Beiträge von Karl

    Hallo,


    es kann ja nie schaden, sich gelegentlich mal zu hinterfragen.

    So war das bei mir mit Ravel, was gefällt mir daran so besonders, was macht den Reiz aus?

    Der Grund, tiefer in das Leben und Wirken dieses Mannes einzusteigen. Woraus schöpfte er, wo waren seine Quellen?


    Die Mutter Baskin, der Vater Schweizer und von Beruf Ingenieur. Er, aufgewachsen in Paris, entwickelte sich zum Dandy, der in den dortigen Salons und Klubs Bekanntschaften zu Künstlern aller Gattungen pflegte.

    Dieser inspirierende und rege Gedankenaustausch wie auch seine Herkunft spiegeln sich in seiner Musik wieder. Spanische und französische Stilelemente in einem Kunterbunt an Einfällen, die aus einem tiefen Erleben des Momentes und einer Vielfalt von Eindrücken zu stammen scheinen. Eine Mischung aus lebhaftester Phantasie, Dichtung, aber auch Paradoxität und technischer Raffinesse, ein seltsames Miteinander von Einfachheit und Komplexität.


    Auf der anderen Seite fällt die Sparsamkeit der Orchestrierung gegenüber deutschen Komponisten auf. Gleiches gilt für die Kompositionen an sich:

    Oft stehen die Töne allein im Nirgendwo, konzentriert auf ihre Klangfarben.

    Ravel zwingt uns, genauer hinzuhören. Diese Musik fordert.


    Angefangen als begabter Klavierschüler am Pariser Konservatorium, hat er geschmissen und ist später in die Kompositionsklasse eingetreten.

    Das hat er späteren Pianisten gedankt, in dem er - ein Verehrer von Liszt - schwierigste technische Kompositionen für das Klavier niederschrieb.


    So bin ich zum Gaspard gekommen. Das habe ich gelesen, daß dieses Stück zu den schwierigsten seiner Gattung zählt. Das sollte man dann als Klassikliebhaber auch kennen.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    Zitat

    Ich mag dieses Instrument sehr, da es einen weicheren Klang hat als Steinway. Ich finde zwar, daß Steinway eine hervorragende Qualität bietet und wegen der Durchdringlichkeit für größere Konzerte besser geeignet ist,...


    Welche Farben man aus dem Bechstein zaubern kann ist unglaublich, der strahlt richtig und ist dabei auch noch so wundervoll melodiös!

    wenn man das so liest, erinnert es stark an den Einsatz und Kampf von Albert Schweitzer für den Erhalt der alten Orgeln.


    Kann ich sehr gut nachvollziehen.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    nach dem Filmerlebnis besorgte ich mir den Soundtrack, musste aber feststellen, daß nur die Musik nicht die gleiche Wirkung entfalten konnte.


    Das Auge hört eben auch mit!


    Im Nachhinein ist mir schon klar, daß die Konzentration allein auf die Audiowiedergabe bei Ravel sehr hohe Ansprüche an die Qualität der HiFi Anlage stellt.


    Eigentlich die Messlatte für jede HiFi Anlage.


    Bei Ravel werden die Instrumente nicht selten bis zum Machbaren bearbeitet (oder darf man gequält sagen?), wobei die Grenze zum Gequietsche in der Regel nur dann überschritten wird, wenn die häusliche Wiedergabekette technisch limitiert ist. So zumindest meine Erfahrung.


    Die moderne Elektronik hat in den letzten 10 Jahren aber im digitalen Bereich viel dazu beigetragen, daß akustische wie zeitliche Fehler in der Wiedergabe reduziert werden konnten und der Wunsch nach einer möglichst natürlichen Reproduktion immer mehr Gestalt annimmt.


    Es ist - leider - so, echte Klangfarben und zeitlich exakte Ein- und Ausschwingvorgänge sind das Salz in der ravelschen (Audio-)Suppe.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Johannes,


    ohne daß es für mich von Bedeutung wäre, ob der Begriff "Impressionismus" bei Ravel tatsächlich zutreffend ist, muss ich nachfragen.


    So steht es bei Wiki nachzulesen:

    Zitat

    ...einem Bild der impressionistischen Malerei ähnlich, zur Aufgabe, dem Zuhörer die Stimmung und Atmosphäre eines Augenblickes zu vermitteln, wobei es um subjektive Eindrücke geht ...

    Du schreibst:

    Zitat

    ...habe ich weit häufiger den Eindruck des "gemeißelten", "kristallenen" als den der vagen, flirrenden Stimmungen.

    Wenn ich es recht verstehe, geht es um die musikalische Konvertierung des subjektives Eindruckes eines Augenblickes, dessen Stimmung und Atmosphäre ist allerdings in keinster Weise festgelegt.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Nemorino,


    musikalische Beurteilungen - egal von wem - können Orientierung bieten und Hilfestellung sein. Gerade wenn man sich daran reibt, schält sich der eigene Geschmack umso besser heraus. Stör dich deshalb nicht an meiner Aussage, sie trägt letztendlich dazu bei, deine eigene Vorliebe zu begründen und zu verstehen.


    Grundsätzlich schätze ich Szell allerdings sehr, insbesondere seine Beethoven Sinfonien brauchen den Vergleich nicht zu scheuen.


    Ein kleiner Nachschub:


    Das 1.KK lebt von einer inneren Schönheit und Zartheit, die Szell nicht herausarbeitet.


    Aber hör dir mal die Sony Aufnahme mit Haitink/Perahia an, da erstrahlt das 1.KK im homogenen und fließenden Glanze.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    von den Klavierkonzerten Beethovens besitze ich eine recht große Sammlung.


    Ich höre sie regelmäßig, irgendeines der Fünf passt immer zuir Tagesstimmung.


    Anfangs waren es die kontrastreichen Einspielungen, im Laufe der Zeit hat sich das deutlich verändert.


    Was überhaupt nicht paßt, ist Beethoven a la Tchaikovsky.


    Referenz ist klar und eindeutig: Perahia


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    neu aufmerksam auf Ravel wurde ich durch eine Aufnahme des Trios und der Sonaten in einem Film:

    Zitat

    Beim Trio eine tiefe, doch zarte, zurückhaltende Melancholie. Die beiden Sonaten mit ihren funkelnden, gleichsam diabolischen Rhythmen.

    Hier paßte diese für mich doch so seltsam fremde Musik perfekt.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    bevor ich mit Ravel anfange, braucht es einen Rückblick.
    Der Start in die klassische Musik begann für mich mit Bach, wahrscheinlich wegen der kirchlichen Orgelmusik, die einem schon als Kind mitteleuropäischer Herkunft vertraut ist.
    Danach folgten Bruckner und Wagner, große und mächtige Werke, die gerade den Anfänger stark beeindrucken.
    Der spätere Rutsch rüber zu Beethoven ist für mich auch leicht erklärbar.
    Energisch und kraftvoll, leidenschaftlich und auch heftig, da rockt die Klassik gelegentlich.
    Etwas beschwingter und lockerer als Ausgleich dazu ist in vielen seiner Werke für mich Mozart.
    Klassische Musik aus deutschem Lande, passend zum Satz: wie das Land, so die Leute.

    Ravel war für mich lange Zeit allein mit dem Bolero verknüpft, ein langatmiges Stück mit einem recht eigenartigen Charme. Aber unverwechselbar, wer es mal gehört hat, kennt es.
    Andere Werke Ravels habe ich wegen des sperrigen und teils auch kratzigen Klanges eher gemieden, da war bei den wenigen Hörversuchen schon nach wenigen Minuten Schluß.


    So ging es lange Zeit.


