Literarische Empfehlungen - was lese ich gerade


  • :thumbsup:


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Hier diskutiert Schrott mit Experten :




    Ich fand es sehr interessant.
    U.a. hatte ich mir daraufhin seine Übersetzung angeschafft.


    Gruß
    Holger

    "Es ist nicht schwer zu komponieren.
    Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
    Johannes Brahms

  • Hallo Holger, das nach 9 1/2 Jahren wieder zu sehen ist vortrefflichlich und ich danke dir für den Link (s) .


    Ich hatte schon 1 Jahr vorher im Goethe Institut einen Vortrag von ihm gehört und man hing schier an seinen Lippen!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Gern geschehen ...
    Das man an Schrott's Lippen hängen kann, kann ich mir sehr gut vorstellen.


    Gruß
    Holger

    "Es ist nicht schwer zu komponieren.
    Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
    Johannes Brahms

  • Der neueste John Grisham (deutsch: Forderung, was leider keinen Sinn ergibt) ist nach altem Muster gestrickt: an einem spektakulären Fall werden die Stricke des amerikanischen Rechts dargestellt. Hier ist es die Geschichte, wie skrupellose Leute eine amerikanische Rechtsschule ohne Niveau mit angeschlossener Bank betreiben und den Studenten nicht der Titel "lawyer" zuerkannt wird, sondern Bankrotteur. Leider hat Grisham in seinen letzten Büchern sich angewöhnt, die Werke ausufern zu lassen. 100 Seiten Banalitäten hätte man sich hier sparen können.


    Ihr absolviert diese Stelle wie ein Intercity auf einer schwer zu nehmenden Weiche (mein verstorbener Chordirigent Johannes Glauber aus Essen)


  • Ich las vor kurzem den Roman "Blut und Feuer" von Artjom Wesjoly. Ich habe ihn verschlungen. Unglaublich gute erzählerische Darstellung des von Revolution und Bügerkrieg völlig zerrissenen Russland der Jahre 1917 und folgende. Der Autor selbst entstammte einfachsten Verhältnissen, wurde noch kurz vor der Februarrevolution in die Zarenarmee zum Kriegsdienst eingezogen und an der Front im Kaukasus gegen die Türken eingesetzt - und dort setzt die Erzählung ein mit den revolutionären Umwälzungen, die sich zwischen Februar und Oktober 1917 in der Armee abspielten - er reißt immer wieder unglaublich kräftige Szenen ins Schlaglicht und man versteht das Revolutionäre dieser Monate. Alles und jeder gerät in einen Strudel aus Chaos, Hass und Gewalt. Wesjolys Sprache ist die des einfachen Volkes aus dem er stammte, sein Ton wirkt total authentisch, er gibt das brutale Fluchen der einfachen Soldaten unnachahmlich wieder. Geschrieben in den 20er und 30er Jahren, durfte der Roman zu Sowjetzeiten nur gekürzt erscheinen, da zu viele Schilderungen auch mit dem Verhalten der Bolschewiki hart ins Gericht gehen und wenig vom edlen sozialistischen Heldenbild übriglassen, das die KPdSU so gerne zeichnete, wenn sie in späteren Jahrzehnten der "großen, sozialistischen Oktoberrevolution" und der nachfolgenden Bürgerkriegsjahre gedachte. Wesjoly überlebte übrigens den stalinistischen Terror nicht.


    Jedem, der an dieser Zeit und den Vorgängen in Russland interessiert ist, sollte diesen Roman lesen. Der Hammer!


    Grüße
    Garaguly

  • Heute vor 75 Jahren - am 22. Februar 1943 wurden Sophie und Hans Scholl in München hingerichtet. Diverse Berichte und Rezensionen brachten mich auf dieses Buch - eine neue Biographie von Hans Scholl:



    Die ersten Seiten sind gelesen.

  • Nun komme ich dazu, mein Weihnachtsgeschenk zu lesen. Hat lange gedauert, nun bin ich mitten drin:



    Sehr interessante Lektüre eines meiner Lieblingssängers!!


    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Hallo!


    Den Schubert von Peter Härtling habe ich vor Jahrzehnten gekauft und nie ganz gelesen. Jetzt habe ich ihn wieder aus dem Bücherschrank gezogen:



    Gruß WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo


  • (amazon-Link funktioniert nicht)


    Doch ;) ....klick


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Habe mal wieder rumgekramt .....und dieses ...


    klick
    "Mythos und Magie der Schallplatte" von Evan Eisenberg
    ......unterhaltsame Buch zutage gefördert! Leider ist es nur noch gebraucht zu beziehen!


    Zitat

    >Die vergnügliche Zelebrierung eines Mysteriums. ...die magische Befreiung der Musik aus den Zwängen von Zeit und Raum <
    So urteilte die New York Times begeistert über dieses Buch!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Murakamis erster Künstlerroman.


    Bitte verlinken siehe hier


    Alfred braucht Kohle fürs Forum! ;)


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Das letzte vollendete Buch von Peter Härtling kam vor einigen Tagen bei mir an: Der Gedankenspieler. Etwas bang habe ich angefangen zu lesen, weil ich weiss, dass kein weiteres Buch von ihm erscheinen wird. Am 10. Juli 2017 ist Peter Härtling verstorben. Mehr darüber und zur Entstehung des Buches erfährt man im Nachwort, das sein Lektor verfasst hat.


    Zum Inhalt des Buches kann man in der Produktinformation nachlesen.


    Jetzt habe ich den Buchdeckel nach dem letzten Satz geschlossen. Er liest sich wie Worte an seine Leser, deshalb auch an mich.


    Eine kleine Besonderheit: Am Schluss steht nicht ein Punkt sondern ein Gedankenstrich.


    "Umarme, lieber Mailänder, Deine beiden Damen, und sei selbst von Herzen gegrüsst und bedankt, denn ich verschwinde nun aus meiner, aus unserer Geschichte -"
    .

    Alleen / Alleen und Blumen // Blumen / Blumen und Frauen // Alleen / Alleen und Frauen // Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer


    Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
    .

  • Auf der einen Seite der Robert-Gernhardt-Preis und sogar der Deutsche Buchpreis, höchstes Lob bei der professionellen Kritik (siehe z.B. hier (zuletzt aufgerufen am 03.04.2018)), auf der anderen Seite von 82 amazon-Bewertungen über 50% mit lediglich einem oder zwei Sternen. - Sicherlich, hieraus läßt sich kein umfassendes Meinungsbild ableiten, aber nachdem ich das Buch mit seinen 800 Seiten tatsächlich komplett durchgelesen habe, erschließt sich auch mir die Preiswürdigkeit nicht:



  • Normalerweise ist diese Art 'Literatur' nicht in meinem bescheidenen Bücherschrank zu finden, gelesen habe ich dieses Machwerk allerdings als eine Leihgabe eine guten Bekannten. Gelesen? Das wäre weit übertrieben - überflogen trifft es eher. Der Erkenntnisgewinn hält sich auch in Grenzen, weil ich eine fest zementierte Meinung über den Mann in 'The White House' habe. Der Hype um dieses Buch (ist er nicht schon verflogen?) entzieht sich meinem Verständnis und ich gebe es gerne wieder dem Inhaber zurück. Trotzdem ist es Schade um die wenigen Stunden, die ich es lesender Weise in den Händen hatte...
    :thumbdown:


  • Walter Graskamp: André Malraux und das imaginäre Museum - Die Weltkunst im Salon


    Das Buch habe ich geschenkt bekommen. Ich habe dies zum Anlass genommen, diesen Roman aus dem Regal zu nehmen:



    André Malraux: So lebt der Mensch - La Condition Humane


    Wirklich schade ist es, dass dieses Buch nur noch antiquarisch zu finden ist. Gewisse Autoren verschwinden aus dem öffentlichen Bewusstsein. Aus einer Kundenrezension habe ich diese gute Zusammenfassung, die den Gehalt des Buches gut beschreibt: "So lebt der Mensch" ist der dritte von vier großen Romanen, die André Malraux in der Zeit von 1928 bis 1937 veröffentlichte. Das Buch erschien 1933 und prägte wegen der Aufarbeitung elementarer Daseinsfragen Malraux' Ruf als Frühexistenzialist. Im Fokus stehen die Würde des Menschen und sein Streben nach Freiheit. Als realer Rahmen dient der Aufstand kommunistischer Arbeiter in Schanghai im Jahre 1927.


