Beiträge von ThomasBernhard

    beim gestrigen zweiten Anlauf (bis etwa Minute 50 durchgehalten) habe ich wieder keine Freude an dieser Oper und ihrer Inszenierung gefunden.


    Das Rumgezappel der Frau Dessay (wahrscheinlich kann sie nicht singen ohne sich dabei zu verrenken, was der regisseur dann halt einplanen mußte) und auch was man sonst so in dieser Inszenierung [wie gesagt: vorläufige Meinung, bis zur 50sten Spielminute] an hypermotorik zu sehen bekommt, finde ich leider gar nicht lustig.


    Auch packt mich diese Oper an sich im Vergleich zu Liebestrank und Lucia nicht.


    ausserdem wundert mich, dass einige sonst so pazifistisch eingestellte Paminas und Taminos anstatt Probleme mit dem mir als bisher krass militarismusverharmlosend vorkommenden Libretto zu haben, diese gesamte Produktion so euphorisch bejubeln.


    Heute morgen schon im Radio in anderer Besetzung gehört, ohne zu wissen, was es ist (erst die nachträgliche Ansage hat mich dann aufgeklärt.)


    Joseph Haydn: Doppelkonzert für Violine und (Hammer-)klavier F-Dur Hob XVIII:6


    den ersten Satz heute morgen im Radio fand ich richtig klasse. War glaub ich Staier mit den Freiburgern oder Concerto Cöln oder so ähnlich. Bei HMB klingt das etwas gelassener aber durchaus auch sehr schön. Und mir durchaus hippig genug. Den zweiten Satz finde ich mit HMB jetzt noch hörenswerter als heute morgen im Radio.


    wieder so eine CD, die man seit geraumer CD besitzt, als schön aber eher uninteressant (mit Ausnahme des bekannten Trompetenkonzerts) eingestuft und weggelegt hat und dann durch einen zufälligen Anstoß wieder herausgekramt hat und plötzlich doch recht lohnend findet.


    Zwei cover - eine identische CD (?) ... seltsam. 2007 eingespielt und jetzt schon in zwei verschiedenen optischen Ausfertigungen am markt... naja, warum nicht. einmal international, einmal für deutschen markt.



    Naja, jetzt gibts eh gleich die angekündigte Regimentstochter (Dessay) auf DVD.

    Zitat

    Original von Maldoror
    In dem Film gibt jemand das Singen auf um nicht zu sterben.


    Klingt nach Thomas Mann, "Tristan", der kleine Bruder des Zauberbergs. Kann mir aber nicht vorstellen, dass die Trsiatn-Novelle verfilmt wurde...


    Noch ein Schuß ins Unbekannte: "Diva" ? "Der große ..." ?

    Gedächtniszitat:


    Person A: das Deutsche ist sehr hart, melancholisch und traurig und dabei ohne jeglichen Humor. Das Jiddisch ist eine Parodie des Deutschen und zusätzlich mit humor. Ich verlange also nur von ihnen, dass sie ohne jeglichen jiddischen Akzent und Humor sprechen, um perfekt deutsch zu sprechen.


    Person B: Wissen das die Deutschen, dass wir ihre Sprache parodieren? Vielleicht ist das ja der Grund für den Krieg?

    Zitat

    Original von Mr.Deeds
    vielleicht nicht ganz exakt, weil aus der Erinnerung:


    "Weißt du, es gibt Situationen im Leben, aus denen kommst du nur wieder heraus, wenn du gerade so einen toten Kameraden zur Hand hast"


    :hello:


    Klingt nach "Für eine handvoll Dollar"



    guter Film. Ich empfehle aber das Original!


    Gestern waren mal wieder die Ferien des Monsieur Hulot (Jacques Tati) fällig. :yes: :lips: 8) :] =) :jubel: :jubel: :jubel:


    Als Ouvertüre dazu gab es die Ferien des Mr. Bean. Kein großes Meisterwerk, da zu viele Durchhänger, aber einige ganz reizende Szenen und Anspielungen an Tati.





    p.s.: Hitchcocks "Mann der zu viel wußte" interessiert mich nur wegen des Auftritts von Bernard Herrmann. Die "Spannungsmache" in diesem mich überhaupt nicht überzeugenden Film finde ich nur nervtötend überzogen und billig!

