Beiträge von Karl

    Respekt, da hast du vieles richtig erklärt.:thumbup:


    Zuerst braucht es einen geeigneten Raum, dann muss richtig aufgestellt und eingerichtet werden.


    Das wichtigste Gerät in der Hifi-Kette ist übrigens die Quelle, das Abspielgerät. Was dort verloren geht, kann nicht mehr zurückgeholt werden.


    Mit der Raumkorrektursoftware korrigiert man den Direktschall, die erste Reflexion muss durch genügenden Abstand der Lautsprecher zu den Seitenwänden (was bei vielen Hörern raumbedingt nicht möglich ist) zeitlich stark verlangsamt werden.


    Bei der vorangehenden Akustikmessung wird auch der Direktschallanteil ermittelt, der liegt bei mir ohne Korrektur schon bei ausgezeichneten knapp 90 (100 wäre ohne Verlust).


    Im Ergebnis meiner Bemühungen kann ich damit Glockenton beipflichten. Zuerst beachte man die Grundregeln für den Aufbau eines brauchbaren Hörraums, elektronische Helfer sind anschließend für den Feinschliff eine große Hilfe.

    Zitat

    Glockenton schreibt:


    Nebenbei gesagt halte ich es da mit Holger: ich halte nichts von irgendwelchen EQs, Zeitkorrekturen und wie sie es nennen mögen.


    Oft habe ich schon den Umschaltvergleich mit ""Source direct" gemacht und fand den direkten und elektronisch nicht veränderten Klang wesentlich natürlicher, auch was die Transienten und die Räumlichkeit anbelangt.


    Solche Bass- und Höhenregler mit ihrem vordefinierten groben Arbeitsbereich passen zu Stereoanlagen, bei denen der Bass dröhnt oder schrille Höhen beseitigt oder dumpfe Höhen aufgepäppelt werden müssen.


    Eine ausgeklügelte Raumakustiksoftware, die anhand der präzise ermittelten akustischen Gegebenheiten am Hörplatz vorhandene Fehler im Frequenzgang - die von uns selbst nicht mal erkannt und erst bemerkt werden, wenn sie verschwunden sind - gezielt korrigieren kann, hat doch überhaupt nichts mit den Drehreglern am Vorverstärker gemeinsam.

    Hallo Holger,


    Zitat

    Meine "klassische" Auffassung ist, dass ich die Beeinflussung des Klangs durch die Raumakustik toleriere, so lange sie nicht störend auffällt.

    das geht auch für mich so in Ordnung.


    Anders ist es bezogen auf die Beurteilung von Klavieren unterschiedlicher Hersteller. Da gelten andere, sprich wesentlich strengere Maßstäbe.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Holger,


    es gibt Sachverhalte, die über die persönliche Erfahrung manifestiert sind.


    In Sachen Raumakustik haben wir da sicherlich unterschiedliche Erfahrungen sammeln dürfen.


    Die Einmessung von Yamaha - ich habe das in meinem Surroundsystem dabei - ist ja recht nett, aber kein Vergleich zu Acourate. Das ist wie Porsche zu VW Käfer.


    Ob man eine Einmessung braucht, kann man ohne Messschrieb nicht beurteilen, ich rede hier nicht von den üblichen Basserhöhungen, die man ohne weiteres wahrnimmt.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo Holger,


    ich habe mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Ich versuche es mal so:


    Wird eine CD oder LP über Lautsprecher abgespielt, gesellt sich zur Akustik des Aufnahmeraumes noch die Akustik deines vorhandenen Hörraumes. Das verändert den Orginalklang, was man gerade bei einer reinen Klavieraufnahme (im Vergleich zum Test mit Kopfhörer) gut raushören und nachvollziehen kann.


    Deshalb stimme ich Christian Köhn vollinhaltlich zu, was den Klavierklang in unterschiedlichen Räumen betrifft.


    Nebenbei:


    Bei Acourate geht es nicht um Klangmanipulation nach subjektiven Geschmack und Gehör, wie es mit den üblichen Klangreglern oder den schon besseren Equalizern gemacht wird.


