Der Ring, der nie gelungen - Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen

  • Für einen konzertanten "Ring", der nie gelang, gab es 1984 im Leipziger Gewandhaus einen bemerkenswerten Anlauf mit dem "Rheingold". Die musikalische Leitung hatte Wolf-Dieter Hauschild. Im Forum war bereits mehrfach die Rede davon, in diesem Thread offenbar noch nicht (wenn ich nichts überlesen habe). Ich erinnere mich an ein Gepräch mit dem Dirigenten in einer Rundfunkkantine. Er war ganz euphorisch - und wir alle waren gespannt, wie und dass es weiterging. Ich wollte natürlich wissen, wer die Brünnhilde sein würde. Entweder stand es noch nicht fest - oder aber, er wollte nicht damit herausrücken. Es ging aber leider nicht weiter mit diesem "Ring", weil Hauschild 1985 die DDR verließ. Hier nochmals die Besetzung des "Rheingold", welches seinerzeit im Rundfunk übertragen wurde:


    Wotan SIEGFRIED VOGEL

    Donner EKKEHARD WLASCHIHA

    Froh ANDRÀS MOLNAR

    Loge PETER SCHREIER

    Fasolt KARL HELM

    Fafner HERMANN CHRISTIAN POLSTER

    Alberich HERMANN BECHT

    Mime CHRISTIAN VOGEL

    Fricka UTE WALTER

    Freie EVA MARIA BUNDSCHUH

    Erda ANNELIES BURMEISTER

    Woglinde VENCESLAVA HRUBA-FREIBERGER

    Wellgunde ROSEMARIE LANG

    Floßhilde UTA PRIEW


    Rundfunksinfonieorchester Leipzig

    Dirigent WOLF-DIETER HAUSCHILD


    Gewandhaus Leipzig

    24. Januar 1984


    Broadcast

    Es grüßt Rheingold (Rüdiger)


    Erda: "Alles, was ist, endet."

  • Für alle Youtube-Freunde ;):



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  • Genau das ist der Mitschnitt!


    Wobei zu bemerken wäre, dass es sich bei dem Cover um eine Szene aus dem "Rheingold" in der Inszenierung von Ruth Berghaus 1979 an der Deutschen Statasoper in Berlin handelt, in der ebenfalls Siegfried Vogel den Wotan sang und wirkungsmächtig darstellte. Das war bekanntlich auch der Auftakt zu einem "Ring", der nie gelungen. Wie in Leipzig gab Annelies Burmeister die Erda und Eva-Maria Bundschuh die Freia.

    Es grüßt Rheingold (Rüdiger)


    Erda: "Alles, was ist, endet."

  • Schade, dass beides (der szenische "Ring" in Berlin und der konzertante im Leipziger Gewandhaus) nicht weiterging.

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  • Mal eine ganz andere Frage zum Thema Ring:

    Ich habe mir in letzter Zeit zahlreiche Aufnahmen von Brünnhildes Schlussgesang angehört. Dabei fiel mir ein Mitschnitt mit Berit Lindholm auf, aber jetzt nicht unbedingt in gesanglicher Hinsicht, sondern wegen eines kleinen Details: Sie singt dort O ihr, der Eide heilige Hüter! an der Stelle, wo das Walhall-Motiv nochmal so ganz besonders schön erklingt. Ich dachte zuerst an einen kleinen Lapsus der Sängerin, denn in praktisch allen mir vorliegenden Aufnahmen wird dort O ihr, der Eide ewige Hüter! gesungen, schon bei Marta Fuchs in Bayreuth 1942. Beim Studium von Richard Wagners Musikdramen von Edmund E. F. Kühn, dessen Erstauflage scheinbar auf 1914 datiert, sah ich nun aber gestern, dass dort ebenfalls die erstgenannte Fassung abgedruckt ist. Daraufhin habe ich weiter recherchiert. Man findet die erstgenannte Version tatsächlich häufig, gerade in Auflagen, die vor oder kurz nach 1900 entstanden sind. Eine Erklärung, wieso es eine zweite Variante gibt, konnte ich aber trotz intensiver Suche auf die Schnelle nicht finden. Es scheint fast so, als sei die Fassung mit den heiligen Hütern die authentischere. Wieso singen dann aber fast alle berühmten Interpretinnen die andere?


    Weiß jemand mehr dazu?

