Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2004)

  • Egal für welche Du Dich entschieden hast, ich wäre gern der Beschenkte :D Also, ich tippe mal, dass Jacobs bei Dir bleibt.


    Höre gerade:


    Antonín Dvorák: Symphonie Nr. 7
    LSO/Colin Davis.


    Lässt mich relativ kalt, fehlt ein wenig das Engagement.


    Von mir auch dickes Lob und großes Danke an Alfred und allen ein frohes Fest und ein erfolgreiches 2005

    Gruß,
    Gerrit

  • Kurz vor der Bescherung im Player:




    Hiermit wünsche ich auch allen Forianern und unsern "Chef" Alfred besinnliche und harmonische Feiertage.
    Vielen Dank an Alfred, der mich auf dieses Forum aufmerksam gemacht hat und mir so die Musik noch näher gebracht hat, als sie es eh schon war.



    Gruß, Peter.

  • So ihr Lieben,


    Ganz rot vor Verlegenheit begebe ich mich nun an meine häuslichen Pflichten, vielleicht schau ich nach Mittenacht mal kurz vorbei, sicher aber werde ich während der Feiertage im Forum sein, so hier nicht die völlige Ebbe herrscht.


    Heute abend kommt Bachs Weihnachtsoratorium (Gardiner 87) in den CD-Player





    Für Heute nochmals
    Frohe Weihnachten an alle



    Alfred

    Interpreten SIND Sklaven !

  • Wieder ein bisschen bisher unbekanntes Repertoire: Die Klavierkonzerte von Glazunov:



    Komponist: Alexander Glazunov
    Titel: Orchestral Works 14 - Piano Concertos 1 and 2
    Künstler: Oxana Yablonskaya (p), Moscow Symphony Orchestra, Dmitry Yablonsky
    Label: Naxos
    Katalog: 8.553928


    Bin gerade beim ersten Klavierkonzert. Es erinnert sowohl an Tchaikovsky und Rachmaninoff, bleibt aber keinesweg so gut in den Ohren haften ;) Ein interessantes Werk ist auch der Füller: die Variationen über ein russisches Thema, eine Gemeinschaftskomposition von Glazunov, Rimskij-Korsakov, Lyadov, Sokolov, Artsybushev und Vitols, die alle eine Variation beisteuern. Wer sich an Rachmaninoff oder Tchaikovsky satt gehört hat, kann zur Abwechselung durchaus zu dieser CD greifen.


    Eine (längere) Randbermerkung noch zur Solistin: Ihre Karriere ist wie die von so vielen Künstlern von der repressiven und restriktiven Kulturpolitik der UdSSR fast ruiniert worden. Nach einer ausgezeichneten Ausbildung hat sie in der zweiten Hälfte der 60er Jahre auch in Europa und Lateinamerika für Furuore gesorgt, durfte aber nach 1969 nicht mehr ausreisen. Sie arbeitete als Assistentin von Nikolayeva an der Moskauer Musikschule, gehörte zum engen Zirkel der bevorzugten Solisten des Moskauer Philharmonischen Orchesters (Kondrashin). 1975 stellte sie einen Ausreiseantrag, wurde mit Berufs- und Spielverbot belegt und durfte erst 1977 ausreisen. In den USA hat sie innerhalb kürzester Zeit den Weg zurück aus Podium gefunden und schon 1978 vor restlos ausverkauftem Haus ein Rezital in der Carnegie Hall gegeben. Es folgten Lehraufträge an der Julliard School of Music und seit 1990 auch wieder Auftritte und Lehranstellungen in Russland. Der Dirigent ist übrigens ihr Sohn.


    Klang: 6
    Interpretation: 6
    Repertoirewert: 8 (kleine Extrakategorie :D )

    Gruß,
    Gerrit

  • Hallo Richard,


    Auflösung:


    ich habe die Rene Jacobs Aufnahme (mit dem RIAS Kammerchor) verschenkt, aber wie Du schon geahnt hast, sofort online wieder bestellt. Sie gefällt mir übrigens noch besser als die Herreweghe-Aufnahme. Da sie im Moment so günstig zu haben ist (sogar als SACD), war sie ein wirklich wunderbares Geschenk für den Schenker und den Beschenkten.


    Bei mir läuft gerade Afanasiev, Schubert D 959 (eindringlich gespielt vor allem der zweite Satz). Eine Doppel-CD, auf der D 958 bis 960 zusammen sind (Denon 1998, wohl nicht mehr lieferbar, deshalb auch nicht zu posten): Aufnahme 24. bis 28.3.1997. Mit nichts vergleichbar, natürlich in keiner Weise repräsentativ, aber einfach eine sehr schöne Aufnahme.


    Mit Gruß


    Matthias

    Tobe Welt, und springe,
    Ich steh hier und singe.

  • Derzeit bei mir im Player:



    William Henry FRY:


    Santa Claus Symphony


    Royal Scottish National Orchestra


    Tony Rowe





    Beste Grüße



    aus Wien



    Alfred


    Interpreten SIND Sklaven !

