Eure liebsten ersten Takte einer Oper - Best Of

Wulf · 96 Beiträge · letzte Antwort von musikwanderer

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  • Liebe Taminos !


    Ich kann unserer Knusperhexe nur beipflichten, eine Ouvertüre gehört dazu.


    Im Theater fehlt sie mir immer.


    Wir hatten in der Wiener Staatsoper eine "Forza del Destino" Inszenierung, bei der zuerst das 1. Bild und dann die Ouvertüre kam.
    Na ja.


    Aber sonst bin ich mit der "Hänsel und Gretel" Ouvertüre sehr einverstanden, mein Dauerlieblingsstück ist aber von Rossini :


    B A R B I E R !!!!!! :angel:


    Danach kommen viele andere, die mir immer wieder Freude machen.


    Liebe Grüße -


    vom Operngernhörer :hello:

  • Ich persönlich habe kein Problem damit, wenn eine Oper ohne Ouvertüre beginnt - man wird da gleich ins Geschehen reingestoßen - für mich das beste Beispiel dafür sind Salome oder Tosca.


    Eine Ouvertüre kann aber auf der anderen Seite auch den Zuhörer mehr oder weniger sanft in den Abend reingleiten lassen - ich denke, dass beide Varianten mit Recht parallel bestehen.


    Um die Frage nach den liebsten Eingangstakten zu beantworten -


    Ich liebe das Vorspiel der Götterdämmerung und Parsifal, finde die ersten Takte der "Nozze" genial, die Barbiere-Ouvertüre jedes Mal erfrischend...

    Hear Me Roar!

  • Wenn mit Ouverture, dann
    1. Wilhelm Tell (überhaupt Rossini)
    2. Oberon (überhaupt: Webers Meisterwerke)
    3. Nicolais Lustige Weiber...danach empfehle ich einen gepfefferten Tusch in F-Dur und den Gang in eine Kneipe mit Blick auf einen Park.


    Wenn ohne Ouverture, dann
    1. Rheingold: Die Welt entsteht...plakativ zwar, aber diese Ableitungen, die folgen werden...wow!
    2. Tosca. In medias res, kompromisslos.
    3. Falstaff. Wer den Beginn mal in der Bernstein-Aufnahme gehört hat, weiß, warum. Eine rhythmische Energie ohne Gleichen.

  • Wunderbar für mich die ersten Takten folgender Opern:


    - Die Meistersinger von Nürnberg
    - Parsifal
    - Tannhäuser
    - Rienzi


    (Stellvertretend für viele andere.)

    »Das ist sehr groß, ganz toll! Man möchte sich fürchten, das Haus fiele ein.«

    – Goethe über den Kopfsatz der 5. Sinfonie von Beethoven

  • Jemand hat hier das Vorspiel zu "Palestrina" von Pfitzner genannt - das würde ich wirklich für mich als Nr. 1 setzen, diesmal sogar noch vor die Janacek - Ouvertüren. Meine Janacek - Mitstreiter Zwielicht und Philhellene haben ja schon "Ihre Ziehtochter" (Jenufa), "Katja Kabanowa" (Paukenmotiv) und "Aus einem Totenhaus " (dies war mal ein Violinkonzert) genannt. Aber auch die Ouvertüre zur "Sache Makropulos" hat eine große Wirkung, nicht zuletzt wegen der Bühnenmusik, die parallel zum Graben hinter geschlossenem Vorhang gespielt wird. Und natürlich die zauberhafte Einleitung (eine andere Art Waldweben) zu "Die Abenteuer der Füchsin Schlaukopf" ("Das schlaue Füchslein"). Dann noch die stimmungsvolle Einleitung zu "Die Ausflüge des Herrn Broucek", die eine Art Waldweben auf dem Mond beschwören, auch wenn es dort gar keinen Wald gibt. Diese Einleitungsmelodie wird später in meiner Lieblingseinspielung von Fritz Wunderlich als Mazal gesungen - das gehört zum Schönsten, was ich von ihm kenne, und das ist nicht wenig.

    We hold these truths for self-evident: that all men are created equal that they are endowed by their Creator with certain unalienable rights; that among these are life, liberty and the pursuit of happiness.

    (Amerikanische Unabhängigkeiterklärung)

  • Eine erst seit ganz kurzer Zeit in meinem Besitz befindliche Oper, DAS HIMMELSKLEID" von Ermanno Wolf-Ferrari, beginnt mit einem kurzen und zarten Orchestervorspiel, das den Hörer sofort und unvermittelt in die kommende Märchenwelt einführt - eine höchst wunderbare Einleitung...

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    MUSIKWANDERER

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