Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2009)


  • P.I.T.: The Tempest, Slavonic March, Romeo and Juliet, Ouverture solennelle "1812"


    BP, Abbado


    Rec.: B., Ph., 1994-96, DG


    Diese CD würde ich mal als verdammt gut bezeichnen, besonders die beiden Liveaufnahmen von Tempest und R&J. Man spürt das besondere Engagement der BP und Abbado. Auch die Technik hält mit. So sollte es sein. Hier könnten sich Rattle und die EMI mal ein Beispiel dran nehmen (Liveaufnahmen müssen nämlich nicht flach, distanziert und billig klingen).



    Agon

  • Zum Tagesabschluss nun noch :



    Max Reger, Cellosonaten Nr. 1-4


    Zitat :
    N. Hornig in FonoForum 06 / 08: "Umso faszinierender ist es dann zu hören, wie sich diese beiden Interpreten den Stoff zu Eigen gemacht haben, wie souverän sie darüber stehen. Das Resultat ist eine musikalische Punktlandung, eine Referenzeinspielung und ein Meilenstein in der Reger-Rezeption."


    Da kann ich mich einfach nur anschliessen !!!!! :jubel: :jubel: :jubel:


    :hello:


    Gruss
    Holger

    "Es ist nicht schwer zu komponieren.
    Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
    Johannes Brahms

  • So, mal kurz reinhorchen:



    ..und dann Marsh, Marsh in die Horizontale...


    Zitat

    Original von il Cappo
    Marsh, ein englischer Mozart-Zeitgenosse ( 1752-1828 ) war Amateur, sein eigentlicher Beruf war Jurist. Er hinterließ jedoch ca 350 Werke, darunter über 30 Sinfonien, von denen allerdings nur 8 gedruckt wurden.


    Sein Stil und die Qualtät schwanken, kein Wunder, seine Lebensspanne begann vor Mozart und endete mit Schubert.


    Zu dieser Zeit gab es nur wenige Komponisten, die nicht auch Juristen gewesen wären... zumindest im Ansatz:


    Rätselhaft, angehende Komponisten studierten zuerst Jura!


    350 Kompositionen würde ich eher nicht als "Hobby" abtun - und? Gibt es Komponisten, bei denen Stil und Qualität nicht schwanken? Solange sie nicht wanken, kann ich damit leben.


    Zitat

    Original von ebendemselben Zitierten
    Die Werke sind durchwegs reich an melodiösen Einfällen, erinnern manchmal an Mozarts "Tänze und Märsche", dann wieder an (späten) Haydn - besonders gelungen die Instrumentierung, welche gerne Blasinstrumente bevorzugt.


    Da kann ich bis jetzt absolut zustimmen. ICh höre mir das morgen mal genauer an... :)


    :hello:


    Ulli

    Die Kunst ist [...] vielleicht das Denken des Herzens.
    (Blaise Pascal, 1623-1662)

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  • Guten Abend


    als "Nachtmusik":



    Cl. Monteverdi


    Messa a 4
    Motette Adoramus a sei voci
    Missa in illo tempore


    Mit dem Ensemble Vocal Europeen de la Chapelle Royale
    wunderbare Einspielung von Monteverdis Messen :jubel: :jubel:


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • bei mir einer, den ich - trotzdem er so oft als genialisch und rebellisch bezeichnet wurde - immer eher als recht einfach und eher einfallslos betrachtet habe ...


    wilhelm friedemann bach: sinfonische musik


    hartmut hänchen dirigiert das kammerorch. cpe bach (hänssler).


    das beste ist die sinfonia zur auferstehungskantate (klingt auch am meisten nach dem papa sel.)


    von der sog. dissonanzensinfonie hab ich mir viel mehr erwartet ... da gibts doch viel, viel kühneres aus damaliger zeit


    viell. ist aber auch das spiel des cpe-orch. einfach zu glattgebügelt a la rondo veneziano ...


    dennoch: was ist denn nun wirklich dran am friedemann?

    --- alles ein traum? ---


    klingsor

  • Heute Abend Teil 1 einer dreiteiligen Vergleichssitzung mit Aufnahmen der Bach'schen Johannes-Passion.



    Zunächst ist die alte Harnoncourt-Aufnahme dran.



    LG, Peter.

  • Zwar nicht die abgebildete CD, aber das Werk: Joseph Joachim Raff's Sinfonie Nr. 5 op. 177 "Lenore"



    Bei mir dirgiert Matthias Bamert das RSO Berlin.


    Das ist nun wirklich ausnehmend schöne Musik; und die Platte lässt sich für mehrere Postings verwerten, nämlich bei den Literaturtips (Raff war Lehrer in Rapperswil) und bei den Lieblingsgedichten. Und all diese umfassende Penetration soll nur eines bewirken: Ihr Lieben, hört Raff!


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Zitat

    Original von Fairy Queen


    Daraus ein Juwel von einem Liebeslied,-ja , heute ist Valentinstag und der wird hier in Frankreich so richtig gross gefeiert, das niemand so wunderschön singen kann wie Beverly Sills:


    Richard Strauss: Breit über mein Haupt


    Das dürfte wohl die orchestrierte Einspielung mit Aldo Ceccato sein? In der Tat, diese Einspielung hat etwas von einer Pop-Single: Sängerin, Orchester und Komponist scheinen eins zu sein.


    "Breit' über mein Haupt dein schwarzes Haar,
    neig' zu mir dein Angesicht,
    da strömt in die Seele so hell und klar
    mir deiner Augen Licht."


