Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2009)

  • nun folgt bei mir :



    Henri Sauguet, Symphonien Nr 3 & 4
    Moscow Symphony Orchestra, Antonio de Almeida

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk


  • Hallo Holger,


    danke für deine Antwort und Empfehlung. Die Bartók GA von Belcea hatte ich schon in den Händen. Da ich schon 3 Bartók-GAs habe (Emerson, Vermeer, Ungarisches StreichQ. + Einzelaufnahmen von Kronos und Zehetmair - letztere ganz besonders gut!), habe ich den Kauf immer noch aufgeschoben. Kommt aber irgendwann sicherlich auch noch dran.


    :hello: Matthias

  • mein haydn-gelübde für 2009 beginnt, sich zu erfüllen :D


    joseph haydn: symphonie nr. 1 in d


    fischer leitet das austro-ungarische haydn orch. (brilliant)


    der 1. satz ist ja schon ziemlich ansprechend ...

    --- alles ein traum? ---


    klingsor

  • und nun :



    Anton Rubinstein, Symphonie Nr 4
    Slovak State Philharmonic Orchestra Kosice, Robert Stankovsky

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • Bei mir jetzt hieraus :



    Anton Bruckner, Sinfonie Nr. 8 c-moll
    Kölner Rundfunk Sinfonie Orchester,
    Günter Wand


    :hello:


    Gruss
    Holger

    "Es ist nicht schwer zu komponieren.
    Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
    Johannes Brahms

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  • Guten Tag


    höre jetzt nach der Arbeit:



    Girolamo Frescobaldi


    Orgelwerke


    Andrea Marcon spielt an der Orgel
    von Santa Caterian



    in Treviso / Italien :jubel: :jubel:


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Bei mir jetzt :



    Darius Milhaud
    Le Carnaval d`Aix op. 83b und
    Klavierkonzert Nr. 1 op. 127

    Michael Korstick, Klavier


    :hello:


    Gruss
    Holger

    "Es ist nicht schwer zu komponieren.
    Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
    Johannes Brahms

  • Verdi: Aida


    Leontyne Price (Aida)
    Jon Vickers (Radames)
    Rita Gorr (Amneris)
    ...
    Chor und Orchester der Oper Rom / Georg Solti, 1962



    Gut, aber nicht das Optimum.


    Die RCA/Naxos-Aida mit Zinka Milanov, Jussi Björling, Boris Christoff, Fedora Barbieri und Leonard Warren ist unterwegs....

  • Hallo,


    es läuft wiederum eine Neuentdeckung von mir:


    Ernest Pingoud (1887-1942)
    Sinfonie Nr.2 op.20 (1921)
    Finnisches RSO / Jukka-Pekka Saraste
    "Prologue" für Orchester op.4 (1915)
    Finnisches RSO / Atso Almila


    Erstkontakt mit diesem Komponisten. Beide Werke sind - so weit ich informiert bin - auf CD nicht greifbar; ich bin aber an Rundfunkmitschnitte gekommen. Die Zweite Sinfonie ist stilistisch gesehen ein recht buntes Werk: Einflüsse von Im- und Expressionismus sind klar zu vernehmen (wie ich es erwartet hatte nach dem, was ich über diesen Komponisten in Erfahrung bringen konnte), aber stellenweise lassen sich auch neoklassizistische Tendenzen erkennen. Die Tonalität wird zumindest stark an ihre Grenzen getrieben, gerade der Schluss ist recht dissonant. Das dreisätzige Werk ist insgesamt eher knapp gehalten.


    Der früher komponierte (und ebenfalls kurz gehaltene) Orchesterprolog ist noch traditioneller, wenngleich die oben geschilderten Tendenzen auch hier schon anklingen, der farbige, versonnene Beginn mag zunächst etwas täuschen. Beides klanglich keine Offenbarung, aber bei solchem Repertoire bin ich erst mal grundsätzlich daran interessiert, es überhaupt kennen zu lernen.


    Viele Grüße
    Holger


  • und wieder nr. 1. bis auf satz 1 m.e. zu vernachlässigen.

    --- alles ein traum? ---


    klingsor

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  • nach dem obligatorischen Nachmittags-Schläfchen :



    Gustav Mahler, Symphonie Nr 7
    New York Philharmonic, Leonard Bernstein

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • Guten Abend


    aus diesem Album



    jetzt:


    Johann Sebastian Bach


    Messe h-moll BWV 232


    Mit dem Chor & Orchester des Bach Collegium Japan :jubel:
    Muß mich in die Aufnahme noch hineinhören,
    das dominante und permanente Cembalgezirpe ist gewöhnungsbedürftig.



    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Jetzt läuft die erste CD aus dieser Box mit französischen und italienischen Kantaten. Kantaten von Du Buisson, Clérambault, Courbois, Bernier und Stuck - gesungen von Gérard Lesne begleitet von Il Seminario Musicale (Box leider ohne Texte).




    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

    "Das Leben ohne Musik ist einfach ein Irrtum" - Nietzsche

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  • und jetzt:


    joseph haydn: symphonie nr. 2 in c-dur


    fischer leitet das austro-ungarische haydn orch. (brilliant)

    --- alles ein traum? ---


    klingsor

  • Zitat

    Original von klingsor
    und jetzt:


    joseph haydn: symphonie nr. 2 in c-dur


    fischer leitet das austro-ungarische haydn orch. (brilliant)



    schon verklungen. mit 10 min. wohl die kürzeste symphonie haydns?


    aber auch gut so. hier hat mich nun (fast) gar nichts angesprochen. :rolleyes:
    bei der 1. war's immerhin der 1. satz.

    --- alles ein traum? ---


    klingsor

  • und nun:

    joseph haydn: symphonie nr. 3 in g-dur


    fischer leitet das austro-ungarische haydn orch. (brilliant)


    ja, da klingt der 1. satz doch schon recht flott :yes:

    --- alles ein traum? ---


    klingsor

  • Bei mir jetzt diese:



    Wie von bislang allem von Ahmed Adnan Saygun, bin ich auch von diesen Konzerten wieder sehr angetan. Saygun hat m.E. einen sehr eigenständigen türkischen Beitrag zur klassischen Moderne geleistet, beeinflußt sicherlich von Bartok, aber auch in Manchem mit Schostakowitsch vergleichbar, - und das nicht nur als ein unkorrumpierbarer Staatskünstler.


    Die sehr guten SolistInnen, Tim Hugh, Cello, und Mirjam Tschopp, Viola, die ich sowieso beide sehr schätzen gelernt habe, tragen wesentlich zu diesen guten Einspielungen bei.


    :hello:Matthias

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  • jetzt hat sich's ausgehaydnt.


    angesagt ist nun das todtraurige und ergreifende


    ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( lament von frank bridge. ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;(


    hickox leitet das bbc national orch. of wales (chandos)

    --- alles ein traum? ---


    klingsor


  • es geht noch trauriger:


    george dyson: veni, emmanuel aus dem concerto da chiesa für streichorchester ...


    da läufts einem eiskalt über den rücken ...


    ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;(



    david lloyd--jones leitet das bournemouth so (naxos)

    --- alles ein traum? ---


    klingsor


  • Hallo Matthias,


    da kann ich dir nur zustimmen - herrliche Musik! Ich weiß nicht, wie oft ich das Cellokonzert schon gehört habe... Ich habe mir mittlerweile alle CPO-CDs mit Musik von Saygun zugelegt, einfach hervorragend! Relativ neu ist die mit den beiden Klavierkonzerten, ebenfalls sehr zu empfehlen.