    Eine Gruppe junger Revolutionäre überwältigt im Hafen von Schanghai die Besatzung der Schantung und raubt die aus Waffen bestehende Ladung des Schiffes. Die Waffen werden für die geplante Arbeiterrevolte an verschiedene kommunistische Gruppen verteilt. Ihr Gegner ist General Tschiang Kaitschek, der mit seinen Truppen, im Interesse der Verluste befürchtenden Geschäftsleute und Handelspartner, den Aufstand niederschlagen will.


    Malraux' Protagonisten Tschen, Katow, Kyo und Clappique u.a.m. begeben sich bewusst in große Gefahr, mit der sie charakter- und glaubensbedingt unterschiedlich umgehen. Durch die bewusst erlebte Todesnähe erhält der Roman eine tiefgehende psychologische Dimension. Der Preis für den Einsatz der Freiheitskämpfer ist hoch. Aus der Innenperspektive wirken die Protagonisten wie Getriebene.


    Ein krasser Perspektivwechsel erfolgt im sechsten Kapitel. Der Kontrast zwischen den in Schanghai für ihren Freiheitskampf qualvoll ermordeten Revolutionären und dem penetranten Sicherheitsdenken der Banker bei ihren Geschäftsverhandlungen in Paris drei Monate später könnte nicht größer sein. Diese Außenperspektive auf die Ereignisse wirkt niederschmetternd und wirft die Frage auf, ob der Tod ein Sieg der Sinnlosigkeit ist.


    "André Malraux ist eine Jahrhundertgestalt. Geboren 1901, gestorben 1976, wurde er zum Inbegriff des engagierten Schriftstellers zwischen Literatur und Politik. 1923 kämpfte er auf Seiten der Kommunisten in China, im Spanischen Bürgerkrieg befehligte er als General die Luftstreitkräfte der Internationalen Brigaden. 1939 sagte er sich vom Kommunismus los, geriet in deutsche Kriegsgefangenschaft, entkam und leitete eine Einheit der Résistance. 1958 wurde er Kulturminister unter de Gaulle, Er bekämpfte die Mai Revolte im Jahr 1968." Soweit ein Auszug aus dem Klappentext des lesenswerten Buch "Gezeichnet: Malraux" von Jean-François Lyotard. Der französische Philosoph beschreibt spannend das Leben dieses widersprüchlich handelnden Menschen.



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    Alleen / Alleen und Blumen // Blumen / Blumen und Frauen // Alleen / Alleen und Frauen // Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer


    Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
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  • Warlam Schalamow hat das Leben in russischen Straflagern der Verbannung in Kurzgeschichten beschrieben, nüchtern beobachtend, ohne Moral. Beim Lesen musste ich mehrmals innehalten, um nachzudenken. Harte, aufwühlende Lesekost, in der das Böse in dieser existentiellen Grenzsituation beschrieben wird. Literatur, die unter die Haut geht, der ich mit Nachdruck viele Leser und Leserinnen wünsche.
    Es gibt noch weitere drei Bände der "Erzählungen aus Kolyma", insgesapmt 1600 Seiten.


    Lager und Gefängnisse, in denen unschuldige Menschen willkürlich gesetzlich legitimiert festgehalten werden, gibt es immer noch auf dieser Welt, eine Liste, die man weiterführen könnte: China, Türkei, Guantanamo (USA)...
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    Alleen / Alleen und Blumen // Blumen / Blumen und Frauen // Alleen / Alleen und Frauen // Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer


    Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
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  • Eigentlich muß ich ja wirklich ein bißchen verrückt sein. Da warten noch ca. 2500 Seiten Leipzig-Historie, studiert zu werden. Wartet Ferdinand II. (der von Tirol) im Regal, daneben gleich Dollingers Hanse-Buch.
    Und dann setze ich mich in die Buchhandlung, nehme ein Buch nur mal zum Blättern in die Hand, um welches ich schon einmal herumgeschlichen bin, kann mich nicht losreißen und muß es demzufolge mitnehmen - noch mal 1200 Seiten, den systematischen Teil nicht mitgerechnet:



    Und was soll ich sagen? Alles andere muß jetzt warten, gelesen zu werden. Thema sowieso für mich hochinteressant, Darstellung verständlich, sehr angenehm zu lesen, pointiert, auch amüsant. Hier schreibt jemand über etwas, von dem er augenscheinlich ein immenses Wissen besitzt, ohne mit selbigem zu prahlen, sondern er versucht, es liebevoll und engagiert seinen Lesern nahe zu bringen.



    PS: Sicher werden die Auflagen bei dieser Art Literatur nicht sehr hoch sein, aber man ist bei der 4. Auflage, davon drei in diesem Jahr. Und der Buchhändler war auch sehr erstaunt (und erfreut), daß dieses Buch im Regal so gar keinen Staub ansetzt.

    Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
    (Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

  • Eigentlich muß ich ja wirklich ein bißchen verrückt sein. Da warten noch ca. 2500 Seiten Leipzig-Historie, studiert zu werden. Wartet Ferdinand II. (der von Tirol) im Regal, daneben gleich Dollingers Hanse-Buch.
    Und dann setze ich mich in die Buchhandlung, nehme ein Buch nur mal zum Blättern in die Hand, um welches ich schon einmal herumgeschlichen bin, kann mich nicht losreißen und muß es demzufolge mitnehmen - noch mal 1200 Seiten, den systematischen Teil nicht mitgerechnet:

    Und was soll ich sagen? Alles andere muß jetzt warten, gelesen zu werden. Thema sowieso für mich hochinteressant, Darstellung verständlich, sehr angenehm zu lesen, pointiert, auch amüsant. Hier schreibt jemand über etwas, von dem er augenscheinlich ein immenses Wissen besitzt, ohne mit selbigem zu prahlen, sondern er versucht, es liebevoll und engagiert seinen Lesern nahe zu bringen.


    Hallo Reinhard, steht schon auf meiner Geburtstags Wunschliste! :jubel:
    Nach deiner Begeisterung, freue ich mich schon tierisch darauf!


    Roeck habe ich übrigens über dieses Buch kennen und lieben gelernt, denn er kann wahrlich Begeisterung wecken!


    Federico da Montefeltro, Herzog von Urbino
    Eine Biographie des berühmtesten 'Condottiere' im Italien der Renaissance: Heerführer, Diplomat, Förderer der Künste.


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Am 22. Mai ist Philip Roth im Alter von 85 Jahren gestorben.



    Ich greife ins Regal und lese Amerikanisches Idyll.
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    Alleen / Alleen und Blumen // Blumen / Blumen und Frauen // Alleen / Alleen und Frauen // Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer


    Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
    .


  • André Malraux: So lebt der Mensch - La Condition Humane


    Wirklich schade ist es, dass dieses Buch nur noch antiquarisch zu finden ist.


    Hallo moderato,
    das ist für mich einer der zentralen Texte des 20. Jahrhunderts.


    Hat mich vor 30 Jahren, als ich 20 Jahre jung war war, tief beeindruckt. An "La voie royale" bin ich damals allerdings gescheitert.


    Bekomme sofort Lust, es wieder zu lesen!
    Besten Dank auch für die anderen Empfehlungen zu Malraux. Diese Art von Schriftsteller gab und gibt es bei uns ja kaum.


    Viele Grüße
    Christian

  • Diesen Roman habe ich sowohl im Original als auch in der deutschen Übersetzung gerne gelesen. Man kann sich ein schönes Bild machen von Schostakowitschs Persönlichkeit und seinen (oft inneren) Konflikten mit dem sowjetischen System.


    Noch aufschlussreicher, da keine Fiktion:
    (Da erscheint jetzt nur ein kleiner Punkt, auf den man aber klicken kann.)

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.


  • Noch aufschlussreicher, da keine Fiktion:
    klick


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)


  • LG Fiesco


    Danke, Fiesco!
    Der Titel "Chaos statt Musik" war die Überschrift eines vernichtenden, offenbar von Stalin angeregten Prawda-Artikels über Lady Macbeth von Mzensk. Nach diesem überraschenden Verriss (nachdem die Oper aber schon im In- und Ausland große Erfolge gefeiert hatte) wähnte (und befand) der Komponist sich und seine Familie Jahre lang in Lebensgefahr.
    In diesem Buch folgen auf ein sehr schönes Vorwort des Adressaten viele Briefe des Komponisten an ihn.

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.