Beiträge von teleton

    Schade, dass dieser Thread 2019 etwas eingeschlafen ist !


    Hört Ihr nur < 19.Jhd ???


    Ich habe mich in den letzten Tagen wieder einmal mit den herausraneden Sinfonien NR.1 - 4 von Karol Szymanowski beschäftigt.

    Dazu haben wir auch einen schönen und nihct zu vergessenden Thread:

    SZYMANOWSKI Karol -- Sinfonien - Konzerte - Orchesterwerke


    Die herausragenden Aufnahmen mit Antoni Wit (Naxos) und Antal Dorati (Decca) und sogar Simon Rattle (EMI) machen in jeder Beziehung Lust auf mehr und entfachten bei mit allerfeinsten Hörspass:


    Ein ganz grossartiges Werk des 20.Jhd ist die Sinfonie NR.4 für Klavier und Orchester. Die Aufnahmen unter Rattle als auch Wit haben Referenzcharakter. Das Werk sollte wegen des Soloklaviers zuerst als Sinfonia Concertante erscheinen !


    EMI, DDD



    Aber auch bereits die Sinfonie Nr.1 offenbart hier unter Wit die Qualität, die man in der alten Strya-Aufnahme kaum erkennen würde:

    Spitzenklasse auch die Sinfonie NR.4 und die Konzertouvertüre.


    51xFoDI5yLL._SX300_.jpg

    NAXOS, 2006-2008, DDD




    Die Sinfonien Nr. 2 und 3 präsentiert Dorati in seiner glänzenden Decca-Luxusaufnahme mit seinem damaligen Detroit SO in feinster Manier.

    :!: Nie besser gehört als hier:


    Decca, 1980, DDD, 1979 (Bartok), ADD

    Edward Yudenich


    Hallo Willi,


    ist ja wirklich nett, wie der kleine Edward mit dem Usbekistan SO losfetzt. Er scheint das Werk gut zu kennen. Seine Gesten beziehen sich ja un wirklich auf alle Einzelheiten ... das wird auf die Dauer anstrengend, wenn er das so beibehalten würde.

    Du hast allerdings von YT die 9:50-Ausschnittversion hier eingestellt.

    Es liegt bei YT auch die komplette 17:06_Version von Les Preludes vor = 5Er-5QllwGk


    Edward Yudenich scheint in Usbekistan bekannt zu sein und gibt auch andere Konzerte mit Werken von J.Strauß, Mozart u.a.

    Sein Instrument ist die Violinie.


    Mal gespannt ob wir in 10Jahren noch etwas von ihm hören werden ... :?:ein kleiner Swetlanow :) ...

    Lieber nemorino und alle die bisher hier gepostet haben,


    den Thread zur Sinfonia Concertante habe ich in den letzten Tagen mit Interesse gelesen.

    Ich hatte daraufhin mal bei meinen Mozart - CD´s nachgesehen und festgestellt, dass ich davon gar keine CD habe ... ich habe zwar eine Sinfonia Concertante gefunden,

    ^^ aber die war von Haydn :untertauch:


    ;) Ihr wisst ja, ich bin mehr dem 19./20.Jhd zugetan. Aber nun weiss ich, welche Aufnahme ggf für mich in Frage käme.

    Ich hatte nach der Szell-Aufnahme gesehen, aber die CD hatte mir einen zu erhöhten Preis ... und dann auch mal in die Oistrach-Kondraschin-Aufnahme reingehört, die ziemlich verfärbt klingt ... veilleicht sollte ich mir eine der "neuen Kamellen", die Fiesco gepostet hatte kaufen, wobei mir die Carmignola für dieses Repertoire zu teuer ist ? ...


    mir fiel dann die abgebildete Philips - Aufnahme mit Iona Brown auf (von Brown mit der Academy OTMIDF habe ich die hervorragende Hammer-Aufnahme von Poulencs Orgelkonzert:saint:); ausserdem werden auf der CD weitere konzertante Leckerbissen geboten.

    Wer kennt die CD und kann dazu etwas sagen ?


    Philips, ADD

    Abbado - um ein Beispiel zu nennen - ist mir auch zu intellektuell und zu sinfonisch. Er macht mir zuviel Kunst. ;) Bei ihm halte ich alle Tänze nicht durch,

    Hallo Rheingold,

    genau das habe ich bei Abbado auch empfunden - diese DG-CD habe ich nie durchgehalten ... ;) diese befindet sich auch nicht mehr in meinem Besitz !


    Mit nemorino gehe ich wieder konform mit der ausgezeichenten Karajan-Aufnahme (Abb der DG-CD in seinem Beitrag 48). Leider hat Karajan nicht alle aufgenommen, sondern nur 8 Ungarische Tänze. Siehe dazu auch Beitrag 32.

    Die Reiner-Aufnahmen müssen auch gut sein, lieber nemorino !?!

    Aber auch hier habe ich mir auf die Bremse getreten: Muss es denn unbedingt mehr sein als Karajan (DG) und die folgende GA der 21 Ungarischen Tänze ?

    Wann soll man das alles hören ?


    Um alle 21 zu haben bin ich bisher mit der Philips-Aufnahme von Kurt Masur zufrieden, der alle 21Stück bietet und zudem mit ungleich mehr Elan herangeht, als Abbado (DG). Ausserdem wird die Philips Doppel-CD durch die Fassung für Klavier zu vier Händen mit den Labeque-Schwestern abgerundet.


    Philips, 1981, 1983, DDD

    Im Gegensatz zu einigen Taminos hier sehe ich mir auch gerne die Konzerte auf DVD an. Gerade mit Bernstein kann ich über die Bildregie wenig meckern.

    Einzig den "altmodische" Musikvereinssaal der Wiener PH finde ich optisch nicht so toll (die Wiener und alle die diesen Saal auch optisch schätzen, mögen mir verzeihen.).


    :saint: Als Bernstein-Fan für mich ein Muss diese Beethoven-Jahrhundertaufnahmen auch auf DVD sehen und hören zu können:

    Obwohl ich die KK mit Zimerman schon auf DVD (DG) hatte, war es mir letztes Jahr 2018 gelungen den DVD-Schuber mit 7DVD aller Beethoven-Bernstein-Konzerte auf DG preiswert bei amazon zu bekommen.

    :thumbup:Der gebotene DTS 5.1-Sound ist klanglich ausgezeichnet und übertrifft die CD-Versionen dieser Aufnahmen.


    Von den Beethoven- Ouvertüren mit den Wiener PH sind (wie im Vorbeitrag auf CD ) folgende vorhanden:

    Coriolan-Ouvertüre

    Egmont-Ouvertüre

    König Stephan-Ouvertüre

    Die Geschöpfe des Prometheus-Ouvertrüre

    Fidelio-Ouvertüre

    Leonore III


    DG, 1978 , 1981 (Ouvertüren), DVD DTS 5.1




    OT:

    Herausragendes Konzert, neben den Sinfonien, KK, Streichquartett für Streichorchester op.131, Missa u.a. in dieser DVD-Ausgabe ist auch die Chorfantasie op.80 mit Homero Frankesch am Klavier, die man auf CD nicht bekommt !


    Leonard Bernstein und die Beethoven - Ouvertüren

    Leider fehlt die von mir sehr geschätzte Ouvertüre König Stephan - wie allerdings bei vielen Dirigenten.

    Wenn es um die König Stephan-Ouvertüre (und gewiss nicht nur diese) geht, dann liefert Leonard Bernstein auch eine unglaublich spannende Sichtweisen, die absolut packen. Und das in beiden Aufnahmen mit den New Yorker PH (SONY) und Wiener PH (DG).


    Ich habe heute die auch klanglich ausgezeichneten Aufnahmen mehrerer Beethoven - Ouvertüren in seinen Aufnahmen mit den Wiener PH gehört. Diese sind in der entsprechenden Beethoven-Sinfonien_GA mit den Wiener PH (DG) enthalten, aber auch in der The amnesty international concert - DG-6CD-Box auf CD3 integriert.


    Ausserdem ist zusätzlich die Lenonore III noch einmal aus dem amnesty-Konzert vom 17.Oktober 1976 mit dem Bayerischen RSO München in der CD-Box vorhanden.:angel: Dies ist zusammen mit der Sinfonie Nr.5 und dem KK NR.4 mit Arrau ein absolutes Hammerkonzert in jeder Hinsicht. :hail:

    Unfassbar wie emotional Bernstein an diesem Oktobertag drauf war und hinreissende Interpretationen hinterlies, die ich als Weltklasse einstufen würde.


    Auch Bernsteins 60er-Jahre-Aufnahmen der Beethoven - Ouvertüren mit den New Yorker PH (SONY) sind sehr gut geraten und haben den gleichen ausgeprägten Biss, wie später in Wien. Bei den Sinfonien sehe ich das Verhältnis nicht so gleich ausgeprägt, obwohl ich beide GA (New York und Wien) hoch schätze (Die New Yorker-GA allerdings für die Insel !).

    Egmont und Coriolan sind bei Bernstein Dramatik pur !


    Hier die CD-Abb der og. Aufnahmen mit Bernstein:


    51PcOMWNY5L._SX300_.jpg

    SONY, 1961 - 1967, ADD


    DG, 1978, 1981, ADD/DDD


    DG, 1976 - 1989, ADD/DDD

    Neben den bereits angesprochenen Ansermetaufnahmen von Beethoven bis Rimsky-Korsakoff möchte ich unbedingt auch auf eine der besten Aufnahmen von


    Manuel de Fallas Ballett Der Dreispitz hinweisen.

    Die Aufnahmen überfrifft in jeder Hinsicht alle mir bekannten, sei es mit Enrique Batiz oder selbst die aktuellere Decca-Aufnahme mit dem Montreal SO/Dutoit. Letztere habe ich inzwischen wieder abgesetzt habe, weil Dutoit trotz aller Meriten im Vergleich zu Ansermet einfach langweilig war. Auch klanglich ist Ansermet hier 1961 eine phänomenale Aufnahme gelungen die auch die DDD-Dutoit - Aufnahme in den Schatten stellt.


