Beiträge von Karl

    Hallo,


    selten ein Klavierwerk gehört, das so unterschiedlich und subjektiv gespielt wird wie dieses.


    Im Netz gibt es dazu zahlreiche Besprechungen und groß angelegte Vergleiche, so beliebt ist diese Sonate wohl bei den Pianisten.


    Ich habe mich auf 14 Einspielungen reduziert, angefangen mit den üblichen Verdächtigen wie Arrau, Brendel, Curzon, Gilels und Pollini.


    Es hat sich da jeder seinen eigenen "Schlachtplan" zurechtgelegt, der schon nach den ersten Takten erkennbar wird.


    Unglaublich wie vielfältig man eingangs allein diese paar Noten spielen kann.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo astewes,


    fehlende Sentimentalität ist es für mich nicht, in diesem Werk steckt etwas anderes tief drin, was es zu entdecken gilt.


    Hallo Helmut,


    Zitat

    Es hat - anscheinend und jedenfalls zur Zeit - keinen Sinn hier in diesem Forum, sich auf die kompositorische Faktur eines Werkes einzulassen und aus dieser Perspektive über dieses zu urteilen.

    Hier interessieren - leider! - nur die interpretatorischen Aufnahmen davon.


    ja, dem ist so. Selten hat mich ein Werk in Abhängigkeit von der Interpretation so in die Musik hineingezogen.


    Es grüßt


    Karl

    Lieber astewes,


    man muss ja nicht gleicher Meinung sein, aber ohne eine nachvollziehbare Begründung - wie es z.B. Helmut Hofmann getan hat - läßt sich mit deinem bildreichen Beitrag leider nichts anfangen.


    Es grüßt


    Karl

    Aber doch!


    Gerade Brendel ist neben Pollini für mich die größte Enttäuschung bei der h-moll Sonate, weil zuviel Sachverstand und Disziplin bzw. zuwenig Herz und Spontanität die Ausführung dominiert.


    Dazu mehr bei den nächsten Kandidaten.

    Hallo,


    wer sich mit Liszt beschäftigt, weiß um sein Virtuosentum, mit dem er die Zuhörer - insbesonder die Damenwelt - für sich einnehmen konnte.


    Die h-moll Sonate ist darauf ausgelegt, eine entsprechende Wirkung, eine Art von Rauschhaftigkeit zu erzeugen.


    Leider ist diese Variante des Spiels etwas verlorengegangen, aber es gibt sie noch.


    Wer sich diesem großartigen Werk in all seinen Ausprägungen nähern will, sollte mMn aber mit einer hervorragenden Einspielung wie dieser beginnen. Ein fließendes Spiel, das die Schönheit des Klavierklangs mit eruptiven Momenten wunderbar verbindet.


    lisztarraulhfct.jpg


    Es grüßt


    Karl

    Ich selbst bin kein Freund der Streamingdienste wie Tidal und Co.


    Man weiß nichts über die Qualität der gerippten Files, ferner werden gerne hauseigene Softwareplayer dem Kunden auferlegt, die ein spezifische Sounding beinhalten.


    Karl

    Hallo,


    optische Datenträger halten bei normaler Raumtemperatur und -feuchtigkeit sehr sehr lange, wenn man sie nicht dem direktem Sonnenlicht aussetzt.


    Magnetische Datenträger sind da wesentlich kurzlebiger.


    Karl

    Hallo Holger,


    im Laufe der Zeit hat jeder so seine "speziellen" Kandidaten für die entsprechenden Tests mit Zischlauten.


    Da gibt es natürlich keine verbindlichen Vorgaben, man nimmt - wie du es angesprochen hast - Aufnahmen, mit denen es einem nicht schwer fällt, sich ein solides Urteil bilden zu können.


    Ein weiterer Testkandidat ist für mich "Time" von Pink Floyd, wenn all die Uhren und Wecker gleich zu Beginn loslegen, sollte die Wiedergabe selbst bei höherer Lautstärke möglichst verzerrungsfrei sein.


    Es grüßt


    Karl

    2 Teststücke für die Überprüfung der Zischlaute, klingt es nach sss... oder ssszzz?


    Friedemann

    In-Akustik Soundcheck

    INAK 0901 CD / EAN 0707787090124

    Nr. 3 – Sourdos

    https://hitparade.ch/compilati…Akustik-Soundcheck-271285


    Gleich zu Beginn hört man eine Saite sehr scharf angerissen, trotzdem muss der Ton sauber kommen.


