Beiträge von Gentilhombre

    Zitat

    Original von Johannes Roehl
    Irgendwie soll anscheinend mit der traditionellen christlichen Ikonographe gespielt werden.


    In die gleiche Kerbe haut wohl auch die Aufmachung dieser Neuerscheinung aus dem gleichen Hause:



    Damit wären wir bei der Tätowierungswelle angelangt. Bis die erste CD mit einem Genitalpiercing dekoriert wird, ist es sicher nur eine Frage der Zeit. Auf den Bezug zur traditionellen christlichen Ikonographie bin allerdings schon mehr als gespannt. :beatnik:


    Hallo audiamus,


    Dein letzter Satz (vernehme ich da einen hauchzarte Prise Ironie? :D) klingt für mich so, als hieltest Du einen klanglichen Reinfall (aufs Instrument bezogen) für ziemlich wahrscheinlich.


    Soviel ich weiß, waren die fünf Instrumente, das Quartett sowie ein weiteres Cello, vor Jahren tatsächlich in keinem besonders gutem Zustand. Aus diesem Grund wurden sie unter großem sicherheitstechnischem Aufwand nach Paris gebracht, wo sie unter der Aufsicht des französischen Geigenbauers Étienne Vatelot einer aufwendigen Restauration unterzogen wurden, die im Oktober 1990 abgeschlossen wurde. Danach war vorgesehen sie alle zwei Jahre überprüfen und ggf. überholen zu lassen.
    Die Frage wäre jetzt logischerweise, wann das Konzert, dem Du ("einige Jährchen her") beiwohntest, genau stattfand. Sollte es vor der Restauration gewesen sein, bestünde eine gewisse Hoffnung auf ein gutes (instrumentales) Klangergebnis. Sollte es jedoch danach gewesen sein, sind wir so schlau wie vorher und müssen weiter bangen und zittern, bis jemand tatsächlich die Aufnahme gehört hat.


    Wie sich die Höhe der Bespielungsfrequenz auf den Klang des Instruments auswirkt, damit kenne ich mich nicht aus. Es sollte sich zumindest recherchieren lassen, wie oft die besagten Instrumente in den letzten Jahren gespielt wurden. Allerdings scheint mir Ullis Beethoven-Beispiel den Einwand doch zumindest ein Stück weit zu relativieren. ;)



    LG
    Gentilhombre

    1. kam es anders,
    2. als ich dachte.


    Ich wollte 2007 kürzer treten. Guter Witz.
    Einige Savall-CDs kamen tatsächlich dazu, z. T. leider die Falschen. :rolleyes:
    Lully auch, aber irgendwie zu viel. Charpentier noch viel mehr.
    Händel war geplant, der große Bogen, den ich darum machte weniger.
    Sonderangebote. Ja, aber hallo! Viel zu viel. :no:
    Mehrwersteuer... durch Sonderangebote außer Kraft gesetzt.



    Ich würd ja jetzt zu gerne H. G. Wells-Mäuschen bei mir spielen und gucken, was ich in einem Jahr zur 2008-Retrospektive schreibe. :D



    :hello:

    Nabend allerseits,


    neben zwei themenverwandten Kurznotizen, daß Apple Inc. jüngst sein iTunes-Angebot um verlustfreie Audio-Dateien ergänzte (Apple Lossless Store) und Warner seit gestern (nach EMI & Universal) ebenfalls DRM-freie MP3-Dateien über Amazon.com feilbietet, sei, im Hinblick auf künftige Entwicklungen, die Aufmerksamkeit des geneigten Lesers auf ein Interview gelenkt, welches die Zeitschrift Stereophile anfang Dezember anläßlich der Eröffnung des DG-Webshops mit Jonathan Gruber, dem Vizepräsidenten für Neue Medien, Klassik und Jazz der Universal-Gruppe führte:


    Zitat

    While I had Gruber on the phone, I asked him about the constant bit-rate (CBR) 320kbps resolution, which although superior to iTunes' 128–256kbps AAC files, is still less than Red Book quality. "We felt we had to offer the best we could, keeping the balance between highest quality downloads without sacrificing too much in terms of download speed right now—and there are inter-operability issues with some of the lossless formats. However, we have plans. It will take a while, but we will be offering some projects in better than CD quality. It's not just a question of what we can do, it's a question of everything down the line, from the pipeline to the devices the files are stored and played on.


    Zitat

    What we've released is the entirety of DG's currently available catalog that's in audio download format. That means we aren't offering DG DVDs yet (we don't have a way to deliver the video, yet)—and there are back catalog items that have never been digitally remastered. On the other hand, there are many offerings available on the online store that are not part of our currently active [physical] catalog.