    Herausragende de Falla- CD, auch die Nächte in spanischen Gärten - (hier mit Larrocha/Comisiona):

    - die Aufnahmen gibt es auch in der Decca-Legends-Reihe -


    Decca, 1961, 1970, ADD

    Ansermet und die Beethoven - Ouvertüren


    Eine meiner wichtigsten CD-Neueinkäufe mit absolut positivem Übertraschungseffekt in diesem Jahr waren die Beethoven-Sinfonien mit Ansermet.


    *** Auf den drei Decca-Doppel-CD´s mit Ansermet sind such die wichtigsten Beethoven - Ouvertüren mit dabei:

    Neben meinen Favoriten für die Ouvertüren = Karajan (DG) und Bernstein (SONY und DG) können sich die Ansermet - Aufnahmen ohne weiteres mit diesen messen.

    In Kritiken lese ich immer wieder, dass Ansermet bei Beethoven eine gewisse "Furtwängler - Aura" mitbringt, die diese Werke unglaublich packend interpretieren.

    :angel: Das kann ich auch bei den Ouvertüren feststellen. Ich höre Einzelheiten mit einer Wucht und Hingabe, die mir in anderen Aufnahmen verborgen bleiben; auch die Pauken sind wunderbar präsent und bleiben nirgends unterbelichtet. Die vorbildliche Decca-Aufnahmetechnik ist ausgezeichnet und übertrifft deutlich Aufnahmen die in der gleichen Zeitphase gemacht wurden, wie Karajan (DG, 1962).


    Mir ist es seit dem Frühjahr 2019, als ich diese fabelhaften Ansermet-Beethoven - Aufnahmen kennenlernte, ohnehin ein Rätsel, wieso diese fulminaten Interpretationen bisher so ein Schattendasein führten und gegenüber den bekannten TOP-Aufnahmen mit Karajan und Co. weitgehend unbekannt geblieben sind.

    8) Müsste ich mich für die Insel eine Beethoven-Sinfonien-GA mit den Ouvertüren entscheiden, so würde ich dieses mal (ich komme ja wieder! ) nicht die Hochgeschätzten mit Karajan, Szell, Bernstein, ;) auch nicht Solti, oder Leibowitz mitnehmen wollen - sondern Ansermet (Decca) !


     

    Decca, 1958 - 1964


    Mit Ansermet sind vorhanden:

    Egmont-Ouvertüre op. 84 , Coriolan-Ouvertüre op.62, Die Geschöpfe des Prometheus op.62, Fidelio - Ouvertüre op.72c, Lenore II op.72a, Leonore III op.72b


    Als herausragend habe ich die Monumentalität der Egmont-Ouvertüre (8:27) empfunden und in ungewohnt flotten Zeitmass (7:06) auch die Coriolan-Ouvertüre.


    Hansjürgen Wussow ist als Sprecher des Egmont kaum zu übertreffen, ich muß nur leider immer wieder, wenn ich seine Stimme höre, an den Professor Brinkmann denken :D ! Doch das sollte den Genuß der Aufnahme nicht trüben.


    Hallo Nemorino,


    warum sollte der Gedanke an die TV-Serie den Genuss auch trüben ? Das eine ist eine TV-Serie, das Andere eine offenbar von Klausjürgen Wussow gut gelungene Sprechrolle in Egmont.

    :) Aber da gebe ich Dir noch Kontra:

    Ich denke bei der Stimme an Der Kurir der Kaiserin, die 26teilige Serie, die noch vor der Schwarzwaldklink lief und Du sicher auch kennst.


    Von Egmont, kenne ich nur die grossartige Ouvertüre.

    :thumbup:Dank an Josef für die YT-Datei zu George Pretre, mit der unglaublich monumentalen Int der Ouvertüre. Klasse !

    :saint: In dem Punkt stehen die Bernstein-Hammer-Aufnahmen mit den New Yorker (SONY) und auch den Wiener PH (DG) dieser kaum nach ... hört mal rein !

    Lieber Rolo,


    trotz einiger russischen und anderer TOP-Aufnahmen (Krainew/Kitaenko und Graffmann/Szell (Nr.1 +3) finde ich diese recht unbekannten aber hochkarätigen Beroff/Masur-Aufnahmen immer noch megahörenswert.

    Es waren die Ersten, die ich auf CD angeschafft hatte.

    Meinen Dank an MSchenk für den Hinweis auf das Walbühnen-Konzert am 29.06.2019.


    Das nehme ich seit vielen Jahren auf FP auf. Das Programm überzeugt in den letzten Jahren nicht immer durchgehend ... aber das kann man ja auf der FP rausscheiden.

    So werde ich auch Ravels, sicher für einige von Euch hörenswerte 17minütige Sheherazade auch nicht aufnehmen/oder entfernen ... ihr wisst ja: Gesang ist nicht meins !

    Ich könnte mit vorstellen, dass an Werkauswahl in der Waldbühne noch mehr dazu kommt, als in dem von Ralf Reck vorgestellten Konzert in der Berliner Philharmonie. Wahnsinn ... 119, 70 € für so ein Kurzprogramm. =O Grenzt das nicht an Abzocke ?

    Liebe Rachmaninoff - Freunde,


    in letzter Zeit habe ich wieder mehrfach gelesen, dass die Sinfonie Nr.3 a-moll op.45 bei vielen nicht den grossen Anklang findet, wie die beiden anderen Sinfonien.

