Im Schatten - Die Liedbegleiter & Liedbegleiterinnen

  • 1. Liste der Lied-Begleiter und Lied-Begleiterinnen, Partner und Partnerinnen im Liedgesang


    Weil auf den Booklet-Umschlägen Portraits meist fehlen, setze ich zu den Kurzvorstellungen der Pianisten und Pianistinnen passende Fotografien, damit sie im Forum sichtbar sind.


    Adès, Thomas

    Amaral, Marcelo

    Baillieu, James

    Baldwin, Dalton

    Barenboim, Daniel

    Barlow, Stephen

    Berner, Christoph

    Britten, Benjamin

    Burnside, Iain

    Canino, Bruno

    Demus, Jörg

    Deutsch, Helmut

    Drake, Julius

    Eisenlohr, Ulrich

    Eschenbach, Christoph

    Farmer, Adrian

    Furtwängler, Wilhelm

    Gage, Irwin

    Garben, Cord

    Gees, Michael

    Giesen, Hubert

    Gililov, Pavel

    Giorgini, Saskia

    Grimaud, Hélène

    Hammer, Christoph

    Heide, Daniel

    Helmchen, Martin

    Helyard, Erin

    Hielscher, Uta

    Hokanson, Leonard

    Höll, Hartmut

    Huber, Gerold

    Immerseel, Jos van

    Jansen, Rudolf

    Johnson, Graham

    Klust, Hertha

    Kynoch, Sholto

    Larina, Elena

    Le Bozec, Anne

    Leonskaja, Elisabeth

    Lepper, Simon,

    Levine, James

    Lewis, Paul

    Lundin, Bengt-Ake

    Lutz, David

    Maisenberg, Oleg

    Martineau, Malcolm

    Middleton, Joseph

    Moore, Gerald

    Olbertz, Walter

    Palm, Thomas

    Pappano, Adriano

    Parsons, Geoffrey

    Raucheisen, Michael

    Reimann, Aribert

    Richter, Svjatoslav

    Rieger, Wolfram

    Sawallisch, Wolfgang

    Schmalcz, Alexander

    Schneider, Eric

    Schoonderwoerd, Arthur

    Schwinghammer, Fritz

    Seybolt, Thomas

    Shetler, Norman,

    Staier, Andreas

    Talbot, John

    Uchida, Mitsuko

    Vignoles, Roger

    Walter, Bruno

    Wangler, Eugen

    Weissenborn, Günther

    Werba, Erik

    Zeyen, Justus


  • Eric le Sage


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    Der Pianist Eric Le Sage (*1964) trat als Liedbegleiter, soweit ich das überblicke, bisher auf dem Tonträgermarkt nicht in Erscheinung.


    Es gibt eine Aufnahme mit dem Tenor Julian Prégardien und der Sopranistin Sandrine Bau der Dichterliebe Op. 48 und verschiedenen Liedern von Robert Schumann. Mit Sorgfalt hat er die neu edierte Edition des Notentextes des Bärenreiter Verlages studiert und die Erstentwürfe für seine CDs miteinbezogen. Er spielt auf einem Blüthner Fortepiano aus dem Jahr 1856.



  • Reinhard Schmiedel


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    Der Pianist Reinhard Schmiedel ist Lehrbeauftragter für die Musik des 20./21. Jahrhunderts der Hochschule Franz Liszt in Weimar. Von ihm existiert keine Fotografie auf der Webseite der Hochschule. Einzig auf discogs ist ein kleines Bild.


    Reinhard Schmiedel ist beinahe singulär als Liedbegleiter in Erscheinung getreten. Er hat auf zwei Einspielungen Lieder von Ernst Krenek mit dem Bariton Markus Köhler sowie der Sopranistin Katherine Arthur veröffentlicht.


    Im Falle des Reisebuch aus den österreichischen Alpen Op. 62 wird man antiquarisch fündig.

    Helmut Hofmann verfasst zu diesen Liedern Analysen in einem bemerkenswerten Thread.

    Ernst Krenek. „Reisebuch aus den österreichischen Alpen“, op.62



  • Russell Ryan


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    Der in den Vereinigten Staaten geborene Russell Ryan erhielt seine Ausbildung am Konservatorium in San Francisco und belegte Meisterkurse an der Juilliard-School in New York. Es zog ihn nach Europa und schrieb sich an der Wiener Universität für Musik und Darstellende Klavierkammermusik ein.


