Beiträge von ThomasBernhard

    Zitat von audiamus

    Eine, wenn nicht die Paraderolle für den Charaktersänger.



    Die Paraderolle Stolzes für mich ist allerdings Loge.


    Besser gehts wirklich nicht, auch wenn ihm Zednik dicht folgt.


    Wie er den Göttern erklärt (sie anschreit), wie an das Rheingold zu kommen ist: "durch Raub!", das fasst in zwei Wörtern die gesamte Handlung des Rheingolds zusammen. Atemberaubend.

    Zitat

    Original von Armin Diedrich


    Wenn Stefan Aust das gewußt hätte, hätte er für "Spiegel-TV" wohl eine andere musikalische Kennung gewählt...


    Der Spiegel und Adolf bilden doch seit Jahrzehnten eine derartige Symbiose, dass ich da nicht an Zufall glauben kann. Auf jedem (geschätzt) fünften Spiegel-Titel prangt doch Adolfs Antlitz und das Dritte Reich ist doch nunmal auch das Lieblingsthema von Spiegel-TV. Nein, nein, das Spiegel-TV-Thema ist sehr bewußt gewählt. [dem verantwortlichen Redakteur Kloft will ich hiermit nichts unterstellen, der ist vollkommen unverdächtig]

    Zitat

    Original von Joseph II.
    als Thread-Starter pflichte ich Dir bei und schließe mich dem an.


    :hello:


    Na ist ja wunderbar, dann pack ich mal das Schloss aus


    falls es doch noch Mitteilungsbedarf gibt, bitte pn an die Moderation.


    Das Schloß wurde jetzt nicht als Zensurmaßnahme vorgehängt sondern in der Hoffnung, dass das Thema Rode erldedigt ist und schnellstmöglich im Sediment dieses Forums untergeht.


    p.s.: waren das schöne Zeiten, als wir uns noch mit sinnlosen Wortgefechten über wirklich diskussionswürdige Künstler wie Anna N. die Zeit totgeschlagen haben...!


    gestern zum Kennenlernen, jetzt nochmal zum geniessen :jubel::jubel::jubel:


    Faszinierend, was Kubelik hier alles so macht, wie ich es bei anderen noch nie so bewußt wahrgenommen habe. Geschmeidige Rubati, sprechende Sforzati, teils musikantisch, teils brodelnd intensiv.... ein ganz neue Mahler-5-Entdeckung

    Zitat

    Original von ThomasBernhard


    Meine Empfehlung!

    Kubelik / BR RSO, 12.6.1981 live


    Zwar mit Katalog aber ohne booklet zur Mahler-CD. Macht mir nix aus.


    Und da jpc gerade wieder eine Phase des kostenfreien Versands hat, wiederhole ich meine Empfehlungen für preiswerte CDs.


    und noch ein letztes russisches / kirchenslawisches Vaterunser für heute:


    Rachmaninow: "Die göttliche Liturgie des Hl. Shrysostomos" op. 31


    auch hierin gibt es ein ca. vierminütiges Gebet des Herrn für unbegleiteten Chor.


    Klingt dunkler und noch mystischer als Tschaikowskys Vaterunser


    Franz Liszt hat das Vaterunser auch mehrfach vertont.


    Auf Latein in seinem Christus-Oratorium (7:44 Minuten)


    Chor mit dezenter Orgel-Begleitung (in anderen Teilen des Oratorium gibt es auch üppiges Orchester)



    und hier gibts auch noch ein deutsches Vaterunser von Liszt





    und hier noch den Spielverderberhinweis :D



    aber auch darüber hinaus werden wir noch einige Vertonungen finden!

    Von Tschaikowsky gibt es auch ein schönes Vaterunser für Solisten (Tenor?) und Chor, unbegleitet. In dieser Aufnahme 4:09 Minuten.


    Tschaikowsky schwelgt romantischer als Strawinsky, lehnt sich aber bewußt auch sehr an den russischen Kirchenstil an. Sprache auch wieder in russisch oder Kirchenslawisch oder dergleichen.


    Trotz des anbiedernden Titels eine meiner Meinung nach gelungene und empfehlenswerte Zusammenstellung verschiedener im traditionellen Stil komponierte Werke verschiedener Komponisten.


    Kammerchor St. Petersburg (Tschaikowsky) und andere


    wir werden sicher noch viele Vertonungen in mehreren Sprachen zusammentragen.


    Ich trage die Vertonung von Strawinsky bei.


    Der Werktitel lautet scheinbar pater noster, gesungen wird allerdings auf kirchenslawisch oder russisch.


    ein kurzer (vierstimmiger?), gemischter, unbegleiteter Chor, ohne grelle Modernismen, ganz an die traditionelle russische Kirchenmusik angelehnt.


    Unter der Leitung des Komponisten dauert das ganze nur 1:43 Minuten.


    Hier eingespielt die revidierte Fassung von 1949


    Ich habe nicht viele Aufnahmen, an denen Andreas Schmidt beteiligt ist, bei mir hat er jedoch auf immer einen Stein im Brett, da ich ihn in der Giulini-Aufnahme des Brahms-Requiems kennenlernte, wo er seinen Part neben der wunderbaren Barbara Bonney ganz vorzüglich meistert!


    Beethoven: Fidelio ("Leonore"), zweite (zweialktige) Version von 1806 !


    (Zum Überblick: erste (dreiaktige) Version: 1805; - dritte (zweiaktige) Version ("Fidelio") : 1814)


    Orchester der Beethovenhalle Bonn, Marc Soustrot, 1997


    Leonore: Pamela Coburn
    Florestan: Jean-Philippe Lafont
    ...
    Kölner Rundfunkchor


    Musikproduktion Dabringhaus und Grimm


    Notentext-Edition: Helga Lühning


    Ihr seid schlimm mit eueren Sonderangebotshinweisen...! :angry:







    und noch gebraucht auf die Fürsprache eines gewissen amazon-Kunden namens Hans Alberts bestellt :hello:


    Beethoven: Fidelio [praktischerweise aber dennoch fälschlicherweise als "Leonore" bezeichnet], zweite Fassung von 1806



    gute nacht

    Ich höre eine Ausscheidung* von Pius:


    Verdi: Don Carlo


    Hines / Steber / Tucker / Thebom / Bastianini / Moscona / Vilma Georgiou // Met NY, 5.3.1955 // Kurt Adler


    Eine Aufnahme, díe ich auch durchaus im Laden mitgenommen hätte.
    Zudem mich die Biographie von Rudolf Bing, der damit seine Intendanz in NY eröffnete, neugierig auf diese Produktion machte.


    Danke :hello:




    Nachtrag aufgrund besorgter PN:


    *natürlich eine Ausscheidung aus Pius´ CD-Sammlung, um jedes Missverständnis zu beseitigen... :rolleyes: :hello:

    Für ein Klassikforum sollte man ja eher das Lexikon "die Musik in Geschichte und Gegenwart" (Zwei Ausgaben, wobei die zweite Auflage vollständig neu und teilweise gänzlich anders ist als die erste. Für die erste Ausgabe trug Friedrich Blume die Verantwortung, die zweite Ausgabe entstand unter Ludwig Finscher) konsultieren als den Brockhaus.


    Leider zeigt der entsprechende Band der ersten Auflage (MGG1, Band 9, 1961) in einer besonders erschreckenden Weise, wie blind sich die deutsche Musikwissenschaft in den Nachkriegsjahrzehnten auf dem rechten Auge gestellt hat. Reinhold Sietz beendet seinen Artikel über Ney mit folgendem Satz:


    Zitat


    ... Überzeugte Lebens- und Heilungsreformerin, Tierschützerin und Künderin eines völkerverbindenen Idealismus, wirbt sie für die ethische Sendung der Musik


    Ich möchte das ausnahmsweise mal so kommentieren: :kotz: :kotz: :kotz:


    Die MGG2 (Personenteil 12, 2004) bringt im Ney-Artikel von Martin Kapeller immerhin den Satz unter: "Elly Ney war eine begeisterte Nationalsozialistin und agitierte mitunter leidenschaftlich in der Öffentlichkeit."



    So gesehen, hat sich der Blick in die MGG im Vergleich zum Brockhaus auch kaum gelohnt. :(



    p.s.: Auch nichts zum rechten Weltbild der Frau Ney haben folgende Lexika zu sagen:


    The new Grove Dictionary of Music and Musicians, Band 13, 1980.
    Riemann Musik Lexikon, 1961
    Das große Lexikon der Musik , in 8 Bänden, hg. von Marc Honegger und Günther Massenkeil, 1976/1981


    :(


    jetzt wäre ich ja doch mal vorsichtig gespannt, was Frau Ney in ihrer Autobiographie (Ein Leben für die Musik, 1952 und Erinnerungen und Betrachtungen, 1957) so alles geschrieben hat.

    Vorhin das lästige Spiel einer Windows-Neuinstallation gespielt. War allerdings unnötig: Da ich nicht beide Partitionen formatieren konnte, tummelt sich das Gewürm und Gevir immer noch und feiert fröhliche Urständ´.


    Und dabei hab ich mich mit Verdis Forza del destino gelangweilt, da ich das demnächst in Meiningen sehen werde.



    und da mich des Lüllisten Revolutions-DVD-Box so frankophon stimmt, lass ich es jetzt mit Lully und später vll noch Gosserc krachen



    Ich habe vor etwa einem jahr "die Liebesblödigkeit" gelesen.
    Fand ich recht kurzweilig und amüsant, aber euphorisch begeistert war ich nicht.
    Für demnächst mal irgendwann plane ich als zweite WG-Lektüre die Anschaffung von "Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman". Oder aber Du bist vom Regenschirm begeistert und empfiehlst diesen zur Lektüre.

    Zitat

    Original von Gurnemanz
    Gestern hat mein Chor mit den Proben zu einem neuen Werk gegonnen


    Louis Vierne (1870-1937)
    Messe solennelle cis-moll für 2 Orgeln und Chor SATB


    Oh ja, schön! Für die Vierne-Messe habe ich auch mal eine helfende Hand zur Verfügung gestellt, dass das auch auf nur einer Orgel irgendwie aufführbar war. Da würde ich mich auch über einen CD-Tip freuen.


    :hello: