Beiträge von Anna-Beate

    Der Ton in diesem Thread in den letzten Beiträgen gefällt mir zwar nicht besonders... Aber das Thema ist interessant.


    Ich frage mich, ob es sich ausschliesst, das Musik gefallen will und dass sie gut ist. Schließlich hat es sich ja erst allmählich entwickelt, dass Kunst um ihrer selbst willen komponiert wurde.


    Zunächst wurde sie geschireben, um Gott zu loben - das ist eine Sache für sich. Und dann sehr oft, um ein höfisches Publikum beim guten Essen zu unterhalten. Auftragsmusik eben. Und vieles von dem wird heute voller Andacht in Konzerten genossen... Nicht nur das, was damals vom Auftraggeber als zu anspruchsvoll, zu neuartig, zu ungewohnt abgelehnt wurde.


    Auch ob man wirklich so rigoros wie hier bei uns in Deutschland zwischen ernster Musik und Unterhaltungsmusik trennen muss, bezweifle ich. Eine ähnliche Diskussion gibt es ja auch hinsichtlich Literatur.


    Für mich rein subjektiv ist Musik schlecht, wenn ich sie schon beim zweiten Mal als langweilig empfinde. Wenn sie nur einschmeichelnd fürs Ohr ist.

    Maik, ich meinte den Ausdruck "abwärts führende Noten". Ich weiß halt noch nicht, was damit gemeint ist; hört sich so nach Fachbegriff an. Das Hörerlebnis als solches kann ich gut nachvollziehen.


    Auch bei dir, Peter, war bei der Beschreibung vom "Wassermann" etwas mit Fachterminologie. Nämlich "Wieder mit dem Wassermann-Motiv, das hier aber von sanften, chromatisch laufenden halben Noten gehalten wird, die immer über dem Motiv laufen". Zum einen verstehe ich das nicht ganz, zum anderen frage ich mich: Wie kann man so etwas heraus hören?


    Ich weiß auch nicht so recht: Gehören solche Fragen in den Theread? oder besser privat fragen? Oder einen neuen Thread aufmachen, unter Internes?


    Lieben Gruß

    Ich habe jetzt endlich auch die "Waldtaube" gehört, die für mich ganz anders ist als die drei anderen sinfonischen Dichtungen. Der Inhalt wurde ja bereits ausführlich beschrieben. So beschränke ich mich auf mein Hörerlebnis, noch sehr subjektiv.


    Ich emfpinde hier die Kontraste zwiaschen ruhigen lyrischen melodischen und lebhaften, teilweise sehr heftigen Passagen als sehr stark. Wobei es durchaus manchmal fließende Übergänge gibt.
    Noch spricht mich das nicht so sehr an.


    Einige ruhige Passagen gefallen mir aber gut - so die, in denen auch das Gurren der Waldtaube deutlich vernehmbar ist. (Welches Instrument spielt eigentlich dieses Motiv?).
    Manche der lyrischen Abschnitte sind mir aber zu gedämpft und getragen. Das macht mich traurig. Dies gilt z. B. für den Trauerzug am Anfang. bMaik hat ihn ja anders empfunden.


    Beeindruckend finde ich, wie diese Trauerzug-Musik am Anfang "gestört" wird durch einen aufrüttelnden schrägen Klang der Geigen (?), was auch Maik in seinem Hörerlebnis beschreibt - als abwärts führende Noten. (Maik: Magst du das für mich noch etwas erklären?).


    Die lebhaften Passagen empfinde ich hier meist als etwas arg heftig, schon übertrieben fröhlich. Würde auch zum Inhalt passen: Die Witwe betäubt ja ihr schlechtes Gewissen nach dem Mord an ihrem Mann.


    Es reizt mich, das Ganze nochmals zu hören.
    Insgesamt finde ich die sinfonischen Dichtungen lohnend genug, um sie mir zu kaufen. Ich werde mir die neueste Aufnahme mit Kubelik besorgen.

    Da laut Titel alle Epochen gefragt sind, hier meine Favoriten:


    Dvorak: Cellokonzert in h-Moll
    Dvorak: Cello-Konzert in A-Dur, in der Originalfassung mit Klavier und Cello


    Auch die Cellokonzerte von Brahms, die ich aber noch nicht so intensiv gehört habe.

    Ich denke, ich werde es schaffen, mich zu beschränken.


    Damit dann nie eine Entziehungskur - und das würde ja vollständigen Verzicht bedeuten - nötig wird.


    So wie die meisten Menschen ja auch Alkohol trinken können, ohne süchtig zu werden.


    (Ich finde solche Vergleiche aber nicht gut; denn Abhängigkeitserkrankungen sind einfach nur schlimm, nichts zum "Frotzeln".)

    Ich habe mir heute den "Wassermann" angehört.


    Der geht mehr in Richtung dessen, wie ich Dvorak bisher kenne, mit sehr ruhigen melodiösen "lyrischen" Momenten. Aber auch durchaus mit lebhaften Passagen. Insgesamt empfinde ich das Ganze als sehr eingängig; vor allem den Part, der die Welt des Wassermanns charakterisiert. Der kehrt ja auch immer wieder.


    Das Werk hat mich jetzt beim ersten Hören nach längerer Zeit sehr angesprochen. Aber ich könnte mir denken, dass es bei öfterem Zuhörem zu einer Art eher lästigem "Ohrwurm" wird.
    Das will ich erst einmal ausprobieren, ehe ich mir die von dir, Wolfgang, empfohlene Aufnahme mit Kubelik kaufe. Denn die ist sicher nicht so ganz billig - und sollte sich dann schon wirklich lohnen für mich.
    Wird die irgendwo im Internet angeboten? Ich habe sie nicht gefunden.

    Ich denke, es gibt objektive Kriterien zur Beurteilung von Musik. Zumindest solche, die innerhalb einer bestimmten Gesellschaft, einer bestimmten Epoche objektiv sind. Das wird ja oft auch in Konzertkritiken versucht.


    Ich selbst finde das aber noch schwierig, so zu beurteilen.
    Es braucht da wohl ein solides Grundwissen. So wie ich über ein Gedicht nicht wirklich objektiv schreiben kann, wenn ich fast nichts weiß von Gedichtformen, Verslehre, lyrischer Sprache.
    Und auch für meine Auswahl von Musik spielen solche Kriterien noch keine entscheidende Rolle. Ich kann mir nicht so vorstellen, wie das Ganze klingt, wenn z. B. der Wechsel von Tonarten beschrieben (und beurteilt) wird.


    Ich habe viel mehr davon, wenn zu der objektiven Beurteilung auch eine subjektive hinzu kommt.
    Möglichst im Vokabular der Alltagssprache; auch wenn da Missverständnisse oder mangelnde Genauigkeit nicht auszuschließen sind. Hierbei ist der Übergang von objektiv ins Subjektive meiner Meinung nach fließend.
    Und auch ein persönliches Geschmacksurteil wie z. B. "Mir als ruhigem, romantischem Menschen gefällt... " empfinde ich als eine Aussage, die auch etwas von der gehörten Musik vermittelt.
    Anders wäre es nur, wenn jemand z. B. schreibt "Diese Musik finde ich wunderschön" und es dabei belässt.


    Ich finde, das ist ein schwieriges Thema.
    Hier im Forum finde ich in den Threads zu einzelnen Musikwerken meist ein mich ansprechendes Miteinander von objektiver und subjektiver Burteilung.
    Fachwörter kann ich ja nachschlagen.

    Mag vielleicht noch jamnd anderes zur Polonaise von Chopin etwas schreiben? Besonders interessant wäre für mich der Höreindruck als solcher und auch Hinweis auf andere Aufnahmen. Allerdings konzentriere ich mich zur Zeit auf Dvoraks Werke.

    Ich habe jetzt diese sinfonischen Dichtungen in der Aufnahme mit Harincourt.


