Meine Konzertecke

  • Hi,
    am 2.3. im Herkulessaal der Münchener Residenz,
    die Münchener Symphoniker spielten unter Rainer Mühlbach


    Bedrich Smetana: Mein Vaterland (Vysehrad, Die Moldu, Sarka, Aus Böhmens Hain und Flur, Tabor und Blanik).


    Dazwischen W. A. Mozart: Sinfonia Concertante für Violine und Viola und Orchester Es Dur KV 364.
    Als Solisten Ye-Eun Choi, Violine und Vladimir Babeshko, Viola.


    Die beiden Solisten spielten auch im Präludium ein Duo für Violine und Viola.


    Heute abend dann wieder in der Philharmonie ein Konzert, das ich letztes Jahr so schon gehört habe.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    am 7.3., dem Rosenmontag, in der Philharmonie München,
    es spielten die Münchener Symphoniker, unter Ludwig Wicki,


    Carmina Burana, Bolero und Polowetzer Tänze.
    Also das gleiche Konzert wie letztes Jahr.
    Als Solisten Alexandra Lubchansky (Sopran), Hans-Werner Bunz (Ternor) und Miljenko Turk (Bariton)


    Interessant: Die Damen im Orchester teilweise bunt, so z.B. grün-blau, die Herren dagegen alle in Schwarz.


    Beim Bolero der 1. Trommler direkt vor dem Dirigenten.


    Ich hatte den Eindruck, daß der Bolero zu schnell gespielt wurde.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern im Prinzregententheater,
    die Münchener Symphoniker spielten unter Georg Schmöhe.
    in der anscheinend neuen Aufstellung: Pauken hinten links bzw. rechts (statt in der Mitte), die Kontrabässe auch links hinten (statt rechts seitlich),
    die Hörner auch rechts statt wie letzte Saison links, und die Celli auch eher links als rechts.
    Verkehrte Welt!


    Das Programm:
    Hector Berlioz Römischer Karneval,
    Carl Maria von Weber: Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 2
    dann noch eine Zugabe: der 3. Satz eines Konzerts für Klarinette solo von Strawinsky (mir bisher unbekannt, mit jazzigen Einlagen).
    Joseph Haydn: Symphonie Nr. 7 "Der Mittag"
    Richard Strauß: Till Eulenspiegels lustige Streiche


    Im Präludium gab es von Volker Blumenhofer den Mozartfalter für Bassklarinette Solo.


    Solist war Sebastian Manz.


    Das war ein sehr aufregendes Konzert. Schon im Präludium gab es von Annette Joseph und Sebastian Manz eine interessante Einleitung, die Herkunft des Präludium-Stücks wurde erklärt. So wie ich es verstanden habe; Volker Blumenhofers (geb. 1951 in Nbg) Tochter lernt Geige bei Sebastian Manz' Mutter, und darüber gab es den Kontakt. Nach einer Anfrage, ein Präludiumsstück für Klarinette zu komponieren, sei Blumenhofer entrüstet gewesen, habe allerdings dann 2 Tage später die Noten per PDF-Datei verschickt, und die Entrüstung kann nicht so groß gewesen sein. S. Manz erklärte die Verbindung von "Mozartfalter" zum Klarinettenkonzert von Mozart anhand von Beispielen, und auch den Mozartfalter an sich, und spielte das Stück anschließend. Die Essenz jedenfalls sei, daß man Mozart nicht kopieren könne. Der Falter sei nach mehreren Abstürzen letzten Endes irgendwie verschwunden.


    Zur Haydn-Symphonie: Dort gab es ein seltsames Instrument, eine ca. 2m lange Gitarre, wie das Teil heißt, weiß ich nicht, gehört habe ich es schon öfters. Diese Symphonie wurde gespielt mit klleinem Orchster, mit vielen schönen Solostellen der Stimmführer der Orchestergruppen.


    Genauso im Till Eulenspiegel, dort ist das ganze Orchester mal so richtig aufgeblüht, sogar Marian Kraew, der ja sonst oft etwas gelangweilt dreinblickt. (Nix für ungut)


    Nach der Pause, also nach dem Klarinettenkonzert, waren viele Sitze im Publikum leer, S. Manz hat zurecht viele Fans.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern im Nationaltheater München:


    Madame Butterfly.


    Dirigent: Paolo Carignani
    Bayr. Staatsorchester
    Sänger: Cio-Cio-San: Hui He
    Suzuki: Okka von der Damerau
    Pinkerton: Massimiliano Pisapia
    Sharpless: Michael Volle
    ...


