Beiträge von Harald Kral


    Heute vor 10 Jahren gestorben:


    Trudeliese Schmidt (* 7. November 1942 in Saarbrücken; † 24. Juni 2004 ebenda) war eine deutsche Opernsängerin in der Stimmlage Mezzosopran. Sie war die jüngere Schwester der Schauspielerin Ingrid Caven.



    LG


    Heute vor 150 Jahren:
    22. Juni 1864: Die zweiaktige Operette Pique Dame von Franz von Suppé hat ihre Uraufführung am Thalia-Theater in Graz.
    Sie basiert auf Suppés einaktiger Operette Die Kartenschlägerin, die erst zwei Jahre zuvor, am 26. April 1862, im Theater am Franz-Josefs-Kai uraufgeführt worden ist. Keiner der beiden Versionen ist ein Erfolg beschieden.
    Ob der Titel auf Alexander Puschkins 1834 erschienene gleichnamige Erzählung Bezug nimmt, ist nicht sicher, die Handlung tut es jedenfalls nicht.

    LG

    Heute vor 40 Jahren gestorben:



    Darius Milhaud (* 4. September 1892 in Marseille; † 22. Juni 1974 in Genf) war ein französischer Komponist und Kompositionslehrer.

    LG

    Letzte Woche ist sie in München verstorben, nur kurze Zeit vor ihrem 90. Geburtstag im Sommer:

    Lilian Benningsen (* 17. Juli 1924 in Wien; † 12. Juni 2014 in München) war eine österreichische Opernsängerin (Mezzosopran und Alt).


    R. I. P.

    Heute vor 45 Jahren gestorben:

    Judy Garland (* 10. Juni 1922 in Grand Rapids, Minnesota; † 22. Juni 1969 in Chelsea, London; eigentlich Frances Ethel Gumm) war eine amerikanische Filmschauspielerin und Sängerin und die Mutter von Liza Minnelli.
    Bekannt wurde sie durch den Film "Der Zauberer von Oz". Im Laufe ihrer Karriere erhielt sie zahlreiche Preise.



    LG

    Heute vor 25 Jahren gestorben:



    Anton Dermota (* 4. Juni 1910 in Kropa, Slowenien; † 22. Juni 1989 in Wien) war ein lyrischer Tenor mit Hauptwohnsitz in Wien.
    Seine Grabstelle befindet sich auf dem Hietzinger Friedhof.



    LG


    Sa 21.06. 22:45 - 01:00 Disney Channel
    Fantasia
    Zeichentrick-Musikfilm, USA 1940, (119/135 Min.)

    Zitat

    In der Musik ist eine Fantasie ein frei komponiertes Stück. Der Arbeitstitel, der an Disneys ambitioniertem, oft umgearbeitetem Episodenfilm hängen blieb, passt perfekt: Zu den Best-of-Classic-Klängen des Philadelphia Orchestra unter Leopold Stokowski sind es jedoch die Zeichner, nicht die Musiker, die ein freies, assoziatives Spiel mit Formen und Farben aus dem Ärmel schütteln. Zu Bachs Toccata und Fuge in d-Moll sieht man die Silhouetten der Streicher und abstrakte Figuren, zu Tschaikowskis Nussknacker-Suite tanzen leuchtende Feen durch die Jahreszeiten, zu Beethovens Pastorale erscheint ein Rudel Einhörner. Hm... Edelkitsch oder doch ein genial gezeichnetes Experiment? Im Kino blieb der Erfolg jedenfalls aus. Erst als Ende der Sixties die Hippies das kräftig gekürzte, aber immer noch arg lange Farbspiel für ihre Lysergsäure-getränkten Hirne entdeckten, löste es erstmals breites Grinsen aus. Das Wichtigste aber: Der poetische Klassiker führte den Mehrkanalton ein!


    Folgende Stücke sind zu sehen/zu hören:


    1. Toccata und Fuge in d-moll, BWV 565 Die Toccata ist ein Werk für die Orgel, das Johann Sebastian Bach zugeschrieben wird und von Stokowski für das Orchester bearbeitet wurde. Man sieht zunächst die Silhouetten der Musiker des Philadelphia Orchestra, die bunt beleuchtet überwiegend als Schattenbilder vor einer Wand musizieren. Mit zunehmendem Verlauf des Stücks weichen diese Bilder abstrakten Figuren, inspiriert durch die Kunstwerke des deutschen Filmzeichners Oskar Fischinger, der eine Zeit lang persönlich an diesem Abschnitt arbeitete. Dies ist der erste Film von Disney, bei dem abstrakte Zeichnungen verwendet wurden.
    2. Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Stücke aus der Nussknacker-Suite, Op. 71a. Nicht die gesamte Suite aus dem gleichnamigen Ballett wurde verwendet; es fehlen die Ouvertüre und der Marsch der Zinnsoldaten. Die Reihenfolge der verbleibenden Stücke entspricht nicht der ursprünglichen Anordnung. Bei einigen Stücken wurden Kürzungen vorgenommen. Im Film wird der Wechsel der Jahreszeiten vom Sommer bis zum Winter dargestellt: Tiere, Pflanzen, Pilze und Feen tanzen zur Musik.
    3. Paul Dukas: Der Zauberlehrling. Eine sinfonische Dichtung nach dem gleichnamigen Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe über einen jungen Mann, der Magie missbraucht und sie nicht mehr unter Kontrolle bekommt. Dieses Stück wurde nur wenig gekürzt. Im Film übernimmt Disneys Micky Maus die Titelrolle, welche mit der charakteristischen roten Robe, dem blauen Zaubererhut und dem Zauberstab sich zu einem Markenzeichen für Micky Maus entwickeln sollte. Mickys ausgestreckte Hand mit einem funkensprühenden Zauberstab wurde später in eine Statuette für die Disney Legends-Auszeichnungen umgesetzt. Im Anschluss an dieses Segment gratuliert Micky Stokowski im Schattenbild zur gelungenen Vorstellung.
    4. Igor Strawinski: Le Sacre du Printemps. Die Ballettmusik wurde um mehr als zehn Minuten gekürzt und umgestellt. Der Film zeigt Bilder aus der Frühgeschichte der Erde; von der Entstehung der Erdteile über die ersten Einzeller bis zum Untergang der Dinosaurier. Dabei wurden die prähistorischen Tiere relativ realistisch dargestellt. Allerdings hat der Tyrannosaurus im Film drei Finger, obwohl damals schon bekannt war, dass zwei Finger korrekt gewesen wären. Walt Disney entschied sich jedoch für die falsche Darstellungsweise, weil er meinte, es sähe besser aus.


    Nach der Pause stellt der Sprecher in einem kurzen Zwischenspiel „den eigentlichen Star“ des Films vor: den Ton, dargestellt durch eine vibrierende Linie. Der Ton ist offensichtlich nicht an das Rampenlicht gewöhnt, aber als einige Instrumente Klangbeispiele geben, bemüht er sich, diese bildhaft darzustellen.


