Beiträge von Mignon

    Ich habe im November die, glaube ich, letzte Aufführung der Spielzeit gesehen.


    Gerade der II. Akt bestach durch eine zeitgemäße Umsetzung. Ory, Angelo Scardina, war m. E. immer noch die schwächste Stimme des Abends, aber weit davon entfernt, Buhrufe zu ernten.


    Für meinen Geschmack - ein äußerst kurzweiliger Abend.


    Mignon :hello:

    Hallo Johannes,


    ich warte einfach ab, bis ich eine andere Aufnahme der Wassermusik bewusst gehört habe. Doch ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob ich wirklich einen Unterschied werde feststellen können.


    Deine Worte in meinen Ohren...


    Mignon :hello:

    Hallo,


    danke für Eure Antworten.


    Deine Erklärung, Bernhard, warum Savall so handelte, leuchtet mir ein.


    Vielleicht müßte ich zum Vergleich noch eine andere Aufnahme der Wassermusik hören, um genau die Unterschiede feststellen zu können.


    Vermutlich fehlt mir das geschulte Gehör, um auf Anhieb das zu hören, was Ihr hört.


    Auf jeden Fall finde ich die Aufnahme großartig und stelle fest, dass man bei Alia Vox-Aufnahmen nichts falsch machen kann...


    Liebe Grüße


    Mignon :hello:

    Hallo Bernhard,


    ich habe mir neulich auch die Einspielung von Jordi Savall gekauft.


    Könntest Du mir vielleicht erläutern, was Du mit Deiner Aussage meinst, dass es gleich auffalle, dass Savall die einzelnen Sätze in zwei Suiten aufteilt?


    Was ist bei anderen Aufnahmen anders? Warum tut Savall dies? Hat es klangliche Gründe?


    Danke im Voraus für Deine Antwort.


    Liebe Grüße

    Mignon :hello:

    Das Graphik Museum Picasso in Münster zeigt zurzeit "Tête à tête" eine kleine Werkschau von Cartier-Bressons berühmtesten Porträts. Zu seinem 100. Geburtstag am 22. August 2008 wird die auf 6 kleine Ausstellungsräume verteilte, von Cartier noch selbst zusammengestellte, Exposition zur Ehrung des 2004 verstorbenen Fotografen präsentiert.


    Neben seinen Künstlerfreunden, Picasso, Matisse, Braque, Ernst und Balthus sind auch Porträts von Wissenschaftlern wie Oppenheimer und C. G. Jung zu sehen. Berühmte US-Amerikaner wie John Huston, M. L. King, Robert Kennedy und Marilyn Monroe runden das Bild ab.


    Das Highlight der Ausstellung sind die weltberühmten Fotos von Sartre, Beauvoir, Camus, Susan Sontag und Coco Chanel.


    Eine kleine, feine Ausstellung, in ca. 40 bis 50 Minuten leger zu durchstreifen - ein perfektes Tête à tête für einen verregneten westfälischen Sonntagnachmittag...


    Mignon :hello:

    Hallo Michael,


    die Wunden, die die geplante Musikhalle verursacht hat, sind, so scheint es, noch nicht geheilt...


    Ich war und bin ein Befürworter der Musikhalle und stand mit dieser Ansicht in meinem Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis auf weiter Flur alleine da.


    Obwohl, wie gesagt, auch ich gehofft hatte, dass es in Münster eine Kultur- und Kongresshalle geben wird, habe ich mich auch mit den Argumenten der Gegner auseinandergesetzt und kann daher die von Dir eingenommene Position bezüglich dieser nicht teilen.
    Sicherlich gab es Menschen, die aus einer Haltung agiert haben, getreu dem Motto: "Den Bonzen spucken wir mal richtig in die Suppe!", dies trifft jedoch auf die Mehrzahl der Verhinderer nicht zu.
    Die größte Gruppe war m.E. diejenige, die nicht damit einverstanden war, dass in vielen Bereichen, die den Bürger direkt betreffen, wie öffentlicher Personennahverkehr und Schwimmbäder ein regider Sparkurs gefahren wird und auf der anderen Seite viel Geld ausgegeben wird.
    Ich nutze hier in Münster keine Busse. Ob es in Münster Schwimmbäder gibt oder nicht und wie teuer der Eintritt für diese ist, interessiert mich nicht, weil ich sie nicht nutzte oder im Zweifel irgrendwo anders hinfahren kann. Ich brauche auch keine Bücherei, weil ich mir Medien, die ich nutzte, selbst kaufen kann.
    Viele Menschen können dies, insbesondere mit Kindern, aber nicht. Rentner sind auf Stadtteilschwimmbäder angewiesen und Studenten sind dankbar über eine Bücherei, in der sie sich für ein geringes Jahresentgelt unbegrenzt Medien ausleihen können.