    Lizz Wright

    Dreaming Wide Awake

    A taste of honey

    https://www.laut.de/Lizz-Wrigh…s/A-Taste-Of-Honey-334056


    Bei 0.25 klingt es wie "Si - Si", das darf sich nicht scharf nach ssszzz anhören.

    Kümmern wir uns zuerst um das digitale Rauschen, das Feindetails überdeckt und vor allem dadurch die Räumlichkeit der Aufnahme - erzeugt durch Hallanteile - stark beeinträchtigt.


    Wir reden hier nicht vom analogen Rauschen, wie es jeder von uns gut kennt.


    Digitales Rauschen rauscht also nicht im üblichen Sinne, es sorgt dafür, daß die Musik nicht wirklich lebendig wird, es bleibt bei einem langweiligen zweidimensionalen Klangbild, auch wenn dabei tonal alles in Ordnung sein kann.


    Testfiles:


    Giora Feidman

    Klassik Klezmer

    https://www.amazon.de/Klassik-…ora-Feidman/dp/B0087B75TS

    Titel 3 Badeken Di Kallah


    Die Klarinette und die Gitarre müssen in der Tiefe und vom Abstand her klar getrennt heraushörbar sein, die Klarinette bewegt sich.

    Ab 3.16 setzen die restlichen Instrumente ein, sie müssen klar abgrenzbar zueinander in Breite und Tiefe sein, kein Klangsumpf.


    Arne Domnérus

    Jazz At The Pawnshop

    Lady Be Good


    Bei 0.42 läutet ein Telefon, ist es hörbar und klingt es auch wie ein Telefon?

    Hallo Holger,


    ich bin kein Freund des persönlichen Geschmacks.


    Es reichen mir 4-8 ausgewählte Musikfiles, um festzustellen, ob im vorhanden Hörraum ein stimmiges setup vorhanden ist.


    In welcher Quallität das aufspielt, hat damit allerdings noch nichts zu tun.


    Es grüßt


    Karl

    Zitat

    Ich finde immer, diejenigen Hifi-Anlagen klingen am besten, welche Menschen nach ihren individuellen Vorlieben zusammenstellen. Die haben dann nämlich "Charakter". Das wird von den Technophilen gerne zerredet. Ein Verstärker soll ja angeblich nicht "klingen". Aber das zeigt eigentlich nur, dass der ästhetische Sinn verloren gegangen ist - das Bedürfnis nach Schönheit.

    Hallo Holger,


    das ist ein schmaler Weg.


    Sicherlich sollte eine private Hifi-Anlage nicht als Tonstudio für das Abmischen gesehen werden, wo das Hauptaugenmerk auf die Durchhörbarkeit gerichtet ist.


    Andererseits sollte die Schönheit des Klanges von der Aufnahme selbst kommen und nicht etwas "aufgepudert" worden sein, wozu gerne Röhren oder entsprechende Kabel eingesetzt werden.


    Es grüßt


    Karl

    Die bestehende Problematik bei der digitalen Verarbeitung ist der Tatsache geschuldet, daß in der Elektronik nicht 0 oder 1 übertragen werden kann, sondern ein Spannungswert.


    Bei der Wandlung ins Analoge - also im DAC - kommt es auf Grund der immer und überall vorhandenen Spannungsschwankungen im Gesamtsystem zu zeitlichen Fehlern, die zwar rein technisch betrachtet sehr geringfügig ausfallen, unser Gehörsinn diese aber - leider - wahrnehmen kann.


    Dies betrifft nicht die Information an sich, das würde zu Aussetzern oder Knacksern führen, wenn der Wert nicht erkannt bzw. nachgebildet werden kann, es geht um den zeitlichen Ablauf der Töne vom Ein- bis zum Ausschwingen.

    Wenn wir bei der Terminologie bleiben wollen, so würde ich ihn eher als SD Card PC bezeichnen, denn ich nutze ihn als meinen Computer. Er kann mir auch die Audio Sachen mit 32-bit bis 384 kHz abspielen, im Gegensatz zu diesen nur Playern.


    Nur die Musik, die ich gerade öfter hören möchte, kopiere ich mir darauf, da ich kein Sammler bin.

    Ohne in weitere technische Erklärungen einzusteigen, darf ich dir sagen, dass du mit einem - sicherlich recht günstigen - Einsteiger Mini PC Musik hörst.


    Audiofiles mit 32-bit bis 384 kHz helfen da auch nicht weiter, darauf kommt es bei Hifi nicht wirklich an.

    Hallo Doc Brown,


    so hast du es beschrieben:


    YAMAHA YDA138

    Texas Instruments PCM5102A via I2S Anschluss am

    Raspberry Pi 2 Mod. B v1.2


    Wie ist der Anschluss von der Pi zum PCM5102A DAC?

    Zitat

    Bei mir hängt der Audio Ausgang über I2S am Raspberry Pi.

    Technisch keine gute Lösung, den Raspbery mit seiner sehr einfach gehaltenen Elektronik würde ich nur als Streamer für USB oder Netzwerk hernehmen.

    Hallo La Roche,


    ich habe dieses "Erlebnis" von zwei Zeitzeugen von der Bombadierung der Stadt Bayreuth geschildert bekommen, einer konnte es nur mit Tränen in den Augen und zitternder Stimme schildern, wie er als kleiner Kerl mit seiner Mutter im Wald neben dem Festspielhaus oberhalb der Stadt die Angriffswellen der Bomber miterleben musste.


    Der andere sass im Keller und kann nicht vergessen, wie bei den Einschlägen sich jedes mal die Sandsteinblöcke des Kellers hoben und Sand auf seinen Kopf rieselte.

    Als sie später nach oben kamen, war der städtische Friedhof durchgepflügt, das Kriegsgefangenenlanger in der Nähe hatte Volltreffer abbekommen, durch die Straßen fegten Feuersbrünste.


    Terror und Vernichtung ohne jegliche militärische Notwendigkeit.


    Es grüßt


    Karl

    In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 erfolgte auf das rund 630.000 Einwohner zählende Dresden einer der verheerendsten Luftangriffe auf eine Stadt im Zweiten Weltkrieg. 773 britische Bomber warfen in zwei Angriffswellen zunächst gewaltige Mengen an Sprengbomben ab. Durch die Zerstörung der Dächer und Fenster konnten die anschließend abgeworfenen Brandbomben eine größere Wirkung entfalten. Ihr Feuersturm zerstörte rund 80.000 Wohnungen, und ihre Hitzeeinwirkung deformierte sämtliches Glas in der Innenstadt. Dem britischen Nachtangriff auf die ungeschützte Stadt folgte am Tag die Flächenbombardierung durch 311 amerikanische Bomber.


    Am 15. Februar musste Dresden einen weiteren Angriff der US-Luftwaffe überstehen. Bis zu 25.000 Menschen verloren ihr Leben. Die bis zur Unkenntlichkeit verkohlten Toten lagen noch Tage auf der Straße oder in den Trümmern, ehe die Leichenberge zur Verhinderung von Seuchen verbrannt werden konnten. Bis August 1944 war Dresden als einzige deutsche Großstadt weitgehend von alliierten Bombenangriffen verschont geblieben und auch zu Jahresbeginn 1945 noch nahezu unbeschädigt, obwohl es einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt zwischen Prag, Berlin, Leipzig, Nürnberg und Warschau darstellte. Neben kleineren Rüstungsbetrieben existierten mit der Zeiß-Ikon AG, der Paul Märksch AG oder den Flugzeugwerken in Dresden-Klotzsche auch größere Industrieanlagen. Allerdings waren diese Angriffsziele angesichts mangelnden Rohstoffs und zunehmender Desorganisation der militärischen Nachschubwege Anfang 1945 keine kriegswichtigen Anlagen.


    Die Zerstörung Dresdens war der Höhepunkt gezielter Flächenbombardements der Alliierten gegen die deutsche Zivilbevölkerung, um deren Moral zu brechen.


    Sir Arthur Travers Harris, genannt Bomber-Harris (1892 – 1984) war Oberbefehlshaber des Royal Air Force Bomber Command.
    Er unterstützte die Entwicklung eines Feuersturms („Historischer Stadtkern brennt gut“). Dabei wurden erst mit Luftminen Dächer und Fenster zerstört, um bei den dann folgenden Brandbomben einen Kamineffekt zu erzeugen.


    Viele Obdachlose, die die Bombennacht überlebt hatten und sich vor dem Feuersturm in die Elbwiesen flüchteten, wurden am nächsten Morgen von Tieffliegern schutzlos angegriffen und gezielt umgebracht.


    PS:

    Seit 1992 dräut Bomber Harrris, mit

    2,70 Metern überlebensgroß in Bronze

    gegossen, vor der RAF-Kirche im

    Zentrum Londons. Mit Spitzbauch,

    Schnurrbart und Mütze erinnert er an

    Charles de Gaulle. Gegen die Aufstel-

    lung des Denkmals hatten im Vorfeld

    etliche deutsche Politiker Einspruch

    erhoben – ohne Erfolg.

    Als Queen Mum, die Deutsche Zeit

    ihres langen Lebens gern „Hunnen“

    nannte, das Monument – just am 50.

    Jahrestag des ersten „Tausend-Bom-

    ber-Angriffs“ auf Köln – feierlich ent-

    hüllte, pries sie Harris als „inspirie-

    renden Führer“. Seine Verehrer san-

    gen: „He was a jolly good fellow

    Bisher noch nicht genannt:


    Der russische Pianist Mikhail Kazakevich wurde in Nischni Nowgorod geboren und studierte an der staatlichen Hochschule für Musik in seiner Heimatstadt, wo er unter anderem vom berühmten sowjetischen Pianisten und Professor Isaak Katz unterrichtet wurde.


    Nach seinem Studium, das er mit Auszeichnung abschloss, unterrichtete Kazakevich selbst am Konservatorium, bis ihn dann 1992 sein zunehmender beruflicher Erfolg als Musiker nach Westeuropa führte.

    Anfangs unterrichtete Kazakevich am Welsh College of Music and Drama in Cardiff und wechselte später zum Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance in London. Außerdem unterrichtet er Meisterkurse in Großbritannien und ist als Preisrichter auf Klavierfestivals und in Wettbewerben tätig.


    Nach einer herausragenden Performance auf dem Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund wurde Kazakevich für mehrere Konzerte mit der Dortmunder Philharmonie engagiert. Außerdem gab er zahlreiche Konzerte in Deutschland und Frankreich, für die er mit dem Sonderpreis der Schubert-Gesellschaft und (für seine Darbietung von Stücken aus dem 20. Jahrhundert) mit einem Sonderpreis der französischen Organisation SACEM ausgezeichnet wurde. 1993 spielte er erstmals in der Wigmore Hall in London und wurde anschließend vom Plattenlabel BMG/Conifer unter Vertrag genommen. Seine eingespielten Alben wurden hoch gelobt und umfassen Werke von J. S. Bach, Ludwig v. Beethoven (die erstmals aufgenommenen endgültigen Versionen des 2. und 4. Klavierkonzerts mit dem English Chamber Orchestra unter Sir Charles Mackerras), Alban Berg, Frédéric Chopin, Gustav Mahler (Kazakevichs eigene Arrangements), Sergei Rachmaninov, Franz Schubert und Robert Schumann.


    „Wahrscheinlich wird man ihn als ‚eines der bestgehüteten Geheimnisse Russlands‘ bezeichnen – und das ganz zu Recht. Von all den Musikern aus den GUS-Staaten, die derzeit die Konzerthallen und Tonstudios im Westen überfluten, sollten Sie Mikhail Kazakevich auf jeden Fall Ihr Gehör schenken.” – The Times (Vereinigtes Königreich)


    „Kazakevich spielt mit der erwarteten russischen Brillanz und ist dabei sehr auf eloquente Eleganz bedacht.


    Wenn Sie ein Fan von Gilels sind, werden Sie Kazakevich lieben.


    (…) Seine technische Sicherheit und rhythmische Beständigkeit sind beeindruckend. (…) Was die stilistische Darbietung angeht, gibt es an Kazakevich rein gar nichts zu kritisieren. (…) Das facettenreiche Timbre in seinem Spiel ist äußerst überraschend. (…) Kazakevich begeistert nicht nur als sensationeller Pianist, sondern auch als Künstler von hoher Integrität.“ – In Tune (USA, Japan)in

    Hallo,


    Dynaudio gibt 8 Jahre Garantie bei Produktregistrierung nach dem Kauf.


    Ein Ausbau und Versand der Elektronikeinheit darf vom Kunden - nach Rücksprache - in der Regel auch gemacht werden, da die abgehenden Kabel meist nur gesteckt und nicht gelötet sind.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    die Elektronikeinheit von Aktivlautsprechern läßt sich von der Rückseite her rausschrauben, wobei natürlich ein ordentlicher Gewichts- und Größenunterschied zwischen analoger und volldigitaler Elektronik besteht.


    Die wesentlich kompaktere Digitalelektronik ist zudem in der Regel äußerst langzeittauglich, es gibt ja dort kaum Alterungsprozesse.


    Im modernen Lautsprecherbau findet man auch immer seltener diese Basschassismonster aus früherer Zeit mit 30-40 cm Durchmesser, mit 18-24cm in Doppelausführung erhält man heutzutage recht schlanke und leichte Schallwandler.


    So hat die Dynaudio Confidence 60, das derzeitige Flaggschiff bei den Dänen, zwei 24cm Bässe für den Tiefton.


    Confidence 60


    Es grüßt


    Karl