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Eine Erklärung, wieso es eine zweite Variante gibt, konnte ich aber trotz intensiver Suche auf die Schnelle nicht finden. Es scheint fast so, als sei die Fassung mit den heiligen Hütern die authentischere. Wieso singen dann aber fast alle berühmten Interpretinnen die andere?

    Lieber "Joseph II.", ohne jetzt das ganz konkrete Rätsel lösen zu können, möchte ich doch ganz allgemein darauf hinweisen, dass solche Abweichungen bei Wagner gar nicht so selten sind und teilweise wirklich auf den Meister selbst bzw. die Quellenlage zurückgehen. Es gibt ja immer mehrere Quellen: Prosaentwürfe, das Libretto und dann die Partitur. Nicht immer sind der von Wagner im Libretto veröffentlichte Text und der von ihm in der Partitur notierte Text völlig identisch. Hinzu kommen bei manchen Werken unterschiedliche Fassungen. Bei "Tannhäuser" singt der Titelheld am Ende vom Venusberg autorisiert entweder "Mein Heil ruht in Maria" (Dresdner Fassung) oder "Mein Heil liegt in Maria" (Wiener Fassung, die auf der Pariser Fassung des Venusbergs beruht). Wolframs Rollenname im Tannhäuser ist in der Dresdner Fassung laut Wagner "Wolfram von Eschinbach", in der Pariser Fassung einfach nur "Wolfram" und in der Wiener Fassung "Wolfram von Eschenbach". Wer will nun genau entscheiden, was "richtiger" oder "authentischer" ist?

    Im 3. Aufzug des Bühnenweihfestspiels "Parsifal" singt Gurnemanz manchmal "In dieser Waldeck barg ich selber mich" und manchmal "In dieser Waldeck barg ich einsam mich". (Manchmal haben auch die Ersteller der Klavierauszüge Anteil an diesen Divergenzen, weil sie entweder absichtlich oder unabsichtlich kleine Details verändern.)

    In der Urfassung des "Fliegenden Holländers" von 1841 singt der Steuermann laut Wagner Text bei der Ankunft des Holländers noch wie benebelt "Ach, liebes Mädel, blas noch mehr, mein Südwind ..." - das hat Wagner oder wer auch immer (die Quellenlage ist hier besonders schwierig) wieder "anständiger" gefasst bzw. einfach den Dreh-Witz wieder beseitigt. Noch schlimmer, wenn der Holländer in seinem Monolog an einer Stelle, wo man den Einsatz "Wann alle Toten auferstehn" erwartet, nicht einsetzt, sondern erst in der Wiederholung, aber in der Urfassung ist das so. Da heißt Erik auch noch Georg und Daland Donald. Was ist nun "richtiger" oder "authentischer"? Gar nicht so einfach zu sagen (außer für die, die immer ganz genau wissen, was richtig und was falsch ist, weil richtig sein muss, was man selbst gewohnt ist). Gar nicht so selten gibt es im Leben nur eine Wahrheit. Manchmal sind einfach mehrere Varianten "richtig", weil authentisch. :hello:


    Auf dieser Grundlage habe ich für diesen konkreten Fall zwar keine sichere Antwort, aber doch die Vermutung, dass entweder Wagner selbst im veröffentlichten Libretto die eine Variante und in der Partitur die andere Variante gewählt hat - oder aber, dass diese Abweichung auf eine bewusste oder unbewusste Abweichung in einem der gängigen Klavierauszüge zurückgeht.

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


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  • Weiß jemand mehr dazu?

    Lieber Joseph, Stimmenliebhaber hat sehr markante Beispiele genannt, die Einblick in Wagners Schaffensprozess geben. Was nun die "Götterdämmerung" anbelangt, sollte bedacht werden, dass sie in der ganz konktreten Vorbereitungsphase der ersten Festspiele noch nicht vollendet gewesen ist. Vielleicht ergeben soich auch dadurch gewisse Änderungen. In meinen Quellen geht es auch hin und her. Selbst neige ich der Fassung mit den "heiligen" Hütern zu. Sie macht mir mehr Sinn. Im "Ring"-Text kommt das Wort ewig sehr oft vor und - wenn ich das richtig sehe - immer dann, wenn die Macht der Götter beschworen wird. Und Brünnhilde spricht im Moment ihrer Menschwerdung im "Siegfried"-Finale davon, dass sie "ewig" war. Im Schlussgesang nun heißt es in "meiner" Fassung:


    O ihr, der Eide

    heilige Hüter!

    lenkt eu'ren Blick

    auf mein bühendes Leid!

    erschaut eu're ewige Schuld!


    Die Konnotation des Wortes ewig ändert sich. Ewig ist jetzt nicht mehr die Macht der Götter, ewig ist ihre Schuld. Brünnhilde geht auf eine sehr kritische Distanz zu ihrer eigenen Sippe. Das halte ich für eine kühne und sinnstiftende Aussage, die zu Wagner zu passen scheint.


    Deine ganz konktrete Frage habe aber auch ich nicht beantworten können. :(

    Es grüßt Rheingold (Rüdiger)


    Erda: "Alles, was ist, endet."

  • Danke euch beiden für eure wichtigen und informativen Ergänzungen!


    Ja, es ist schon interessant, wie die Textfassungen teils voneinander abweichen. So etwas fällt einem wirklich erst als Fortgeschrittenem überhaupt auf.


    Ich habe mich vorhin noch durch einige uralte Aufnahmen gehört (u. a. Frida Leider, Helen Traubel und Kirsten Flagstad). Sie alle singen ewige Hüter. Das wirklich einzige Beispiel für heilige Hüter scheint Berit Lindholm unter Stokowski zu sein, und zwar sowohl in der BBC-Aufnahme von 1967 als auch in einem nicht kommerziell erhältlichen In-House-Mitschnitt von 1969 aus New York. In späteren Aufnahmen singt sie dann die geläufigere Version. Auf folgender CD ist der Mitschnitt der BBC enthalten:



    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Zitat

    Joseph II

    Weiß jemand mehr dazu?

    Hallo Joseph II, in den Reclam Heftchen sind alle Textvarianten auf jeder Seite aufgeführt, und das sind nicht wenige, das ist sehr interessant!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Hallo Joseph II, in den Reclam Heftschen sind alle Textvarianten auf jeder Seite aufgeführt, und das sind nicht wenige, das ist sehr interessant!

    Lieber Fiesco, darf ich nachfragen, um welche Ausgaben es sich handelt? Der "Ring" ist ja in der Reclam-Bibliothek noch in Fraktur erschienen, dann getrennt in der Bundesrepublik und in der DDR. Es gab auch ergänzende Hefte, die die einzelnen Teile erklärten. Ich hatte zwar von frühester Jugend einzelne Exemplar, die aber ersetzt wurden durch gebundene Textbücher. An die Textvarianten kann ich mich aber beim besten Willen nicht erinnern. Wären die in meiner Ausgabe enthalten gewesen, ich hätte sie gewiss nicht ausgesondert.

    Es grüßt Rheingold (Rüdiger)


    Erda: "Alles, was ist, endet."

  • Lieber Rheingold1876, das sind diese Ausgaben....




    .....Textbuch mit Varianten der Partitur Herausgegeben von Egon Voss!


    Liebe Adventsgrüße Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Fiesco, dem ich herzlich danke, brachte mich auf diese Textaugabe von Wagner "Ring des Nibelungen" mit den Varianten der Partitur. Sie sind in sehr übersichtlicher Form als Fußnoten dokumentiert. Das Buch traf heute bei mir ein.

    Es grüßt Rheingold (Rüdiger)


    Erda: "Alles, was ist, endet."



  • Der Bayreuther Ring von 1991/92, Dirigent: Daniel Barenboim, Regie: Harry Kupfer, ist wohl insgesamt eines der besitzenswertesten Filmdokumente der gesamten Tetralogie. Ich kenne die Verfilmung allerdings nur in Auszügen und beziehe mich jetzt nachfolgend primär auf die reine Tonaufnahme. Diese sollte ursprünglich wohl gar nicht auf CD erscheinen, wegen der Bühnengeräusche, so berichtet jedenfalls Sir John Tomlinson in einem Interview. Die Zeiten ändern sich, die vergleichsweise geringen Störgeräusche verhinderten die Veröffentlichung dann doch nicht. Es handelte sich um keine wirklichen Live-Aufnahmen, vielmehr filmte man im Juni und Juli der Jahre 1991 und 1992 vor der eigentlichen Festspielsaison ohne reguläres Publikum.


    Diese Produktion ging vor allem als Kupfer-Ring in die Geschichte ein. Dies mag berechtigt sein, hilft bei der reinen Tonaufnahme aber nicht viel weiter. Mit einigem Recht könnte man auch vom Barenboim-Ring sprechen, denn das Dirigat ist stellenweise schon sehr bezwingend. Ich will da nur mal zwei Stellen hervorheben, zum einen Wotans Abschied am Ende der Walküre, wo die Klanggewalt schier unbändig ist, und das phänomenal gelungene Vorspiel zum zweiten Aufzug des Siegfried.


    Sängerisch fallen gewisse Defizite ohne Bild mehr ins Gewicht. Die stärkste Leistung liefert für mich Tomlinson ab. Für mich ist er schlichtweg der Wotan/Wanderer der letzten drei, vier Jahrzehnte. Ihm nehme ich den Göttervater vom ersten Moment ab und pflichte seiner Aussage bei, dass diese Rolle durchaus vom Bassfundament profitiert. Das ist ein autoritärer Wotan, der aber auch die Gebrochenheit sehr gut herüberbringt und eine wirkliche Rollendurchdringung erzielt. Sehr gut bei den männlichen Stimmen auch Poul Elming als Siegmund und Siegfried Jerusalem als Siegfried. Der Rest gerät nicht recht übers ordentliche Mittelmaß hinaus. Günter von Kannen als Alberich klingt zu hell und leicht, kein Vergleich zu Ekkehard Wlaschiha. Bei den Damen Anne Evans als Brünnhilde, Linda Finnie als Fricka und Nadine Secunde als Sieglinde. Alle nicht unbedingt die Referenzen. Die beste Leistung hier womöglich Birgitta Svendén als Erda.


    Was mir schon auffiel, um wieviel besser da doch die Besetzung im nachfolgenden Kirchner-Ring unter Levine war, von dem mir einige Rundfunkmitschnitte vorliegen (also echte Live-Aufnahmen). Tomlinson und Elming fast noch gereifter, Wlaschiha eindeutig überlegen (ein Jahrhundert-Alberich), aber auch Loge (Jerusalem) und Mime (Jung) besser, selbst der Fasolt ragt heraus (der ganz junge René Pape). Wolfgang Schmidt als Siegfried sehr gut. Deborah Polaski überzeugt mich als Brünnhilde auch mehr. Und anhand Levines Dirigat erfährt man, was man aus diesem Monumentalwerk noch alles herausholen kann. 1996 scheint das beste Jahr der Produktion gewesen zu sein, im dritten Jahre waren alle Anfangsschwierigkeiten überwunden. Ob das jemals offiziell auf CD erscheinen wird? Ich kann es nur nochmal betonen: Für mich mittlerweile mein Lieblings-Ring der letzten Jahrzehnte.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Diese sollte ursprünglich wohl gar nicht auf CD erscheinen, wegen der Bühnengeräusche, so berichtet jedenfalls Sir John Tomlinson in einem Interview.

    Die Bühnengeräusche haben hingegen ein Interview gegeben, indem sie behauptet haben, der "Ring" sollte wegen John Tomlinson nicht auf CD erscheinen... :hahahaha:

    Für mich ist er schlichtweg der Wotan/Wanderer der letzten drei, vier Jahrzehnte.

    Obwohl er nie mein Lieblingssänger war und sein wird, kann ich das partiell sogar nachvollziehen: eine große Markanz und Ausdrucksfähigkeit kann ich dieser Stimme nicht absprechen, auch wenn er mir in der Artikulation zu oft überzieht und zu "nibelungisch" überzeichnet (was ein Theo Adam zum Beispiel nie getan hat).


    Das mich live Robert Hale und Falk Struckmann als Wotan und Wanderer immer weit mehr beeindruckt haben als Tomlinson, lag ganz gewiss an ihrer mächtigen, "göttlichen" Durchschlagskraft in der Höhe, die Tomlinson, eigentlich ein "reiner" Bass, so nie hatte. Alles über dem "Schlüssel-C" klabg immer etwas bemüht und gequält, eben "ungöttlich". Am größen war dieser Unterschied der Stimmqualität bei der am höchsten gelagerten Wotans-Partie, nämlich dem Wanderer, der für Tomlinson eine absolute Grenzpartie war, während er sich im tiefen Wotan-Monolog des 2. Aktes "Walküre" stimmlich sehr wohl fühlte, aber auch da kommen dann irgendwann die hohen Ausbrüche und noch ein lange dritter Akt...

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


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