    Naxos


    MET 24.12.1949 live



    Metropolitan Opera Orchestra / Giuseppe Antonicelli - 4,5


    Adina - Bidù Sayao - 4,5
    Nemorino - Ferrucio Tagliavini - 4,5
    Belcore - Giuseppe Valdengo - 4,5
    Dulcamara - Salvatore Baccaloni - 4,5


    Wertung: 4,5


    TQ - 3,5 (für eine Liveaufnahme von 1949 also durchaus ok)



    - insgesamt also mein bisheriger Lieblingsliebestrank !

    ich weiß.... ich sollte mich nicht ärgern....


    aber wenn ich dieses billige (nicht im Sinne von "recht und billig") Rattlebashing (Berlinern, die Philharmoniestammgäste sind, und Leuten, die was davon verstehen, steht das zu, aber nicht verblendeten Nachplapperern) aus unberufenem Munde höre und dann noch dieser deutschtümelnde Egozentriker Mr. T. als Nachfolger vorgeschlagen wird (und glaubt mir: der andere Vorgeschlagene - P.J. - kocht hier in Frankfurt auch nur mit Wasser und ist nicht die gleiche Liga wie Rattle) ... dann


    :angry: :kotz:




    jetzt erst Recht. Und ich bedauere sehr, dass ich momentan nicht bei Rattle und den Berlinern in der Alten Oper sein kann...


    diese Aufnahmen sind vielleicht keine Heldentaten. (hm... naja. die 9te und 6te und... vielleicht doch!) Aber besser als die von Thielemann ( ;) ) und HVK allemal



    um ein paar bunte Bildchen unterzubringen:


    Ich mag diese Oper auch recht gerne. Meine zwei Aufnahmen stellen mich so sehr zufrieden, dass ich bisher nicht wirklich eine dritten Aufnahme begehre (Janaceks Jenufa oder Katja sind mir etwas lieber, das äussert sich dann auch in der Anzahl der entsprechenden Alternativaufnahmen)



    Da wäre die Studioaufnahme des Komponisten:


    Peter Pears / Claire Wattson / Covent Garden / Britten (1958 )



    und die DVD mit Vickers.


    Jon Vickers / Heather Harper / Covent Garden / Colin Davis (Inszenierung Elijah Moshinsky) (1981 ?)



    Ich denke, dass man mit Pears und Vickers die Rolle Grimes perfekt abgedeckt hat. Die Davis-DVD bietet zudem eine schöne Inszenierung mit beeindruckenden Sänger-Schauspielern.


    am ehesten würde mich noch die s/w-Verfilmung, ebenfalls mit Pears/Britten, interessieren. BBC 1969 mit dem LSO




    Aber jpc listet ja noch erstaunlich viele weitere CDs und DVDs. Na, vielleicht macht mich doch noch jemand auf weitere Peters neugierig.



    Die Orchesterzwischenspiele (sea interludes) lege ich Euch auch mit Bernstein ans Herz. Es handelt sich um den Konzertmitschnitt seines letzten Konzerts (Tanglewood, 19.8.1990, Boston S.O.)


    Sibelius 2 & 5 / Neeme Järvi / Göteborg / BIS



    Bei der Ersten war mein Eindruck, dass die DG-Aufnahme besser ist. Da war mir Järvi in der BIS-Aufnahme zu fahrig, zudem vibriert das Blech teilweise extrem und ist nicht ganz 100% exakt. Was die Tonqualität betrifft: ziemlich Spitz in der Höhe.


    Jetzt Sibelius 2. Auch vergleichsweise fahrig. Hier gefällts besser, auch im Vergleich zur in diesem Fall vielleicht etwas behäbiger geratenen DG-Aufnahme.


    Gegenwärtig kann ich aber noch nicht nachvollziehen, warum die BIS-Aufnahme so viel besser als die DG-Aufnahme sein soll. Ich tendiere da nun eher zu Klingsors Meinung, der die DG-Box empfahl.