Beiträge von teleton

    Hallo nemorino,


    den sympatischen Musikliebhaber Harald Kral habe ich bei mehreren Tamino-Treffen in Bonn und Troisdorf kennengelernt. Seine Ausscheiden war ein schmerzlicher Verlust. Bei dem Treffen in Bonn hatten sich leider wenige Teilnehmer zusammengefunden. Da saßen wir mit 3-4 Leuten bei bestem Essen im Restaurant LESE in BN am Rhein zusammen. In Troisdorf im Chinagarten waren die Teilnehmer immer zahlreich vertreten, bei ebenfalls tollem Buffet.


    Ich werde mal in der nächsten Zeit ein weiteres Tamino-Treffen in Troisdorf, das wir jetzt Musikfreunde-Treffen nennen um dies nicht auf TAMINO alleine zu begrenzen, ggf . in Troisdorf anstossen.


    :hello:Ich lade Dich (und alle die aus der Gegend kommen) hiermit herzlich ein auch daran Teil zu nehmen, denn ich würde dich gerne mal kennen lernen.

    :D Dann kannst Du mir die Schumann 2 mit Ansermet auf CD mal mitbringen ....

    Wir werden das mit Thomas Pape, Herbert Henn und Klaus 2 aus Aachen mal exakt terminieren !

    Lieber nemorino,

    da muss man schon eine echter überschwenglicher Ansermet - Fan sein sich diese historischen MONO-Aufnahmen zuzulegen.


    Heute 2019 haben wir doch so viel ausgezeichnetes Soundmaterial in bester Klangqualität von diesem Material zur Verfügung, bei dem man auch von der klanglichen Seite genau beurteilen kann was abgeht.


    Die Schumann-Sinfonie Nr.2 mit Ansermet (Decca, 1965) soll mir eine der besten Aufnahmen dieses Meisterwerkes auch zunächst als YT-Datei ausreichen.

    Ich habe das Equipment diese auch klanglich in ansprechender Qualität mit Festplatte über meine Dolby Surround- Anlagen wiederzugeben.

    Die anderen Schumann-Werke auf der Decca-Doppel-CD habe ich in mustergültigen Aufnahmen (KK u.a. mit Fleisher/Szell) !

    Die Manfred - Ouvertüre kann ohnehin keiner besser als Bernstein/New Yorker PH (SONY) und klanglich famos und hochdramatisch Levine/Berliner PH (DG).



    Als letzte Neuanschaffung der Schumann-Sinfonien waren es bei mir die ausgezeichnete Aufnahmen in jeder Beziehung mit Dohnanyi / Cleveland Orchestra (Decca, 1984, DDD). Die liefern absolute Details mit einer frapierenden Durchhörbarkeit und einem ungebrochenen Hörspass. Von der Int auf den fantastischen Spuren George Szells. Was soll ich dann noch mit so einem Monokram ??? Das geht mir gegen jeden Strich !

    Diese scheiben werden mich begleiten in der nächsten Zeit.

    =O Dann hoffe ich Du berichtest mal von Deinen Hörerlebnissen, das würde mich schwer interessieren, denn diese Box hatte ich bereits vor Jahren schon gesehen ... aber ein Tarzan SO ähhh Tatarstan National Symphony sagt mir auch nichts ...

    kann ja brauchbar sein.

    Die Optik haben die "Melodiya-Füchse" immerhin so gestaltet, dass es wie die refererenzwürdige Kondraschin-Melodiya-GA aussieht ...

    Doch ich wiederhole: Ich habe keine Barenboim-Aufnahme kennengelernt, bei der man ein sog. "Aha-Erlebnis" gehabt hätte, wie z.B. bei zahlreichen Aufnahmen von Szell, Klemperer, Böhm, Karajan, Reiner oder Ansermet.

    Lieber nemorino,


    mir geht es ähnlich, ohne jetzt ein weiteres Werturteil abgeben zu wollen.

    Seine Beethoven-Aufnahmen und auch die KK mögen ja ausgezeichnet sein ... ;) aber davon hat man doch auch schon andere Favoriten vorliegen, sodass Barenboim obsolet wird ...


