Beiträge von Harald Kral

    Vorgestern ist er 76jährig gestorben:


    [timg]http://upload.wikimedia.org/wi…n.jpg;l;200;301;*;Charlie Haden[/timg]
    Charles Edward „Charlie“ Haden (* 6. August 1937 in Shenandoah, Iowa; † 11. Juli 2014 in Los Angeles, Kalifornien) war ein amerikanischer Jazz-Kontrabassist, Komponist und Bandleader.
    Haden wurde in der Jazz-Szene schon in den 1950ern berühmt, als Teil von Ornette Coleman´s Quartett, wo er an der Seite des Trompeters Don Cherry und des Schlagzeugers Billy Higgins spielte. Charlie Haden stammte aus einer musikalischen Familie, die sogar eine eigene Radio-Show hatte und im Mittleren Westen eine feste Größe der Country-Musik war. Zeitlebens wechselte Haden zwischen den Genres, spielte Jazz, Country, aber auch Weltmusik.



    Haden trat gemeinsam mit Jazz-Größen wie John Coltrane, Chet Baker und Keith Jarrett auf und galt als stilprägend. Er wurde mit drei Grammys ausgezeichnet - zuletzt vor zehn Jahren für seine Platte "Land of the Sun" als bestes Latin Jazz Album.


    Noch im Juni hatte Charlie Haden eine Platte herausgebracht, mit dem Titel "Last Dance".


    R. I. P.

    Jeder kennt seine Lieder, von denen einige Evergreens wurden. Und viele erinnern sich noch an die sonore Stimme, nicht nur als Duettpartner von Nancy Sinatra....... these boots are made for walking, Summer Wine, Jackson.....



    Bariton Lee Hazlewood (* 9. Juli 1929 in Mannford, Oklahoma; † 4. August 2007 in Henderson, Nevada) war ein amerikanischer Songwriter, Country-Sänger und Musikproduzent, u. a. für Duane Eddy oder Dean Martin.
    Er starb am 4. August 2007 im Alter von 78 Jahren in seinem Haus in der Nähe von Las Vegas an Nierenkrebs.



    LG


    In diesen Tagen hätte er seinen 85. Geburtstag feiern können:
    Eberhard Waechter (* 8. Juli 1929 in Wien; † 29. März 1992 ebenda) war ein österreichischer Sänger und Operndirektor. Er galt als einer der bedeutendsten Baritone des 20. Jahrhunderts im deutschen und italienischen Zwischenfach.


    LG

    Heute ist ihr 45. Geburtstag:



    Vivica Genaux (* 10. Juli 1969 in Fairbanks) ist eine amerikanische Mezzosopranistin.
    Geboren und aufgewachsen in Alaska. Der Vater stammt aus Charleroi/Belgien, die Mutter war Schweizerin.
    Ursprünglich hat sie sich vor allem als Rossinis Rosina, Angelina und Isabella profiliert, die sie an zahlreichen Bühnen interpretierte, als Rosina debütierte sie auch an der New Yorker Metropolitan Opera. Heutzutage tritt sie besonders mit dem Barockrepertoire auf. Den internationalen Durchbruch hatte sie 2002 mit der CD Arias for Farinelli mit René Jacobs, in der sie die Countertenor-Partien sang.

    Happy Birthday! :jubel::jubel:


    LG

    Für die Liebhaber klassischer spanischer Gitarrenmusik:


    Fernando Sor (getauft 14. Februar 1778 in Barcelona; † 10. Juli 1839 in Paris; getauft als Joseph Fernando Macari Sors), im deutschsprachigen Raum auch unter dem Namen Ferdinand Sor bekannt, war ein spanischer Gitarrist und Komponist, der Werke für die Gitarre, aber auch Opern und Ballette schuf.



    LG


    :hello:[/quote]


    Joaquín Rodrigo Vidre (* 22. November 1901 in Sagunto, Valencia; † 6. Juli 1999 in Madrid) war ein spanischer Komponist. Sein bekanntestes Werk ist das Concierto de Aranjuez, das mit Sicherheit zu den populärsten Musikstücken des 20. Jahrhunderts zählt. Rodrigo gilt als bedeutendster spanischer Komponist seiner Generation.