    5. Ludwig van Beethoven: 6. Sinfonie in F-Dur, Op. 68 „Pastorale“. Von diesem Werk wurde mehr als die Hälfte gestrichen (meistens wurde auf die Wiederholung einzelner Passagen verzichtet, so dass die wesentlichen Themen alle zu hören sind). Der Film spielt in der mythologischen Welt des antiken Griechenland und schildert, wie mit dem Sonnenaufgang die Vorbereitungen zu einem Fest zu Ehren des Bacchus, des Gottes des Weins, beginnen, das kurz vor Sonnenuntergang von Zeus unterbrochen wird. Die Hauptakteure sind Zentaurinnen und Zentauren, eine Pegasusfamilie, Faune und die Götter des Olymp. Dieser Teil ist im typischen verniedlichenden Disney-Stil gestaltet und verwendet die mythologischen Figuren sehr frei (da in den klassischen Sagen weder weibliche Zentauren noch andere geflügelte Pferde außer Pegasus vorkommen). Dieser Teil stieß bereits bei der Uraufführung wegen der nackten Brüste der Zentaurinnen auf Kritik. Bei der Neuaufführung des Films in den sechziger Jahren wurde außerdem moniert, dass eine Zentaurin mit dem Oberkörper einer afrikanischen Frau und dem Unterkörper eines Esels ihren Artgenossinnen dient und als Sklavin hinterherschuftet. Zwei weitere afrikanische Zentaurinnen haben die Unterkörper von Zebras. Disney reagierte auf die Rassismusvorwürfe und ließ die Esels-Zentaurin ab 1969 aus sämtlichen Kopien der Filme streichen. Die Zebra-Zentaurinnen blieben jedoch erhalten.
    6. Amilcare Ponchielli: Der Tanz der Stunden – ein allegorisches Ballett aus der Oper La Gioconda blieb als einziges Musikstück unverändert. Strauße, Nilpferde, Elefanten und Alligatoren persiflieren die typischen Manierismen des klassischen Balletts und tanzen eine dramatische Geschichte über eine geraubte Prinzessin und wilde Piraten, wobei verschiedene Tiere verschiedene Tageszeiten repräsentieren.
    7. Modest Mussorgski: Eine Nacht auf dem kahlen Berge. Eine sinfonische Dichtung, die der Komponist auch in seiner Oper Der Jahrmarkt von Sorotschinzy einsetzte. Das Stück wurde nur wenig gekürzt. Der Film folgt der durch die Musik vorgegebenen Handlung: Chernobog (ein dämonisches Wesen) beschwört die Seelen der Toten aus ihren Gräbern, um auf dem kahlen Berge einen Hexensabbat zu feiern. Als eine Kirchenglocke den Morgen ankündigt, verschwindet der Spuk. Dieses Musikstück geht übergangslos in das nächste über:
    8. Franz Schubert: Ave Maria. Im Original ein Kunstlied für Sopran und Klavier; hier wird die Sopranistin Julietta Novis von Chor und Orchester begleitet. Verhüllte Gestalten mit Kerzen in den Händen schreiten durch den Wald, während die Sonne aufgeht. Diese Sequenz stellte die Zeichner vor ungeahnte Schwierigkeiten, da sich die Figuren sehr langsam und fließend bewegen und jede Unregelmäßigkeit sofort auffiel. Die Szene musste dreimal neu aufgenommen werden, bis der gewünschte Effekt erreicht wurde. Erst wenige Stunden vor der Uraufführung wurden die Szenen fertiggestellt.


    LG

    Der Komponist Alfredo Catalani (* 19. Juni 1854 in Lucca; † 7. August 1893 in Mailand) hatte vorgestern seinen 160. Geburtstag.
    Sein bekanntestes Werk ist wohl die im Ötztal spielende Oper "La Wally" (Die Geierwally).
    Arte bringt heute abend eine Aufzeichnung aus Genf.


    Samstag, 21. Juni um 21:40 Uhr (135 Min.)


    La Wally, eine Oper von A. Catalani


    Ein facettenreiches Psychogramm über die verräterischen Abgründe der Liebe – das ist die lyrische Oper "La Wally", komponiert von Alfredo Catalani nach dem Roman "Die Geier-Wally": Zum ersten Mal seit seiner Wiedereröffnung vor 50 Jahren bringt das Grand Théâtre de Genève das selten aufgeführte Werk auf die Bühne.


    Besetzung:
    Bühnenbild: Ezio Toffolutti
    Chor: Choeur du Grand Théâtre de Genève
    Chorleiter: Ching-Lien Wu
    Dirigent: Evelino Pidò
    Fernsehregie: Denis Caiozzi
    Inszenierung: Cesare Lievi
    Komponist: Alfredo Catalani
    Kostüme: Ezio Toffolutti
    Moderation: Edouard Fouré Caul-Futy
    Orchester: Orchestre de la Suisse Romande
    Mit:
    Ainhoa Arteta (Wally)
    Bálint Szabó (Strommiger)
    Vitaliy Bilyy (Vincenzo Gellner)
    Yonghoon Lee (Giuseppe Hagenbach)
    Ivanna Lesyk-Sadivska (Walter)
    Ahlima Mhamdi (Afra)




    LG

    Der Komponist Alfredo Catalani (* 19. Juni 1854 in Lucca; † 7. August 1893 in Mailand) hatte vorgestern seinen 160. Geburtstag.
    Sein bekanntestes Werk ist wohl die im Ötztal spielende Oper "La Wally" (Die Geierwally).
    Arte bringt heute abend eine Aufzeichnung aus Genf.


    Samstag, 21. Juni um 21:40 Uhr (135 Min.)


    La Wally, eine Oper von A. Catalani


    Ein facettenreiches Psychogramm über die verräterischen Abgründe der Liebe – das ist die lyrische Oper "La Wally", komponiert von Alfredo Catalani nach dem Roman "Die Geier-Wally": Zum ersten Mal seit seiner Wiedereröffnung vor 50 Jahren bringt das Grand Théâtre de Genève das selten aufgeführte Werk auf die Bühne.


    Besetzung:
    Bühnenbild: Ezio Toffolutti
    Chor: Choeur du Grand Théâtre de Genève
    Chorleiter: Ching-Lien Wu
    Dirigent: Evelino Pidò
    Fernsehregie: Denis Caiozzi
    Inszenierung: Cesare Lievi
    Komponist: Alfredo Catalani
    Kostüme: Ezio Toffolutti
    Moderation: Edouard Fouré Caul-Futy
    Orchester: Orchestre de la Suisse Romande
    Mit:
    Ainhoa Arteta (Wally)
    Bálint Szabó (Strommiger)
    Vitaliy Bilyy (Vincenzo Gellner)
    Yonghoon Lee (Giuseppe Hagenbach)
    Ivanna Lesyk-Sadivska (Walter)
    Ahlima Mhamdi (Afra)




    LG

    Der Nachfolger des in den Ruhestand tretenden Paul Phoenix bei den King's Singers heisst Benedict (Ben) Hymas. Der Tenor gesellt sich ab September 2014 zu der legendären Gesangsformation.



    Debütieren wird Hymas mit den King's Singers anlässlich eines Benefizkonzertes am 25. September in der Parish Church of St. Dunstan’s in Mayfield, UK. Dann geht's auf Europa- und USA-Tournee.


    Der 1985 geborene Ben Hymas ist passenderweise Absolvent des King's College in London. Als Countertenor arbeitete er unter anderem mit dem Gabrieli Consort und den Tallis Scholars. Mit dem mit einem Grammy ausgezeichneten Ensemble Stile Antico hat er sieben Alben eingesungen.

    (Quelle: cf; Foto:Marco Borggreve)


    Am 18. Juni 2014 ist der Grammy Award Preisträger, Arrangeur, Komponist, Dirigent, Entertainer und Plattenstar Johnny Mann in seinem Heimatort Anderson, South Carolina, gestorben. Er wurde 85 Jahre alt.
    Mit seiner Gruppe, den "Johnny Mann Singers" nahm er über 36 LPs auf und wurde vielfach preisgekrönt.


    R. I. P.

    Premiere heute vor 120 Jahren:



    La Navarraise,
    Épisode Lyrique von Jules Massenet ,
    Libretto von Jules Claretie und Henri Cain.
    Uraufführung am 20.6.1894 Covent Garden Oper London
    mit Emma Calvé • Albert Alvarez • Pol Plan¢on • Charles Gilibert • Eugène Dufriche • Claude Bonnard,
    Dirig. Philippe Flon.



    Massenets einziger Ausflug in die Welt des Verismo - auf den Spuren von Leoncavallos "Cavalleria Rusticana".


    LG

    Heute vor 45 Jahren in Hamburg:



    Die Teufel von Loudun,
    Oper in 3 Akten
    von Krzysztof Penderecki.
    Text vom Komponisten nach The Devils of Loudun von Aldous Huxley (1952), das auf den Dokumenten eines Prozesses aus den Jahren 1634/35 beruht.
    Penderecki griff auf die Dramatisierung dieses Textes von John Whiting zurück (The Devils, 1961), unter Benutzung von Erich Frieds dt. Übersetzung (1960).
    Uraufführung: 20.6.1969 Hamburg, Staatsoper
    mit Tatjana Troyanos • Andrzej Hiolski • Helmut Melchert • Bernard Ladysz • Hans Sotin • Kurt Marschner • Heinz Blankenburg • Arnold van Mill • Cvetka Ahlin • Horst Wilhelm, Dirig. Henryk Czyz.


