Beiträge von Friese

    Lieber Operus!


    Das deckt sich absolut mit meiner Wahrnehmung.


    Jau mit meiner auch. Eine Diskussion kann ich in diesem ewigen Gehampel auch nicht erkennen. Und einen Sinn auch nicht. Ein Sturm im Wasserglas. Das einzige ist, mit schöner Regelmäßigkeit gibt es Tränen. Aber immerhin es hält die Klickzahlen hoch. Und jede Seite glaubt direkt am Puls der Zeit zu sitzen. Ist ja auch was schönes.


    Liebe Grüße vom Friesen (ist zu alt für den Puls der Zeit) :hello:

    Nordgrens Violinkonzert Nr. 3 Op. 53 aufgenommen von Juha Kangas und dem Ostrobothnian Kammerorchester ist zweisätzig. Wobei der erste Satz 11:45 lang ist und sehr ruhig beginnt und im weiteren Verlauf fast schon meditative Züge kriegt. Nur unterbrochen von kurzen dramatischen einsprengseln. Aber trotz seiner Ruhe hat der Satz eine innere Spannung die ihn trägt und verhindert, dass Langeweile aufkommt.


    Der zweite Satz ist mit 8:12 etwas kürzer und mit Allegretto überschrieben. Das erste Thema, das allein von den Bässen eingeführt wird, in aß dann plötzlich eine Violine rein schneidet, finde ich richtig klasse. Auch die Variationen, die mich zwischendurch an eine E-Guitarre denken lassen, gefallen mir richtig gut. Nach zwei Dritteln findet der Satz kurzzeitig zu der meditativen Ruhe von Satz eins, aber Zum mit einem leicht bedrohlichen Unterton, um dann zum Ende noch ein bisschen Mit folkloristischen Inhalten auszubrechen.


    Ein wie ich finde, sehr gut hörbares und interessantes modernes Violinenkonzert konzert. Ein toller Gegensatz zum Violinenkonzert von Brahms :) Und da will ich euch natürlich dran teilhabenlassen... :)


    Habe ich mir gestern herunter geladen. Obwohl mir weder das Orchester noch der Dirigent etwas sagen, aber ich dachte mir das Label "Bis" wird schon keinen Schrott verkaufen. Und was soll ich sagen, es gefällt mir gut. Die 5 Stücke für Streichorchester von Hindemith gefallen mir sogar fast besser als die von Järvi, die ich schon habe. :)

    Das 5. Klavierkonzert von Prokofiev, in der Aufnahme von Olli Mustonen und Hannu Lintu. Ich mag diese Aufnahme, weil sehr differenziert gespielt und aufgenommen wurde. Und die Bassanteile kommen nicht zu kurz. Das dramatische, das verspielte kommt alles klar rüber. Als Vergleich habe ich eine Aufnahme mit Gergiev und Bayban, die mir zu verspielt ist und noch irgendwas, dass ich nicht mit Worten ausdrücken kann.


    Die Mustonen Aufnahme kriegt von mir eine dicke Empfehlung.

    Mich stört an den Streamingdiensten, dass was den meisten anderen gefällt... Das riesige Angebot, das jederzeit verfügbar ist. Das mag sich irgendwann ändern, aber ich glaube, im Moment, wo die klassische Musik und ich noch in der Kennenlernphase sind, ist es für mich besser, wenn die Auswahl etwas eingeschränkter ist, so dass ich gezwungen bin, die Downloads auch häufiger zu hören.


    Ja, ich mag die Haptik ja auch. ABER der Konfort, Wenn ich im Sessel sitzend, aussuchen kann welches Stück ich als nächstes hören möchte und dabei nicht an die CD Zusammenstellung gebunden bin und wie schön so ein Cover aussieht wenn es auf meinem Tablet großformatig angezeigt wird.... :thumbsup: :), fast wie ein LP-Cover.


    Von daher gibt es quasi nur noch Downloads. Aber ich gebe zu, auch die CD hat was... Trotzdem überwiegen für mich die Vorteile von Downloads

    Lieber Dr. Pingel,


    Ich muss sagen, Opern und grundsätzlich Vokalwerke sind gar nichts für mich. Deswegen finde ich es toll, dass Hindemith eine Sinfonie zusätzlich zur Oper geschrieben hat, wobei die Sinfonie ja sogar zuerst fertig wurde.


    Lieber Teleton,


    Ja, mir gefällt dieser etwas gebremst Zugang sehr gut. Das ist vielleicht mein friesisches Temperament 8-)


    (kein Problem. Ich hoffe, du hattest einen schönen Urlaub.)

    Nachdem ich das Buch jetzt durch habe, bin ich doch nicht mehr ganz so begeistert. Würde aber sagen, es ist ein hervorragendes Einsteigerbuch, weil es die klassische Musik aus dem goldenen Käfig holt und ins gesellschaftliche Geschehen einbettet.


    Man erfährt was über die Emotionen des Komponisten und wie viel Emotionen er in seine Kompositionen eingebaut hat. Es hat meine Art zu hören verändert. Und vielleicht auch grundsätzlich die Art klassische Musik wahrzunehmen. ;):rolleyes:


    Also obwohl nicht alles glänzt, und ich bei den letzten hundert Seiten auch wenig Lust zum Lesen hatte, ist es empfehlenswert.

    Hallo Seicento,


    Doch ich würde sagen, ja. Ob man es wirklich einen Reifungsprozess nennen darf, sei mal dahin gestellt, aber in den letzten Wochen hat ein Prozess eingesetzt, der meine Art Musik zu hören noch einmal deutlich verändert hat. Ausgelöst durch das Lesen. Die Sonatenhauptsatzform ist mir dabei natürlich auch begegneten und hat auch noch Mark einen Anreiz gesetzt, anders zu hören. Aber so richtig gefunkt hat es mit dem Buch "the rest is noise" nicht weil das Buch so toll, sondern weil mir beim Lesen immer wieder sehr deutlich vor Augen geführt wurde, was ein Komponist alles an Zitaten, an außer musikalischen Inhalten in seine Stücke eingebaut haben kann. Man darf nicht vergessen, ich bin Neulinge was klassische Musik angeht.


    Auf alle Fälle hat es dazu geführt, dass ich noch mal anders ans Musik hören dran gehe. Mehr auf das höre, was vielleicht hinter der Musik noch steckt. Während ich vorher Musik viel mehr als absolute Musik gehört habe. Was ich zwar immer noch manchmal tue, aber deutlich weniger und vielleicht auch bewusster als vorher.

    Diesen Thread wieder zu beliebten, ist eine gute Idee. Ich nominierte als drittes Vladimir Jurowski mit Prokofjews 2. +3. Sinfonie. Immerhin hat jurowski nicht nur geschafft mir das näher zu bringen, was ich vorher nur als Lärm empfunden habe, sondern er hat es sogar geschafft, dass daraus eine meiner Lieblings-CDs wurde. Besonders seine Aufnahme der dritten begeistert mich immer wieder mit ihren direkten und schroffen Art, die einen anspringt, aber nie schrill ist, oder einen anschreit. Wenn mir nach klaren Konturen und klarer Kante ist, dann höre ich die dritte.


    Der Rhythmus, die Blechbläser, die Pauken, alles passt,und obwohl es natürlich ein modernes Stück ist, und Prokofiev sich damals viel Mühe gegeben hat, zu provozieren und zu schockieren, kommen die Melodien nicht zu kurz. Und auch das wird hier sehr schön herausgestellt. Für mich seit längerem eine unverzichtbare Aufnahme.

    :thumbup: Momentan meine liebste Aufnahme der Bartok-Violinkonzerte. :hello:


    Danke Maurice, das klingt doch gut. Die Klangschnipsel klingen auch gut...
    Ich vermute mal, die Aufnahme wird bald bei mir landen. Und dann hätte ich neben Kopatchinskaja auch noch eine zweite Variante des zweiten VC. :)

    Ich habe noch zwei Aufnahmen des 1. Violinenkonzert, die hier noch nicht erwähnt wurden. Einmal die von Ostertage und Gielen und dann noch Janine Jansen mit Pappano. Wobei ich ganz klar die Jansen Aufnahme bevorzuge. Sie ist deutlich rhythmische, auch das Orchester gefällt mir besser. Die Interpretation ist deutlich sanglich und lyrischer, Also deutlich mehr eine Interpretation mit der man eine junge Geigerin für sich einnehmen kann, was ja Bartoks Intention war.


    Wobei ich auch Neugierig auf die Isabell Faust Interpretation bin. Mag noch jemand von den aktiven Kollegen was dazu sagen?

    Hallo Don Gaiferos
    Ich will ja auch gar nicht sagen, dass unbedingt positiv sein muss. Ich war ja auch nicht dabei. Und wie ich bei dir gerade lese, war es ja wohl kein einzigartiges Experiment. Aber ich freue mich halt immer wenn sich etwas bewegt. Und selbst wenn es nicht 100%IG geklappt hat, man hat es versucht, und muss vielleicht noch etwas dran feilen, aber man hat es probiert, dass finde ich immer aller Ehren wert.

    die keinerlei Gewinn bringt.


    Da würde ich widersprechen, immerhin dürfte es für die Konzertbesucher einen unvergesslichen Abend gebracht haben! Vielleicht musikalisch nicht ganz so, wie man es sich gewünscht hat, aber es war mal etwas neues, es wurde einfach mal etwas ausprobiert. Ist doch schön. Musik ist ja eine lebende Kunst. :D;)

    Hallo Teleton,


    Jetzt habe ich mir endlich Romeo und Julia von Prokofjew geholt. Ich habe lange überlegt, ob ich die von dir vorgeschlagene Ausgabe nehme, habe mich aber doch für die Ballett Suite mit Andrew Litton und dem Bergen Philharmonischen Orchester entschieden. Ganz pragmatisch, weil es nur eine CD ist. Bei Ashkenazy sind es zwei. Er spielt ja das ganze Ballett durch. Und ich war doch recht misstrauisch ob es mir überhaupt gefällt. Immerhin ist es ein Ballett. Und das steht nicht sehr hoch auf meiner Beliebtheitsskala. 8-)


    Litton hat die einzelnen Teile so angeordnet wie sie auch im Ballett vorkommen. Prokofjew hatte sie ja in seiner Suite anders zusammengefasst. Ob das gut oder schlecht ist, kann ich nicht sagen. Aber, ich habe zwar erst einmal reingehört, muss aber sagen, ich bin positiv überrascht. Da waren viele Teile drin, wo ich gedacht habe "wow".


    Da ich mir zeitgleich noch ein Ballett von Martinu gekauft habe, werde ich wohl die nächste Zeit viel Ballett Musik hören. Dass hätte ich auch nie gedacht. :rolleyes:

    Das ist eines seiner frühen Orchesterwerke, dem man die zeitliche Nähe (es liegen nur drei Jahre dazwischen) zu seinem ersten Violinenkonzert anmerkt. Und ich finde, man merkt auch, dass es ein Werk aus den "wilden" zwanziger ist.


    Wobei der Kopfsalat eher ruhig, Pastoral beginnt. Überschrieben ist er mit "Satyrs in the Wood of cypress". Zur Mitte hin wird es aber deutlich dramatischer, was dann seine Auflösung im flirrenden Streicher Klang findet. Im ganzen Kopfsatz grollt und donnert es häufig, was seine Auflösung in zarten Streicher Klängen findet.


    Auch der zweite Satz (the blue Hour) ändert seine Stimmung in der Mitte etwas. Erinnert mich dann plötzlich etwas an Gershwin. Er kriegt etwas mehr Geschwindigkeit und leichten Schmiss. Die Blechbläser treten deutlich in den Vordergrund. Und der Übergang in den dritten und letzten Satz wird vom Schlagwerk schon mal deutlich angekündigt.


    Der dritte Satz (Shadows) hat etwas gemaltes, als würde hier ein Gemälde vertont. Besonders in der ersten Hälfte. Auch in diesem Satz gibt es wieder diesen stilistischen Bruch in der Mitte. In der zweiten wird mehr Spannung aufgenäht. Und einmal klang es kurz nach einer Autohupe aus den Anfängen der Automobilzeit. Es war natürlich keine, aber ich weiß nicht so genau welches Instrument für den Effekt genutzt wurde. Auf alle Fälle gibt es hier auch wieder Schlagwerk und tiefe Blechbläser zu hören.


    Ich finde, man hört sehr wohl, dass es ein frühes Orchesterwerk ist. Es gibt doch die einer oder andere Stelle die auf mich etwas unausgegoren wirkt, oder auch so als probiert sich da jemand noch aus. Und manches, wird durch Wiederholung sehr deutlich, vielleicht zu deutlich, betont. Aber es macht auch Spaß zu hören. Es klingt in meinen Ohren alles ein bisschen verrückt, viel Dramatik, viel Donnergrollen und Schlagwerk. Wenig Dissonanzen. Und ich finde man hört deutlich die 20iger. Falls es noch jemanden gibt, der Vanashing Midnight kennt, würde ich mich über andere Einschätzungen freuen.

    Hallo Friese, dann solltest Du den Mitlesern mitteilen, dass es nicht an Solti liegt


    Guten Morgen Teleton,


    Da hast du recht. Dass jemand denken könnte es liege an Solti, darauf bin ich gar nicht gekommen.
    Nein, Teleton hat recht, es liegt natürlich daran, dass ich mir nur CDs kaufe, die nach 2000 produziert wurden. Finde aber dieses Divertimento so toll, dass ich da bestimmt auch noch eine tolle Ausgabe aus dem 21.Jahrhundert finden und kaufe werde. :)


    LG, Friese

    Zitat von »Glockenton«
    Mein Eindruck von der Aufnahme: je länger ich sie höre, desto ärgerlicher, fast peinlicher finde ich diesen Ansatz ( peinlich wegen der durchschaubaren Absicht).


    Aber da gäbe es bestimmt eine Menge Leute, die mir da sehr scharf widersprächen.


    Ich nicht, lieber Glockenton. :D Da reichen mir schon die Hörschnipsel und ich weiß, dass mir das so gar nicht zusagt. Das sind letztlich alles postmoderne Mätzchen. Wenn der Ausdruck nicht von innen kommt, versucht man das zu kompensieren durch äußerliche Gesten.



    Hallo Justin,


    Ich möchte hier mal kurz was einwerfen. Mir geht es ja zwischendurch genauso. Wichtig scheint mir das selber ausprobieren. Und vertraue deinem Bauchgefühl. Ich möchte Holger und Glockenton nicht widersprechen, die beiden haben sehr viel mehr Hörerfahrung als ich. Ich tippe mal auf 40 Jahre, während ich auf ganze 2 Jahre komme.


    Und deswegen ist das, was für Holger postmoderne Mätzchen sind, für mich oder auch für dich vielleicht etwas, dass wir ohne diese Mätzchen gar nicht bemerkt hätten. Ein Witz, den ich nicht als Witz erkenne, ist ja für mich nicht witzig. Ich merke das ja bei mir, dass Hörverständnis wächst, aber es wächst langsam. Bis ich die musikalische Sprache wirklich verstehe.....


    Wenn dich die CD anspricht, dann hol sie dir. Ich glaube nicht, dass man da wirklich etwas falsch machen kann. Die Erfahrung wächst, da ist es nicht so dramatisch, ob es diese oder jene Interpretation ist. Ich denke viel wichtiger ist das intensive, aktive Hören und die Freude an der Musik. jeder hier kauft auch CDs, die ihm irgendwann doch nicht mehr so gut gefallen. Das gehört dazu. Und dafür freut man sich um so mehr, wenn man eine gefunden hat, die einem richtig gut gefällt.


    Und das mit den Referenzen. Such mal im Forum, da findest du einige kontroverse Diskussionen.


    So ihr Lieben, entschuldigt fürs off topic. Aber es war mir wichtig, dass mal eben für Justin einzuwerfen

    Ich habe den Solti natürlich auch nicht. Ich habe aber bisher eh nur ganz, ganz wenig von Bartok, obwohl er mir eigentlich gefällt. Aber da mir die Idee von Damiro auch gefällt und ich natürlich auch die Fraktion die neuere Musik hört, unterstützen möchte, habe ich mir jetzt bei Youtube das Divertimento mal angehört. Ein tolles Stück Musik!


    Es gibt ja viele Aufnahmen. Mir hat gut gefallen. Mit John Edward Kelly


    Als Kontrast. Und auch das finde ich hat was. Die Berliner Philharmoniker als riesen Orchester.


    Und natürlich auch dieses, wobei mir das vielleicht am besten gefallen hat und ich habe mich durch einige Videos gehört.


    Also wer das Stück wie ich nicht kennt.... Es lohnt sich.

    aber zeigt Hindemith von seiner lyrisch besten Seite


    Stimmt definitiv. Ich habe sie gerade noch mal mit Janowski angehört und sie gefällt mir immer besser. Es erinnert mich an Prokofjews 7. Sinfonie, die ja auch sehr lyrisch ist. Und mir auch sehr gut gefällt.

    Hallo Teleton,


    Ja, ich weiß Neschling wird ja auf einigen Seiten hochgelobt, deswegen hatte ich mir ja die Aufnahme extra gekauft. Aber für mich hatte sich der Kauf überhaupt nicht gelohnt, ausser als Interpretationsvergleich. ;) aber bei der Mathis Sinfonie war er mir zu schnell, beim Ballett erreicht er mich auch nicht. Und die Metamorphosen sind okay, aber für mich gibt es da bessere, die mich einfach mehr ansprechen.


    Sonnige Grüße aus Brühl

    Es ist keine Musik, aber der dritte Teil von Winnetou hat mir auch das Wasser in die Augen getrieben. Da war ich doch sehr emotional dabei. Anders als bei klassischer Musik. Vielleicht höre ich einfach anders, oder der emotionale Zugang zur Musik entwickelt sich erst mit der Zeit. Ich weiß es nicht. :|

    Hindemith Nobilissima Visione Suite


    Ist der direkte Nachfolger von Mathis dem Maler. Ein Besuch der San Francesco-Fresken in der Kirche Santa Croce inspirierte ihn zu einem Ballett über den Heiligen Franz von Assisi. Im September 1937 erarbeiteten Hindemith das Szenario.
    Die Tanzlegende Nobilissima visione porträtiert mit der Gestalt des Franz von Assisi einen Menschen, der – darin der Titelfigur in Hindemiths Oper Mathis der Maler vergleichbar - nach Krisen und Verlockungen zu einem demütig-dankbaren Leben findet, im Einklang mit sich selbst, mit Mensch und Kreatur.


    Aus dem Ballett formte Hindemith im Anschluss eine dreisätzige Suite, in der er sechs Teile des Ballett integrierte.


    Ich habe sowohl die Ausgabe von Neschling mit Sao Paulo SO und die ganz aktuelle Ausgabe von Janowski mit dem WDR. Und die gefällt mir auch deutlich besser. Neschling war für mich irgendwie nichtssagend. Es hat mich nicht berührt. Ganz anders Janowski. Hier wird mit angemessener Dynamik gespielt, die mich direkt zum zuhören zwingt. Besonders gefällt mir ja der zweite Satz mit dem Marsch und der Pastoren. Der Satz der mit der Flöte und den leisen Trommeln im Hintergrund anfängt. Und wo man wirklich hört, dass nicht alles gut ist, was da fröhlich lärmt. Die bedrohlich, dramatischen Tupfer der Streicher. Herrlich. Und wenn der Satz in die Pastoren übergeht, ist das wirklich entspannend. Also mit Janowski gefällt mir die Suite tatsächlich richtig gut. Was ich vorher nicht gedacht hatte.


    Und hier noch die beiden Cover dazu.