    Ich habe in meiner CD-Sammlung auch nicht viele Barenboim-Aufnahmen übrig behalten und schon einiges aussortiert --- Ravel - Orchesterwerke (DG) gehört u.a. auch dazu ...

    es ist einfach bei einer Barenboim-Aufnahme so, dass man in seiner Sammlung vom gleichen eingespielten Werk immer noch eine bessere Aufnahme eines anderen Dirigenten findet :pfeif:


    Herausragend gut empfinde ich seine Aufnahme der Saint-Saens: Sinfonie Nr.3 Orgelsinfonie mit dem CSO ... ;) ^^ aber mit dem CSO und Saint-Saens packender Orchesterpartitur kann man auch nicht viel falsch machen.

    Auch die anderen Saint-Saens-Werke mit dem Orchestre de Paris sind Klasse Aufnahmen - :) im Prinzip meine beste Barenboim - CD !


    DG, 1976, 79, 81, ADD/DDD



    :| Aber betrachten wir meine Aussage im 2.Absatz ... :P Ormandy mit Virgil Fox bleibt trotzdem der Hammer bei der Dritten !

    RE: Schumann. Sinfonie Nr.2


    Dank an nemorino für die Frage und Dank an Josef für den wiederholten Hinweis auf Ansermet !


    Angesichts meiner zahlreichen ausgezeichnete Aufnahmen der Schumann-Sinfonien (u.a. Karajan, Solti, Bernstein, Levine ...) und insbesondere der Zweiten, die genau wie bei Josef auch mein Steckenpferd ist, würde ich ehrlich gesagt nie auf die Idee kommen mir die Thielemann - Aufnahmen zulegen zu wollen; bei aller guten aber auch nicht überschwänglichen Kritik hier. Thielemanns ist in der Regel durch seinen überromantischen Ansatz einfach nicht mein Dirigent ...


    Leider enthält die Ansermet-Doppel-CD jede Menge Monoaufnahmen von Schumann-Werken, mit denen ich bereits bestens versorgt bin. Somit scheidet ein Kauf, den ich schon länger erwogen hatte nun nach genauer Abwägung für mich aus.

    :thumbup: Aber die Zweite in Stereo mit Ansermet (Decca, 1965) ist wirklich der Hammer.

    Wozu die CD ? ... ich habe sie mir heute endlich mal von YT heruntergeladen: Die Paukenstellen sind, wie bei den Beethoven-Sinfonien mit Ansermet sehr präsent und gehen beim Hörgenuss total unter die Haut ! :saint: Den Finalschluss hat man selten mit soviel "schwingenden Paukenfellen" gehört.

    Dass diese Josefs Lieblingsaufnahme ist, kann ich nachvollziehen ... könnte auch meine werden, wenn ich sie mal richtig in Gänze gehört habe.


    Ich habe auf YT auch mal bei Thielmann reingehört ... na ja ... was soll ich bei der Ansermet-Int noch mit Thielemann ? :untertauch:

    Die Römer spielen halt ordentlich, die Engländer spielen brilliant! That's the difference.

    Das ist genau mein Eindruck, den ich von diesen italienischen NAXOS-Aufnahmen bisher auch hatte. Ich habe die drei CD´s mit den Casella-Sinfonien und verschiedenen Orchesterwerken.

    Keine Frage die Noseda-Aufnahmen (Chandos) sind in allen Fällen vorzuziehen.

    8) Danke für Deine Antwort - aber ich warte bis Chandos auch das Cellokonzert vorlegt ! So dringend muss ich das nun auch nicht haben.

    RE: Barenboim / Rubinstein mit den Beehoven _KK

    Ich kaufe ja selten ungehört CDs, aber angesichts der Lobeshymnen auf diese Aufnahmen und da ich ein großer Freund von Multikanal-Surround-Aufnahmen bin, habe ich zugeschlagen und alle 3 SACD bestellt.