    LG

    Er feiert heute seinen 65. Geburtstag:



    Lionel Richie (* 20. Juni 1949 in Tuskegee) ist ein amerikanischer Soulsänger, Songwriter, Musikproduzent und Saxophonist.
    Er gewann in den 1980er Jahren vier Grammys sowie 1986 einen Oscar.


    LG

    Heute hätte er seinen 90. Geburtstag:



    Chet Atkins (* 20. Juni 1924 in Luttrell, Tennessee; † 30. Juni 2001 in Nashville; eigentlich Chester Burton Atkins, auch bekannt als "Mister Guitar") war ein amerikanischer Country-Musiker, Gitarrist, Schallplattenproduzent und Mitbegründer des Nashville Sound.
    Chet Atkins hat in seiner musikalischen Laufbahn über hundert Alben veröffentlicht.
    Er wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, darunter Best Country Instrumental Performance, 14 Grammys und den Lifetime Achievement Award, sowie die Aufnahme in die Country Music Hall of Fame.

    (Quelle: Wiki)



    LG

    Heute vor 65Jahren gestorben:


    Weiß Ferdl (* 28. Juni 1883 in Altötting; † 19. Juni 1949 in München; eigentlich Ferdinand Weisheitinger) war ein Humorist. Er zählt zu den bekanntesten bayerischen Volkssängern und Volksschauspielern. Berühmt bleibt er mit seinem Gesangsvortrag "Ein Wagen von der Linie 8", eine Satire auf die Münchner Trambahn, die zur Hymne vieler Trambahnfreunde wurde.



    Auf dem Münchner Viktualienmarkt erinnert seit 1953 ein Brunnendenkmal von Josef Erber an ihn. Die Brunnensäule trägt die Inschrift: Münchner Bürger ihrem Volkssänger.


    LG

    Hans Moser (eigentlich Johann Julier, * 6. August 1880 in Wien; † 19. Juni 1964 ebenda) war ein österreichischer Volksschauspieler und Sänger von Wienerliedern.



    Heute vor 50 Jahren, am 19. Juni 1964 starb Hans Moser an Lungenkrebs.
    Er und seine Frau sind beide auf dem Wiener Zentralfriedhof begraben.




    LG

    Mit dem Bertelsmann Lese- und Schallplattenring bin ich von klein auf aufgewachsen. Meine Eltern waren direkt nach der Gründung dort Mitglied geworden. Selbst wurde ich auch Mitglied, sobald ich einen eigenen Haushalt führte. Der Mindestkauf von 4 x im Jahr je eine Platte oder ein Buch war ja nicht schwer zu erfüllen....
    Das Angebot - im gesamten Bertelsmann-Konzern - war ja riesig und kein Vergleich mit regionalen oder politischen Buchklubs wie der gewerkschaftseigenen Büchergilde Gutenberg (Arbeiterliteratur!) oder Weltbild (Katholikenverband).
    Und als die Klassik-CDs ihren Siegeszug antraten, war die Auswahl - zu günstigen Preisen - fast unübertroffen. Da das Label "Ariola-Eurodisc" ebenfalls zum Bertelsmann-Konzern gehörte, gab es Exclusiv-Editionen aus deren Back-Katalog, die heute noch gesucht sind, z. B. im Bereich Klassik, Oper, Operette!
    Hier ein Beispiel: "Don Giovanni" - nur beim Bertelsmann-Klub auf CD erschienen:



    oder auch Serien von CDs mit deutschsprachigen Opern-Querschnitten in Luxus-Besetzung:



    Aber inwischen hatte sich das Buchklub-Konzept überholt und war eigentlich schon lange nicht mehr überlebensfähig. Kein Wunder, dass die Läden jetzt geschlosen werden.


    LG


    Anthony & Joseph Paratore nennt sich ein international bekanntes Klavierduo, das aus den Brüdern Anthony Paratore (* 17. Juni 1944) und Joseph Paratore (* 19. März 1948) besteht.
    Die Pianisten spielen einen großen Teil des Repertoires für zwei Klaviere und Klavier zu vier Händen, auch Werke mit Orchester und Arrangements von Orchesterwerken.
    Der Ältere von beiden, Anthony, feiert heute seinen 70. Geburtstag.



    Anthony und Joseph Paratore wurden in Boston in eine musikalische Familie italienischer Herkunft geboren. Sie studierten mit Stipendien an der Boston University und der Juilliard School.
    Jeder begann zunächst eine solistische Laufbahn. Ihre Lehrerin in New York drängte sie, als Duo zu spielen, denn sie hatte beobachtet, wie sie zusammen zu atmen schienen - und der Erfolg gab ihr Recht: 1974 gewannen sie den ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD, als erstes Klavierduo überhaupt.



    LG


    Heute vor 105 Jahren wurde der Künstler in Neutitschein geboren:


    Fred Liewehr (* 17. Juni 1909 in Neutitschein; heute Nový Jičín, Tschechische Republik; † 19. Juli 1993 in Wien) war ein österreichischer Theater- und Filmschauspieler, Kammerschauspieler sowie Festspielintendant. Er gehörte ab 1933 dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an.


    LG

    Das Kölner Musikhaus Tonger hat Insolvenz angemeldet. Das Haus hat bereits am 12. Juni einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Köln gestellt.
    Der Schritt in die Planinsolvenz biete die Chance, das Traditionsunternehmen zu erhalten und einen Generationswechsel einzuleiten. Das 1822 gegründete Unternehmen ist eine Institution im Kölner Musikleben und vertreibt in Köln sowie den Filialen Düsseldorf und Bonn Musikinstrumente, Noten und CDs.
    Alle drei Standorte und die rund 40 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.

    (Quelle: WDR)

    Seit über 50 Jahren sammle ich jene Opern, die dem Motto des Threaderstellers "abseits vom Mainstream" entsprechen - ich könnte hier ohne lange nachzudenken mind. 100 Opern nennen.
    Vorwiegend natürlich aus meinem Lieblings-Feld, der deutschen Spieloper.


    Aber blicken wir mal nach Südosteuropa - in diesem Falle nach Kroatien:

    Ero der Schelm
    Oper von Jakov Gotovac,
    (kroatischer Komponist, * 11.10.1895 Split, † 16.10.1982 Zagreb). Sein größter Erfolg war die 1935 uraufgeführte Oper Ero der Schelm, die an mehr als 80 europäischen Theatern nachgespielt wurde; heute noch die populärste Oper in seiner Heimat, in der sich kroatische Folklore mit italienischem Melos verbindet.


    LG


    Willi Boskovsky (* 16. Juni 1909 in Wien; † 21. April 1991 in Visp) war ein österreichischer Violinist und Dirigent.
    Boskovsky war mit der Burgschauspielerin Elisabeth Höbarth verheiratet.
    Bestattet ist er in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof (Tor 2, Gruppe 33 G, Nummer 78).


    LG

    Lebendige Vergangenheit - Unvergessene Stimmen der Wiener Staatsoper [Box-Set]



    Diese Preiser-Box mit 4 CDs enthält ebenfalls eine größere Auswahl an Sändern der Wiener Staatsoper aus jenn Tagen.


    Die von Wolfgang auf dem Dachboden entdeckten Aufnahmen wurden zu Beginn der CD-Ära auch auf CD herausgebracht, die CDs sind aber wohl nur noch antiquarisch zu bekommen. Die Plattenfirma Koch-Schwann scheint ja nicht mehr zu existieren, die Rechte liegen wohl zwischenzeitlich bei Universal-Records.


    Auf dem amazon-marketplace findet man ab und an Titel aus der Serie, z.B.



    Dies ist die lfd.Nr.1, bis



    dazwischen gbt es jede Menge Spielraum für den Sammler, auf Plattenbörsen oder Flohmärkten....


    LG