    Das "Goldene Spinnrad" hat mich nicht so angesprochen. Vielleicht wird das anderes, wenn ich es mit Hilfe der genauen Beschreibung hier im Thread nochmals intensiver anhöre.


    Die "Mittagshexe" finde ich, vor allem in den lebhaften Sätzen, ganz fantastisch - allerdings ist es völlig anders als das, was ich bisher von Dvorak kenne. Sehr temperamentvoll, bewegt, auch laut.
    Schwierig ist für mich der 2. langsame und vor allem am Anfang sehr leise Satz. Da merke ich, dass ich keine so ganz gute Stereoanlage habe; das Ganze ist kaum zu hören. Das werde ich nochmal mit Kopfhörern probieren.
    Nur der Inhalt ist halt arg grausig.


    Die beiden anderen Balladen werde ich wohl morgen anhören.

    Hallo,


    ich muss / will schon achtgeben, dass mich das Forum (ist nicht das Einzige, in dem ich aktiv bin, wenn auch das Einzige Musikforum) nicht "süchtig" macht.


    Ich habe zu meinem Schrecken bemerkt, dass ich allmählich hier mehr Zeit verbringe als mit Musik-Hören. Das finde ich nicht so gut.


    Ich werde mich jetzt beschränken hinsichtlich dessen, was ich hier lese.
    Manche Threads zur Zeit ignorieren. Vor allem die zu Neuvorstellungen von CDs, Einkäufe, aktuelles Hören von CDs. Ich habe im Moment genug, was ich hören möchte - und so arg informativ sind diese Threads auch nicht.
    Auch die Umfrage-Threads lasse ich erst einmal.
    Und bei den themenbezogenen werde ich mich auf die beschränken, die zu der von mir gehörten Musik passen.


    Eine Sache für sich ist der interne Austausch; der reizt mich schon sehr. Liegt aber auch auf einer anderen Ebene.


    Wenn dann mal Zeit ist für neue Anregungen, werde ich natürlich anders vorgehen.

    Ich habe diese sinfonischen Dichtungen (ohne Heldenlied) schon einmal gehört; aber dann zugunsten anderer Kompositionen von Dvorak vernachlässigt. Obwohl sie mir trotz des unterschiedlichen Charakters gut gefallen haben - jede in ihrer Art.


    Ich hatte damals aber längst nicht so eine differenzierte Erzählung des Inhalts wie hier. Und hatte beim Hören Mühe, dem Inhalt zu folgen. Ich habe es daher damals streckenweise bei einem reinen Hören (und Genießen) der Musik belassen.


    Dieser Thread reizt mich, die vier Balladen nochmals intensiv zu hören.
    Erstmal erneut ohne genaue Beschreibung - da ist das Musikerlebnis am intensivsten, weil ich mich auf nichts anderes konzentriere. Und dann anhand eurer Inhaltsangaben und Kommentare.


    Ich werde mir wohl fürs Wochenende die CD ausleihen, nur zum Genießen. Und dann nächste Woche, wenn ich wieder am Computer bin, mir den Thread hier ausdrucken und dann mit Beschreibung das Ganze verfolgen.

    Momentan Chopins Kammermusik für Klavier und Streichinstrumente, in einer älteren Aufnahme von 1994. Mit Fany Solter (Klavier), Martin Ostertag (Cello), Christine Ostertag (Violine).


    Davon bisher die Polonaise op. 3, arrangiert von Navarra. Näheres dazu in dem neuen Thread zu Chopins Kammermusik. (Wie setzt mensch übrigens einen Link darauf?)

    Ich bin gerade auch dabei, so "zwischendurch" mal Kammermusik von Chopin zu hören.
    Ich habe dazu eine Cd mit dem gesamten Kammermusikwerk für Klavier und Streichinstrumente, in der Regel nur das Cello.
    Die Interpreten sind Fany Solter (Klavier), Christian Ostertag (Violine) und Martin Ostertag (Cello).
    Das Cello ist aus dem Jahr 1725, gebaut von P. Guarnerius, in Venedig.


    Auf dieser CD gibt es die folgenden Werke - die Radagast ja auch schon genannt hat:
    - Polonaise brillante op. 3
    - Grand Dur Concertant (komponiert zusammen mit Franchomme)
    - Sonate pour violincello et piano op.65
    - Trio op. 8.


    Gehört habe ich bisher nur die Polonaise, arrangiert von Navarra.


    Die Polonaise als solche komponierte Chopin 1828 im Alter von 18 Jahren. Er schrieb sie für den Prinzen Radziwill, der - wohl nur mittelmässig - selbst Cello spielte.
    Daher war das Werk ursprünglich für das Cello sehr leicht, für das Klavier sehr schwer.
    der Cellovirtouse Feuermann vertauschte dann etwas die Stimmen. Das Arrangement von Navarra stützt sich im wesentlichen auf Feuermann.
    Ein Jahr später komponierte Chopin die dazu gehörige Introduktion.


    In dieser Introduktion haben Cello und Klavier fast gleiches Gewicht. Die Musik ist ruhig, streckenweise melodiös, mit einer liedartigen Cellopassage, etwas mehr zum Träumen; gefällt mir gut.
    Diese Introduktion geht dann über in die eigentliche Polonaise. Leider, da ich das Cello so sehr mag, hat hier das Klavier den dominierenden Part. Das Ganze ist lebhaft, rhythmisch, mit virtuosen Kalvierpassagen. Zum Tanzen fast zu schwierig, angenehm beim Zuhören. Aber nichts, was mich begeistert.


    Chopin selbst hielt nicht viel von dem Werk. Er meinte dazu "Es ist nur Blendwerk, gut für den Salon, für die Damen."
    (Viel von Frauen hat Chopin wohl auch nicht gehalten!)

    Ich habe in Wikipedia folgendes zur Entstehungsgeschichte der französischen Nationalhymne gefunden (leicht abgeändert):


    Zitat


    Rouget de Lisle Claude-Joseph Rouget de Lisle (* 10. Mai 1760 in Lons-le-Saunier; † 26. Juni 1836 in Choisy-le-Roi, französischer Komponist, Dichter und Offizier) dichtete und komponierte in der Nacht vom 25. auf den 26. April 1792 während der Kriegserklärung an Österreich im elsässischen Straßburg das Kriegslied der französischen Rheinarmee "Chant de guerre pour l'armée du Rhin", das dann später, unter der Bezeichnung Marseillaise, zum Revolutionslied wurde. Bereits 1795 wurde die Marseillaise zur Nationalhymne erklärt, in den folgenden Jahren jedoch mehrfach verboten und erst 1879 endgültig anerkannt.


    Während seine Urheberschaft für den Text der Marseillaise unumstritten ist, wurde von Musikgeschichtlern gelegentlich bezweifelt, ob Rouget de Lisle auch tatsächlich der Komponist des Liedes ist.


    Jetzt bin ich mal gespannt auf das Ergebnis der Recherchen von anderen.

    Ich finde es nicht gut, Instrumente hier zu bewerten. Wie z. B. "Ist dem cello haushoch überlegen".
    Wie auch hier geschrieben: Jedes Instrument hat seinen einzigartigen Klang. Und was einem besser gefällt, ist meiner Meinung nach rein subjektiv, eine Geschmackssache. Objektiv sind alle Instrumente für mich gleichwertig.

    Ich weiß nicht, ob die französische Nationalhymne nur als Vorlage für klassische Musik verwendet wurde (s. dazu den alten Thread zu Nationalhymne) oder auch selbst eine klassische Vorlage hat.


    Jedenfalls mag ich sie von den mir bekannten Nationalhymnen am liebsten; trtoz des teilweise "gewaltsamen" Inhalts.

    Lieber Alfred,


    ich habe die Themenliste (sicher eine enorme Arbeit, vielen Dank dafür!) nur anfangs genutzt, um überhaupt mal einen ersten Überblick zu bekommen.


    Inzwischen schaue ich mir immer die aktuellen Themen an. Und dazu hole ich mir das, was mich interessiert, über die Suchfunktion.


    Ich persönlich brauche keine Favoriten-Liste, denn es gibt keinen Beitrag, der Priorität hat für mich. Jedenfalls nicht für einen längeren Zeitraum.

    Auch mein Lieblingsinstrument ist Cello, weil mir der etwas melancholische und warme Klang sehr gefällt. Und weil dazu mein Lieblingskomponist Dvorak zwei wunderschöne Konzerte komponiert hat.


    An zweiter Stelle steht die Harfe, die ich in letzter Zeit sehr vernachlässigt habe. Die mag ich einfach vom Klang her. Gerne auch als Soloinstrument ohne irgend etwas anderes dabei.

    Wer kennt die Aufnahme von sämtltichen Werken Mendelssohns für Cello und Klavier mit Isserlis am Cello und Tan am Klavier. Wie gefällt euch die? Welche Besonderheiten gibt es bei der Interpretation.


    Ich kenne nur diese Aufnahme und habe die Cellosonaten erstmals gehört. Sie gefallen mir, sind mir aber insgesamt zu ruhig.

    Is ist mir peinlich, ich habe da bei meinem Hinweis auf die Neuerscheinung etwas verwechselt.


    Naxos ist richtig, aber die Aufnahme ist mit dem Gewandhaus-Kammerchor und dem Leipziger Kammerorchester unter Schuldt-Jensen.


    Aus der Renzension dazu (aus meiner kostenlosen Wochenzeitung, damit hoffentlich das Zitieren rechtlich unbedenklich)
    "Diese neue Einspielung der Jahreszeiten von Joseph Haydn präsentiert schlanke, jugendliche Solostimmen und ein entschlacktes Klangbild des Leipziger Kammerorchesters in kleiner Besetzung und mit modernem Instrumentarium.
    Der Kammerchor des Leipziger Gewandhauses überstrahlt mit seiner sensiblen Darbietung das große, mehr als zweistündige Oratorium mit einer Leichtigkeit und schlichten Schönheit...".


    Ich selbst habe diese Aufnahme noch nicht gehört; da weder Haydn noch Oratorien so mein Fall sind.

    Ich höre gerade zur Abwechslung von Dvorak Mendelssohns Werke für Cello und Klavier mit Isserlis am Cello und Tan am Klavier.


    Bisher die Konzertanten Variationen (op. 17), die Sonate No. 1, OP. 45 in B-Dur und Lied ohne Worte (op. 109).


    Ruhig, getragen, teilweise sehr melodisch. Aber es fehlt mir mal was wirklich Lebhaftes, Unruhiges, gar Leidenschaftliches. Und teilweise ist das Klavier, das ich als Instrument nicht so mag, sehr im Vordergrund.
    Werde es zunächst beim einmaligem Hören belassen.

    Ergänzende Hinweise zu Edwin (mir zumindest war das nicht bekannt).


    Feen ist eine Kinderoper von Wagner.


    Ruslan und Ludmila stammt von Glinka.


    Wurde 1842 als seine zweite Oper komponiert (Libretto von Valerian Fjodorovich Schirkov und Nestor Kukolnik), die nach einem Gedicht Puschkins entstand und sehr volkstümlich gehalten war. (laut wikipedia)


    Candide hat Bernstein komponiert.

    Hallo Josi,


    was macht deine Studienarbeit zu Vivaldis "Vier Jahreszeiten"? Haben dir die verschiedenen Hinweise hier geholfen? Ist dabei auch etwas von Allgemeininteresse für das Klassikforum?


    Hörst du derzeit auch zur Entspannung Musik und wenn ja, welche?


    Bist du noch ab und zu hier im Forum?


    Ich finde es schade, dass du dich nach deiner Anfrage so gar nicht mehr aktiv hier beteiligst.

    Reinhard, du kennst also auch die orchestrierte Fassung des Cellokonzerts in a-Dur.


