Beiträge von teleton

    Rhapsodia espagnola für Klavier und Orchester (orch. Halffter) (1887)


    Natürlich darf man bei Albeniz die Pianistin Allica de Larrocha, die ohnehin einer der wichtigsten Solistinen der Klavierwerke ist, nicht vergessen.

    Ein glänzende Aufnahme dieses tempramentvollen spanischen Werkes findet sich auf folgenden CDs mit Rafeal Frühbeck de Burgos / LSO / Alica de Larrocha:


    Preiswert in der Ecipse -Edition:

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    Decca, 1983, DDD


    Oder auch in anderer Kopplung bei Decca mit Rafael Frühbeck de Burgos:


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    Decca, 1983, DDD



    Die Rhapsodia espagnola basiert auf einer Zusammenstellung mehrerer spanischer Tanzmusiken, die der Komponist Christbal Halffter gekonnt orchestral in Szene setzte. Dazu traumhaft mit Elan Alica de Larrocha am Klavier.

    :love: Hörspass von knapp 18Minuten !

    Klavierkonzert Nr.1 "Concierto fantastico" op.78 (orch. Trayter)

    Iberia - Suite (orch. Arbos)
    Navarra (orch. Arbos)

    Catalonia - Suite Populaire


    Lieber Josef und Holger,


    ja die von Euch genannten CDs sind ebenfalls wichtige Quellen für weitere Aufnahmen von orchestrierten Werken.

    Für mich kommt, die Chandos CD mit Mena und die von Holger gepostete nicht unbedingt in Frage, weil die enthaltenen Werke bei mir bereits in anderen Aufnahmen unter Batiz abgedeckt werden.


    Dazu gehört die ASV-CD, die Josef im Vorbeitrag mit Enrique Batiz oben zeigt. Leider ist auf der gezeigten nur ASV mit dem Stte of Mwxico SO nur die Iberia-Suite (5Sätze, orch. Arbos), Navarra (orch. Arbos) und noch einmal die Suite Espagnola (orch. Frühbeck de Burgos) enthalten; nicht aber das KK.

    Genau diese 3 Werke sind auf meiner IMG-CD mit Enrieque Batiz / (hier mit dem ) LSO auch enthalten - dazu aber noch das Klavierkonzert Nr.1 op.78 (1887) mit Aldo Ciccolini / Royal PO / Enrique Batiz und die Catalonia - Suite Populaire .


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    IMG Records, 1994, DDD


    Das romantische Klavierkonzert Nr.1 von 1887 liegt stilistisch zwischen Tschaikowsky und Rachmaninoff und hat in klassischer Form drei Sätze:

    Allegro ma non troppo - Andante-Presto - Allegro

    Es kommt virtuos mit Pepp und Schwung.


    Enrique Batiz lässt sein mexikanisches Temprament voll für diese spanischen Werke einfliessen und liefert ein kurzweiliges Hörvergnügen mit Schwung, Pfeffer und Pepp.

    Das wird schon bei der Iberia - Suite (orchesteriert von Arbos) deutlich, wo die 5 zündensten Sätze gespielt werden:

    Evocacion

    El corpus en Sevilla

    Triana

    El pureto

    El albaicin


    ---------------------


    Ich wollte mir vor vielen Jahren die ganze Iberia - Suite (alle 5 Bücher) in orchestrierter Form als Ergänzung zulegen. Habe zu der Naxos-Aufnahme mit dem Moscow SO / Ogor Golovschin (orch. Breiner) gegriffen. :( Ich möchte diese CD gar nicht abbilden, voller Reinfall, denn so ein fader Langeweiler hoch 3 ist mir selten untergekommen. Dazu schlecht orchestriert; wirkt leienhaft und dünn. Welch ein farbiger Unterschied zu den 5 Sätzen die der Albeniz-Freund Arbos dagegen ablieferte !

    Lieber Axel,


    die Schostakowitsch - Sinfonien - GA mit Barshai / Kölner WDR SO , der ein Freund von Schostakowitsch war, kann ich Dir voll empfehlen. Im Prinzip könnte man alleine mit dieser schon zufrieden sein ! DA stimmen auch für mein Gefühl die Temporelationen. Das Kölner RSO gibt alles und klingt sogar gefühlt russisch ...


    Rostropowitsch, ebenfalls ein grosser Freund von Schostakowitsch, sollte eigentlich auch stimmig sein ... mir gefällt aber bei ihm das wahnsinnnig zerdehnte Tempo ganz und gar nicht; das ist noch schlimmer als bei der Kitaenko GA.

    Rostropowitsch habe ich auch nicht empfohlen, sondern (nicht zu verwechseln) Roshdestwensky (Melodiya/Eurodisc).

    Sanderling ... sicher auch OK, aber nicht durchgehend mein Favorit.


    Die beiden Gesangssinfonien Nr. 2 und 3 schätze ich weniger und höre diese aus meinen GA äusserst selten, bis nie ... und wenn es denn mal sein muss, dann lasse ich mich eigentlich nur von Roshdestwensky "wegpusten". Das ist der Wahnsinn und auch für mich tatsächlich begeisterungswürdig, wie Roshdestwensky dort "aufreht".


    Die Fünfte ist mit Kondraschin, Roshdestwensky, Bernstein und auch Barshai nicht nur TOP, sondern der Hammer !

    Die Fünfte in der sehr gut klingenden Aufnahme mit Haitink (DEcca) habe ich gerade erst abgesetzt - er zerdehnt den ersten Satz auf über schreckliche =O 17Min (:thumbup:Kondraschin braucht saubere 13,37 !!!).

    Die Achte mit Haitink ist hingegen von den Westaufnahmen eine der Besten ! ^^ Der dritte Satz ist quasi für teleton komponiert ...

    Suite Espagnola (arr. Rafael Frühbeck de Burgos)


    Die Suite Espagnola op.47 (1886) besteht aus 8 Klavierstücken, die je Satz eine bestimmte Gegenden/Orte seines Heimatlandes beschreiben.

    Rafeal Frühbeck de Burgos entschied sich bei der Orchestration den letzten der 8 Sätze "Cuba" durch einen der 5 Stücke aus Albeniz Cantos de Espana op.232 = Cordoba zu ersetzen.


    Die 8 äusterst kunstvoll und farbig instrumentierten Sätze:

    Castilla

    Asturias

    Aragon

    Cadiz

    Sevilla

    Granada

    Cataluna

    Cordoba


    :love: Meiner Meinung gelang Burgos ein orchestrales Meisterwerk, das viel zu wenig Beachtung findet. Hörspass und Hörfreude und spanisches Temprament

    8) Mir persönlich gefällt die Suite Espagola in der Orchestzerfassung besser als so manche schlecht umgesetzte orchestrale Fassung der 4 Bücher der Iberia Suite ...

    Das Werk habe ich auf dieser genialen CD mit de Fallas Ballett Der Liebeszauber entdeckt:


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    DECCA, 1967/68, ADD



    *** Als nächstes Folgt das Klavierkonzert op.78, das auch nicht von Albeniz selber orchestriert wurde.

    In den beiden Albeniz - Threads zu seinem bekannten Klavierwerk Iberia - Suite und allgemein zu seinen Klavierwerken ist oft von den entsprechenden Orchesterfassungen von Iberia und der Suite Espagnola die Rede. Da diese Beiträge im Forum der Klaviermusik enthalten sind, wird keiner die entsprechenden Orchestermusik finden.


    Alle bekannten Werke und somit Albeniz Hauptwerk besteht auch nur aus Klavierwerken.

    Dass diese sich zur Orchestration anboten, hat nicht nur Maurice Ravel erkannt, der diese Aufgabe u.a. dem spanischen Dirigenten und Komponisten Enrique Fernández Arbós überlassen hatte.


    :!: Hier soll es um die entsprechende Orchestermusik von Albeniz in der Form dieser Orchesterfassungen der Klaviermusik gehen !

    Sinfonie Nr.1 (1894-95)


    Josef hatte zur Sinfonie NR.1 vor ein paar Tagen bei TAMINO geschrieben "eine der schönsten russischen Sinfonien" . Ich kann den Beitrag nicht mehr finden.


    Jedenfalls hat mich dieses Zitat veranlasst, die Kalinnikov 1 nach vielen Jahren wieder einmal zu hören.

    Natürlich in der genialen Aufnahme mit Swetlanov.

    Wirklich eine schöne klassische russische Sinfonie, die kurzweilig und mit folkloristischen Melodien voll gespickt ist und fulminat endet.

    :love: Auch meine Hörempfehlung - diesesmal auch für reine Klassiker.


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    REGIS, 1975, ADD

    Es gibt sie noch, die echten Entdeckungen großartiger Werke. Als E. J. Moeran 1950 überraschend starb, war seine etwa 1939 begonnene zweite Symphonie noch unvollendet.

    Leider ist die CD der Sinfonie Nr.2 derzeit nirgendwo verfügbar. Auch meinen Dank für den Hinweis, lieber Josef.

    Da werde ich erstmal mit YT zufrieden sein müssen.


    Ich habe und schätze auch nur die Chandos-CD aus Beitrag 1 mit der Sinfonie Nr.1 ........

    Freut mich lieber Axel, dass die Schosty-Sinfonien so gut bei Dir ankommen.

    Egal in welcher Aufnahme, da wird bereits dieser tolle Geniestreich des damaligen Studenten Dmitri = die Sinfonie Nr.1 absolut überzeugen, zumal wenn man sie zum ersten Mal hört. An die Int kann man sich ja gewöhnen. Und dann noch bei Kitaenkos ausgezeichenter Klangqualität.


    8) :saint: Aber wenn ich die Int mit Kondraschin (Melodiya/AULOS) vergleiche, die mich set den 80ern geprägt hat, dann geht das Votum klar an Kondraschin !




    *** Ich kam damals (in den 80ern= mit der Eurodisc-LP mit den Sinfonien Nr. 1 und 9 mit Kondraschin nach Hause. Als ich die LPs hörte war ich platt vor Begeisterung. Schneller als der Schall erlaubt hatte ich alle Eurodisc-LPs aller Sinfonien zu Hause (die Dirigenten waren neben Kondraschin, Swetlanow, und Rostdestwensky) ... Hammer :hail:

    Natürlich heute in diesen Aufnahmen ungleich besser klingend auf CD !


    :!: In den zahlreichen Schostakowitsch Threads bei Tamino wirst Du lesen können, welche Aufnahmen und welche Übernahmen auf CD die Besten sind. Was Kondraschon angeht, hat AULOS auf CD Klangwunder bewirkt und diese Melodiya-Aufnahmen zu absoluten Leckerbissen remastert !



    Die Leningrader (Sinfonie Nr.7) mit Swetlanow ist ohnehin der Hammer ... ich habe die LP mal vor zwei Jahren mal kurz getestet (die Doppel-LP ist noch übrig geblieben) ... fürchterlich - wie toll klingt das heuer auf CD ! Man ist heute von der CD/SACD verwöhnt ... diesen "Kratzwaresound" kann ich mit nicht mehr antun !

    So ganz vom Hocker, wie manche andere britische Sinfonien, reisst mich die Color Symphony auch nicht. ;)^^ Da fehlen mir noch mehr Briketts, die aufgelegt werden müssten.

    Aber besser als vieles von Elgar (dessen Fan ich, bis auf Enigma und Pomp mit Solti, nicht bin !) gefällt sie mir allemal.


    :!:Ich habe die Aufnahme mit Sir Charles Groves, die mir vor vielen Jahren unser Cellist und Ex-Tamino Michael Schlechtriem empfohlen hatte. Und die hätte das Zeug auch dich zu überzeugen, lieber Josef.


    :angel: Eine ganz tolle EMI-Doppel-CD von BLISS, die auch das von Adriano angesprochene Werk Discourse for Orchestra (hier mit Handley) enthält. Das Klavierkonzert für 2Klaviere ist auch Klasse (Malcolm Arnold dirigiert !) enthalten, sowie Cellokonzert, Adam Zero - Ballettsuite, Christopher Columbus-Suite, Things to come - Musik for the film:


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    EMI, 1976-1979, ADD

    So ganz vom Hocker, wie manche andere britische Sinfonien, reisst mich die Color Symphony auch nicht. ;)^^ Da fehlen mir noch mehr Briketts, die aufgelegt werden müssten.

    Aber besser als vieles von Elgar (dessen Fan ich, bis auf Enigma und Pomp mit Solti, nicht bin !) gefällt sie mir allemal.


    :!:Ich habe die Aufnahme mit Sir Charles Groves, die mir vor vielen Jahren unser Cellist und Ex-Tamino Michael Schlechtriem empfohlen hatte ... siehe den Threadverlauf ! :hello: Und die hätte das Zeug auch dich zu überzeugen, lieber Josef.


    :angel: Eine ganz tolle EMI-Doppel-CD von BLISS, die auch das von Adriano angesprochene Werk Discourse for Orchestra (hier mit Handley) enthält. Das Klavierkonzert für 2Klaviere ist auch Klasse (Malcolm Arnold dirigiert !) enthalten, sowie Cellokonzert, Adam Zero - Ballettsuite, Christopher Columbus-Suite, Things to come - Musik for the film:


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    EMI, 1976-1979, ADD

    Leider sind von diesem grossartigen Werk, der Dance Suite die wichtigsten Cover der besten Aufnahmen immer noch "Platzhalter".

    Bei mir gehört die Dance Suite zu den 10 besten Orchesterwerken des 20.Jhd !


    Zudem hat das Themenverzeichnis einen Fehler: Wenn man dort die Dance Suite anklickt, findet sich kein Ergebnis.


    Zu den 3 stärksten Aufnahmen sind würde ich die Folgenden zählen:

    - das gilt nebenbei auch für die drei Aufnahmen des Konzert für Orchester -


    519OM5QdOGL._AC_UY218_.jpg oder auch

    Solti / LSO (Decca, 1965, ADD)


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    Dorati / Philharmonia Hungarica (MERCURY living presence, 1958, ADD


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    Boulez / New Yorker PH (SONY, 1972, ADD)


    Alle drei Einzel-CDs liegen heute auch in Bartok-CD-Boxen vor, die mit Solti, Dorati und Boulez zum Besten zählen, was man von Bartok - Orchesterwerken bekommen kann.



    Die HUNGAROTON-CD aus Beitrag 2 mit Zoltan Kocsis / Hungarian National PH (Hungaroton, 2008, DDD) hat dieser Tage wegen der Suite Nr.2 für Orchester op.4 auch den Weg in meine Sammlung gefunden.

    Die Klangqualität und die Musizierfreude der Musiker ist vorbildlich. Leider kann ich mit der Aufnahme der Dance Suite (und der Suite Nr.2) nicht warm werden, weil die Besetzung der Hungarian National PH eher kammermusikalisch besetzt ist und den Werken so der sinfonische Klang abgeht.

    Ausserdem fehlt der Int mit Kocsis die Wahnsinnsemotion. Besonders der Unterschied zur Dorati-Hammer-Aufnahme (Mercury) könnte nicht grösser sein. Dort bei Kocsis gepflegtes fein ausgehörtes Musizieren, bei Dorati der Wahnsinn mit Gänsehaut pur ! Dorati haut dem Hörer die Pauken nur so um die Ohren ohne das es der 1958er-Aufnahme an fabelhafter Durchhörbarkeit fehlt, die mit heutigen Digitalaufgnahmen gleich zieht !


    OT:

    Schade ist das auch auch bei der ansonsten schön musizierten Suite Nr.2 op.4 mit Kocsis auf der CD aus Beitrag 2.

    Bartoks Vorbild für die Orchestration Richard Strauss wird völlig ignoriert. Auch hier hat die Dorati-Aufnahme trotz des AD 1955 !!! weit die Nase vorn.

    Weil ich mir dachte Kocsis sei klanglich vorzuziehen, hatte ich mir die Hungaroton - CD gekauft.

    8) :thumbup:Weit gefehlt, den auch hier hat Dorati selbst mit der Aufnahme von 1955 aus den absoluten Anfängen der Stereotechnik die Nase vorn - Mercury Living Presence mit ihrem genialen 3 Kanal- Verfahren 35mm Magnetic Film Recording sein DAnk. So etwas hätten wir zu dieser Zeit bei uns bei DG in Deutschland gewünscht ...

    RE: Kitaenko / Gürzenich Orchester Köln

    Lieber moderato , diese Box nenne ich mal ein Schnäppchen, zusammen mit der guten Kritik bei jpc . Sie ist bestellt. Mein erster Zugangsversuch zu den Sinfonien Schostakowitschs.

    Lieber Axel,


    ich wünsche Dir bei Deinem Schostakowitsch Zugangsversuch viel Erfolg, :angel: den Du haben wirst !


    Ich möchte zur Kitaenko - GA nur folgendes zu bedenken geben:

    Es ist klangtechnisch eine GA auf höchstem Niveau, auch wenn man diese in der CD-Spur abhört.

    Aber als absoluter Schostakowitsch_FAn der weit mehr als 10 Schostakowitsch_Sinfonien_GA und jede Menge Einzelaufnahmen sein Eigen nennt muss ich sagen, dass ich mit Kitaenkos GA nicht warm werden konnte. Ganz einfache Antwort: Die Int sind mir insgesamt zu langsam geraten ... ich habe diese Capriccio-SACD-BOx wieder abgesetzt !

    Meine Favoriten sind Kondraschin (AULOS) und Roshdestwensky (Melodiya).


    :love: Wenn es eine der neueren Einspielungen sein soll, dann hätte ich Dir die GA mit Michael Sanderling (SONY, C2019) empfohlen, die ich vom Tempogefühl her ungleich stimmiger Empfinde und die ebenfalls auch Klangtechnisch hier rein auf CD allerhöchstes Niveau hat.


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    SONY, 2015 - 2019, DDD

    Das Werk "The Lament for Beowulf" war mir bisher gar nicht als herausragend aufgefallen ... das werde ich in den nächsten Tagen ( ^^ wenn mal keine Sonne scheint) genau überprüfen und hören !

    Ich habe diese Woche das Werk in der Schwarz-Aufnahme (DELOS; heute auch auf NAXOS) gehört. Meine Begeisterung hielt sich auch "heuer" in Grenzen zumal ich Vocalwerke ohnehin nicht auffallend stark goutiere.


    ;) Hingegen fand ich die Orchestervariationen Mosaics (1958) auf der Hanson - CD mit dem Klavierkonzert weit ansprechender und für mich hörenswerter.



    Das Klavierkonzert (1948) allerdings noch besser ...

    Das KK dauert etwas unter 23minuten und hat vier klassische Sätze in spätromantischen Stil, der vor Rachmaninoff angesiedelt ist.


    Das Werk wurde der Gattin des Dirigenten Serge Koussevitzky = Natalia Koussevitzky gewidtmet und hatte sien Premeiere am 31.Dezember 1948 mit dem Pianisten Rudolf Firkusny unter der Leitung von Howard Hanson himself.

    :thumbup: Ein hörenswertes KK des mittleren 20.Jhd.