    Ich kann dies persönlich weniger nachvollziehen, da ich die Nr.3 ebenfalls hoch schätze. Mag es an den jeweiligen Aufnahmen liegen ?

    Viele Dirigenten übertreiben es mit der Romantik und zerdehnen das Werk bis zum "geht nicht mehr".


    Mir liegen die straffen Aufnahmen von Ormandy (SONY) - Maazel (DG) daher mehr. Obwohl Swetlanow (Melodiya, 1966) in seiner älteren Aufnahme auch nicht gerade der schnellste ist, so kann er hier mit Biss und Gluthitze punkten; sodass das Tempogefühl etwas in den Hintergrund tritt. Wohlgemerkt nicht die späte Warner-Aufnahmvon Swetlanow, die einfach zu extreem überdehnt ist.



    *** Ich möchte heute diesen Thread "nach oben holen" und an Ormandy´s fulminante Aufnahme erinnern, die einfach vom Tempo her genau so absolut stimmig ist, wie Maazel. Ormandy war nicht nur bei den Rachmaninoff - KK ein ausgezeicheneter Begleiter, sondern auch bei den Sinfonien ein autentischer Fachmann, der mit dem Komponisten genaue Absprachen bezüglich Interpretation geführt hat.

    Vielleicht gibt es den Einen oder Anderen der Alternativen anbieten kann, die ich in diesem Fall bei den 3 genannten genialen Favoriten schon lange nicht mehr suche.


    :angel:Die Dritte ist bis zum packenden Finalsatz mit Ormandy der Hammer und müsste jeden von Euch der die Dritte bisher weniger geschätzt hat "vom Hocker hauen".

    Spielzeiten = 12:47 - 12:29 - 12:56


    SONY, 1967/68, ADD


    - Ich habe noch die schönere CBS-CD-Ausgabe -

    CBS, 1967/68, ADD






    (:!:Nebenbei:

    Es gibt 2 Threads zu der Rachmaninoff - Sinfonie Nr.2 die in der Themenliste stehen (wobei der zweite Thread recht "strange" ist und kaum auf Rachmaninoffs Werk wirklich sinnvoll abhebt); aber dieser ausgewogene und sachbezogene Thread zur Dritten fehlt :(!)

    Ormandy und Francescatti


    Hallo Josef,


    seinerzeit hatte mich diese Oistrach/Roshdestwensky-Aufnahme (Melodiya, 1968) klanglich nicht überzeugen können. Ich muss allerings einräumen, dass ich die Brillant - Ausgabe hatte. Die Brilli-Oistrach-Box hatte insgesamt einen derart schlechten Klang, sodass ist dieses "Ärgernis" nicht behalten wollte.

    Ohne die Melodiya-Ausgabe (Abb von Josef) dieser Aufnahme zu kennen, bin ich überzeugt, dass diese wohl besser sein muss !


    *** Ich bin aber einfach schon zu sehr verwöhnt von Oistrachs späterer Aufnahme mit Ormandy (CBS, 1974), die mit nahezu identischen Spielzeiten aufwartet, aber ein derart spannendes orchestral packendes Zusammenspiel liefert. Selbst meine alte CBS-Ausgabe ist klanglich auf der Hörspassseite (gekoppelt mit der ebenso fabelhaften Aufnahme des Sibelius - VC).

    Diese Oistrach/Ormandy - Aufnahme gefällt mir auch besser, als die etwas klassisch wirkende mit Stern/Ormandy (SONY), die in der Tschaikowsky-Ormandy-Box enthalten ist. Auch wenn das wenige teilen werden: Der "Kitschfaktor" wirkt bei Stern für meinen Geschmack stellenweise zu ausgeprägt.


    In diesem Thread hatte ich die CD bereits auch in den verschiedenen erhältlichen SONY-Ausgaben abgebildet.

    Spielzeiten Tschaikowsky = 18:46 - 6:40 - 9:39

    CBS, 1974, AAD



    *** Absolut virtuos ist auch die Aufnahme mit Zino Francescatti/Schippers von 1965. Francescatti entdecke ich bei den klassischen VC immer wieder als eine Alternative ersten Ranges.

    Schon die Spielzeiten des 1.Satzes lassen auf eine fetzige Int schliessen, die einfach Spass macht = 16:35 - 6:49 - 9:30

    Und Schippers ist auch bei Tschaikowsky wieder eine "Institution", von dem es viel zu wenige Aufnahmen gibt !


    - (Nebenbei: Das Mendelssohn - VC hier mit Szell ist meine absolute Lieblingsaufnahme. Diese wird von einigen wegen des straffen Tempos nicht so geschätzt ... ;):angel: aber von mir !) -


    SONY, 1961 (Mendelssohn), 1965 (Tschaikowsky), ADD

    Mir scheint auch die Orchestersuite Nr.3 G-Dur op.55 die meistgespielteste zu sein.


    :!: Die 4 Orchestersuiten stammen aus der Schaffensphase von 1878 und 1887; zwischen den Sinfonien Nr. 4 und 5 und sind damit in Prinzip erstzunehmende Orchesterwerke, die aber eben als Suite keinem vorgegebenen Muster folgen.

    Brahms schreckte vor der inhaltsleeren Bezeichnung Suite zurück und nannte seine beiden Orchesterwerke vor den Sinfonien Serenaden Nr.1 und 2.