    [SIZE=7]Quelle: "http://www.stereophile.com/news/120307duetsche/[/SIZE]



    :hello:

    An Deiner Stelle würde ich vielleicht noch ein wenig abwarten.


    Beim Englischen Schnitt hab ich jetzt beide entdeckt. Den Arriaga haben die erst seit heute im Angebot:


    "http://www.elcorteingles.es/musica/producto/producto.asp?referencia=05112076418
    "http://www.elcorteingles.es/musica/producto/producto.asp?referencia=05115124090


    Beide für €16,50 aber dafür sind die Portokosten (EU) nicht nett, da nach Artikelanzahl dimensioniert wird (1 Artikel: €10, 2-5 Artikel: €30 usw.) Das wäre dann eher 'ne postalische Großtat als was anderes. :no:
    Lieferungen ab €50 sind Portofrei. Auch bei Lieferungen innerhalb der EU wird ab €50 Bestellwert das Äquivalent des span. Portos = €4,90 abgezogen. Bringt aber hier nicht wirklich was.


    Bei den Fnackies habe ich nur den Arriaga gesehen, allerdings kann man den über die Suchfunktion tatsächlich nicht (mehr!) finden. Gestern gings nämlich noch:


    "http://www.fnac.es/dsp/?servlet=extended.HomeExtendedServlet&prodID=672145
    Zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf Lager und Prix eher grande, also derzeit €20,25. Porto (EU) ab €10,40 vermutlich in 500g-Schritten steigernd.
    Ich gehe aber stark davon aus, daß die den brutalen Tutor in den nächsten Tagen ebenfalls anbieten werden. Ich wollte in nicht all zu ferner Zukunft sowieso mal da bestellen, dann kann ich Dir auch sagen, wie brutal das mit dem Porto läuft.


    Eventuell tauchen die Scheibchen aber auch noch auf den internationalen Vertriebswegen auf...



    :hello:

    Zitat

    Original von Ulli


    Gleich her damit! :angel:


    Ich wußte, daß das was für Dich ist. 8) Allerdings sind die CDs bislang nur in Spanien auf den Markt gekommen, dort kann man sie schon seit ein paar Wochen kaufen. Bei nicht-spanischen Anbietern habe ich sie noch nicht entdecken können, beispielsweise auch nicht bei Framazon oder Frankofnac. (Beim Hispanofnac hingegen schon.)

    Buenas,


    für die Hispanophilenfraktion gibt's auch mal wieder was Neues.



    Neben der Unterstützung musikwissenschaftlicher Forschungen und Veröffentlichungen veranstaltet die Fundación Caja Madrid (span. Bankstiftung) in Zusammenarbeit mit dem Patrimonio Nacional (staatl. Organisation zur Bewahrung und Verwaltung des kulturhistorischen Erbes der spanischen Krone), eine jährliche Konzertreihe unter dem Titel Los Siglos de Oro, beides mit dem Ziel das musikhistorische Erbe Spaniens zu bewahren und einer breiteren Öffentlichkeit nahe zu bringen.



    Begleitend zur Konzertreihe erscheint in Zusammenarbeit mit verschiedenen Musiklabeln eine gleichnachmige CD-Edition, aus der vor wenigen Wochen drei neue Titel erschienen sind:




    Domenico Scarlatti & Cia
    (inkl. Werke von José Lidón, José de Nebra, Joaquín Ojinaga)
    Andrés Cea, Orgel
    (Lindoro)


    Eingespielt auf der 1756 vom Orgelbaumeister Leonardo Fernández Dávila entworfenen und 1778 von seinem Nachfolger Jorge Bosch überarbeiteten und fertiggestellten Orgel in der Kapelle des königlichen Palastes in Madrid.



    ~



    Juan Crisóstomo de Arriaga • Streichquartette
    Quatuor Mosaïques
    (L'Oiseau Lyre)


    Konzertmitschnitt vom 05. September 2006 im Säulensaal des Königspalastes in Madrid. Das Quatuor Mosaïques spielte bei diesem Anlaß nicht nur an einem besonderen Ort sondern auch auf ganz besonderen Instrumenten, dem Stradivari-Quartet der Palastsammlung.
    Das komplette Instrumenten-Quartett, ursprünglich ein Quintett, wurde von Stradivari für König Phillip V. gebaut. Während der Napoleonischen Kriege verschwanden zwei Instrumente des Quintetts, von denen eines aber 1951 wiederbeschafft werden konnte. Die Instrumente sind in der Musiksammlung des Palastes ausgestellt, werden jedoch regelmäßig für Konzerte aus den Vitrinen geholt. Sie zeichnen sich durch eine Einlage auf Decke und Boden, sowie kunstvoll ornamentierte Zargen und Schnecken aus.



    ~



    Vicente Martín y Soler • Il Tutore Burlato
    Anna Maria Panzarella & Judith vanWanroij (Sopran)
    Emiliano González-Toro (Tenor)
    Simon Kirkbride & Evgueniy Alexiev (Bariton)
    Joao Fernandes (Baß)
    Les Talens Lyriques
    Christophe Rousset
    (L'Oiseau Lyre) 2CD


    Mitschnitt einer konzertanten Aufführung vom 13. Dezember 2006 aus dem Säulensaal des Königspalastes von Martín y Solers opera buffa in drei Akten (1775). (Il tutore burlato, 1778 mit spanischem Libretto zur Zarzuela La Madrileña adaptiert, war ursprünglich selbst eine Adaption von Giovanni Paisiellos La frascatana aus dem Jahre 1774.)




    :hello:

    Salueh 'zamm,


    wünsche frohe Feiertage gehabt zu haben. Gut, daß das schon mal abgehakt wäre. Jetzt noch drei Tage durchhalten, während die Einschläge langsam näher kommen , und bald ist auch das jährliche Straßengefecht geschaft.



    So, zur Entspannung beim Panzerputzen Cellokonzerte von Boccherini:



    Luigi Boccherini • Concertos pour violoncelle
    G. 476, &. 480. G. 482
    Aria Accademica G. 557

    Marta Almajano, Sopran
    Ensemble Baroque de Limoges
    Leitung: Christophe "Ichguckganzböseaufdemgruppenfoto" Coin



    :hello:

    Salüh,


    bei mir wars der diesjährige Auftritt von Red Priest in Rheinberg (Programm 'Nightmare in Venice'). Ich weiß, einige halten das vermutlich für kulturketzerischen Crossover-Firlefanz, aber wer so denkt, ist Opfer seines eigenen Vorurteils. ;)


    Selten habe ich eine Barockaufführung solch virtuoser Spielfreude gesehen, wie die Red Priests.


    Kann ich nur aufs wärmste Empfehlen! :jubel:



    :hello:

    Ave Legionäre,


    bei MMI tauchen im Onlinekatalog schon die neuen Artikel aus dem kommenden Merkheft auf. Beispielsweise Opern auf Archiv Produktion (Minkowski/Gardiner), Harmonia Mundi (musique d'abord/Manze), DHM, Naïve, Hyperion usw.


    Preisvergleiche lohnen allerdings. Die Frankfurter sind schon länger nicht mehr unbedingt die günstigsten Anbieter. Also Augen auf. ;)

    Hi Franz,


    Du solltest in meine Beiträge nicht zu viel hineininterpretieren. Ich kenne die SGH nicht. Durch Deine Anfrage oben neugierig geworden, schaute ich mich einfach mal im Netz um. Was Du oben liest, ist sozusagen der executive summary (für die Lateiner im Forum :D) dessen, was sich so herausfinden ließ.


    Interesse für Alte Musik durch Wellness-Trend? Etwas weit hergeholt, würde ich sagen – in Teilen vielleicht. Erinnert mich etwas an eine ähnliche Diskussion hier über die Aufnahmeschwemme zu Hildegard v. Bingen. Das Thema war 'Aufnahmen die keiner braucht' oder so ähnlich. Die Suchfunktion sollte dazu sicher etwas ausspucken.
    Um den Bogen wieder einigermaßen zurück zum Thema zu knüpfen, die drei LP-Aufnahmen gregorianischer Gesänge, die Lara mit den Mönchen der Abtei von Silos 1980-82 aufnahm, wurden ja durch die Vermarktung der EMI später zum weltweiten Erfolg. Ich weiß nicht genau wann der große Durchbruch kam, aber er führte dazu, daß die Musik selbst in Diskotheken gespielt wurde.



    Solltest Du bei Deiner Anfrage erfolgreich sein, schreib es mal hier rein. Würde mich ja doch interessieren, obs klappt. :)


    :hello:

    Zitat

    Original von der Lullist
    was mich allerdings viel mehr interessieren würde, was ist mit dem versprochenen Album


    "L'Orchestre de Louis XV" :boese2:


    Hi Lullist,


    soweit ich weiß, erwähnte Savall diese geplante Aufnahme bislang nur in einem Interview. Dürfte so Dezember 2006 gewesen sein, danach hab ich nichts mehr davon gehört. Der Fokus sollte wohl auf Rameau liegen. Woher hastn' den Titel? Mir ist nämlich sonst keine Quelle für das Teil mehr untergekommen.