  • Immer noch gehörig musikalisch traumatisiert von der Weihnachtsmesse, wo die "singende" Gemeinde dem Organisten mit nicht weniger als 4 Sekunden Abstand durch die Harmonien von "Ihr Kinderlein kommet" folgte, hörte ich gerade mit Begeisterung


    Schubert, Sinfonie Nr. 9 (die "Große")




    Obwohl klanglich nicht optimal durchaus eine großartige Aufnahme. Mehr dazu demnächst im entsprechenden Thread.


    Gruß
    Sascha

  • höre gerade:



    im grunde bin ich schon unzufrieden mit dieser Aufnahme.
    Wunderschönes Spiel wird duch m.E. unsinnige Veränderungen zerstört.


    Meiner Meinung nach hat dies keinen künstlerichen Sinn, denn die Variationen gewinnen dadurch nichts .........!!!!!
    Sie verlieren eher noch an Schönheit.........


    Wenn Bach sein "Gott" ist warum verändert er dann seine "Schöpfung" ?


    Gruss

  • Derzeit im Player:



    Franz Schubert: Sinfonie Nr 8 / "unvollendete"
    Berliner Philharmoniker
    Karl Böhm
    Deutsche Grammophon




    Es ist dieselbe Aufnahme die Anti heute gehört hat, allerdings in einer anderen Verpackung (Tischbein-Edition von1997 "200 Jahre Schubert"



    Beste Grüße aus Wien


    Alfred.





    @ Richard Ross


    Hallo Richard, schreib bitte Deine Bemerkungen zur Stadtfeld- Aufnahme nochmals in den passenden Thread..

    Interpreten SIND Sklaven !

  • Bei mir läuft:



    Kleines Bild, großer Pianist:
    Nikita Magaloff spielt Debussy (Children's corner), Fauré (Impromptus Nr. 2 & 3) und Ravel (Valses nobles, Le Tombeau de Couperin).


    Ich glaube, dieser Pianist ist hierzulande eher unbekannt.
    Seine CD's erscheinen beim frz. Label Accord.



    Gruß, Peter.

  • Zitat

    Original von petemonova


    Nikita Magaloff spielt Ravel (Valses nobles, Le Tombeau de Couperin).
    Ich glaube, dieser Pianist ist hierzulande eher unbekannt.
    Gruß, Peter.


    Höre gerade genau dasselbe, gespielt von Alexis Weissenberg - auch mehr in Frankreich bekannt.

    Gruß,
    Gerrit

  • Hallo Peter,


    ja hat er, allerdings nicht sehr viel. 1992 ist sein Musical "Nostalgia" in Darmstadt uraufgeführt worden, das ist aber das einzige was ich im Internet gefunden habe. Er hat auf jeden Fall Komposition studiert, aber das war ja auf vielen Musikschulen ein notwendiges Fach, um den Abschluss als Dirigent oder Instrumentallist zu erwerben.

    Gruß,
    Gerrit

  • Momentan der Abschluss meiner Weissenberg-Box: Rach 3 mit dem Chicago Symphony Orchestra unter George Prêtre, gefolgt von Prok 3 mit dem Orchestra de Paris unter Seji Ozawa. Danach folgt:



    Schon viel Gutes davon gehört.

    Gruß,
    Gerrit

  • Eben im Player:



    Franz Schubert: Sinfonie Nr 8 "Unvollendete"
    Wiener Philharmoniker
    Carlos Kleiber
    Deutsche Grammophon





    mit freundlichen Grüßen


    Alfred

    Interpreten SIND Sklaven !

  • Wie schon so oft läuft bei mir mal wieder:



    Einfach viel stimmiger und nicht so über-forciert und überpointiert wie Alessandrini (den ich sonst sehr schätze: 5. Madrigalbuch!).


    Also wenn ihr Euch etwas Gutes tun wollt.


    Mit freundlichen Grüssen


    Matthias

    Tobe Welt, und springe,
    Ich steh hier und singe.

  • gerade im Player:



    Da ich wohl vor Neujahr wohl nicht mehr schaffen werde hier aktiv teilzunehmen ;( da ich in Kurzurlaub fahre :D .........
    KOMMT MIR ALLE GUT INS NEUE JAHR!!!


    Gruß


    P.S.: Und die offene Frage zu Cliburns - Schumann habe ich nicht vergessen und wird noch beantwortet. :beatnik:

  • Nach dem Fest im Player: WO 4-6 Teil, DVD Gardiner



    Herzliche Grüße
    reklov29

    Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
    Zitat: J.E.G.

  • Auch bei mir Mendelssohn-Violinkonzert.
    Allerdings eine Mono-Aufnahme, aber mit einem Jahrhundertgeiger: Nathan Milstein. Begleitet vom New York PO unter B. Walter.


    Davor noch das Tschaikowsky-Violinkonzert. Gleiche CD, gleicher Geiger, anderes Orchester, anderer Dirigent: Chicago SO unter F. Stock.



    Gruß, Peter.