    Bei Acourate wird die durch Mikrofoneinmessung festgestellte vorhandene Raumakustik auf einem Diagramm betrachtet und ausgewertet und anschließend erkennbare Klangstörungen - vorsichtig - korrigiert, sprich ein Filter erstellt.


    Der Filter wird natürlich in einem Hörtest auf seine Auswirkungen hin geprüft, so kann allein schon ein etwas korrigierter Ausschlag im untersten Frequenzgang (das sind in der Regel nur wenige Hertz in der Breite) eine verblüffende Auswirkung auf die Hörbarkeit der Mitten und Höhen haben, da ein zu lauter tiefer Ton gerne die schwächeren oberen Frequenzen leicht überdeckt.


    Oder kurz gesagt: unser privater Hörraum ist ein Klangmanipulator, was umso deutlicher wird, je besser das verwendete Equipment das aufgenommen Musikmaterial darstellen kann.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo,


    die fundierten Beiträge aus letzter Zeit zum Thema Klavierklang - obwohl der von Alfred im Beitrag #1 angesprochene Whiskyvergleich durchaus verlockend ist und bleibt - waren Anlass für mich, einen kleinen Hörtest mit der h-moll Sonate von Liszt aufzulegen.


    Als Bechsteinaufnahme dient die allseits bekannte Einspielung von Jorge Bolet (Decca) aus den 80iger Jahren, für den Steinway ist es die berühmte "Nojima plays Liszt" von 1986.


    Um die irreführende eigene Hörraumakustik und damit Wertungsfehler zu vermeiden, wurde mit dem Kopfhörer gearbeitet. Es lließen sich dabei durchaus tonale Unterschiede erkennen.


    Im Ergebnis kann ich aber Christian Köhn beipflichten:


    Zitat

    Ich glaube nicht, dass es möglich ist, anhand von Aufnahmen die Hersteller der verwendeten Flügel sicher zu identifzieren.

    Dafür spielen erstens von der Mikrofonierung über die Saalakustik bis zur individuellen Spielweise der Pianisten zu viele Faktoren eine Rolle, die mit dem Instrumentenklang gar nichts zu tun haben, und es sind zweitens die Unterschiede zwischen den verschiedenen Flügeln desselben Herstellers und derselben Baureihe zu groß.

    Sowohl zwei gleich gebaute Fügel als auch ein und derselbe Flügel in einem anderen Raum (und natürlich erst recht mit anderer Aufnahmetechnik) können extrem anders klingen.


    Warum diese meine Meinung und Erfahrung?


    Weil ich einen eingemessenen Hörraum habe, den ich mit sogenannten "Filtern" bei der digitalen Wiedergabe sanft "korrigieren" kann. Siehe:


    Acourate


    Damit lassen sich nicht nur Frequenzgangausreißer, sondern z.B. auch die "Links-Rechts-Gewichtung" und Phasenfehler eingrenzen.


    Entsprechend dem Filtereinsatz verändert sich dabei der Klavierklang, man wird zu seinem eigenen Klavierstimmer.


    Der Bechstein wie auch der Steinway verändern damit ihre Klangsignatur in einer verblüffenden Art und Weise, obwohl die von mir gemachten technischen Eingriffe über die digitalen Filter nur "Kleinigkeiten" in der Wiedergabe ausmachen. Also keiner der sonst oft üblichen recht groben Equalizereinsätze, zudem ohne die notwendige Auswertung der erforderlichen zugrundeliegenden Akustikmessung.


    Es grüßt


    Karl








    Zitat

    Man kann dem Antisemitismus entweder durch eine kluge Politik der Bereitschaft zur Versöhnung das Wasser abgraben...

    Hallo Holger,


    das hat schon mal ein jüdischer Staatsmann mit dem Oslo-Abkommen ernsthaft versucht, wurde ihm von einigen Landsleuten recht übel genommen.


    Und doch gibt es wohl nur diesen einen Friedensweg der Zwei-Staaten-Lösung, wie selbst der Schin Bet in der Doku "Töte zuerst" feststellt.



    Es grüßt


    Karl

    Der Autor schreibt:

    Zitat

    Tatsache ist: Wenn Mahler gespielt wird, sind die Säle voll. Warum? Weil es so schön laut ist. Wer einmal in der Berliner Philharmonie erlebt hat, wie die Aufführung einer Mahler-Symphonie vom Publikum abgefeiert wird, kommt ins Nachdenken. Um eine vermeintliche Aktualität von Mahlers Katastrophen- und Weltschmerzmusik scheint es da weniger zu gehen als um das Lustgefühl, das die Klangpotenz eines Riesenorchesters beim Hörer erzeugt hat.

    Wo ein Komponist so viel gespielt wird, sind Routine und Abstumpfung der Sinne nicht weit. Täuscht es, oder werden die Aufführungen von Jahr zu Jahr lauter, die Attacken der Mahler’schen Musik immer aggressiver ausgespielt? Zu den Sonderfällen gehört es, wenn ein Dirigent wie Ádám Fischer (mit den Düsseldorfer Symphonikern) zum Lauschen animiert, Lautstärke ­zurücknimmt, auf Phrasierung achtet, Transparenz herstellt, nicht das Monströse an Mahlers Musik in den Vordergrund stellt, sondern die Zerbrechlichkeit.


    Nach sechzig Jahren eines ständig anschwellenden Mahler-Popularitäts-Crescendos brauchte es viel mehr davon, wenn nicht gleich eine große Atempause. Vielleicht wäre danach Raum für eine Mahler-Renaissance, die auf Inspiration aus der historischen Aufführungspraxis fußt. Denn auf Darmsaiten und Blasin­strumenten der damaligen Zeit lässt sich mitnichten so herumpoltern, wie es bei Mahler derzeit Brauch ist. Für eine Mahler-Pause ständen geeignete Stellvertreter Schlange: Ralph Vaughan Williams, Franz Schmidt, Bohuslav Martinů, William Walton, Carl Nielsen und überhaupt all die skandinavischen Symphoniker, die hierzulande kaum einer kennt. Es gäbe viel zu entdecken.

    Nach meinem Leseverständnis geht es hier nicht um Mahlers Musik an sich, sondern um die Art und Weise, wie sie zwischenzeitlich präsentiert wird.


    Und wenn das so ist, wie es der Autor erklärt, wäre ein Umdenken durchaus angebracht.

    Thielemann kenne und beurteile ich anhand der Beethovensinfonien.


    Auffallend ist dabei der homogene fließende Klang, auch feinste Details sind noch heraushörbar.


    Gegenüber seinem Ziehvater Karajan vermeidet er erkennbar dessen fulminantes Orchestrieren, was mir gut gefällt.


    Je länger ich allerdings in die Sinfonien hineingehört habe, wurde es mir immer deutlicher, dass bei Thielemann kaum Spannung und Dramatik entsteht, da er diese der Klangschönheit, dem Fluß und den Feindetails opfert.


    Irgendwann war es dann nur noch langweilig.

    Hallo,


    seine Solo-Pianistenlaufbahn hat Eschenbach beendet, weil er "am liebsten mit anderen Musikern zusammenarbeitet".


    Meine Lieblingsaufnahme ist K.467 mit dem LPO von 1978, vorher war ich der Meinung, dass Mozart am besten von Frauen wie Haebler, Haskil oder Pires wiedergegeben wird.


    Aber sein Verständnis vom KK Nr.21 ist beeindruckend, so leicht, so präzise, so schön, traumhaft gut gelungen.


    Karl

    Hallo,


    für mich unvergesslich mit Roger Willemsen verbunden ist die Talkshow 0137, die der Bezahlsender Premiere Anfang der 90iger unverschlüsselt anbot.


    Willemsen in Bestform.


    Direkt, dabei teils am Rande zur Schonungslosigkeit bei der Fragestellung, erfrischend offen und ehrlich, drang er zum Kern der Dinge vor. Und das in einem Tempo, das kaum Zeit zum gepflegten Nachdenken beim Gesprächspartner ließ, was oft diplomatische Antworten verhinderte.


    Kein Vergleich zu den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und ihren meist vorgefertigten Frage-/Antwortspielchen.


    Neben Scholl-Latour für mich einer der prägenden Personen aus dem Bereich der informativen Fernseh- und Medienlandschaft.


    Karl

    Lieber Thomas,


    Hape sprach von einem "Ich und Du", das klingt mir nicht nach einer Nahtoderfahrung, die bei knapp dem Tode entronnenen Menschen gelegentlich vorkommt.


    Und was das


    Zitat

    Irgendeine Erfahrung, die über das Menschdenkbare hinausgeht, wie eben jene, die Hape oben schildert hat wohl jeder schon einmal gemacht.


    betrifft, hege ich starke Zweifel.


    Es grüßt


    Karl

    Gott kann man ja nicht besitzen oder für sich in Beschlag nehmen, es geht allein um die existenzielle Erfahrung, ob er da ist.


    Gut beschrieben hat das Hape in seinem Buch über den Jakobsweg:


    Zitat

    Es war am 3. Juli auf der Etappe von León nach Astorga. Hape schreibt: „Das was ich gestern erleben durfte, kann ich weder erzählen noch aufschreiben. Es bleibt unsagbar. (...) Ich habe Gott getroffen !“

    Nein, das ist nicht der billige Gag eines Komödianten. Kerkeling war aufgebrochen, um sich selbst zu finden. „Wer bist du ?“, hatte er sich gefragt. Nun glaubt er es zu wissen. „Eigentlich ist mein Camino hier beendet, denn meine Frage ist eindeutig beantwortet. Aber jetzt kann der Weg mir (...) nur noch Freude bereiten.“

    Natürlich möchte man als Leser erfahren, wie das ist, Gott zu begegnen. Aber Hape Kerkeling behält das für sich. „Yo y Tú“ – „Ich und Du“.

    Diese Worte hatte er am Morgen des Tages auf der Mauer einer Dorfschule entdeckt, von Kinderhand mit Kreide gemalt. „Yo y Tú“ – das ist für Kerkeling der Schlüssel seiner Gotteserfahrung. „Was passiert ist, betrifft nur mich und ihn. Die Verbindung zwischen ihm und mir ist nämlich etwas Eigenständiges“.

    Ereignen aber, so erzählt der Pilger, konnte sich diese Begegnung mit Gott nur in Stille und Gelassenheit. Kerkeling fühlte sich leer. Er schreibt: „Total gelassene Leere ist der Zustand, der ein Vakuum entstehen lässt, das Gott dann entspannt ausfüllen kann. Also Achtung: Wer sich leer fühlt, hat eine einmalige Chance im Leben.“

    Zitat

    Möglichst viel Beten und in die Kirche gehen. Was die Welt logischerweise nicht besser gemacht hat.

    Das öffentlich zur Schau gestellte - oft wortreiche - Gebet kann durchaus heuchlerisch sein.


    Auch dem Ritualgebet kann ich nicht viel abgewinnen.


    Das stille, freie Gebet des Einzelnen ist allerdings Kernbestandteil des gelebten Glaubens.

    Ich würde sagen, nicht das Christentum hat versagt, sondern das von Menschen geschaffene Denkmodell, was sich kirchliche Lehre nennt.


    Der religiöse Kerngehalt der christlichen Lehre beinhaltet lediglich zwei Grundaussagen:


    1. Es gibt einen lebendigen Gott, der sich dem Menschen in Liebe zugewandt hat

    2. Es gibt ein Reich Gottes.


    Meine Gedanken dazu:


    Da der Messias nicht zurückgekommen ist, hat Paulus die früheren Geschehnisse neu gedeutet, da der einsetzende Spott über die wartende Urchristenheit dies notwendig machte.


    Mit der Erhebung zur Staatsreligion und der späteren Einmischung in das politische Geschehen der Zeit wurde die Urbotschaft von unterschiedlichsten innerkirchlichen Machtinteressen verdrängt.


    Bei Wagner wird die Suche nach Gott zu einer privaten Angelegenheit des Einzelnen, es braucht keine Kirche.


    Ob man im Heiligen Gral das persönliche Gotteserlebnis sehen kann und darf, bleibt offen.

    Artikel im NK vom 26.07.23 über die Festspiele:

    Zitat

    ...sondern trinke kühlschrankkaltes Edelpils aus Köstritz. Norm: Pro Akt eine Flasche. Mitunter finde ich es schade, daß Opern meist nur 3 oder 4 Akte haben.

    Ein solcher Kontext bedarf der tieferen Betrachtung.8)


    Dagegen ist der nach Erlösung strebende Parsifal recht einfach zu verstehen, wir sind doch alle in dieser Person zu finden.

    Zitat

    Auch wenn die Zahl der Klavier- bzw. Flügelhersteller in Deutschland gegenüber der Vorkriegszeit extrem zurückgegangen ist, ist Steingräber in Bayreuth natürlich bei weitem nicht der einzige verbliebene: Bechstein in Seifhennersdorf, Blüthner in Leipzig, August Förster in Löbau, Grotrian Steinweg in Braunscheig, Pfeiffer in Leonberg, Sautter in Speichingen, Schimmel in Braunschweig, Seiler in Kitzingen, Wilhelm Steinberg in Eisenberg und natürlich Steinway & Sons in Hamburg.

    Hallo Christian,


    danke für die Berichtigung.


    Hatte das irgendwo mal gelesen, wahrscheinlich war da noch ein Attribut (ältere, bekanntere...) dabei.


    Es grüßt


    Karl

    Hallo La Roche,


    na endlich mal Einer, der sich bei uns im Frankenland umschaut.:jubel:


    Als bekennender Fichtelgebirgsmountainbiker, der altersbedingt auf das Ebike umgestiegen ist, war ich gestern früh mit meiner Frau auf dem Schneeberg. Rauhe Natur pur mit einem herrlichen Rundumblick, was braucht es mehr!


    Der thüringische Feldatalradweg ist auch ins Blickfeld gerückt, allerdings eher für den Herbst.


    Es grüßt


    Karl

    Ja, das Frankenland ist mehr bodenständig und erdig, aber unglaublich vielfältig.


    Fränkische Schweiz, Frankenwald, Fichtelgebirge...


    Wer Bayreuth besucht, sollte etwas Zeit mitbringen und die Umgebung erkunden.


    Ein Muss ist z.B. eine Wanderung durch das Felsenlabyrinth von der Luisenburg (Wunsiedel) zur Kösseine.


    Europas größtes Felsenlabyrinth


    oder für den Spaziergänger auf den Spuren der Markgräfin die Bayreuther Eremitage.


    Und jeden 1.Donnerstag im Monat gibt es für den Musikliebhaber eine Führung durch Deutschlands einzige Klavierwerkstätte:


    Steingräber


    Anschließend Einkehr in eines der vielen Landgasthäuser, schließlich ist hier - noch - weltweit die höchster Dichte an Brauereien und Metzgereien.


    Es gibt Urlauber, die kommen tatsächlich allein wegen der kulinarischen Vielfalt.

    Zitat

    Das sollen Opernfreunde sein? Mir ist niemand bekannt, der eine dieser "Beigaben" zur Bedingung macht, ein Opernhaus egal wo zu besuchen.

    Doch, doch. Es gibt ein Klientel, das z.B. von Bayreuth anschließend nach Salzburg oder Mailand usw. jettet und sich dort ganz nebenbei vor oder nach der Oper mit anderen Gleichgesinnten zu Zerstreuungen jeglicher Art trifft.

    Zitat

    ...empfinde ich Bayreuth von damals auch noch so richtig bayrisch bis heute.

    Das bleibt Dir natürlich unbenommen.


    Diese Verwechselung würde ich - was tatsächlich vorkommt - mit der Ansicht mancher Zeitgenossen vergleichen, die behaupten, daß das Festspielhaus Weltkulturerbe geworden ist.