Beiträge von salisburgensis

    Servus,


    vom Hamburger Operngott des frühen 18. Jahrhunderts Reinhard Keiser gibt's seit kurzem dieses WO am Markt:



    Reinhard Keiser: Dialogus von der Geburt Christi (Weinachtsoratorium)


    Rastatter Hofkapelle
    Jürgen Ochs



    Daneben, um die CD zu füllen, wurde noch ein Magnificat von Graupner aufgenommen. Gesamtspielzeit der CD sind trotzdem nur karge 45 Minuten.


    Keisers WO ist kein "Jauchzet, frohlocket", sondern ein eher andächtig pastorales Stück (obwohl es in dem Stück auch Trompeten gibt). Leider übertreiben es die Protagonisten mit der Andacht ziemlich, sodass das Ganze ziemlich müde musiziert wirkt. Kein Esprit, kein Schwung, einfach nur dröge. Bei Graupners Magnificat ist das aber deutlich besser, wenngleich noch nicht optimal.



    herzliche Grüße,
    Thomas

    Zitat

    Original von Oolong
    Hallo, verehrte Kenner der englischen Chormusik!


    Es gibt doch sicher jemanden unter Euch, der mir sagen kann ob ich trotz Rezessionsdrohung ( oder gerade deswegen... :beatnik:) und weihnachtlichem Geldbörsenächzens bei diesen doch sehr günstigen Angeboten (49,99) unseres Werbepartners zuschlagen sollte:




    Unbedingt!!! Das Ding ist Gold wert!


    :hello:
    Thomas

    Servus,


    weiter oben haben ich kurz die beiden CDs mit den Sinfonien op. 3 von Franz Ignaz Beck mit dem Ensemble La stagione Frankfurt unter Michael Schneider vorgestellt. Seit kurzem kenne ich auch die dritte Sinfonien-CD von Beck mit diesem Orchesters, nämlich die Sinfonien op. 4, 1-3.


    Prinzipiell haben die Sinfonien op. 4 den gleichen überbordenden Reichtum an Einfällen und überraschenden Wendungen wie die aus op. 3. Und ebenso fehlt ihnen jeglicher seichter Galanterismus. Was op. 4 aber meines Erachtens von op. 3 unterscheidet, das ist etwas weniger ungezügelte Wildheit, dafür etwas mehr Struktur. Die Sinfonien op. 4 wirken auf mich viel größer und reifer ohne jedoch an Kraft zu verlieren oder gar in Strukturen zu erstarren. Das hat mich schwer beeindruckt.



    Franz Ignaz Beck: Symphonien op. 4 Nr. 1-3; Ouvertüre "L'Islee Deserte"


    La Stagione Frankfurt,
    Michael Schneider



    herzliche Grüße,
    Thomas


    "auf durchaus hohem Niveau" ist seeeeehr diplomatisch formuliert, wie ich finde.


    Bezüglich der Solisten gehe ich noch mit, die machen ihre Sache ganz ordentlich. Das Orchester spielt etwas blaß, aber auch noch vertretbar.


    Insgesamt fehlt es mir aber an Gestaltungswillen. Ich empfinde das interpretatorisch weitestgehend als Noten buchstabieren und im Ergebnis langweilig. Es gibt in dem Stück zwar keine dramatischen Szenen, wie man das etwa von den Bach'schen Passionen her kennt. Die Brockespassion ist ja auch kein live-Bericht, sondern eher eine reflektierende Betrachtung der Geschehnisse. Aber trotzdem - oder gerade deshalb - muß da emotional mehr passieren.


    Den Vogel schießt jedoch der Chor ab, den kann man eigentlich nur als Zumutung bezeichnen. Das ist kaum mehr als Dorfchorniveau. :no:



    herzliche Grüße,
    Thomas


    Servus Siegfried,


    die NAD-Player der theatre Serie sind ja beides Multiformat-Geräte, d.h. die können nicht nur SACD und CD sondern auch DVD abspielen. Wie schlagen die sich denn deiner Meinung nach bei den beiden letztgenannten Formaten? Und gibt's bei denen noch immer das alte NAD-Problem mit dem gelegentlichen aber nicht reproduzierbaren Verweigern von Silberscheiben?



    herzliche Grüße,
    Thomas

    Zitat

    Original von Prometeo


    ?(
    ist das aus einem zyklus ?
    hat es eventuell einen ganz anderen ungarischen titel ?


    Servus,


    Ja und Nein.


    The Alphabet ist eines der Nonsense Madrigals, die Ligeti alle Ende der 1980er Jahre auf englische Texte verfasst hat.


    Von den Stücken gibt's eine prima Einspielung von den King's Singers.



    herzliche Grüße,
    Thomas

    Zitat

    Original von Harald Kral
    Da werden die Klassik-Freunde wieder kräftig zur Kasse gebeten...


    Ein wenig eindimensional, diese Sichtweise. Es wird immer nur geschrieen, wenn etwas teurer wird, Preissenkungen aber werden als selbstverständlich und nicht erwähnenswert abgetan. :no:


    Schaut euch mal die Preisentwicklung bei den Hochpreislabels alpha oder Glossa an. Da wurde jeweils fast der komplette Katalog im Preis reduziert. Auch beim Gelblabel inklusive Untersparten oder Erato gibt es großflächig und teilweise sogar kräftige Nachlässe (z.B. beide Aufnahmen von Rameaus Hippolyte et Aricie von archiv bzw. erato).


    Oder hyperions Wiederverwertungsreihe Helios, früher 9,99, jetzt 7,99. etc. etc.


    Tut mir leid, aber ich kann das Gejammer nicht nachvollziehen...



    herzliche Grüße,
    Thomas

    Servus,


    da den meisten Klassikhörern die zeitgenössische Musik nicht genießbar ist, aber doch gelegentlich einen gewissen Drang nach Neuem verspüren, werden einfach Unmengen alter Werke aus der Versenkung geholt und mit dem Prädikat "Wiedererstaufführung" quasi zu neuer Musik gemacht. Solange also Nachschub von Gestern besteht, dürfte die zeitgenössische Musik kaum eine Chance haben, größere Breitenwirkung zu entfalten.


    Die Alte Musik ist die Neue Musik von Heute. :D


    Da ist es nur konsequent, dass es etliche HIP-Combos gibt, die gerne auch mal Zeitgenössisches in ihre Konzertprogramme einflechten. Auf CD würde sich sowas wahrscheinlich schlecht verkaufen, aber im Konzert werden die Leute wegen ein paar Minuten kaum weglaufen.


    Ich persönlich finde dieses Zumischen eine prima Sache. So bin ich beispielsweise mal in den Genuß gekommen, Pärts Stabat Mater mit Barockinstrumenten zu hören. Wie scharf und obertonreich da die Dissonanzen waren, so ganz ohne Vibrato und auf Darmseiten. Das war ein sensationelles Erlebnis!



    herzliche Grüße,
    Thomas

    Zitat

    Original von Edwin Baumgartner
    Mich würde interessieren, was Du von Rousset als Dirigenten hältst. Mir scheinen die Konturen etwas weich, Minkowski und Christie scheinen mir einfach energiegeladener.



    Die Zoroastre-DVD mit Rousset habe ich auch, muß aber gestehen, dass ich es bisher nicht geschafft habe, das Stück komplett zu sehen. Irgendwie habe ich arge Probleme mit dem Ton. Die Sänger sind bei mir derart laut im Vergleich zum Orchester, dass man von letzterem kaum was hört. Das nervt mich nach kurzer Zeit so, dass ich nimmer weiterkann. Daher kann ich kaum konkretes zur Aufnahme schreiben. Vielleicht hast du einen Tipp, was zu machen wäre - oder ist das bei dir auch so?


