Beiträge von Fiesco

    Saverio Mercadante Francesca da Rimini



    Zu Lebzeiten des Komponisten wurde die Oper nie aufgeführt und die Partitur galt lange als verschollen.


    LG Fiesco

    Zitat von Orfeo

    4. Pia de' Tolomei Purgatorio V, 130-136

    Pia de’ Tolomei ist eine Opera seria (Originalbezeichnung: „tragedia lirica“) in zwei Teilen von Gaetano Donizetti das Libretto schrieb S. Cammarano Die Geschichte beruht auf der Novelle Pia de’ Tolomei von Bartolomeo Sestini aus dem Jahr 1822, die sich wiederum auf den 5. Gesang aus dem Purgatorio der Göttlichen Komödie von Dante Alighieri bezieht. Die Oper wurde am 18. Februar 1837 im Teatro Apollo in Venedig erstmals aufgeführt.

    Ich kenne vier Aufnahmen....

    ...die beiden anderen sind in Anbetracht dieser beiden entbehrlich!


    LG Fiesco

    C.W.GLUCK "LE BELLE IMMAGINE"


    Zart, melodisch, grandios – Valer Sabadus huldigt Giuseppe Millico*

    *Vito Giuseppe Millico, genannt "Il Moscovita", war ein italienischer Sopranist, Komponist und Musiklehrer des 18. Jahrhunderts, an den man sich am besten für seine Auftritte in den Opern von Christoph Willibald Gluck erinnert.


    LG Fiesco

    Zitat von Gregor

    Gibt es eine Erklärung warum Michael Spyres die Gralserzählung des Lohengrin in französischer Sprache singt?

    Eine Erklärung kann ich auch nicht abliefern, nur soviel.....es haben viele Franz.Tenöre der Vergangenheit es ebenfalls getan! Parodien gab es einige in Frankreich !


    LG Fiesco

    Dem stimme voll und ganz zu lieber Joseph II, solche Probleme hatte ich auch schon bei jpc !

    Was nicht auf Lager ist bestelle ich nicht mehr bei jpc! :(


    LG Fiesco

    Und zum Schluss noch mal etwas Monteverdi aus dem "Ottavo libro dei madrigali" ....



    .....leider leider findet man kaum noch diese unglaubliche Edition, so eine hochwertige Ausgabe habe ich selten gesehen!

    Wunderschöne Bilder von Gemälden aus der Monteverdi Zeit! :thumbup:


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    Und der musikalische Inhalt ist ebenfalls von erlesener Güte! :hail::hail::hail::hail::hail:


    LG Fiesco

    Lieder "The Small Song Cycles"


    Markus Schäfer (Tenor), Zvi Meniker , Fortepiano nach Conrad Graf, Wien 1819 von Paul McNulty, Divisov 2012


    Zur Einspielung.....

    >Neben seinen umfangreichen Liederzyklen veröffentlichte Franz Schubert auch zahlreiche kleinere Zusammenstellungen. Die Lieder der hier ausgewählten Zyklen werden heute bedauerlicherweise meist als Einzelwerke aufgeführt und damit aus dem intendierten Zusammenhang gerissen. Die vorliegende Aufnahme mit Markus Schäfer und Zvi Meniker präsentiert sie in der vom Komponisten sorgfältig geplanten Reihenfolge.<


    LG Fiesco

    Noch etwas Monteverdi....


    Emiliano Gonzalez Toro (Orfeo), Emöke Baráth (Euridice, Musica), Natalie Pérez (Messaggiera), Alix Le Saux (Speranza, Pastore III, Jérôme Varnier (Caronte, Spirito), Mathilde Etienne (Proserpina), Nicolas Brooymans (Plutone, Pastore IV), Fulvio Bettini (Apollo, Spirito, Eco), Zachary Wilder (Pastore I, Spirito), Juan Sancho (Pastore II, Spirito), Alicia Amo (Ninfa)
    Ensemble Vocal de Poche I Gemelli

    Dirigent: Gonzalez Toro


    LG Fiesco

    Wer sich für Monteverdi interessiert, sollte, kann, muss dies u.a.lesen! ;)


    Carl Dahlhaus: Seconda pratica und musikalische Figurenlehre
    Kurt von Fischer: Versuch einer Interpretation von Monteverdis Opern

    Antonino Titone: »E quai nuovi rumori«. Neben- und komische Rollen in Monteverdis Musiktheater
    Susan Mc Clary: Konstruktionen des Geschlechts in Monteverdis dramatischer Musik
    John D Drummond: L'Orfeo
    Hans Rudolf Zeller: Unbestimmtheiten und die zweite seconda pratica
    Fred van der Kooij / Rainer Riehn: Orfeo oder die Ohnmacht der Musik. Ein Gespräch


    Klappentext

    Monteverdi war der erste, der dem Menschen ermöglichte, von sich selbst zu singen. Verlassene Frauen und verunsicherte Helden können nun ihre Gefühle auf die Bühne bringen. Sehnsüchte und Leidenschaft nehmen Gestalt an: in einer natürlichen Sprache der Musik. Jenseits der Vorgaben von Stil und Konvention entdecken Individuen die Möglichkeit, ihre Affekte auszudrücken. Subjektiv. Ungebunden. Radikal in der Konzeption neuer Klänge. Auch in der Kritik der Tradition. So eröffnet Musik Alternativen. Töne berühren den Körper. Ihre Kombination ist nicht mehr bloß geistige Übung für Gelehrte. Sinnlichkeit ersetzt das Kalkül der Vernunft. Erfordert Mut auch auf Seiten der Interpreten: Kraft und Lust, sich Dissonanzen auszusetzen, die doch immer wieder zurückfinden. Zur Harmonie des Himmels, zum Einklang des liebenden Paares. Michael Heinemanns Buch nähert sich Monteverdis Musik aus der Perspektive des Hörens. Aus der Verbindung der Erfahrungen aus Kulturgeschichte und der musikalischen Praxis entsteht so ein Bild dieser Zeitenwende in der Musik.


    Madrigale: Die Entdeckung der Leidenschaft

    Ich singe, also bin ich "Orfeos Welt-Entwurf

    Notation und Differenz

    Kirchenmusik, Kontrapunkt und Kalkül

    Experimente im Klangraum: Die Marienvesper

    Klangreize

    Weinende Frauen

    Il Ritorno d’Ulisse: Die Selbstfindung des Menschen

    L’Incoronazione di Poppea, oder: Amor vincit omnia


    >Das Buch über Monteverdi von Silke Leopold kennen bestimmt einige!?<


    LG Fiesco

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    Diese Aufnahme gibt es auch auf DVD


    Naja, so ganz ist das nicht das gelbe vom Ei, vom Orchester her gehört ist das ziemlich gut, Malgoire vermischt die beiden unterschiedlichen Finali, was einen interessanten Aspekt zur Folge hat.

    Die Instrumentale Besetzung, folgt man den Erläuterungen, soll so sein wie Monteverdi sie damals zur Verfügung hatte!?

    So auch die Gesangsbesetzung, alle Solisten singen zugleich auch die Chorstellen!

    K.v.Rensburg als Orfeo ist gut bis weniger gut, meines Erachtens fehlt ihm im 3.Akt einiges an Dramatik was er im 4.u.5.Akt

    etwas wett macht. Philippe Jaroussky singt die Speranza mit geheimsvoller Stimme, die restliche Besetzung ist gut aber nicht mehr!

    Fazit: ist gut, muss man aber nicht unbedingt haben, für mich als P.J. Fan allerdings ein MUSS! :)


    LG Fiesco

    Zitat von Joseph II.

    Meine liebste Aufnahme von "L'Orfeo" ist mittlerweile dieser Klassiker aus dem Jahre 1973

    .....diese wie oben angemerkt


    ....dazu bemerkte ich bei "eben gehört" .....

    ....die Aufnahme müsste man zweigeteilt hören, erstens nur den Solo Gesang, der ist ganz wunderbar!!!

    Nun zum zweiten Teil, wenn das große Orchester und der große Chor singen und spielen wird es unerträglich bis geht gar nicht mehr! Ganz schön schade fur die tollen Solisten, ich muss dann immer hören mit der Fernbedienung in der Hand zum weiter zappen!

    Nigel Rogers* ist ein ganz hervorragender Orfeo und auch der Rest der Besetzung ist tadellos, Rogers singt auch den Orfeo auf der Charles Medlam Aufnahme, jedoch finde ich ihn hier! etwas Ausdrucksstärker!

    * noch gefunden...

    (Nigel Rogers übermenschliche Leistung in der Aufnahme mit Jürgens bei Archiv, kann nicht genug gelobt werden)


    LG Fiesco

    Nach länger Zeit mal wieder den Orfeo mit Jürgens......



    ...die Aufnahme müsste man zweigeteilt hören, erstens nur den Solo Gesang, der ist ganz wunderbar!!!

    Nun zum zweiten Teil, wenn day große Orchester und der große Chor singen und spielen wird es unerträglich bis geht gar nicht mehr! Ganz schön schade fur die tollen Solisten, ich muss dann immer hören mit der Fernbedienung in der Hand zum weiter zappen! :(


    Dann ging es Weiter mit ......

    Philippe Jaroussky - La Storia di Orfeo


    Arien & Duette aus Opern von Sartorio, Monteverdi, Rossi

    Wunderschön das "Possente spirto" von einem Countertenor zu hören! :hail:


    LG Fiesco

    Le Poeme Harmonique - Anamorfosi


    Rezension

    »Schon in seinem Album Nuove Metamorfosi hatte Leiter Vincent Dumestre mit seinem Ensemble Le Poème Harmonique, das dieses Jahr sein 20. Jubiläum feiert, ins anspruchsvolle Gebiet des improvisatorisch verzierten Faux-bourdons vorgewagt. Meditative Klangflächen bildeten den Hintergrund für virtuos geschmückte Gesangslinien. Im neuen Album Anamorfosi gehen sie noch einen Schritt weiter: Nicht nur verwandeln sie Allegris Miserere mit überraschenden Reibungen und Wendungen wieder in ein lebendiges Musikstück, sie stellen Bezüge zu Claudio Monteverdis weltlichen Umdichtungen geistlicher Werke heraus - und wagen sich in erstaunliche, fast avantgardistisch klingende Bereiche der Harmonie vor.« (Rondo 10/2019)


    Das ist Musik, :jubel:wie vom anderen Stern! :):)


    LG Fiesco