    :| Den Durchbruch haben die 4 Orchestersuiten von Tschaikowsky allgemein nicht geschafft.



    Irgendwann habe ich auch alle 4 Suiten mal gehört (früher auf Tonband) - auf CD habe ich nur die Orchestersuite Nr.3 mit Kondraschin.

    ;) Aber die CD hatte ich ehrlich gesagt auch wegen Rachmaninoff op.45 gekauft (leider ein etwas schwacher Reinfall, denn bezüglich Kondraschin in musste ich hier für das op.45 dann noch noch auf seine Moskauer Aufnahme zurückgreifen).


    *** Die Suite Nr.3 ist hingegen eine wirklich gute Kondraschin-Aufnahme auf dem Label EMERGO. Aus Erfahrung könnte ich mir aber gut vorstellen, dass die in Beitrag 2 von Josef eingestellte Moskauer Aufnahme dieser noch vorzuziehen ist ... genau wie Rachmaninoff op.45.


    EMERGO, 1974/76, ADD


    So richtig ausgiebig kann ich mich bis heute nicht für die Orchestersuiten begeistern ... ich glaube ich werde mir mal die Dorati-GA zulegen ...damkit ich alle 4 komplett habe.


    Die EMERGO-CD verzeichnet auf dem Cover DDD ... das kann bei den Aufnahmedaten eigentlich nicht sein.

    Lieber nemorino,


    Ich habe von der Mercury-CD noch die Originalausgabe mit dem Cover, das auf der Originals-CD abgebildet ist ... siehe YT - Abb. unten.

    Dort ist schwerer erkennbar, welches Orchester spielt. Aber Du hast Recht, denn bei Capriccio Italien spielt das Minneapolis SO. <3Aber wie .... in einer Klasse, die dem LSO in keinster Weise nachsteht.


    Wir müssten solche Dinge telefonisch klären können ... ich würde Dir die CD dann zukommen lassen.


    Auf YT ist diese Dorati - Hammeraufnahme auch anhörbar:

    Dmitri Schostakowitsch


    Kammersinfonie op 110a (adaptiert vom Streichquartett Nr 8 )

    Kammersinfonie op 118a (adaptiert vom Streichquartett Nr 10)


    Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi

    Rudolf Barshai

    Hallo Rolo,

    ich schätze die Barshai-Bearbeitungen für Streichorchester hoch ... aber in seinen masstabsetzenden Aufnahmen auf DG.


    :( Ich finde mit diesen schlecht disponierten Aufnahmen mit dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi in der Brillant-Box hat sich Barshai keinen gefallen getan. Die fallen dermaßen schlecht aus, dass ich als Dirigent und Arrangeur "soetwas" nicht veröffentlicht hätte !

    8) Ich habe diese Brilli-Box mit Lichtgeschwindigkeit wieder aus meiner Sammlung entfernt.


    :thumbup:Diese Barshai - DG-Aufnahmen mit dem Chamber Orchestra of Europe enthalten zwar nicht alle 5 Kammersinfonien, aber diese machen wirklich einen autentischen Höreindruck mit Hörspass und geben sich im Vergleich zu dem "Brillant-Schrott" wie Tag und Nacht !

    Wie würdest Du das beurteilen ?


    DG, 1990 - 1997, DDD

    RE: Antal Dorati

    Welche würdest Du vorziehen, die aus Minneapolis oder Detroit?

    *** Wenn es um Capriccio Italien geht, dann ist die Mercury-CD in Beitrag 36 - dort wird Capriccio Italien vom Minneapolis Symphony Orchestra gespielt..

    :angel: Die Aufnahme ist, wie gesagt, der Hammer !!! (Auch wegen der Ouvertüre 1912 und Beethovens Wellingtons Sieg ... das würde ich fast als Bildungslücke ansehen, wenn man diese CD nicht kennt.)

    Das ist nebenbei eine Lautsprechertest-CD par excellance ... auch wenn die Aufnahmen von 1959-1962 sind !

    :hello: :?: Wer kennt die CD und wird mir diesbezüglich zustimmen ???


    *** Die Decca-Doppel-CD aus Beitrag 35 ist auch eine Bank, aber hier wiederum für die anderen Sinfonischen Dichtungen und sinf.Kurzstücke noch mehr von Bedeutung.

    Swetlanow und Dorati


    Für weitere Tschaikowky-Orchesterwerke incl.Capriccio Italien (ausserhalb der Sinfonien) scheint mir auch dieser Thread interessant zu sein:

    Tschaikowsky: Orchesterwerke – Was sind eure Empfehlungen?


    *** Ich habe gerade mal wieder Capriccio Italien und gleich dahinter den fetzigen Slawischen Marsch mit Swetlanow gehört - in seiner Aufnahme (WARNER, 1992).

    :thumbup: Besser und mit mehr als diese beiden in dioesem Thread genannten Aufnahmen mit Swetlanow und Dorati kann es kaum gehen. Da stimmt vom Orchesterklang bis zur Tempowahl alles !


    Ich finde im Netz nur diese Warner-Doppel-CD für eine Abb nicht.



    *** Antal Dorati hat neben der überzeugenden Doppel-CD in Beitrag 35 noch einmal Capriccio Italien (zusammen mit der Referenzaufnahmen der Ouvertüre 1812 und Beethovens Wellingtons Sieg) mit dem London SO vorgelegt.

    Diese Aufnahme versprüht, genau wie Swetlanow, noch mehr russisches Feeling als die mit dem Detroit SO. Wie fetzig er er dann den Schluss mit einem Paukenwirbel abschliesst, lässt jeden Gedanken das da irgendwo Kitsch vorhanden wäre verblassen - :angel: Whow !

    Kaum zu glauben, aber wenn man diesen Presto-Prestissimo-Schluss mit Karajan vergleicht, dann wirkt dieser Schluss trotz Karajan´s tollem Gesamtansatz fast Müde und zu langsam; der Finalpaukenwirbel geht bei Karajan im Orchesterklklang zu sehr unter.

    Spieldauer Dorati / LSO = 14:44


    Diese CD gehört für einen Tschakowsky-Fan zum absoluten MUSS:


    Mercury, 1959 - 1961, ADD


    :love: Hammerklangqualität, die nie und nimmer diese Aufnahmedaten vermuten lässt.

    Lieber nemorino,


    genau wie Du bin ich überrascht, welche Resonanz (mit 33 Beiträgen in kürzester zeit) dieser Thread zu BIANCA hat. Und auch was alles als noch zur Sprache kam .. wie Listz-Les Preludes, wo ich nun wirklich null Zusammenhäng erkennen möchte.

    Ich hatte ja schon im Tschaikowsky 5-Thread von "Bianca" geschrieben ... das hattest Du warscheinlich gar nicht verstanden, weil Du offenbar den saublöden Schlager bis zu diesem Thread gar nicht kanntest.


    Ehrlich gesagt hatte mich für Jahre der Schlager auch abgehalten Capriccio Italien zu hören. Heute sehe ich das wieder anders und ich höre diese Gute-Laune-Musik wider ganz gerne. Der Grund sind die TOP-Aufnahmen, die ich davon habe:


    *** Auf jeden Fall kann ich Dir nur zustimmen das Karajan (DG, 1966) auf jeden Fall dazu gehört. Ganz tolle Int ohne den Schmalzfaktor zu sehr zu betonen !


    *** Mindestens genau so gut sind die Swetlanow - Aufnahmen.

    Die von Josef nachvollziehbar goutierte ältere von Melodiya habe ich als erste Aufnahme meiner Doppel-LP (Melodiya/Eurodisc) kennengelernt (genau wie bei Johannes Roehl, noch bevor ich den sch... "Schlarer" hörte).

    Auf CD habe ich die Swetlanow-Aufnahme (WARNER, 1992), die genau so gut mit gleichem Interpretationsansatz ist und exakt 15:00 dauert. Was soll Swetlanow auch später noch anders machen, als diese bewährte Aufnahme mit Biss und Verve ? Die russischen Blechbläser des Staatlichen SO der UDSSR sind astrein !



    *** Noch nicht erwähnt wurde der ausgezeichnete Tschaikowsky-Dirigent Antal Dorati.

    :angel: Die abgebildete Doppel-CD mit den wichtigsten Sinfonischen Dichtungen und sinf.Kurzwerken ist der Hammer an überzeugender Tschaikowsky-Interpretationen mit den Detroit SO und als positives Bonbon auch der ausgezeichneten Decca Klangtechnik.

    Die Spieldauer von Dorati = 14:47


    Capriccio Italien in einer Aufnahme, die jegliche Bedenken zu dem Stück wegwischen sollte:

    Decca, 1974 - 1978, ADD



    Weitere Aufnahmen mit Ormandy, Ozawa u.a habe ich erinnerungsmässig jetzt nicht präsent ... werde ich aber ggf mal nachhören.

    *** Ormandy (SONY) ist auch als Tschaikowsky-Dirigent nicht zu verachten - im Gegenteil. Seine Tschaikowsky-CD-Box mit weitestgehend allen Orchesterwerken ist eine Wucht --- Besonders das KK Nr.1 mit Joselson; Nr. 2 und 3 mit Graffmann zählen für mich zu eines der besten Aufnahmen.

    Da er aber bei Capricco Italien = 16: 42 braucht, wird mir sein Ansatz wohl weniger liegen.


    ----------------------------------------------------------------


    ^^ Noch eines möchte hier erwähnen, was ich im Gegensatz zu Capriccio Italien bei Tschaikowsky für wirklichen Kitsch halte:

    Die Rokkoko-Variationen ... ein Stück , dass ich mir einfach noch nie wirklich antun konnte ohne "Zahnschmerzen" zu bekommen. =O Schüttel ...

    Lieber Holger,


    Danke für Deine deutlichen Eindrücke, die einiges relativieren ...


    Es freut mich, dass auch bei Dir die Larrocha-Aufnahme so gut weg kommt, denn diese ist seit Ewigkeiten (hier in Beitrag 5 zuuerst erwähnt und damals gleich gegen ABM ausgespielt worden) immer noch meine Liebste:


    81BW5EvirkL._SS300_.jpg


    Decca, 1973, ADD

    Lieber Josef,


    Danke für Deine Mühe und die wichtigen INFOS in Beitrag 1, wie die Sinfonie NR.7 zu stande kam.

