Beiträge von Cello_perfekt

    NATURGETEU, da würde ich drunter verstehen, wenn eine Testperson mit verbundenen Augen einen SPRECHENDEN Menschen nicht vom einer über Lautsprecher wiedergegbenen Stimm zu unterscheiden ist -

    Ich möchte dazu den besten Blindtest beitragen, den man "geschenk" bekommen kann. Es war glaube ich auf der Meddle von Pink Floyd. Da bellen Hunde im Hintergrund und meine Hündin hat zurückgebellt. Spricht für eine ziemlich gute, originalgetreue Übertragung des Signals. Passiert nicht mit jedem Setup ..... ;)

    Hallo Karl,


    stolz ist nicht das richtige Wort. Ich bin zufrieden und muss nicht mehr los, nach neuen Komponenten schauen. Ich hatte Glück, die Bordmann von einem Musik-Profi an das Herz gelegt zu bekommen, auch wenn das Internet dazu schon mal andere "Meinungen" hat. Ebenso hatte ich Glück einem Tonmeister zu treffen, der mir Jorma Design empfohlen hat und zu guter letzt habe ich glücklich die Endstufe erworben und eine anderer Tonmeister hat mir dazu die passende Vorstufe "erklärt."


    Somit reduziert sich alles auf ein glückliche Umstände. Ob Testsieger oder nicht, ist und war mir egal. Unter dem Strich kann ich Alfred jedoch gut verstehen. Nicht mehr oder weniger wollte ich beitragen.


    So, jetzt ist aber wirklich,- Schluss ....

    ... es wird doch nicht missioniert und ich empfinde es auch nicht so. Ich bin damit aus der Diskussion raus. Jeder soll und kann hören mit welchem Equipment auch immer. Die Hauptsache ist, dass man selbst zufrieden damit ist.


    Dennoch wage ich noch einen Vergleich und verabschiede mich dann aus diesem Faden. Die Geometrie von Geigen ist den Erbauern bekannt, die Hölzer und Saiten ebenso. Es gibt sogar technische Entwicklungen auf dem Gebiet. Warum also spielen die Großen der Welt nur so gerne mit "alten" Instrumenten? Nicht nachvollziehbar,- oder doch?


    Einen schönen Abend.


    VG André

    ... und wir missionieren auch niemanden. Außerdem weiß ich nicht, was modernes Hifi ist, will es aber auch nicht weiter vertieft wissen und höre einfach weiter gute Musik ....


    @Afred: Die EH würde ich komplett (Vorstufe und Endstufe) durch Gold Lion (auch russische Fertigung) ersetzen. Das hilft der Stimmwiedergabe sicherlich.


    Für meinem Verstärker habe ich aus dem Spieltrieb heraus einiges angeschafft. Unter anderem auch Gold Lion neuer Fertigung. Das war bei EL34 sehr stimmig.

    Meistens sind sie meiner Erfahrung nach dort sehr hilfreich, wo das eingehende Signal etwas aufgehübscht werden muss.


    Es grüßt

    Hallo Karl,


    hast du den Artikel zum Black Cat gelesen? Empfehle ich wirklich. Ich will hier nicht herumschwabulieren, dafür sind andere Foren bekannt und es gibt häufig nur Ärger. Alfred hat zu klanglichen Auswirkungen auch bereits einiges geschrieben. Es mag Röhren geben, die anhübschen. Die, die ich kennengelert habe, waren aber allesamt sehr nah am realen Klangerlebnis. Ausklingen der Instrumente und Instrumentenkörper wurden schon erwähnt, dazu gesellt sich eine schöne Bühne, die dreidimensional ist. Da hörst du das Instrument, wo es im Orchester auch tatsächlich sitzt. Ich vermag nicht zu beurteilen, ob es nicht auch Transistoren mit sochen Eigenschaften gibt, nur ich hatte sie noch nicht bzw. sie waren sünhaft teuer.


    VG André

    :?::D Aber kann mir mal jemand erklären, wenn man diese Aufnahmen auf CD hat, warum man sich diese Aufnahmen von 1976 noch auf "Kratzware" kaufen sollte ??? :no:

    Ich halte das weniger für Konsumterror, als eher "Verarschung der Klassikliebhaber".


