Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2009)

  • jetzt gönne ich mir ein ganz besonderes Werk :



    Henri Sauguet, Symphonie Nr 2
    Moscow Capella & Moscow Symphony Orchestra, Antonio de Almeida

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

  • Tristan und Isolde
    Pappano/Covent Garden/Domingo/Stemme/Fujimura/Pape/Bär
    Aufnahme: 2004/2005
    Label: EMI 9 66864 2


    Ein Muß für Villazon-Fans (er singt den Jungen Seemann)

    Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
    (aus "Sprechen Sie Fußball?")

  • Le nozze di Figaro
    Leinsdorf/Wr. Philharmoniker/Chor der Wiener Staatsoper/London!!!/della Casa/Peters/Tozzi!!!


    Aufnahmedatum: Juni 1958
    Label: DECCA

    Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
    (aus "Sprechen Sie Fußball?")

  • Gerade von der Packstation geholt und als erstes ins Notebook verfrachtet:



    Der erste Höreindruck: schöne, ein wenig naive Melodien!
    ...alles andere aus der Lieferung gehört in einen anderen Thread!


    :hello: Steffen

  • Zitat

    Original von Florian Voß
    Hammerschmidt ist wirklich zu empfehlen, ein sehr vielfältiger Komponist und,
    ich wiederhole mich, ein Weiterentwickler des englischen Klangs um 1600.


    BBB hat ihn mal als Schütz-Epigonen heruntergemacht.
    Die Triosonaten, die ich kenne, sind sehr schöne Beispiele für deutsche Kammermusik aus der Mitte des 17. Jahrhunderts.
    Ich sollte einmal die Vierdanck-CD auspacken und den Kindermann dazunehmen.


    Hammerschmidt und Kindermann habe ich in dieser Form:

    Als Instrumental-Zwischenspiele für die Lieder von Albert etc.
    Sehr zu empfehlen.


    (Vielleicht denkst Du dann weniger an England.)
    ;)

  • So, nach einem harten Tag Schumann, eine Einspielung die gestern mit der
    Post kam: Waldszenen und Davidsbündlertänze gespielt von Christopher
    Czaja Sager. (Jaja, ich weiß, ich höre zuviel Schumann).





    Sehr verhalten, schwingend. Teilweise ziemlich langsam. Kempff z.B. spielt
    zügiger. Auf alle Fälle keine schlechte Aufnahme.


    .



  • Mir gefällt die Interpetation übrigens sehr gut, so lasse ich mir op. 61 (auch ohne Klavier) durchaus gefallen. Herreweghe hat mich bisher meistens enttäuscht, hier finde ich das Ergebnis ziemlich gelungen! Das Konzert erhält hier einen romantischen Touch, ohne in Kitsch abzudriften oder gar langweilig zu werden.


    Was die Kadenz betrifft, so ist dies hier allerdings deutlich unHIP - es wurde die originale Paukenkadenz zugrundegelgt, und zwar wohl weitestgehend in der überlieferten Klavierfassung, retranskribiert auf die Violine. Das machte es wohl erforderlich, daß die Geigenstimme 'zweikanalig zu überblenden' (Booklet). Das klingt sehr interessant, kann aber natürlich live so niemals dargeboten werden.


    Enthalten sind auch die beiden Romanzen opp. 40 und 50 sowie das Fragment WoO 5, das ich ebenfalls sehr schön finde. Leider sind Teile der Partitur des ersten Satz verloren gegangen - hier bricht der Konzertsatz plötzlich ab...


    Die CD ist momentan ein Dauerbrenner hier...


    :jubel: :jubel: :jubel:


    Ulli

  • GÖTTERDÄMMERUNG


    Moralt/Wiener Symphoniker/Chor der Wiener Staatsoper
    Grob-Prandl/Treptow/Weber/Kamann/Vogel/Konetzni/Anday....
    Aufnahme: 1949
    Label: Centurion Classics

    Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
    (aus "Sprechen Sie Fußball?")

  • guten Abend allerseits. So langsam geht der Urlaub zu Ende ;(



    Béla Bartók, Konzert für Orchester
    Münchner Philharmoniker, Sergiu Celibidache

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

  • Bei mir nun, zum Feierabend, Musik für die Kammer:


    [jpc]9646364 [/jpc]


    Ludwig van Beethoven (1770-1827)


    Klavierquartette Nr.1 -3


    :hello:


    Gruss
    Holger

    "Es ist nicht schwer zu komponieren.
    Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
    Johannes Brahms

  • Die Winterreise um die Winterdepressionen zu verstärken und auf die Spitze
    zu treiben... Fischer-Diskau und Moore, späte Aufnahme, 1985, so muß es
    sein, kalte Verzweiflung. Kein Ausweg, ausser Haltung im Angesicht des
    weißen Rauschens.






    .


  • PS 1:
    Die Aufnahme ist ADD mono, beim Abhören ist aber ein Stereoeffekt erkennbar. Wahrscheinlich im Tonstudio nachbearbeitet.


    PS 2:
    Im berühmten Duett singt Hermann Prey "Reich mir die Hand fürs Leben". Ist gewöhnungsbedürftig.
    Und im 1. Akt singen Güden und Wunderlich plötzlich unterschiedliche Texte in ihrem Duett. That's life!!


    :hello:

  • guten Abend allerseits. Heute mal wieder Geklimpere - 80 Minuten lang die selben 4 Töne :



    Ronald Stevenson, Passacaglia on DSCH
    Raymond Clarke, Klavier

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

  • Es verklingen die letzten Taktes des 4. Satzes der 7. Sinfonie:



    Herreweghe wählt einen ähnlichen Ansatz wie Järvi: "modernes Orchester", aber stellenweise mit historischen Instrumenten (bei Herreweghe Naturtrompeten und Barockpauken), natürlich in der deutschen Orchesteraufstellung.


    Das Ergebnis begeistert: Herreweghe wählt recht schnelle Tempi, aber nicht so rasante wie Järvi. Das Orchesterspiel ist ausgesprochen farbig und engagiert.


    Herreweghe ist rhythmisch vielleicht hier und dort nicht ganz so prägnant wie Järvi, wird aber dem Charakter der 7. Sinfonie, der "Apotheose des Tanzes" imo erheblich gerechter als der zu "leichtgewichtige" Järvi...


    Näheres wohl demnächst im entsprechenden Thread.


    Und nun im CD-Spieler:



    Strauss, Ein Heldenleben

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Zum Feierabend wieder etwas für die Kammer :



    Heinrich von Herzogenberg (1843-1900)


    Streichquartett Nr.1 op.18


    Minguet Quartett


    :hello:


    Gruss
    Holger

    "Es ist nicht schwer zu komponieren.
    Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
    Johannes Brahms

  • ... und nach diesem herrlichen Quartett geht es nun raus aus der Kammer, auf die grosse Bühne :



    Die Walküre


    Nachdem ich den "Backstein" gestern erhalten habe höre ich mich zunächst einmal quer durch die Walküre. :yes:


    :hello:


    Gruss
    Holger

    "Es ist nicht schwer zu komponieren.
    Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
    Johannes Brahms

  • guten Morgen allerseits. Zu dieser frühen Stunde etwas Leichtes für die Kammer :



    Wolfgang Amadeus Mozart, Streichquartette Nr 1 - 3
    Hagen Quartett

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler