Wien: Capriccio Premiere 7.Juni 08

  • nach der Úbernahme Premiere gab es nur noch eine Vorstellung

    Das liest sich aber schon ganz anders als:


    Die Inszenierung von Tobias Richter wurde aber leider nach nur einer Vorstellung abgesetzt.

    Das liest sich nach "Tannhäuser" in Düsseldorf...

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


    Auf politische und kulturpolitische Diskussionen lasse ich mich hier nicht mehr ein. Kein Widerspruch meinerseits bedeutet dann also nicht, dass ich den getätigten Aussagen zustimme! (Das Regietheater-Forum habe ich überdies bei mir abgeschaltet.)

  • So, ich habe mir die Aufführung aus Wien nun sogar ein zweites (und sehr wahrscheinlich letztes Mal) angesehen, da ich doch neugierig war, ob es weitere Striche gibt. Ich bin dabei nur noch an einer weiteren Stelle fündig geworden: In La Roches Monolog fehlt die Passage Ohne meinen kühnen Wagemut und schliesslich - ohne meine hilfreiche Hand? [...] Gebt euch geschlagen, ihr Schwärmer, ihr Träumer! Anders, als den oben genannten Strich halte ich dies hier jedoch sowohl inhaltlich, als auch - in Anbetracht der stimmlichen Defizite Kurt Rydls - musikalisch für unproblematisch. Insgesamt gewinnt die Oper selbst immer mehr, während die Inszenierung Marellis mich nicht mehr überzeugen wird.

    mfG Michael


    Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs.

  • Gestern war ich fälschlicherweise noch von einer Übernahme der Dresdner Marelli-Inszenierung (geicher Regisseur und Bühnenbildner in Personalunion) nach Wien ausgegangen. Zum eingestellten Video der Wiener Inszenierung kann und will ich mich nicht weiter äußern, dazu habe ich viel zu wenige Minuten daraus gesehen und habe aufgrund der dabei teilweise erlebten Gesangsleistungen auch nicht vor, das noch zu ändern.

    Die Dresdner Marelli-Inszenierung habe ich hingegen recht häufig und gerne gesehen - der Werkgenuss war voll und ganz gegeben. Insgesamt habe ich "Capriccio" 13x live erlebt: 3x in der Staatsoper Berlin (1993-95), 9x in besagter Marelli-Inszenierung in Dresden (1995 - 2014) und 1x konzertant in Edinburgh.

    Gerade für alle, die sich gerne und dauerhaft mit der Gattung Oper beschäftigen, kann diese Oper, welche sich um die Gattung Oper dreht, meiner Meinung nach wirklich ein großer Quell der Freude sein. Für mich war (und ist) sie das jedenfalls, weshalb ich die Beschäftigung mit dieser Oper nur wärmstens empfehlen kann.


    Meine prägende Aufnahme, über welche ich dieses Werk kennen und lieben lernte, war übrigens diese:




    Die sechs Hauptrollen sind dort schon ziemlich grandios besetzt.

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


    Auf politische und kulturpolitische Diskussionen lasse ich mich hier nicht mehr ein. Kein Widerspruch meinerseits bedeutet dann also nicht, dass ich den getätigten Aussagen zustimme! (Das Regietheater-Forum habe ich überdies bei mir abgeschaltet.)