    Man muss sich bei Hanson daran gewöhnen, dass dieser nicht unbedingt zeitgemäss komponiert hatte. Seine Werke klingen mehr spätromantisch und haben auch sonst keine modernen Elemente, die man dem 20.Jhd voll zuordnen würde ... trotzdem ist sehr vieles hörenswert.


    Offenbar hat NAXOS später eine andere Zusammenstellung der Sinfonien gewählt, als auf der ursprünglichen Ausgabe des Labels DELOS, sodass das KK bei NAXOS gar nicht dabei ist:


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    DELOS, 1992, DDD



    Ich höre übrigens gerade die Sinfonie NR.5 "Sinfonia Sacra" (1954).

    Auch eine absolut hörenswertes Stück Musik mit Tiefgang.

    Ich muss heute feststellen, dass die Schwarz-Aufnahmen als GA (DELOS oder NAXOS) gar nicht so übel ist, wie ich immer vermutet hatte. Nur die Sinfonien NR.6 mit Martin Landau und die Aufnahmen mit Howard Hanson sind tatsächlich vorzuziehen.

    8) ES liegt einfach an den Sinfonien selbst, dass ich in den frühen 2000ern davon mehr erwartet habe und deshalb dachte, dass Schwarz noch ein paar Briketts mehr auflegen könnte. Inzwischen hat sich meine Meinung über Schwarz relativiert, nachdem ich auch andere Interpreten mit den Sinfonien gehört habe !


    Klanglich sind die DELOS Aufnahmen sehr gut und besser als so manche NAXOS-Aufnahme (wie auch die Sinfonie Nr.1 mit Schermerhorn (NAXOS)).

    Bruckner Sinfonien mit Paavo Järvi aus Frankfurt

    In einer limitierten Edition erscheint am 25.08.21- leider nur für den japanischen Markt -

    der Frankfurter Bruckner Zyklus auf zehn SACDs.

    Das ist ja wieder ein Witz, dass eine Bruckner - GA mit einem deutschen Orchester nicht einmal bei uns verfügbar ist.

    Für den Japanischen Wucher-Preis würde ich diese nie ordern.


    Hat sich das Kaufverhalten von CDs bei uns so geändert, dass RCA diese nicht in unseren Breiten verfügbar macht ???

    Schade, dass diese Veröffentlichungen immer am Label hängen. Dies sind ja nur die Sinfonien Nr. 4 - 7 bei DG.


    Die EMI - Aufnahmen der Sinfonien Nr. 1 und 2 mit den Berliner PH (EMI, DDD) sind nämlich auch sehr hörenswert und würden sich in der Box gut machen.

    Bei mir ist es die Sinfonie Nr.6, die ich erstmals hörte und die mich für Howard Hanson in den Bann gezogen hatte.

    Erst danach hatte ich mir die Hanson-Sinfonien _GA (DELOS) zugelegt, die heute Naxos komplett übernommen hatte.


    Ich finde keine der Sinfonien so überzeugend wie die Sinfonie Nr.6. Von daher wundert mich, dass diese bei Josef im Ranking im hinteren Mittelfeld liegt. Da die Schwarz -Aufnahmen (NAXOS und DELOS) aber durchweg nicht so überzeugend sind, vielleicht gerade zum Kennenlernen reichen, dürfe die Sechste ihn auch dort weniger überzeugt haben.


    Hier nochmal die total unbekannte Spitzenaufnahme der Sinfonie Nr.6 mit dem Music for Westchester SO, Siegfried Landau (VOX):

    - bei jpc nicht gelistet -


    Auf der Doppel-CD sind weitere sinfonische Werke und Sinfonien von Virgil Thomson, Ned Rorem, Edward Mc Dowel und William Schuman enthalten.

    :angel: Tolle Aufnahmen und Int !

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    VOX, 1994, ADD


    Die Sinfonien Nr. 1 habe ich auch als Ergänzung zu Schwarz in den besseren Aufnahme mit Schermerhorn (NAXOS), die Josef auch abgebildet hat.


    Ein Werk, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat, ist "The Lament for Beowulf", also "Die Wehklage für Beowulf", ein frühes orchestrales Chorwerk von 1925, das geradezu genial den archaischen Tonfall dieser gewalttätigen angelsächsischen Vorzeit mit dem spätromantischen Orchesterapparat kombiniert. Es gibt zwei Aufnahmen. Der Komponist selbst entfacht noch mehr Feuer als Schwarz.

    Das Werk "The Lament for Beowulf" war mir bisher gar nicht als herausragend aufgefallen ... das werde ich in den nächsten Tagen (^^ wenn mal keine Sonne scheint) genau überprüfen und hören !

    Karajan machts (wiedermal) möglich

    Die Kleine Nachtmusik-Serenade Nr. 13 G-Dur höre ich gerne auf dieser DG-CD:


    DG, 1960, ADD


    mit Karajan / Berliner PH.

