Beiträge von teleton

    Hallo Teleton,


    danke für Deinen Beitrag und den guten Hinweis.


    Sehe ich das richtig, dass auf der DVD/Blue-ray noch andere Aufnahmen der Symphonien enthalten sind, also nicht genau dieses 100-Jahre Festkonzert mit Schmidt und Carstens im Publikum?

    Hallo Glockenton,

    ja, es handelt sich bei dieser 3 DVD-Beethoven-Sinfonien Box um eine weitere Sinfonien- GA, die für das Fernsehen von 1967 -1972 gemacht wurden - Abb in Betrag 432.

    Es sind bei den Sinfonien Nr. 4, 5 und 9 LIVE-Konzerte aus der Berliner PH.

    Die Eroica ist eine Studio-Produktion und nicht das 100-Jahre Festkonzert ... aber nicht minder packend ...


    Ich empfinde diese GA als den Hammer (um es ganz kurz in meine Worte zu fassen, ohne wie Du weiter auszuholen).



    :!:Klassikfan machte auf den Live-Zyklus aller 9 Sinfonien aus Tokyo in den 60ern aufmerksam. Dieser ist ganz sicher auch von grosser Bedeutung. Gestern habe ich daraus auf YT die Sinfonie Nr.5 gesehen/gehört. Eine wahnsinnig spannendes Konzert, das die dramatischen Höhepunkte an die Grenzen des möglichen bringt :hail:. Aber auch die Fünfte in der o.g. DVD-Box von 1970 geht in die gleiche hochdramatische Richtung.

    Ich hätte es nie für möglich gehalten, da mein Favorit immer Die Fünfte auf CD mit Karajan (DG, 1961) war, sowie die weiteren DG-Aufnahmen von 1977 und 1984. Aber sowohl das Tokyo-Konzert, wie auch die TV-Produktion auf DVD geht noch darüber hinaus ... :angel: hochexplosiv

    Lieber nemorino,


    Du hast Dir offenbar einen etwas ungünstigen Termin füpr Deinen sehr schönen Beitrag über Zino Franceccatti ausgesucht. Der Sommer ist endlich da und so kam in den letzten Tagen keine Resonanz zu stande. (Ich war auch mit Motorboot, E-Bike und E-Motorroller (letzteres in der Eifel unterwegs).)


    Meine Lieblingsaufnahmen von Zino Francescatti befinden sich in der unten von Dir abgebildeten VC-Box, die ich als Einzel-CD besitze:

    Es sind die VC von :angel: Max Bruch und Mendelssohn, die für mich die persönliche Referenz darstellen.

    Lieber Glockenton,


    diese Aufführung der Eroica ist wirklich ertwas ganz besonderes. Wie man im Abspann sieht, ist die damalige Politikerriege unter den Zuhörern (u.a. Bundespräsident Carstens, Bundeskanzler Helmut Schmidt mit Loki).


    Genau wie bei Dir sind mir die 3 Karajan-DG-GA 1961, 1977 und 1984 geläufig, die ich je nach Sinfonie mehr oder weniger schätze. Die Sinfonien Nr. 3 , 5 und 7 dabei an der Spitze.


    *** Vor einigen Monaten ist mir aufgefallen, dass die TV-Videos, die in den Jahrzehnten im TV liefen als GA auf DVD vorliegen. Diese Produktion der UNITEL GmbH entstand 1967 - 1972.


    8) Dabei hatte ich ein ähnliches Aha-Erlebnis, wie Du jetzt bei der Eroica ... und ja ", es klingt wirklich anders und selten besser; auf jeden Fall höchst eindrucksvoll: frisch, lebendig, spontan, vorwärsschreitend und emotional.

    Ich berichtete im Thread Karajan vs Karajan - Vergleiche der Beethoven Sinfonie-Zyklen

    in Beitrag 40 von dieser aussergewöhnlich starken GA, die ich den CD-Ausgaben mit Karajan (DG) vorziehe.

    Ja, auch diese Eroica ist, wie nicht erwarten eine tiefgehende Int, die in die gleiche Richtung geht, wie Dein Beispiel ... auf jeden Fall "Anders" und unwiederbringbar.


    Die Klangqualität in DTS 5.1 ist ebenfalls besser als alle CD-Ausgaben.


    DG, 3 DVD, 1967 - 1972, DTS 5.1

    Auch wenn dies ansonsten nicht mein mudikalisches Gebiet ist. Aber das war interessant zu e rfshren, welche Abenteuer die Solistem mit ihren Dirigenten erleben.

    Meinen Dank geht an Gregor für diese interessten Beiträge.


    P.S. Heute ist Gewitterwetter ... ;) da ist wieder Zeit für Tamino ...

    RE: Tschaikowsky - Romeo und Julia


    Etwa 4 Aufnahmen habe ich zur Verfügung (ohne nach zu sehen) auf dem Schirm, die mir liegen:

    Solti (Decca), Dorati (Decca), Swetlanow (Melodiya) und Bernstein (DG).


    Natürlich sind das alles die Letztfassungen. Aber Bernstein / New Yorker PH (DG) ist schon der Hammer. Was der für eine Energie in das Werk steckt, lässt alles Andere hinter sich. Der ist mit 22:40 auch erwas länger als die drei Anderen, aber welche Gefühlswelt kommt hier zum Ausdruck :angel: :hail:


    Ob mich da die Frühfassung in den von Josef genannten Einspielungen noch "flashen" kann, wage ich zu bezweifeln.

    Ich werde mir den YT-Datei von moderato später mal anhören.

    Eine wirklich tolle Ouvertüre, die hier gewiss noch nicht genannt wurde, stammt von Sir William Walton. Es handelt sich im wahrsten Sinne des Wortes um Filmmusik, was freilich überhaupt kein Qualitätskriterium sein sollte, wenn der Komponist vom Range Waltons ist. Gemeint ist das Vorspiel zur Shakespeare-Verfilmung von "Richard III." von Sir Laurence Olivier von 1955. Die gelungenste Aufnahme, künstlerisch wie klanglich, stellt für mich die Einspielung des National Philharmonic Orchestra unter Bernard Herrmann dar, der ja selbst ebenfalls komponierte (Aufnahme: Decca Studios, West Hampstead, London, März 1974).

    Man bekommt die Aufnahme auf folgenden CDs:


    R-10518140-1499087565-4899.jpeg.jpg


    Die Richard II-Ouvertüre habe ich mir gerade erstmalig angehört.

    Ja, wirklich eine wirkungsvolle Ouvertüre im typisch pathetisch-englischen Tonfall.

    Im Prinzip stehe ich nicht auf diese etwas übertrieben pathetische Art ... bei Previns recht schwacher undifferenzierten Aufnahme von Walton Sinfonie Nr.1 mit dem RPO (TELARC, die ich wieder abgesetzt habe; das ist die Späte), waren Orb & Septre und der Crown Imperial March in ähnlichem Tonfall enthalten, die mich fürchterlich genervt hatten.


    Die Walton Johannesburgh Festival Ouvertüre

    gefällt mir nicht nur besser, sondern sogar richtig Klasse. Die gibt es auf vielen CD-Kopplungen.

    Ich habe die Aufnahme mit Paul Daniel. Spieldauer: 7:48


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    NAXOS, 1995, DDD

    Da bin ich gespannt, liber Norbert, zu welchem Ergebnis du kommen wirst.

    Hast Du Solti schon gehört ?

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    Decca, ADD / DDD


    Auf dieser Decca-Doppel-CD sind eine Menge Lieblingsouvertüren enthalten ... und das ganz famos von Georg Solti gespielt.

    Hervorheben möchte ich dort Beethoven: Leonore III, Egmont; Glinka: Ruslan und Ludmilla; Borodin: Fürst Igor, Berlioz: Les Franc Juges und auch Brahms, dessen Tragische Ouvertüre ich überhaupt in diesem ganzen Thread vermisse. Auf der Doppel-CD lässt Solti die Akademische Festouvertüre spielen, die ebenfalls zu meinen Lieblingsouv. zählt.


    Ich überlege, welche Ouvertüren aus dem 20.Jhd überhaupt als Lieblingsouvertüren in Frage kommen ?

    Die Form der Ouvertüre wird dann schon seltener ...


    Bernstein: Candide - Ouvertüre (Natürlich nur mit Bernstein / New Yorker PH :love: )

    Schostakowitsch: Festival Ouvertüre

    Gershwin: Cuban Ouvertüre

    Ginastera: Fausto Criolo - Ouvertüre

    Hallfter: Festive Ouvertüre

    Ich muss auch sagen, dass ich die Aussage des Users "lustein" in ihrer Absolutheit für völlig daneben halte. Kaum ein anderes Spitzenorchester deckt wohl ein so breites Spektrum an erschlossenem Repertoire ab, was natürlich auch am Wagemut der dem Orchester verbundenen Dirigenten wie Bruno Walter, Pierre Boulez, Mitropoulos, Bernstein, aber auch Kurt Masur liegt. Das pauschale Abkanzeln von Institutionen oder Künstlern ohne eine argumentative Grundlage halte ich für eine absolute Unsitte, die leider auch in diesem Forum immer mehr vorkommt.

    :thumbup:Da gibt es weiter nichts hinzuzufügen. Meine absolute Zustimmung, lieber Melomane.


    Die New Yorker PH gehören zu den Orchestern der Welt, die besonders mit Leonard Bernstein meine Lieblingsaufnahmen und viele weitere geschätzte Aufnahmen von ganzen Werkzyklen bestreiten.

    Dazu gehören die Sinfonien und andere sinfonische Werke von Beethoven, Brahms, Schumann, Sibelius, Mahler, Nieslen, Hindemith, Bernstein, Schostakowitsch, u.v.a. ... :angel:und diese Werke spielen die New Yorker PH mit brillanz und bravour.


    :!:Die New Yorker PH gehören für mich zusammen mit dem Chicago SO und den Berliner PH zu meinen 3 Lieblingsorchestern der Welt.

    Und ich gestehe, daß mein Gesamteindruck zwiespältig ist. Das Booklet spricht über den Beginn des ersten Satzes von einem "furiosen Allegro con spirito Auftakt" - und natürlich kann man es auch so sehen. Ich empfand es eher als lärmendes Tohowabohu, plärrend und schreiend, als ob das Orchester überfordert wäre.

    Hallo Alfred,


    ich habe mir gerade auf YT die Sinfonie Nr.1 angehört und war positiv überrascht, dass es zu Beethovens Zeiten auch mal einen Komponist gibt, der ähnlich zupackend komponiert und keine frühklassische Säuselstunde abliefert. Besonders den 1.Satz fand ich sehr kurzweilig und angemessen (alles andere als "lärmendes Tohibabohu"). Es dürfte auch nicht verwundern, dass ich den letzten Satz Allgegro non tanto dann auch wieder ganz gut fand.


    Howard Griffiths ist mir als ganz ausgezeichneter Dirigent bekannt, der das Beste aus Partituren herausholt. Gute sehr ausgewogene Aufnahme von cpo.

    Nur auf YT sind Störungen zu hören, die sich wie von Kratzware (LP) abgespielt anhören.



    Ich habe auch mal kurz in die Sinfonie Nr.3 reingehört. Nach einem düsteren Anfang ging es dort auch :thumbup: ordentlich zur Sache.

    Es spielt das Ulter Orchestra / Jerzy Maksymiuk (Aufnahme von 1995)

    Hallo Klassikfan,


    da hast Du :thumbup::angel: 3 bombige sinfonische Neuzugänge mit Szell und Bernstein bekommen.

    Das Brahms-KK 1 mit Serkin / Szell ist eine meiner 3 Lieblingsaufnahmen, die Kodaly-Harry Janos Suite ist für mich die beste Int aller Zeiten. Selbst Klangtechnisch eine Offenbarung und insgesamt sogar besser als Dorati und Solti. Der Rest auf der CD mit Mussorgsky- BeA und Prokofieff ist ebenfalls Referenzklasse. BeA kann nur noch von Solti getoppt werden.

    Die Brahms - Sinfonien mit Bernstein (SONY) sind emotional richtig gut aufgeladen und ebenfalls hochgeschätzte Aufnahmen. Auch wenn man Bernstein hier einige Eigenheiten und hier und da auch unsauberkeiten vorwerfen könnte, aber saugut und begeisterungswürdig mit Gänsehautfeeling gespielt. (Dagegen können so "feine und lupenreine" Int, wie z.Bsp Sawallisch (EMI) einpacken.

    RIPPINGTONS


    Zuerst mal ein Kostprobe LIVE von 1989 vom Klassiker Tourist in Paradise (hier eine LIVE - Version).


    Teils haben sich die Musiker der Rippingtons bis heute gehalten. Alles tolle Jazz Musiker:

    Russ Freeman (Komponist und Chef der Rippingtons): Acoustic and Electric Guitar
    Dave Kochanski: Keyboards
    Kim Stone: Bass
    Jeff Kashiwa: Ewi, Alto & Tenor Sax (ganz exqusit)
    David Anderson: Drums
    Steve Reid: Percussion




    Das ganze Album Tourist in Paradise mit dem Titelstück als Erstes (auf der CD noch besser als 1989 LIVE, wie ich finde):



    Aus dem Album Curves Ahed (1992) das Titelstück aus dem LIVE Konzert Live in L.A.:



    Nun die Rippingtons aus dem 21.Jhd mit Open Road von 2019:

    - mit dem Stück: Travels Among The Ruins

    Rippingtons - OPEN ROAD (2019)


    Die Jazz-Formation existert mit ihrem Chef Russ Freeman nun seit weit über 30 Jahren. Die Jungs sind, :D wie wir, in die Jahre gekommen ... machen aber immer noch guten Smooth Jazz.


    Eines der ersten Alben war Tourist in paradise (1989) . Ein richtig guter Einstieg mit einer Menge brauchbarer und gut gemachter Pieces.

    Ich bin über die Jahre am Ball geblieben und habe immer wieder Rippingtons - Alben auf CD gekauft. Da haben sich mittlerweile um die 20 CDs angesammelt ... es fehlt noch Einiges. Dabei sind dann schon mal etwas weniger starke Alben, die einfach nicht so zünden. Aber 3-4 Stücke sind immer dabei, die gut sind.


    :!:Eines der neusten Rippingtons - Alben ist OPEN ROAD von 2019.

    Hier kommt auch die Elektronik (Synthesizer) stärker als früher zum tragen, was ich gar nicht schlecht finde.