    Rodrigo starb am 6. Juli 1999 in Madrid, heute vor 15 Jahren.


    LG

    Heute ist ihr 100. Geburtstag:


    Annie Fischer (* 5. Juli 1914 in Budapest; † 10. April 1995 in Budapest) war eine ungarische Pianistin jüdischer Abstammung, die dem Holocaust durch Flucht nach Schweden entging.


    An anderer Stelle schrieb Johannes Röhl über die Pianistin, ich erlaube mir der Einfachkeit halber, den Text hier zu zitieren:

    Annie Fischer (1914-95) studierte in ihrer Geburtsstadt Budapest, u.a. bei Dohnanyi. (Ein Foto aus den 20er Jahren bei wikipedia zeigt sie mit einer Geige, ich finde aber keinen Hinweis, dass sie tatsächlich auch dieses Instrument gespielt hat). 1933 gewann sie den Liszt-Wettbewerb; die Karriere wurde 1940 durch die Flucht nach Schweden unterbrochen. Es gibt zwar eine ganze Reihe Einspielungen aus den 1950er bis 80er Jahren, aber vieles davon ist nicht mehr erhältlich. Bei EMI erschienen u.a. 6? Mozart-Konzerte, Solostücke von Beethoven, Schubert, Schumann, bei der DG Beethovens c-moll-Konzert mit Fricsay. In den 1970ern begann sie eine Gesamtaufnahme der Beethovensonaten, die auch fertiggestellt wurde, bei hungaroton aber erst posthum erschienen ist, da sie die Aufnahmen teils nicht freigegeben hatte. Ich kenne hauptsächlich ihre Aufnahmen von Beethoven (nicht alle) und Schumann. Ähnlich wie bei Argerich würde man kaum auf die Idee kommen, dass hier eine Frau spielt; es handelt sich um sehr kraftvolle und leidenschaftliche Interpretationen, Charme und Humor kommen eher etwas zu kurz. (Ich habe mich mal in einem anderen Thread zu op.31/3 geäußert). Problemlos erhältlich (gleichwohl teuer) sind die späteren Beethovensonaten bei hungaroton; die EMI-Aufnahmen nur sehr begrenzt. Das 1. Liszt- und das Schumann-Konzert finden sich in einer der neueren Klempererboxen.



    http://en.wikipedia.org/wiki/Annie_Fischer

    Oskar Czerwenka (* 5. Juli 1924 in Vöcklabruck; † 1. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Sänger (Bass). Er war auch als Maler, Illustrator und Autor tätig.



    Heute hätte er seine 90. Geburtstag feiern können.


    LG

    Tom Gunnar Krause (* 5. Juli 1934 in Helsinki; † 6. Dezember 2013 in Hamburg) war ein finnischer Opern- und Liedersänger im Fach Bassbariton.


    LG

    In meiner Jugend begleiteten mich seine Lortzing-Opernquerschnitte - immer wieder gerne gehört!



    Christoph Stepp, der in den 1990er-Jahren als Chefdirigent der Münchner Symphoniker amtete, ist im Alter von 86 Jahren gestern gestorben.


    Christoph Stepp wurde 1927 in Breslau geboren und wuchs in München auf, wo er Ende der 1940er Jahre die Staatliche Hochschule für Musik besuchte. Nach dem Staatsexamen gründete er 1950 das Münchner Kammerorchester, dem er bis 1956 als Chefdirigent vorstand. Sodann wechselte er als Kapellmeister zur Staatsoper München und danach zu den Städtischen Bühnen Augsburg. 1960 übernahm der erst 33-Jährige die Leitung des Philharmonischen Orchesters der Pfalz.


    Unter seiner Leitung erlebte das Philharmonische Orchester der Pfalz in den 60er Jahren einen künstlerischen Aufschwung. Ab 1980 führte Stepp die Remscheider Symphoniker als Generalmusikdirektor zu überregionalen Erfolgen. Von 1990 bis 1996 übernahm er die Position des Chefdirigenten des Symphonie-Orchesters Graunke und initiierte dort auch die Umbenennung des Orchesters in Münchner Symphoniker (1990).