    Bei Savalls Terminkalender wundert es mich allerdings nicht, daß das erst mal hintenangestellt wurde.


    :hello:

    Mein aAKdJ2k7 war eindeutig dieser:



    Französische Werke für Drehleier. Ich habe zwar 'ne Ader für Ausgefallenes, aber was zu viel ist, ist zu viel. Die €6 hätte ich besser in zwei große Bier investiert. :rolleyes:

    Zitat

    Original von Franz Laier
    Was macht die Hispavox-Reihe so legendär?


    Die spanische Plattenfirma Hispavox (später von EMI aufgekauft) startete gegen Ende der 60er Jahre unter dem Titel "Colección de Música Antigua Española" eine Aufnahmereihe, die die bis dato eher spezialisten vorbehaltene Alte Musik Spaniens einem breiteren Publikum bekannt machen sollte. Ein solches schallplatteneditorisches Großprojekt hatte es in Spanien bis dahin so noch nicht gegeben und es war dementsprechend prestigeträchtig. Auch wenn die meisten dieser Einspielungen heute interpretatorisch überholt sein mögen, muß man zumindest anerkennen, daß dadurch diverse Werke und Komponisten der spanischen Musikgeschichte erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt wurden. Seien es nun Orgelwerke von Correa, Cabezón und Cabanilles (auf historischen Orgeln) oder der Codex Calixtinus usw. usf.
    Ein vergleichbares Projekt von einem Majorlabel gab es erst wieder in den 90ern mit der aufs Mittelalter spezialisierten Hispanica-Reihe von Sony Spanien, bis dem zuständigen Musikwissenschaftler Rafael Pérez Arroyo der Geldhahn zugedreht wurde. Allerdings ist die Situation auf dem Musikmarkt heute eine ganz andere als vor 30-40 Jahren.



    Noch ganz kurz zum Thema. Wenn Du Bedenken hast, Lara direkt zu kontaktieren, kannst Du es ja zunächst bei campus@ probieren. Aber ich könnte mir vorstellen, daß sich der Mann durchaus über Interesse für sein Wirken freut. Probiers doch einfach mal, vielleicht klappts ja.


    :hello:

    Salut Franz,


    falls Du bei Deiner Suche nicht schon selbst drauf gestoßen bist, hier die CV-Seite (Stand 2003) von Dr. D. Francisco Javier Lara Lara:
    "http://www.ugr.es/~histarte/musica/profesores/larafj.htm


    Der Mann hat gar schon Ende der 60er/Anfang der 70er bei einigen Aufnahmern der legendären Hispavox-Reihe für Alte Musik in Spanien mitgewirkt. Laaang ist's her... :D



    ~•~



    Aber zur Schola Gregoriana Hispana:



    Mitglieder: José Manuel Baena, Francisco Miguel Callejas, Pablo García, Víctor M. Guarnido, José Luís Hellín, Antonio Jiménez, Juan José Lupión, Rafael Muñoz, Antonio Peralta, Ernesto Rodríguez, Jorge Rodríguez, Juan Antonio Rodríguez
    Leitung: Francisco Javier Lara Lara


    Hauptrepertoire mozarabische und gregorianische Gesänge sowie frühe Polyphonie. Neben einigen internationalen Auftritten ausgedehnte Konzerttätigkeit innerhalb Spaniens.


    Aufnahmen:

    • La Herencia Musical Española en el Nuevo Mundo, 2LP (Fundación Banco Exterior, 1984)
    • Canto Mozárabe y Gregoriano (Exa, 1985)
    • Canto Gregoriano: Pascua (LEF Records, 1990) [1994 Neuedition auf MC/CD durch Libélula Records]
    • Códice Calixtino (S.XII) (BOA 25102001), 2003
    • Música litúrgica en tiempos de Isabel la Católica (Universidad de Granada, 2004; Ambar AMB-04004-CD – Konzertmitschnitt mit Schola Gregoriana Hispana, Coral Ciudad de Granada, Ensemble La Danserye und dem Coro Manuel De Falla)
    • Claustrofonía. Ars sonora medioevo (Universidad de Granada, Ambar 2007 – Pressemitteilung zu Konzert und CD-Vorstellung: "http://prensa.ugr.es/prensa/campus/prensa.php?nota=3664)


    Dürfte schwierig werden da ranzukommen. Die Veröffentlichungen bis 1994 kannst Du Dir vermutlich gleich abschminken, das sind oder waren alles Kleinlabels mit vermutlich entsprechend kleinem Vertriebsnetz, d.h. regional bis national. Für Libélula Records könntest Du es mit einer E-Mail probieren (libelularecords@auna.com), ich würde mir aber keine großen Hoffnungen machen, deren eigentliche Domain ist abgelaufen und wurde nicht erneuert. Die Plattenfirma gibt es also womöglich gar nicht mehr.


    Die Einspielung des Codex Calixtinus könnte mit viel Glück noch aufzutreiben sein. Die beiden letzten CDs wurden von der Universität von Granada herausgegeben.
    Ich würde an Deiner Stelle versuchen, mich entweder direkt an Francisco Javier Lara zu wenden, Kontaktdaten inkl. Mail-Adresse stehen auf seiner CV-Seite (oben im Beitrag), oder Dich mit der Pressestelle der Universität von Granada in Verbindung zu setzen (campus@ugr.es). Die haben im März das Konzert beworben (siehe Link CD-Vorstellung 'Claustrofonía') und müßten Dir eigentlich Auskunft geben können, ob und wie Du an die CDs kommen kannst.



    Viel Erfolg!


    :hello:

    Mein KdJ2K7:



    Georg Philip Telemann • Viola di Gamba
    Armonico Tributo Austria • Lorenz Duftschmid


    Vor zehn Jahren auf dem inzwischen leider nicht mehr aktiven Arcana-Label erschienen. Lorenz Duftschmid präsentiert mit seinem Armonico Tributo Austria eine Auswahl Telemannscher Sonaten und Concerti für die Gambe, darunter auch eine Sonate für Sologambe. Abwechslung ist also garantiert.


    Spitzeneinspielung!

    Ich Rind! Ich hab den Antonini auszugweise doch schon im mozartschen Opernfach gehört.


    Aus Zeitmangel kann ich Dir derzeit keine detailliertere Beschreibung als im verlinkten Beitrag liefern. Aber zumindest findest Du hier ein paar ergänzende Bemerkungen.



    Hätte ich Zeit und Gelegenheit, ich würde hingehen. Eine Konzert- oder Opernaufführung ist sowieso immer spannender als die Konserve. Was kannst Du schon verlieren. ;)


    :hello:

    Ahoi titian,


    ich kenne Antonini nur als Gründungsmitlgied und Leiter des italienischen Barockensembles Il Giardino Armonico, welches u.a. für seinen teilweise rasanten, zupackenden Stil bei diversen Vivaldi-Einspielungen bekannt wurde. Antonini hat das Ensemble geleitet und auch als Solist auf Block- und Traversflöte begleitet.


    Wie er als Operndirigent ist, kann ich Dir leider nicht beantworten. In den letzten Jahren hat er wohl diverse Erfahrungen mit verschiedenen Orchestern gesammelt (sowohl im barocken als auch im klassischen Repertoire), z.B. mit dem Kammerorchester Basel oder auch als Gastdirigent der Berliner Philharmoniker. Vielleicht kann dahingehend ja noch jemand ergänzen.


    :hello:

    Hallo,


    der seit geraumer Zeit anvisierte Neustart des Klassiklabels L'Oiseau Lyre wurde nun auch offiziell vollzogen: "http://loiseaulyre.com/news.php


    Anläßlich des Neustarts werden für 2008 einige Neuaufnahmen sowohl mit Künstlern des Hauses als auch mit Neuverpflichtungen angekündigt:

    • eine Studioaufnahme von Bellinis La Sonnambula mit Cecilia Bartoli und Juan Diego Flórez. (Gabs da nich grad' erst was mit der Dessay..?)
    • neu unter Vertrag die bereits legendären Il Giardino Armonico, die sich dem Repertoire Händels und Haydns widmen werden, beispielsw. mit der Händel-Kantate Pianto di Maria (HWV234) gesungen von Bernarda Fink
    • Lautenspieler Edin Karamazov mit einer 'Reise' durch die Renaissancezeit auf Theorbe, Vihuela, Erzlaute, Barock- und Renaissance-Laute.
    • Johann Sebastian Bachs Cembalokonzerte mit der Accademia Bizantina


    Und da die Zukunft auch vor L'Oiseau Lyre nicht halt macht, ;)erscheint zum Neustart eine Reihe von Wiederveröffentlichungen älterer Titel exklusiv als Download, z.B:





    :hello: