In Vorbereitung auf das Konzert in Rüsselsheim am 8. März:
Ron Carter Quartet

In Vorbereitung auf das Konzert in Rüsselsheim am 8. März:
Ron Carter Quartet


Was Jason Moran macht, finde ich viiieel interessanter als Mehldau, die Skandinavier und wie sie alle heißen, die im Fahrwasser von Bill Evans und keith Jarrett plätschern.
... und jetzt eine Live-Aufnahme von Morans Trio - wie er da plötzlich Brahms' Intermezzo op.118 # 2 einbaut, ist wunderbar. Niemand baut Reminsizenzen an die Musik der Romantik so unprätentiös in seine Musik ein wie Moran.

En direct du Sunside
60, rue des Lombards
Paris 1er
Jazz
Le trio du pianiste Vijay Iyers
avec Stephen Crumb, contrebasse
et Marcus Gilmore, batterie
Wie das Werk, das gerade läuft, jetzt genau heißt, weiß ich leider nicht. Aber diese Tipp mit Radio France Musique von Amfortas war einfach GENIAL ![]()
John Scofield
Überjam
Verve, 2001
Bei mir läuft gerade John Scofield mit seiner vielleicht humorigsten Scheibe Überjam. Es beginnt bollywoodesk, kämpft sich dann weiter durch schräge Jungle-Rhythmen, ist unterlegt von der blubbernden Hammond-Orgel John Medeskis und plötzlich wird auch noch gerappt... Über allem dann Scofields kantige Gitarre voller kauziger Ideen und knorriger Linien. Die CD ist musikalisch und in puncto Songtitel und Cover-Art so schräg, dass Scofield im Booklet wissen lässt, dass er trotz allem seit dem 11. Juli 1998 keine Drogen und keinen Alkohol mehr konsumiert habe... ![]()
LG
B.
Hallo Miteinander,
wirklich sehr, sehr fein und mit schöner Centerbelegung – inkl. passender Surroundunterstützung:
Tierney Sutton Something Cool
SACD multiCH
ZitatM. Inhoffen in stereoplay 12 / 02: "Cool kann ganz schön heiß sein. Dafür ist bei Tierney Sutton vor allem die so gefühlvolle wie ungemein geschmeidige Stimme verantwortlich. 14 Standards nicht nur aus der Welt des Jazz: ein emotionales Erlebnis."
Gruss
Robert
Hallo!
Gerade begeistert mich mal wieder:

Gruß, Beryllo
Hallo,
ich höre (und sehe mit einem Auge ab und zu) folgende Live-DVD Herbie Hancocks:

Herbie Hancock & The New Standard Allstars
In Japan
mit John Scofield, Jack DeJohnette, Dave Holland, Don Alias, Michael Brecker
Live beim Kawaguchi Lake Jazz Festival 1996.
Die Besetzung ist identisch mit der des Albums "The New Standard", die Tracks sind es nahezu. Der Sound ist zwar "nur" Stereo, aber gut. Ich schätze es handelt sich um einen TV-Mitschnitt, der jetzt von JazzDoor vertrieben wird. Wer das Album mag (so wie ich), dem wird es eine Freude sein, die Stücke in ausgedehnteren und spielfreudigeren Versionen zu hören, als man es von der Studio-Version kannte.
2**1 führt die DVD gerade für 6,99 €...
LG
B.
Hallo zusammen,
ich hoffe ihr habt alle genug Bandbreite, denn es folgen nun einige Cover ;):
Statt am Donnerstag Karneval zu feiern (was nicht so mein Ding ist), traf ich mich mit einem Freund, der ein wenig in meine Jazz-CDs reinhören wollte (mit Schwerpunkt Gesang). Von jeder der oben gezeigten CDs hörten wir mindestens ein Stück. Auch für mich war es spannend, mal wieder zu hören, was ich so alles habe und größtenteils länger nicht gehört habe (nachdem sich mein Fokus auch mehr vom Jazz zur Klassik hin verschoben hat). Nach dieser "Hörsession" war wir erst mal beide ein wenig "platt", auch wenn es wirklich lohnend war.
Viele Grüße
Frank
Hallo Miteinader,
ja – wieder einmal überragend und mit
schöner Nutzung der SB:
[SIZE=3]Al Di Meola Flesh On Flesh [/SIZE]
SACD multiCH
Al Di Meola (guitars, drums, dumbek)
Ernie Adams (drums)
Anthony Jackson (electric bass)
Gumbi Ortiz (congas, percussion, cajone)
Mario Parmisano (acoustic piano, synths, marimba, calliope)
Williams Polledo (trumpet)
Gonzalo Rubalcaba (Fender Rhodes)
Guillermo Ruiz (alto saxophone)
Alejandro Santos (flute, pan pipes, bass flute)
Jean Valdes (alto saxophone)
ZitatH. Sterner in stereoplay 10 / 02: "Das alte Feuer brennt wieder in Al Di Meola. Lustvoll lodern im Titelstück
"Flesh On Flesh" die Melodiefetzen aus Gitarren, Percussion, Elektrobass, Synthesizer und Flöte: Das wärmt,
das sendet Kraft und Energie aus. So fröhlich hat sich der Gitarrist seit Jahren keinem Thema mehr hingegeben
und so nahe war er schon lange nicht mehr bei seinen Wurzeln. "Flesh On Flesh" ist Musik voller Kraft, einer Kraft,
die - dank Nichols' Künsten - unweigerlich ansteckt."
Gruss
Robert
Hallo Beisammen,
schöner Jazz zum abspanne und wunderbar aufbereitet –
inkl. schöner Centerbelegung:
Donna Byrne Licensed To Thrill 
SACD multiCH
Gruss
Robert
Gestern abend:

