Beiträge von Wanderer


    nein, der klangliche Unterschied z.B. eines 600 EUR - CD-Spielers gegenüber eines Gerätes der 4000 EUR-Klasse ist so minimal, das dieser wohl den allerwenigsten auffällt, und in einem Blindtest wohl auch niemals herausgehört werden kann.
    Viel hängt ja auch einfach von der Erwartungshaltung ab, oder die Geräte sind anders abgestimmt, also vom Hersteller bewußt nicht "klangneutral" ausgelegt (Frequenzverbiegungen). Oder der Ausgangswiderstand ist unterschiedlich, so daß sich ein neu angeschlossenes Gerät "lauter" anhört und damit subjektiv besser. Die Lautstärkepegel müßten beim Testen angeglichen werden.


    Der wirklich signifikante Unterschied machen die Lautsprecher aus und das Zusammenspiel zwischen Lautsprecher und Verstärker.


    Und was das Kabel-Voodoo anbetrifft: Bei einem Blindtest konnte ja selbst ein Hersteller von teuren Kabeln (Herr Gemkow) seine eigenen von Billigstrippen nicht auseinanderhalten... (u.a. http://www.hifi-forum.de/viewthread-83-1053.html)

    Gerade eben singt der einstmals so große Carreras... Ich möchte dazu nur eines erwähnen: leider hat er live gesungen, seine Darbietung war in allen Belangen peinlich.
    Schade, dass manche den Zeitpunkt des Abschiedes von der "Bühne" ins Unendliche hinauszögern.

    wenn es unbedingt SACD sein muß: der neue Yamaha CD-S 2000 ist ein tolles Gerät (1300 Euro, allerdings nur 2-Kanal), ebenso der Sony XA 1200 ES (900 Euro). Falls du noch bekommen kannst: Sony SCD-XB 790 Q. Und den Marantz SA 15 S 1 gibts jetzt im Ausverkauf.
    Mehr Geld für einen CD-Spieler auszugeben ist unnötig, klangliche Differenzen gibts da nur noch minimalste.
    Aber wenn du auf SACD verzichten kannst, dann tut es z.B. ein Music Hall CD 25.2 genausogut.

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    Original von Theophilus
    Laut Spielplan sind es insgesamt neun Vorstellungen!


    (1.4., 4.4., 9.4., 12.4., 16.4., 19.4., 22.4., 25.4., 28.4.)


    Es sind auch insgesamt 10 Vorstellungen inkl. Premiere, also nix wie hin!

    Zitat

    Original von GiselherHH
    - Rienzi, der letzte der Tribunen


    Noch mehr Umzüge, Ballette, Märsche etc. pp., um die Gesamtlänge des Werkes auf nahezu gotterdämmerungsartige fünf Stunden auszuwalzen, braucht die Welt nicht. GiselherHH


    GiselherHH, den Rienzi gibts aber auch auf hörerfreundliche 3 Stunden zurechtgestutzt (Sawallisch 1983, Bayer. Staatsoper, zu haben bei Orfeo). In dieser Version läßt sich das ganze gut ertragen, gerade der letzte Akt (pardon, Aufzug) bietet doch einigen Hörgenuß.


    Aber diese beiden Opern finde ich todlangweilig:


    von Verdi den Falstaff und Wagners Meistersinger (ausgenommen einige Monologe wie Jerum! etc).
    Gerade Falstaff kommt mir völlig überbewertet vor (bezogen auf die Musik)


    Ähm, ging es aber nicht um BEDEUTENDE Interpreten? :stumm: :untertauch:

    Es gibt aber auch Ausnahmen per Eigendefinition: Wagner erwähnt in irgend einem Brief, dass er in seinen Hauptwerken keine Arien mehr komponiert, sondern nur "Monologe".
    "Winterstürme" und "Ein Schwert verhieß mir der Vater" etc. wären demnach keine Arien. Aber ich denke mal, man sollte das nicht so eng sehen?!?