    Generell ist Rousset ein Musiker, der ziemlich explosiv ist - und, wie man hört, auch leicht explodiert. Etwas von dieser Energie kann man in der Zoroastre-Ouvertüre erahnen, wenn man sieht, wie er dirigiert. Dieses ständige unter-Starkstrom-stehen gereicht seinen Interpretationen jedoch nicht immer zum Guten, weil er seine eigene Energie nur bedingt auf seine Musiker übertragen kann.


    Minkowski und Christie sind mit Sicherheit die besseren Dramatiker. Beide verfügen über mehr Mittel, ein Stück tiefgehend auszuleuchten. Wenn man Christies Zoroastre-CD zum Vergleich heranzieht, so wird das schon bei der Ouvertüre deutlich. Christie setzt hier schon deutlichere Kontraste.


    Roussets Verdienste um die Wiederbelebung von Rameaus Musik darf man aber keinesfalls unterschätzen. Obwohl andere schon z.T. deutlich früher mit Rameau am Start waren, so ist doch die Ouvertüren-CD Roussets von 1996 soetwas wie eine Initialzündung, weil diese CD eine viel größere Breitenwirkung erzielte als frühere Aufnahmen Rameauscher Musik durch Herreweghe, Gardiner, Christie, Leonhardt, Minkowski, etc...



    herzliche Grüße,
    Thomas

    Ich habe grade die CD-Produktion der Platée unter Minkowski gehört, die reichlich 10 Jahre früher entstand als die DVD. Um's kurz zu machen: die DVD ist um Längen besser. In der früheren Aufnahme ist die Musik noch ziemlich steif und unbelebt. Außerdem ist Paul Agnew die deutlich bessere Platée als Gilles Ragon, nicht unbedingt stimmlich (gleichwertig) aber interpretatorisch.



    :hello:
    Thomas

    Servus Edwin,


    ich bin überrascht und erfreut zugleich, dass dich nach Bouzignac gleich ein weiterer alter Franzose so gepackt hat. Wer weiß, welche obskuren "Kleinmeister" demnächst noch den Weg in deine Gehörwindungen finden? :D


    Die Platée, die du wahrscheinlich gesehen hast - jene unter Minkowski aus dem Pariser Palais Garnier (?) - , kann wirklich Begeisterung wecken. Da stimmt einfach alles, Inszenierung, Orchester, Solisten, Kostüme... Dem Ganze setzt jedoch Paul Agnew in der Titelrolle die Krone auf. Der ist nicht nur stimmlich herausragend, sondern spielt die naive Sumpfnymphe auch noch so hinreißend, dass man meinen könnte, er hätte nie was anderes gemacht in seinem Leben.


    Auch kann ich sehr bestätigen, was Edwin zur Komik in dieser Oper geschrieben hat. Leider werden komische Elemente in Barockopern sehr oft lediglich dazu genutzt, um platten Klamauk und Possenstückchen daraus zu machen. Wie wohltuend ist es da, dass das Regieteam um Laurent Pelly die komische Geschichte um die vorgetäuschte Liebe Jupiters zur Fröschkönigin Platée mit hintergründigem und intelligenten Witz erzählen.


    Wer mal in die Oper reinschnuppern möchte, kann das mit einem Ausschnitt aus einer ARTE-Sendung bei youtube tun, die eine Arie der Platée enthält, in der das oben beschriebene alles exemplarisch drinsteckt.



    herzliche Grüße,
    Thomas



    Dicke Empfehlung für Herrn Rosendorfer....



    :hello:

    Servus,


    Herrn Rosendorfers Frusttiraden klingen doch sehr interessant. Man müßte sich direkt mal ein paar CDs dieser furchtbaren Interpretationsrichtung kaufen, schließlich ist Negativwerbung bekanntlich die effektivste Werbung... :baeh01:



    Herzliche Grüße,
    Thomas

    Servus,


    Le Printans ist kein zusammenhängendes Werk, sondern eine eher lose Sammlung bestehend aus 39 Chansons von recht unterschiedlicher Länge, die noch nicht einmal ausschließlich nur den namensgebenden Frühling behandeln. Auch ist es nicht explizit ein à cappella-Werk. Besetzungsvorschriften gibt es keine, doch weiß man aus zeitgenössischen Berichten, dass derartige Musik sowohl vokal als auch instrumental oder auch mit gemischter Besetzung vorgetragen wurde. Insofern waren deine Hinweise, lieber Edwin, etwas irreführend. Aber gut, dass du trotzdem drauf gekommen bist... :D


    Bleibt noch zu erwähnen, dass der Text von Jean-Antoine de Baif stammt.


    Vom Werk, bzw. Teilen daraus, gibt's übrigens auch eine fantastische Aufnahme mit dem Huelgas Ensemble:





    :hello:
    Thomas

    Ganz neu in meinem Scheibchendreher:



    Jean-Baptiste Lully: Proserpine


    Salomé Haller, Bénédicte Tauran, Stéphanie d'Oustrac, Blandine Staskiewicz, Hjördis Thébault, Cyril Auvity, Benoît Arnould, Pierre-Yves Pruvot


    Le Concert Spirituel
    Hervé Niquet




    @Lullist
    Niquet hat deine Beschwerden erhört und auch den Prolog mit auf die CD draufgepackt. :D



    :hello:
    Thomas

    Servus,
    ich gehöre auch zu den NAD-Geplagten...


    Ich habe allerdings den Eindruck, dass es schon bestimmte Labels gibt, bei denen besagte Probleme gehäuft auftreten. archiv ist so ein Fall, mit deren CDs es bei mir überdurchschnittlich oft Probleme gibt. Bei CDs von kleinen Labeln oder selbstgebrannten CDs ist dagegen die Problemquote ausgesprochen niedrig. Generell Mühe hat mein Gerät, bei SACD die Normal-CD-Spur zu finden.


    Völlig verweigert hat mein NAD bis jetzt aber noch keine Scheibe. Wenn's beim ersten Einlegen nicht klappt, lasse ich einfach die CD-Lade nochmal raus- und reinfahren und dann wird die CD meistens erkannt. Und wenn doch nicht, dann geht's nach dem zweiten oder dritten Mal.



    herzliche Grüße,
    Thomas

    Servus,


    die Passionszeit ist zwar vorbei, aber das soll mich nicht davon abhalten, dem interessierten Hörer Musik passend zu dieser Zeit ans Herz zu legen. Es handelt sich um die Klagelieder des Jeremia, komponiert von Jachet de Mantoue, der mit bürgerlichem Namen Jacques Colebault hieß.


    Der Text entstand nach der ersten Zerstörung Jerusalems durch Nebukadnezar fast 600 Jahre vor Christi Geburt. Es geht darin um die Schilderung der verwüsteten Stadt und des Tempels, um das Leid der Menschen. Allerdings wird der eigentliche Verursacher der Tragödie nicht erwähnt, sondern die Zerstörung als Strafe Gottes beschrieben. Entsprechend schließt jede Abschnitt mit der Aufforderung, sich wieder Gott zuzuwenden (Ierusalem convertere ad Dominum Deum tuum). Und hier knüpft auch die christliche Tradition an, diese Klagelieder in der Karwoche zu lesen oder zu musizieren.


    Viele Komponisten haben sich des Textes mit seinen starken Bildern angenommen und in Töne gesetzt. De Mantoues Version stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts.


    Mit feiner Stimmbalance singt das nach dem Komponisten benannte Ensemble, das bis in die hohen Stimmen ausschließlich mit Männern besetzt ist. Die Stimmen harmonieren prima und auch an der Interpretation gibt's nichts zu mäkeln - im Gegenteil. Tiefsinnig und ausdrucksstark zeichnen die fünf Sänger die schrecklichen Ereignisse nach, rufen zu Kontemplation und zur Besinnung auf das Wesentliche auf.


    Zusätzlich wird der Text in einer französischen Übersetzung durch den Schauspieler Michael Lonsdale vorgetragen, in einer Eindringlichkeit, die dem Gesang in nichts nachsteht. So ergibt sich ein sehr stimmungsvolles harmonisches Ganzes.




    Jachet de Mantoue (1483 - 1559)
    Lamentations de Jérémie


    Ensemble Jachet de Mantoue
    Michael Lonsdale, Sprecher
    erschienn bei Calliope



    herzliche Grüße,
    Thomas

    Servus,
    soviel ich weiß, gibt's davon keine Aufnahme.


    Allerdings kursieren im www Radiomitschnitte von der Schwetzinger Aufführung dieses Stück von 2005 mit Hengelbrock und seinem Balthasar Neumann Ensemble.



    herzliche Grüße,
    Thomas

    Servus, werter Namensvetter!


    Angesichts der gewaltigen Anzahl Telemannscher Werke, die auf uns gekommen ist, kann wohl kaum jemand von sich behaupten, sich in Telemanns Schaffen richtig gut auszukennen. Schon gar nicht so ein - wenn auch begeisterter - Telemanndilettant wie ich.



    Um sich im TWV zurecht zu finden, muß man genau hinschauen, wie ein Werk bezeichnet ist. Sind, wie in unserem Beispiel, die Instrumente einzeln aufgezählt ohne Nennung eines (Streich-)Orchesters, dann wird man in den Kammermusikkategorien (40-45) fündig werden.


    Hieße das Werk jedoch Konzert für 3 Oboen, Streicher und Basso Continuo, dann müßte man in Kategorie 53 (Konzerte für 3 Instrumente und Orchester) nachsehen.


    Wenn man dann noch die Satzbezeichnungen des Werkes hat, ist die Zuordnung allein mithilfe des oben verlinkten online-TWV fast immer eindeutig.


    herzliche Grüße,
    Thomas

    Zitat

    Original von ThomasNorderstedt
    Soweit so gut. Was aber ist mit dem zweiten auf der Bläserkonzerte-CD enthaltenen Konzert? Es heißt: "Konzert für 3 Oboen, 3 Violinen und Basso continuo B-dur". Gehört es in TWV 54 (Konzerte für 4 oder mehr Instrumente mit Orchester)? Wahrscheinlich, dort aber finde ich es nicht. Wo soll ich sonst suchen? In TWV 50 (Sinfonien, Divertimenti und Märsche)? Nein, da ist es auch nicht. Es ist egal, wo ich suche. Ich finde es nicht.


    Janz eenfach: TWV 44: 43 :yes:



    Das TWV ist übrigens online verfügbar, klixstu ---> TWV <----



    :hello:
    Thomas

    Zitat

    Original von Frank1970



    Die biesher von Herreweghe erschienenen Bach-Kantaten schätze ich ebenfalls sehr!
    Den Solisten Hans-Jörg Mammel habe ich letzen Freitag in Händels "Brockes-Passion" unter dem Dirigat von Marcus Creed gehört. Er gefiel mir sehr gut! (Sorry, in eine genauere, analytischere, verbale Analyse von Sänger-Stimmen ist nicht gerade meine Stärke! ;))



    Servus,


    mir gefällt diese CD ausgesprochen gut - wie die anderen Bäche vom Herreweghe auch schon. Der Altus Matthew White ist einer der seltenen Vertreter dieses Stimmfaches, der ausgesprochen gut anzuhören ist. Der Baß Thomas Bauer knödelt mir eine Spur zu stark, ist aber durchaus erträglich. Hans Jörg Mammel ist eine sichere Bank, auch wenn er mit der extremen Höhe der Arie Ach, schlage doch bald in BWV 95 gelegentlich kleine Problemchen hat.


    Das einzige, was mich richtig in der Aufnahme stört, das sind die wenig präzisen Absprachen vom harten Konsonanten im Chor. Da klappert's oft gewaltig.



    :hello:
    Thomas