    Ist die tatsächlich so gekürzt gegenüber dem Original und wenn, an welcher Stelle?
    Sind dabei Cello und Klavier auch als Soloinstrumente eingesetzt und damit dominant?
    Hast du die beiden mal im direkten Vergleich gehört? Wie sind so die Unterschiede beim Hören?


    Ich selbst habe mir bei Amazon jetzt die Orchesterfassung bestellt und bin sehr gespannt darauf. Es wird aber einige Tage bis zur Auslieferung dauern.

    Radagast, magst du etwas Näheres zu Popper und seiner Art von Musik schreiben? Ich habe hier im Forum sonst nichts zu diesem Komponisten gefunden; wikipedia gibt außer dem Lebenslauf auch nicht viel her.
    Cello und romantisch klingt vielversprechend für mich.

    Nachfolgenden Text hatte ich gestern versehentlich in dem Beitrag zu kunterbunten CDs
    geschrieben, wo er tatäschlich etwas unpassend ist.


    "Mich interessiert immer auch, wie ihr auf das gekaufte Werk gekommen seid. Was ihr euch davon versprecht. Bei unbekannteren auch eine (kurze) Information zur Stilrichtung, eventuell zu verwandten Komponisten. Das gilt z. B. für Rosetti, dessen Name ich bisher nie gehört hatte.


    Und falls ihr mehrere Werke von unterschiedlichen Komponisten bestellt habt: Wo da für euch der innere Zusammenhang ist.
    Das gilt z.B. für den Kauf von Schubert und Shokastovich, die in meinen Ohren so ganz unterschiedlich sind. oder den neuesten Kauf von Uhlmann mit Mahler, Britten, Stravinsky, Janacek - die Komponisten als solche kann ich einordnen.


    Ganz allgemein möchte ich dann auch etwas über eure konkrete Hörerfahrung mit der Neuerwerbung lesen.


    Nur so kann euer Neukauf auch eventuell eine Anregung für mich für das eigene Hören werden."


    Ich habe auf die Reaktionen hin mal nach Rosetti gesucht. Auch Einiges Interessante gefunden, aber auf ganz unterschiedliche Threads verteilt. Und da ist dann das Informieren doch sehr zeitaufwendig und mühsam. Hier noch einmal eine knapee komprimierte Information (wie jetzt in dem anderem Thread) erfolgt, fände ich schon angenehm.


    Bei mir erfolgt ein Kauf von CDs nicht nach dem "Zufalls-"Prinzip. Sondern systematisch zu dem, was mir im Moment gerade gut gefällt. Oder das, was z. B. auch Vorläufer zu so etwas ist. Nur bei Käufen, die auch auf so einer inneren Ordnung beruhen, finde ich eine Begründung interessant und "lehrreich".


    __________________

    1. Wagner: Tristan und Isolde
    2. Mozart: Die Hochzeit des Figaro
    3. Mozart. Don Giovanni
    4. Beethoven: Fidelio
    5. Puccini: La Boheme
    6. Wagner: Lohengrin


    Ouvertüren einordnen ist schwierig. Denn beim Besuch einer Oper höre ich da meist noch nicht so hin, bin zu gespannt auf die "eigentliche" Oper (diese Haltung ist in meiner Jugendzeit entstanden). Es sind daher eher Ouvertüren, die ich auf Cds als Einzelwerke höre.

    Opern sind zwar weniger meine Sache, aber dennoch mal meine Lieblingswerke. Ich nehme an, dass wirklich nur Opern, nicht auch Operetten und Musicals, gefragt sind.
    Ich ordne nach dem Grad an Gefallen; die für mich schönste zuerst.


    1. Bizet: Carmen
    2. Mozart: Die Zauberflöte
    3. Mozart: Die Entführung aus dem Serail
    4. Mozart: Figaros Hochzeit
    5. Weber. Der Freischütz
    6. Beethoven: Fidelio
    7. Puccini: La Boheme
    8. Rossini: Der Barbier von Sevilla
    9. Wagner: Der fliegende Holländer
    10. Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg
    11. Strauss: Der Rosenkavalier
    12. Puccini: Turandot.