    Der Protest kam aus der Mitte der Bevölkerung. Kommunale Beamte, Rentner, Familien mit Kindern...


    Eine weiter Gruppe, die gegen den Bau der Musikhalle war, war die derjenigen, die finanzpolitisch mehr oder minder engagiert ist. Ich habe kurz vor dem Bürgerentscheid mit einem der Rechnungsprüfer der Stadt gesprochen, der rügte, dass die Befürworter der Halle kein Konzept vorgelegt hätten, wie das Stadttheater in ein Kulturkonzept mit eingebracht würde. Er sagte mir auch, dass die einzige sich selbst tragende Veranstaltung im Jahr in der Halle Münsterland die "größte Kegelparty Deutschlands" sei...


    Es gibt also sowohl auf bürgerlicher Seite als auch aufgrund finanzpolitischer Erwägungen genug Gründe, die Musikhalle abzulehnen.


    Trotzdem war auch ich für eine Halle. Münster braucht eine gute Akustik, endlich einen Platz an dem Konzerte in angemessener Art und Weise stattfinden können und auch eine Kongresshalle für die Universität. Ich unterstützte die Haltung unseres Oberbürgermeisters und der Kaufleute, dass die Musikhalle der Stadt auf lange Sicht auch finanzielle Vorteile gebracht hätte.


    Münster ist wie es ist, sicherlich zum Teil tiefste Provinz (das wolltest Du von mir ja schon einmal nicht hören).


    Es ist Zeit, die Gräben, die aufgerissen wurden, zu schließen. Vielleicht wird es ja eine Halle an einem anderen Standort geben. (Im Übrigen hoffe ich natürlich auch, dass Preussen Münster ein neues Fußballstadion erhält).


    Ich bin jetzt erst einmal mit zwei Lehrern zum Essen verabredet, die natürlich auch gegen den Bau der Musikhalle waren...


    Liebe Grüße


    Mignon :hello:

    Er wäre heute 70 Jahre alt geworden. Rudolf Nurejew.


    Arte verneigt sich und bringt zu seinen Ehren eine Dokumentation, in der es bisher noch nie gezeigte Filmaufnahmen zu sehen gibt.


    17. März 2008 von 22.35 Uhr bis 0.05 Uhr: Nurejew - From Russia with love


    Mignon :hello:

    Gerade habe ich mir die CD: "Blue Train" von John Coltrane gekauft und höre sie nun zum ersten Mal.


    Die unglaublich vielseitigen Facetten dieses kurzen Albums haben mich schnell begeistert. Mal langsam, mal schnell, mal blues-iger, mal bop-iger. 7 Tracks, die es wirklich in sich haben.


    Welch smarter Start in eine Samstagnacht...


    Mignon :hello:

    Hallo Rideamus,


    Du hast natürlich Recht, Joplin war bereits einige Jahrzehnte tot, als der Film entstand. Ich hätte natürlich formulieren müssen: "dessen Musik im Soundtrack verarbeitet wurde..."


    Was jetzt genau durchkomponiert bedeutet und was davon der Gegensatz ist, hat sich mir immer noch nicht erschlossen. Ich fürchte, ich muss es derzeit dabei bewenden lassen, denn Zeit, mich näher damit zu beschäftigen, habe ich nicht.


    Danke für Deine Antworten und eine schöne Woche wünscht Dir


    Mignon :hello:

    Hallo Rideamus,


    danke für Deine Antwort.


    Das, was Du schreibst, überzeugt mich, so weit ich es verstehe, das, was ich noch nicht verstehe, kann mich möglicherweise, dann wenn ich es verstehe, auch noch überzeugen.


