Beiträge von MDM

    Ganz sicher gibt es noch mehr Beispiele dieser Art, wenn man denn im Privatleben von Sängern nachforschen würde.

    Richtig, lieber nemorino, Caruso soll starker Raucher gewesen sein usw. Wir entfernen uns leider zusehends vom Threadthema, ich bekenne mich eindeutig mitschuldig. Vielleicht sollten irgendwann in fernerer Zukunft themenfremde Beiträge ab Seite 7/8 separiert werden. LG...MDM :hello:

    Das ist richtig, von Aktivitäten dieser Art unmittelbar vor einem Auftritt steht dort nichts, dazu müsste man die Erinnerungen Merrills im Original besitzen, um die weitergehenden Schilderungen zu lesen, das Buch habe ich nicht. Es war eher eine Replik auf die Meinung Geddas in Bezug auf die Zitate mit dem "asketischen Leben" bzw. "aufreibenden Leben" usw. (s.o). eines Profisängers.

    Laut Robert Merrill ("Between Acts") scheint der Chilene Ramón Vinay die große Ausnahme von der Regel gewesen zu sein.

    Zitat von Jens Malte Fischer "Große Stimmen" Suhrkamp Taschenbuch Verlag Seiten 312/313

    ...und der Leser wird auch nicht enttäuscht, denn Vinay wird als der stupendeste Sexathlet unter den Kollegen gekennzeichnet, den Merrill je erlebt hat, gegen den selbst der bekannte Frauenliebling Richard Tucker eine Waisenknabe war. Vinays Appetit war grenzenlos, sowohl was Fraue betraf als auch die Genüsse der Essens und Trinkens.......Das Einzige, was ihn von seinen permanenten Otellos und Tristans abzulassen und auch mal eine Vorstellung abzusagen, waren Verabredungen mit Frauen.Sehr farbig ist die Schilderung, die Merrill von einem gemeinsamen Hotelnachmittag mit Vinay gibt, der eine Matineevorstellung abgesagt hatte, um sich mit einer Blondine namens Sophie zu vergnügen; der Freund und Kollege Merrill, eingeladen, sich die neuesten Sexualtechnken von dem Paar Vinay/Sophie vorführen zu lassen, zog sich mit höflichen Entschuldigungen zurück ( weitere Details in Merrils Buch).Merrill läßt keinen Zweifel daran, daß es nicht nur die anstrenegenden Partien waren, die Vinays Karriere abkürzten, sondern auch der Mißbrauch seiner letzlich doch begrenzten körperlichen Kräfte.

    LG...MDM :hello:

    Es ist mittlerweile weithin bekannt, dass beispielsweise Ironie in schriftlicher Form und besonders in Internetforen sehr, sehr oft missverständlich `rüberkommt.


    Um dies zu vermeiden, wurden unter anderem diese sogenannten "Smileys" erfunden, zum Beispiel "augenzwinkernde" Smileys.


    Das jetzige Missverständnis, nach Dr. Holger Kalethas Worten sei nun alles gesagt und man könne den Thread schließen, wäre vermeidbar gewesen.


    Derjenige, der den Witz nicht gleich kapiert hat, steht nun (unverschuldeterweise) dumm da.


    Derjenige, der den Witz nicht gleich kapiert hat, muss aber deswegen noch lange nicht wirklich dumm sein.


    Jetzt kann man den Thread von mir aus schließen, denn es ist jetzt wirklich alles gesagt. smilie_happy_098.gifsmilie_happy_098.gifsmilie_happy_098.gif

    Lieber Operus,


    das ist sehr lieb von Dir und bin auch gerade ein wenig gerührt von Deinem netten und kollegialen Angebot.


    Meine persönlichen Lebensumstände ( eine quasi Rund-um-die-Uhr-Pflege meines Vaters mit wenigen kurzen Unterbrechungen ) erlauben mir leider bis auf weiteres keine längere Abwesenheit von meiner Familie.


    Sollten die Umstände sich künftig irgenwann einmal ändern und ich bin bereit für einen solchen Erholungsurlaub, werde ich mich freundlich an Dich wenden.