    1985 wurde er dort Mitarbeiter der Gesangsabteilung, wo er ab 1991 als Assistent in der Liedklasse von Edith Mathis tätig war. Ausserdem war er mehrere Jahre Korrepetitor des Wiener Singvereins und gab regelmäßig Meisterkurse für Oper und Musiktheater bei internationalen Festivals, wie dem Jugendfestival Bayreuth, den Wiener Meisterkursen, dem Gino Bechi Festival in Florenz und der Oslo Music Academy. 2008 erhielt er eine Professur für kollaboratives Klavierspielen an der Arizona State University und ist Gastdozent am Institute for the International Education of Students (IES) in Wien, wo er die Vocal Performance Class leitet. Er war auch Gastkünstler beim Fairbanks Summer Arts Festival und beim Middlebury Summer Program.


    Im Laufe der Jahre hat er ausgiebig mit dem österreichischen Bariton Wolfgang Holzmair konzertiert, mit dem er die Mahler-Liederzyklen, Hugo Wolf, Schubert und Krenek, Musik aus Theresianstadt und viele Live-Radiosendungen aufgenommen hat.


    Er trat in der Weill Recital Hall der New Yorker Carnegie Hall auf und begleitete an mehreren Abenden die großen Liederzyklen von Hugo Wolf.




  • Ammiel Bushakevitz


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    Ammiel Bushakevitz (*1983) hat seine Wurzeln in Israel und Südafrika. Die Ausbildung zum Pianisten erhielt er an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und am Pariser Konservatorium (Conservatoire national supérieur de musique de Paris), Frankreich.


    Er arbeitet mit der Vertretern und Vertreterinnen der jungen Sängergeneration: Anna Lucia Richter, Katharina Konradi, Timothy Fallon, Laetitia Grimaldi, Nina Bernsteiner,




  • Lars Vogt


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    Die Lebensspanne des Pianisten Lars Vogt (1970-2022) war zu kurz.


    Bei einer einzigen Lied-Aufnahme hat er mitgewirkt: Mit Ian Bostridge war er im Jahr 2021 für Franz Schuberts Schwanengesang D. 957 und Einsamkeit D. 620 im Aufnahmestudio.



  • Tristan Raës


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    Der französische Pianist Tristan Raës hat in seiner Karriere regelmässig Preise gewonnen und hat durch sie Beachtung erhalten. Das erfährt man, wenn man seine Webseite studiert.


    https://www.apartemusic.com/artistes/tristan-raes/


    Er hat bisher drei Produktionen mit Liedgesang zusammen mit dem Tenor Cyrill Dubois veröffentlicht. Er ist zusammen mit dem Sänger auf dem cover.




  • Yannick Nézet-Séguin


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    Yannick Nézet-Séguin (*1975) reiht sich in die Gilde der Dirigenten ein, die am Flügel Sängerinnen begleiten:


    Renée Fleming, Suzie Leblanc, Joyce DiDonato



  • Karl Engel


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    Der aus der Schweiz stammende Pianist Karl Engel (1923-2006) ist auch als Liedbegleiter in Erscheinung getreten.


    Bis 1986 lehrte Engel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, ab 1956 als Professor. Seit 1980 leitete er im In- und Ausland Meisterklassen und -kurse.


    Er litt während seiner Karriere an starkem Lampenfieber, weshalb die Arbeit im Tonstudio ihm entgegen kam. Mitschnitte seiner Konzerte sind rare Zeugnisse seiner Leistung als hervorragender Liedbegleiter. In meiner Einschätzung sind die Aufnahmen Sternstunden dieses Genres. Die Tonaufnahmen mit Peter Schreier, Edith Mathis und Hermann Prey zeugen von seinem Einfühlungsvermögen.




  • Philippe Bianconi


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    Hermann Prey hatte zwischen 1984 und 1985 die drei Liedzyklen Franz Schuberts mit dem damals jungen französischen Pianisten Philippe Bianconi (*1960) im Tonstudio für das Label DENON aufgenommen. In der Discographie des Pianisten sind diese drei Alben die einzigen Einspielungen mit Liedgesang geblieben.


    Antiquarisch wird man fündig.


