Beiträge von Karl

    Hallo La Roche,


    ich habe dieses "Erlebnis" von zwei Zeitzeugen von der Bombadierung der Stadt Bayreuth geschildert bekommen, einer konnte es nur mit Tränen in den Augen und zitternder Stimme schildern, wie er als kleiner Kerl mit seiner Mutter im Wald neben dem Festspielhaus oberhalb der Stadt die Angriffswellen der Bomber miterleben musste.


    Der andere sass im Keller und kann nicht vergessen, wie bei den Einschlägen sich jedes mal die Sandsteinblöcke des Kellers hoben und Sand auf seinen Kopf rieselte.

    Als sie später nach oben kamen, war der städtische Friedhof durchgepflügt, das Kriegsgefangenenlanger in der Nähe hatte Volltreffer abbekommen, durch die Straßen fegten Feuersbrünste.


    Terror und Vernichtung ohne jegliche militärische Notwendigkeit.


    Es grüßt


    Karl

    In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 erfolgte auf das rund 630.000 Einwohner zählende Dresden einer der verheerendsten Luftangriffe auf eine Stadt im Zweiten Weltkrieg. 773 britische Bomber warfen in zwei Angriffswellen zunächst gewaltige Mengen an Sprengbomben ab. Durch die Zerstörung der Dächer und Fenster konnten die anschließend abgeworfenen Brandbomben eine größere Wirkung entfalten. Ihr Feuersturm zerstörte rund 80.000 Wohnungen, und ihre Hitzeeinwirkung deformierte sämtliches Glas in der Innenstadt. Dem britischen Nachtangriff auf die ungeschützte Stadt folgte am Tag die Flächenbombardierung durch 311 amerikanische Bomber.


    Am 15. Februar musste Dresden einen weiteren Angriff der US-Luftwaffe überstehen. Bis zu 25.000 Menschen verloren ihr Leben. Die bis zur Unkenntlichkeit verkohlten Toten lagen noch Tage auf der Straße oder in den Trümmern, ehe die Leichenberge zur Verhinderung von Seuchen verbrannt werden konnten. Bis August 1944 war Dresden als einzige deutsche Großstadt weitgehend von alliierten Bombenangriffen verschont geblieben und auch zu Jahresbeginn 1945 noch nahezu unbeschädigt, obwohl es einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt zwischen Prag, Berlin, Leipzig, Nürnberg und Warschau darstellte. Neben kleineren Rüstungsbetrieben existierten mit der Zeiß-Ikon AG, der Paul Märksch AG oder den Flugzeugwerken in Dresden-Klotzsche auch größere Industrieanlagen. Allerdings waren diese Angriffsziele angesichts mangelnden Rohstoffs und zunehmender Desorganisation der militärischen Nachschubwege Anfang 1945 keine kriegswichtigen Anlagen.


    Die Zerstörung Dresdens war der Höhepunkt gezielter Flächenbombardements der Alliierten gegen die deutsche Zivilbevölkerung, um deren Moral zu brechen.


    Sir Arthur Travers Harris, genannt Bomber-Harris (1892 – 1984) war Oberbefehlshaber des Royal Air Force Bomber Command.
    Er unterstützte die Entwicklung eines Feuersturms („Historischer Stadtkern brennt gut“). Dabei wurden erst mit Luftminen Dächer und Fenster zerstört, um bei den dann folgenden Brandbomben einen Kamineffekt zu erzeugen.


    Viele Obdachlose, die die Bombennacht überlebt hatten und sich vor dem Feuersturm in die Elbwiesen flüchteten, wurden am nächsten Morgen von Tieffliegern schutzlos angegriffen und gezielt umgebracht.


    PS:

    Seit 1992 dräut Bomber Harrris, mit

    2,70 Metern überlebensgroß in Bronze

    gegossen, vor der RAF-Kirche im

    Zentrum Londons. Mit Spitzbauch,

    Schnurrbart und Mütze erinnert er an

    Charles de Gaulle. Gegen die Aufstel-

    lung des Denkmals hatten im Vorfeld

    etliche deutsche Politiker Einspruch

    erhoben – ohne Erfolg.

    Als Queen Mum, die Deutsche Zeit

    ihres langen Lebens gern „Hunnen“

    nannte, das Monument – just am 50.