    Ich höre gerade jedoch etwas anderes:


    Aman-Durdy Agadschikow (*1937)
    Konzert-Poem für Violine und Orchester (1968/69)
    Alexander Suptel, Violine / Großes RSO der UdSSR / Gennadi Roschdestwenski
    Recht einfach zu charakterisieren: der Komponist stammt aus Turkmenistan und schreibt recht folkloristische, süffige, leicht ins Ohr gehende Musik. Schwungvoll und ansprechend, wie ich finde. Natürlich kein überragendes Meisterwerk, aber ich höre auch so etwas immer wieder gerne.


    Viele Grüße
    Holger

  • Zweimal hintereinander den 2. Satz von Schuberts op. 100, gespielt vom Trio Santoliquido. Die Aufnahme dürfte aus den frühen 1940er Jahren stammen. Beklagenswert, daß sie mir nur auf Schellack-Platten vorliegt. Aus dem Original-Material ließe sich gewiss noch einiges herausholen, die Aufnahme ist umwerfend. Der Ursprung dieses Trios ware ein Duo: Ornella Santoliquido (Klavier) und Massimo Amfiteatroff (Cello). Gerade bei den frühen Aufnahmen der drei Römer (die alle noch solistisch aktiv waren) fällt die besonder Harmonie von Cello und Klavier auf. Ich weiß zwar nicht, wie das funktioniert, aber da klingen Cello und Klavier im Zusammenspiel zuweilen wie ein Mellotron mit seiner schwellenden Vorwärtsbewegung.


    Die Aufnahme habe ich erst seit wenigen Tagen und ist bereits mein absoluter Favorit für dieses Werk.


    Zum Tagesausklang sagt nun Tante Elly Gute Nacht. Mit Schumann's Symphonischen Etüden (inkl. der posthumen):



    :] :] :] :] :]


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

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  • Kriege nicht genug vom Spiel dieser Dame. Nun noch -aber wirklich als allerletztes Betthupferl- Ludwig van Beethovens op. 109. Ebenfalls in dieser fabelhaften Box:



    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.


  • Wanderer-Fantasie D760


    Auch wenn ich ein großer Brendel-Fan bei Schubert bin, kratzt diese Wandererfantasie nicht an einer Referenz Richter.

    Früher rasierte man sich wenn man Beethoven hören wollte. Heute hört man Beethoven wenn man sich rasiert. (Peter Bamm)

  • Ich versuche es auch gerade mal wieder mit der Brendel-Schubert-Box, allerdings mit D 958.


    Das neue Cover kannte ich nicht. Meine Box heißt "The Art of Alfred Brendel", und der Meister guckt darauf deutlich filosofischer. Dass jetzt der Stempel "Referenzeinspielungen!" draufsteht, macht die Einordnung aber doch gleich einfacher. Spart man sich Diskussionen.


    Grüße,
    Micha

  • Hallo Holger,



    wow, das ist ja hoch interessant!!! Pingoud ist - neben Aarre Merikanto und Väinö Raitio - für mich einer der faszinierendsten finnischen Komponisten. :]
    Was Pingoud betrifft, kann ich Dir in jeder Hinsicht folgende hervorragende CD mit symphonischen Dichtungen des Komponisten empfehlen. Auch hier handelt es sich um wunderbar farbig schillernde Stücke zwischen Impressionismus und Expressionismus, mit Anklängen vor allem an Alexander Scriabin und Karol Szymanowski:


    Ernest Pingoud (1887-1942):
    Le Prophète (Der Prophet) - Symphonische Dichtung für Orchester, opus 21 1921
    Chantecler - Symphonische Dichtung für Orchester, opus 15 1918
    Flambeaux Éteints (Verloschene Fackeln) - Symphonische Dichtung für Orchester, opus 14 1919
    Le Fétich (Der Fetisch) - Galante Teufeleien / Symphonische Dichtung für Orchester, opus 7 1917
    Le Chant de l' Espace (Lied des Weltenraums) - Symphonische Dichtung für Orchester 1931/38
    Finnish Radio Symphony Orchestra, Sakari Oramo
    Ondine, 1996, 1 CD



    :hello:
    Johannes

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