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  • Alfred Brendel


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    Alfred Brendel (*1931) studierte Klavier, Komposition und Dirigieren in Zagreb und Graz und schloss seine pianistische Ausbildung bei Paul Baumgartner, Edwin Fischer und Eduard Steuermann ab.

    1949 begann seine internationale Karriere mit dem Preis beim Busoni-Wettbewerb. Seither konzertierte er in aller Welt. Zahlreiche Plattenaufnahmen. Brendel lebt seit 1970 in London. 2004 erhält er den Ernst von Siemens Musikpreis.

    2008 verabschiedete sich Brendel vom Konzertpodium.


    Alfred Brendel hat vereinzelt Aufnahmen mit Lied-Sängern in seiner Discographie. Eberhard Wächter, Dietrich Fischer-Dieskau und Matthias Goerne sind zu nennen.


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    Auf dieser DVD mit Franz Schuberts Die Winterreise sieht man im Bonus-Material Brendel und Fischer-Dieskau bei der Probenarbeit.




    Im Gespräch mit Peter Gülke äussert sich Alfred Brendel im Kapitel 26 zur Liedinterpretation.



  • Doriana Tchakarova


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    Doriana Tchakarova (*1974) stammt aus Bulgarien.


    An der Musikhochschule Stuttgart absolvierte sie ihr Bachelor - und Masterstudium im Hauptfach Klavier bei Prof. Fernande Kaeser sowie Prof. Friedemann Rieger und studierte in der Liedklasse von Prof. Konrad Richter.


    Auch sie hat zahlreiche Preise für ihr Spiel erhalten.


    Doriana Tchakarova ist Dozentin für Gesangskorrepetition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Bei zahlreichen Gesangs-Meisterkursen und internationalen Gesangswettbewerben ist sie eine gefragte Korrepetitorin.


    Eindrücklich ist die Liste der Sängerinnen und Sänger mit denen sie partnerschaftlich Lieder dem Publikum nahe bringt:


    Äneas Humm, Samuel Hasselhorn, Thilo Dahlmann, Eva Zalenga, Julian Prégardien, Johannes Held, Konstantin Krimmel, Ulrike Sonntag, Krešimir Stražanac, Nathalie Karl, Matthias Klink, Judith und Felicitas Erb, Manuel Walser, Carolina López Moreno, Nils Wanderer, Mirella Hagen, Sarah Wegener, Anna-Lena Elbert, Marcel Brunner, Magnus Dietrich, Robin Neck, Johanna Pommranz, Thomas Pfeiffer und das SWR-Vokalensemble.




    .


  • Jâms Coleman


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    Ein aufgehender Stern im Kreis der Liedbegleiter ist der Waliser Jâms Coleman. Was von ihm auf Tonträger vorliegt, ist noch wenig: zwei CDs. Sie wurden in der Fachpresse lobend erwähnt. Dieses Jahr wird eine CD mit Liedern von Fanny Hensel-Mendelssohn erscheinen.


    Er tritt bereits als Kammermusiker und Liedbegleiter ins Rampenlicht. Er ist regelmässig bei den großen Festivals und Veranstaltungsorten in Großbritannien und Europa auf, und zu den Höhepunkten der Saison 2022/23 zu hören: Recitals bei den BBC Proms, Champs Hill, Cheltenham Festival, King’s Place, Machynlleth Festival, North Norfolk Music Festival, Ortús Chamber Music Festival, Penarth Chamber Music Festival, Petworth Festival, Prussia Cove Open Chamber Music und The Royal Concertgebouw (Amsterdam).


    Ein Kränzchen winde ich dem Label Champs Hill, das Sänger und Pianist auf dem Cover zeigt.



  • Niall Kinsella


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    Niall Kinsella ist gebürtiger Ire. Er gilt als einer der aufstrebendsten jungen Künstler Irlands, ist Begleiter vieler führender Sänger und arbeitet auch regelmässig als Dirigent und Chorleiter.


    Er ist Absolvent der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, wo er ein Aufbaustudium in Kammermusik und Liedbegleitung absolvierte, nachdem er zuvor einen Master in Music Performance in Piano an der Royal Irish Academy of Music in Dublin absolviert hatte. Niall Kinsella ist künstlerischer Leiter von Irish Songmakers und präsentiert in Dublin eine jährliche Reihe von Liederabenden mit einer frischen Perspektive. Er hat auch zwei von der Kritik gefeierte CDs bei den internationalen Labels Champs Hill Records (UK) und Gramola (Wien) herausgebracht.