    Hallo Bertarido,


    das wäre mir nun für die 3SACD doch zu teuer gewesen. Dazu habe ich schon zu viele KK-GA, die mich vollends zufriedenstellen - u.a. Gilels ...

    Die SACD klingen bestimmt besser als die laut Kritik offenbar schlecht abgemischten Analogaufnahmen auf den herkömmlichen CD´s.

    :hello: Ich bin jedenfalls gespannt auch auf Dein Urteil über Aufnahmequali und Int !

    Smetana: Mein Vaterland mit Smetacek


    Die Aufnahme ist soweit sehr gut.

    Nötig wäre der Kauf allerdings nicht gewesen, denn Karel Ancerl / Tschechische PH (Supraphon) bleibt auch hier unerreicht ... und TABOR ist hier im Vergleich fast ein müder Abklatsch zu dem was Ancerl hammermässig bietet.


    Insgesamt gefällt mit sogar die klangstarke DG-Aufnahme mit Levine / Wiener PH besser ... auch beim Tabor.


    61nuAkL6d-L.jpg

    Supraphon, 1980, DDD

    Danke für die Abb der DUET-Doppel-CD an nemorino und Fiesco für die Vorderseite mit der richtigen Kauf-Quelle.

    Das man zum Suchen "Great VC" eingeben muss, darauf war ich nicht gleich gekommen.


    =O Ich verstehe nicht, dass Sony oder vorher CBS diese Hammeraufnahme des Bruch-VC 1 nicht auch auf CD herausgebracht haben.

    Diese DUET-CD lässt ja optisch nicht gerade eine Referenzaufnahme erahnen. Der heutige Amazon-Direkt-Preis ist aber, gemessen an dem was geboten wird, angemessen hoch - aber gebraucht schon für einen Bruchteil ab 0,62€ zu haben ... da sage ich nur zugreifen (@ nemorino) und während des Hörens staunen !

    :angel: Besser habe ich diesen "Brüller" nie gehört ( und Mendelssohn und Dvorak; hier tatsächlich mit Ormandy und Stern, sind auch TOP).


    ----------------------


    Ich höre gerade die Bruch Sinfonie Nr.2 in der Aufnahme mit dem Wuppertal PO / Gernot Schmalfuss (MDG), die laut Josef tatsächlich sehr gut ist. Klangtechnisch im Forte etwas unpräzise (wenn die Pauken grollen), aber insgesamt dennoch gut. In den schnellen Sätzen 1. und 3 geht abwechlungsreich die Post ab, der 2.Satz Adagio ist etwas zu langatmig geraten ... na ja, die ganz grosse Sinfonik der Romantiker ist das nicht - aber insgesamt OK.


    MDG, 1999, DDD

    Lieber nemorino,


    Deine Worte zur Heifetz-Aufnahme der Schottischen Fantasie machen mich neugierig, denn Heifetz steht genau für das, was ich schätze = schmackes !


    Die von Dir abgebildete CD der Mendelsohn und Tschaikowsky - VC ist meine absolute Lieblings - CD für das Mendelssohn - VC. Doch hast Du dich geirrt, denn da ist ja nicht das Bruch VC 1 drauf !

    :D Doch habe ich mich mit Ormandy trotzdem auch geirrt.


    :!:Ich habe eine nicht mehr erhältliche Doppel-CD von DUETT (dort steht kleingedruckt SONY drauf) mit den VC von Bruch, Mendelssohn, Dvorak. Gekauft bei der Kaufhalle Siegburg für damals 5,-DM.

    :saint: Das Bruch VC 1 wird hier in der genialen Aufnahme mit Francescatti / New Yorker PH / Thomas Schippers (CBS, 1962) gespielt - die meine ich !

    Ich kann keine Abb dieser DUETT-Doppel-CD finden (es ist nicht die blaue Doppel-CD von SONY Masterworks Heritage, denn dort sind nur Mono-Aufnahmen enthalten).