    Karl

    Hallo Helmut, hallo Holger,


    vieles zu und über Ravel liest man schon hier unter


    Ravel


    Wenn ich nun meine eigenen Eindrücke über diesen Komponisten und die verschiedenen Interpretationsversuche niederschreibe, soll das nur Anstoss für einen fruchtbaren Gedankenaustausch in der Sache sein.


    Man ist und bleibt neugierig, lernt sein Leben lang dazu, für mich der Grund, hier im Forum aktiv dabei zu sein.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Alfred,


    Zitat

    Die Röhre ist eine Technik, die nicht unbedingt pflegeleicht ist, dafür aber im Normal- und Idealfall besser klingt als ein Transistorverstärker...

    das würde ich so nicht unterschreiben.


    Wenn beide Gerätegattungen gleichwertig technisch aufgebaut sind, sollten sie auch sehr ähnlich klingen.


    Allerdings wird bei Topfirmen meist ein spezifischer Herstellerklang hörbar, das spielt sich dann aber alles in der Spannungsverstärkung bei der Vorstufe ab, siehe


    audio gd Gain Module


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    ich möchte mich in nächster Zeit etwas über Ravel auslassen, daher mein eigener Thread.


    In Wiki liest man:


    Als Musik des Impressionismus bezeichnet man eine Stilrichtung der Musik ungefähr von 1890 bis 1920, deren Hauptvertreter Claude Debussy und Maurice Ravel waren.


    Ebenso wie der Impressionismus in Malerei und Literatur versucht der musikalische Impressionismus Eindrücke von Augenblicken darzustellen. Aus diesem Grund liegt das Hauptaugenmerk der Komponisten nicht auf der Form der Musik, so wie es beispielsweise in der Wiener Klassik und Romantik der Fall war, sondern auf dem Klangbild.


    Dieses Klangbild hat, einem Bild der impressionistischen Malerei ähnlich, zur Aufgabe, dem Zuhörer die Stimmung und Atmosphäre eines Augenblickes zu vermitteln, wobei es um subjektive Eindrücke und nicht um konkrete materielle Eigenschaften geht.


    Es grüßt


    Karl




    Hallo Alfred,


    dein Eindruck wundert mich nicht, das Gerät gehört zur Gattung der 1.Generation, da gab es hörbare Nachteile:


    Jetzt wird es sehr technisch:


    Bei (zu) kleiner Modulationsfrequenz können hörbare Oberwellen im Audiosignal auftreten. Das ist der Grund dafür, dass frühen PWM-Endstufen häufig nachgesagt wird, sie seien im Hochtonbereich eher ungeeignet.


    und


    Ist der Tiefpassfilter z.B. auf 6 Ohm angelegt, dann würde 4 Ohm beim Lautsprecher zu einer Höhenabschwächung führen, ein 8-Ohm Lautsprecher zu einer Anhebung.
    Dummerweise sind die Impedanzverläufe von Hochtonlautsprecher meist nicht linear, bei HT's mit Schwingspulen ohne Ferrofluid gibt es. z.B. einen kräftigen Impedanzanstieg mit steigender Frequenz.
    Das wiederum führt auch bei 4 Ohm Lautsprechern dazu, daß es im Frequenzverlauf zunächst eine Absenkung und ganz oben dann eine Anhebung des Schallpegel gibt.
    Kurz gesagt: Class-D-Verstärker verändern den Frequenzverlauf eines Lautsprechers im Höhenbereich.


    Darum eignen sich ClassD Verstärker besonders gut bei Aktivlautsprechern, da die Endstufe an das - hier bekannte - Chassis genau angepaßt werden kann.


    Bei den neuesten ClassD Verstärkern hat man zudem das Problem mit dem Tiefpassfilter anders gelöst, wodurch die Anpassung an das Chassis allgemein leichter geworden ist.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    § 8 Abs. 1 der Stiftungsurkunde:


    Die Stiftung wirkt dahin, daß im Festspielhaus Bayreuth festliche Aufführungen der Werke Richard Wagners veranstaltet werden.