    Die Mehrzahl der Einspielungen dieses Liedes entstanden wohl in der Kombination Bariton und Klavier. Doch wie innig singt dies Beverly Sills, wie unglaublich zart wird sie vom Orchester begleitet. Zwei Strophen hat dieses wundervolle Lied. Es schließt mit diesen Zeilen:


    "Ich will nicht droben der Sonne Pracht,
    noch der Sterne leuchtenden Kranz,
    ich will nur deiner Locken Nacht
    und deiner Blicke Glanz."


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

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  • Hallo Peter,


    ich hoffe, Du hast auch diese hier:



    Die ist nämlich meiner Hörerfahrung nach der alten, heute nicht mehr so besonders mutig klingenden Pioniertat sehr eindeutig vorzuziehen ( gibt auch ein gutes Bild von Harnoncourts heutigem, gereiftem Bach-Verständnis ab) und schlägt sich auch im Vergleich zu neueren HIP-Aufnahmen wie etwa Suzukis interessanter DVD m.E. ganz ausgezeichnet.


    Gruss :hello:
    Glockenton

    "Jede Note muss wissen woher sie kommt und wohin sie geht" ( Nikolaus Harnoncourt)

  • Hallo zusammen,


    in den letzten Tagen gehört:


    Joseph Haydn (1732-1809)
    Messen Nr. 1-14
    8 CDs
    Künstler: Susanne Gritton, Nancy Argenta, Janice Watson, Lorna Anderson, Pamela Helen Stephen, Mark Padmore, Louise Winter, Collegium Musicum 90, Richard Hickox
    Label: Chandos , DDD, 85-01


    Daraus bisher Theresienmesse, Kleine Orgelmesse, Schöpfungsmesse, Missa "rorate coeli desuper" und alternatives Gloria zur Schöpfungsmesse.


    :jubel: :jubel:


    Viele Grüße
    Frank

    From harmony, from heavenly harmony
    this universal frame began.

  • Antonio Vivaldi: Concerto für Violoncello und Streicher h-moll RV424



    Trevor Pinnock, The English Concert mit Anthony Pleeth als Solisten.


    Liebe Grüße Peter

  • Bei mir läuft aus dieser Box:


    Beethoven-Sinfonie Nr.4
    Beethoven-Sinfonie Nr.7
    Die Geschöpfe des Prometheus


    BBC Symphony Orchestra-Arturo Toscanini
    1.6.1939-London Queens Hall


    Die Geschöpfe des Prometheus gefallen mir sehr gut, die 4. fand ich eher öde und einfallslos und auf die 7. freu ich mich schon sehr, denn die kommt erst beim Heimfahren dran. :D


    LG joschi

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  • Guten Morgen


    höre jetzt vom


    Lutenist, Luteplayer, and Bachelor of Musicke in both the Univerities




    John Dowland


    Lautenlieder "In Darkness let me dwell"


    Mit Dorothee Mields [Sopran)
    Hille Perl (Viola da gamba]
    Lee Santana [Laute)
    und den Sirius Viols :jubel: :jubel:


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Edgar Leslie Bainton (1880 - 1956)


    Symphonie Nr. 2 d-moll (1939 - 1940)


    BBC Philharmonic
    Vernon Handley


    Chandos



    Davidoff

    Verachtet mir die Meister nicht

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  • Den Jecken in Köln zum Trotze:



    Schostakowitsch's Sinfonie Nr. 11 mit den Leningradern und Mrawinski. Von Mrawinksi gibt es mindestens zwei verschiedene Aufnahmen des Werkes. Bei dieser CD handelt es sich um den Live-Mitschnitt eines Rundfunkkonzertes aus dem Jahre 1967, naturgemäß also mono.


    So sehr ich die Aufnahmen mit Jansons und Kitaenko schätze: wenn man sich das Programm der Sinfonie vor Augen führt, scheint mir Mrawinski in seinen beiden Aufnahmen dichter am Werk zu sein.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.


  • Lieber Glockenton,


    die habe ich leider nicht, werde aber mal sehen, was sich machen lässt.
    Die alte Harnoncourt-Aufnahme empfand ich in der Tat als harmlos, vielleicht manchmal sogar etwas kindisch und naiv...


    Ich mache hiermit weiter:



    Stam, Groot, Türk, MacLeod, Ch. Daniels, Ramselaar, The Netherlands Bach Society, Veldhoven



    LG, Peter.

  • guten Abend allerseits. Heute war zwar auch wieder viel zu tun, aber irgendwie machte es heute mehr Spaß ... =)



    Nikolai Miaskowski, Symphonie Nr 19
    Russian Federation Academic Symphony Orchestra, Evgeny Svetlanov

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • Max d'Ollone (1875 - 1959)


    Le Ménétrier - Poème pour violon et orchestre


    Mark Kaplan, Violine
    Orquestra Simfonica de Barcelona i Nacional de Catalunya
    Lawrence Foster


    Claves



    Davidoff

    Verachtet mir die Meister nicht

  • weiter geht es mit



    Dmitri Schostakowitsch, Symphonie Nr 8
    Gürzenich-Orchester Köln, Dmitrij Kitajenko

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

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  • und abschließend noch :



    Wolfgang Amadeus Mozart, Symphonien KV 74 & 81
    Berliner Philharmoniker, Karl Böhm

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • Ich entdecke mal wieder etwas musikalisches Neuland:


    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler



  • Musik, die süchtig macht. :jubel:

    "Das Große an der Musik von Richard Strauss ist, daß sie ein Argument darstellt und untermauert, das über alle Dogmen der Kunst - alle Fragen von Stil und Geschmack und Idiom -, über alle nichtigen, unfruchtbaren Voreingenommenheiten des Chronisten hinausgeht.Sie bietet uns das Beispiel eines Menschen, der seine eigene Zeit bereichert, indem er keiner angehört." - Glenn Gould

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