    Deshalb bilde ich hier die LP-Version ab:


    51eSJlj6Q1L.jpg

    CBS, 1962 (Bruch VC1) auf LP


    Ausser der von mir genannten DUETT-Doppel-CD scheint diese tolle Aufnahme des VC 1 offenbar gar nicht bei SONY/CBS auf CD erschienen zu sein - ein Riesenfehler der Plattenindustrie !?! Oder irre ich mich, dass es neben der von DUETT doch noch eine weitere CD-Ausgabe gibt ?

    Nun mal wieder zusammen mit nemorino zurück zum Thema Mendelssohn - Sinfonie Nr.4 !

    =O Seit Beitrag 63 - 75 geht es grösstenteils um Beethoven Tripelkonzert ...




    Wenn ich meine zahlreichen Aufnahmen aus den vergangenen Jahrzehnten zusammenfasse, so bleiben 4 Aufnahmen für die Italienische übrig, die ich an die absolute Spitze stellen würde:

    1. Szell / Cleveland Orchestra (SONY)

    2. Dohnanyi / WPO (Decca)

    3. Maazel / Berliner PH (DG)

    4. Solti / CSO (Decca)


    ;) Karajan (DG) ist bei mir bei den Sinfonien Nr. 3 und 5 an der Spitze ! Die Sinfonie Nr.4 in seiner DG-GA enthalten und für meine Vorstellungen "zu nobel".

    8) Alles Andere an CD-Material für die Italienische ist bereits weitergegeben / entsorgt / verramscht !

    RE: Brahms KK Nr.1 mit Rubinstein / Reiner (RCA, 1957)

    Lieber nemorino,


    ich war eine Woche im Spätsommerurlaub in Mittenwald - daher erst heute meine Antwort:

    :) Der teleton ist immer mal "auf jück":


    Es war mir ein wichtiges Anliegen diese wunderbare Aufnahme des KK Nr.1 auch auf CD zu besitzen, denn ich hatte schon bei meinen ersten LP´s die braune Doppel-LP-Box mit dem KK Nr.2 (hier unter Krips).

    :hail: Solche Erstaufnahmen in dieser famosen Qualität haben mich als Klassikfreund auf ewig geprägt.


    Im Jahre 2013 hatte ich mir dann die abgebildete CD gekauft, von der ich auch im entsprechenden Brahms-KK-Thread berichtet hatte.

    Neben Serkin / Szell (SONY), Fleisher / Szell (SONY) und Pollini / WPO / Böhm (DG) ein MUSS für das KK Nr.1.

    Da kommen dann auch neuere Aufnahmen, die ich getestet und nie behalten habe, einfach nicht mehr heran (bei allem Wohlwollen auch nicht die geschätzte und mir vorliegende mit Freire / Chailly (Decca, 2006) ...


    RCA GOLD SEAL, 1957, ADD

    RE: Schottische Fantasie op.46


    Hallo nemorino,


    die Schottische Fantasie habe ich tatsächlich nur in einer Aufnahme und zwar (siehe Abb) mit Zubin Metha mit Itzhak Perlman als Solist.

    Diese Aufnahme stellt mich seit weit mehr als einem Jahrzehnt vollends zufrieden.

    Auch die VC Nr. 1 und 2 sind unter unserem geschätzen Bernhard Haitink (Nr.1) und Metha (Nr.2) auf der EMI-CD sehr gut gelungen.

    In diesem Thread soll es ja nicht um das allbekannte VC Nr.1 gehen, aber meine Favoriten-Aufnahme wird wohl auf ewig immer Francescatti / Ormandy (SONY/CBS; 1962, ADD) bleiben, von der ich von Anfang an geprägt wurde (bereits früher auf LP).


    Musikalischer Gehalt bezüglich der Schottischen Fantasie "hin und her", aber ich finde, der "Brüller" VC Nr.1 ist bei Bruch wirklich nicht mehr zu toppen. Das ist so was von musikalisch und fetzig, sowie eingängig, das es nicht ohne Grund Bruchs beliebtestes Werk ist !