    Jahrestag des ersten „Tausend-Bom-

    ber-Angriffs“ auf Köln – feierlich ent-

    hüllte, pries sie Harris als „inspirie-

    renden Führer“. Seine Verehrer san-

    gen: „He was a jolly good fellow

    Bisher noch nicht genannt:


    Der russische Pianist Mikhail Kazakevich wurde in Nischni Nowgorod geboren und studierte an der staatlichen Hochschule für Musik in seiner Heimatstadt, wo er unter anderem vom berühmten sowjetischen Pianisten und Professor Isaak Katz unterrichtet wurde.


    Nach seinem Studium, das er mit Auszeichnung abschloss, unterrichtete Kazakevich selbst am Konservatorium, bis ihn dann 1992 sein zunehmender beruflicher Erfolg als Musiker nach Westeuropa führte.

    Anfangs unterrichtete Kazakevich am Welsh College of Music and Drama in Cardiff und wechselte später zum Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance in London. Außerdem unterrichtet er Meisterkurse in Großbritannien und ist als Preisrichter auf Klavierfestivals und in Wettbewerben tätig.


    Nach einer herausragenden Performance auf dem Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund wurde Kazakevich für mehrere Konzerte mit der Dortmunder Philharmonie engagiert. Außerdem gab er zahlreiche Konzerte in Deutschland und Frankreich, für die er mit dem Sonderpreis der Schubert-Gesellschaft und (für seine Darbietung von Stücken aus dem 20. Jahrhundert) mit einem Sonderpreis der französischen Organisation SACEM ausgezeichnet wurde. 1993 spielte er erstmals in der Wigmore Hall in London und wurde anschließend vom Plattenlabel BMG/Conifer unter Vertrag genommen. Seine eingespielten Alben wurden hoch gelobt und umfassen Werke von J. S. Bach, Ludwig v. Beethoven (die erstmals aufgenommenen endgültigen Versionen des 2. und 4. Klavierkonzerts mit dem English Chamber Orchestra unter Sir Charles Mackerras), Alban Berg, Frédéric Chopin, Gustav Mahler (Kazakevichs eigene Arrangements), Sergei Rachmaninov, Franz Schubert und Robert Schumann.


    „Wahrscheinlich wird man ihn als ‚eines der bestgehüteten Geheimnisse Russlands‘ bezeichnen – und das ganz zu Recht. Von all den Musikern aus den GUS-Staaten, die derzeit die Konzerthallen und Tonstudios im Westen überfluten, sollten Sie Mikhail Kazakevich auf jeden Fall Ihr Gehör schenken.” – The Times (Vereinigtes Königreich)


    „Kazakevich spielt mit der erwarteten russischen Brillanz und ist dabei sehr auf eloquente Eleganz bedacht.


    Wenn Sie ein Fan von Gilels sind, werden Sie Kazakevich lieben.


    (…) Seine technische Sicherheit und rhythmische Beständigkeit sind beeindruckend. (…) Was die stilistische Darbietung angeht, gibt es an Kazakevich rein gar nichts zu kritisieren. (…) Das facettenreiche Timbre in seinem Spiel ist äußerst überraschend. (…) Kazakevich begeistert nicht nur als sensationeller Pianist, sondern auch als Künstler von hoher Integrität.“ – In Tune (USA, Japan)in

    Hallo,


    Dynaudio gibt 8 Jahre Garantie bei Produktregistrierung nach dem Kauf.


    Ein Ausbau und Versand der Elektronikeinheit darf vom Kunden - nach Rücksprache - in der Regel auch gemacht werden, da die abgehenden Kabel meist nur gesteckt und nicht gelötet sind.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    die Elektronikeinheit von Aktivlautsprechern läßt sich von der Rückseite her rausschrauben, wobei natürlich ein ordentlicher Gewichts- und Größenunterschied zwischen analoger und volldigitaler Elektronik besteht.


    Die wesentlich kompaktere Digitalelektronik ist zudem in der Regel äußerst langzeittauglich, es gibt ja dort kaum Alterungsprozesse.


    Im modernen Lautsprecherbau findet man auch immer seltener diese Basschassismonster aus früherer Zeit mit 30-40 cm Durchmesser, mit 18-24cm in Doppelausführung erhält man heutzutage recht schlanke und leichte Schallwandler.


