).
Das mag den Grafiker dazu veranlasst haben, malende Künstler zu suchen, die Musik in Farbe umsetzen konnten. Die blumenhaften Strukturen erinnern mich an eine Arbeit des Niederländers Janus de Winter (1852-1952). Mein Bildergedächtnis trügt mich nicht.
Er malte nach dem Erlebnis von Richard Wagners Musik dieses Gemälde. Es weicht farblich stark vom Coverbild ab.
Arnold Wohler hat zu diesem Phänomen in der Kunst geschrieben. Im Forum hatte ich es bereits erwähnt: Die Farbe in der Musik
Synästhesie als ein strukturbildendes Moment in der Kunst des 20. Jahrhunderts
Band 540, Internationale Hochschulschriften, 2010
ISBN 978-3-8309-2283-4
Lieber moderato ich hielt es für schwieriger, aber Du hast alles richtig erraten. Es fehlt zwar noch der Titel, aber da du das Bild gefunden hast, sollte es kein Problem sein. Tatsächlich ist die Darstellung des Covers beim Werbeträger aufgehellt. Die richtigen Farben entsprechen deiner Darstellung.
Du stellst das nächste Rätsel.
Liebe Rätselfreunde
Wer hat's gemalt?
Wo hat es die gesuchte Persönlichkeit gemalt?
Der Grafiker hat sich an die Übereinstimmung der Epoche gehalten, in der die Geschwister Mendelssohn und der Maler gelebt hatten.
Erfolg in der Recherche oder wenn man es weiss oder vermutet
wünscht
moderato
Eins kann ich sagen: Der Berg in der Schweiz, der als Bildtitel im Internet auftaucht, ist es zu 100 % nicht.
Übrigens: Das Label cpo erwähnt nicht mehr den Namen des Urhebers des Covers auf der Rückseite der neueren Aufnahmen.
Liebe Rätselfreunde
Wer hat's gemalt?
Wo hat es die gesuchte Persönlichkeit gemalt?
Gemalt hat es, vermutlich 1845, [Joseph Mallord] William Turner, das Yale Center for British Art führt es unter dem Titel
»Inverary Pier, Loch Fyne: Morning«. Mehr dazu hier.
Malatesta
Dieses unvollendete Gemälde stammt aus der späten Schaffensphase Turners, in der er frühere Kompositionen überarbeitete. Die gemalte Landschaft basiert auf einer Mezzotinto-Radierung, die der Künstler bereits dreißig Jahre zuvor in der Sammlung von Drucken "Liber Studiorum" veröffentlicht hatte.
Das Gemâlde ist eines von mehreren unvollendeten aus den 1840er-Jahren, die zu Turners Lebzeiten nie sein Atelier verließen.
Gemalt hat es, vermutlich 1845, [Joseph Mallord] William Turner, das Yale Center for British Art führt es unter dem Titel
»Inverary Pier, Loch Fyne: Morning«. Mehr dazu hier.
Malatesta
Das sieht gefühlt gut aus. Ich habe mich die ganze Zeit am Vierwaldstättersee herumgetummelt ohne einen exakten Treffer ...
. Mal sehen was moderato so denkt!
Lieber Malatesta
Ich gratuliere zu deiner Lösung. Es ist ein Bild von William Turner (1775-1851). Du hast den Auftrag das nächste knifflige Coverbildrätsel zu stellen.
Er ist einer meiner Lieblingsmaler. Scrollt man in das Bild, das unter dem Link, den du gepostet hast, abrufbar ist, erkennt man, dass es sich um ein Ölgemälde handelt. Man erkennt die Spur des Pinsels.
In Inverary in Schottland war ich auch schon. Den Berg links auf dem Gemälde kann man besteigen. Von oben etwa auf halber Höhe bietet sich dieser Ausblick beim Dun Na Cuaiche Wachtturm.
Man schaut in die Gegenrichtung der Perspektive des Gemäldes auf das Pier, wo sich der Maler befand.