    Open Road hat recht rockige Stücke, auch mit poppigen Rhythmen dabei.

    Ich hatte ja schon mal gesagt, dass ich bei dieser Musik die Stücke benote, damit ich bei späterem Zugriff direkt weis was gut ist und direkt darauf zugreifen kann (ohne Zeit mit schwachem Material zu vergeuden).


    Open Road gehört zu den richtig guten Alben, denn von 11 Pieces haben alleine 8 Pieces Noten zwischen 1 und 2, der Rest Note 3.

    Zum Vergleich:

    Mein zuletzt gekauftes Album Modern Art (2009) empfand ich als deutlich schwächer. Nur 4 Stücke (von 11) hatten gerade so die Note 2, der Rest von 3 bis 4- !


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    PEAK Records, 2019, DDD



    Hier auch die Abb von Tourist in Paradise, auf dem sich der Rippingstons Klassiker, das Titelstück mt gleichem Namen befindet. Davon berichtete ich schon im Jahre 2013 in Beitrag 4, wo die Abb futsch ist.


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    GRP Records, 1989, DDD



    *** Im folgenden Thread auch ein paar YT-Kostproben von den Rippingtons.

    Ich möchte mal wieder mit dem von mir geschätzten Jazz-Bereich SMOOTH JAZZ weiter machen.


    Als ich heute den Thread sah traf mich der Schlag == :cursing: == alle von mir eingestellten CDs haben einen :evil: Platzhalter, wegen amazon (Wo genau diese CDs vom MEGABYTE, Dancing Fantasy und den Rippingtons verfügbar wären !).


    Damiro hatte im Januar 2019 im Vorbeitrag das Video mit Herbie Hancock und Nora Jones eingestellt:

    :!: Das hat nun so ganz und gar nichts mit SMOOTH JAZZ zu tun !

    ;( Und das ist nebenbei genau die Art Jazz, die ich absolut nicht mag ... und dann noch diese Schmalz-Jones mit Gesang ... UAAAAHH zum ausflippen - für mich schreckliche Musik.



    :) Ab dem nächsten Beitrag dann wieder zum Thema Smooth Jazz !

    Klavierkonzerte von John Adams

    das Klavierkonzert Adams: Must the Devil Have All the Good Tunes? , dass derzeit aus organisatorischen Gründen nur auf LP gibt, ist in der Tat der Hammer. Jazzige Rhythmen sind an der Tagesordnung. Der Gedanke an Gershwin könnte höchstens nur am Rande aufkommen. Trotz der Modernität mit atonalen Einsprengseln, sollte der Hörer keine ungeniessbare Musik erwarten, es ist irgendwie greifbare Musik des 21.Jhd.


    Im Prinzip brauche ich die CD auch nicht, weil man mit dem Live-Video auf YT die Konzertatmosphäre viel besser erfassen kann.

    Interessant das die TOP aufgelegte Solistin Yuja Wang einen LCD-Bildschirm vor sich hat und darauf die Noten mitlesen kann ... das ist 21.Jhd. Da braucht es kein Umblättern mehr ! Diesen Wahnsinn total auswenig zu spielen, wie ansonsten bei Solokonzerten üblich, halte ich auch für fast unmöglich. Da gehört als Gedankenstütze der LCD-Bildschirm dazu ....


    Leider auf YT als Konzertvideo nur der 1.Satz:

    I. Gritty, Funky, But in strict Tempo



    II. Much Slower; Gently, Relaxed





    Dabei ist mir aber noch ein weiteres KK aufgefallen, dass mich zumindest genau so und eigentlich sogar noch mehr überzeugen konnte als das o.g.:

    „Century Rolls“, Concert for Piano and Orchestra


    Das Konzert hat 3 Sätze und dauert ca. 39 Minuten.


    Soloist Lukas Geniušas


    Karolis Variakojis conducts for the Lithuanian National Symphony Orchestra
    Closing concert, Gaida festival
    Vilnius 2018


    Zitat von Alfred

    Dieses Klavierkonzert ist unbeschreiblich - und das in jeder Bedeutung des Wortes. Zum einen wegen seiner Güte , zum anderen wergen seiner Originalität und Vielfalt, sowie seiner klanglichen Effekte. Der Dritte Satz (man höre ins Sample hinein !!) ist vermutlich für unser Mitglied Teleton komponiert. Franz Liszt schätzte Massenet so sehr, daß er ihm sogar eine seiner Schülerinnen - Louise-Constance de Gressy - überließ - eine selten Auszeichnung mit Folgen. Sie war bildhübsch und Massenet verliebte sich sofort in sie. 1866 heirateten die beiden.Das von mir gewählte Bild stammt von 1864, also in etwa zwei Jahre vor seiner Heirat.

    Das Klavierkonzert weist - vor allem im Letzten Satz Einflüsse von Liszt auf. Es ist eigentlich ein Frühes Werk, oder besser gesagt, die Fragmente sind ein Frühwerk. Im Alter von 60 Jahren -1902- holte Massenet das vorhandene Matereial quasi aus der Schublade und vollendete es binnen dreier Monate. Die Uraufführung fand dann 1903 statt.

    Wenn man so etwas liest, ist die Erwartungshaltung natürlich groß. Danke für die Empfehlung.


    Heute habe ich das Massenet - KK erstmals in zwei Aufnahmen gehört:

    Die Hyperion - Aufnahme ist leider auf YT nicht vorhanden ...

    1. Marylene Dosse / Westfalian SO / Sigfried Landau (VOX)

    2. Aldo Ciccolini / Monte Carlo PO / S. Cambreling (EMI)


    Die Ciccolini-Aufnahme ist deutlich unpräziser, undeutlicher und orchestral wenig gut gestaffelt.

    Landau ist mir schon bei einigen amerikanischen Werken äusserst positiv aufgefallen und hat auch hier mit der Pianistin M.Dosse die Nase deutlich vorne. Die wenig originelle Instrumentation wird hier aber wenigsten mit Details zum Klingen gebracht und die Pauken sind bei VOX präsent, wobei diese und andere Feinheiten bei EMI total im Orchsterbrei untergehen.


    Ich werde mir dieses "Ausreisser _ KK" in der VOX-Aufnahme auf YT speichern ... für einen Kauf auf CD hat es für mich dennoch nicht gereicht.

    Mir hat das KK zu viel romantisches Geplänkel, dass mich in der Tat nur zu Beginn des 3.Satzes und beim packend und TOP komponierten Finale wirklich mitreisst; der 1. Satz hat auch schöne Momente, dazwischen zu viel nichtssagendes Geplänkel.

    :);) Wenn das Konzert wirklich so erbaulich wäre, dann müsste und würde sein Bekanntheitsgrad bis heute auch grösser sein. So wie die einschlägigen romantischen KK aus dieser Zeit.


    Ein Vergleich sei angebracht:

    Das Addinsel - Warschauer Konzert finde ich deutlich erbaulicher !


    Hier die YT-Datei der lohnenderen Aufnahme mit Dosse / Landau:

    Zu Franz Liszt: Was die Richter-Kondraschin-Aufnahme betrifft, da gebe ich Dir völlig recht! Davon habe ich ein hervorragendes Japan-Remastering Letzte Woche habe ich mir wiedermal die alte Decca-Aufnahme mit Julius Katchen angehört: Auch sehr empfehlenswert!

    Ja, lieber Adriano,


    die Katchen / Argenta - Aufnahmen der Liszt - KK habe ich auch. Die liegen gleich hinter Richter/Kondraschin. Diese Decca-Doppel-CD habe ich aber hauptsächlich wegen der Wandererfantasie auf CD2 mit Bolet/Solti gekauft und der Totentanz mit Bolet/Fischer ist dort auch der Hammer.


    Ausserdem habe ich die ebenfalls auf der Decca-Doppel-CD die dort gekoppelten schönen Dohnanyi-Variationen über ein Kinderlied erstmals kennen gelernt.

    Nach der eher enttäuschenden CD von gestern beginnt der neue musikalische Tag mit meiner "Referenz" der beiden Lisztschen Klavierkonzerte:


    Im Prinzip braucht man auch keine andere Aufnahme von den Liszt _ KK, lieber Norbert. Diese wirkt einfach perfekt ... selbst klanglich TOP. Wo hört man dies sonoren Basspassagen so ausgereift wie hie ?

    Egal ob ich Zimerman / Ozawa (DG), Beroff / Masur (Philips) oder Brendel / Haitink (Philips) auflege, die gewiss alle ihre Stärken haben ... aber nix gegen Richter / Kondraschin (Philips).

    Deshalb habe ich es mit der Naxos-Aufnahme erst gar nicht probiert.

    Ja natürlich. Es handerlt sich dabei um CDs aus den 80er Jahren - mit sogenannter Pre-Emphasis.

    Ja richtig, Pre-Emphasis war der Fachausdruck, der mir gestern nicht eingefallen war.

    Leider erkennt uind wandelt dies nur eine Auswahl von CD-Playern um.


    Schaut man sich die Kritiken in den Foren über diese Aufnahmen aus Götheburg an, so stellt man schnell fest, dass viele auf die Pre-Emphasis verzichten müssen und sich über eine dumpfe Klangqualität ärgern, die eigentlich bei Verwendung des "richtigen" CD-Players optimal ist.

    Diese Neuaufnahme würde mich auf CD auch brennend interessieren, diese scheint es wohl nicht als CD zu geben !??!

    :cursing: Unglaublich - in meinen Augen Blödsinn soetwas auf Krazware heraus zu bringen ....


    Das ist schon das zweite Beispiel eines aktuellen Werkes von DG und einer LP. die nicht als CD erhältlich ist. :no:

    Neeme Järvi / Götheburg SO


    Kurzweilig, ein höchst angemessene Interpretation und das Ganze gekoppelt mit ausgezeichneter Klangqualität bietet Neeme Järvi mit dem Götheburg SO (DG) finde ich immer noch die schlüssigsten Aufnahmen der 3 Sinfonien.

    Die Beigaben Capriccio espagnole und die Russisch Ostern - Ouvertüre sind ebenfalls auf hohem Niveau.


    Ich habe inzwischen alle anderen Aufnahmen abgesetzt (siehe dazu auch Beitrag 7), denn so "doll" sind die 3 Sinfonien nun auch nicht, als dass ich davon zwingend mehr als eine sehr gute Aufnahme brauchen würde.


    61XmV7om7NL._SY300_.jpgoder auch

    DG, 1987, DDD



    :!: Noch eine wichtige INFO zu den Aufnahmen. Das wird auch auf den DG-CDs nirgendwo angegeben.

    Das Aufnahmeteam des Gothenburg SO mit DG verwendet ein Rauschunterdrückungssystem das von verschiedenen CD-Playern nicht erkannt wird.

    (Bei meinem 1. Technics-CD-Player wurde die Funktion beim Abspielen sogar angezeigt. SONY-Player (zumindest die aus der ES-Serie) erkennen es auch und wandeln das Signal optimal um.)

    ;) Das ist der Grund weshalb viele User in der Kritik von dumpfer Klangqualität schreiben, eben weil viele CD-Player haben, die das Signal nicht opimal umwandeln können !


    Die DG hat sich wegen der mangelnden Kompatibilität deshalb schon bald von dieser Rauschunterdrückung der 80er-Jahre verabschiedet.

    Hallo Siamak und alle Brahms-Freunde,


    ich freue mich, dass bei Dir gerade die Karajan-Aufnahme (DG, 1963) bei Dir vor den beiden Anderen hervorsticht. Ich habe alle drei Karajan - Aufnahmen (DG), die ich alle drei schätze. Die aus DG-1977 vielleicht sogar noch etwas höher, was auch an klanglichen Aspekten liegen mag.


    Ich hatte mir im Februar die Brahms-Sinfonien-GA mit Sawallisch / LSO (EMI, 1989-91, DDD) zugelegt. Die war gerade für einen Geschenktpreis für wenige Euro zu haben und hatte gute Kritiken.

    Warscheinlich bin ich mit meinen :thumbup:favorisierten Aufnahmen Levine, Szell, Bernstein, Solti, Dorati und Karajan schon zu verwöhnt, oder anders geprägt.

    :| Auch wenn bei Sawallisch alles lupenrein und topsauber klingt, aber so richtig warm werde ich mit der Zweiten und auch mit der ganzen Sawallisch GA nicht. Das ist mir zu nüchtern, trocken und wirkt auf mich teils emotionslos.

    8) Nicht dass sie auch nur im mindesten schlecht wäre, aber die wird nicht in meiner Sammlung verbleiben ...


    812XWb6HpcL._SL300_.jpg..416jVAyoW0L._SX300_.jpg

    EMI, 1989-91, DDD



    ^^ Man sieht, dass man älter wird. ^^

    Gerade sehe ich beim Einstellen des Covers, dass ich entsprechende Brillant - Ausgabe dieser Sawallisch - Aufnahmen vor Jahren auch schon mal hatte und wegen der gleichen Eindrücke damals auch eliminiert hatte ... die Warner und Brillant-GA sind heuer für 1-3 € zu haben ... ;) das wird seinen Grund haben !?!

    Lieber rolo,


    ich habe die GA der LOndoner Haydn-Sinfonien mit Karajan (DG) auch. Höre diese aber, nachdem ich die Aufnahmen der Londoner (und Pariser) mit Bernstein (SONY) und Harnoncourt (WARNER) habe gar nicht mehr !


    :?:Findest Du die Karajan - Aufnahmen hörenswert ? Oder hast Du keine Vergleiche, was ich mir bei Dir kaum vorstellen kann ?

    Frohe Ostern an alle Taminos !


    Der Thread hat bisher einen sehr christlichen Inhalt.

    Ich mache den Gegenentwurf:

    Wir haben den Ostersonntag mit einer schönen Wanderung in der Hocheifel im oberen Ahrtal abgeschlossen. Am Nachmittag kam noch die Sonne heraus - es war herrlich. Spaziergänger hat man nur wenige gesehen. :angel: Natur pur !

    :) Danach noch einen schönen Flammkuchen mit Speck - ;) so feiern wir Ostern.


    Heute am Ostermontag ist Ruhetag, denn es regnet ! ... und es ist Zeit für Musik !

    Hallo Karl,


    noch mal zur Klarstellung: Mit dem PUCK beim SONY CDP-XA50ES ist klar. Auf den kann man nicht verzichten, denn ohne läuft die CD gar nicht und es würde eine Fehlermeldung kommen !

    :!:Aber auf die Carbonmatte kann ich locker verzichten.

    Hallo Karl,


    Danke für deine INFO. Von dieser Möglichkeit die CD am Rand zu schwärzen und von der Carbonmatte habe ich schon vor vielen Jahren in der Steroplay (die ich damals abboniert hatte) gelesen. Irgendwie halte ich von solchem VooDoo wenig.

    Wenn die CD - Schublade meines SONY CDP-XA50ES geschlossen ist, dann befindet sich die CD auch im Dunkeln ... also was soll der Aufwand ?

    8) Mit dem Klang dieses CD-Players bin ich so megazufrieden, dass ich nie im Traum daran gedacht habe, da einen weiteren Aufwand zu treiben.


    :!:Der SONY hat ja auch 9 umschaltbare Digitalklangfilter. Die hatte ich mal vor Jahren ausprobiert, da ist sogar ein Filter dabei, das "Röhrenklang" nachahmen kann. Alles Quark, bei mir läuft der in der Standardeinstellung und klingt so am natürlichsten !!!

    Smetana - Vaterland


    Lieber Josef,


    interessant, dass Kobayashi dieses Repertoire auch drauf hat.

    Gestaltet er meinen Lieblingssatz Tabor auch so hammermässig wie Ancerl (Supraphon) und Levine (DG) mit einer angemessenen Spielzeit (12:17).

    Leider habe ich feststellen müssen,dass gerde die Japaner die Spielzeiten sehr überziehen, was ja Dir oft entgegen kommt .. mir in der Regel nicht.

    Was macht Koybayashi ?


    Ich war auch von Doratis Vaterland zuerst sehr überzeugt, aber als dann Tabor kam war ich total enttäuscht ... ausgemustert !

    Auch die bei Tamino empfohlene Aufnahme mit Smetacek (Supraphon) hat mich hier nicht unbedingt überzeugen können ...

    da bleibe ich locker bei Levine und Ancerl !

    Brahms: Klavierkonzerte mit Buchbinder / Wiener PH / Metha (SONY, 2015, DDD)


    :angel: Eine Sternstunde mit Buchbinder / Metha aus dem Musikvereinssaal Wien hat heute auf DVD im phänomenaten Fünfkanal-DTS-Sound meine Sammlung bereichert.

    Einzelheiten dazu im Thread der Brahms - Klavierkonzerte .


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    Cmajor, 2015 LIVE, DTS 5.0


    Bei jpc günstig !

    Buchbinder / Wiener PH / Metha (SONY, 2015, DDD)

    Lieber Wolfgang,

    Buchbinder/Mehta/WP benötigen für den 1. Satz 21:16 ! Es dürfte Deinem Geschmack entsprechen !

    LG Siamak

    Lieber Siamak,


    im Brahms-Lieblingsaufnahmen-Thread gehören die Brahms KK Nr. 1 und 2 in diesen Aufnahmen mit Buchbinder / Matha zu deinen 3 Favoriten.

    :thumbup::) Damit hast Du, auch bei mir, voll ins Schwarze getroffen.


    Heute hatte ich die DVD von beiden KK erhalten und bin absolut begeistert. Mein Vorurteil, dass bisher nur die grossen Alten (Fleisher und Serkin / Szell, Rubinstein / Reiner und Richter / Leinsdorf) mich überzeugen konnten, muss ich hiermit revidieren. Denn Buchbinder / Metha können mit meinen Favoriten weitestgehend gleichziehen.

    :!:Buchbinder überzeugt auf der Ganzen Linie und ist bei Zubin Metha, den er für den besten Partner als Dirigent hält, da er sich ganz auf ihn einstellt und trägt, in allerbesten Händen.

    Für mich ist bei der Beurteilung von KK der orchestrale Part genau so wichtig, wie der Solopart. Metha beginnt das KK Nr.1 im richtigen packenden Tonfall und lässt die wiener Pauken richtig dramatisch und prägnant anheben (ohne das lahme undeutliche Gewusel macher Aufnahmen). Es ist für mich ganz wichtig, dass ich bis das Klavier seinen ersten Einsatz hat, schonmal voll gepackt werde ... und das ist hier voll der Fall.

    Wahnsinn, dass Buchbinder beide KK im Wiener Musikvereinssaal vom 7-10 März 2015 so souverän hintereinander präsentieren konnte. (Die Aufnahme auf DVD muss an einem dieser 4Tage entstanden sein, da eine der Zuhörein (unter dem Klavier sichtbar) immer die Gleiche ist.)


    Das KK Nr.2 überzeugt ebenfalls und zieht mindestens ohne wenn und aber mit Richter / Leinsdorf gleich.