    Als Gastdirigent gab er zahlreiche Konzerte mit bedeutenden Orchestern des In- und Auslandes, leitete internationale Dirigentenkurse und war Honorarprofessor der Kunitachi-Musikhochschule in Tokyo. (pd)



    R. I. P.

    Ein weiterer Jubilar des Jahrgangs 2014: Heute ist der 300. Geburtstag von Gluck. Dank des überwältigenden Echos hier ein neuer Thread zu Ehren des Opern-Reformators.



    Christoph Willibald Ritter von Gluck (* 2. Juli 1714 in Erasbach bei Berching, Oberpfalz; † 15. November 1787 in Wien) war ein deutscher Komponist der Vorklassik.
    Er gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Mit "Orpheus und Eurydike" und vier weiteren Werken stieß Gluck eine Opern-Reform an, deren Auswirkungen bei Beethoven ebenso spürbar sind wie bei Berlioz oder Wagner.

    Zitat

    "Schluss mit den kalten Schönheiten der Konvention, an denen die Tonsetzer festzuhalten sich verpflichtet fühlten. Die wahre Aufgabe der Musik ist, der Dichtung zu dienen, ohne ihre Aktionen zu unterbrechen oder zu hemmen!"

    (Aus dem heutigen "Kalenderblatt" des Deutschlandfunks zum Thema. Der gesamte Text zum Nachlesen und -hören ist hier zu finden: http://www.deutschlandfunk.de/…ml?dram:article_id=290593 )


    LG


    Doppelte Überraschung bei den österreichischen Opernfestspielen St. Margarethen. Die Produktionsfirma ist Pleite und hat Insolvenz angemeldet, und der Intendant Wolfgang Werner hat die Geschäftsführung abgegeben. Gespielt werden soll trotzdem - Verdis Aida.


    Laut lokalen Presseberichten ist Werners Firma Opernfestspiele (OFS) St. Margarethen GesmbH & Co KG mit rund vier Millionen Euro überschuldet. Werner hat deshalb ein Sanierungsverfahren am Landesgericht Wr. Neustadt beantragt. Hintergrund des Eklats ist laut der Zeitung Kurier ein Machtkampf zwischen Werner und den Eigentümern des Steinbruchs, den Esterházy Betrieben GmbH, die einen neuen Kurs steuern und die Festspiele erneuern möchten.


    Werner habe bislang allerdings auf seinem Vertrag, der bis 2016 läuft, bestanden. In den vergangenen Jahren seien die Zuschauerzahlen allerdings deutlich zurückgegangen, von 190'000 verkauften Tickets auf noch 100'000.

    (Quelle: cf)

    Heute wäre sein 60. Geburtstag:


    [timg]http://www.bach-cantatas.com/P….jpg;l;300;325;*;Marcello Viotti[/timg]
    Marcello Viotti (* 29. Juni 1954 in Vallorbe, Schweiz; † 16. Februar 2005 in München) war ein italienisch-schweizerischer Dirigent.
    Er leitete von 1998 bis 2004 das Münchner Rundfunkorchester, das er zu internationalem Ansehen führte. Seit 2002 war er musikalischer Direktor des Teatro La Fenice in Venedig. Erlitt bei der Probe zu Massenets
    Manon einen Schlaganfall und verstarb kurz darauf nach einer OP.


    LG

    Heute vor 35 Jahren gestorben:


    Paul Dessau (* 19. Dezember 1894 in Hamburg; † 28. Juni 1979 in Königs Wusterhausen bei Berlin) war ein deutscher Komponist und Dirigent.
    Am 28.Juni 1979 ist Paul Dessau, 74jährig, gestorben. Freunde trugen den Toten vor Sonnenaufgang zum Grab auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof; im schlichten Holzsarg, nur mit der roten Fahne bedeckt, ohne die Genossen der Partei....


