Meine Konzertecke

  • Hi,
    eine neue Saison hat begonnen und ich möchte hier einfach mal die Konzerte aufschreiben, in die ich so gehe.


    Gestern, 23.10.08 München Prinzregententheater, 1. Konzert des Zyklus C.
    Mein Platz in diesem Abo ist in der 5. Reihe, Platz 162, also genau in der Mitte.
    Wer mich also dort mal sprechen möchte ...


    Es wurde gespielt; "Mythos Carmen", mit den folgenden Stücken


    Eduard Strauß: Carmen Quadrille op. 134
    Maurice Ravel: Tzigane - Konzert-Rhapsodie für Violine und Orchester
    Pablo de Sarasate: Carmen Fantasie für Violine und Orchester op. 25
    Antonin Dvorak. Symphonie Nr. 8 op. 88


    Es spielten die Münchener Symphoniker unter Georg Schmöhe, Sophia Jaffé an der Violine.


    Sophia Jaffé habe ich ja schon öfters gehört, und sie kann mich jedesmal
    begeistern. Sie hat auch ihre Zugabe angesagt, aber das war zu schnell, und
    ich habe es mir nicht merken können, aber das war auch toll.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hallo,
    gestern ein weiteres Konzert im Prinzregententheater:


    Joseph Haydn: Symphonie Nr. 94 "Mit dem Paukenschlag"


    Julius Rietz: Konzert für Klarinette und Orchester g-moll op. 29


    Gioacchino Rossini: Introduktion, Thema und Variatinen für Klarinette und Orchester


    W. A. Mozart: Symphonie Nr. 36 "Linzer".


    Es spielten die Münchener Symphoniker unter Gregor Bühl mit seiner Ehefrau Sharon Kam an der Klarinette.


    Herausragend war auf jeden Fall Sharon Kam. So ein herrliches Klarinettenspiel habe ich noch nicht gesehen. http://www.sharonkam.de/index1.php?lan=2
    Und das alles trotz ca. 5. Monat. Tolle Leistung.


    Julius Rietz war mir bis dato auch ein Unbekannter. Im Verzeichnis der Komponisten habe ich ihn auch nciht gefunden.
    Ein schönes Konzert.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hallo,
    gestern wieder ein Konzert im Prinzregententheater:


    Mozart: Ouvertüre zu "Don Giovanni"


    Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 17 KV 453


    Beethoven: Sinfonie Nr. 3, eine Sinfonie ohne Posaune.


    Es spielten die Münchener Symphoniker unter Philippe Entremont, er auch am Klaiver.


    Keine so riesige Herausforderung, trotzdem schön gespielt.
    Nett waren auch die Dankesbezeugungen von P. Entremont an den 1. Geiger (William Bouton?) die dieser in seiner Bescheidenheit gar nicht richtig entgegennehmen wollte

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern abend in der Philharmonie München:


    Hélène Grimaud spielt mit dem London Symphony Orchestra unter Vladimier Jurowski


    Debussy: Symphonische Fragmente aus "Le Martyre de Saint Sebastien"


    Rachmaninoff: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2


    Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 Pathétique



    Das Eintreten des Orchesters schon ganz anders als bei den Münchener Sinfonikern, fast schon Jahrmarktstimmung. Jeder hat, an seinem Platz angekommen, gleich noch schnell irgendwas geübt, und das ging dann wild durcheinander. Lauter Klangfetzen quer durch den Saal. Anscheinend eine Art Wettstreit, wer am konfusesten spielt. Ein eigener Wächter, der dem Konzertmeister ein Signal gibt, wann denn die Instrumente gemeinsam nochmal in der Tonhöhe zu kontrollieren sind. Alle Herren im Frack.
    Dann der Dirigent, im schwarzen Anzug, nicht Frack. Ganz anders als wie auf den Fotos, glatte Haare mit Gummi zusammengehalten, mit Pomade.