    In Reihe 6 (wo ich war) ein süchtig machendes Erlebnis, hätte sich nicht jemand in Reihe 7 gleich nach 10 Minuten übergeben. An der Aufführung kanns nicht gelegen haben, das war toll.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    am letzten Dienstag, im Prinzregententheater in München,
    Albrecht Mayer, Oboe, spielt das Programm "Bonjour Paris".
    Die Münchener Symphoniker spielten dazu unter Ari Rasilainen.


    Es wurde gespielt:
    Maurice Ravel: Pavane pour une infante défunte (Pavane für eine verstorbene Prinzessin)
    Gabriel Fauré: Pavane op 50, Sicilenne op. 78
    Erik Satie: Gymnopédies Nr. 1 und 2
    Claude Debussy: Claire de lune.


    Dazu noch einige Zugaben, mit Erläuterungen (was die Zugaben doppelt interessant macht).


    Schönes Konzert.


    Heute abend dann wieder mal ein Konzert im Herkulessaal.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern im Herkulessaal München:
    Thomas Hampson, mit Wolfram Rieger am Klavier, mit den Liedern "Des Knaben Wunderhorn".


    Einfach schön.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern in der Philharmonie München,
    das Bergen Philharmonic Orchestra unter Andrew Litton,
    mit Martin Grubinger als Solist,


    und den Werken:
    Edward Grieg: Suite zu Peer Gynt


    Rolf Wallin (1957-) "Das war schön" für Schlagzeug Solo und Orchester


    Keiko Abe (1937-) Prism Rhapsody


    Als Zugabe ein Rag


    Nach der Pause Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6
    und eine (in deutsch von A. Litton angegesagte) Zugabe von Edward Grieg: "Der letzte Frühling"


    Bei der Zugabe von Martin Grubinger, dem Rag, spielte er am Xylophon, und es gab noch "Drums", und 2 am
    Marimbaphon, einer davon Andrew Litton, und dieser hat seine Rolle gut gespielt, insbesondere dafür, daß das Stück
    erst am Nachmittag ausgesucht wurde...


    Was mir nicht klar war, warum die beiden ersten 1. Geigerinnen nach der Pause Plätze getauscht haben.
    Das Bergen Philharmonic Orchestra hat 97 Musiker.


    Frage: Wieviele Töne hat M. Grubinger maximal gleichzeitig geschlagen?
    Antwort: 6. D. h. 2 mal 3er Schlägel.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    letzten Freitag im Prinzregententheater München,
    die Münchener Symphoniker unter Georg Schmöhe,
    spielten
    Richard Wagner: Vorspiel zu "Die Meistersinger von Nürnberg",
    Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1, mit Benjamin Moser am Klavier,
    und Hector Berlioz: Symphonie fantastique.
    Im Präludium ein Stück von Heinz Holliger, gespielt von B. Moser: Elis, drei Nachtstücke nach Georg Trakls Elis-Gedichten.


    B. Moser gab als Zugabe die Lisztsche-Klavierfassung von Isolde's Liebestod.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    grade in der Philharmonie München:
    die Münchener Symphoniker spielten unter Georg Schmöhe
    W. A. Mozart: Serenade KV 525 (Eine kleine Nachtmusik)


    Frédéric Chopin: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2
    mit Olga Scheps am Klavier.
    Als Zugabe gabs zuerst einen Walzer von Scriabin, der meiner Meinung nach
    das Klavierkonzert noch getoppt hat, und danach eine weitere Zugabe, die die
    erste Zugabe noch getoppt hat, ich weiß jedoch nicht, was es war.
    Wie sie spielt: Der reine Wahnsinn. Sehr exakt, klar. Schnell und laut, wo es so sein soll,
    immer perfekt, auch mal mit einem Lächeln im Gesicht, bescheiden,
    auch Autogramme gabs (nicht vorher angekündigt), und Zeit für jeden der
    Schlangestehenden.


    Dann noch Beethoven: Symphonie Nr. 7.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern in der Philharmonie München die 6. Symphonie von Gustav Mahler,
    gespielt vom Symphonieorchester des Bay. Rundfunks,
    unter Mariss Jansons.


    Vorher eine Einführung von Jörg Hanstein, mit einer Bratschistin.


    Das Konzert hat mir sehr gefallen.
    (2 Hammerschläge).

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern ein Super-Konzert mit den Münchener Symphonikern unter Georg Schmöhe,
    im Herkulessaal München. Ein Platz in der ersten Reihe, im Prinzip dort sehr ungünstig,
    man sitzt dort fast zwischen bzw. unter den Musikern, aber diesmal hats mir gefallen.


    Das Programm:
    Gioacchino Rossini: Ouvertüre zu Wilhelm Tell: fantastisch gut gespielt.


