Beiträge von Gentilhombre

    Ich kann mir fast nicht vorstellen, daß es im Bereich der Kammermusik überhaupt kein Konfliktpotential geben soll.


    Was ist mit Beethovens Großer Fuge, hat die kein Konfliktpotential? Was mit moderner Kammermusik (Schostakowitsch, nur mal als Beispiel). Was mit HIP vs. HOP? Oder denjenigen, die die Haydn gewidmeten Quartette von Mozart über seine Preußischen stellen? :D
    Und Boccheriniphobiker gibt's hier sicher auch ein paar. Ich sach nur 'Zuckerwatte mit Schlagsahne' oder so ähnlich... :baeh01:


    Zur Not findet sich bestimmt irgendwo ein klassikmajorgehyptes Streichquartett aus lauter knackigen jungen Damen in noch knackigerem Outfit, über das man sich herrlich aufregen kann.


    :hello:


    Wäre aber auch nicht weiter schlimm gewesen, da die Aufnahme spätestens nächstes oder übernächstes Jahr wiederveröffentlicht wird, ebenso die Brandenburgischen Konzerte.

    Hu huh Nachteulen,


    ich nehm wieder einen Zug meiner neuen Lieblingsdroge. Zieht voll rein!


    Grad hab ich mich im «Hoffmeister»-Allegretto festgehört.




    HIP-Wolferl, wie er besser nicht sein könnte! Von meinem persönlichen Geheimdienst weiß ich, daß selbst beim französischen Original-Vertrieb die Restbestände dieses Schätzchens auf unter 60 Exemplare geschrumpft sind. Interessenten sollten nicht zu lange zögern. Wer weiß, ob der Fundus je wieder auf den Markt gelangt... ;)



    :hello:

    Zitat

    Original von Wulf


    Wieso? Was gibt es gegen Dita von Teese zu sagen?? Das ist doch jedenfalls ein erfrischender Hingucker in dem Haufen biederer Promis, die sonst so rum laufen. Will ich was von Lugner hören? Nein. Beckenbauer, den "Kaiser" - sorry, nein.
    Da lob ich mir doch ein bisschen Grufti-Anarcho-Rekeln - das sieht schmackes aus und bringt die verfetteten Herzen :stumm: mancher Promis zum schlagen..... :untertauch:


    Hihi, schön formuliert. Während die geliftete Millionärsgattin mit ihrem Reptiliendekolleté mit dem geleckten Schönheitschrirurgen flirtet, um im Anschluß mit ihren Freundinnen den neusten Tratsch zu beschnattern, kann der ergraute Unternehmer mit Blick auf Mörtels Begleitung erregt zum Betablocker greifen. :D


    Interessant finde ich severinas Hinweis, daß wiederholt versucht wurde, Lugner von der Teilnahme auszuschließen. Was soll an den anderen Inhabern dieser €17.000-Logen eigentlich wertiger sein als an Lugner?

    ¡Hola Taministas!



    Ich habe mir tatsächlich mal wieder 'nen Polycarbonatdiskus gegönnt:



    Mozart • Les derniers Quatuors
    Quatuor Festetics



    Laut Bestätigungs-Mail war das voraussichtliche Versanddatum dieses bei einem franzmännischen Marktplatzanbieter erworbenen Scheibchens heute. Als ich dann heute bei einer routinemäßigen Kontrolle meines Briefkastens ein Packerl aus der Republique Française vorfand, muß ich genauso überrascht und erfreut geschaut haben, wie neulich Präsident Sarko, als er zum ersten Mal die Bilder seiner gestiefelten Carla sah.



    Vive la France!




    :hello:


    Nanu, die hast Du doch neulich schon hier drauf gekauft: ?(



    Oder investierst Du jetzt schon in Backup-Exemplare fürs Auto? :D

    Dominus vobiscum ihr Lieben,


    bei mir gehts in die Renaissancezeit Spaniens mit:





    Cristóbal de Morales (c. 1500-1553)
    Missa "Mille Regretz"
    Francisco Guerrero • Antonio de Cabezón • Philippe Rogier • Nicolas Gombert • Tomás de Santa María
    Messe zum Fest des Hl. Isidor von Sevilla
    wie sie um 1590 am Dom von Toledo hätte gefeiert werden können

    Gabrieli Consort & Players
    Paul McCreesh


    :jubel:
    :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel: Himmlisch! :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel:
    :jubel:

    Alia Vox bläst zum Großangriff. Offenbar plant man tatsächlich alle der über 70 Einspielungen, die für Astrée gemacht wurden, nach und nach wiederzuveröffentlichen. Das ist 'ne Menge Holz! :faint: Ursprünglich war gar angedacht, im jährlichen Turnus eine Zehnerbox herauszubringen, was nach Gesprächen mit den Vertrieben aber als verkaufstaktisch unklug wieder verworfen wurde.


    Für 2008(!) sind jetzt offiziell angekündigt:


    El Cant de la Sibil•La I
    Catalunya

    Montserrat Figueras
    La Capella Reial de Catalunya
    Jordi Savall


    Cristóbal de Morales
    Officium Defunctorum - Missa pro Defunctis

    La Capella Reial de Catalunya
    Jordi Savall


    Diego Ortiz
    Recercadas del Trattado de Glosas 1553

    Jordi Savall, Ton Koopman
    Rolf Lislevand, Andrew Lawrence-King


    Claudio Monteverdi
    Madrigali guerreri et amorosi

    La Capella Reial de Catalunya
    Jordi Savall


    Tarquino Merula
    Arie e capricci

    Montserrat Figueras


    Heny Purcell
    Fantasias for the Viols 1680

    J. Savall, W. Kuijken, S. Watillon, E. Brandao
    S. Casademunt, M. Müller , P. Pierlot


    Marc-Antoine Charpentier
    Canticum ad Beatam Virginem Mariam

    Le Concert des Nations
    Jordi Savall


    ~


    Coleccion “Le Parnasse de la Viole" (möglicherweise in einer Sammelbox?)


    Sainte Colombe
    Concerts á 2 Violes esgales

    Jordi Savall, Wieland Kuijken


    Marin Marais
    Pièces de viole Livres 1er. au 5em

    Jordi Savall, Ton Koopman, Hopkinson Smith


    François Couperin
    Pièces de Violes 1728

    Jordi Savall, Ton Koopman, Ariane Maurette


    ~


    Georg Friederich Haendel
    Music for the Royal Fireworks
    Water Music

    Le Concert des Nations
    Direction: Jordi Savall


    W. A. Mozart
    Requiem
    Maurerische Trauermusik

    M.Figueras, Cl. Schubert, G. Türk
    St. Schreckenberger
    La Capella Reial de Catalunya
    Le Concert des Nations
    Direction : Jordi Savall


    Fernando Sor
    Ariette italiane - Seguidillas & Variaciones

    Montserrat Figueras, José Miguel Moreno


    L. V. Beethoven
    Sinfonia “Eroica” Nr. 3
    Coriolan Ouvertüre

    Le Concert des Nations Direction : Jordi Savall



    ~•~•~•~•~



    Von Alia Vox zu Alpha, die ebenfalls einiges frisch im Backofen haben:



    Robert Schumann
    Kleinwerke & Kammermusik III

    Eric Le Sage, Gordan Nikolic, François Leleux, Bruno Schneider
    Paul Meyer, Antoine Tamesitt
    Christophe Coin, Jean Ghihen Queyras




    Firenze 1616
    (Saracini, Caccini, Malvezzi)

    Le Poème Harmonique
    Vincent Dumestre




    Franz Liszt
    Mazeppa

    Patrick Scheyder
    piano Ignace Pleyel, 1846




    Messiaen – Jolivet – Daniel-Lesur
    Polyphonies "Jeune France"

    Sequenza 9.3
    Catherine Simonpietri

    Und noch ein paar Zahlen u.a. von Hyperion, auf die salisburgensis & Theophilus hier vor einem Jahr hinwiesen:


    Zitat

    Original von Hyperion-Seite
    How many copies of a given record are in fact sold? The answer varies enormously, but it is not in the quantities which some people seem to think. (Otherwise there wouldn't be so many deletions and remaindered copies.) The average sales figure is just a few thousand copies (over several years - if it is permitted to remain in the catalogue that long!). Proportionally speaking, very few records reach 10,000. Some don't even reach 2,000. These are world sales figures, not just for the United Kingdom. What is more, at present the average sales per title are falling because of the enormous quantities of new issues.

    [SIZE=7]Quelle: "http://www.hyperion-records.co.uk/cdcosts.asp[/SIZE]


    Zitat

    Original von Theophilus
    Ein sehr informativer Artikel! Und er passt recht gut zu einem Interview mit einem Manager einer französischen Plattenfirma, welches ich einmal gelesen habe. Dessen Firma produziert nur Solisten und kleine Ensembles. Man ist dort sehr zufrieden, wenn sich eine CD 15000 Mal verkauft. Bei einer neuen Produktion achtet man darauf, dass der Break Even Point deutlich darunter liegt.