    So hat die Dynaudio Confidence 60, das derzeitige Flaggschiff bei den Dänen, zwei 24cm Bässe für den Tiefton.


    Confidence 60


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    die Nachbearbeitung alter Aufnahmen vor 1945 kann leider nichts verbessern, weil das Ausgangsmaterial damals einfach noch keine Qualität hatte.


    Bessere Mikros gab es erst nach WWII, der U-Boot Jagd der Briten sei Dank.


    Remasterde Aufnahmen der DECCA ab der 50iger Jahre machen dann schon mehr Sinn, aber es ist eine Kunst des erfahrenen Toningenieurs mit modernster Digitalsoftware aus den letzten Jahren, hier mit Vernunft und Verstand das richtige Maß zu finden.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Holger,


    meine Tests mit clockmodifizierten echten CD Laufwerken waren ernüchternd, erst mit der Auslagerung des Chips auf die externe Soundkarte, der die vom Laufwerk ausgelesenen RAW Audiodaten zu einem digitalen Musikformat konvertiert (I2S oder S/PDIF), kann man die tatsächliche Qualität der CD Wiedergabe kennenlernen.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Holger,


    die CD Rom Laufwerksproduktion wurde ja mit Erscheinen der DVD Player fast komplett eingestellt.


    Ich spreche bewußt von CD Rom Laufwerken, da diese PC Hardware später selbst in sogenannten Highendplayern Einzug gefunden hat.


    Warum plötzlich keines der so hochgelobten massiven Sony- oder Philipslaufwerk, die bis dato die Krönung der Entwicklung darstellten?


    Weil die ausgelesenen Audio Rohdaten am besten erst auf einer ausgelagerten Soundkarte, die keinerlei Störung durch das CD Laufwerk erfährt, zu Musikdaten umgewandelt werden sollten.


    Bei Sony und Philips sitzt dieser Chip im Laufwerk selbst, beim Yamaha S2100 könnte das anders sein.


    Man siehe auf dem Bild unten links ein Flachbandkabel, das an der dahinterliegenden Platine angeschlossen ist.


    yamahas2100anschlussl21kdr.jpg


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    R.a8d70e7a50aec492c4d6ffce1328752d?rik=5lKlzDclHVWvjw&pid=ImgRaw&r=0


    Hörner für den Klassikliebhaber?


    Hörner zeichnet ein hohes und sehr direktes Schallerlebnis aus, etwas für Bühnen-Live-Shows im Pop/Rock Bereich.


    Meine Erfahrung: Spontane Begeisterung, die recht schnell der Ernüchterung weicht.


    Einer hat dazu mal gesagt: Klingt wie voll in die Fresse.


    Und dazu im vorliegendem Fall eine glatte und dazu sehr harte Rückwand, das kann nur sch.. klingen.


    R.ade5f8693d3fe1361ef5ac5fbe5e3ef6?rik=ZW%2bb1bsCxeVuWg&riu=http%3a%2f%2fimg.canuckaudiomart.com%2fuploads%2f16%2f649231952_large_eba25f7c70583bcdfc31f76425e47558.jpg&ehk=%2fkjLYl9Q6a4dVruuUSto5gsPWNbCmTRk9isi8VqkCnI%3d&risl=&pid=ImgRaw&r=0


    Die hat ein Bekannter sich - voll Anfangsbegeisterung - gekauft und 14 Tage später in den Keller gestellt, weil er nach und nach Kopfschmerzen beim Hören bekam.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    von Asahina habe ich die letzten Aufnahmen, siehe


    Asahina


    Er dirigiert das Werk klassisch kraftvoll, aber die Lebendigkeit der folgenden Einspielungen erreicht er nicht:


    Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein, 1978



    Bernstein glänzt mit Esprit und Schwung, es wogt hin und her, Emotionen pur.


    Die Deutsche Grammophon mit Hans Weber hat hier eine Sternstunde bei der Aufnahme, könnte vielleicht daran liegen, daß sich der Dirigent nicht eingemischt hat.;)


    Die 2te sehr gelungene CD hat mich doch etwas überrascht, es ist Günter Wand. Den habe ich bisher eher bei Bruckner im Blick.


    Günter Wand


    Ebenfalls sehr lebendig und zudem ein Klanggenuss.


    Es grüßt


    Karl