    Den Gegensatz durchkomponiert - zu Teilen improvisiert verstehe ich, leuchtet mir aber in Bezug auf die heutigen gängigen Musicals nicht ein, denn ich ging immer davon aus, dass auch bei einem Musical, das ja häufig sogar auf verschiedenen Kontinenten gespielt werden muss, eine vollständige Komposition vorliegt.


    Das Argument - für Opernstimmen geschrieben - finde ich einleuchtend, auch, wenn ich, wie oben schon angedeutet, Porgy and Bess lieber von nicht klassisch ausgebildeten Sängern höre. (Bei Summertime muss ich den Süden hören, ich muss mir vorstellen können, wie die Luft über den Baumwollfeldern flimmert und das Nichtstun die einzige Möglichkeit ist, den Tag zu überstehen.)


    Die Oper als Topos klassischer (europäischer) Musik - ein spannendes Thema, das lohnt diskutiert zu werden. Leider sind mir sowohl Protagonisten als auch Ansätze unbekannt.


    Schade, dass ich die Oper Treemonisha von Scott Joplin nicht kenne, auch sein Name sagte mir nichts, bis ich eben bei Wikipedia nachlas, dass er es war, der die Filmmusik zum Film "Der Clou" komponierte. Diesen Film liebe ich ungemein und habe ihn schon häufig gesehen; seine Musik ist wirklich grandios. (Um der Wahrheit genüge zu tun, gebe ich aber zu, den Film wegen Robert Redford so häufig gesehen zu haben und nicht der Musik wegen... :O )


    Schwarze in der Oper, auch ein interessantes, aber vor allem trauriges Thema. Letztens habe ich im Deutschlandfunk ein Feature über die ersten African-Americans gehört, die versuchten, auf amerikanischen Opernbühnen Fuss zu fassen, was bis Mitte des lezten Jahrhunderts kaum möglich war.
    Auf der anderen Seite bleibt die Frage, ob nicht gerade der Jazz nur aus der Segregation entstehen konnte. (Dies ist aber wohl eher eine Frage, die ins Jazz-Forum gehört...)


    Deinem Schlusssatz möchte ich mich anschließen. Das Denken in Kategorien sollte uns helfen, die Dinge einordnen und damit eventuell leichter verstehen zu können. Wer die Zuteilung zu einer Kategorie als Beleg für die vermeintliche Qualität oder Nicht-Qualität ansieht, hat nichts verstanden.


    In diesem Sinne


    liebe Grüße


    Mignon :hello:

    Hallo Rideamus,


    zuerst einmal stelle ich mir selbst die Frage, ob mein Beitrag an dieser Stelle des Forums richtig platziert ist. Ich habe an Dich nämlich eine Frage bezüglich der Abgrenzung zwischen Oper und Musical. Die Tatsache, dass dies im Operettenforum geschieht, lässt mich einen Schelm sein, der sich sicherlich nichts Böses dabei denkt...


    Schaue ich mir in diesem Forum die Beiträge zu Porgy and Bess an, so scheint die Zuordnung zur Gattung Oper relativ eindeutig.


    Auch wenn Gershwin selbst darauf bestand, mit diesem Stück eine Oper geschaffen zu haben, so bin ich der Auffassung, dieses Stück eher der Gattung Musical zuzuordnen. (Wobei ich gleich vorweg nehme, dass diese Zuordnung eher einem Gefühl entspringt, als musiktheoretisch begründet werden zu können.)


    Der Jazz, der Soul und die Gospelelemente überwiegen m.E. vor denen die klassischen Ursprungs sind. Ich neige daher eher dazu, Porgy and Bess als Musical zu bezeichnen und zwar als eines, so gebe ich freimütig zu, das ich großartig finde.


    Von den mittlerweile etlichen Produktionen finde ich die am authentischsten, die sich stimmlich eher im Bereich des Blues statt im Opernfach bewegen. Doch darüber kann man trefflich streiten.


    Du scheinst ja auch zu denjenigen zu gehören, die sich für die Zugehörigkeit zum Opernfach aussprechen. Warum triffst Du diese Zuordnung und wie begründest Du dies aus der Musik heraus?



