Literarische Empfehlungen - was lese ich gerade

  • Gut, einiges kenne ich davon auch. Aber es ist zweitrangig. Die Namen oben werden kaum noch gedruckt; man findet sie nicht mehr in Buchhandlungen, nur noch antiquarisch.

    Ernsthaft? Dürenmatt, Musil, Böll und Grass werden nicht mehr gedruckt? Das ist mir neu.

    Gruß,


    Kostas

  • Meine Wertung oben in Bezug auf die deutsche Literatur ist nicht von mir, sondern vom Germanistik-Professor Heinz Schlaffer in seinem Buch "Die kurze Geschichte der deutschen Literatur."

    Inzwischen habe ich Schlaffers Kapitel über die moderne dt. Literatur nachgelesen, es ist ca. 20 Seiten lang, meinungsstark und unbedingt lesenswert. Schlaffer wartet mit einigen sehr interessanten Thesen auf und geht insbesondere auf den Aufstieg jüdischer Autoren und Autoren aus katholischen Ländern (Österreich, Bayern) zu Beginn des 20. Jh. ein.


    Seine Gedanke über den Aufstieg von Autoren mit jüdischen Hintergrund würde eine vertiefte Betrachtung verdienen, aber hier ging es ja vor allem um die m.E. strittige These, dass die dt. spachige Literatur im 20 Jh. im Abstieg begriffen sei und bspw. nicht mit den angelsächsischen Literaturen mithalten könne. Schlaffer bezieht diese Beobachtung aber auf die zweite Hälfte des 20 Jh., wo er nach dem Weltkrieg die Literatur in erster Linie damit beschäftigt sieht, die Schrecken des 20 Jh. zu verarbeiten - dementsprechend ringe sie vor allem um moralische Fragen, neue ästhetische, gar radikale Konzepte biete sie aber nicht oder nur selten an. Auf die Literatur ab ungefähr 1980 geht er nicht mehr ein. Sehr interessant fand ich seine Beobachtung, dass die dt. Literatur im 20 Jh. von vielen Verboten geprägt sei (u.a. 1933, 1945, 1968, 1989), was ebenfalls die kreative Entfaltung verhindert habe. Das ist gut beobachtet, finde ich (und bezogen auf unsere Zeit lesen sich seine Zeilen hierzu geradezu prophetisch, muss ich sagen).


    Kurzum, ein lesenswertes Kapitel, das in der schlichten Verkürzung des Kollegen hier aber deutlich an der Sache vorbei geht. Schlaffer merkt zudem an, dass man die Bedeutung literarischer Tendenzen frühestens 30 Jahre nach Erscheinen erkennen könne.

  • Ernsthaft? Dürenmatt, Musil, Böll und Grass werden nicht mehr gedruckt? Das ist mir neu.


    Noch bemerkenswerter ist die These, dass auch ein Christian Kracht nicht mehr gedruckt werde. Ein lebender Autor von erheblichem Ruhm, zu dem er es offensichtlich bringt, ohne dass jemand seine Sache druckt. (Wie man die dann antiquarisch bekommen soll, ist ein beinahe noch größeres Rätsel.)


    LG :hello:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • "Nimmt man die Zuwendung der heutigen professionellen Literaturhistoriker zum Maßstab, so gehören Schnitzler, Hofmannsthal, Karl Kraus, Joseph Roth, Musil, Broch, Rilke, George, Borchardt, Ernst Jünger, Robert Walser, Kafka, Trakl, Benn, Thomas Mann, Döblin, Brecht, Benjamin zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Sie alle sind vor 1900 geboren, fast alle vor 1950 gestorben, ihre Werke entstehen also in der ersten Hälfte des Jahrhunderts. Welche Autoren aus der zweiten Hälfte könnte man ihnen zur Seite stellen?"

    (H. Schlaffer: Die kurze Geschichte der dt. Literatur, München 2002)


    Wir könnten hier eine Art Tamino-Kanon über bedeutende deutschsprachige Literatur für die zweite Hälfte des 20 Jh. bis zur Gegenwart erstellen. Fände ich interessant. Jeder darf maximal fünf Vorschläge einbringen.