    Dann Debussy: Kaum hat man das Stück mal vernommen, war es auch schon wieder weg, an den leisen Stellen waren die Husterer sowas von störend, es war keine Konzentration möglich. Zumindest meinerseitz. Zwei Sitze neben mir (Block B Reihe 5) war so eine Madame de Hust, wenn sie dann mal nicht gehustet hat, dann hat sie nach Bonbons geräuschelt oder jemand anders hat gehustet.


    Hélène G.: In einer Stunde (also um 17:00 Uhr, die Forenuhr geht verkehrt!) gibt sie eine Autogrammstunde beim Saturn. Schade daß ich das nicht wahrnehmen kann. Bescheidener Auftritt und trotzdem toll.


    Tschaikowsky: Die Pathéthique immer hörenswert, grade mit einem Russen als Dirigent.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern im Staatstheater München: Ballet Russes
    Gespielt und getanzt: Sheherazade, Les Biches und Once Upon an Ever after.


    Sheherazade Mikhail Fokine/Nikolai Rimski Korsakow, Leon Bakst


    Les Biches Bronislawa Nijinska/Francois Poulenc, Marie Laurencin


    Once Upon an Ever After, Terence Kohler/P. Tschaikowsky/Rosalie


    Dieses "Once upon an ever after" war ein Ballet zur 6. Symphonie von Tschaikowsky, das war für mich der Höhepunkt dieses Abends.



    Bayerisches Staatsorchester, Solo-Violine Markus Wolf, Leitung Valery Ovsiankov, Bayerisches Staatsballet.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern abend im Abo-Konzert, nochmal Sheherazade von Nikolai Rimski Korsakow. Diesmal ohne Ballet.


    Danach dann noch Auszüge aus Hänsel und Gretel.
    Hänsel: Anna Lapkovskaja, Gretel Yeree Suh, Hexe Alexandra Petersamer.


    Es spielten die Münchener Symphoniker unter Georg Schmöhe im Prinzregententheater München.


    Beide Stücke waren hervorragend gespielt, besonders der Gesang und die Unterhaltung bei Hänsel und Gretel fand ich Spitze.


    Scheherazade hat ja einige Solo-Einlagen, das ist dann ungünstig, da man den kleinsten Fehler gleich hört. Einige der Musiker haben sich dann über den Applaus gar nicht so richtig freuen können. Das nächste Mal wirds besser.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    am 16.12.08 "Eine Musikalische Schlittenfahrt", das Weihnachtskonzert der Münchener Sinfoniker.


    Auf dem Programm:
    Vivaldi: Der Winter (aus den 4 Jahreszeiten) mit Marian Kraew als Solovioline
    Tschaikovsky: Auszüge aus der Nußknacker
    Rimski-Korsakoff: Tanz der Gaukler
    Puccini: Melodien aus La Bohème
    Leopold Mozart: Musikalische Schlittenfahrt
    Albionini: Adago
    verschiedene Volkslieder, dazu der Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz (köstlich!)
    Johann Strauß Sohn: Furioso
    Leroy Anderson: Sleigh Ride


    und als Zugabe noch "Stille Nacht", und das Publikum mußte mitsingen, und bei der 2. und 3. Strophe haben sich dann die Kinder vom Kinderchor amüsiert, weil die meisten der Erwachsenen aussetzen mußten.


    Leitung Heiko M. Förster, der neben den jeweiligen Einführen in die zu spielenden Stücke auch einige Geschichten vorlas, und dadurch den das Konzert nochmal steigerte.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    am Sonntag den 21.12. (2. Vorstellung) noch schnell dieses Konzert: Winterträume, A Christmas Holiday, mit unter anderem


    Mozart: Symphonie Nr. 25 1. Satz,
    Vivaldi: Auszug aus den 4 Jahreszeiten
    usw.


    Sehr unterhaltsam durch die parallel dargebotenen Akrobaten etc.


    Die Münchener Sinfoniker unter Heiko M. Förster, und dem Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hallo,
    ich wünsche allen ein Gesundes Neues Jahr.


    Bei mir hats begonnen mit dem Neujahrskonzert der Kulturhauptstadt (2009) Linz:


    Das Brucknerorchester Linz spielt unter Dennis Russell Davies mit dem Konzertvereinigung Linzer Theaterchor:


    Philip Glass, Sinfonie Nr. 7, die Toltekische, eine europäische Erstaufführung.
    J. Haydn: Sinfonie Nr. 99 Es-Dur


    Nach seiner Sinfonie kam Ph. Glass auch mal auf die Bühne, er hat den Jahreswechsel anscheinend in Linz verbracht.


    Interessant war auch die Ankündigung, daß DRD in jedem seiner Konzerte eine Haydn-Sinfonie spielen wird, und zwar nach der Pause, auch, um damit zu zeigen, daß es sich nicht um reine Aufwärmstücke handelt....

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern im Prinzregententheater


    Georg Schmöhe dirigiert die Münchener Sinfoniker.


    Vorher gab es noch ein Präludium mit einem Studenten als Dirigent, der Name wurde angesagt, aber ich habe ihn nicht behalten. Im Präludium gab es drei Walzer von Wolfgang Rihm.


    Im Hauptprogramm gab es Robert Schumann's Sinfonie Nr. 1 in B-Dur "Frühlingssinfonie" und dann nach der Pause


    Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2, mit Benjamin Moser am Klavier.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    am 14.2.09 im Gasteig in München.
    Sir John Eliot Gardiner dirigiert das London Symphony Orchestra.
    Es wurde gespielt:
    Ludwig van Beethoven:
    Ouvertüre "Zur Namensfeier",
    Sinfonie Nr. 4
    und Sinfonie Nr. 5.


    Ich hatte ständig den Eindruck, als seien die Instrumente, ich möchte nicht sagen falsch, aber nicht ganz perfekt gestimmt aber vielleicht lag es auch nur an meinem Platz. Ziwschen dem 1. und 2. Satz der 5. Sinfonie wurde dann auch ein Cello ausgewechselt. Aber ich könnte jetzt nicht sagen, ob's das war.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    am 31.3.09 im Prinzregententheater ein Konzert.


    Als Präludium die Kammersinfonie Nr. 1 op. 9 von Arnold Schönberg.
    Na ja, das ist nicht meine Ecke. Ein sehr kompliziertes Stück.


    Dann einige Sachen von Felix Mendelsohn-Bartholdy, zuerst die Ouvertüre Nr. 26 - Die Hebriden,
    dann Konzert für Violine und Orchester op 64, mit Ye-Eun Choi, Violine.
    Das war toll. So ein zartes Persönchen, im engen roten Kleid. Als Zugabe dann
    das Andante von Bach.


    Nach der Pause dann die Ouvertüre "Heimkehr aus der Fremde" und danach
    die Sinfonie Nr. 4 in A-Dur, die Italienische.


    Souverän dirigiert von G. Schmöhe, die Münchener Sinfoniker, und als Zugabe noch den Hochzeitsmarsch.


    Bravo!

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern, wieder im Prinzregententheater, gab es das das 7. Konzert dieses Zyklus.
    Es spielten wieder die Münchener Sinfoniker unter G. Schmöhe, und zwar
    von Franz Schubert zuerst die Ouvertüre im Italienischen Stil, und danach
    die Sinfonie Nr. 7. Ein echtes Highlight!
    Nach der Pause kam das Konzert für Violine und Orchester von LvBeethoven,
    Solist war Serge Zimmermann. Souverän gespielt.
    Eine Zugabe gabs auch noch.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern die "Spanische Sommernacht" im Brunnenhof der Münchener Residenz.
    Ein absolut herrliches Konzert, die Münchener Symphoniker haben gespielt unter der Leitung von Carlos Domingues-Nieto, mit Allison Cook (Mezzosopran).


    Der Dirigent hat über die verschiedenen Stücke kleine Geschichten erzählt.
    So der Teil vor der Pause mit spanischer Musik von französischen Komponisten,
    also Bizet mit Auschnitten aus der Oper Carmen, mit Chabrier's Espana, und mit dem Boléro von Ravel.
    Nach der Pause dann Werke von spanischen Komponisten, also Chueca, Chapi, Caballero, Barbieri, und de Falla.


    Das Wetter hat auch Mitleid gehabt, und es war zwar kühl, aber trocken, während wir hier ja fast jeden Tag einen oder mehrere Schauer haben.



    Herrlich gesungen von Allison Cook, geb. 1976 in Schottland. Dieser Blick, diese Mimik. Herrlich. Und dazu noch diese Stimme!

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,


    vorgestern ein weiteres Konzert „Der Welt entrückt“.


    Herrenchiemsee-Festspiele, im Spiegelsaal.


    Tolle Organisation, im Preis inbegriffen das Parken in Prien-Stock, die Schifffahrt, ebenso der Transfer von der Anlegestelle auf der Herreninsel zum Schloss und auch zurück, man kann die Strecke jedoch auch leicht gehen.


    Gespielt wurden.


    Carl Off: (1895-1982) Laudes creaturarm, quos fecit Beatus Franciscus ad Laudem et Honorem Die
    Für 8-stimmigen gemischten Chor a capella (1954)


    Dann die Uraufführung der Gryphius-Kantate („Kantate der Vergänglichkeit“) in sechs Sätzen op. Posth. (1981) von Karl von Feilizsch (1901-1981)


    Nach der Pause dann Gustav Mahler (1860-1911) Das Lied von der Erde.
    Eine Symphonie für eine Tenor und eine Bariton-Stimme und Orchester (1907-1909),
    nach Hans Bethges „Die chinesiche Flöte“.
    Fassung für Kammerorchester von Arnold Schönberg, bearbeitet von Henry Raudales.


    Die Solisten
    Gryphius-Kantate: Alt: Christa Schäfer, Tenor Sibrand Basa, Bariton Christian M. Schmidt-Timmermann.


    Das Lied von der Erde:
    Tenor: Andreas Scheidegger, Bariton Ivan Paley,


    Der Neue Kammerchor, Choreinstudierung Professor K. Schäfer


    Enkabara Belgisches Kammerorchester
    Leitung Henry Raudales.


    Unverzichtbar war natürlich die Einführungsveranstaltung von Klaus-Jörg Schönmetzler.
    Er hat gleich darauf hingewiesen, das Hauptwerk des Abends, die Gryphius Kantate nicht zu kennen, ja, niemand kenne sie, weil es sich ja um eine Uraufführung handelt. Er kennt jedoch die Partitur und hat dann aus dem Leben von Karl von Feilizsch berichtet, und auch die Entstehungsgeschichte der Gryphius Kantate geschildert, in der dann auch Enoch zu Guttenberg vorkommt, als „Zögling“ von K. v. F.
    Auch einige Worte zur Entstehung des Liedes von der Erde, und zum Chor von Orff.


    Mein Platz als Frühbucher war in der Reihe 1, Platz 7. Trotz Reihe 7 ist man hier weit genug vom Orchester weg, es tritt kein Instrument in den Vordergrund. Und direkt neben Enoch zu Guttenberg zu sitzzen war auch mal was Neues für mich.


    Zu Orffs Stück:
    Ein überragender Chor, die Solisten absolut super.


    Die Gryphius-Kantate:
    Enoch zu Guttenberg hat dazu noch eine kurze Einführungsrede gehalten, wie es so fast ein Lebensziel gewesen war, dieses Werk zu einer Aufführung zu bringen. Die Witwe von Karl von Feilizsch konnte leider nicht anwesend sein, aber zumindest eine Tochter saß hinter mir. Enoch zu Guttenberg hat dann gesagt, dass er die Entstehung dieses Werks miterlebt habe und dass in diesem Werk so viele Emotionen stecken, dass er das unmöglich selbst dirigieren könnte, so hat diesen Part Henry Raudales übernommen. So saß E. z. G dann neben mir.


    Die Gryphius-Kantate selbst ist ein Werk, entstanden nach der vom Komponisten entworfenen Disharmonielehre, so spielen u.a. die Klavierspieler mit der einen Hand a-Moll, mit der anderen es-Moll. Einsatz nur von dunklen Instrumenten, keine Geigen, keine Trompeten, 2 Klaviers (aber mehr als Schlagwerk).
    Das Stück war sehr ergreifend. Herrlich gesungen und gespielt.


    Ich zitiere hier nur mal den Anfang des Chors:
    „Was du siehst, ist Eitelkeit auf Erden, was der eine baut, reißt der andre ein.“


    Zum Lied von der Erde:
    Es wurde in der Fassung für Kammerorchester gespielt, in sehr kleiner Besetzung, weil im Spielgelsaal ein typisches G. M. Orchester gar keinen Platz hätte. Das kommt dem Stück aber sehr entgegen, besonders den Sängern, so z.B. am Anfang, da kann der Tenor zwar nicht Schubert-like singen, etwas mehr muß er lautstärkemäßig schon geben, aber ich finde, das hat sehr gut zusammengepasst.


    Der Tenor Andreas Scheidegger hat das auch absolut herrlich gesungen, das hat von A bis Z gepasst. Es bleibt auch nicht der kleinste Kritikpunkt übrig.
    Ungewöhnlich für mich war die 2. Stimme als Bariton, aber auch das war sehr gut.
    Dadurch, dass dem Kontrabass-Spieler mittendrin ein Notenblatt runtergefallen ist, gab es auch noch unerwartet Spannung. Er hat die anderen dann aber wieder eingeholt :) das kann schon mal passieren.


    In der Pause wieder die Alphornbläser.



    Insgesamt ein Super-Konzert. In jeder Hinsicht.
    Soviel mal auf die Schnelle.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern, am 30.7.09, in Gut Immling,


    La Bohème von Giacomo Puccini


    Es spielten die Münchener Symphoniker unter Georg Schmöhe.


    Für mich war es der erste Besuch in Gut Immling. In einer umgebauten Reithalle, das Orchester auf Augenhöhe, ein Platz in der 2. Reihe, in der Mitte, und dazu dann noch eine trotz der unüblichen Umgebung doch noch verwandelbaren Bühne, herrlich gespielt von den Münchener Symphonikern, vorher ein Sektempfang und eine Einleitung von H. Baumann, in der Pause und danach ein Kalt-Warmes Büffet, und zum Büffet haben dann die Solisten noch einige italienische Arien bei Klavierbegleitung gesungen -
    einfach herrlich.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern im Kuko Rosenheim:


    Krzysztof Penderecki dirigierte das Orchester Sinfonia Varsovia


    Es wurde gespielt:
    Antonin Dvorak: "Legenden" op. 59, und zwar die Nr. 6, 2 und 4.


    L. van Beethoven: Konzert Nr. 2 für Klavier und Orchester in c-Moll op 37
    Rudolf Buchbinder am Klavier
    Als Zugabe dann noch das Finale aus der Pathetique.
    Mein ehemaliger Klaiverlehrer, der auch da war, hat gemeint, er hätte schon ein besseres Klavierspiel miterlebt, mir fehlt dazu allerdings die Erfahrung.


    Nach der Pause dann


    Krzysztof Pendereck: Sinfonie Nr. 2.


    Was mich überrascht hat, war die Sinfonie Nr. 2, die ich bis daher noch nicht gekannt hatte. Ich habe nicht gewußt, was mich da erwartet, aber sie hat mir auf Anhieb gefallen, was bei "neuer Musik" eher selten ist. Es ist im
    Prinzip eine klassische Sinfonie, die durchgängig gespielt wird. Es gibt in der Partitur keine durchgehenden Notenlinien, was aber anscheinend auch nichts auchmacht, weil ja der Komponist dirigiert hat.


    Erstaunlich auch, wie lebhaft der inzwischen 75-jaährige Penderecki dirigiert hat, ich würde mal sagen, ein besonders strenger Dirigent.


    Es gabe auch noch eine Zugabe, aber leider habe ich nicht verstanden, wie das Stück geheißen hat.


    Ein tolles Konzert, was sich so im Kuko nicht erwartet hätte.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern hat wieder eine neue Saison begonnen.


    Das erste Konzert war also am 20.10.09 im Prinzregententheater München.
    Es spielten die Münchener Sinfoniker unter Georg Schmöhe.


    Zuerst gab es allerdings eine kurze Enführung in die neue Saison von Hans Brünig, dem geschäftsführenden Intendanten. Unter andem hat er gesagt, es gibt in jedem Konzert der Saison eine zugesagte Zugabe, sofern das Hauptprogramm gefallen hat. Die Zugabe steht immer in Verbindung zum Hauptprogramm, und auch wenn es im keine Verbindung gibt, dann wäre das die Verbindung.



    Dann gab es ein Präludium, mit einer kurzen Ansprache des Präludium-Dirigenten, er hat von Bohuslav Martinu die Ouvertüre für Orchester Nr. H 345 dirigiert.


    Dann im Hauptprogramm kamen
    Antonin Dvorak: Konzert für Violoncello und Orchester h-moll op. 104, am Violoncello war Claudio Bohórequez.


    Nach der Pause gab es Antonin Dvorak: Sinfonie Nr. 7 d-moll op. 70.


    Als Zugabe gabs einen slawischen Tanz von Dvorak.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    wieder ein Konzert am 8.11.09 im Prinzregententheater München,
    im Präludium nach einer Einführung von Hr. Brünig spielte Nils Mönkemeyer den kurzen Ausschnitt "Wild. Tonschönheit ist Nebensache" von Paul Hindemith. Und es wurde erklärt, was es mit den Bratschenwitzen auf sich hat.


    Im Hauptprogramm gab es
    Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 1 in C-Dur BWV 1066
    Paul Hindemith Kammermusik Nr. 5: Konzert für Viola und Orchester op 36/4
    Antonio Rosetti: Konzert für Viola und Orchester G-Dur, danach noch eine Zugabe von Nils. M: Bach Sarabande.


    Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 29 A-Dur KV 201.


    Als Zugabe gab es dann noch ein Stück mit einer Melodie aus dem Konzert von Hindemith, nämlich den Bayrischen Defiliermarsch in der Fassung für Symphonieorchster.


    Die Viola spielte Nils Mönkemeyer, Leitung hatte Dante Anzolini.


    Ein herrliches Konzert.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    am 27.11.09 im Prinzregententheater:
    Im Präludium von Honegger: Pastorale d'ete


    Danach von L. van Beethoven:


    Wellingtons Sieg oder Die Schlacht bei Vittoria op. 91
    Tripelkonzert für Violine, Violoncello, Klavier und Orchester C-Dur op. 56
    mit den Solisten Alexander Sitkovetsky, Violine, Leonard Elschenbroich, Violoncello und Wu Quian, Klavier.


    Nach der Pause die Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93
    und die Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur


    Keine Zugabe, weil "Beethoven ist wie Sahnetorte, und zuviel Sahnetorte
    ist auch nichts" (Hierfür Applaus).


    Es spielten die Münchener Symphoniker unter Georg Schmöhe.


    Besonders schön war das Tripelkonzert, weil 1. es man genau so nochmal
    schreiben müßte, wenn es es nicht gäbe, und 2. weil die drei Solisten so
    hervorragend gespielt haben. Sie hatten auch sichtlich Freude an ihrem
    Erfolg.


    Kleines am Rande: Blumen am Ende für den Dirigenten, dieser gibt sie
    weiter an den 1. Konzertmeister, der sie ähnlich einem Brautstrauß über
    die Schulter nach hinten werfen wollte, das jedoch nur andeutete.
    Vielleicht sollte man die Blumen hier einfach abschaffen.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Zitat

    Original von tukan
    Sorry,


    hätte fast in fremdem Revier gewildert!


    tukan


    Was ist das dann stattdessen...?


    ?(

    Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
    (Vincenzo Geilomato Hundini)

  • Hallo Ulli,


    aus Versehen hatte ich meinen Beitrag für die allgemeinen Konzertbesprechungen in Joe Broesels Privatordner gestellt, habe das umkopiert und dann gemerkt, dass ich die Maske nicht löschen konnte. Daher der Beitrag.


    Nochmal Entschuldigung, Joe Broesel!

  • Hallo Tukan,
    natürlich akzeptiere ich deine Entschuldigung. Ähnliches ist mir auch schon passiert.



    Hier mein gestriges Konzert:


    Der Fliegende Holländer, Oper von Richard Wagner,
    im Nationaltheater München.


    Musikalische Leitung Cornelius Meister,
    Inszenierung Peter Konwitschny
    Bühne und Kostüme Johannes Leiacker


    Daland: Matti Salminen
    Senta: Nina Stemme
    Erik: Endrik Wottrich
    Mary: Heike Grötzinger
    Der Steuermann: Kevin Conners
    Der Holländer: Juha Uusitalo


    Ich hatte für mich und meine Frau die Abo-Karten von Bekannten ausgeliehen, daher auch der Spitzenplatz im Parkett Reihe 6 Mitte.


    Eine herrliche Aufführung und Inszenierung.


    1. Akt: Klassisch, dunkel, stürmisch. Rechts ein erahntes Schiff, links ein erahntes Schiff.


    2. Akt: Im modernen Fitnessstudio. Die Damen beim Spinning (statt beim Spinnen). Farbenfroh und bunt.


    2. Akt: Klassisch.


    Die Solisten alle überzeugend, nur der Erik etwas schwach, nicht schwach an sich, jedoch im Vergleich mit den anderen nicht so gewaltig.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern im Prinzregentheater, das ganz im Sinne auf Cembalo stand:


    Allerdings zuerst mal ein Präludium:
    Alfred Schnittke: "Moz-Art à la Haydn". Dank einer Einführung war das auch mehr oder weniger verständlich.
    Inclusive einer Show-Einlage, zwar kein Kartenspiel, aber doch recht nett gemacht. Auf CD hätte ich mir sowas nicht anhören können, aber im Konzert gefällt mir sowas. Es gibt noch andere Moz-Arts (à la Mozart, oder auch einfach nur Moz-Art.)


    Dann im Hauptprogramm:


    gleich mal vorweg: Am Cembalo sehr einfühlsam gespielt von Olga Watts


    Carl Philip Emanuel Bach: Konzert für Cembalo und Orchester a-Moll Wq 26
    Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 8 G-Dur Hob I:8 "Le Soir".
    Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 5
    Arcangelo Corelli: Concerto grosso op. 6/8 (Weihnachtskonzert)
    Dann noch eine Weihnachtszugabe.


    Es spielten die Münchener Symphoniker unter Georg Schmöhe.


    Im Konzert für Cembalo und Orchester ist das Cembalo etwas untergegangen, im Vergleich zum Orchester, in der Lautstärke.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    grade eben in der Philharmonie München, also im Gasteig, die 9. Sinfonie von L. v. B.


    Es spielten die Münchener Symphoniker, unter Georg Schmöhe,
    als Solisten waren da Julia Sukmanova, Barbara Senator, Jörg Dürmüller und Steven Humes.


    Münchener Motetten Chor, Münchener Oratorienchor, Münchener Konzertchor.


    Die 1. Geige hatte teilweise alle anderen 1. Geigen übertönt, oder irgendwas
    hat anfangs nicht gestimmt, später wars dann besser. Auch waren die
    Einsätze der 1. Geiger nicht alle synchron. Aber sei's drum, trotzdem ein
    schönes Konzert.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    nach längerer Abstinenz gestern wieder mal im Konzert gewesen:


    Die Münchener Symphoniker spielten unter Andreas Schüller


    Im Präludium (Einführung durch Frau Josef), von Sir Michael Tippett: einige Stücke aus der „Little Music“ für Streicher.


    Im Hauptprogramm:


    W. A. Mozart: Ouvertüre und Balletmusik aus Idomeneo


    Joseph Haydn: Arianna a Naxos, Kantate Hob XXVIb:2, gesungen von Hildegard Wiedemann. (hildegard-wiedemann.de) Ihr „Kleid“ passte perfekt zu ihrer Erscheinung.


    und nach der Pause


    Richard Strauss: Großmächtige Prinzessing, Rezitativ und Arie der Zerbinetta aus "Ariadne auf Naxos", herrlich gesungen von Anna Palimia.


    und L. v. B: Die Geschöpfe des Prometheus, Ouvertüre und Auzüge.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern in der Philharmonie München ein weiteres Konzert, bisher der Höhepunkt der jetzigen Saison für mich:


    Alexander Borodin: Polowetzer Tänze für Chor und Orchester aus "Fürst Igor"


    Maurice Ravel: Bolero


    Carl Orff: Carmina Burana


    Es spielten die Münchener Symphoniker unter Eckehard Stier,
    mit dem Münchener Oratorienchor, dem Münchener Konzertchor,
    und als Solisten:


    Alexandra Lubchansky, Sopran
    Kevin Conners, Tenor und
    Julian Orlishausen, Bariton.


    Alle haben sie herrlich gesungen, besonders herausragend aber Kevin Conners mit seinem kurzen Einsatz und einer herrlichen Mimik.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    letzten Samstag im Herkulessaal München dieses Konzert.


    Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 "Unvollendete"
    D. Schostakowitsch: 13. Symphonie "Babi Yar"
    Leitung Enoch zu Guttenberg (enochzuguttenberg.de)
    Männerchor der Chorgemeinschaft Neubeuern
    Orchester der KlangVerwaltung
    Solist Yorck Felix Speer, Bass


    Vor dem Konzert gab es noch eine sehr hörenswerte Einführung
    durch Klaus-Jörg Schönmetzler. Unter anderem hat er die die
    Geschichte des Massakers von Babi Yar erzählt, ebenso wie die
    Entstehungsgeschichte der Sinfonie. Einem Wunsch von
    Schostakowitsch folgend soll das Werk in der jeweiligen Landes-
    Sprache vorgetragen werden, und demnach wurde in Deutsch
    gesungen. Enoch zu Guttenberg hat zusätzlich vor der Sinfonie
    den Text von Babi Yar vorgelesen, nicht in der gesungenen Fassung,
    sondern in der besseren Übersetzung von Paul Celan (nizza-thobi.com/paul_celan.htm)

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern im Prinzregententheater in München
    im Präludiom von Tiberiu Olah (1928-2002) die Sonate für Klarinette solo, gespielt von Sebastian Manz. Das Stück auch erklärt von Anette Joseph, mit vorgespielten Beispielen.


    Danach von Johannes Brahms die Akademische Festouvertüre, dann von Mozart das Konzert für Klarnette und Orchester A-Dur KV 622, und nach der Pause die Smphoniie Nr. 1 c Moll op 68 von Johannes Brahms.


    Leitung Georg Schmöhe.
    Es gab auch eine Zugabe

    mit vielen Grüßen
    J.