    91hHUZ0fApL._SL300_.jpg

    EMI, 1984/1988, DDD



    *** Die MDG-CD mit dem VC Nr. 3 und der Sinfonie Nr.2 mit dem Wuppertal SO-Schmalfuss, die laut Josef bei der Sinfonie Nr.2 (MDG Gold - Abb in Beitrag 13) so erstklassig sein soll, habe ich aus meiner Erinnerung noch nie gehört :untertauch: (stammt aus einer Sammlungsübernahme von 2008).

    Das werde ich in den nächsten Tagen mal nachholen; auch um festzustellen ob die Sinfonie Nr.2 tatsächlich noch besser ist als in der Sinfonien - GA mit dem Gürzenich Orchester Köln/Conlon (EMI - Abb in Beitrag 1) !


    Auf der dort abgebildteten EMI-Doppel-CD ist auch das fantastische Konzert für 2Klaviere und Orchester enthalten, auf das ich in diesem Thread wiederholt hinweisen möchte. Es wird von Berkowsky & Twining / LSO / Antal Dorati in kongenialer Weise wiedergegeben. Ein tolles Werk, das ich persönlich nach dem VC Nr.1 an die 2.Stelle für Bruch setzen würde !

    Danke Mschenk für die Blumen für Webern,


    aber das wird nix. Schuberts Rosamunde habe ich in den sehr guten gesangsfreien Versionen mit Karajan (EMI) und Levine (DG). Das sollte reichen !

    Und statt Webern verbringe ich meine wertvolle Hörzeit lieber mit anderen geschätzten Komponisten ...


    Ich hatte mir schone vorher gedacht, das eine positive Antwort für Webern von KSM kommt, denn der ist offenbar zuammmen mit Dir der Einzige der dieser "Musik" etwas abgewinnnen kann.

    RE: Langgaard

    Mir kommt es so vor, als klänge Richard Strauss hie und da durch die Tonfolgen des Blechs oder die leicht dissonanten Klänge im Streicher- oder Holzbläsersatz. Herrlich! Und vielschichtig. Und anders. Und oft einfach richtig schön.

    Übrigens: Paukenfans kommen bei Langgaard auch auf ihre Kosten.

    Klang: sehr gut. Orchester: sehr gut. Repertoirewert: 10/10 (für mich).

    HalloAccuphan,


    ja, Langgaaard gefällt mit auch. Allerdings finde ich die Aufnahmen der Sinfonien Nr. 4-6 mit Neeme Järvi (Chandos) noch besser, als die Dausgaaard -Aufnahmen. Die von Dir abgebildete Sinfonien _GA mit Dausi habe ich als Einzelaufnahmen komplett vorliegen.


    Chandos, DDD


    Das ist für mich die beste Langgaard-CD auf dem Markt. Neeme hat gewusst warum er die Sinfonien Nr.4 - 6 auswählte !

    RE: Dorati


    :jubel: Die Dorati-GA (Newton) gehört auch für mich zu den schlüssigsten Brahms-Aufnahmen der Sinfonien (siehe Abb Beitrag 87 von moderato).

    Das straffe Tempo bei Dorati ist ohnehin ganz auf meiner Wellenlänge. Ich war nach dem Kauf vor ein paar Jahren, den ich zunächst wegen meiner vorliegenden Brahms-Sinfonien-GA für unnötig gehalten hatte, unglaublich positiv überrascht. Auch die klanglich etwas schwäche Aufnahme (rauscht etwas) der Sinfonie Nr.2 mit dem Mineapolis PO ist der Hammer ! Die anderen Sinfonien sind mit dem LSO eingespielt.


    Newton, 1959 (1.), 1963 (3.und 4.), 1957 (2.), ADD



    8) Nichts gegen Kempe, aber diese Dorati-Aufnahmen gefallen mir eindeutig besser.

    RE: Kempe


    Die Brahms-Sinfonien mit Kempe mit den Münchener PH besitze ich in einer trotzdem recht gut aufgemachten Billigausgabe von artetone.

    Ich war auch überrascht vom interpretatorisch hohen Niveau dieser Aufnahmen von 1975.


    Leider ist die artetone-Ausgabe von LP´s abgekupfert, was klangtechnisch keine Offenbarung bedeutet. Sogar mit Kratzgeräuschen !

    Da steht dann auch noch frech drauf: 24Bit/96kHz-Remastering.


    Angesichts meiner zahlreichen TOP-GA der Brahms-Sinfonien muss ich nun nicht noch eine der anständig abgemischten anderen CD-Ausgaben der Kempe-GA haben, die moderato abgebildet hat. Irgendwann muss mal Schluss sein !


    :| Bei mir ist es diese Ausgabe in Buchform, die ich nur aus technischen Gründen nicht empfehlen kann:


    artetone, 1975, ADD

    Gut, Josef und Stimmenliebhaber,


    mit der Fra Diavollo - Ouvertüre, den beiden Weiteren und auch mit der Ouvertüre zu La Muette de Portici, die ich auf der Fantastique-CD mit Markewitch tatsächlich habe, werde ich mich mal beschäftigen. =O Da bin ich wohl einer falschen Annahme über Auber aufgesessen.

    :hello:Dank Euch Beiden für die Hörhinweise.



    Etwas später ...

    <3 Keine Frage, ich habe die Ouvertüren gehört und die Musik gefällt mir gut.

    Die Auber-Ouvertüren erinnern mich im Grundgehalt etwas an die Suppe-Ouvertüren, die ich bereits als Kind auf einer Europa-LP meiner Eltern oft auf dem Plattenteller hatte, wenn ich alleine war. So zu sagen der Beginn meiner Klassiklaufbahn.

    Nun gut, schöne Musik mit Unterhaltungswert, die ich mir auch in Kurorchestern der Badeorte vorstellen könnte.

    Eine Auber-CD ist aber bei allem Wohlwollen bei mir nicht in Planung.

    Mit der 2.Reihe für Auber bin ich aber auch voll einverstanden, was keine Abwertung bedeutet.

    :* Tamino hat es durch Eure Hinweise geschafft mich von einem weiteren Komponisten zu überzeugen, von dem ich sogar unbewusst etwas auf einer CD hatte ... das hatte ich total vergessen, denn gehört habe ich die Stummen von Portci-Ouvertüre mit Markewitch tatsächlich schon einmal.

    Die zwei Webern-Threads haben ja inzwischen über die Jahrzehnte wenig Resonanz (der Andere hat mal gerade 3 Beiträge) ... wenn man sich die Kompositionen Weberns vor Augen und Ohren hält kann ich dies auch voll nachvollziehen.


    Weberns Werke werden ja als "grosse Kompositionen" der Wiener Schule des 20.Jhd "verkauft".

    Mag ja sein, dass für manche Komponisten und Dirigenten dieser Anspruch erfüllt wird. Immerhin hat auch Karajan sich mit den Stücken befasst. Laut Edwin aber nur mit einer tollen Leistung des Herunterbuchstabierens ... ;) was soll man mit dieser Musik auch sonst machen ...



    Ich habe mich heute gefragt, warum ausgerechnet bei James Levine in seiner DG-Box The Art of James Levine die Sechs Stücke für Orchester op.6

    enthalten und zusammen mit Berg und Schönberg-Stücken auf einer CD versammelt sind.

    Jedenfalls hörte ich gerade eben die Sechs Stücke. Im 2.Satz Bewegt ging ja mal dramatisch die Post ab, aber sonst sitze ich da und höre eine mathematische Abfolge von Tönen, die mir absolut nichts bringen. Langeweile ohne Ende über lange Strecken.

    Man hört, dass die Musiker mit Akribie und genauer Präzision dabei sind, doch berührt mich das gar nicht. Da sind keine nachvollziehbaren Melodien, einfach spannungslos ... da ist im Endeffekt nichts, was mich reizen würde dieses Webern - Werk noch einmal auf zu legen.


    Jetzt wurde es plötzlich bei Hördurchgang intensiver mit einem Touch Spannung ... nein, das war nun auf der CD schon der Schönberg mit den Fünf Orchesterstücken op.16 ... aber nur der Anfang, denn ansonsten geht es so nichtssagend weiter, wie bei Webern.

    Wenn ich für so ein Konzertprogramm Geld bezahlen müsste würde ich mich schön vera... vorkommen und mich ärgern.


    :( Wiener Schule - nix für den teleton !



    :?: Wie denkt Ihr darüber ?

    Er vermeidet die Extreme eines Solti, Kubelik, Bernstein oder Kondraschin

    Siehst Du, lieber Norbert

    und das wäre für mich ein Grund auch lieber die von von Dir zitierten Dirigenten auszuwählen.

    Mahler 6 mit Solti (Decca) ... für mich ohnehin das non plus ultra !

    Hallo Josef,


    da kann man mal sehen wie unterschiedlich die Schwerpunkte bei den Klassikhörern verteilt sind.

    Von den ersten fünf Komponisten, die Du nennst, habe ich bis auf die Namen noch keinen Ton gehört ... ggf beim modernen Egk (ohne vom Hocker zu fallen) mal reingehört ...


    Das Leben ist zu kurz alles wirklich intensiv erfassen zu können. Mit Barockmusik habe ich es ja ohnehin nicht so ...

    Wenn Stimmenliebhaber zum Beispiel Auber in der 1.Reihe sieht, dann wird der bei unserem (meinem und SLH) absolut konträren Musikgeschmack wohl eher nichts für mich sein.

    So hat eben jeder seine Schwerpunkte.



    :) Aber Ottorino Respighi gehört auch zu meinen Lieblingen ... da zeigt sich, das 10Komponisten für die Auswahl der Lieblingskomponisten gar nicht ausreichen. Bei mir persönlich steht Respighi ohnehin in der 1.Reihe !

    :love: Wenigstens den William Walton haben wir beide gleich.

    Lieber nemorino,


    im D.Harding-Thread hatte ich ja nur ganz kurz angerissen 3Favoriten als Vergleichsoptionen zu Harding angegeben.

    :saint: Klar gehören die Karajan-Aufnahmen (DG) auch dazu; bei der Sinfonie Nr.3 ganz besonders als eine der Besten die mit den Wiener PH (Decca, 1961).


    Ja, Fritz Reiner ist sicher auch eine ganz grossartige Aufnahme der Dritten Brhms.

    Mit Reiner habe ich die fabelhaften Brahms-Aufnahmen des VC mit Heifetz und KK1 mit Rubinstein.

    ** Bei soviel vorliegenden Brahms-Sinfonien-GA bei mir ist diese mit der Sinfonie Nr.3 aber tatsächlich durchgegangen. Das mag sicher mit dem AD 1957 zu tun haben, bei dem ich in der Regel nichts berauschendes erwarte. Wenn Du sagst, die ist auch klanglich astrein, so ist das wiedereinmal der RCA-Living Stereo - Aufnahmetechnik zu verdanken, bei der es ein Gewinn gewesen wäre, wenn sich alle anderen Label damals Ende der 50er alle ein Beispiel daran genommen hätten.

    Wenn mir diese Reiner - Brahms 3-CD mal preiswert über den Weg läuft, lasse ich sie mit Sicherheit nicht liegen !

    Ich habe mit Daniel Harding nur eine CD mit den Brahms-Sinfonien Nr.3 und 4 (ERATO).

    Da diese CD in keinester Weise ein Konkurrenz zu meinen Favoriten (Solti, Szell, Levine, Bernstein, u.a.) darstellt, steht diese bei mir zum Verkauf ...

    Wenn man von Lieblingskomponisten redet, dann gehören die bei mir nicht in die 2.Reihe, sondern stehen ganz oben in der allerersten TOP-Reihe.


    Aber ich weis ja was gemeint ist = die allgemeine Einteilung in die Sparte 1. und 2.Reihe.


    Hier meine Kandidaten der 2.Reihe, ;) die bei mir aber zur 1.Reihe gehören:

    1.) Aram Khatchaturian

    2.) Andrei Eschpai

    3.) Eduard Tubin

    4.) Bohuslav Martinu

    5.) Alfredo Casella

    6.) Einar Englund

    7.) William Walton

    8.) Aaron Copland

    9.) Samuel Barber

    10.) Leonard Bernstein


    Kein Frage für mich, das Sibelius, Bartok und Prokofieff auch allgemein in die 1.Reihe gehören und in diesem Thread im Prinzip nicht auftauchen dürften.

    :thumbup::!:Mein Nominierungen sind alle aus dem 20.Jhd !

    Lieber nemorino,


    Du solltest nicht gleich resignieren, wenn keine Antworten zu Deiner Vorstellung der Ballettmusiken (CD in Beitrag 100) kommen. Das ist von Dir alles interessant zu lesen, ohne dass man dazu gleich eine Antwort parat hätte. Ausserdem gibt es gerade von diesem Repertoire unglaublich gute Alternativen ... mir reichen davon zum Beispiel meine Ormandy-Aufnahmen ... ;) Ausserdem ist Sommer und da hat man auch nicht so viel Zeit.


    Ansonsten steht Ansermet auch bei mir ganz hoch im Kurs mit zahlreichen CD´s.


    :!:Herausragend sind auch seine Interpretationen der Honegger - Sinfonien.

    Die Dritte mit seinem Orchester (ODLSR) ist bereits eine Ansermet-Aufnahme auf Decca, die mich geprägt hat (bereits auf LP).

    :saint: Von ganz anderem Kaliber gelingt ihm dann aber seine total unbekannte Aufnahme der Honegger 3 auf dem Label Orfeo mit dem Bayerischen RSO von 1966, wo er sich von einer ganz anderen Seite zeigt. Unglaublich, welche nie gehörten Einzelheiten und welche expressive Modernität er aus dieser Partitur herausließt und zum klingen bringt !


    Eine Aufnahme der Dritten, die man gehört haben muss - der Wahnsinn:


    Orfeo, 1966, ADD


    Nebenbei:

    Auch seine Brahms 3 ist dort 1966 ausgezeichnet gelungen.

    Seine früher eingespielten Brahms-Sinfonien auf Decca aus frühster Stereozeit, wären mir (:!:bei der vorliegenden Konkurrenz von Brahms-Aufnahmen) einfach technisch von der Aufnahmequalität zu antiquiert.

    Ich hatte in der TV-Zeitschrift auch gesehen, dass am Samstag 24. August 2019 dass Antrittskonzert von Kyrill Petrenko auf RBB gezeigt wurde.

    Da habe ich mir gedacht (bei aller Wertschätzung für die Neunte): :S Muss es denn schon wieder Beethovens Neunte sein ? Die wird doch an allen Ecken und Enden und zu jedem Anlass immer wieder und überall gespielt.

    :) Andererseits ist die Auswahl einer Beethoven-Sinfonie zu Beethovens 250.Geburtstag von Kyrill Petrenko schon sehr angemessen und passend ... ich hätte allerdings die Fünfte oder Siebte genommen ...

    :huh: Wenn ich die Meinungen von Euch lese, dann habe ich wohl offenbar nicht so krass viel verpasst, wenn ich dieses LIVE_Konzert "Event" nicht gesehen habe ... ???


    Denkt man an Paavo Järvis Antrittskonzert von 2010 beim Orchestre de Paris zurück, in dem die Sibelius-Sinfonie Nr.2 das Hauptstück war, so denke ich an eines der packensten Konzertereignisse der letzten Jahrzehnte zurück. :hail: Was war das für ein Wahnsinn.

    :thumbup:So stelle ich mir ein Antrittskonzert eines Dirigenten vor !


    Nebenbei: Diese Aufnahme habe ich als CD-R meiner hoch empfehlenswerten Sibelius-Sinfonien-GA mit dem Orchestre de Paris / P.Järv (RCA, 2012-16) beigefügt. Dort ist die Zweite weit "normaler" als der Hammer in Paavos Antrittskonzert.