    Meine persönlichen Gedanken:


    Wir sind in Bayreuth in einem Festspielhaus, nicht in einem Theater.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    als Kind habe ich all die Märchen- und Sagenbücher immer wieder gerne gelesen, wie hat das die Phantasie angeregt.


    Mit dem Alter merkt man, daß bei den Märchen viel mehr dahintersteckt, oft sind es Karikaturen des menschlichen Verhaltens.


    Geschichten wie "Von dem Fischer und seiner Frau", "Der alte Großvater und sein Enkel" und "Des Kaisers neue Kleider" lassen tief in uns hineinschauen.


    Und gelegentlich kann man staunend feststellen, sie haben nie von ihrer Aktualität verloren. Absolut zeitlos.


    Hat es schon damals gegeben, wird sich wohl nie ändern.


    "Des Kaiseres neue Kleider": Ein wirklich unsterbliches Märchen oder sogar ein Sachstandsbericht?


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,

    die Geschichte des Thannhäuser ist schnell erzählt:

    Ausleben der sexuellen Triebe bis zum Exzess im Venusberg mit der anschließenden Feststellung, daß nach Lust und Ekstase die Ernüchterung bis zur kompletten emotionalen Leere folgen kann.

    Und dies immer wieder neu, da der gesunde Mann von der Natur aus als eine programmierte Samenschleuder gesehen werden darf.

    Auf der anderen Seite die idealisierte und damit reine Liebe zwischen Mann und Frau, die im Sängerwettstreit propagiert wird.

    Kein Wunder, daß der Thannhäuser das so nicht stehen lassen kann, er hat den Mut, den nicht in Einklang zu bringenden Konflikt der verschiedenen Arten von Liebe aufzuzeigen.

    Damit rückt nun unvermeidlich und unerbittlich Religion und Moral in den Mittelpunkt der Geschichte, ist die gezeigte selbstaufopfernde Liebe die Lösung des Problems?


    Das alles kleidet Wagner nun in Dichtung, Gesang, Musik, Darstellung und Bühnenbild.


    Das Wichigste bei Wagner ist dabei das Wort, der Text, umrahmt von oft wunderschöner oder dramatischer Musik, neben der stimmlichen Leistung wird vom Sänger/ der Sängerin auch darstellerischen Können verlangt, Dirigent und Orchester bleiben unsichtbar und sorgen - hoffentlich - mit der speziellen Bauweise des Festspielgrabens für diesen einzigartigen Klangfluss, der über die Bühne den Zuschauerraum erreicht.

    Choreographie und Bühnenbild ergänzen den Gesamteindruck, sie sind das notwendige visuelle Beiwerk, unser Sehsinn ist ja sehr stark ausgeprägt, ist Nummer 1.


    Da liegt aber das Problem. Die Priorität unserer Sinne steht der Intention Wagners entgegen.

    Anstatt die Geschichte über den Text aufzunnehmen und sich tiefer reinzufinden, mitzuerleben, was Thannhäuser treibt und zerreißt, sein Handeln zu verstehen und sich in der Person wiederzufinden, wird das bei einer Überbetonung der Choreographie und des Bühnenbildes von vornherein unterbunden.

    Damit scheitert dann das künstlerische Projekt Wagners.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Alfred,


    die verbreitete Ansicht, Röhren würden nicht sehr lange halten, ist eigentlich nur auf den unsachgemäßen Gebrauch zurückzuführen.


    Häufiges kurzes Ein- und Ausschalten ist der Grund.


    Ansonst halten Röhren über Jahrzehnte bzw. das komplette Geräteleben.


    Technischer Nachteil der Röhren ist die Nichtlinearität über den gesamten Frequenzgang, daher ist bei gelungenen Schaltungen der Einsatz auf bestimmte Bereiche, in den die Röhre linear arbeitet, begrenzt.


    Der von dir angesprochene Übertragertrafo ist zudem nicht unerheblich am Klang der Röhre mitverantwortlich, Stichwort "Badezimmereffekt".


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Alfred,


    Röhrenverstärker machen etwas Eigenklang, der aber in einer sonst nüchternen Gerätekette durchaus gefallen kann.


    Problematisch kann die prinzipbedingte geringe Ausgangsleistung bei wattfressenden Lautsprechern werden.


    Deshalb gibt es Hybridverstärker wie bei Unison, wo die Vorstufe mit Röhren, die Endstufe mit Transistoren ausgestattet ist.


    Bringt diesen etwas wärmeren, seidigen Klang verbunden mit hoher Ausgangsleistung.


    Insgesamt betrachtet braucht es immer etwas Glück, um eine Kombination aus Geräten zusammenzustellen, die den eigenen Klangansprüchen genügen.


    Scheint bei dir aber geklappt zu haben, daher viel Spaß beim Hören.


    Karl

    Hallo Alfred,


    Zitat

    Hörbeschreibungen sind per se unzuverlässig und zudem noch zumeist auf Musikrichtungen und Interpreten festgelegt,

    so ist es.


    Da gibt es echte "Experten", die anhand von elektronischer Musik aus dem Studio die Natürlichkeit des erzeugten Klanges durch die HiFi Anlage erkennen wollen.


    Klavier oder Chormusik ist denen in der Regel ein Fremdwort.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    ein Roman von Horst Lange:

    Schwarze Weide

    aus dem Jahre 1937.


    Die Genauigkeit der Beobachtung, genial umgesetzt in Sprache, ist bemerkenswert.


    Das Buch kennt kaum einer und doch gilt es als eines der bedeutendsten Werke während der NS-Zeit.


    Nette Grüße


    Karl






    Hallo,


    wer die Dokus über HvK kennt, weiß um dieses Ringen mit dem Alter und der Gebrechlichkeit, weiß um die erkennbar nachlassende Schaffenskraft.


    Er wollte nicht gehen, er war noch nicht fertig, er würde wiederkommen....


    Worte eines Greisen, aus dessen Augen es immer noch aufleuchtete.


    Hat mir sehr großen Respekt abverlangt, wie er sich gegen das Unvermeidliche auflehnte.


    Er hat das Leben begriffen als Geschenk zum künstlerischen Arbeiten und Erschaffen, er hat nicht geschlampt, er hat intensiv gelebt.


    Karl

    Hallo La Roche,

    Zitat

    Ich habe die DDR nie als Unrechtsstaat empfunden, das ist eine Frage der Erziehung.

    da könnte einer denken, da haben sie der Bevölkerung das eigenständige Denken bei Themen wie z. B. Mauerbau und Stasi abtrainiert.


    Oder hast du den Satz anders gemeint?


    Karl

    Hallo Alfred,


    HvK war der Medienstar in der Klassikszene, in der Machtfülle für mich wohl der letzte ganz Große.


    In seiner Schaffenskraft und dieser stylistischen Ausstrahlung vielleicht vergleichbar mit Karl Lagerfeld, eben eine wirkliche Persönlichkeit.


    Hallo Willi,


    zu diesen monumentalen Werken paßt Karajans Dirigat natürlich perfekt.


    Mozart wäre wohl das Gegenteil.


    Nette Grüße


    Karl

    Hallo,


    wenn einer so gar nichts mit Klassik anfangen kann, dann dürfte das "Stichwort" Karajan noch am ehesten eine Verbindung zur klassischen Musikszene der letzten 50 Jahre herstellen können.


    Für den Kenner oder Interessierten schaut es natürlich anders aus.


    Karajan steht da eher für Klangfülle und Mächtigkeit des Orchesters.


    Gerade wieder deutlich festgestellt, als ich das Violinkonzert von Brahms in einer Aufnahme mit ASM/Karajan und einer mit Zehetmair/Christoph von Dohnányi anhörte.


    Weniger ist oft mehr.


    Es grüßt


    Karl