Für Frankophile bringt Ricercar eine Aufnahme mit Symphonien von Gossec heraus:

François Joseph Gossec • Symphonies œuvre VIII
Les Agrémens • Guy van Waas
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Für Frankophile bringt Ricercar eine Aufnahme mit Symphonien von Gossec heraus:

François Joseph Gossec • Symphonies œuvre VIII
Les Agrémens • Guy van Waas
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Ich kann mir fast nicht vorstellen, daß es im Bereich der Kammermusik überhaupt kein Konfliktpotential geben soll.
Was ist mit Beethovens Großer Fuge, hat die kein Konfliktpotential? Was mit moderner Kammermusik (Schostakowitsch, nur mal als Beispiel). Was mit HIP vs. HOP? Oder denjenigen, die die Haydn gewidmeten Quartette von Mozart über seine Preußischen stellen? ![]()
Und Boccheriniphobiker gibt's hier sicher auch ein paar. Ich sach nur 'Zuckerwatte mit Schlagsahne' oder so ähnlich... ![]()
Zur Not findet sich bestimmt irgendwo ein klassikmajorgehyptes Streichquartett aus lauter knackigen jungen Damen in noch knackigerem Outfit, über das man sich herrlich aufregen kann. 
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Namd,
zur Abwechslung jetzt Streichquartette von Mozart. *gnihihi*
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ZitatAlles anzeigenOriginal von Ulli
Nach der Heimkehr überraschend bestätigt:
[amx=B0000501BB]100[/amx]
Jean Sebastién Bach
Les Quatre Ouvertures
Le Concert des Nations
La Capella Reial de Catalunya
Jordi Savall
...hab ich nicht mehr mit gerechnet... :]
Wäre aber auch nicht weiter schlimm gewesen, da die Aufnahme spätestens nächstes oder übernächstes Jahr wiederveröffentlicht wird, ebenso die Brandenburgischen Konzerte.
Hu huh Nachteulen,
ich nehm wieder einen Zug meiner neuen Lieblingsdroge. Zieht voll rein!
Grad hab ich mich im «Hoffmeister»-Allegretto festgehört. 
HIP-Wolferl, wie er besser nicht sein könnte! Von meinem persönlichen Geheimdienst weiß ich, daß selbst beim französischen Original-Vertrieb die Restbestände dieses Schätzchens auf unter 60 Exemplare geschrumpft sind. Interessenten sollten nicht zu lange zögern. Wer weiß, ob der Fundus je wieder auf den Markt gelangt... ![]()
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ZitatOriginal von Wulf
Wieso? Was gibt es gegen Dita von Teese zu sagen?? Das ist doch jedenfalls ein erfrischender Hingucker in dem Haufen biederer Promis, die sonst so rum laufen. Will ich was von Lugner hören? Nein. Beckenbauer, den "Kaiser" - sorry, nein.
Da lob ich mir doch ein bisschen Grufti-Anarcho-Rekeln - das sieht schmackes aus und bringt die verfetteten Herzenmancher Promis zum schlagen.....
Hihi, schön formuliert. Während die geliftete Millionärsgattin mit ihrem Reptiliendekolleté mit dem geleckten Schönheitschrirurgen flirtet, um im Anschluß mit ihren Freundinnen den neusten Tratsch zu beschnattern, kann der ergraute Unternehmer mit Blick auf Mörtels Begleitung erregt zum Betablocker greifen. ![]()
Interessant finde ich severinas Hinweis, daß wiederholt versucht wurde, Lugner von der Teilnahme auszuschließen. Was soll an den anderen Inhabern dieser €17.000-Logen eigentlich wertiger sein als an Lugner?
Also wenn isch et könnt...
Mein Traum wäre Mendelssohns Sommernachtstraum. Und zwar in eine Shakespearesche Theateraufführung eingebunden. Selbstverständlich würde ich auch inszenieren und die Schauspieler auswählen. Und ich würde aus dem vollen Schöpfen, das könnt ihr mir glauben!
Hach...
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Bei mir gleich noch mal dös.
Das Menuett aus K 499 ist schon beinahe subversiv. ![]()
Ich glaube, K 590 ist mein momentaner Favorit. Alleine schon dieses 15-minütige allegro moderato :faint:
Huldigungsfaktor 10.
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¡Hola Taministas! 
Ich habe mir tatsächlich mal wieder 'nen Polycarbonatdiskus gegönnt:

Mozart • Les derniers Quatuors
Quatuor Festetics
Laut Bestätigungs-Mail war das voraussichtliche Versanddatum dieses bei einem franzmännischen Marktplatzanbieter erworbenen Scheibchens heute. Als ich dann heute bei einer routinemäßigen Kontrolle meines Briefkastens ein Packerl aus der Republique Française vorfand, muß ich genauso überrascht und erfreut geschaut haben, wie neulich Präsident Sarko, als er zum ersten Mal die Bilder seiner gestiefelten Carla sah.
Vive la France!
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Nabend Gemeinde,
bei mir Gute-Laune-Musik ![]()

Juan Crisóstomo de Arriaga • Música para orquesta 1818-1824
Il Fondamento • Paul Dombrecht
Arriaga regelt! ![]()
Warum mußte der Gute bloß so früh gehen? ![]()
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ZitatAlles anzeigenOriginal von Ulli
Soeben eingetroffen
[amx=B000025S36]150[/amx]
Joseph Haydn [1732-1809]
3 Quartette op. 74
Quatuor festetics
Ulli
Nanu, die hast Du doch neulich schon hier drauf gekauft: ![]()
ZitatAlles anzeigenOriginal von Ulli
Und wegen anhaltender Glückssträhne:
[amx=B00004YL6F]150[/amx]
Joseph Haydn [1732-1809]
Quartette op. 73 & 74
Quatuor festetics
Oder investierst Du jetzt schon in Backup-Exemplare fürs Auto? ![]()
Dominus vobiscum ihr Lieben,
bei mir gehts in die Renaissancezeit Spaniens mit:

Cristóbal de Morales (c. 1500-1553)
Missa "Mille Regretz"
Francisco Guerrero • Antonio de Cabezón • Philippe Rogier • Nicolas Gombert • Tomás de Santa María
Messe zum Fest des Hl. Isidor von Sevilla
wie sie um 1590 am Dom von Toledo hätte gefeiert werden können
Gabrieli Consort & Players
Paul McCreesh
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Himmlisch!
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Alia Vox bläst zum Großangriff. Offenbar plant man tatsächlich alle der über 70 Einspielungen, die für Astrée gemacht wurden, nach und nach wiederzuveröffentlichen. Das ist 'ne Menge Holz! :faint: Ursprünglich war gar angedacht, im jährlichen Turnus eine Zehnerbox herauszubringen, was nach Gesprächen mit den Vertrieben aber als verkaufstaktisch unklug wieder verworfen wurde.
Für 2008(!) sind jetzt offiziell angekündigt:
El Cant de la Sibil•La I
Catalunya
Montserrat Figueras
La Capella Reial de Catalunya
Jordi Savall
Cristóbal de Morales
Officium Defunctorum - Missa pro Defunctis
La Capella Reial de Catalunya
Jordi Savall
Diego Ortiz
Recercadas del Trattado de Glosas 1553
Jordi Savall, Ton Koopman
Rolf Lislevand, Andrew Lawrence-King
Claudio Monteverdi
Madrigali guerreri et amorosi
La Capella Reial de Catalunya
Jordi Savall
Tarquino Merula
Arie e capricci
Montserrat Figueras
Heny Purcell
Fantasias for the Viols 1680
J. Savall, W. Kuijken, S. Watillon, E. Brandao
S. Casademunt, M. Müller , P. Pierlot
Marc-Antoine Charpentier
Canticum ad Beatam Virginem Mariam
Le Concert des Nations
Jordi Savall
~
Coleccion “Le Parnasse de la Viole" (möglicherweise in einer Sammelbox?)
Sainte Colombe
Concerts á 2 Violes esgales
Jordi Savall, Wieland Kuijken
Marin Marais
Pièces de viole Livres 1er. au 5em
Jordi Savall, Ton Koopman, Hopkinson Smith
François Couperin
Pièces de Violes 1728
Jordi Savall, Ton Koopman, Ariane Maurette
~
Georg Friederich Haendel
Music for the Royal Fireworks
Water Music
Le Concert des Nations
Direction: Jordi Savall
W. A. Mozart
Requiem
Maurerische Trauermusik
M.Figueras, Cl. Schubert, G. Türk
St. Schreckenberger
La Capella Reial de Catalunya
Le Concert des Nations
Direction : Jordi Savall
Fernando Sor
Ariette italiane - Seguidillas & Variaciones
Montserrat Figueras, José Miguel Moreno
L. V. Beethoven
Sinfonia “Eroica” Nr. 3
Coriolan Ouvertüre
Le Concert des Nations Direction : Jordi Savall
~•~•~•~•~
Von Alia Vox zu Alpha, die ebenfalls einiges frisch im Backofen haben:

Robert Schumann
Kleinwerke & Kammermusik III
Eric Le Sage, Gordan Nikolic, François Leleux, Bruno Schneider
Paul Meyer, Antoine Tamesitt
Christophe Coin, Jean Ghihen Queyras

Firenze 1616
(Saracini, Caccini, Malvezzi)
Le Poème Harmonique
Vincent Dumestre

Franz Liszt
Mazeppa
Patrick Scheyder
piano Ignace Pleyel, 1846

Messiaen – Jolivet – Daniel-Lesur
Polyphonies "Jeune France"
Sequenza 9.3
Catherine Simonpietri
Und noch ein paar Zahlen u.a. von Hyperion, auf die salisburgensis & Theophilus hier vor einem Jahr hinwiesen:
ZitatOriginal von Hyperion-Seite
How many copies of a given record are in fact sold? The answer varies enormously, but it is not in the quantities which some people seem to think. (Otherwise there wouldn't be so many deletions and remaindered copies.) The average sales figure is just a few thousand copies (over several years - if it is permitted to remain in the catalogue that long!). Proportionally speaking, very few records reach 10,000. Some don't even reach 2,000. These are world sales figures, not just for the United Kingdom. What is more, at present the average sales per title are falling because of the enormous quantities of new issues.
[SIZE=7]Quelle: "http://www.hyperion-records.co.uk/cdcosts.asp[/SIZE]
ZitatOriginal von Theophilus
Ein sehr informativer Artikel! Und er passt recht gut zu einem Interview mit einem Manager einer französischen Plattenfirma, welches ich einmal gelesen habe. Dessen Firma produziert nur Solisten und kleine Ensembles. Man ist dort sehr zufrieden, wenn sich eine CD 15000 Mal verkauft. Bei einer neuen Produktion achtet man darauf, dass der Break Even Point deutlich darunter liegt.
Theophilus, weißt Du zufällig noch welche Firma das war?
Wenn man sich die Zahlen anschaut, muß man Savall definitiv den Status des Superstars der Alten Musik einräumen. ![]()
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Dominus vobiscum
Viel habe ich zwar nicht aus dem Bereich, aber was ich hab,
Zitat4) HÖR ICH OFT UND GERNE
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Ich würde sagen schwerpunktmäßig Spanien & Portugal.
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ZitatOriginal von Ulli
Jaund?
Da ich den Savall zu meinem Leidwesen nicht kenne, würde mich jetzt schon Näheres interessieren...
Ich tät mich anschließen. Allerdings meine ich schon mal von anderer Seite gehört zu haben, Savalls Arriaga sei nicht so gut. Ist jedoch nur 'ne 2nd hand-Meinung.
Als Betthupperl gibt es jetzt einen bunten Strauß aus barocken Zarzuelas:

Barroco Español • Vol. 2
"Ay amor"
Zarzuelas
Marta Almajano, Sopran ![]()
Al Ayre Español
Eduardo Lopez Banzo
N8![]()
Bei unseren belgischen Freunden von Ricercar gibt's auch schon wieder Neuigkeiten.
Die Wiederveröffentlichung der Volumina III & IV aus der L'Héritage de Monteverdi-Reihe:
Biagio Marini • Dario Castello
Moderne e Curiose Inventioni... • Il stil moderno 2CD zum Preis von einer
La Fenice • Jean Tubéry
mit Maria Cristina Kiehr (Soprano), John Elwes (Tenor), Ulrich Mesthaler (Bariton)
Sowie, unter neuer Leitung, nehmen die Syntagma Amici die Ricercar-Reihe Instruments wieder auf, in der einzelne Instrumente aus der Renaissance vorgestellt werden. Nach den derzeit nicht erhältichen Vol. I-IV (Organetto Florentine, Horn?, Orgel, Fagott), widmet man sich nun dem Krummhorn:
Krummhorn, cromorne, storto, tournebout?
Syntagma Amici • Bernhard Stilz
mit Werken deutscher, niederländischer und italienischer Renaissance-Komponisten.
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Nach Ullis Lobeshymne und einem gezielten Griff in den noch ungehörten Stapel (
) bei mir jetzt:

Juan Crisóstomo de Arriaga • Música para orquesta 1818-1824
Il Fondamento • Paul Dobrecht
Macht richtig Laune!
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Die 30.000 Boulez stammen aus einem Portrait über Heymann, datiert Februar 2005. Nachzulesen hier:
"http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=1622
Und die 100.000 bei La Folia sind einem aktuellen Interview (Dezember 2007) mit Jordi Savall entnommen. Die stimmen ganz sicher. Alia Vox wirbt seit Jahren mit seinen Verkaufserfolgen in den Katalogen und Pressemitteilungen oder in Interviews. Auf 100.000 hätte ich zwar selbst nicht getippt, aber wie Theophilus bereits bemerkte, Jordi Savall ist (Kult-)Star und vor allem Vollblutmusiker. Er macht seit rund 40 Jahren Musik und gibt jährlich um die 130 Konzerte (zumindest in den letzten Jahren). So erspielt man sich natürlich sein Publikum. Die Filmmusik ist selbstverständlich ein Sonderfall und somit nicht repräsentativ. Aber durch sie wurde er in Frankreich zum gefeierten Star. Lange Zeit war er dort bekannter als in Spanien. Heute zahlt sich das eben alles für ihn aus. Savall selbst weist übrigens in Interviews immer wieder darauf hin, wie die Renner unter den Alia Vox-CDs die weniger populären Titel querfinanzieren.
Gibt es eigentlich Zahlen aus Vinyl- oder Schellack-Zeiten?
Ein herzliches good evening in die Runde,
wie ich sehe, habe ich hier noch nicht abgestimmt.
Dummerweise stehe ich vor einem Dilemma. Zwar zähle ich mich eigentlich zur 'klassischen' Fraktion, muß jedoch einräumen, daß es 'modern' auch funktionieren kann.
Vor einigen Jahren hatte ich Gelegenheit einer englischsprachigen Aufführung von Shakespeares Henry V. beizuwohnen, die beim jährlich stattfindenden Shakespeare-Festival in Neuss aufgeführt wurde. Neben der minimalistischen Bühnenaustattung (zwei, drei Utensilien), wie man sie ja oft im (Klein-)Theater hat, waren die Kostüme modern und bestanden weitgehend aus schwarzen Uniformlederjacken bzw. -mänteln, dazu Tarnhosen und Springerstiefel. Als Waffen wurden Schlagstöcke verwendet, soweit ich mich entsinne. [Der Durchschnittstamino kennt das ja aus der monatlichen Randale im CD-Geschäft.] Gegen Ende der Pause versammelte sich das Ensemble vor dem Theatergebäude und stellte in nullkommnix aus den herumstehenden Tischen und Holzbänken einen improvisierten Schiffsrumpf zusammen, in welchem dann nach Agincourt übergesetzt wurde, und der bis zum Ende als Freilichtbühne diente. Eine herumstehende Badewanne, wie man sie auf Kuhweiden als Viehtränke findet, diente als Nebenbühne für die Kammer-Szenen mit Princess Katherine und ihrer Zofe Alice. Soviel zum Inszenierungsrahmen.
Die Aufführung war absolut phantastisch und einfach nur geil (man verzeihe mir dieses bonmot) und das Publikum, völlig zu recht, restlos begeistert. Die Jungs (ein reines Männerensemble) waren so gut, die hätten das Stück auch durchgängig auf dem Parkplatz spielen können. Und genau das ist der Punkt!
Zurück zur Operninszenierung, wenn es gut gemacht ist und funktioniert, wie in meinem Beispiel aus der Theaterwelt, dann kann ich auch mit einer 'modernen' Inszenierung leben. Ich muß allerdings zugeben, daß mich beim Anblick eines aus einem überdimensionalen Mobiltelefon bestehenden Bühnenbildes, vielleicht weiß hier noch jemand, wo und was das war, starkes Befremden ergreift, was aber nichts an meiner obigen Aussage ändert.
Trotzdem weiß ich jetzt nicht wo ich hinklicken soll. Am ehesten Option drei, aber so richtig glücklich bin ich damit auch nicht, da mir die Aussage nicht eindeutig erscheint. :wacky: :boese2:
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Hier gibt es jetzt englische Musik aus der Zeit Beethovens:

The Romantic Muse
Invocation
Julia Gooding, Ana-María Rincón soprano
Charles Daniels, Rufus Müller tenor
Christopher Purves bass, Frances Kelly single-action harp
directected by Timothy Roberts fortepiano
John Stafford Smith Blest pair of sirens
Joseph Haydn The Wanderer
William Linley Down in the gleamy vale
George Frederick Pinto The Distress'd Mother
Philippe-Jacques Meyer Duet in D minor on Scottish airs
Thomas Attwood Ellen's Song: Ave Maria
Thomas Attwood Coronach: He is gone on the mountain
William Knyvett Jessie
George Frederick Pinto Rondo in E flat
Samuel Webbe the younger Love wakes and weeps
Samuel Wesley O sing unto mie roundelaie
Samuel Webbe the younger Funeral March in Honour of Beethoven
Stephen Storace Captivity
Thomas Attwood The Soldier's Dream
Samuel Webbe the younger The Death of the common soldier
Joseph Corfe Lady Anne Bothwell's Lament
Joseph Haydn The Spirit's Song
Klasse! =)
Oy Bernd,
danke für den Hinweis, just korrigiert. Ich hab Melas Beitrag über die Suchfunktion erreicht (direkte Beitragsanzeige) und somit gar nicht in das komplette Thema geschaut. Und da ich da Werk nicht kannte... in dubio pro Tamino, oder so.
Aber Kaurismäki war gut! ![]()
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Hallo miteinander,
der Klassikmarkt wird bekanntlich innerhalb des gesamten Musikmarktes als Nische angesehen. Man hört jedoch eher selten etwas darüber, wie groß diese Nische denn tatsächlich ist. Rein aus Neugier würde mich mal interessieren in welchen Stückzahlen Klassikaufnahmen verkauft werden (können.)
In Interviews auf sein Label Alia Vox angesprochen, erzählt Jordi Savall immer wieder gerne aus dem Zahlen-Nähkästchen. Der Verkaufsschlager schlechthin, die Filmmusik zu Tous les matins du monde, brachte es bereits im Jahre ihres Erscheinens auf über 300.000 verkaufte Exemplare (weltweit über 660.000 Stück, Stand 2002.) Die CD hielt sich in Frankreich damals monatelang in den Hitparaden neben Popgrößen wie Michael Jackson oder Queen, so Savall. Auch in der Neuauflage auf Alia Vox zählt diese Aufnahme, gemeinsam mit Titeln wie La Folia und L'Orchestre du Roi Soleil, mit jeweils über 100.000 verkauften Einheiten zu den Rennern. Im Vergleich dazu verkaufte sich die Doppel-CD mit Consort-Musik von William Lawes bisher 'nur' rund 12.000 mal.
Klaus Heymann, Naxos-Boss und Phantommitglied dieses Forums, (
) konnte auf seinem Label z.B. mit den Klaviersonaten von Pierre Bouléz über 30.000 Stück absetzen. Sicher keine Musik wie sie üblicherweise bei Wunschkonzerten gespielt wird, aber Naxos bewegt sich auch auf einem ganz anderen Preisniveau als Savalls Alia Vox.
Daneben erinnere ich mich dunkel an ein kurzes Gespräch mit einer Mitarbeiterin der Klassikabteilung im Kölner Saturn vor etwa einem Jahr. Auf die Frage nach einer vergriffenen CD von Musica Antiqua Köln hieß es (sinngemäß), die DGG würde bei weniger als 3000 (könnte auch 5000 gewesen, genau weiß ich es nicht mehr) verkauften Exemplaren keine Neuauflagen herausbringen.
Hier im Forum las ich über das (mir bislang unbekannte) Label Kairos, dessen absoluter Verkaufsschlager, Lachenmanns Oper "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" in einer Auflage von 4000 Stück produziert wurde. [SIZE=7][ursprünglich falscher Werktitel und Auflagenstärke korrigiert, siehe Folgebeitrag][/SIZE]
Vier Plattenfirmen, vier Zahlen verschiedener Größenordnung. Generell, so mein Eindruck, erfährt man aber eher wenig von den Mengen, die sich im Klassikmarkt absetzen lassen. Auch gibt es sicher große Unterschiede, so verkaufen sich Operngesamteinspielungen möglicherweise nicht so häufig wie Symphonien, Alte Musik oder Modernes eventuell weniger als Klassik oder Romantik. Auch ist der Markt heute womöglich fragmentierter als zu LP-Zeiten.
Mich würde einfach interessieren wie groß 'unser' Markt tatsächlich ist. Die Auflagenstärken der Labels dürften sich in der Regel am erwarteten Absatzvolumen orientieren. Könnt ihr mit Zahlen aufwarten, Einblicken oder Erfahrungswerten? Oder lassen sich aus Zahlen wie den o.g. vielleicht gar keine allgemeinen Rückschlüsse ziehen?
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@Blauhelmtruppe: Sollte der Beitrag in einem bereits bestehenden Thema besser aufgehoben sein, dürft ihr gerne Verschiebebahnhof spielen. Ich fand aber keines, welches mir richtig zu passen schien.
Nabend Gemeinde,
bei mir erklingt Musik aus der Zeit Velázquezs:

Música en Tiempos de Velázquez
Gaspar Sanz, Antonio Martín y Coll, Juan Hidalgo, José Marín, Bartolomé de Selma, Lucas Ruiz de Ribayaz, Francisco Guerau, Sebastián Durón
Ensemble La Romanesca
Marta Almajano, Sopran
Paolo Pandolfo, Viola da gamba
Juan Carlos de Mulder, Theorbe
Nuria Llopis, Harfe
Toni Millán, Cembalo
José Miguel Moreno, Barockgitarre, Vihuela & Leitung
Absolut phantastische Aufnahme u.a. mit der schönsten Version von Maríns Ojos, pues me desdeñais, Marta Almajano hier unübertroffen.
Auch Paolo Pandolfos virtuose Darbietung von De Selmas Susana passeggiata muß man einfach gehört haben. Während der Aufnahmen zu dieser Einspielung spielte er das Stück mehrmals, jeweils mit verschiedenen Akzenten. Schade, daß das nie separat veröffentlicht wurde.
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@Papa Ischmachetmaopänglisch Haydn: Danke für die Klarstellung, Elisabeth & Jürgen. ![]()
Derweil purzeln die Ankündigungen an der Martín y Soler-Front nun beinahe wöchentlich herein. Nach dem jüngst erschienenen Mitschnitt des 'Il tutore burlato' (siehe oben), wird demnächst auch der 2007 inszenierte Il bubero di buon cuore erscheinen, und zwar als DVD-Mitschnitt auf Dynamic. Auch hier mit den Talens Lyriques und Christoph Rousset, sowie u.a. Vernoique Gens und Elena de la Merced. Inszenierung Irina Brook.

(Anmerkung: bin mir nicht ganz sicher, ob das ein Bild aus der Inszernierung ist. :wacky: )
Weitere Details hier
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ZitatAlles anzeigenOriginal von Barezzi
Ab morgen ist eine neue Schöpfung von Papa Haydn erhältlich:
[JPX=1530906]100[/JPX]
Sandrine Piau, Mark Padmore, Neal Davies, Miah Persson, Peter Harvey, Ruth Massey,
Gabrieli Consort & Players, Paul McCreesh
In die Schnipsel kann man jetzt bereits reinhören - und das klingt gar nicht so übel
Es gibt aber auch einen Haken: dat Janze is auf Englisch und klingt daher schon recht seltsam; die Chöre haben ein wenig was von Opa Händel
Jetzt bin ich verwirrt. Gibt's von der Schöpfung mehrere Sprachfassungen? ![]()
ZitatOriginal von Klawirr
Wieso? Piercing gehört doch ganz fest in den Kontext der christlichen Ikonographie. Welches Körperteil dann auf einem Cover etwa der Matthäus-Passion gepierced ist, hängt dann nur von der Phantasie des jeweiligen Designers ab...
Herzlichst,
Medard
Touché. Aber das will ich mir jetzt lieber nicht im Detail vorstellen.