  • Alphonse Cemin


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    Alphonse Cemin (*1986) studierte Klavier und Traversflöte und wurde am Nationalen Musikkonservatorium in Paris in Korrepetition und Analyse ausgebildet. Er arbeitete am Melodie- und Liedrepertoire bei Ruben Lifschitz, Helmut Deutsch und Jeff Cohen, belegte Orchesterleitungskurse und studierte anschliessend Klavier. 2008 war er einer der Gründer des Ensembles Le Balcon und beteiligt sich aktiv an allen seinen Projekten. 2014 wurde er künstlerischer Leiter der Music Mondays-Saison im Athénée, die dem Kammerrepertoire für Gesang und Klavier gewidmet ist.


    Als Pianist tritt er regelmässig mit der Sopranistin Julie Fuchs auf, mit der er Lieder von Mahler und Debussy einspielt hat, sowie mit vielen anderen Sängern und Sängerinnen: Damien Pass, Marianne Crebassa, Léa Trommenschlager, Nahuel di Pierro, Kate Lindsey, Stanislaus de Barbeyrac.




  • Wilhelm Furtwängler


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    Wilhelm Furtwängler (1886-1954) wurde im Beitrag 10 als Liedbegleiter lobend erwähnt. Tonaufnahmen in denen er als Dirigent dokumentiert ist, gibt es viele. Diese erwähnte Aufnahme mit einem Hugo Wolf Rezital aus dem Jahr 1953 von den Salzburger Festspielen mit Elisabeth Schwarzkopf ist beim Werbepartner erhältlich.


    "...nachdem er sie oftmals durch Oper und Oratorium geführt hatte – hier nun zu ihrem Begleiter wurde. Wie der Produzent Walter Legge schrieb: »Wir müssen dankbar sein, dass dieser außergewöhnliche Anlass nicht nur für uns, sondern auch für die Nachwelt festgehalten wurde.«"


    Falls jemand der Tamino-Mitglieder weitere Tondokumente von Wilhelm Furtwängler als Liedbegleiter kennt, wäre das eine wertvolle Ergänzung.



  • Edward Rushton


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    Edward Rushton (*1972) erhielt eine Klavierausbildung und studierte Komposition an der Chetham’s School of Music in Manchester, danach bei Robin Holloway am King’s College, Cambridge und an der Royal Scottish Academy of Music and Drama beim Komponisten James MacMillan.


    Rushton war zwei Jahre lang Korrepetitor in Münster in Westfalen und studierte 2001 bei Irwin Gage Liedbegleitung am Konservatorium Zürich. Seit 2000 unterrichtet er als Dozent das Fach Liedbegleitung und Kammermusik an der Musikhochschule Luzern. Er begleitete unter anderem Juliane Banse, Yvonne Naef, Camille Butcher, Lázsló Polgár und Simon Wallfisch.


    Rushton hat mehrere CDs mit Liedern eingespielt.


    2015 gründete er das Projekt «Besuch der Lieder», mit dem Zweck, Liederabende in Privaträumen der Schweiz zu veranstalten.




  • Judith Polgar


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    Von der Homepage der nächsten Sängerin, erhält man diese Informationen:


    Judit Polgar, geboren in Budapest, studierte Klavier an der Musikhochschule Zürich bei Hadassa Schwimmer und Homero Francesch (Konzertdiplom) sowie Liedbegleitung an den Musikhochschulen Zürich und Karlsruhe bei Irwin Gage und Hartmut Höll (Master mit Auszeichnung in Liedbegleitung). Weiterführende Studien absolvierte sie bei Florian Ziemen an der Hochschule der Künste Bern (DAS Orchesterdirigieren) sowie an der Universität Luzern (Master in Kulturwissenschaften).


    Judit Polgar ist eine vielgefragte Liedbegleiterin, sie war an verschiedenen internationalen Festivals und Opernhäusern zu hören. Seit 2014 ist sie Dozentin für Korrepetition mit Schwerpunkt Gesang an der Kalaidos Musikhochschule Zürich.


    Als Liedbegleiterin bestritt Judit Polgar wichtige internationale Wettbewerbe: ARD München, Hugo Wolf Stuttgart, Schubert und die Moderne Graz (Finale). 2009 erhielt sie den für Liedbegleiter ausgeschriebenen Nico Kaufmann-Preis des Kantons Zürich. 2010 wurde sie am Joseph Suder Liedwettbewerb Nürnberg mit dem Begleiterpreis ausgezeichnet.


  • Renate Rohlfing


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    Weil ich die Aufnahmen des Baritons Äneas Humm im Regal stehen habe, wird eine weitere Pianistin im Thread bekannt gemacht.


    Renate Rohlfing stammt aus Hawaii, was man erfährt, wenn man ihre Webseite studiert. Auch für sie sind Preise wichtig für ihre Karriere.


    https://www.renaterohlfing.com


    Als Gewinnerin des Sonderpreises Klavier beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart 2016 führten ihre Auftritte sie zu Festivals und Sälen auf der ganzen Welt, darunter die Carnegie Hall, das Ravinia Festival, das Muziekgebouw in Amsterdam und das Royal Albert in London Hall und das David-Koch-Theater im Lincoln Center. Frau Rohlfing ist bekannt dafür, „ Farben meisterhaft zu mischen und lyrische, atmende Phrasen zu erschaffen “ ( New York Classical Review ); und ist Gewinner des zweiten Preises der Wigmore Hall Song Competition.



  • Wolfgang Sawallisch


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    In Beitrag 9 von sagitt empfohlen: Der Dirigent Wolfgang Sawallisch (1923-2013). Viele seiner Lieder-CDs sind vergriffen. Antiquarisch wird man fündig. Mein persönlicher Favorit, die CD war meine erste Scheibe mit Schubert Liedern. Eine Welt tat sich mir auf. Die Aufnahme aus dem Jahr 1981 mit Margret Price ist immer noch erhältlich.




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  • Christine Schornsheim


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    Christine Schornsheim (*1959) debütierte 1994 als Liedbegleiterin von Peter Schreier am Hammerklavier. Die historisch informierte Aufführungsprsxis mit Cembalo und Hammerklavier ist ihre Domäne.


    Ihre Ausbildung erhielt Christine Schornsheim bis 1982 an der Universität der Künste Berlin das Fach Klavier. Von 1982 bis 1983 war sie Solo-Repetitorin am Hans Otto Theater in Potsdam. Sie nahm an Meisterkursen von Gustav Leonhardt, Ton Koopman, Johann Sonnleitner sowie Andreas Staier teil.




  • Semjon Skigin


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    Auf der Homepage von Semjon Skigin erfährt man.


    Semjon Skigin wurde in Leningrad geboren. Absolvent des Rimski-Korsakow-Leningrader Staatlichen Konservatoriums und Aufbaustudium dort. 1975 wurde er beim Internationalen Wettbewerb für Klavierbegleiter in Rio de Janeiro als bester Korrepetitor ausgezeichnet und 1978 erhielt einen Ruf als Professor in der Korrepetitionsklasse an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, wo er in den Jahre (1978–1981) unterrichtete. Seit 1990 ist er Professor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.


    Er rbeitet seit mehr als vierzig Jahren mit Sängern zusammen. In der Sowjetzeit trat er mit Solisten wie Galina Kovalyova, Maria Bieșu und Galina Kareva auf. Aus derselben Zeit stammt auch die Zusammenarbeit des Pianisten mit Sergei Leiferkus. Zu Semyon Skigins Bühnenpartnern gehörten im Laufe der Jahre Olga Borodina, Vladimir Chernov, Violeta Urmana, Nina Rautio, Cheryl Studer, Andreas Schmidt und Olaf Bär. Heute tritt er unter anderem mit Ekaterina Semenchuk, Albina Shagimuratova, Julia Novikova, Robert Holl, Dmitry Korchak und Edwin Crossley-Mercer auf.


    Die umfangreiche Diskographie des Pianisten (u.a. ЕМI, Philips und BMG) umfasst sämtliche Kammervokalwerke von Musorgsky, Tschaikowsky, Glinka und Rachmaninoff sowie Aufnahmen von Romanzen von Borodin, Dargomyzhsky und Glière sowie Werke von Schostakowitsch, Verdi und Wagner. Semyon Skigin hat originelle Konzertprogramme produziert. Er ist künstlerischer Leiter der Musikfestspiele am Theaterkahn in Dresden, Vizepräsident und künstlerischer Leiter des Berliner Salons.


    Der Musiker leitet regelmäßig Meisterkurse an führenden Musikhochschulen in Deutschland, den Niederlanden, den USA und Russland und nimmt als Jurymitglied an internationalen Wettbewerben teil.



  • Michael McMahon


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    Der Kanadier Michael McMahon (*1954) studierte während seines Aufenthalts in Österreich von 1978-80 mit einem Stipendium des Canada Council deutsches Lied bei Erik Werba und nahm auch an mehreren Meisterkursen teil. Im Sommer 1978 wurde ihm vom Franz-Schubert-Institut der Franz-Schubert-Preis für Korrepetition verliehen. 1980 kehrte er nach Montreal zurück und wurde Gesangslehrer an der McGill University.


    McMahon hat viele Künstler bei Recitals, Tourneen (in Kanada, den USA und Europa) und für das CBC begleitet. Zu seinen musikalischen Partnern gehörten Nathan Berg, Maureen Forrester, Kimy Mc Laren, Lyne Fortin, Marie-Nicole Lemieux, Karina Gauvin, Dominique Labelle, Philippe Split, Richard Margison, Kevin McMillan und Catherine Rob.




  • Hedayet Jonas Djeddikar


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    Hedayet Jonas Djeddikar widmet sich als Liedbegleiter dem wenig bekannten Repertoire. Seine Einspielungen bieten dem Liebhaber des Sologesanges manche Entdeckungen.


    In Frankfurt hat er die Konzertreihe „RARE WARE Lied“ gegründet.


    Seine Ausbildung erhielt er bei der Bonner Pianistin Rose Marie Zartner, ausserdem an den Musikhochschulen in Frankfurt bei Charles Spencer, Rainer Hoffmann und Eugen Wangler, in Karlsruhe bei Hartmut Höll, sowie in zahlreichen Meisterkursen, u.a. bei Dietrich Fischer-Dieskau, Wolfram Rieger und Helmut Deutsch.


    Neben seiner Hochschulätigkeit wirkt er als Dozent bei Meisterkursen in Europa, China und Japan.




  • Götz Payer


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    Götz Payer hat laut seiner Homepage 75 Sänger und Sängerinnen begleitet.


    Er erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Mitglied der Stuttgarter Hymnus-Chorknaben. Zunächst studierte er Literaturwissenschaft und Philosophie bevor er sein Klavier- und Liedgestaltungsstudium an den Musikhochschulen in Lübeck und Zürich bei K. Elser und in der Meisterklasse von I. Gage absolvierte.


    Götz Payer gab Meisterkurse in Frankreich, Italien, Rußland und Deuschland. Er unterrichtet Liedgestaltung an den Musikhochschulen in Köln und Frankfurt am Main.




  • David Willison


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    Der Brite David Willison (*1936) studierte an der Royal Academy of Music und nach dem Gewinn des ersten Londoner Begleitstipendiums an der Guildhall School of Music and Drama. Er lernte Benjamin Luxon 1961 kennen, als sie beide Studenten an der Guildhall waren. Ihre Partnerschaft begann fast sofort mit Recitals, die erste ihrer vielen Live-Übertragungen für die BBC fand 1965 statt. Ihre Auftritte (mehr als 700) waren auf allen britischen Festivals und sogar in Japan und in Konzertsälen in ganz Großbritannien und Europa zu hören und die USA. Sie nahmen für Argo, Decca und Chandos mit einem Repertoire von Beethoven , Schubert , Wolf und einem Großteil des englischen Liedrepertoires auf. Die Verbindung zwischen Luxon und Willison wurde durch den Hörverlust beendet, der Luxons Gesangskarriere Ende der 1990er Jahre beendete.


    Vor seiner Pensionierung war David Willison fünfzehn Jahre lang Professor für Klavierkammermusik an der Royal Academy of Music.




    Im einstündigesn Interview erfährt man mehr aus dem Leben des Pianisten und der Liedbegleitung.


    .


  • Yuhao Guo


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    Am Beginn seiner Karriere steht der nächste Pianist. Der Kölner Yuhao Guo ist Kammermusiker, Solist und Liedbegleiter.


    Er studierte Klavier bei Nina Tichman und Liedbegleitung bei Ulrich Eisenlohr an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.


    Als Liedbegleiter gewann er 2023 den Preis für den besten Pianisten beim Heidelberger Frühling Wettbewerb "Das Lied". Er trat beim Oxford Lieder Festival sowie beim Southwold Arts Festival in Großbritannien auf. Außerdem war er Korrepetitor der Gesangsklasse von Christoph Prégardien in Köln und ist musikalischer Leiter bei diversen Projekten der Opernwerkstatt am Rhein.


    Eines der wenigen Beispiele, wo Sänger und Pianist auf dem Cover gemeinsam zu sehen sind.



  • Nicolas Krüger


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    Der Dirigent und Pianist Nicolas Krüger studierte Klavier bei Alain Planès und schloss seine Studien in Harmonielehre, Kontrapunkt, Klavierbegleitung und Chor- und Orchesterleitung am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris mit großem Erfolg ab. Zunächst war er Studienleiter und Chorrepetitor am Orchestre de Paris und arbeitete regelmäßig mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Lorin Maazel, Franz Brüggen oder Wolfgang Sawallisch.


    Als Operndirigent war er tätig an den Opernhäusern in Nizza, Lille, Toulon, Antwerpen, Rouen, Dijon, Limoges, Tours, Wladiwostok, Hong Kong und Bangkok.


    Er dirigierte in den letzten Spielzeiten u.a. Bizets Carmen an der Opéra de Nice Côte d’Azur und an der Oper Wladiwostok, Cherubinis Médée und Debussys Pelléas et Mélisande an der Opéra de Dijon, Mozarts La clemenza di Tito an den Opernhäusern in Nantes und Rennes sowie Beethovens Fidelio mit La Grande Écurie an der Oper Tourcoing.


    Darüber hinaus lehrt Nicolas Krüger das Fach Orchesterleitung am Conservatoire Royal de Musique /ARTS2 in Mons, Belgien. Im Jahr 2022 gründete er mit dem Solisten Loan Cazal ein Kammerorchester, das unter dem Namen Libertalia die besten Musiker und Nachwuchsmusiker Europas im Rahmen von Kammermusik vereint.


    Nicolas Krüger war während der Spielzeit 2018/19 Musikalischer Leiter und Chefdirigent des Leipziger Symphonieorchesters, mit dem er ein sinfonisches Offenbach-Programm aufzeichnete.



    Wenige Einspielungen mit Liedern sind auf Tonträgern erhältlich.


    -


  • Matthias Gräff-Schestag


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    Der Pianist Matthias Gräff-Schestag widmet sich mit besonderer Vorliebe der Kammermusik und dem Lied.


    Die Vermittlung der geistigen und emotionalen Inhalte von Lyrik sowie deren Umsetzung in Klang ist dem Pädagogen Matthias Gräff-Schestag ein besonderes Anliegen. Durch die Qualifikation als DaF-Lehrer (Deutsch als Fremdsprache) gibt er insbesondere Gesangsstudierenden aus anderen Kulturkreisen neben dem Einblick in europäische Kultur, Kunst und Musik entscheidende Hinweise zur Phonetik und ihrer konkreten Anwendung in der Musik. Phonetik unterrichtet Matthias Gräff-Schestag seit einigen Jahren auch als Gast an der Gakushuin Universität Tokyo.


    Matthias Gräff-Schestag leitet seit 1987 die Klasse für Kammermusik und Liedgestaltung an der Akademie für Tonkunst Darmstadt und war mehrere Jahre Dozent für Kammermusik an der Hochschule für Musik in Frankfurt am Main. Seit 2002 gibt er angesehene Meisterkurse und Seminare für Kammermusik, Ensemblespiel und Liedgestaltung in Japan.



  • David Owen Norris


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    Der Brite David Owen Norris (*1959) ist Pianist und Komponist. In Oxford studierte er Komposition und Orgelwissenschaft.


    Er ist Professor am Royal College of Music, der University of Southampton, wo er Leiter des Tasteninstrumentenbereichs ist, und Gastdozent am Royal Northern College of Music. Er war auch Gresham-Professor für Musik und Professor an der Royal Academy of Music (nachdem er dort früher studiert hatte).




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