:faint:
:faint:
:faint: ![]()
Heute:



... und jetzt wieder Dr. Lonnie und danach:

Ein wichtiges Label für innovativen Jazz aus Deutschland ist "Jazzhaus" aus Köln. Dort erschien 1994 auch UnitaRism des Pianisten Hans Lüdemann mit dem französischen Gitarristen Marc Ducret, dem Bassisten Harmut Kracht aus der alten freien DDR-Szene und dem Drummer Marc Lehan.
Diese erstklassige Scheibe ist leider nur noch gebraucht erhältlich. Die vier grandiosen Musiker verarbeiten hier auf amüsante Weise sehr heterogenes Material, das sich doch zu einem organischen Gruppenklang fügt, der von geradezu impressionistischen Momenten bis zu hartem Noise reicht, wobei das Klavier auch schon mal zu vielfältig präpariert bearbeiteten Percussion-Instrument wird. Dabei wird auch ein Stück von Salif Keita verwendet, unter dem Titel "Johann Braun" findet sich eine sehr funky geratene Hommage an den "Godfather of Soul" James Brown, in der Lüdemann in klasse Soul-Piano spielt, diese Funkiness aber in aberwitzigen rhythmischen Breaks eher noch steigert und Friedrich Holländers "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" erschein als Hommage an Marlene Dietrich als genial gespieltes Baßsolo bis Ducret hier auf der Melodica dazukommt. Selbst vor den beiden deutschen Nationalhymnen schrecken sie nicht zurück, wobei sie die Melodien von Hayden und Eisler unauflösbar ineinander verschränkt vereinen und in heftigem E-Gitarren-Noise und gestrichenem elektrisch verstärktem Kontrabass zu Schlagzeug und Tasten-Inferno aufgehen lassen.
Live habe ich sie in ähnlichem Programm, mit lediglich dem Ex-Drummer von der US-Free Funk-Band "Universal Congress of" statt Lehan, auch erlebt - eins meiner besten Konzerterlebnisse! Im zweiten Teil spielten a-capella das Vokalquartett Mosaic mit Celine Rudolph, Gabriele Haesler und Michael Schrieffl !!, die inzwischen alle sehr gute eigene Scheiben aufgenommen haben. Im dritten Teil spielten dann beide Quartette zusammen und ließen dabei auch die Vereinigung der Hymnen der beiden Deutschland nicht aus, was mit den Vokalstimmen noch lustiger, aber durchaus in der einfallsreichen musikalischen Gekonntheit noch eindruckvoller geriet. Erstaunlich dabei, wie gut sich Hayden und Eisler ineinanderfügen liessen, wobei jeweils abwechselnd meist weniger als ein Takt übernommen wurde und sich zunehmend die abwechselnden Kurz-Zitate auch canonartig überlagerten. Die Texte von Fallersleben und J.R.Becher wurden dabei natürlich herrlich dadaistisch.
Dieses Konzert im Rahmen einer längst eingestellten Konzertreihe mit Ost-Tradition in einem kleinen, längst verschwundenen Ost-Berliner Club wurde damals auch vom Radio aufgezeichnet. Es würde Zeit, es aus dem Archiv auszugraben und zu veröffentlichen.
Matthias
Nach "UnitaRism" blieb ich bei Hans Lüdemann. Welch hervorragender, völlig unterbewerteter Pianist er ist, zeigt sich besonders schön auf dieser:

Lüdemann trifft hier auf den großen Paul Bley und es entstehen wunderbare Piano-Duette.
Matthias
Dee Dee Bridgewater singt ganz wunderbare Diverses von Kurt Weill:

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Danach lief meine Lieblings-CD von ihr mit einem Horace Silver Programm:

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Matthias
ZitatAlles anzeigenOriginal von Matthias Oberg
Danach lief meine Lieblings-CD von ihr mit einem Horace Silver Programm:
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Oh ja! Eine fantastische CD! Für mich darüber hinaus von besonderer Bedeutung, weil ich durch sie indirekt den wichtigsten und wunderbarsten Menschen in meinem Leben kennenlernen durfte. Aber das gehört hier nicht her... ![]()
LG
B.
Eubanks/Holland/Cinelu
World Trio
Intuition, 1995
Kevin Eubanks ist als Gitarrist vielleicht durch dreierlei bekannt geworden: Zum einen übernahm er von Branford Marsalis den Posten des musikalischen Leiters der Tonight Show with Jay Leno beim US-Sender NBC. Vorher war er (neben seinem großartigen Bruder Robin, Posaune) Mitglied in der Gruppe Dave Hollands und machte schließlich einige hervorragende Aufnahmen als Leader beim Label Blue Note.
Bei dieser Aufnahme hat er seinen alten Förderer Holland und den Percussionisten Mino Cinelu (vorher bei Miles Davis oder Sting aktiv) ins Boot geholt, um eine entspannte, dennoch sehr virtuose und detailreiche Akustik-Platte einzuspielen.
LG
B.
Hallo Beisammen,
richtig gut und auch noch klasse Abgemischt – schon erstaunlich was
so alles geht:
Ray Charles & Count Basie Ray Sings, Basie Swings (Collector's Edition)
SACD multiCH
ZitatG. Fischer in Musikexpress 1 / 07: "Zu verdanken ist diese Charles-Wiederauferstehung anno 2006 dem Produzenten John Burk. Der war auf die Tonbänder eines Konzerts aus den 1970er-Jahren gestoßen , bei dem lediglich die Stimme von Gottvater Ray den Aufnahmequalitätsstandards genügte. So lud Burk keine Geringeren als Quincy Jones und John Clayton ein, um das Orchesterfundament neu zu arrangieren. Der Aufwand hat sich gelohnt. Denn das frisch gefilterte Charles-Organ und das bis in die letzte Trompeten-Ecke hochglänzend besetzte Count Basie Orchestra sind der lebendige Beweis, dass in dieser Greatest-Hits-Sause zusammengefunden hat, was einfach zusammengehörte."
Gruss
Robert
Moin Miteinander,
heute geht es erst einmal mit einer ganz feinen Jazz-Produktion los:
[SIZE=3]Geri Allen The Life Of A Song [/SIZE]
SACD multiCH
Zitat< M. Inhoffen in stereoplay 10 / 04: "Die Avantgarde-erfahrene Pianistin Geri Allen trifft hier auf das WeltklasseRhythmus-Duo Dave Holland, Bass und Jack DeJohnette, Drums. Ob Swing, knackiger Bop, Exkursionen in freiere Räume oder Soul-Zitate - stets begeistern Ideenreichtum, Flexibilität und Power-Play dieses Trio. Im letzten Titel, Mal Waldrons "Soul Eyes", stoßen drei Bläser für eine wundervoll harmonische Balladen-Interpretation dazu." W. Stiefele in Audio 10 / 04: "Pianistin Geri Allen swingt auch wenn sie sich in freie Regionen begibt oder Bassist Dave Holland und Drummer Jack DeJohnette ihr einen FunkRhythmus unterlegen. Tradition, Abenteuerlust und Virtuosität prägen die elf Titel in plastisch abgestuftem Sound. Allen bedient sich in der Jazzhistorie, vermengt blockige Akkorde mit opulenten Läufen, lässt die Weite des modalen Jazz der 60er spüren wie die kernige Kraft des Hard Bop." Jazzthing 9-10 / 04: "Ein großartiges Comeback. In den Stücken offenbart Allen im Trio mit Dave Holland und Jack DeJohnette, dass sie mit ihrem virtuosen Spiel und als erfahrene Komponistin ganz die Alte geblieben ist: gegeneinander laufende Rhythmen, bluesige Bass-Ostinati, breitflächige Harmonik, gospel- und soulartige Riffs, zwischen farbenprächtiger Melodik und freitonalen Clistern pendelnde Chorusse."
Gruss
Robert
Jazz is not dead, it just smells funky ...
![]()
Hallo Beieinander,
so – weiter mit diesem Jazz-Thema – da kann der Sommer kommen:
[SIZE=3]Monty Alexander Stir It Up - The Music Of Bob Marley [/SIZE] 
SACD 2.0 192/24
Monty Alexander (piano)
Steve Turre (trombone, conch shell)
Derek DiCenzo (guitar)
Hassan J.J. Wiggins (bass)
Troy Davis (drums)
The Gumption Band
Dwight Dawes (keyboards)
Robert Angus (guitar)
Trevor McKenzie (bass)
Glen Browne (bass)
Rolando Wilson (drums)
Desmond Jones (percussion
ZitatB. Klostermann in FonoForum 8 / 99: "So behalten die Ohrwürmer des Reggae-Superstars ihren federnden Beat mit dem obligatorischen Akzent auf der "Drei" und geben doch Raum für kleine Improvisationen und jazzige Farbtupfer."
Gruss
Robert
Warum diese fantastische Scheibe von 2003 nicht mehr Echo gefunden hat, kann ich nicht nachvollziehen. Liegt es daran, daß die meisten Harvey Mason nur als Funk- und Studiodrummer kennen? Er ist einer der besten seines Fachs, oft geradezu genial, sehr originell, jenseits der gängigen Klischees des Schlagzeugsspiels! Hier hat er mit verschiedenen Pianisten und Bassisten nur Trios aufgenommen, allerlei Klavierprominenz ist dabei, von Hank Jones und Cedar Walton über Herbie Hancock, Chick Corea, Kenny Barron bis zu Brad Mehldau - vor allem Hancock spielt in seinem Stück um Klassen besser als auf seinen eigenen Platten!
p.s. Monty Alexander ist auch dabei (Swamp Fire)!
Hallo Beisammen,
ich glaube jetzt im 3ten durchlauf – die macht richtig Laune und
wieder einmal ein besonders gelungener Blindkauf -auch Jazz :
[SIZE=3]Bibb, Block, Muldaur Sisters & Brothers[/SIZE]
SACD multiCH
ZitatC. Dick in Audio 1 / 05: "Die zu Blues und R&B tendierende Sängerin und Gitarristin Rory Block, dann Eric Bibb, der stilvolle Blues-Aficiando zwischen Tradition und Moderne, sowie die Stimmkünstlerin Maria Muldaur, die mühelos zwischen Jazz, Rock, Folk und Blues pendeln kann, erschaffen einen lebendig-authentischen musikalischen Rahmen, klanglich homogen ausbalanciert. Ein echtes Schmankerl ist die Vokal-Kür "Rock Daniel", die vor allem in MehrkanalSound frappierend realitätsnah klingt. SACD des Monats."
Gruss
Robert
Moin Miteinander,
nicht nur etwas für den Jazz Fan – klasse:
Ray Brown (1926-2002) Superbass 2 - Live 2000

SACD multiCH
ZitatH. Sterner in stereoplay 10 / 01: "Virtuoser Jazz kann voller Witz stecken. Die drei "Super Bass"-Bassisten Ray Brown, Christian McBride und John Clayton hatten bei ihren Konzerten im New Yorker Jazzclub "Blue Note" jedenfalls hörbar ihren Spaß - wie die sehr direkt aufgenommene Scheibe dem Zuhörer nahezu in jedem Takt vermittelt. Höchst vergnügt und dynamisch swingen die drei Champions nicht nur bei Jazz- und Broadway-Standards, sondern auch beim Temptations-Klassiker "Papa Was A Rolling Stone" - ein Knaller!"
Gruss
Robert