    Zur Inspiration:

    https://www.die-besten-aller-z…-deutschen-literatur.html

  • Nach der erneuten Leküre der Schlaffer-Geschichte muss ich astewes und Christian Recht geben. Sie haben erkannt, dass ich mich unzulässig über einen Kanon der deutschen Literatur geäußert habe. Alle Literaten, die hier aufgezählt wurden, kenne ich natürlich (mein Vater starb 1990, bis dahin hat er dafür gesorgt, dass ich mit der neuen Literatur mindestens bekannt wurde). ChristianB. und astewes haben richtig vermutet: bei mir ging es immer darum: einzelnes deutsches Buch oder einzelnes amerikanisches/englisches. Dabei habe ich viel deutsche Literatur gelesen, und das, wie oft, alle Werke (Brecht, Fallada,Thomas Mann, Heinrich Mann, Hesse, Handke, Kafka. Also, das ist klar, ich lag falsch und eure Kritik war in diesem Punkt richtig: es ging nicht um einen Kanon!!

    Amerikanische Literatur war mein Schwerpunkt und die deutsche Literatur lief am Rande. Astewes und Christian, ihr habt das gut erkannt, und ich akzeptiere das.

    Was ich nicht akzeptiere, sind die beiden Beiträge von Moderator Pape, der meinte, ich sei betrunken, und meine Einstellung eines Akademikers unwürdig. Nun, in meiner Tamino-Erfahrung mit Akademikern sieht sich diese Gattung wegen ihrer unbestrittenen Kennerschaft manchmal davon befreit, menschlichen Anstand zu üben. Aber dieser Fall ist zum Glück selten geworden. Und außerdem: nach den Tamino-Forenregeln ist das eh verboten.

    What was the old saying? "If you think you might be drinking too much, then you are". (John Grisham,The Widow)

  • ChristianB schlägt einen Kanon vor von der zeitgenössischen deutschen Literatur. Trotz meiner Vorliebe für amerikanische Literatur wäre ich dafür absolut zu haben, denn dann könnten meine Vorlieben auch wieder wechseln. Das einzige Problem: wie ist das gedacht? Autoren oder einzelne Bücher? Ich wäre für letzteres, denn meine Abneigung gegen bestimmte Autoren bezieht sich nicht auf alle Bücher, die sie verfasst haben. Grass mag ich nicht, aber ein Werk gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern: bisher 3x gelesen und 5x verschenkt (Telgte!)

    What was the old saying? "If you think you might be drinking too much, then you are". (John Grisham,The Widow)

  • Das einzige Problem: wie ist das gedacht? Autoren oder einzelne Bücher?


    Das wäre jetzt auch meine Frage gewesen.


    LG :hello:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • Tully Potter: Adolf Busch, The Life of an Honest Musician.


    Ein unglaubliches Buch. Ca. 1400 Seiten mit zahlreichen Fotos, in dem jedes einzelne Konzert von Adolf Busch und seinem Quartet dokumentiert wird. Langweilig? Nicht im geringsten! Denn jede Begegnung von Busch mit einem Musiker wird so gut dokumentiert, dass der Leser ein volles Bild über die Person bekommt. Am Beginn wird sein Studium in der Kölner Musikhochschule geschildert und wir lesen einen Ausschnitt aus den Erinnerungen eines wenig bekannten schottischen Musikers, der in der gleichen Schule studiert hatte. In einer Fussnote wird knapp von dem weiteren beruflichen Werdegang des Musikers gesprochen und wir erfahren, dass er später in Schottland ein eigenes Quartet gründete und eine bedeutende Rolle im musikalischen Leben des Landes spielte. Und so geht es die ganze Zeit, Seite auf Seite.


    Das Buch ist nicht billig, kostet knapp 150 Euro, ist aber jeden Cent wert. Die Erstausgabe von 2007 war sehr schnell ausverkauft und wurde antiquarisch sehr teuer gehandelt-ich habe sie für 500-600 Euro angeboten gesehen, manchmal sogar für 4-stellige Beträge. Zur Zeit ist die Zweite Ausgabe regulär verfügbar, als ich das sah habe ich sofort zugegriffen, aber die Anschaffung lief recht abenteuerlich. Erst habe ich das Buch gebraucht über Momox bestellt, weil ich dachte ich könnte 20-30 Euro sparen. Das Buch kam, aber nur der erste Band. Der ging prompt zurück. Dann habe ich das über Amazon bestellt, erhielt aber nur den Zweiten Band. Ich habe das ebenfalls reklamiert und der Betrag wurde erstattet, bekam dazu Bescheid ich könnte das Buch behalten. Ich fand dann bei Ebay den ersten Band der Ersten Ausgabe für 60 Euro oder so. Endlich, Happy End...

    Gruß,


    Kostas

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  • Geschenkt bekommen von jemandem, der meine Verehrung für Roger Willemsen (1955-2016) kennt und um diese Lücke in meiner Bibliothek weiss. Ein Jugendmärchen auch für Erwachsene. Es hat etwas von einer Hiob-Paraphrase.


    Roger Willemsen


    Das müde Glück



  • Roger Willemsen


    Liegen Sie bequem?

    Vom Lesen und von Büchern


    Die Tatsache ist beunruhigend, dass es immer weniger Leser und Leserinnen gibt, die langen Texten inhaltlich über längere Zeit folgen können und verstehen, was sie gelesen haben und eine eigene Meinung dazu sich bilden können.


    Der Autor starb vor zehn Jahren. Was würde er über die sich abzeichnende Entwicklung der schwindenden Bedeutung des Buches schreiben?


  • Hach ja, Willemsen. Ich mag ihn sehr, als Autoren zumal deutlich mehr denn als Fernsehmann. Manchmal ist es mir ein wenig zu viel Haltung, die aus seinen Texten spricht. Aber seine Begeisterung für Kultur in allem Sinne, für Menschen frappieren und freuen mich jedes Mal neu. Insofern auch von mir gern gelesen.


    Derzeit aber dies hier:



    Ich mag Knausgård ohnehin, hier erlebe ich ihn erstmals als Essayisten. Spannend. Klug.

    "Jein".

    Fettes Brot

  • Vielleicht interessant in diesem Zusammenhang: Eine kleine Geschichte des Lesens


    https://www.bpb.de/shop/zeitsc…-ambivalenzen-des-lesens/

  • Auch dieses Buch war ein Geschenk - allerdings nicht zu Weihnachten, sondern zum schon einige Wochen länger zurückliegenden Geburtstag. Erst jetzt, in den Weihnachtsferien, komme ich dazu, mich damit zu befassen.



    Grüße

    Garaguly

  • Die Tatsache ist beunruhigend, dass es immer weniger Leser und Leserinnen gibt, die langen Texten inhaltlich über längere Zeit folgen können und verstehen, was sie gelesen haben und eine eigene Meinung dazu sich bilden können.


    Der Autor starb vor zehn Jahren. Was würde er über die sich abzeichnende Entwicklung der schwindenden Bedeutung des Buches schreiben?

    Ja, das ist alles extrem beunruhigend. Ein kultureller Rückschritt bedeutenden Ausmaßes zeichnet sich da ab. Wir würden wieder in Zeiten landen, in denen das Lesen komplexerer, oder schlicht nur längerer, Texte wieder zum Privileg einiger weniger entsprechend gut ausgebildeter und geschulter Menschen werden wird. Für den großen "Rest" gibt es verdummendes Drecksfutter aus Social Media. Man muss nur lesen, was täglich stundenlanger Social Media-Konsum mit dem Gehirn macht. Zu dem in Sachen Digitalität bei uns sehr verbreiteten Grundoptimismus, wonach sich das mit ein bisschen Medienkompetenz-Unterricht in der Schule schon einfangen ließe, neige ich - auch berufsbedingt - definitiv nicht.


    Grüße

    Garaguly

  • Ja, das ist alles extrem beunruhigend. Ein kultureller Rückschritt bedeutenden Ausmaßes zeichnet sich da ab. Wir würden wieder in Zeiten landen, in denen das Lesen komplexerer, oder schlicht nur längerer, Texte wieder zum Privileg einiger weniger entsprechend gut ausgebildeter und geschulter Menschen werden wird.

    Jupp. Unser aktueller Azubi hat die Löffel gestreckt: nicht in der Lage Gesetztestexte zu lesen, ganz zu schweigen von verstehen. Daß die aktuelle Generation dazu offenbar weitestgehend nicht in der Lage ist, habe ich leider jetzt realisiert. Denen ist da von meiner Warte auch nicht zu helfen. Ich wollte das kaum glauben und dachte zunächst, der stellt sich aus Faulheit doof.

    Zitat von Netzlehrer Bob Blume*

    Böllergeld in Bücher investieren! Die knallen beim Zuschlagen, sind wunderbar anzusehen und erzeugen farbenfrohe Explosionen im Kopf.

    *keine Ahnung, wer das ist; spielt auch keine Rolle - wollte bloß korrekt zitieren.

    Der Glaube kann Sätze verbergen.

  • Jupp. Unser aktueller Azubi hat die Löffel gestreckt: nicht in der Lage Gesetztestexte zu lesen, ganz zu schweigen von verstehen. Daß die aktuelle Generation dazu offenbar weitestgehend nicht in der Lage ist, habe ich leider jetzt realisiert. Denen ist da von meiner Warte auch nicht zu helfen. Ich wollte das kaum glauben und dachte zunächst, der stellt sich aus Faulheit doof.

    *keine Ahnung, wer das ist; spielt auch keine Rolle - wollte bloß korrekt zitieren.

    Dieser Bob Blume ist tatsächlich Lehrer von Beruf, ist aber parallel (ob er noch im Dienst ist, weiß ich gar nicht) im Netz unterwegs - als was genau, ist mir nicht erinnerlich (als "Netzlehrer" vermutlich, wie in deinem Zitat zu lesen). Habe ihn nur mal im Fernsehen gesehen. Seine Videos habe ich mir noch nicht angeschaut.


    Grüße

    Garaguly

  • Interessant fand ich die Bemerkung, dass es Kritiker im 19. Jahrhundert gab, die das Lesen von Romanen für schädlich hielten :)


    https://www.arte.tv/de/videos/…t-unser-gehirn-den-fokus/

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  • Gerade mit größtem Vergnügen ausgelesen:


    Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
    (Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

  • Konnte heute bei Hugendubel einfach nicht widerstehen:



    Wunderbar aufgemachtes Buch. Ein Vergnügen.


    Eine Leseempfehlung auch dies hier:


    "Jein".

    Fettes Brot

  • Spannend erzählt und in die Geschichte der Zeit eingebunden, die Entdeckung des Neutrinos



    Man lernt ein paar interessant Persönlichkeiten kennen :)

  • Bei mir könnte es heißen was lese ich gerade schon wieder........


    Lea Singer

    Der Klavierschüler



    Klappentext

    Zürichsee im Vorfrühling 1986. Ein erfolgreiches Leben soll gewaltsam beendet werden. Begründung: Ausweglosigkeit. Da sabotieren ein paar Minuten Musik die Vollstreckung. Es beginnt eine Flucht ins Leben hinein. Ein Barpianist lotst den Mann, den Schumanns Träumerei rettete, auf eine Reise in die Vergangenheit - zu dem angstvoll gehüteten Geheimnis eines Jahrhundertpianisten. 1937 hatte Vladimir Horowitz in der Schweiz eine Affäre begonnen, mit der er seine ganze Karriere und seine Ehe mit Toscaninis Tochter aufs Spiel setzte. Vor sieben Jahren stieß Lea Singer auf brisante unveröffentlichte Briefe von Vladimir Horowitz an einen jungen Schweizer namens Nico Kaufmann. Der begabte Sohn aus gutbürgerlichem Haus wurde 1937 sein erster Klavierschüler und sein Geliebter. Als Jude verfolgt, war Horowitz Ende der dreißiger Jahre zum Aufbruch ins Exil gezwungen. Ein Trauma, aber auch die Chance, sein Leben zu ändern, sich endlich zu sich selbst zu bekennen. Fünfzig Jahre später erzählt Nico Kaufmann, zu einem Barpianisten herabgesunken, einem Unbekannten von dieser Liebe und ihren nächtlichen Seiten. Er führt den Fremden zu den Luxushotels, in denen Horowitz mit ihm zwei Jahre lang seine Leidenschaft im Verborgenen lebte, und immer näher heran an die brennenden Fragen: Wie viel Mut fordert die Liebe? Und was geschieht mit dem, der seine Sehnsucht verleugnet?


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Vor sieben Jahren stieß Lea Singer auf brisante unveröffentlichte Briefe von Vladimir Horowitz an einen jungen Schweizer namens Nico Kaufmann.

    Darüber wüsste man gerne etwas mehr? Das Buch ist bereits 2019 veröffentlicht worden.

    Hinter der Lea Singer verbirgt sich Eva-Gesine Bauer, die bereits einige Komponisten-Biografien geschrieben hat.

  • Darüber wüsste man gerne etwas mehr? Das Buch ist bereits 2019 veröffentlicht worden.

    Hinter der Lea Singer verbirgt sich Eva-Gesine Bauer, die bereits einige Komponisten-Biografien geschrieben hat.

    Lieber Christian B, hier erfährt man mehr.....


    https://literaturkritik.de/sin…akt-der-luegen,25887.html


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

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