    :) Allen Karajangegnern zum Trotz - dies ist eine sehr schöne spielfreudige Aufnahme, an die man sich gerne gewöhnen kann, eine andere brauche ich nicht und werde ich mir auch nicht kaufen !!!

    Ich habe gesehen, dass ich dies vor 16Jahren hier geschrieben habe ... und das gilt bis heute.

    Mir ist klar, dass Karajan nihct der ideale Mozart Dirigent war. 8) Was solls - die Kleine Nachtmusik mit Karajan ist Klasse und mit aller Spielfreude ausgestattet, wovon über die Jahre bei den zahlreichen genannten Aufnahmnen die Rede ist !

    London Symphony in der Originalversion 1913 mit Hickox


    Leider ist aus bekannten Gründen (neue Forensoftware) die Abb in Beitrag 4 der Chandos-Aufnahme mit Hickox verloren gegangen.


    Ich hab es behoben. LG moderato


    Ich stelle gerade fest, dass ich heuer 3 GA der Sinfonien besitze. Nach Vernon Handley (EMI), Bryden Thomson (Chandos) und der beeindruckensten dann Sir Adrian Boult (EMI, Stereo), die alle drei beeindruckende Vorstellungen der LONDON Symphony (Sinfonie Nr.2) geben.

    Bei Vernon Handley sind die langsamen Sätze am beeindruckensten geraten, während Boult an den geeigneten Stellen und Sätzen noch dramatischer rüber kommt. Klanglich sind alle drei auf so hohem Niveau, das keine Wünsche offen bleiben.


    Klangliche Offenbarung bietet dann mit ungeheuerer Wucht die Originalversion 1913 mit Hickox, die hauptsächlich in den Sätzen 3 und 4 Unterschiede zu den Spätfassungen zeigt. Da ist in der Spätfassung noch vieles gestrichen worden, denn das Original hat 20 Minuten mehr Musik von VW !


    8) Man sollte beide Fassungen kennen. Diese Originalfassung ist spannend und voller Überraschungen.


    Handley: 13:42 - 10:50 - 7:35 - 12:29

    Hickox: 15:04 - 16:16 -11:04 - 18:50


    Chandos, 2000, DDD



    ^^ Die CD steht derzeit bei jpc für 19,99€. Das ist der gleiche Preis, der für die ganze Boult-GA aller Sinfonien zu löhnen wäre ... :pfeif:

    Boult für Vaughan-Williams


    Lieber Kalli,,

    Deine Frage sehe ich heute verspätet (nach meinem :love: Borkum-Urlaub). Egal was Du bestellt hast.

    Handley ist schon Klasse, aber was Du bei Boult erlebst, ist der Hammer. :saint: Die Boult _GA (EMI, Stereo) ist ein MUSS für VW-Fans !


    Ich höre gerade die von Josef favorisierte Sinfonie NR.4 mit Boult ... ohne Worte = :hail: (EMI, 1968), die wirklich in sehr gutem Strereo aufgenommen ist und keine Klangwünsche offen lässt.


    Die Sinfonia Antartica ist meine favorisierte VW-Sinfonie. Die ist mit Handley schon sehr beeindruckend und hatte für Jahre keinen Wunsch und Veranlassung nach einer anderen Aufnahme. Als ich dann die unten abgebildete Sinfonien _ GA mit Boult kaufte, hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass da "noch mehr drin" wäre. :angel: Ja, Boult auch hier hammermässig in jeder Beziehung. Da wird kein Effekt ausgelassen um die Gänsehäute in höchster Könnerschaft zu reizen.



    Mit Sir Adrian Boult gibt es ja auch eine Mono-GA der Sinfoinien (EMI), die die "Monojünger" als sehr stark bezeichnen.

    :?: Aber was soll man bei diesen farbigen, komplexen und tollen Orchesterwerken und Sinfonien mit der Mono-GA ? Da würde der Hörspass bei mir gegen Null 00 gehen, zumal die Stereo-GA (EMI, 1967-1986) astrein klingt und interpretatorisch der Hammer mit Gänsehaut pur ist.


    Diese GA ist es:


    EMI, 1967-1976, ADD

    Tolle Empfehlungen, lieber Apollon,


    denn genau diese Boxen britischer Komponisten (Beitrag 19) liegen mir vor und die hätte ich auch empfohlen.

    *** Vaughan-Williams mit Boult (EMI, natürlich in der Stereo-GA !) ist der Hammer schlechthin und sogar oh Wunder noch in den meisten Fällen den wirklich sehr guten Aufnahmen mit Handley (EMI) vorzuziehen.


    Allerdings zwei Einschränkungen:

    1. mit Tippett (die GA der Sinfonien habe ich auch) kann ich mich nach mehreren Versuchen einfach nicht anfreunden ... das Zeug ist mir zu trocken !!!

    Ich habe nur eine NAXOS CD von Tippett mit dem KK und den Ritual Dances, die mir ungleich mehr geben als die Sinfonien-Box (Chandos).


    2. Dyson kenne ich gar nicht ... das sollte ich vielleicht ändern !

    Hallo Apollon,


    eine sehr interessante CD-SOLTI-Box, die ich sofort kaufen würde, wenn ich nicht alles was mich daraus interessiert schon auf Einzel-CDs hätte. Nur Haydn, Gounod und Offenbach habe ich daraus nicht in diesen Solti-Aufnahmen.


    :) Gerade seine Aufnahmen aus London zeichnen sich so oft durch eine noch grössere Extase aus, als spätere gleicher Werke aus Chicago !

    Vorratsschrank aufgefüllt...die nächste Katastrophe kommt bestimmt :pfeif:

    Lieber Apollon,


    wenn man Deinen Neuzugang sieht, dann kann der nächste Winter kommen ... und der wäre musikalisch ausgefüllt !

    :hello: Viel Hörspass und Hörfreude damit.


    Ginacarlo Noseda ist ein fabelhafter Dirigent. Was der anpackt hat Saft und Kraft, gepaart mit musikalisch höchstem Einfühlungsvermögen. Noseda hat mich noch nie enttäuscht.

    Ich bin auch gespannt und werde mich irgendwann zum Winter hin damit beschäftigen, wie "toll" Noseda die Liszt-Orchesterwerke rüber bringt.


    Als Ormandy - Fan war ich allerdings schockiert, dass SONY alte historische Mono-Aufnahmen auf 120CDs von Werken veröffentlicht, die Ormandy später zu 2/3 alle in brauchbarer Stereoqualität herausgebracht hat. Ich denke nur für wenige Ormandy-Puristen könnten diese Aufnahmen von Interesse sein ... bekanntlicher Weise würde ich dafür keine Minute meiner wertvollen Hörzeit opfern.


    Die Aufnahme von Strawinskys LeSacre mit Salonen (SONY) habe ich auch auf CD. Klang ist dort auch schon erste Klasse, weshalb die BluRay obsolet wäre ... aber die Int hat mich nie überzeugen können und lässt mich kalt, denn es fehlt mir die letzte Hingabe, der grosse Atem, so wie u.a. bei Swetlanow (Melodiya), Bernstein/NewYork (SONY).


    Von Abbados LSO-Aufnahmen (DG) habe ich auch einiges, was durchweg voll überzeugt: darunter Ravel-Orchesterwerke, Daphnis et Chloe würde ich als meine persönliche Referenz bezeichnen; Strawinsky - Petruschka und Feuervogel (leider nur die Suiten).

    Hallo Teleton,


    danke für Deinen Beitrag und den guten Hinweis.


    Sehe ich das richtig, dass auf der DVD/Blue-ray noch andere Aufnahmen der Symphonien enthalten sind, also nicht genau dieses 100-Jahre Festkonzert mit Schmidt und Carstens im Publikum?

    Hallo Glockenton,

    ja, es handelt sich bei dieser 3 DVD-Beethoven-Sinfonien Box um eine weitere Sinfonien- GA, die für das Fernsehen von 1967 -1972 gemacht wurden - Abb in Betrag 432.

    Es sind bei den Sinfonien Nr. 4, 5 und 9 LIVE-Konzerte aus der Berliner PH.

    Die Eroica ist eine Studio-Produktion und nicht das 100-Jahre Festkonzert ... aber nicht minder packend ...


    Ich empfinde diese GA als den Hammer (um es ganz kurz in meine Worte zu fassen, ohne wie Du weiter auszuholen).



    :!:Klassikfan machte auf den Live-Zyklus aller 9 Sinfonien aus Tokyo in den 60ern aufmerksam. Dieser ist ganz sicher auch von grosser Bedeutung. Gestern habe ich daraus auf YT die Sinfonie Nr.5 gesehen/gehört. Eine wahnsinnig spannendes Konzert, das die dramatischen Höhepunkte an die Grenzen des möglichen bringt :hail:. Aber auch die Fünfte in der o.g. DVD-Box von 1970 geht in die gleiche hochdramatische Richtung.

    Ich hätte es nie für möglich gehalten, da mein Favorit immer Die Fünfte auf CD mit Karajan (DG, 1961) war, sowie die weiteren DG-Aufnahmen von 1977 und 1984. Aber sowohl das Tokyo-Konzert, wie auch die TV-Produktion auf DVD geht noch darüber hinaus ... :angel: hochexplosiv

    Lieber nemorino,


    Du hast Dir offenbar einen etwas ungünstigen Termin füpr Deinen sehr schönen Beitrag über Zino Franceccatti ausgesucht. Der Sommer ist endlich da und so kam in den letzten Tagen keine Resonanz zu stande. (Ich war auch mit Motorboot, E-Bike und E-Motorroller (letzteres in der Eifel unterwegs).)


    Meine Lieblingsaufnahmen von Zino Francescatti befinden sich in der unten von Dir abgebildeten VC-Box, die ich als Einzel-CD besitze:

    Es sind die VC von :angel: Max Bruch und Mendelssohn, die für mich die persönliche Referenz darstellen.

    Lieber Glockenton,


    diese Aufführung der Eroica ist wirklich ertwas ganz besonderes. Wie man im Abspann sieht, ist die damalige Politikerriege unter den Zuhörern (u.a. Bundespräsident Carstens, Bundeskanzler Helmut Schmidt mit Loki).


    Genau wie bei Dir sind mir die 3 Karajan-DG-GA 1961, 1977 und 1984 geläufig, die ich je nach Sinfonie mehr oder weniger schätze. Die Sinfonien Nr. 3 , 5 und 7 dabei an der Spitze.


    *** Vor einigen Monaten ist mir aufgefallen, dass die TV-Videos, die in den Jahrzehnten im TV liefen als GA auf DVD vorliegen. Diese Produktion der UNITEL GmbH entstand 1967 - 1972.


    8) Dabei hatte ich ein ähnliches Aha-Erlebnis, wie Du jetzt bei der Eroica ... und ja ", es klingt wirklich anders und selten besser; auf jeden Fall höchst eindrucksvoll: frisch, lebendig, spontan, vorwärsschreitend und emotional.

    Ich berichtete im Thread Karajan vs Karajan - Vergleiche der Beethoven Sinfonie-Zyklen

    in Beitrag 40 von dieser aussergewöhnlich starken GA, die ich den CD-Ausgaben mit Karajan (DG) vorziehe.

    Ja, auch diese Eroica ist, wie nicht erwarten eine tiefgehende Int, die in die gleiche Richtung geht, wie Dein Beispiel ... auf jeden Fall "Anders" und unwiederbringbar.


    Die Klangqualität in DTS 5.1 ist ebenfalls besser als alle CD-Ausgaben.


    DG, 3 DVD, 1967 - 1972, DTS 5.1

    Auch wenn dies ansonsten nicht mein mudikalisches Gebiet ist. Aber das war interessant zu e rfshren, welche Abenteuer die Solistem mit ihren Dirigenten erleben.

    Meinen Dank geht an Gregor für diese interessten Beiträge.


    P.S. Heute ist Gewitterwetter ... ;) da ist wieder Zeit für Tamino ...

    RE: Tschaikowsky - Romeo und Julia


    Etwa 4 Aufnahmen habe ich zur Verfügung (ohne nach zu sehen) auf dem Schirm, die mir liegen:

    Solti (Decca), Dorati (Decca), Swetlanow (Melodiya) und Bernstein (DG).


    Natürlich sind das alles die Letztfassungen. Aber Bernstein / New Yorker PH (DG) ist schon der Hammer. Was der für eine Energie in das Werk steckt, lässt alles Andere hinter sich. Der ist mit 22:40 auch erwas länger als die drei Anderen, aber welche Gefühlswelt kommt hier zum Ausdruck :angel: :hail:


    Ob mich da die Frühfassung in den von Josef genannten Einspielungen noch "flashen" kann, wage ich zu bezweifeln.

    Ich werde mir den YT-Datei von moderato später mal anhören.

    Eine wirklich tolle Ouvertüre, die hier gewiss noch nicht genannt wurde, stammt von Sir William Walton. Es handelt sich im wahrsten Sinne des Wortes um Filmmusik, was freilich überhaupt kein Qualitätskriterium sein sollte, wenn der Komponist vom Range Waltons ist. Gemeint ist das Vorspiel zur Shakespeare-Verfilmung von "Richard III." von Sir Laurence Olivier von 1955. Die gelungenste Aufnahme, künstlerisch wie klanglich, stellt für mich die Einspielung des National Philharmonic Orchestra unter Bernard Herrmann dar, der ja selbst ebenfalls komponierte (Aufnahme: Decca Studios, West Hampstead, London, März 1974).

    Man bekommt die Aufnahme auf folgenden CDs:


    R-10518140-1499087565-4899.jpeg.jpg


    Die Richard II-Ouvertüre habe ich mir gerade erstmalig angehört.

    Ja, wirklich eine wirkungsvolle Ouvertüre im typisch pathetisch-englischen Tonfall.

    Im Prinzip stehe ich nicht auf diese etwas übertrieben pathetische Art ... bei Previns recht schwacher undifferenzierten Aufnahme von Walton Sinfonie Nr.1 mit dem RPO (TELARC, die ich wieder abgesetzt habe; das ist die Späte), waren Orb & Septre und der Crown Imperial March in ähnlichem Tonfall enthalten, die mich fürchterlich genervt hatten.


    Die Walton Johannesburgh Festival Ouvertüre

    gefällt mir nicht nur besser, sondern sogar richtig Klasse. Die gibt es auf vielen CD-Kopplungen.

    Ich habe die Aufnahme mit Paul Daniel. Spieldauer: 7:48


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    NAXOS, 1995, DDD