    Das hier sind meine Unbekannten:


    2 Afanassiev, Valery
    13 Brunner, Eduard
    15 Cambreling, Sylvain
    16 Carmignola, Giuliano
    32 Grubinger, Martin
    33 Guttenberg, Enoch zu
    35 Hagen, Clemens
    41 Henck, Herbert
    50 Kehrer, Rudolf
    52 Kliegel, Maria
    54 Kopatchinskaja, Patricia
    58 Loriod, Yvonne
    71 Nevel, Paul van
    76 Petibon, Patricia
    78 Pluhar, Christina
    79 Podles, Ewa
    81 Portal, Michel
    85 Roshdestwensky, Gennady
    86 Savall, Jordi
    96 Suwanai, Akiko
    104 Wilson, Roland


    Fast alle kennen Genia Kühmeier nicht : das ist unser jüngster "Star" an der WSO

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    Original von DonBasilio
    Diese unverschämte Gier nach Aufmerksamkeit und Ruhm (und auch Geld :stumm:) ist unübertrefflich. So mediengeil wie die beiden rüberkommen, sollte kein Opernsänger sein. LG Joschi


    Bei diesen "Konzerten" ist ausschließlich die Gier nach Geld schuld, angeblich bekommen Netrebko und Villazon pro Auftritt bis zu 300 000 Euro.


    flotan, höre dir einmal diese Wasserwerbung mit der Netrebko im Fernsehen an, dann weißt du warum hier einige GEGEN N. sind..., ein einziges Gejaule. Könnte glatt die Wertung "nervigste Werbung des 3. Jahrtausends" gewinnen. Ihre abgegebenen Proben während des Wiener Opernballs waren gleicher Qualität. :D

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    Original von raphaell
    Hallo,


    Johann Wolfgang von Goethe...der Mann mag ja wirklich ein Alleskönner gewesen sein, aber von Musik hatte er wirklich keine ahnung, obgleich er sich durchaus dafür interessierte. Goethes Musikgeschmack war fast völlig auf deinen gewissen Carl Freidrich Zelter fixiert, mit welchem er auch persönlich frundschaftlichen Kontakt hielt. (Ich habe selbst schon mal in ein paar Sachen Zelters reingehört...und mich todgelangweil)...Goethe empfand Zelters musik jedoch als "angenehm für die hren"...Beethovens "getöse" missfiel ihm gänzlich, und den armen Schubert liess er einfach in der "kacke stecken". (Auf wiederholte, Briefliche nachfrage um Erlaubniss zur Veröffentlichung von Goethe-Liedern, meldete sich Goethe kein einziges mal....) Banause! :stumm:
    l


    Wo hast du diese Infos denn her? Das stimmt so denn nicht.
    Als Schubert versuchte, mit Goethe brieflich Kontakt aufzunehmen, war Schubert außerhalb Wiens völlig unbekannt (besser gesagt: außerhalb seines Freundeskreises) und Goethe ein berühmter Mann, dem von allen möglichen Leuten die Tür eingerannt wurde mit Bitte um irgendwas. Aus welchen Gründen sollte er ausgerechnet Schubert antworten?
    Goethe hat Beethoven einmal in Wien getroffen und konnte mit seinem Charakter bzw. mit seiner Verhaltensweisen nicht so viel anfangen, die Musik Beethovens allerdings hat er sehr gemocht, was man in einigen Briefen von ihm nachlesen kann.

    Seiffert hat in Wien sowohl einen sehr guten Lohengrin (was zu erwarten war) als auch Tristan gesungen. Ich denke mal, er hat in diesen Partien unter den momentan aktiven Sängern nicht all zu viel Konkurrenz, aber als Siegfried oder Siegmund kann ich ihn mir nicht so recht vorstellen.


    Siegfried, das Jerusalem nicht bei Lohengrin geblieben ist, war wirklich schade. Er hatte eigentlich eine tolle, lyrische und leichtgeführte Stimme, ich denke da nur an seinen Hoffmann (leider auf Deutsch...)

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    Original von GiselherHH
    Weshalb es heute diesen Stimmtypus kaum mehr gibt (Heppner und Botha kommen dem noch am ehesten nahe, dann vielleicht noch Treleaven), ist nicht so einfach zu sagen.
    GiselherHH


    Kann es nicht auch daran liegen, daß die großen "Heldentenöre" keine echten Tenöre, sondern eher umfunktionierte Bariton-Sänger waren? (Melchior, Vinay glaube ich, ebenfalls). Dadurch besaßen sie ja ein gänzlich anderes Stimmpotential wie reine Tenöre, und gerade Melchior hat das bei seinen Live-Aufnahmen weidlich ausgenutzt.


    Zu Windgassen: beim Böhm-Siegfried ging Windgassen schon während dem ersten Akt die Puste aus, unter Solti war er meines Erachtens besser in Form. Allerdings wars ja nicht live, er konnte sich zwischen den Takes wohl genügend ausruhen.
    In Bestform kann man ihn allerdings im 55er Keilberth-Siegfried erleben, da läßt sich sehr gut erhören, weshalb Windgassen damals einen hervorragenden Ruf als Wagnertenor hatte.

    Zitat

    Original von severina
    Übrigens wird zu meiner nicht geringen Verblüffung im neuen Pro:log (= Journal der WSO, für alle Nicht-Wiener) die von dir zurecht bekritelte "Manon" mit Gheorgiu & Alagna als Referenzaufnahme empfohlen X( Entweder in der WSO sitzen alle auf den Ohren oder man versucht es eben mit dem Holzhammer ("Alagna ist super, Alagna ist super, Alagna ist super..." :beatnik: :beatnik: :beatnik: )
    lg Severina :hello:


    PS: JEtzt hab' ich dch glatt meinen 500. Beitrag an den Alagna verschwendet X(


    Oh, das mit dem 500. für Alagna tut mir leid, das war unverdiente Aufmerksamkeit für A. :D
    (Das war doch die März-Ausgabe des Pro:log, im April-Heft wäre wohl eine andere Aufnahme als Referenz gekürt worden)
    Aber wahrscheinlich sind das alle Sponsoren von A., in einem Interview hatte er doch glattweg behauptet, stets Hotelsuiten für 1000 Euro/Nacht zu buchen, irgendwoher braucht er schließlich auch das Geld (hi Theophilus, nun weißt du auch warum A. eine solch hohe Gage verlangt :D)
    Grüßelchen, Wanderer :hello:

    :motz: :no: X( :D


    Ähm, ist das die einzige Stelle, die du bemängelst?
    Das negativste, was ich jemals über Wunderlich gelesen habe, war, das er eben auch nicht ganz perfekt war, ansonsten kann man ja nur positives lesen.
    Aber ich denke mal, wenn man sein Timbre nicht mag, dann kann er einem wohl mit der Zeit auf den Keks gehen (aber ich bin großer Wunderlich-Fan, hat aber nicht nur was mit seiner tollen Stimmführung/Gesangstechnik zu tun)

    Hm, vielleicht sollte man sich mal ein wenig auf Alagna einschießen? Oder gibt es hier im Forum keinen, der ihn :jubel: fand, sondern nur :angry: :motz: :no: :hahahaha: :kotz: ?
    Wenn man mal seine Aufnahme mit der Gheorghiu anhört, dann weiß ich immer noch nicht, warum er "früher" so viel besser gewesen sein soll. Vielleicht hat seine Stimme etwas mehr "geglänzt", aber gesangstechnisch war er doch die gleiche Brülltüte wie jetzt?

    Aber wenn man aus Verzweiflung in den Lutefisk beißt (Macht AN Lutefisk genießbarer?), erhöht das zwar enorm den Konsum, aber was ist dann mit den leergefischten Gewässern?


    Die Konsequenz wäre ... uiuiui, das schreib ich hier lieber nicht hin... :D :untertauch:

    Seit einiger Zeit gibt es eine Box mit Chopin-Einspielungen von Adam Harasiewicz bei Decca für ca. 20 Euro. Kennt die jemand, sind diese Aufnahmen empfehlenswert?