    Herzlichen Dank für diesen Beitrag zum von mir hochgeschätzten Dirigenten und Produzenten Otto Gerdes. Viel ist es ja nicht, was es heutzutage an Aufnahmen mit ihm noch gibt (als Dirigent), deshalb sollten diese CDs nicht unerwähnt bleiben:



    Verdi - Othello
    Großer Querschnitt in deutscher Sprache
    Aufnahme: 1967, Studio
    Dirigent: Otto Gerdes
    Bayerisches Staatsorchester München
    Chor der Bayerischen Staatsoper München


    Cassio: Friedrich Lenz
    Desdemona: Teresa Stratas
    Emilia: Monika Piper
    Iago: Dietrich Fischer-Dieskau
    Lodovico: Valentin Dickhaut
    Montano: Hans Bruno Ernst
    Otello: Wolfgang Windgassen
    Roderigo: Friedrich Lenz


    ++++++++++++++



    Peter Tschaikowski - Eugen Onegin
    Großer Querschnitt in deutscher Sprache
    Aufnahme: 1966, Studio
    Dirigent: Otto Gerdes
    Bayerisches Staatsorchester München
    Chor der Bayerischen Staatsoper München


    Eugen Onegin: Dietrich Fischer-Dieskau
    Fürst Gremin: Martti Talvela
    Lensky: Fritz Wunderlich
    Olga: Brigitte Fassbaender
    Tatyana: Evelyn Lear


    LG

    Gestern seinem Darmkrebsleiden erlegen:



    Robert „Bobby“ Dwayne Womack (* 4. März 1944 in Cleveland, Ohio; † 27. Juni 2014) war ein amerikanischer Sänger und Songwriter in den Musikstilen Soul und R&B. Die größten Erfolge feierte er in den 1970er und 1980er Jahren.


    Nur kurze Zeit nach seinem 70. Geburtstag ist der Künstler, der seit einiger Zeit auch an Alzheimer litt, von uns gegangen.



    R. I. P.

    Die Mezzosopranistin Cecilia Bartoli hat aus gesundheitlichen Gründen ihre Teilnahme an zwei Aufführungen der «Italiana in Algeri» im Konzerthaus Dortmund absagen müssen. Die Prouktion ist damit gleich ganz beerdigt worden.


    Nach Erwägung aller Möglichkeiten habe man sich «schweren Herzens dazu entschlossen», so Intendant Benedikt Stampa, die beiden Aufführungen abzusagen. Die Konzerte seien derart auf Cecilia Bartolis Person und ihre Stimme zugeschnitten gewesen, dass eine Aufführung ohne sie nicht denkbar ist.


    Cecilia Bartoli sei «untröstlich, dass sie nicht singen kann». Das Konzerthaus erstattet seinen Kunden den Kartenpreis zurück.

    (Quelle: cf)

    Julius Rudel (* 6. März 1921 in Wien; † 26. Juni 2014 in New York City) war ein amerikanischer Dirigent österreichischer Herkunft, der von 1957 bis 1979 künstlerischer Leiter der New York City Opera war.



    Der Dirigent und langjährige künstlerische Leiter der New York City Opera, Julius Rudel, ist tot. Der gebürtige Österreicher starb am Donnerstag im Alter von 93 Jahren in seinem Haus in Manhattan.
    Rudel wurde 1921 in Wien geboren. Er studierte an der dortigen Musikakademie. 1938 emigrierte die Familie vor den Nazis nach New York. Bereits 1944 gab Rudel sein Debüt als Dirigent an der New York City Opera, die sich als „Volksoper“ im Gegensatz zur Metropolitan Opera profilierte. Doch auch an der Met dirigierte er zahlreiche Vorstellungen. Weltweit stand Rudel am Pult, unter anderem in Berlin, Mailand, London, Buenos Aires, Wien, Paris und München.


    R. I. P.


    Bei mir hat die Liebe zu Jeff Beck bereits viel früher, nämlich 1965/66 begonnen: Als Lead-Gitarrist bei den "Yardbirds". Tolle Szene im Kultfilm "Blow Up" von Michelangelo Antonioni, als die Yardbirds die Gruppe "The Who" imitierten und zum Schluß des Stückes "Stroll on" die beiden Gitarristen Jeff Beck und Jmmy Page ihre Gitarren zertrümmerten...

    26 Jahre nach dem Tod des Komponisten:



    Alfonso und Estrella,
    Oper in 3 Akten von Franz Schubert (1821/22),
    Text von Franz von Schober,
    Uraufführung: 24.6.1854 Weimar unter Franz Liszt in einer gekürzten Fassung.
    (Die einzige Oper Schuberts ohne gesprochene Dialoge)
    Mit Rosa von Milde-Agthe • Carl Mayerhöfer • Feodor von Milde • August Höfer • A. Knapp • Eduard Liebert.


    LG