150 Jahre Puccini

Harald Kral · 87 Beiträge · letzte Antwort von Harald Kral

87 Beiträge
  • Wenn ich eine Epigonen von Puccini nennen darf, dann ist es sicherlich Sir Andrew Lloyd Webber,


    sein "Phantom der Oper" "Puccinierlt" aber sehr.


    Ich weiß nicht was er da zusammen gestohlen hat.


    Zumindest höre ich da mehr Puccin raus, als Webber.


    Liebe Grüße Peter aus Wien. :hello: :hello:

  • Liebe Puccini - Verehrer !


    Dem Label "Walhall" verdanken wir nicht nur bei unserem Meister grossartige Interpretationen zu Preisen , die sich die Universals , EMI und Sony einemla zum Vorbild nehmen sollten .


    Aber Puccinis Können besiegt eben dauerhaft die Vergänglichkeit der
    Plattenkonterne !
    #
    Grüsse ,


    Frank

    Frank Georg Bechyna
    Musik & Medizin

  • Lieber Peter :


    Ich hielt Webber nie für sehr originell als Komponist .


    Auc an Puccinis Genie kann er diesem nie das Wasser reichen .


    Bei Webber gilt der Shakespeare - Satz :" Viel Lärm um nichts !" .


    Beste Grüsse Dir und nach Wien !


    Frank

    Frank Georg Bechyna
    Musik & Medizin

  • Ich finde den Vergleich Puccini-Webber hervorragend.
    :yes: :hello:


    Einer Puccini-Arie gehe ich genauso gerne (und bewusst) hin und wieder auf den Leim wie einem Webber-Song...... :D


    Webber ist sozusagen der Puccini der Pop-Generation.


    Liebe Grüsse aus Lille nach Wein und überallhin, gerade mit Blick auf einen lachsfarbenenen echten Puccini-Webber- Vollmond, dessen Stündlein noch nicht ganz geschlagen hat.


    F.Q.

  • Liebe Fairy Queen und lieber Frank!


    Ich dachte liebe Fayry Du bist mir böse wegen dem Vergleich Richard Strauss und Puccini - nur sind das zwei verschiedene Paar Schuhe.


    Bei Webber habe ich halt das Gefühl, und speziell im "Phantom der Oper", was hat er denn da von Puccin gestohlen,


    denn ich muss bei der Kompositionstechnik, bei Webber, immer an Puccini denken. :no: :no:


    Recht liebe Grüße an Dich liebe Fairy Queen, mit Handküssen, und an Dich lieber Frank


    sendet Euch Peter aus den kälter gewordenn Wien. :hello:

  • Lieber Peter, böse?????? ?( Wie kommst du denn auf solche Ideen?


    Strauss und Puccini sind in meinen Augen sehr lässliche Sünden, zudem entkräftet durch Handküsse. ;)
    Gründe in einem Forum böse zu werden sind doch viel mehr Hinterlist, Intrigantentum und taktische Verlogenheit. Je stärker sie dann noch mit inhaltlcher Leere und Hohlheit gepaart sind, desto schlimmer .


    Was Webber m.E. von Puccini gestohlen hat, ist vor allem das "Gewusst wie".
    Der gezielte Druck auf die Gefühlsdrüsen mit dem Einsatz erprobter Mittel. Wobei ich selbstverständlich da grosse graduelle Unterschiede mache.
    Ich sehe bei Webber weder eine Tosca noch eine Turandot- zwei Opern von Puccini, die mir trotz Allem gefallen.


    Und die sogar von Edwin gepriesene "Fanciulla del West" kenne ich noch gar nciht- es besteht also durchaus noch Hoffnung für verlorene Seelen wie mich :D


    De Mond ist inzwsichen leider hinabgegangen und mit ihm die Plejaden, Mitte der Nächte ist auch schon lange vorbei und ich liege nicht allein auf einer griechischen Insel. Daher ganz banal:
    Guten Start in den Tag!


    Fairy Queen

  • Liebe Fairy Queen :


    Puccini hat reale Verhältnisse in mitnehmende Melodien geformt .


    Webber war raffinierter Gefühlsmanipulierer . Aber hängengeblieben ist bei mir nichts .


    Aber unser Puccini ! :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: und Dank


    Viele Grüsse


    nach Lille wie nach Wien !


    Euer


    Frank

    Frank Georg Bechyna
    Musik & Medizin

  • Liebe Fairy Queen!


    Beim "Mädchen aus dem goldenen Westen", da muss ich mich schämen
    ich habe die Seinerzeit, als Maria Jeritza in Wien war, 1952 glaube ich war das mit Alfred Jerger, das letzte Mal gehört, :untertauch: :untertauch:


    seither gar nicht mehr.


    Ich schäme mich, aber ich habe so viel Puccini daheim, fast alles auf LP, aber diese Oper nicht.


    Bei "Suor Angelica" die habe ich zwar mit der Scotto, aber ich weiß nicht zur der, und das ist die einzige Puccini Oper in meinem Repertoire, zu der finde ich keinen Zugang. ;) ;)


    Liebe Grüße und Handküsse aus dem schon sehr neblig/finsteren Wien, von Plejaden keine Spur, sendet Dir Peter. :hello: :angel: :hello:

  • Hallo Peter,


    also die Oper "Fanciulla del West" habe ich als CD daheim, live von der Scala 1956, mit Gigliola Frazzoni und, dreimal darfst Du raten, mit Franco Corelli. Der Klang ist zwar ziemlich "historisch" aber ich finde es zauberhaft, vor allem die Duette. Diese Aufnahme ist - unter Corelli-Anhängern - sehr geschätzt, wahrscheinlich gibt es viel bessere im Klang, aber diese ist etwas Besonderes.


    Ich habe schon neuere, auch als DVD mit Placido Domingo, gesehen und gehört, aber diese alte Live-Aufnahme mag ich am liebsten.


    Viele Grüße aus München


    Kristin

  • Liebe Kristin!


    Wäre schön diese zu haben, wird bestimmt recht schwierig sein gerade die mit Corelli zu bekommen,


    ich schätze den ja so sehr.


    Liebe Grüße Peter aus Wien. :hello: :hello:

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  • Liebeb Puccini - Freunde !


    Obwohl ich eine Reihe der Aufnahmen habe , die bei MYTO erschienen sind , ist mir diese bisher unbekannt geblieben .


    Alleine die Besetzung mit Franco Corelli und Tito Gobbi dürfte einen Kauf für Interessenten lohnen . Votto war aus der Erinnerung heraus , stets ein überzeugender Dirigent des italienischen Faches gewesen .


    Ich bin sehr geneigt , alleine wegen der Protagonisten , mir die Aufnahme zu kaufen .


    Vielen Dank für Deinen Hinweis !


    Grüsse ,


    Frank

    Frank Georg Bechyna
    Musik & Medizin

  • Lieber Frank,


    wie in meiner Corelli-Biographie zu lesen, ist damals auch Gigliola Frazzoni sehr positiv bewertet worden und sie singt und gestaltet die Minnie auch sehr schön. Tito Gobbi war ja immer eine Klasse für sich.
    Aber, wie gesagt, der Klang ist schon etwas "historisch".


    Viele Grüße


    Kristin

  • Liebe Kristin ,


    Zunächst die Frage : Welche Corelli - Biographie besitzt Du ?


    Ich gestehe , dass ich von der weiblichen Protagonistin keine einzige Aufnahme besitze oder je besessen habe . Um so gespannter bin also auf die Aufnahme nach Deinen Ausführungen !


    Danke für die Hinweise .


    Viele Grüsse an Dich und auch Grüsse nach München !


    Frank

    Frank Georg Bechyna
    Musik & Medizin

  • Lieber Frank,


    das Buch heißt "Franco Corelli - Prince of Tenors" von Rene Seghers, ist heuer erschienen und in Englisch.
    Es ist ein wunderbares, liebevoll gestaltetes Buch über den großen Tenor, sehr ausführlich (mit vielen beschriebenen Aufnahmen oder Opernaufführungen), ein Schatz.
    Eigentlich gehört das in den Franco Corelli-Thread, ich weiß es, die Moderatoren mögen verzeihen.