    Was soll ich das noch selber Worte fassen, denn da trifft genau das zu, was Du heute im Brahms-Lieblingsaufnahmen-Thread schreibst:

    Zitat von Siamak

    Diese Aufnahme habe ich der berühmten Aufnahme mit Richter/Leinsdorf vorgezogen. Der Zugriff und Duktus im 1., 2. und 4. Satz ist ähnlich vehement und zügig. Buchbinder spielt wunderbar frei und seine linke Hand erarbeitet zusätzliche Aspekte, die bei anderen verborgen bleiben. Hinzu kommt, dass es sich um eine Live-Einspielung handelt. Buchbinder/Mehta präsentierten beide Klavierkonzerte an einem Tag, zuerst das 2. und dann das 1. ! Klanglich sind Solist und Orchester hervorragend ausbalanciert.


    :angel: Absolut Spitze mit bestem Hörspassfaktor ist aber auf DVD (gibt es auch als BluRay) die audiophile Klangqualität im Fünfkanal-DTS-Sound. Damit ist das auch meine klangbeste Aufnahme der Brahms KK. Der sonore Klang des Steinway-Flügels ist atemberaubend deutlich und orchestral geht keine Stimme unter - phantastisch.


    DVD

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    Cmajor, 2015 LIVE , DTS 5.0



    Gerade jetzt, wo man wegen Corona ohnehin kein Konzert besuchen kann, ist das auf DVD / BluRay ein Konzerterlebnis allererster Klasse !

    Und der Preis war mehr als heiss für diese Sternstunde mit Buchbinder und Metha.



    Ich habe mir aus Neugier auch die CBS-CD des KK Nr.1 mit Berman / Leinsdorf (CBS, 1981, DDD) zugelegt. Pianistisch natürlich ebenso perfekt und von der Int auch überzeugend.

    Leider überzeugt mich der orchestrale Klang dieser Digitalaufnahme insgesamt gar nicht. Auch nicht der Anfang des Konzertes, bis das Klavier einsetzt. Leinsdorf setzt am Anfang gar keinen Akzent und es beginnt mit einem laschen verwaschenen Paukenwirbel ohne Höhepunkt und Pepp, der mich kalt lässt. Man höre wie beeindruckend Szell das in seinen Aufnahmen machte (oder auch Metha - siehe oben).

    ;) Ich bin mir noch nicht sicher, ob diese CBS-CD angesichts meiner überzeugenderen Aufnahmen überhaupt in meine Sammlung übernommen werden muss.

    Doppel-Konzert: Konzert für Violine, Cello und Orchester a-moll op.102

    Das Doppelkonzert ist Brahms letztes Orchesterwerk und entstand 1887 während seiner Sommerferien in Hofstetten am Thuner See.

    UA 18.Oktober 1987 in Köln

    Das thematische Material war ursprünglich für eine fünfte Sinfonie gedacht; Brahms hatte aber dann den kuriosen Einfall daraus ein Konzert für Violine und Cello zu schreiben, was er dem Dirigenten Franz Wüllner im August 1887 freudestrahlend berichtete.


    Soweit ich das übersehen kann, habe ich auch nur 3 Aufnahmen von dem Doppel-Konzert, denn nachdem ich

    Francescatti / Fournier / Columbia SO / Bruno Walter (CBS) gehört habe, sah ich es als unnötig an, noch eine Weitere zu kaufen. Das ich dennoch 3 habe, liegt einfach an der jeweiligen Kopplung auf den CDs mit dem VC oder dem Tripelkonzert von Beethoven.

    Bruno Walter kurzweilige Int packt den Hörer mehr als alle gehörten Aufnahmen und spart nicht mit dramatischen Akzenten. Das geht selbst über die Szell-Aufnahme hinaus ! Das Zusammenspiel der Solisten empfinde ich als absolut perfekt.

    Klangtechnisch TOP (klingt nicht nach 1959 !)

    Spielzeit: 16:22 - 7:54 - 8:30


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    SONY, 1959, ADD



    Diese legendäre Aufnahme hat der Klassikhörer wegen des Beethoven - Tripelkonzertes mit Karajan:

    Oistrach / Rostropowitsch / Cleveland Orchestra / Szell (EMI)

    Das Tempo bei Szell ligt im gleichen Rahmen wie bei Walter. Leider ist die Int insgesamt nicht so anspringend wie unter Walter. Klangtechnisch recht mulmig und lässt somit zu wünschen übrig --- ich sage nur: EMI !


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    EMI, 1969, ADD



    Eine solistisch ausgefeilte Aufnahme mit dem hervorragenden Brahms - Dirigenten Bernstein:

    Kremer / Maisky / Wienr Ph / Bernstein (DG).

    Die Aufnahme ist klangtechnisch tadellos. Einziger Kritikpunkt ist das breitere Tempo der Satze 1 und 2, das ich bei Walter und Szell weit angemessener empfinde.

    Spielzeit: 17:49 - 8:23 - 8:52


    - hier die Abb der Einzel-CD -

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    DG, 1882, DDD