    Dies in allen Ehren ... aber für das Werk hatten wir bereits eine umfangreichen Thread (mit 16Beiträgen):

    Tschaikowsky Sinfonie Nr.7

    - bitte zusammenlegen -


    *** Hier noch einmal die Satzübersicht, damit man (in Kurzform) sieht woher die Sätze stammen; mit Spielzeiten in der TOP-Ormandy- Aufnahme:


    1. Allegro brillante (12:11) = praktisch die Orchesterversion des KK Nr.3 op.75, mit ein paar anderen Akzenten

    2. Andante (11:03) = des Andante aus Andante und Finale für Klavier und Orchester op.79

    3. Scherzo: Vivace assai (6:38)

    4. Finale: Allegro maestoso (7:39) = Orchesterversion des Finale aus Andante und Finale für Klavier und Orchester op.79


    SONY- 1958 (nur das VC) - 1976, ADD

    Lieber Wok und nemorino,


    Ihr solltet beim Thema bleiben. Hier geht es um Pianisten der Vergangenheit. ;) Nicht um die Quitschsolisten !

    8) Wenn ich ein OT-Thema aus einem Beitag aufgreife, dann kopiere ich das Zitat des Vorschreibers in einen entsprechenden Thread des Themas (hier: Lalo- Symphony Espagnole) und schreibe dort an richtiger Stelle weiter über das Thema.


    OT:

    Abgesehen davon ist die Stern/Ormandy auch mein Favorit neben der überragenden Igor Oistrach/David Oistrach-Aufnahme (Melodiya/Eurodisc) ... David Oistrach ist der Dirigent !


    *** Hier der LINK der zu Lalo führt: Lalo, Eduard: Symphonie espagnole op.21 (1873) und andere sinfonische Werke Lalos

    das Werk ist unsere Mühe wert

    JA, das ganze Werk mit allen drei Sätzen !

    :?:Ich wollte Dich, Karl mal fragen, ob Du dich inzwischen auch an den 3.Satz des KK G-Dur gewöhnt hast und ihn jetzt auch immer mithörst ?

    =O Anfangs hattest Du diesen ja immer ausgelassen, was ich so gar nicht nachvollziehen kann, denn nach dem herrichen 2.Satz ist der Finalsatz ein genialer Kontrast um das KK gekonnt abzuschliessen.

    Ich bin der Auffassung, dass Haitink die allermeisten seiner wirklich guten Aufnahmen erst im hohen Alter gemacht hat - fast ausschließlich im 21. Jahrhundert, könnte man meinen.

    Interessante Aussage, Josef, die ich überprüfen würde, wenn man das im 21.Jhd von Haitink eingespielte Repertoire nicht schon in absolut zufriedenstellenden Aufnahmen hätte !


    Ansonsten kann ich Deine Aussage, dass von den alten Studioaufnahmen tatsächlich "wenig hängen geblieben" ist, für mich auch gut nachvollziehen.



    :!:Mir ist aber neben den Liszt-Sinfonischen Dichtungen doch noch etwas mit Haitink eingefallen, das ich auch immer gerne gehört habe:

    *** Die beiden Doppel-CD´s mit den Schostakowitsch-Sinfonien Nr. 7 und 12, sowie 6 und 11 und die Einzel-CD der Sinfonie Nr.8 waren nach der LP-Ära meine ersten Aufnahmen auf CD. Natürlich war ich zuerst von der glänzende Decca-Klangqualiät positiv überrascht, sodass lange Jahre keine weiteren Aufnahmen folgten. TOP-Klang hat bei mir schon immer gezogen !

    Das hat sich dann nach dem Kauf von Roshdestwensky (Melodiya/Eurodisc) auf CD sehr schnelll relativiert und dann auch Kondraschin im genialen AULOS-CD-Remastering (die ich ja vorher schon auf der schrecklichen Kratzware ( = LP) in ungleich mieserer Klangquali hatte).


    :) Eines muss ich aber bezüglich Schostakowitsch hervorheben:

    Die Haitink-Aufnahme der Sinfonie Nr.8 mit dem Royal CGBO (DEcca) gehört bis heute (neben Kondraschin und Roshdestwensky) zu meinen liebsten Aufnahmen dieser Sinfonie. ;) Ja, Holger - da gibts kein Anti-Overemphasizing !


    Die Decca-CD mit den Schostakowitsch - Sinfonien Nr. 5 und 9 mit Haitink hatte ich mir dann vor ein paar Jahren aus Interesse zugelegt:

    Bei der Fünften finde ich bereits die ausgewalzt lange Spielzeit des 1.Satzes zum weglaufen ... und die Neunte hat auch nicht den Spielwitz und Biss, wie es Kondraschin, Roshdestwensky, Solti u.v.a. vermögen und selbst der "Schostakowitsch-Eigenbrödler" Bernstein liefert die Neunte mit Klasse.

    Wenn ich den Beitrag1 von Alfred aus dem Jahre 2015 früher gesehen hätte, wäre dann eine Antwort von mir gekommen.


    Für Leonard Bernstein (CBS/Sony, 1967) und Herbert von Karajan (DG, 1979) stellte die Zweite wohl eher eine Pflichtübung dar – sie spielten sie nur ein einziges Mal ein und dirigierten sie wohl nie im Konzert.

    :!:Auch wenn Beide (Karajan und Bernstein) die Sinfonie Nr.2 nie im Konzert aufführten, so finde ich Beide recht gelungen und sehe beide nicht als Pflichtübung:

    *** Bei Karajan (DG) habe ich das Gefühl, dass er das Werk aufwertet und gar nicht wie eine "frühe Sinfonie" aussehen lässt. Er gestaltet das Werk gross und ansprechend. Wie nemorino auch schreibt: "eine orchestral üppige, brillante Produktion".

    *** Bei Bernstein (SONY) lässt seine Emotionen spielen und gestaltet die Zweite ebenfalls packend und mit Biss.


    :thumbup:Keine Frage, dass von mir, wie auch von Dir Josef, die Swetlanow - Aufnahmen favorisiert werden.

    Grosssinfonisch mit aufregender Sidehitze und absolutem Biss gestaltet er in seinen beiden Aufnahmen Melodiya - 1967 und Warner - Live 1990 diese Zweite.

    Die von Dir immer wieder genannten EXTON/Canyon-Aufnahmen von Swetlanow befinden sich aus Preisgründen nicht in meiner CD-Sammlung ... die müssen klanglich noch einmal besser sein. Wenn der Preis mal stimmig ist kaufe ich die noch. Aber wenn man die beiden o.g. Swetlanow - Aufnahmen hat, ist man bereits interpretatorisch aufs Feinste ausgelastet.



    Mein persönliches Fazit:

    8) Wenn man einmal die ersten drei Sinfonien mit Swetlanow gehört hat, braucht man keine weitere Aufnahme mehr .....

    Andere als die genannten mit Karajan, Bernstein und Swetlanow habe ich auch nicht in meiner Sammlung übrig behalten, von den Sinfonien Nr. 1 - 3 ...


    Die von Josef gezeiget EXTON-Box der LIVE-Aufnahmen Tokyo 1990 habe ich in der Warner-CD-Box:


    WARNER, 1990 LIVE

    Der Witz ist wirklich gut! :D 65 Jahre als Dirigent gewirkt tritt der gute Bernard Haitink mit 90 Alters-Jahren ab!

    :/Oh ja, da habe ich mich in der Tat geirrt. Danke für den Hinweis, lieber Holger.

    Ich habe meinen Beitrag auch dahingehend geändert, damit meinen blöden Irrtum nicht noch einer lesen muss. Die "65" hatte ich mit Verwunderung in Norberts Beitrag aufgeschnappt.


    Du hast Recht,

    soweit ich es jetzt in Erinnerung habe, ist Haitink in meiner CD-Sammlung tatsächlich nur bei den Sinfonischen Dichtungen von Liszt (Philips) vertreten ...

    sind die Konzerte alle in dieser Box?

    Offenbar sind die Brahms - KK NR. 1 und 2 in dieser MONO-CD-Box enthalten.

    :!:Das KK Nr.1 mit Szell/ LSO und das KK Nr.2 allerdings mit Knappertsbusch / Wiener PH (MONO-Aufnahme 1958).


    Offenbar in Stereo präsentiert sich das KK Nr.1 auf dieser alten Decca-Doppel-CD (siehe Rückseite):


    Decca, 1962 / 1958, ADD


    Die sehr ausladenen Spielzeiten des KK NR.1 = 23:16 - 16:06 - 11:56 dürften mir, bei aller Fürsprache für Curson, nicht liegen. Wenn der 1.Satz länger als 21Minuten ist, kommt bei mir eher ein Abneigung auf.



    Nebenbei ... OT weil es nicht um Curson geht:

    Szell ist für mich der "Spiritus Rector" für die Brahms-Klavierkonzerte --- in den Aufnahmen mit Serkin und Fleisher (SONY) --- die Aufnahmen sind; genau wie ihr sagt, lieber Nemorino und Wok = herausragend ! ;) Und vom Tempo genau so wie ist es schätze !


    :angel:Mit der Rubinstein / Reiner - Aufnahme (RCA, 1954) schliesse ich mich Deiner Einschätzung an, lieber Nemorino ... das war meine Erste auf in einer RCA-Doppel-LP-Box mit dem KK Nr.2 unter Krips, von der ich geprägt wurde. Die habe ich heute natürlich auf RCA-CD !

    :) Eine weitere weitere gemeinsame Parallele.

    Das bestätigte er der niederländischen Zeitung de Volkskrant. Darauf bezieht sich auch die Facebook-Seite des SO des Bayer. Rdfs. und dort findet sich über zwei Ecken auch eine englische Übersetzung des Zeitungsartikels.


    Den Ruhestand hat er sich aber wirklich verdient, lieber Norbert! Besser ist es immer, im richtigen Moment freiwillig abzutreten! :)

    Dann könnte man vermuten, dass ernste gesundheitliche Probleme bei Bernhard Haitink der Grund sein muss.

    Auch mit 90 müsste man nicht abtreten, wenn vom körperlichen Zustand alles I.O. ist.


    :saint: Ich wünsche ihm alles Gute für seinen verdienten Ruhestand.