    Niccolo Paganini: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1, mit Marian Kraew als Solist: Hier hat er mal so wirlich zeigen können, was er so draufhat. Weltspitze!


    Dann noch von F. Schubert: Symphonie Nr. 8. Auch ganz toll.


    Vielleicht war es so erfrischend gut gespielt, weil man das in der 1. Reihe (Platz 24) um soviel besser mitkriegt als z.B. ab Reihe 5.


    Im Präludium hat Annette Joseph ein Stück von Ian Clarkes (geb. 1977) vorgestellt, gespielt wurde es von Désirée Wolf (Flöte):
    The Great Train-Race - The Flute As You Don't Usually Hear It.
    Wirklich ein außergewöhnliches Stück, mit 2 Seiten Spielanleitung, vom Professor für Flöte in England.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    Ian Clarkes wurde nicht 1977 geboren, sondern 1964. Das war in der Info zum Konzert falsch angegeben!
    Korrekt von hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Ian_Clarke_%28flautist%29


    Am Samstag im Konzert:
    Philharmonie München, es spielten die New York Philharmonic, unter Alan Gilbert.


    Es wurde zuerst gespielt: Jean Sibelius: Konzert für Violine und Orchester d-moll, mit Lisa Batiashvili als Solistin.


    In der Pause hat Lisa Batiashvili sich dem Publikum gestellt und signiert und geplaudert, auf meine Frage, ob sie
    wirklich auf einer Stradivari von 1709 gespielt hat, meinte sie: ja, und in so großen Sälen immer.


    Dann gab's noch LvB: Symphonie Nr. 3.


    Und als Zugabe, mit einem vom Dirigenten in fast aktzentfreiem Deutsch angesagten "...Bevor sie heimgehen, haben wir noch was von Beethoven für sie, die Egmont Ouvertüre..."


    Gut gespielt.


    Was auffällig war am Orchester: Es war total flach. Die hinten sitzenden nicht erhöht, was ja im Gasteig kein Problem ist.
    Und ein anderes Dirgentenpodest wie sonst, eines mit einer Holz-Brüstung.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    grade eben, nach dem gestrigen Konzert im Gasteig, heute um 11 Uhr gleich wieder eines:


    Mariss Jansons dirigiert das Symphonieorchester des Bay. Rundfunks, und den Chor des BR,
    mit der 2. Symphonie von Gustav Mahler. Es handelt sich um das Konzert, das am 7.10.2010 ausfiel,
    wegen Krankheit.


    Vorher gab es noch "Ich bin der Welt abhanden gekommen" für 16 Singstimmen, bearbeitet von Clytus Gottwald,


    Chorleitung Michael Gläser.
    Sopran: Anja Harteros
    Alt Bernarda Fink.


    Absolute Spitze. Lautstärke, Tempo, Interpretation, alles hat gepaßt.


    Fernsehaufzeichnung: Das hat etwas gestört.
    Wegen dem Einsingen des Chors wurde die Konzerteinführung durch Ilona Hanning und Michael Gläser
    von üblichen 30 min auf 20 min verkürzt, das war auch etwas hektisch.

    mit vielen Grüßen
    J.

  • Hi,
    gestern abend im Gasteig in München der umstrittene Shooting-Star der Orgel-Szene Cameron Carpenter mit einem Orgelkonzert.


    Er hat auch mittels eines Mikrofons durch den Abend geführt, vor dem Konzert ging er mal durch die Zuschauer und gab Autogramme und ließ sich ablichten.
    Da er auch selbst komponiert, hat er auch einige eigene Werke und Transkriptionen berühmter Stücke vorgespielt, sehr virtuous.
    Man wird bestimmt in 100 Jahren noch von ihm reden!


    Was er gespielt hat, so zwischenrein und als Zugabe:
    Serenade und Fuge über B-A-C-H
    Etwas, was Busoni für die Orgel geschrieben hat, davon eine Ableitung durch jemand anderes für Orchester, und C.C. hats wieder verorgelt.
    Choral in F von Caesar Frankh
    Pomp & Circumstance (der 1. Takt)
    Irgendeine Toccate und Fuge von Bach


    Im Hauptprogramm dann:
    Bach: Toccate Fis Dur
    Liszt: La Campanella in Transkription C. C. Weltpremiere
    Liszt: Feux Follets aus "Etudes d'execution trancendente" in Transkription C. C. Weltpremiere
    Liszt: Präludium und Fuge
    Busoni/Bach: Chaconne d-moll
    Mahler: Rondo-Finale aus Symphonie Nr. 5, in Transkription C. C.


    Cameron Carpenter saß im Gasteig nicht etwa oben in der Kanzel, sondern unten in der Mitte: (dieses Bild in der Pause)


    mit vielen Grüßen
    J.