    Ausserdem finde ich persönlich die gleichen Werke mit Ashkenazy (Decca) nochmal hörenswerter ... und zudem klanglich besser !

    Stimme ich dir zu. Trotzdem, hier der Versuch: Sammelleidenschaft und Nostalgiegefühl.

    Lieber Kalli,


    hier muss niemand irgendwo und wie mithalten. Darüber hinaus finde ich die alten Klassiker, wie dein Marantz Reciever, umwerfend schön. Ich habe vor zwei Jahren noch einen Tuner (Sony ST 5055L) gekauft (ca. 120 Euro) und revidieren lassen. Der macht mir genau so viel Spaß wie der "Rest" der Anlage.


    Und nur ganz kurz zum Kabelklang, der keine Glaubensfrage ist. Doch, den gibt es, abhängig vom Gerätepark und der "Kabelgattung". Wenn du dich von knapp 900 Euro trennen möchtest, dass erwerbe gebrauchte Jorma Design No. 3 Lautsprecherkabel. Da lehne ich mich mal weit aus dem Fenster. Die Veränderung halte ich (sogar pauschal) in jeder Anlage für deutlich heraushörbar.


    VG André

    .... ein wenig schmunzelnd sitze ich noch auf dem Sofa.Nach wie vor spielt Karajan und ich denke gerade an Hans Deutsch, der meine Lautsprecher entwickelt hat, Karajan persönlich kannte und selbst klassisch ausgebildet wurde. Meine Lautsprecher sind die kleinen Schwestern der Brodmann VC 7, die im Salzburger Festspielhaus auch zur Verstärkung dienen. Ich bin mit den VC 2 ausgesprochen zufrieden. Die kleine Österreicherin macht so ziemlich alles richtig gut. Auch hiermit bin ich angekommen und kann mich ganz der Musik widmen ......

    Hallo Garaguly,


    genau die meine ich, konnte sie aber nicht einfügen. Kannst du mich noch einmal auf den Stand bringen. Die Symbole für amazon und jpc stehen ja bereits eine Weile zur Verfügung. Aber nur die Bestellnummer einfügen funktioniert nicht. Wie war das noch //Nummer//,- oder?


    Ich betreibe übrigens den gleichen Konsumterror, auch für diese Aufnahme :).


    VG André

    Lieber Alfred,


    hier hast du aber die Büchse der Pandora aufgemacht. Dennoch möchte ich ein wenig dazu beitragen. Als Mitte 50 jähriger bestand meine erste Hifianlage unter anderem aus dem alten "Küchenradio" meiner Eltern, ein Löwe Opta Röhrengerät, das ich heute noch besitze. Damals wurden diese Kisten gerade durch Solid State Geräte verdrängt. Die neuen waren einfach kompakter, besser waren sie nicht.


    Da ich nicht meine gesamte Vita der Geräte aufführen will, was vermutlich ermüdend sein würde, überspringe ich alles bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich eine komplette Accuphase Anlage gekauft hatte. Damit war ich dann fertig,- oder?


    Nein, mir kam das alte "Küchenradio" wieder in den Kopf. Ich wollte es noch einmal wissen, verkaufte meinen Accuphase E-250 und es zog ein Leben CS300XS mit EL84 Endröhren (Pentode/Push Pull) ein. Der machte nicht alles besser als der Accuphase, aber eine Menge. Letztendlich fehlte ihm mit seinen 12-15 Watt etwas Kraft für meine Lautsprecher (91db/1,7 Watt).


    Ersetzt wurde er durch die Rike Romy SE (2x20 Watt Triodenschaltung, Single Ended). Die Endröhren sind SRS551Sendepentoden. Das war ganz großes Kino, welches ich mit einem Accuphase C-2850 Vorverstärker mit einer A36 Endstufe (Class A) bei mir zu Hause verglichen habe. Die kleine Kiste war nur minimal "schlechter" als die fast 30.000 Euro teure Kombination von Accuphase. Dennoch, meine Lautsprecher verlangten noch etwas mehr Leistung.


    Ehr zufällig bin ich dann zu einem Air Tight ATM-1S gekommen. Ein Push Pull Verstärker (Endverstärker/Vollverstärker) mit EL34 Endröhren und von außen (für nicht Techniker) einstellbarem BIAS. Das war es. Der hatte genug Leistung mit seinen 2x36 Watt um meine Lautsprecher auch für komplexe Musikstücke und große orchestrale Aufnahmen perfekt zu bedienen. Ich habe mir dann noch den Vorverstärker ATC-1 dazu angeschafft, weil ich wieder mein "altes" und auch neues Vinyl hören wollte. Hätte ich vorher gewusst, was diese Röhrenverstärker bewirken, dann hätte ich in den letzten 40 Jahren fiel Lehrgeld sparen können. Wir reden hier auch nicht von Nostalgie und wer meint es etwas wissenschaftlicher haben zu wollen, dem sei der nachfolgende Link empfohlen. Die TU Berlin ist sicher kein Eierladen.


    http://www.jogis-roehrenbude.d…p_TU-Berlin/Black_Cat.htm


    Röhren liefern grundsätzlich das homogenere Klangbild und abhängig von der Schaltung sowie den verwendeten Vor- und Endstufenröhren sowie der Leistung wird es schwer werden Transistoren zu finden, die soviel Gänsehaut verbreiten können. Dabei ist es auch völlig egal, ob das Hörvermögen bei "uns" älteren Semestern schon etwas gelitten hat. Allein der Gesamthöreindruck zählt. Ich bin mir sicher, dass die meisten von uns regelmäßig klassische Konzerte besuchen und insofern über geübte Ohren verfügen.


    Die Kunst ist es, den richtigen Röhrenverstärker zu seinen Lautsprechern zu finden, was sicherlich anspruchsvoller ist als mit Transistoren. Hat man die perfekte Symbiose gefunde, wird es schwer das Ergebnis zu übertreffen. Ich brauche jedenfalls nichts mehr zu kaufen, da bin ich mir sicher.


    So, jetzt werde ich mir noch ein wenig Klassik ins Wohnzimmer zaubern. Karajan, Finlandia/En Saga, bevor ich schlafen gehe.


    Viele Grüße


    André

    @ Kurt: Bilder einstellen


    Ich zitiere einen Moderator: … genau so wie vorher, bloß per Hand. Also bei jpc mit den Befehlen "[jpc]" und "[/jpc]", eingebettet die Bestellnummer ohne Leer- und ohne Anführungszeichen und bei Amazon "[am]" und "[/am]" mit der ASIN dazwischen.


    Dann kommen die Bilder passend! Früher gab es dazu Buttons, die derzeit noch fehlen, aber wieder kommen sollen, wie ich gelesen habe.



    Ralph Vaughan Williams: Symphonie Nr.3 "Pastoral"


    ... und ich mag die Engländer:


    Vaughan Williams mit seiner "Pastoralen", die sich mit ruhiger Musik mit den Erlebnissen im Ersten Weltkrieg, meisterhaft aufgenommen und überaus treffend von Richard Hickox interpretiert, auseinandersetzt.

    Super, danke Maurice. Da konnte ich den "Befehl" lange suchen. IBM: Immer besser manuell :jubel: Anbei, die SACD, die mir sehr gut gefällt und mit zum besten gehört, was ich in meiner kleinen Sammlung habe.


    Und jetzt noch einmal ein herzliches Dankeschön aus Münster (Germany/Westfalen) an Alfred, der uns dieses schöne Forum erhalten hat. Lasse dich nicht unter Druck setzen und vor allem, setze um was DU möchtest, was nicht heißt, dass auch gut gemeinte Vorschläge berücksichtigt werden können und sollten. Das Brett, was du hier gebohrt hast, war eh dick. Da würde ich erwarten, dass die Mitglieder sich ein wenig zurücknehmen und zumindest ein wenig Zeit investieren, damit der neue Start gut gelingt.

    Gerade im Player:
    Bruckner´s 7. mit den Berliner Philharmonikern unter Günther Wand
    "Und wiederum gelingt ihm die Referenzaufnahme?", schrieb ein Rezensent bei amazon. Mag sein. Mir persönlich gefallen andere Aufnahmen ehr.


    Meine persönlichen Favoriten sind bei Bruckner nach wie vor Skrowaczewski (unbedingt die unter dem Denon-Label) und Celibidache (EMI Classics bzw. jetzt Warner)



    Ein Schnäppchen, das man nicht liegen lassen sollte!
    Teuer, aber jeden Cent wert, versprochen.

    Eine Art von meditativer Stimmung überkommt mich bei den zurückgenommenen, leisen Tönen und zeichnet diese harmonische Aufnahme aus, die Chandos typisch exzellent aufgenommen wurde. Richard Hickox präsentiert diese Symphonie so treffend, dass es mir schwer fällt sie mit Interpretationen andrer Dirigenten zu vergleichen.


    Guten Morgen zusammen,


    ich höre ausschließlich CD bzw. SACD und möchte auf keinen Fall eine "Glaubensdiskusson" lostreten. Vor nicht all zu langer Zeit habe ich zu dem Thema - ich meine in der Süddeutschen oder FAZ - eine Kolumne gelesen. Der sachkundige Autor kam zu dem Ergebnis, dass der Plattenspieler mit Vinyl schon die allseits bekannten Vor- aber auch Nachteile mit sich bringt, die CD/SACD aber nicht zwangsläufig "digital" schlechter klingen muss. Der wesentliche Unterschied läge beim Preis des Abspielmediums. Während man bereits für 2000-3000 Euro sehr gute Plattenspieler mit Systemen erhält, müsse man beim CD/SACD-Spieler schon doppelt so tief in die Tasche greifen, um gleiche Klangerfahrungen machen zu können. Aus meiner Erfahrung kann ich das bestätigen und für mich gibt es derzeit nichts besseres, als eine gute SACD im Player.


    Liebe Grüße


    André

    @ Garaguly


    Habe ich das richtig verstanden? Die ARS-Aufnahme der Zweiten von Casella stellt die CHANDOS-Einspielung desselben Werkes unter Noseda in den Schatten? Wirklich in den Schatten? Dann muss die Aufnahme aus Münster ja deutlich besser sein, wenn sie Nosedas Interpretation mit dem BBC Philharmonic Orchestra so zurückdrängt.


    Lieber Garaguly, ich kann es selbst kaum glauben. Die Münsteraner spielen ganz allgemein gut. Aber so etwas herausragendes habe ich live in Münster noch nicht gehört. Interpretationen sind sicherlich immer auch Geschmacksache, aber die Präsenz der Aufnahme und die wahrnehmbare Spielfreude ist alles andere als Standard und besser - viel besser - als die Chandos Aufnahme. Ich sage sehr selten etwas zu Referenzaufnahmen, hier wäre eine von ARS. Wie schon gesagt, hatte auch ich damit nicht gerechnet und aus Lokalpatriotismus bestellt. Das ich so positiv überrascht wurde, ferut mich besonders. Allein die Glockenanschläge am Anfang des ersten Satzes .....

    Guten Abend zusammen,


    Alfredo Casella macht ohnehin viel Spaß. Bisher habe ich unter anderem die nachfolgende Aufnahme von Chandos, wie auch weitere aus der Reihe gehört und nenne sie mein Eigen. Was soll ich sagen. Ohne Fehl und Tadel und halt in Chandosqualität.



    Jetzt habe ich mir - aus Lokalpatriotismus - eine Aufnahme des Sinfonieorchester Münster unter Fabrizio Ventura gegönnt, die ich hin wieder live und hören darf. :)
    Das machen die Münsteraner gut, richtig gut. Diese Aufnahme stellt die zuvor genannte deutlich in den Schatten, und das nicht nur wegen der exzellenten Klangqualität, sondern auch wegen der enormen Spielfreude und treffsicheren Interpretation des gesamten Ensemble.


    Chapeau :thumbup: Reinhören!