Beiträge von Barezzi

    Hallo zusammen!


    @Lullist:


    Wie lange brauchst Du dann eigentlich, bis eine Karikatur vollständig fertig ist? Macht doch bestimmt viel Arbeit und die mehreren Schritte dauern auch ihre Zeit... Da Du quasi "nebenbei" drei pro Woche kreiert hast kanns aber wohl nur nen halben Tag dauern oder?
    Bin mal gespannt auf die Postkarten :)


    Ulli :


    Da hast also Du den "extremeren" der beiden Vivaldis ( :hahahaha: diese Nase :hahahaha: - und da sagte man Verdi nen Adlerzinken nach :D ); ich glaube dem Lullist auf jeden Fall, dass er auch deutlich gemeiner karikieren kann, als er es bei unseren geliebten Komponisten/ Interpreten macht :yes:
    Ich habe Dich ja noch nie live gesehen, aber denke, er hat Dich schon sehr gut getroffen (vergleicht mans mit dem Bild vom MoWI); wenn ich mir anschaue, wie sich Freunde (meist im Urlaub) immer untreffend verschandeln lassen, dann merkt man erst, was für eine Kunst in der Karikatur steckt (die leider noch immer viel zu wenig anerkannt wird X( )


    @ Lullist:


    Wenn Dich die Neider unter den Kommilitonen mal wieder zu sehr frustrieren, musst Du ja nur eine heftige Karikatur zur Rache machen und Dein inneres Gleichgewicht ist so was von wieder hergestellt :D:baeh01: :pfeif:


    :hello:
    Stefan

    Also ich will Macbeth retten und zwar


    diesen Mann hier (setzte sich knapp gegen seinen Zwillingsbruder unter Muti durch)



    und passend eine Frau für ihn :P



    es sind ja immer Pärchen auf der Arche - in dem Falle aber was für eins; zum Wohle des Weltalls müsste man wohl das ganze Schiff versenken, um Nachfahren zu vermeiden :hahahaha:


    PS: Hoffentlich gibts hier keine anonymen Psychologen, die die Posts hier durchforsten und auf Basis das Inhalts Profile erstellen - nach dem hier bestünde sonst die akute Gefahr, eingeliefert zu werden :D :angel: :pfeif:

    In anderen Threads wurde ja ziemlich wild auf den armen FiDi eingeprügelt; dennoch schätze ich seinen Papageno und erst Recht seine Schubert-Lied-Interpretationen (Winterreise, Müllerin etc.)
    Leider hat er sich zu dieser schrecklichen Einspielung des Macbeth hinreißen lassen, weswegen er mir als Verdi-Sänger seit dem Erwerb der entsprechenden CD ziemlich suspekt ist :stumm:


    :hello:
    Stefan

    Ich finde es eigentlich sehr schade, dass zu der heutigen Fernsehübertragung der Zauberflöte hier im TAMINO-Klassikforum außer Ullis Eindrücken der Radioübertragung überhaupt nichts geschrieben wurde. Der Figaro (IMO wesentlich weniger überzeugend) hatte einen eigenen Thread, in welchem tagelang in unzähligen Beiträgen heiß debattiert wurde... nur wurde da im Vorfeld auch dementsprechend gehyped :rolleyes:
    Hätte ich das gewusst, wäre ich wohl so frech gewesen, selbst am Nachmittag vor der Übertragung einen ins Leben zu rufen, um einen Diskussionsaufhänger zu haben. Aus Mangel an Moderationserfahrung und aufgrund der erst kurzen Dauer meiner Mitgliedschaft habe ich leider darauf verzichtet :(
    Mir gefiel die Zauberflöte heute sehr gut, auch die Inszenierung (man hat aufgrund des phantastischen Themenkreises ja viel mehr plausible Möglicheiten als beim Figaro). Um Missverständnissen vorzubeugen: es war natürlich keine Referenzaufnahme, aber so etwas erwarte ich ja auch nicht jedes Mal, wenn ich eine neue Interpretation höre/sehe - den Anspruch habe ich nicht; unterhalten wurde ich dafür blendend (im Unterschied zu einigen Lääääängen beim Figaro). Nur an einigen Stellen irritierten in den Dialogen die Akzente der nicht-Muttersprachler (die ja nichts dafür können - unfairerweise fällt es aber trotzdem auf).


    Hoffentlich äußern sich doch noch einige hier zur gestrigen Übertragung :angel:


    :hello:
    Stefan

    Zitat

    Original von Ulli
    als glücklicher Besitzer einiger Originale kann ich sagen, er zeichnet sie selbst aufs Papier!


    :jubel: :jubel: :jubel:


    Viele Grüße
    Ulli


    Du bist echt ein Glückspilz 8o
    welche der Kunstwerke darfst Du Dein Eigen nennen?
    Unsereiner freut sich schon auf die nächsten, auch wenn er sie nur online sehen kann :]


    :hello:
    Stefan

    Salut Ulli,


    vielen dank für die Informationen!!! :)
    Als Laie bin ich vollkommen überrascht. Ich habe die Brendel/ Mackerras-Aufnahmen der KK, kenne einiges von Buchbinder und präferiere immer noch meinen Anda; daher dachte ich, er sei auch irgendwie ausgeschmückt und nicht so (fast) vollkommen "nackt" - er klingt einfach so faszinierend (besonders KV 467, das erste Konzert das ich hören durfte im Rahmen der Sammlung meines Vaters, bevor ich mir daraufhin die GA kaufte - und eben KV 488 Satz 2 :jubel: ) :]
    Daher dachte ich nie, dass das auch mit spartanischen Mitteln möglich war 8o


    Bei Badura-Skoda irritieren mich aufgrund der Hörgewohnheiten übrigens immer noch die Klavier"einlagen" in den Kopfsatzexpositionen... (er meint ja, dass das früher so gehandhabt wurde)


    tom


    Ich hielt von Buchbinder früher auch nicht so sonderlich viel; fand die Mozartaufnahmen irgendwie zu brillant und alles andere auch irgendwie zu wenig "erdig und ernst" (man muss dazusagen, ich bin insbesondere bei Beethoven eher einen Kempff und Brendel gewohnt)
    ja und dann - hörte ich ihn live bei einem Solokonzert (eben auch ohne Orchester), man könnte auch von einem "Schubert recital" sprechen, das mich sehr beeindruckte. Vorher erlebte ich ihn ein oder zweimal (mein Gedächtinis lässt leider langsam auch nach) live jeweils mit Orchester und war zwar keineswegs enttäuscht, aber auch nicht überragend entzückt - das eine war Beethovens 5. KK, das andere Gershwins KK (sehhhr jazzig, vielleicht hat das mein Vorurteil über Buchbinder als brillanten Luftikus begünstigt...);
    Seit dem Solokonzert ist meine Meinung jedenfalls stark gestiegen. Glaube, die Mozart KK sind so Anfang bis Mitte der 90er aufgenommen worden und das Schubert recital war vor 2-3 Jahren... vielleicht hat er ja eine positive Entwicklung seitdem genommen, oder ich war einfach zu stümperhaft, um vor (viel. 5 Jahren) zu erkennen, wie gut seine Mozart-Aufnahmen wirklich sind...


    :hello:
    Stefan

    Zitat

    Original von Ulli


    Im Prinzip bräuchte man drei Einspiel-Versionen eines Mozart-Klavierkonzertes, um seine Facetten kennenzulernen:


    1. ohne Auszierungen [Interpret?]
    2. mit wohldosierten Auszierungen [Buchbinder]
    3. mit 'alles-was-geht'-Auszierungen [Brendel]


    Weiß zufällig jemand, wie man vor diesem Hintergrund die von mir geschätzte GA (ohne K. f. 2 bzw. 3 Kl.) einordnen kann?
    (ich hab doch keine Partituren und könnt sie auch nicht gescheit lesen :O :untertauch: )



    :hello:
    Stefan

    Zitat

    Original von der Lullist
    Aber ich finde es ist ein Charaktermangel wenn man den anderen den Erfolg nicht gönnt, ist anscheinend zuviel verlangt sich für jemanden anderen zu freuen (...)


    Wem sagst Du das... diese Leute haben wohl selber kein Selbstvertrauen, da sie sich nur in Relation zu anderen sehen, anstatt den absoluten wert ihrer Leistungen als Referenz zu nehmen - und wenn man die Stile nicht mal vergleichen kann, wirft das noch ein düstereres Bild auf sie :P


    Zitat

    Das sind nur wenige Leute auf der Uni die sich so mies verhalten, die reichen aber um die Stimmung und das Klima zu vergiften - ich halte mich da fern und hab so gut wie nichts mehr mit denen zu tun....


    hab ich im Studium immer ähnlich gemacht (bin aus der Wirtschafts-Ecke): man sucht sich diejenigen aus, die in Ordnung sind und ignoriert die Anderen einfach 8)


    Zitat

    Karikaturen folgen bald wieder, gestern hab ich scho mal einen neuen Stift gekauft :D, die Farbe mache ich ja am PC.


    an der Stelle muss ich Dich ganz neugierig fragen: Wie machst Du die Karrikaturen eigentlich genau? Du schreibst, die Farbe via Computer, aber der Rest? Erst zeichnen und dann scannen oder gleich im Computer zeichnen via Paintboard etc.?

    Hallo Lullist,


    Auch von mir ein ganz großes Kompliment!!! Mit gefallen Deine Bilder sehr, die Karikaturen sind einfach genial :jubel: :jubel: :jubel: bin mal gespannt, ob da noch ein Furtwängler, Toscanini, Böhm oder Kleiber folgen wird... :angel:
    Da möchte man selbst solche Werke erschaffen, was bei mir eindeutig einfach am fehlenden Talent scheitert :O Hoffe Du machst aus Deinem noch viel und erfreust uns weiterhin mit neuen Impressionen ;)
    Die Kollegialität unter Kommilitonen ist ja erschreckend bei Euch und ich dachte immer, schlimmer als bei BWL oder Jura ginge es nicht mehr (da werden auch gerne mal die Bücher in der Bibliothek vor Prüfungen versteckt, damit die anderen keinen Zugang mehr haben) X(:no: :motz:
    Deine offen gewährten Einsichten sind sehr interessant!!!


    Viele Grüsse und weiter viel Erfolg!!!


    :hello:
    Stefan

    das ergreifendste Werk, das ich bisher im Konzert hörte, war die Kammerorchesterversion des 8. Streichquartetts von Schostakowitsch. Eingerahmt wurde es von zwei Mozartklavierkonzerten. Nach dem ersten war man noch bester Konzertgängerlaune aber dann noch vor der Pause dann DAS 8o


    ich kannte damals vom Dmitri kaum was, hatte auch keine allzu große Meinung von ihm, seit ich die 2. Symphonie gehört hatte und erwartete, etwas zu hören, das mich wenig interessieren würde...
    statt dessen wurde ich total überwältigt - war in der Pause noch vollkommen verstört und geschockt und konnte im Anschluß das zweite (ebenfalls gut interpretierte) Mozart-KK weder genießen, noch überhaupt halbwegs verfolgen, da ich geistig noch in den Abgründen Schostakowitsch irrte. Die Programmgestaltung war also weniger geschickt, so ein emotionaler Hammer vor einem Mozertwerk...
    Dieses Erlebnis war Auslöser einer gründlichen Revidierung meiner Meinung bzgl. Schostakowitsch, nach anfänglich schwerem Start (bedingt durch den unglücklichen Zufall, seine IMO misslungenste Symphonie zuerst gehört zu haben) ist er nun zu meinen Lieblingen aufgestiegen :jubel:

    zu Ehren der Verstorbenen wird morgen mein musikalisches Programm umgestaltet und umfasst folgende Referenzaufnahmen:



    in Auszügen


    und passend zum Anlass



    in Gesamtlänge


    Stefan


    @ Paul: Alles Gute nachträglich zum Geburtstag!!!

    klasse, dass man hier auch über Literatur schreiben darf :)


    nachdem ich in letzter Zeit nur Fachliteratur fürs Studium lesen konnte/ musste, komme ich nun endlich mal wieder einen Schritt weiter in Richtung Abbau des Lesebergs, der im Zuge der SZ-Edition angehäuft wurde:



    eigentlich ja ein recht knappes Buch, aber dafür kann man intensiver auf die Nuancen der Beschreibung dieser Gesellschaft achten...

    bei mir kommt jetzt dann dies



    in den Player.


    Zugelegt habe ich mir diese Aufnahme, als es noch so unerträglich heiß war und jetzt ist wohl (bei moderateren Temperaturen) der richtige Zeitpunkt, reinzuhören. Seit ich mal in einem Konzert bei Bullenhitze im August Sibelius Tapiola gehört habe, verzichte ich nämlich auf nordeuropäische Musik bei afrikanischen Verhältnissen - zu schwer fiel es mir damals, sich vorzustellen, wie es in den unendlichen Weiten der Finnischen Landschaft im Winter aussieht :wacky:
    wenigstens brachte die letzten Wochen allein das Ansehen dieses tollen Coverfotos schon etwas Kühlung 8)


    Das Streichquartett von Grieg liebe ich und das Emerson Quartett auch - bin also gespannt und voller Vorfreude :]

    dann bin ich halt auch mal so frech und wage es, eine Wertung über Beethovens geniale KK abzugeben :untertauch: (ist ja schon fast blasphemisch) :untertauch:


    früher liebte ich das 3. und das 5. aber da ich mich zur Zeit an seinen impulsiveren Werken sattgehört habe benenne ich spontan:


    1. Nr. 4 (momentan ist eher der tiefgründige Ludwig gefragt)
    2. Nr. 2 in B (noch eher in Mozartnähe und das ist sicher keine schlechte, obwohl die Anderen hier von dem Konzert weniger zu halten scheinen)
    3. Nr. 3
    4. Nr. 5
    5. Nr. 1 in C


    aufgrund der problematischen Reihung der KK nach Entstehungszeitpunkt habe ich Nr. 1 und 2 zusätzlich nach Tonart kenntlich gemacht :rolleyes:


    Hallo Paul,


    das erwähnte Prinzip heißt Peter-Prinzip:


    "Das Peter-Prinzip wurde von Dr. Laurence J. Peter und Raymond Hull in ihrem Buch The Peter Principle (1969) formuliert:
    „In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.“
    Es bringt zum Ausdruck, dass jemand, der auf seinem Arbeitsplatz fähig ist, befördert wird, bis er auf einem Platz landet, auf dem er inkompetent ist; dort bleibt er dann." (Quelle: Wikipedia)


    Ich gebe Dir da vollkommen Recht: habe selbst Wirtschaft studiert und bin schockiert/ frustriert/ desillusioniert... über das was sich da in den großen Konzernen abspielt: wenig gebildete Karrieristen mit Ellenbogenmethalität erreichen gute Positionen durch angepasstes Verhalten, was beinhaltet, dass sie jedem aktuellen Trend hinterherlaufen (meist aus den USA). Dann wird fleißig fusioniert, nach Jahren alles wieder rückgängig gemacht (die meisten Fusionen scheitern kläglich) und in den Wirren verschwinden einige qualitativ hochwertige Produkte vom Markt aufgrund von "Synergieeffekten".
    Hoffentlich machen irgendwelche Unternehmensberater den Klassikmarkt nicht noch ganz kaputt!!! :kotz:


    Schönen Gruß in die Niederlande!


    Stefan

    heute Nacht bei Amazon bestellt (und angeblich sogar bereits versandt):


    die surreale Oper von Prokoffief in der neuen Opernkollektion von EMI



    und aus dem LowBudget-Bereich desselben Produzenten Williams dirigiert von Boult




    Bin mal gespannt auf die neuen Erfahrungern; kenne bisher Williams kaum und auch nur Auszüge aus Prokoffiefs Werk. Hoffentlich ist die Sendung wirklich schon morgen da :rolleyes: