Beiträge von musicophil

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    Original von Travinius
    Aber die Frage sei wiederholt: Kennt Ihr die Naxos aufnahmen?


    Ich kenne und habe die CD


    Concerto for Two Pianos in A flat major
    1. I. Allegro vivace 00:18:10
    2. II. Andante 00:10:56
    3. III. Allegro vivace 00:14:02


    Concerto for Two Pianos in E major
    4. I. Allegro vivace 00:13:09
    5. II. Adagio non troppo 00:09:25
    6. III. Allegro 00:08:39


    Frith, Benjamin, piano
    Tinney, Hugh, piano
    RTE Sinfonietta
    Duinn, Proinnsias O, Conductor
    Die Naxosnummer ist 8.553416


    Ich bin hiermit sehr zufrieden und brauche keine weitere Einspielung.


    Die einzelnen Klavierkonzerte habe ich in mehrere Ausführungen. Mir gefällt sehr die Aufnahme von András Schiff.


    LG, Paul

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    Original von Wandergeist
    Nachdem über die Hintergründe, die Textquellen, den Inhalt oder die Texte in den threads schon so vieles Gutes und Interessantes gesagt wurde, überlege ich momentan, ob man demnächst einen thread speziell über die MUSIK der Zfl. starten soll: Diverse Opernstile in der Zfl., Wort-Ton-Beziehungen, musikalische Formen und Techniken etc., und zwar sowohl populärwissenschaftlich, z. B. einfach das formulierend, was der Höreindruck hergibt, welche Empfindungen das Hören hinterlässt, als auch in melodisch-harmonisch-rhythmisch-formale Tiefen stoßend. Wäre doch sehr interessant... Gäbe es in diesem Bereich Interesse? :angry: :untertauch:


    Immer. Nur wundere ich mich, wie Du denkst etwas zu schreiben, daß nicht bereits irgendwann irgendwie durch Ulli geschrieben wurde :untertauch:

    Lily Laskine spielt Harfekonzerte



    Ich habe diese CD nie gefunden :angry:
    Elizabeth ist es vor Monaten gelungen. Sie verschwieg es aber, denn wollte es mir zum Geburtstag schenken. Eine wunderbare Überraschung. :jubel: :jubel: :jubel:


    Auf diese CD sind vier Harfekonzerte: Händels Opus 4 Nummer 6 (eine Bearbeitung durch Händel seines eigenen Orgelkonzertes); Boeildieus Harfekonzert (ich kenne nur ein Konzert, wenn ich aber das Cover glauben darf, sollte er mindestens sechs geschrieben haben); Bochsas Harfekonzert Nummer 1 und Krumpholtz' Harfekonzert Nummer 6.


    Damit sind anderthalb LP ersetz worden: eine LP mit Händel, Boeildieu und Krumpholtz, sowie eine LP worauf Bochsa auf einer Seite und auf der anderen Seite Hummels Trompetenkonzert mit Maurice André. :yes:


    Ich versuchte zum zigsten Mal das digitalisierte Bochsakonzert etwas auszubessern, als ich diese CD bekam... :lips:


    LG, Paul

    Sagt es was, daß wissenschaftliche Untersuchungen zeigten, daß Musik von Mozart am besten Babies beruhigen kann?
    Seine Musik müßte also auf einen sehr tiefen Niveau angreifen. Muß also sehr elementar sein, trotz aller musikalischen Regeln die er einhält.


    LG, Paul

    Fremd, daß dieses Gefühl von Betrübtheit ausbleibt bei "Gebt mir meinem Jesum wieder" aus der Matthäus-Passion. Da empfinde ich manche Gefühle. Vor allem Ehrfurcht.


    Ist das Gewöhnung, oder konnte Bach nicht so gut menschliche Stimmungen vertonen? War er eher ein Meister der Ehrfurcht?
    Ich weiß, es ist OT, aber dennoch...


    LG, Paul

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    Original von fxp
    Ausschließliche Spezialisten gab es für meinen Mozartbegriff nie. Doch wenn es um Symphonien geht gibt es einige zumindest aktuelle Einspielungen, die mir sehr zusagen: Hogwood, Harnoncourt mindestens die Frühen, Mackerras, einzelne andere HIPler, die interessant sind.


    Jaap ter Linden. :yes:

    Jetzt weiß ich, warum ich die Musik von Giuliani so mag.



    Der Mann war ein noch größeres Wunderkind als Mozart. Er wurde nicht einmal 1 Jahr alt. Und schrieb dennoch sechs oder sieben Gitarrenkonzerte sowie eine Menge anderes schönes Zeug für Gitarre.


    LG, Paul

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    Original von fxp
    Da Mozart mein Lieblingskomponist ist - frage ich regelmäßig ab, was erscheint, es ist immer noch genug und zum Teil sehr interessant und spannend.


    Versuch mal Einspielungen zu bekommen von Werken, die je fälschlich Mozart zugeschrieben wurden. Oder Fälschungen (Adelaidekonzert eingespielt durch Menuhin). :D


    LG, Paul

    J.B. Bréval - Sinfonie Concertante (2x)


    Diese Musik habe ich von einer schlecht gepressten LP digitalisiert. Ist aber sehr charmant. Und eine Sinfonie Concertante enthält einen Ohrwurm, so "furchtbar", das die wieder längere Zeit in meinem Gedächtnis resonieren wird. :motz:
    Eigentlich sind es Konzerte. Konzerte für Flöte, Fagott und Orchester. Sehr reizende Musik, auch wenn ich die Aufnahme und Ausführung nicht loben kann.


    LG, Paul

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    Original von Travinius
    Genau wie das von einer Dame zum allzu stürmischen Liebhaber von sanftem Widerstand geprägte gehauchte: "Du Schuft!"


    Bei uns noch ganz üblich als "schoft". Es kann freundlich, spielerisch gemeint sein (wie in Deinem Beispiel), aber auch sehr derb ("diese Schufte haben meine Handtasche geklaut").


    LG, Paul

    Januar 2007 schrieb ich über Plumkett


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    Und von Lyonel bin ich mit Dir einverstanden, daß er um die 30 sein könnte. Aber dann eher 30 minus.
    Denn er war noch ganz klein, als er zu Plummketts Eltern kam. Vielleicht waren die Unruhen um 1688, als Jacobus II flüchtete, den Grund. Und Queen Anne verschied in 1714. Jedenfalls zähle ich dann am höchsten 12 + 14 = 26 Jahre. Und da Lyonel noch ganz klein war, kann er also am höchsten 27 oder 28 Jahre alt gewesen sein.
    Da Plumkett und Lyonel fast dasselbe Alter hatten, muß Plumkett also auch um die 30 gewesen sein.


    LG, Paul


    Fehler verbessert :O

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    Original von Spradow
    Ein interessanter Vergleich sind hier vielleicht noch die Violinkonzerte, die ja - allesamt Frühwerke - zum Zentrum des Repertoires gehören. Woran liegt das? Daran, dass es keine späten von Mozart gibt? Daran, dass sie vom Umfang dem näher kommen, was die Romantik unter einem Violinkonzert versteht?...


    Lieber Frank, Johannes e.a.,


    Was ich hier vermisse, ist etwas, daß man m.E. nie vergessen soll.
    Mozart war in erster Instanz ein Komponist für Stimmen. Mit einer vorschnellen Verallgemeinerung könnte ich sagen "Mozarts Werke soll man singen können".


    Und dieses "cantabile" Charakter entdeckt man auch in diesen VK. Vielleicht ist das der Grund, daß sowohl seine VK als KK noch immer gespielt werden.


    LG, Paul

    Ich machte wieder Einkäufe für meinen kommenden Geburtstag. Und hörte inzwischen nochmal Händelschnipseln.


    Was mich auffiel, ist daß ich - ohne den Text zu folgen/verstehen - einige Melodien so tief traurig fand. Man hört deutlich die Klage.
    Danach dachte ich an ein wunderbares Schottisches Volkslied, das auch so tieftraurig ist.
    Und darauf erinnerte ich mich einige Musikstücken, die auch einem durch Mark und Bein ziehen.


    Habt Ihr auch diese Erfahrung, daß Ihr sowas manchmal empfindet.
    Ich kenne einer, der nasse Augen bekommt, wenn er Händels Largo (Ombra mai fu aus Serse) hört.
    Der Text ist aber nicht anders als eine Lobrede auf den Schatten einer Pflanze.
    Wie kann man sich doch irren. :D


    LG, Paul

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    Original von der Lullist
    Aber z.B. stürzen mich die Opern von Verdi in ein Loch unerträglichster Langeweile. Es geht soweit, dass ich mich unwohl fühle.


    Lieber Matthias,


    Hör mal die Szene als Violetta stirbt in Verdis Traviata. Und nicht mit Caballé. :no:
    Die schönste Ausführung die ich kenne, ist mit Cotrubas und Domingo. Mit ihrer Stimme vermag Cotrubas wirklich die Emotionen auszudrücken.


    LG, Paul