    Theophilus, weißt Du zufällig noch welche Firma das war?


    Wenn man sich die Zahlen anschaut, muß man Savall definitiv den Status des Superstars der Alten Musik einräumen. :D



    :hello:

    Zitat

    Original von Ulli


    Jaund? ?(


    Da ich den Savall zu meinem Leidwesen nicht kenne, würde mich jetzt schon Näheres interessieren...


    Ich tät mich anschließen. Allerdings meine ich schon mal von anderer Seite gehört zu haben, Savalls Arriaga sei nicht so gut. Ist jedoch nur 'ne 2nd hand-Meinung.



    Als Betthupperl gibt es jetzt einen bunten Strauß aus barocken Zarzuelas:



    Barroco Español • Vol. 2
    "Ay amor"
    Zarzuelas

    Marta Almajano, Sopran :jubel:
    Al Ayre Español
    Eduardo Lopez Banzo



    N8
    :hello:

    Bei unseren belgischen Freunden von Ricercar gibt's auch schon wieder Neuigkeiten.


    Die Wiederveröffentlichung der Volumina III & IV aus der L'Héritage de Monteverdi-Reihe:

    Biagio Marini • Dario Castello
    Moderne e Curiose Inventioni... • Il stil moderno
    2CD zum Preis von einer
    La Fenice • Jean Tubéry
    mit Maria Cristina Kiehr (Soprano), John Elwes (Tenor), Ulrich Mesthaler (Bariton)


    Sowie, unter neuer Leitung, nehmen die Syntagma Amici die Ricercar-Reihe Instruments wieder auf, in der einzelne Instrumente aus der Renaissance vorgestellt werden. Nach den derzeit nicht erhältichen Vol. I-IV (Organetto Florentine, Horn?, Orgel, Fagott), widmet man sich nun dem Krummhorn:

    Krummhorn, cromorne, storto, tournebout?
    Syntagma Amici • Bernhard Stilz
    mit Werken deutscher, niederländischer und italienischer Renaissance-Komponisten.



    :hello:

    Die 30.000 Boulez stammen aus einem Portrait über Heymann, datiert Februar 2005. Nachzulesen hier:
    "http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=1622


    Und die 100.000 bei La Folia sind einem aktuellen Interview (Dezember 2007) mit Jordi Savall entnommen. Die stimmen ganz sicher. Alia Vox wirbt seit Jahren mit seinen Verkaufserfolgen in den Katalogen und Pressemitteilungen oder in Interviews. Auf 100.000 hätte ich zwar selbst nicht getippt, aber wie Theophilus bereits bemerkte, Jordi Savall ist (Kult-)Star und vor allem Vollblutmusiker. Er macht seit rund 40 Jahren Musik und gibt jährlich um die 130 Konzerte (zumindest in den letzten Jahren). So erspielt man sich natürlich sein Publikum. Die Filmmusik ist selbstverständlich ein Sonderfall und somit nicht repräsentativ. Aber durch sie wurde er in Frankreich zum gefeierten Star. Lange Zeit war er dort bekannter als in Spanien. Heute zahlt sich das eben alles für ihn aus. Savall selbst weist übrigens in Interviews immer wieder darauf hin, wie die Renner unter den Alia Vox-CDs die weniger populären Titel querfinanzieren.



    Gibt es eigentlich Zahlen aus Vinyl- oder Schellack-Zeiten?

    Ein herzliches good evening in die Runde,


    wie ich sehe, habe ich hier noch nicht abgestimmt.


    Dummerweise stehe ich vor einem Dilemma. Zwar zähle ich mich eigentlich zur 'klassischen' Fraktion, muß jedoch einräumen, daß es 'modern' auch funktionieren kann.


    Vor einigen Jahren hatte ich Gelegenheit einer englischsprachigen Aufführung von Shakespeares Henry V. beizuwohnen, die beim jährlich stattfindenden Shakespeare-Festival in Neuss aufgeführt wurde. Neben der minimalistischen Bühnenaustattung (zwei, drei Utensilien), wie man sie ja oft im (Klein-)Theater hat, waren die Kostüme modern und bestanden weitgehend aus schwarzen Uniformlederjacken bzw. -mänteln, dazu Tarnhosen und Springerstiefel. Als Waffen wurden Schlagstöcke verwendet, soweit ich mich entsinne. [Der Durchschnittstamino kennt das ja aus der monatlichen Randale im CD-Geschäft.] Gegen Ende der Pause versammelte sich das Ensemble vor dem Theatergebäude und stellte in nullkommnix aus den herumstehenden Tischen und Holzbänken einen improvisierten Schiffsrumpf zusammen, in welchem dann nach Agincourt übergesetzt wurde, und der bis zum Ende als Freilichtbühne diente. Eine herumstehende Badewanne, wie man sie auf Kuhweiden als Viehtränke findet, diente als Nebenbühne für die Kammer-Szenen mit Princess Katherine und ihrer Zofe Alice. Soviel zum Inszenierungsrahmen.
    Die Aufführung war absolut phantastisch und einfach nur geil (man verzeihe mir dieses bonmot) und das Publikum, völlig zu recht, restlos begeistert. Die Jungs (ein reines Männerensemble) waren so gut, die hätten das Stück auch durchgängig auf dem Parkplatz spielen können. Und genau das ist der Punkt!


    Zurück zur Operninszenierung, wenn es gut gemacht ist und funktioniert, wie in meinem Beispiel aus der Theaterwelt, dann kann ich auch mit einer 'modernen' Inszenierung leben. Ich muß allerdings zugeben, daß mich beim Anblick eines aus einem überdimensionalen Mobiltelefon bestehenden Bühnenbildes, vielleicht weiß hier noch jemand, wo und was das war, starkes Befremden ergreift, was aber nichts an meiner obigen Aussage ändert.


    Trotzdem weiß ich jetzt nicht wo ich hinklicken soll. Am ehesten Option drei, aber so richtig glücklich bin ich damit auch nicht, da mir die Aussage nicht eindeutig erscheint. :wacky: :boese2:



    :hello:

    Hier gibt es jetzt englische Musik aus der Zeit Beethovens:



    The Romantic Muse
    Invocation
    Julia Gooding, Ana-María Rincón soprano
    Charles Daniels, Rufus Müller tenor
    Christopher Purves bass, Frances Kelly single-action harp
    directected by Timothy Roberts fortepiano


    John Stafford Smith Blest pair of sirens
    Joseph Haydn The Wanderer
    William Linley Down in the gleamy vale
    George Frederick Pinto The Distress'd Mother
    Philippe-Jacques Meyer Duet in D minor on Scottish airs
    Thomas Attwood Ellen's Song: Ave Maria
    Thomas Attwood Coronach: He is gone on the mountain
    William Knyvett Jessie
    George Frederick Pinto Rondo in E flat
    Samuel Webbe the younger Love wakes and weeps
    Samuel Wesley O sing unto mie roundelaie
    Samuel Webbe the younger Funeral March in Honour of Beethoven
    Stephen Storace Captivity
    Thomas Attwood The Soldier's Dream
    Samuel Webbe the younger The Death of the common soldier
    Joseph Corfe Lady Anne Bothwell's Lament
    Joseph Haydn The Spirit's Song



    Klasse! =)

    Hallo miteinander,


    der Klassikmarkt wird bekanntlich innerhalb des gesamten Musikmarktes als Nische angesehen. Man hört jedoch eher selten etwas darüber, wie groß diese Nische denn tatsächlich ist. Rein aus Neugier würde mich mal interessieren in welchen Stückzahlen Klassikaufnahmen verkauft werden (können.)



    In Interviews auf sein Label Alia Vox angesprochen, erzählt Jordi Savall immer wieder gerne aus dem Zahlen-Nähkästchen. Der Verkaufsschlager schlechthin, die Filmmusik zu Tous les matins du monde, brachte es bereits im Jahre ihres Erscheinens auf über 300.000 verkaufte Exemplare (weltweit über 660.000 Stück, Stand 2002.) Die CD hielt sich in Frankreich damals monatelang in den Hitparaden neben Popgrößen wie Michael Jackson oder Queen, so Savall. Auch in der Neuauflage auf Alia Vox zählt diese Aufnahme, gemeinsam mit Titeln wie La Folia und L'Orchestre du Roi Soleil, mit jeweils über 100.000 verkauften Einheiten zu den Rennern. Im Vergleich dazu verkaufte sich die Doppel-CD mit Consort-Musik von William Lawes bisher 'nur' rund 12.000 mal.


    Klaus Heymann, Naxos-Boss und Phantommitglied dieses Forums, ( :D ) konnte auf seinem Label z.B. mit den Klaviersonaten von Pierre Bouléz über 30.000 Stück absetzen. Sicher keine Musik wie sie üblicherweise bei Wunschkonzerten gespielt wird, aber Naxos bewegt sich auch auf einem ganz anderen Preisniveau als Savalls Alia Vox.


    Daneben erinnere ich mich dunkel an ein kurzes Gespräch mit einer Mitarbeiterin der Klassikabteilung im Kölner Saturn vor etwa einem Jahr. Auf die Frage nach einer vergriffenen CD von Musica Antiqua Köln hieß es (sinngemäß), die DGG würde bei weniger als 3000 (könnte auch 5000 gewesen, genau weiß ich es nicht mehr) verkauften Exemplaren keine Neuauflagen herausbringen.


    Hier im Forum las ich über das (mir bislang unbekannte) Label Kairos, dessen absoluter Verkaufsschlager, Lachenmanns Oper "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" in einer Auflage von 4000 Stück produziert wurde. [SIZE=7][ursprünglich falscher Werktitel und Auflagenstärke korrigiert, siehe Folgebeitrag][/SIZE]



    Vier Plattenfirmen, vier Zahlen verschiedener Größenordnung. Generell, so mein Eindruck, erfährt man aber eher wenig von den Mengen, die sich im Klassikmarkt absetzen lassen. Auch gibt es sicher große Unterschiede, so verkaufen sich Operngesamteinspielungen möglicherweise nicht so häufig wie Symphonien, Alte Musik oder Modernes eventuell weniger als Klassik oder Romantik. Auch ist der Markt heute womöglich fragmentierter als zu LP-Zeiten.


    Mich würde einfach interessieren wie groß 'unser' Markt tatsächlich ist. Die Auflagenstärken der Labels dürften sich in der Regel am erwarteten Absatzvolumen orientieren. Könnt ihr mit Zahlen aufwarten, Einblicken oder Erfahrungswerten? Oder lassen sich aus Zahlen wie den o.g. vielleicht gar keine allgemeinen Rückschlüsse ziehen?



    :hello:

    @Blauhelmtruppe: Sollte der Beitrag in einem bereits bestehenden Thema besser aufgehoben sein, dürft ihr gerne Verschiebebahnhof spielen. Ich fand aber keines, welches mir richtig zu passen schien.

    Nabend Gemeinde,


    bei mir erklingt Musik aus der Zeit Velázquezs:



    Música en Tiempos de Velázquez
    Gaspar Sanz, Antonio Martín y Coll, Juan Hidalgo, José Marín, Bartolomé de Selma, Lucas Ruiz de Ribayaz, Francisco Guerau, Sebastián Durón

    Ensemble La Romanesca
    Marta Almajano, Sopran
    Paolo Pandolfo, Viola da gamba
    Juan Carlos de Mulder, Theorbe
    Nuria Llopis, Harfe
    Toni Millán, Cembalo
    José Miguel Moreno, Barockgitarre, Vihuela & Leitung


    Absolut phantastische Aufnahme u.a. mit der schönsten Version von Maríns Ojos, pues me desdeñais, Marta Almajano hier unübertroffen. :jubel: Auch Paolo Pandolfos virtuose Darbietung von De Selmas Susana passeggiata muß man einfach gehört haben. Während der Aufnahmen zu dieser Einspielung spielte er das Stück mehrmals, jeweils mit verschiedenen Akzenten. Schade, daß das nie separat veröffentlicht wurde.



    :hello:

    @Papa Ischmachetmaopänglisch Haydn: Danke für die Klarstellung, Elisabeth & Jürgen. :)



    Derweil purzeln die Ankündigungen an der Martín y Soler-Front nun beinahe wöchentlich herein. Nach dem jüngst erschienenen Mitschnitt des 'Il tutore burlato' (siehe oben), wird demnächst auch der 2007 inszenierte Il bubero di buon cuore erscheinen, und zwar als DVD-Mitschnitt auf Dynamic. Auch hier mit den Talens Lyriques und Christoph Rousset, sowie u.a. Vernoique Gens und Elena de la Merced. Inszenierung Irina Brook.



    (Anmerkung: bin mir nicht ganz sicher, ob das ein Bild aus der Inszernierung ist. :wacky: )


    Weitere Details hier



    :hello:


    Jetzt bin ich verwirrt. Gibt's von der Schöpfung mehrere Sprachfassungen? ?(

    Zitat

    Original von Klawirr


    Wieso? Piercing gehört doch ganz fest in den Kontext der christlichen Ikonographie. Welches Körperteil dann auf einem Cover etwa der Matthäus-Passion gepierced ist, hängt dann nur von der Phantasie des jeweiligen Designers ab... :stumm:


    Herzlichst,
    Medard


    Touché. Aber das will ich mir jetzt lieber nicht im Detail vorstellen.