    Liebe Grüße


    Mignon :hello:

    Hallo Kurzstueckmeister,


    danke für Deine Tipps. Corelli, Torelli, Scarlatti, Albinoni, Locatelli und Vivaldi höre ich auch hin und wieder. Vielleicht täuscht mein Eindruck, doch von diesen Komponisten gibt es unzählige CD-Produktionen, die weit entfernt von zwei verfügbaren Exemplaren sind. Natürlich sind sie bekannter als Valentini, gleichwohl wurden sie auch erst in den letzten Jahrzehnten wieder entdeckt und vermehrt gespielt.


    Einen sonnigen Tag wünscht


    Mignon :hello:

    ...und was mache ich?


    Mein Kunstsommer ist bereits jetzt vorbei! :motz:


    Da ich zum ersten August unerwartet eine neue Stelle antrete, muss ich mir meinen Jahresurlaub auszahlen lassen.


    Super! Das war Kassel, das war Berlin...


    Vielleicht schaffe ich es gerade noch, mir im Vorbeigehen die eine oder andere Skulptur in Münster anzuschauen.



    Mignon :boese2:

    Ich habe gerade den Fernseher eingeschaltet und dort im NDR-Videotext gelesen, dass Thomas Quasthoff gleich als Gast in der NDR Talkshow zu sehen sein wird.


    Wer Jörg Pilawa erträgt, kann ja mal reinschauen.


    Liebe Grüße


    Mignon :hello:

    Hallo Michael,


    ich hatte im Literatur- und -Theater-Forum einen Thread zu Literatur und Theater im Fernsehen gestartet, der ziemlich verwaist ist. Dort hatte ich auch einen Ballett-Termin gepostet.


    Da, wie Du ja richtig sagtest, Ballett häufig auf Opern(Bühnen) aufgeführt wird, passt ein Ballettthread vielleicht gut in das Literatur-und -Theater-Forum, wo es auch einen Thread "Gestern im Theater" gibt. Man könnten einen analogen Thread " Gestern im Ballett" oder "Ballett im Fernsehen" starten.


    Ich selbst interessiere mich eher für Tanztheater und für Ballett jenseits des Nußknacker.
    Wenn ich in der Fernsehzeitung Ballett- und oder Tanztheateraufführungen sehe, bin ich gerne bereit, die Termine hier zu posten.


    Liebe Grüße


    Mignon :hello:

    Heute, am 2. Juni 2007, von 22.20 Uhr bis um 23.05 Uhr sendet 3sat eine Dokumentation über Richard Serra und seine Kunst.


    Richard Serra ist ein amerikanischer Bildauer, der zu den bekanntesten zeitgenössischen Künstlern zählt.


    In erster Linie sind von ihm seine riesigen Stahlobjekte bekannt, von denen sich auch einige in Deutschland befinden.


    Eine ständige Ausstellung von ihm befindet sich in der Guggenheim Collection in New York.




    Schade, dass die Dokumentation über ihn zeitgleich mit der über Elina Garanca bei arte läuft. Eine der beiden Dokus werde ich auf jeden Fall aufnehmen.


    Mignon :hello:

    Vielleicht solltest Du aus Deinem Kopf die Prämisse streichen, dass Kunst erst einmal "zu gefallen hat". Es ist nicht die Aufgabe eines Kunstobjektes, sich so in die nähere Umgebung einzufügen, dass es nicht stört. (Kunst übt ja schließlich nicht die Funktion des Baurechts aus.)


    Von schlechter Finanzplanung halte ich ebenfalls nichts, doch vielleicht setzt oft gerade fehlendes Geld kreative Prozesse frei. Ich finde die Vorstellung witzig, dass sich Kasseler Bürger fragen: "Ist das jetzt absichtlich so geworden, oder lag es am fehlenden Geld?"


    Des Weiteren gibt es ja auf der größten Schau zeitgenössischer Kunst noch etliches anderes zu sehen.


    Seit es die documenta gibt, wird genörgelt. (Man sollte sich fragen, was man falsch gemacht hat, wenn in irgendeinem Veranstaltungsjahr sich niemand über irgendetwas beschwert.)


    Schlechtes soll und muss man benennen. Was ist Kunst, was ist Kitsch, was ist altbacken, was ist revolutionär, was ist langweilig?


    Welche Punkte kritisierst Du genau an dem Gelände und worauf zielt Deine Kritik?


    1) Stört Dich, dass neben hochwertigem Material auch preisgünstigeres verwendet wurde? Warum?


    2) Stört Dich Energieverschwendung? Warum?


    3) Stört Dich die Aufgabe des ursprünglichen Bauplans? Warum?


    4) Stört Dich die schlechte Finanzierung? Warum?


    5) Stört Dich die Nähe zur Orangerie? Warum?


    Liefere mir Argumente, damit ich bei meiner Visite in Kassel Deine Kritik nachvollziehen kann. Es ist unerheblich, ob Dir die documenta gefällt oder nicht, doch ich bitte ich Dich, Deine Kritik mir Punkt für Punkt zu erläutern.


    Wie wir in den Sänger-Threads gesehen haben, gibt es in allen Bereichen der Kunst immer auch eine subjektive Geschmacksentscheidung, die nicht justiziabel ist. Wenn jemand sagt: "Mir gefällt ihre Simme, unabhängig davon, ob sie alle künstlerischen Voraussetzungen hat, die notwendig sind, um eine 'gute Stimme' zu sein", dann ist das so.
    Wer sagt: "Diese Sängerin kann nicht sehr gut singen", der soll doch bitte die einzelnen Punkte benennen, warum er zu dieser Einstellung gelangt ist. Intonationsprobleme, Sprachprobleme, fehlendes Taktgefühl; alles Argumente, die eine Kritik sachlich untermauern.


    Gerne schaue ich mir die vom SWR produzierte Sendung "Bilderstreit" an, in der einige Experten über Künstler und Ausstellungen streiten. Kritik wird in dieser Sendung genau auf den Punkt gebracht, so dass jeder Zuschauer weiss, warum dieses oder jenes kritisiert wird. In der letzten Sendung wurde u. a. die Münchener Ausstellung von Andreas Gursky thematisiert. Ich finde ihn genial und war trotzdem tief von den Argumenten beeindruckt, die gegen die Münchener Auststellung und ihn vorgebracht wurden.



    Im Übrigen bleibe ich dabei. Ich freue mich auf den Kunstsommer. Mit Freunden die Städte neu entdecken, sich wundern, aufregen, lachen, nachdenken und viel Eis mit Schokosoße essen.



    Bonne nuit


    Mignon :hello:

    Ach Lullist, was bist Du so unaufgeschlossen? :no:

    Du erinnerst mich an die Münsteraner Bevölkerung 1977, als die erste Skulpturausstellung hier stattfand.


    Du bist doch Künstler und müsstest es doch lieben, die Sachen gegen den Strich zu bürsten und eine andere Sichtweise einzunehmen. Lass' Dich doch einfach einmal überraschen. Kunst ist doch häufig auch ein Faszinosum des Augenblickes. Geh' hin und urteile dann.


    Zu den Studenten möchte ich noch sagen, dass es sich dabei eventuell wirklich um Scheinarbeit handeln kann, da in Wirklichkeit vermutlich kurzzeitige befristete Arbeitsverhältnisse vorliegen, dies aber den Studenten egal sein kann, da, wenn überhaupt, der Arbeitgeber Ärger bekommen wird. Die Studenten müssen ntürlich auf jeden Fall ihren Verdienst während der documenta am Ende des Jahres dem Finanzamt melden. Das muss eh jeder, der z. B. auf Honorarbasis tätig ist, oder verschiedene Dienstleistungen /Werkleistungen als Nicht-Arbeitnehmer erbringt. (Gibst Du dem Finanzamt nicht an, wie viele Bilder Du im Jahr verkauft hast?) Da Studenten in der Regel nicht zu den Großverdienern gehören, wird ihr zu versteuerndes Einkommen sich ja wohl eher am unteren Rand befinden.


    Mignon :hello:

    @Lullist


    Wieso werden Studenten in Kassel ausgebeutet? Hier in Münster suchen sie immer noch Studenten für Führungen und zum Beaufsichtigen der Objekte für 8,50 Euro in der Stunde. Da Du als Student in der Regel ja keine Abschläge hast, ist das doch völlig o.k.


    Schriebst Du nicht letztens, dass Du für umgerechnet 1 Euro in der Stunde arbeitest?


    Mignon :hello: