Beiträge von Karl

    Hallo Alfred,


    die technischen Probleme bei Lautsprechern und die der Raumakustik kennt ja eigentlich jeder, der über Kopfhörer und anschließend über die Lautsprecher hört.


    Was hier zwischenzeitlich möglich ist, kann letztendlich nur durch die persönliche Erfahrung bei privaten Workshops in Sachen HiFi erfahren werden.


    Klar ist natürlich, daß hier im Forum kein Mangel an der sicheren Beurteilung von natürlichem Klang vorhanden wäre.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Alfred,


    da darf ich aus Erfahrung widersprechen.


    Kann man die vielen Hürden der heimischen Stereofonie meistern, hört man - bei guter Mikrofonierung der Aufnahme - mehr als im Konzert und das - durch die gegebene Zeitrichtigkeit - ohne klangliche Verfälschung.


    Man hat das Ohr nicht im Publikum, sondern dort, wo der Solist bzw. Dirigent steht und kann z.B. die überragenden Fertigkeiten einer ASM mit der angesprochenen Stradivari mitverfolgen, die feinen und feinsten Vibrationen der Saiten kommen dabei durch.


    Dinge, die vor Jahren noch nicht denkbar und technisch möglich waren.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Alfred,


    schallharte oder überdämpfte Räume sind die bekannten akustischen Probleme, die man - wenn die angesprochene Oberhoheit im Raum besteht - selbst recht gut korrigieren kann.


    Anders ist es damit:


    Zitat

    Die Realität:

    Übliche Mehrwegesysteme mit passiven Frequenzweichen verändern den Zeitablauf des Originalklangs. Hochtöner kommen zuerst, dann spielen die Mitteltöner und zuletzt kommt der Bass. Der vom Lautsprecher ausgehende Direktschall wird vielfach an Boden, Decke und Seitenwänden, an Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen reflektiert, hin- und hergeworfen, absorbiert und verstärkt. Am Hörplatz kommt ein Signal an, welches nicht mehr dem Signal entspricht, das am Lautsprecher erzeugt wurde.


    Was man dagegen machen kann:

    Zitat

    Die Lösung:

    Am Hörplatz wird der eintreffende Schall anhand eines Meßsignals aufgenommen und analysiert. Hierbei wird ein besonderer Wert auf die Qualität des Direktschalls innerhalb eines einstellbaren Zeitfensters gelegt. Anhand einer Zielkurve, die der Anwender gemäß seinen Hörgewohnheiten beeinflussen kann, wird ein Korrekturfilter ermittelt. Mit diesem Korrekturfilter wird später bei der Wiedergabe das Signal so korrigiert, dass sich am Hörplatz ein optimaler Klang einstellt.

    Bei tiefen Frequenzen entstehen aufgrund des Raums stehende Wellen, auch bezeichnet als Raummoden. Hierbei werden bestimmte Frequenzen verstärkt, andere wiederum abgeschwächt. Zu laute Pegel werden vermieden, indem das Musiksignal in diesem Frequenzbereich abgeschwächt wird. Zu schwache Pegel werden verstärkt.

    Es grüßt


    Karl

    Hallo Alfred,


    nun sind wir bei den technischen Problemen von Lautsprechern.


    Die von dir angesprochenen Mängel waren mit der Grund, daß ich auf Aktivlautsprecher mit digitaler Weiche umgestiegen bin.


    Und wenn man da durch ist, bleibt zum Schluß noch die Anpassung an die Raumakustik zu bewältigen.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo André,


    natürlich habe ich gemerkt, wie zufrieden und stolz du mit deiner Anlage bist.


    Und dazu kann und darf man dich beglückwünschen.


    Aber du hast dazu pauschal einige technische Aussagen gemacht, die so nicht zutreffen.


    Das ist die Tatsache, daß ein Verstärker das Signal nicht verbessern kann.


    Er kann es bei seiner Arbeit nur verschlechtern. Tut er das nicht, kommt das Ergebnis heraus, das du bei deinem Gerät wahrnimmst. Das Signal bleibt in seiner Güte erhalten, im Gegensatz zu früheren Geräten, die du verwendet hast.


    Durch die Röhrentechnik wird ferner in der Vorstufe etwas an Obertönen hinzugegeben, die den Klang durchaus verschönern können.


    Und zuletzt: Ich stimme deiner Aussage voll und ganz zu, daß es darauf ankommt, für seine Lautsprecher die geeignete Endstufe zu finden. Das muss eben nicht der oder der Testsieger sein, das erfordert Geduld, ein gutes Gehör und letztendlich auch ein glückliches Händchen.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Andre,


    Zitat

    Hallo Karl,

    hast du den Artikel zum Black Cat gelesen? Empfehle ich wirklich.

    nun mache ich das, was du empfiehlst und darf mir für meine Gedanken dazu anhören, daß missioniert wird.:rolleyes:


    Zur Klarstellung: Modernes HiFi ist für mich die technische Entwicklung seit 2005.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Alfred,


    zum verlinkten Artikel:


    Zitat

    Der "BLACK CAT 2" hat einen Differenztonfaktor von 0,002% und einen Klirrfaktor von 0,033 %, währen der Telefunken HA990, als Beispiel eines handelsüblichen HiFi-Transistorverstärkers, einen Differenztonfaktor von 0,366 (das 183-fache des BC 2) und einen Klirrfaktor von 0,0048 hat.

    Wir sind - wie es ausschaut - im Jahre 2005, bitte mal googeln nach dem Telefunken HA990, ein Stereogerät für den Otto-Normal-Verbraucher. Das hat nichts mit modernem HiFi zu tun.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo André,


    die klanglichen Eigenschaften des natürlichen Ein- und Ausschwingens von Tönen oder die Räumlichkeit werden hauptsächlich durch das zeitrichtige präzise digitale Signal und dessen analoger Wandlung erzeugt, nicht bei der Verstärkung.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo André,


    Zitat

    Hätte ich vorher gewusst, was diese Röhrenverstärker bewirken,

    was bewirken sie denn?


    Meistens sind sie meiner Erfahrung nach dort sehr hilfreich, wo das eingehende Signal etwas aufgehübscht werden muss.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    Ravel erschafft eine Musik, die es davor und danach so nicht gibt.


    Daher stelle ich mir immer wieder die Frage, was für ein Mensch dieser Ravel war. Sicher kein Normalbürger.


    Nach den Schilderungen seiner Zeitgenossen, die ihn näher kennenlernen durften, ein unverwechselbares Individuum, dessen Macken und Kanten nicht aufgesetzt sind, sondern unverfälscht und direkt aus dem Innersten kommen.


    Ravel verstellt sich nicht, Ravel ist Ravel. Diplomatie und Taktieren im Umgang mit anderen sind ihm fremd.


    Fast wie ein Kind sagt er direkt, was er denkt und fühlt. Das ist natürlich nicht jedermanns Sache.


    Er wirkt dadurch bei Fremden arrogant und blasiert, zynisch und kühl.


    Andererseits hat er ein sehr sehr enges Verhältnis zu den Eltern und dem einzigen Bruder.


    Erst nach dem Tod der Eltern und der Heirat des Bruders lebt er allein, in seinem kleinen Haus mit Garten etwas außerhalb Paris ist er aber gerne Gastgeber. Seine Interessen sind vielfältig, mancher der Besucher muss dabei enttäuscht feststellen, daß die Gespräche manchmal so rein gar nichts mit Musik zu tun haben.


    Zu seinen wenigen Freunden und guten Bekannten zählen Männer wie Frauen, eine Beziehung ist er jedoch nie eingegangen.


    War er dahingehend zu schüchtern, zu reserviert oder hat er sich dabei nur dumm angestellt, sicher ist, daß er zwar Interesse am weiblichen Geschlecht hatte, aber die einzige Frau in seinem Leben dürfte die Mutter gewesen sein.


    Ein enttäuschter Suchender wie Beethoven war er aber nicht, auch kein Einzelgänger.


    Ravel ist in ständiger Gesellschaft, er gehört zur Pariser Avantgarde, ein Pariser Intellektueller seiner Zeit.


    Aus diesen manigfaltigen Erfahrungen und kulturellen Strömungen in der Großstadt, die er aufnimmt und in seiner ganz eigenen Art und Weise verarbeitet, entsteht die neue Musik.


    Neben der Vielfalt im Stil ist es das Wissen um die Instrumente selbst, deren klangliche Möglichkeiten er untersucht und bis zum Außersten treibt.


    Und dann sitzt er da, spielt wenige Töne und überlegt, was er daraus machen kann. Und so kommt - oft über Jahre - erst eins zum anderen.


    So erklärt er es einmal auf die Frage, wie er denn komponiere.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Willi,


    so locker sitzt das Geld dann doch nicht.


    Meinen KH habe ich als Auslaufmodell für 329€ bekommen, der große Vorteil ist im Nachhinein, daß die einfacheren Modelle von Hifiman nur auf einer Seite der Membran Magneten hatten und dadurch leichter sind, was zu einem besseren Tragekomfort führt. Nachfolger dürfte der Sundara sein.


    Sundara


    Mit Kabeln habe ich auch etwas experimentiert, auch hier war maßgeblich für mich, daß es beim Tragen nicht stört, also nicht zu dick ist.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Holger,


    ich habe einen HiFiMAN Magnetostaten, der symmetrisch betrieben wird.


    Den Twelve Master hat ein Freund, der ausschließlich mit KH hört und sich in dem Bereich entsprechend gut auskennt.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    das Sammeln und Sortieren in Sachen Ravel geht weiter.


    Notwendig halte ich die Doppel CD von Casadesus, die 10er Box von Perlemuter und diese 4 CD Historienaufnahme.


    Bei den französischen Interpreten war nicht sonderlich viel dabei, was ich für bemerkenswert halte.


    Aber natürlich wird man immer mal wieder überrascht, so bei einem italienischen Pianisten, der für mich die neue Referenz beim Gaspard geworden ist.


    Dazu später.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    aus einem früheren Beitrag eines Forenten:

    Zitat

    An Ravel finde ich überhaupt nichts Transzendentes. Für mich ist das eher hochvirtuose und bis ins kleinste Detail sorgfältig konstruierte Musik. Ravel war sicherlich technisch gesehen einer der besten Komponisten, die jemals gelebt haben - aber gerade das Vergeistigte fehlt mir bei ihm völlig.

    Insbesondere nach Lesen des kleinen Büchleins von Jean Echenoz über Ravel kann ich dieser Feststellung für mich zustimmen.


    Ravel wirkt für seine Umgebung oft in sich gekehrt, ein recht kleiner, zurückhaltender und zugleich eitler Zeitgenosse, sehr stark geprägt von der Mode und dem Leben eines Künstlers und Dandys in der Weltstadt Paris.


    Der Vater Ravels stammte aus der Schweiz und war von Beruf Ingenieur. Sein Lieblingsprojekt, in das er viel Zeit und Geld investierte, war die Weiterentwicklung des Gasmotors. Ein Tüftler, von dem sich der kleine Maurice sicher auch einiges abschauen konnte.


    Sein Werdegang vom Pianisten zum Komponisten ist das letzte Puzzleteil dazu.


    Gelerntes Handwerk und bestehende Technik vermischt mit neuartigen Musikstilen auf eine weit höhere künstlerische Stufe in ausgesprochen individuellen Art und Weise zu transferieren mit dem Zweck der Einzigartigkeit, so kommt es mir bei Ravel oft vor.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    was die Doku für mich deutlich zum Ausdruck brachte, ist die Tatsache, daß Karajan seine Lebenszeit in hohem Maße der Musik und ihrer neuzeitlichen Präsentation gewidmet hat.


    Solche schaffende Menschen sind mir Vorbild, auch wenn ihnen nicht alles gelingt, auch wegen ihrer Ecken und Kanten, die sie haben müssen, um sich gegen Zeitgeist und Behäbigkeit durchzusetzen.


    Sein unternehmerischer Geist und das Interesse für Technik aller Art sind für einen Musikschaffenden und Dirigenten außergewöhnlich gewesen, allenfalls Richard Wagner würde mir noch einfallen.


    Solche Menschen sind es, die uns nachdenklich machen, wie wir mit unserer begrenzten Zeit umgehen.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    eigentlich wollte ich nun mit dem Gaspard anfangen bzw. weitermachen, aber in der Zwischenzeit sind mir noch einige CDs und Bücher über Ravel dazwischengekommen. Das Lesen guter Literatur hat ja noch nie geschadet.


    So erfährt der Leser, wie die Zeitgeschichte starken Einfluss auf die musikalische Entwicklung in Frankreich zu Zeiten Ravels genommen hat.


    Da haben wir den verlorenen Krieg gegen Deutschland, die Kaiserkrönung der Siegermacht in Versailles und die übermächtige Stellung der Deutschen Klassik mit - kurzgesagt - Bach-Mozart-Beethoven-Wagner.


    Den musikalischen Triumph und Abschluß dieser Ära bildet dabei die Einleitung zu Tristan, eine Musik von göttlicher Eingebung, die selbst einen Ravel emotional zutiefst erschüttert.


    Wenn in der Musik noch etwas danach kommen soll, muss es anders, ganz anders sein.


    Anstatt hoher Komplexität und mächtiger Orchester ein Zurück auf das Wesentliche.


    Musik ohne Soße oder anders ausgedrückt: ein musikalischer Bauhausstil.


    So fängt Ravel an. Mit kleinen Stücken, voll Poesie, oft geschrieben für Kinder.


    So wird er bekannt, so wird er in Frankreich langsam berühmt, obwohl die knapp 20 Werke nicht mehr als 2 Stunden effektive Musik ausmachen.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    es kann ja nie schaden, sich gelegentlich mal zu hinterfragen.

    So war das bei mir mit Ravel, was gefällt mir daran so besonders, was macht den Reiz aus?

    Der Grund, tiefer in das Leben und Wirken dieses Mannes einzusteigen. Woraus schöpfte er, wo waren seine Quellen?


    Die Mutter Baskin, der Vater Schweizer und von Beruf Ingenieur. Er, aufgewachsen in Paris, entwickelte sich zum Dandy, der in den dortigen Salons und Klubs Bekanntschaften zu Künstlern aller Gattungen pflegte.

    Dieser inspirierende und rege Gedankenaustausch wie auch seine Herkunft spiegeln sich in seiner Musik wieder. Spanische und französische Stilelemente in einem Kunterbunt an Einfällen, die aus einem tiefen Erleben des Momentes und einer Vielfalt von Eindrücken zu stammen scheinen. Eine Mischung aus lebhaftester Phantasie, Dichtung, aber auch Paradoxität und technischer Raffinesse, ein seltsames Miteinander von Einfachheit und Komplexität.


    Auf der anderen Seite fällt die Sparsamkeit der Orchestrierung gegenüber deutschen Komponisten auf. Gleiches gilt für die Kompositionen an sich:

    Oft stehen die Töne allein im Nirgendwo, konzentriert auf ihre Klangfarben.

    Ravel zwingt uns, genauer hinzuhören. Diese Musik fordert.


    Angefangen als begabter Klavierschüler am Pariser Konservatorium, hat er geschmissen und ist später in die Kompositionsklasse eingetreten.

    Das hat er späteren Pianisten gedankt, in dem er - ein Verehrer von Liszt - schwierigste technische Kompositionen für das Klavier niederschrieb.


    So bin ich zum Gaspard gekommen. Das habe ich gelesen, daß dieses Stück zu den schwierigsten seiner Gattung zählt. Das sollte man dann als Klassikliebhaber auch kennen.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    Zitat

    Ich mag dieses Instrument sehr, da es einen weicheren Klang hat als Steinway. Ich finde zwar, daß Steinway eine hervorragende Qualität bietet und wegen der Durchdringlichkeit für größere Konzerte besser geeignet ist,...


    Welche Farben man aus dem Bechstein zaubern kann ist unglaublich, der strahlt richtig und ist dabei auch noch so wundervoll melodiös!

    wenn man das so liest, erinnert es stark an den Einsatz und Kampf von Albert Schweitzer für den Erhalt der alten Orgeln.


    Kann ich sehr gut nachvollziehen.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    nach dem Filmerlebnis besorgte ich mir den Soundtrack, musste aber feststellen, daß nur die Musik nicht die gleiche Wirkung entfalten konnte.


    Das Auge hört eben auch mit!


    Im Nachhinein ist mir schon klar, daß die Konzentration allein auf die Audiowiedergabe bei Ravel sehr hohe Ansprüche an die Qualität der HiFi Anlage stellt.


    Eigentlich die Messlatte für jede HiFi Anlage.


    Bei Ravel werden die Instrumente nicht selten bis zum Machbaren bearbeitet (oder darf man gequält sagen?), wobei die Grenze zum Gequietsche in der Regel nur dann überschritten wird, wenn die häusliche Wiedergabekette technisch limitiert ist. So zumindest meine Erfahrung.


    Die moderne Elektronik hat in den letzten 10 Jahren aber im digitalen Bereich viel dazu beigetragen, daß akustische wie zeitliche Fehler in der Wiedergabe reduziert werden konnten und der Wunsch nach einer möglichst natürlichen Reproduktion immer mehr Gestalt annimmt.


    Es ist - leider - so, echte Klangfarben und zeitlich exakte Ein- und Ausschwingvorgänge sind das Salz in der ravelschen (Audio-)Suppe.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Johannes,


    ohne daß es für mich von Bedeutung wäre, ob der Begriff "Impressionismus" bei Ravel tatsächlich zutreffend ist, muss ich nachfragen.


    So steht es bei Wiki nachzulesen:

    Zitat

    ...einem Bild der impressionistischen Malerei ähnlich, zur Aufgabe, dem Zuhörer die Stimmung und Atmosphäre eines Augenblickes zu vermitteln, wobei es um subjektive Eindrücke geht ...

    Du schreibst:

    Zitat

    ...habe ich weit häufiger den Eindruck des "gemeißelten", "kristallenen" als den der vagen, flirrenden Stimmungen.

    Wenn ich es recht verstehe, geht es um die musikalische Konvertierung des subjektives Eindruckes eines Augenblickes, dessen Stimmung und Atmosphäre ist allerdings in keinster Weise festgelegt.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Nemorino,


    musikalische Beurteilungen - egal von wem - können Orientierung bieten und Hilfestellung sein. Gerade wenn man sich daran reibt, schält sich der eigene Geschmack umso besser heraus. Stör dich deshalb nicht an meiner Aussage, sie trägt letztendlich dazu bei, deine eigene Vorliebe zu begründen und zu verstehen.


    Grundsätzlich schätze ich Szell allerdings sehr, insbesondere seine Beethoven Sinfonien brauchen den Vergleich nicht zu scheuen.


    Ein kleiner Nachschub:


    Das 1.KK lebt von einer inneren Schönheit und Zartheit, die Szell nicht herausarbeitet.


    Aber hör dir mal die Sony Aufnahme mit Haitink/Perahia an, da erstrahlt das 1.KK im homogenen und fließenden Glanze.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    von den Klavierkonzerten Beethovens besitze ich eine recht große Sammlung.


    Ich höre sie regelmäßig, irgendeines der Fünf passt immer zuir Tagesstimmung.


    Anfangs waren es die kontrastreichen Einspielungen, im Laufe der Zeit hat sich das deutlich verändert.


    Was überhaupt nicht paßt, ist Beethoven a la Tchaikovsky.


    Referenz ist klar und eindeutig: Perahia


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    neu aufmerksam auf Ravel wurde ich durch eine Aufnahme des Trios und der Sonaten in einem Film:

    Zitat

    Beim Trio eine tiefe, doch zarte, zurückhaltende Melancholie. Die beiden Sonaten mit ihren funkelnden, gleichsam diabolischen Rhythmen.

    Hier paßte diese für mich doch so seltsam fremde Musik perfekt.


    Es grüßt


    Karl