    Liebe Grüße aus München


    Kristin

  • Der polnische Komponist Krzysztof Meyer schildert in seinem Buch "Schostakowitsch", Gustav Lübbe Verlag 1995 auf Seite 440 eine der wenigen Begegnungen zwischen Strawinsky und Schostakowitsch, hier in 1962 während eines Festessens:


    Zitat

    Karen Chatschaturjan erzählte, daß Schostakowitsch äußerst nervös und halb abgewandt neben Strawinsky saß. Die von Strawinsky wiederholt unternommenen Versuche, ein Gespräch anzuknüpfen, scheiterten, denn Schostakowitsch antwortete nur knapp und hielt die Konversation nicht aufrecht. Es schien, daß diese Begegnung zu nichts führen würde, als Strawinsky plötzlich die Frage aufwarf: `Lieben Sie Puccini?´ Schostakowitsch schrie fast auf: `Ich kann ihn nicht ausstehen, kann ihn nicht ausstehen!´ was bei Strawinsky ungehemmte Freude hervorrief, und so kam irgendwie ein Dialog zustande.


    maticus

  • Zitat

    Original von maticus
    Der polnische Komponist Krzysztof Meyer schildert in seinem Buch "Schostakowitsch", Gustav Lübbe Verlag 1995 auf Seite 440 eine der wenigen Begegnungen zwischen Strawinsky und Schostakowitsch, hier in 1962 während eines Festessens:



    maticus


    Lieber Maticus!


    War da nicht auch ein bißchen Neid dabei??!!!, weil die beiden anderen erst jetzt mehr gespielt werden, als zur Zeit von 1962,


    dass Schostakowitsch, den ich schätze, und Strawinsky, der ebenfalls großartig ist,


    weniger gespielt wurden, als Puccini. Aber Du musst ja Puccini regelrecht "hassen".


    Liebe Grüße Peter aus Wien. :hello:

  • Liebe Fairy Queen,
    Schostakowitsch war eben ein Mensch mit Charakter...! :yes:


    ***


    Hallo Oper337,
    sicher war Schostakowitsch auf die Erfolge der Sinfonien und Streichquartette Puccinis neidig... :D


    :hello:

    ...

  • Zitat

    Original von Jacques Rideamus
    [...]Ich mag zum Beispiel Ermanno Wolf-Ferrari weit mehr als Hugo Wolfs Oper oder Busoni, käme aber nie auf den Gedanken, die deswegen für weniger bedeutend zu halten. Jedenfalls so lange nicht, wie ich nicht glauben kann, dass es überhaupt ein solides Gerüst von - notabene absolut gültigen - Kriterien für bessere und schlechtere Musik oberhalb eines bestimmten Niveaus gibt.[...]


    Warum soll aber nun gerade ein "bestimmtes Niveau" feststellbar, darüber aber keine Differenzierung mehr möglich sein?


    Entweder ALLES hat dasselbe Niveau, von jeder Produktion eines Kompositionsstudenten oder Autodidakten bis zu Beethoven, oder man kann auf beliebiger Höhe oder Tiefe des Niveaus differenzieren - alles andere ist mE eine völlig willkürlich gesetzte Grenze, ab der man einfach keine Lust mehr hat, Qualitätsurteile zu fällen. Gegen die spricht ja auch nix, sofern man dem anderen zugesteht, so eine Grenze ganz woanders anzusiedeln.


    Puccini kommt bei ganz sicher nicht in Betracht unter diejenigen gereiht zu werden, die mir gemeinsam die Gipfelpunkte zu bilden scheinen. Aber ich schätze ihn bislang dennoch hoch und genieße es, der Tosca-Folterszene "auf den Leim zu gehen", so wie ich den ersten Akt des Evangelimann von Kienzl mit läuternder Erschütterung genieße. Dass mir aus dieser Zeit Brahms, Schönberg, Debussy und Mahler wesentlich niveauvoller erscheinen, tut diesem Genuss wenig Abbruch.
    :hello:

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  • Lieber KSM,


    hier scheint mir ein Missverständnis vorzuliegen, denn im Grunde sagen wir meiner Ansicht nach dasselbe.


    Fraglos gibt es überall Niveauunterschiede und erst recht in der Musik. Meine Weigerung zu differenzieren bezog sich auch auf Werke unterhalb eines bestimmten und natürlich nur subjektiv zu verortenden Niveaus. Darüber spreche ich selbstredend jedem dasselbe Recht zu wie mir selbst, nämlich nach Belieben zu differenzieren. Ich verweigere mich nur Versuchen, da absolute Wertmaßstäbe anzuwenden und zu predigen, solange ich keine absolut gültigen (aner)kenne.


    Selbstverständlich kann man sich auch von schlichten Zauberkunststücken verführen lassen und deren hochprofessionelle Darbietung genießen, selbst wenn man den Trick durchschaut. Man sollte sie aber als solche benennen dürfen ohne damit gleich werten zu müssen. Puccini ist für mich ein Musterbeispiel solch hochprofessioneller Zauberkunst, und deswegen fallen für mich diejenigen Werke von ihm , die mich nicht verführen können, gleich sehr steil ab.


    Vor allem aber: natürlich lasse ich mir am allerwenigsten vorhalten, dass ich jemandem vorschreiben würde, was sie/er gut zu finden hat und was nicht. Was ich mit dem Satz vom Mindestniveau meinte, war lediglich der Hinweis, dass ich unterhalb eines von mir als solchem empfundenen Niveaus keine Lust habe, mich dem auszusetzen. Bekanntlich mag ich viele Musicals und Operetten, die von vielen hier schon unter aller Kanone angesiedelt werden. Ich mochte sogar mal Andrew Lloyd Webber mehr als heute und würde, wenn auch skeptisch, auch mit gutwilligen Ohren ein neues Werk von ihm anhören, wenn es meiner Wege käme. Wenn aber, was ich seiner Selbstüberschätzung durchaus zutrauen würde, Dieter Bohlen ein Discomusical schreiben und präsentieren wollte, müsste man mich schon sehr gut dafür bezahlen, dasst ich mich mit dem auseinandersetze.


    Aber selbst auf der Ebene würde ich ungern eine absolute Grenze ziehen wollen. Gerade in der Musik sollte erlaubt sein, was gefällt (der Umkehrschluss, dass verboten gehört, was missfält, ist natürlich unzulässig), solange niemand gezwungen wird, sich alles anzuhören oder gar jemandes Gefallen oder Missfallen zu teilen - und jeder die Erlaubnis hat, seine Reaktion mitzuteilen.


    :hello: Jacques Rideamus

  • Da ich mal annehme, dass es sich um ein konkretes Projekt handelt: wie ist die Stimmen- bzw Stimmfachbesetzung?




    Lieber Jacques, wir nähern uns verdächtig aneinander an...
    Was den Zauberkünstler, dem man auf den Leim geht, betrifft: meine Rede! :D


    Manchen Dingen geht man einfach zu gerne auf den Leim- siehe auch KSM.
    Aber zuzugeben, dass man da etwas auf den Leim geht, ist schon ein grosser Fortschritt, finde ich.


    F.Q.

  • Lieber Jacques,
    das ist genau das, was ich meinte, als ich schrieb, man möge sich zu seinen Untiefen bekennen. Wenn man sich bei Puccini gut unterhält, dann ist dagegen nichts einzuwenden. Nur soll man nicht behaupten, seine Werke wären ein Gipfel der Musik dieser Zeit.
    Manchmal ist es doch auch im Flachland ganz nett.
    :hello:

    ...

  • Zitat

    Original von Edwin Baumgartner
    Lieber Jacques,
    das ist genau das, was ich meinte, als ich schrieb, man möge sich zu seinen Untiefen bekennen. Wenn man sich bei Puccini gut unterhält, dann ist dagegen nichts einzuwenden. Nur soll man nicht behaupten, seine Werke wären ein Gipfel der Musik dieser Zeit.
    Manchmal ist es doch auch im Flachland ganz nett.
    :hello:


    Lieber Edwin!


    Prachtvoll gekennzeichnet, hätte ich auch nicht besser schreiben können, ich als Österreicher aus dem Flachland, Wien liegt ja im Ausläufer der Alpen zur Ungarischen Steppe hin,


    fühle mich, mit Puccini sehr wohl. :jubel: :pfeif: :pfeif:


    Aber ein Komponist ist erwähnt worden, den ich sehr liebe und schätze Ermanno Wolf - Ferrari. :jubel: :jubel:


    Und da kann ich mich an eine reizende Aufführung von "Il Campiello" ander Wiener Volksoper erinnern, muss etwa 1962 gewesen sein, mit Renate Holm, Kurt Wehofschitz und jetzt weiß ich den Zweiten nicht, die beiden spielten Frauen, des Campiello in Venedig.


    Liebe Grüße von Peter aus Wien. :hello: :hello:

  • Lieber Oper337!

    Zitat

    Aber ein Komponist ist erwähnt worden, den ich sehr liebe und schätze Ermanno Wolf-Ferrari.


    Bei dem Kerlchen treffen wir uns! Der "Campiello" ist ziemlich gut, "Sly" ist meiner Meinung nach noch erstaunlicher. Dieser entschlackte, fast knarrige Klang, der zum Thema eine eigentümliche Spannung herstellt, schlägt für mich alles, was Giacomo "Zuckerklang" Puccini geschrieben hat. Das ist fast schon Busoni (und zwar jener der "Turandot", der gut komponierten, meine ich).
    :hello:

    ...



  • Hallo.


    M. Callas definierte sich als dramatischen Koloratursopran. Sie hat die Rolle zwar verhältnismäßig oft und sehr erfolgreich gesungen, aber die gesangliche oder musikalische Anlage der Rolle hatte mit einem Koloratursopran (Puccini!) nicht viel gemein. Da bevorzugte M. Callas z. B. Bellini oder Cherubini oder Donizetti.


    Ich kann mit Puccini - bis auf einige einzelne Arien - auch nichts anfangen; Ausnahme eben Tosca mit der Callas unter de Sabata!


    Herbert Henn empfahl mir einmal "La Bohème" unter Toscanini. Ich habe diese Aufnahme erworben und verstehe seine Empfehlung, aber trotz Toscanini kann ich damit leider nicht viel anfangen. La Bohème "geht bei mit gar nicht".
    Trotzdem vielen Dank für die Empfehlung, sie erweitert meine Toscanini-Sammlung.


    Bis dann.

  • In wenigen Tagen ist es soweit: Der 150 Geburtstag am 22. 12. ist nicht mehr weit. In Radio und Fernsehen häufen sich die Beiträge.
    Hier ein Beispiel:


    Zur Eröffnug dieses Threads hat Fairy Queen auf dieses Buch hingewiesen:



    Jetzt kann man das Buch und seinen Autor live im Radio erleben:


    NDR Kultur - Sonntagsstudio | 14.12.2008 20:00 Uhr


    Autoren lesen - Helmut Krausser: Die kleinen Gärten des Maestro Puccini


    Zitat

    Helmut Krausser, 44 Jahre alt, ist bekannt geworden durch Romane wie "Der große Bagarozy" (in dem der Pudel von Maria Callas als Teufel auftritt), "UC" und "Eros". In diesem Puccini-Jahr (150. Todestag am 22. Dezember 2008 ) hat er, im Anschluss an die Vorab-Studie "Die Jagd nach Corinna", einen Roman über den italienischen Opernkomponisten Giacomo Puccini geschrieben. Er trägt den poetischen Titel "Die kleinen Gärten des Maestro Puccini". Wie sehr die nicht standesgemäße Liebe des Großbürgers, Frauenlieblings und Weltkomponisten Puccini zu einer minderjährigen Turiner Näherin namens Maria Anna Coriasco, aus Briefstellen nur als "Corinna" bekannt, kurz nach der Jahrhundertwende sein Denken und Schaffen beeinflusst hat, das erzählt Helmut Krausser mit allen belletristischen Freiheiten.


    (Sonntag, 14. Dezember, 20.00 - 21.55 Uhr, NDR Kultur)


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

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