    Nochmals Dank und ein herzlicher Gruß...MDM :hello:

    P.S.: Ich habe eben gerade kurz darüber sinniert, was Eichendorff & Co. davon gehalten hätte, dass man ausgerechnet ihre Gedichte nachfolgenden Schülergenerationen mit dem Rohrstock "einprügeln" musste und ob das wohl in ihrem Sinne gewesen wäre.:rolleyes::rolleyes:smilie_denk_56.gif


    LG!




    Lieber "hart",


    nochmals Dank!


    Wenn ich das richtig verstanden habe, sind Liederabende enweder schlecht oder nur von älteren Herrschaften besucht oder das Publikum, welches sich dort dann schon einmal eingefunden hat, bringt nicht ausreichend "kulturelle Grundsubstanz" mit, verfügt also nicht über den hinreichenden theoretischen Background , um eine adäquate Rezeptionshaltung einnehmen zu können.


    Die Internetseite


    https://www.saengermuseum.de/


    habe ich mir schon mal ein wenig angesehen. Leider liegt Feuchtwangen von meinem Wohnort ziemlich genau 500 km weit entfernt, sodass das mit einem Besuch meinerseits dort sicherlich heute und morgen noch nichts wird. Aber ich versuche das mal im Hinterkopf zu behalten, falls ich in meinem Leben nochmal irgendwann ins Fränkische kommen sollte.


    Der fortschreitende Verlust vieler Traditionen ist sicher beklagenswert, nicht nur im Gesang. Man denke nur beispielsweise daran, welche Handwerksberufe es noch vor gut 50 Jahren gab, die inzwischen ausgestorben sind und keiner mehr kennt.


    LG...MDM :hello:

    Der Wettlauf der Medien ist im Internetzeitalter brutal wie nie. Zeitungen haben es schwer. Selbst seriöse Printmedien unterliegen wohl mittlerweile mitunter der Versuchung, auch dann schon mit einer Nummer herauszukommen, wenn die Sache noch nicht 100% verifiziert ist. Keiner will der Zweite sein, das war früher schon so, nur heute ist die Konkurrenz ungleich größer.

    Habe ich was anderes behauptet !!

    Ich habe mich lediglich auf den Post von Caruso bezogen, wie man lesen kann, zu den LPs!

    Zu dem Rest könnte ich ja noch was sagen, aber da du ja eh alles besser weisst erspare ich mir das!

    :no:


    Du lernst einfach nicht dazu, lieber "Fiesco". Die Ergänzung von "Carlo" zur Neuauflage resp. Überspielungen ist kein "Vorwurf" an Dich, sondern einfach nur eine Zusatzinformation für Sammler, interessierte Mitleser und potentielle Käufer ( die vor einem Doppelkauf LP/CD "gewarnt" werden könnten.) Es ist wieder einmal kein Angriff auf Deine Deine Person, von einem Mitglied wie "Carlo" nun schon mal gar nicht, auch wenn er möglicherweise etwas schon Geschriebenes noch einmal wiederholt hat. Wie schon bei so einigen ähnlichen Gelegenheiten hast Du hier wieder einmal eine absolut verzerrte Wahrnehmung und reagierst völlig überempfindlich. Werde ich nie kapieren.smilie_denk_04.gif


    LG...MDM

    Es gibt eben diese uneindeutigen Fälle neben den eindeutigen Fällen von Missbrauch und Nötigung auch. Wenn man die nicht auseinanderhält, landen wir in einer Hysterie allseitiger Verdächtigung.



    Die "uneindeutigen Fälle" wurden in Deutschland 2016 versucht , gesetzlich zu regeln. ( Reform des Sexualstrafrechts , Stichwort "Nein heißt Nein").


    Leider, wirklich leider, haben diese neuen gesetzlichen Bestimmungen bei vielen Menschen zu noch mehr Verwirrung und Unsicherheit geführt.


    https://www.neues-deutschland.…as-nein-schon-heisst.html


    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=400280


    Eine Grauzone wird es in diesem Bereich immer geben, da helfen auch die bestgemeinten Gesetze nichts.

    Anschuldigungen, die im weitesten Sinne mit Sex und sexualisierter Gewalt zu tun haben, bleiben im Gedächtnis der Öffentlichkeit auf ewig haften, egal ob sie sich bewahrheiten oder die Betreffenden später einen Freispruch erster Klasse mit Sternchen erhalten. Das ist das Perfide und Rufzerstörende an diesem Thema. Irgendwas bleibt immer hängen.


    Wenn du -zig Millionen an Steuern hinterzogen oder sogar jemanden besoffen überfahren und zum Krüppel gemacht hast, das wird dir nach 10 oder 20 Jahren verziehen.


    Das Beste, was Domingo meiner Meinung nach machen kann, ist einfach aus seiner Erinnerung die volle Wahrheit zu sagen und nichts zu verheimlichen. Salamitaktik ist IMMER noch verheerender als gleich reinen Tisch zu machen, offensichtlich Verschwiegenes kommt sowieso meist irgendwie heraus und dann wird das Bein erst recht dicke. Und sich natürlich ehrlich bei den betroffenen Frauen entschuldigen, wenn etwas dran sein sollte. Was die Beweis- oder Zeugenlage betrifft ist Domingo nach so vielen Jahren von vorn herein in einer schwierigeren Position als die Anklage.


    Erklärungen vor dem Hintergrund des Zeitgeistes der 70er- und 80er Jahre samt der damals üblichen lockeren Moral, auch in Bezug auf Sex & Drugs im Opernmilieu dieser Zeit, mögen zur eigenen Entlastung zwar verführerisch erscheinen bzw. sogar teilweise zutreffen, bringen ihm aber letztendlich nichts.


    Wenn dagegen alles erstunken und erlogen und er reinen Gewissens ist, sollte er allerdings alles Menschenmögliche in Bewegung setzen, um seine Rechte und seinen Ruf zu verteidigen. Auch, um potentielle Nachahmer und TrittbrettfahrerInnen abzuschrecken.

    Lieber Fiesco,


    Reinhard hat oben im ganz normalen sachlichen Duktus erklärt und begründet, warum es Threads mit Openführerbeiträgen gibt, die nach der Inhaltsangabe geschlossen wurden. Da er ein gutes Gedächtnis hat, folgte noch der Hinweis, dass er es sich das nach und nach gern ansieht , diese Beiträge ggf. für Hinweise auf Einspielungen/Aufnahmen öffnet und es nachhakender Erinnerungen dazu nicht bedarf . Alfred hat dies dann, wie es manchmal so seine Art ist, vielleicht etwas weitschweifig nochmal aus der Entstehungsgeschichte des TAMINO-Opernführers heraus ergänzt, wie und warum es zu den Regelungen damals kam.


    Als neutraler Beobachter kann ich absolut nichts erkennen, was auf irgendjemanden hier beleidigend oder pampig wirken könnte. Noch rätselhafter wird die Sache, wenn Du davon schreibst, "gerügt" worden zu sein.smilie_denk_04.gif smilie_denk_04.gif smilie_denk_04.gif Von wem denn?


    Im Übrigen habe ich das hier im Forum schon oft registriert, wie extrem dünnhäutig und schnell beleidigt Du in manchen Situationen reagierst, meist ohne erkennbare Ursache. Bleib`doch einfach mal cool und beziehe nicht immer alles gleich auf Dich persönlich.


    LG...MDM :hello:

    Jetzt stellt sich auch die Frage, wie es mit Domingo's Karriere weitergehen wird. Was denkt ihr?

    Ich denke, es ist eine absolute Katastrophe.


    Weil, egal was wirklich war, in der Öffentlichkeit immer irgendetwas hängen bleibt. Leider. Sein Lebenswerk steht auf dem Spiel. Einer der wichtigsten und beliebtesten Sänger der letzten Jahrzehnte und dann sowas.


    Selbst wenn es nicht stimmen sollte, bleibt ihm rein vom Alter für eine vollständige Rehabilitierung nicht mehr genügend Lebenszeit.


    Ein Jörg Kachelmann hat dafür noch genügend Zeit. Hier waren die Vorwürfe allerdings noch schwerwiegender ( Vergewaltigung).


    Sollten die Vorwürfe stimmen, dürfen die Opfer nicht vergessen werden, das passiert bei solchen Promiskandalen leider immer viel zu oft.

    Lieber nemorino,


    vielleicht wäre in der deutschen Version noch Helge Rosvaenge zu erwähnen:



    Die Aufnahme mit Joseph Schmidt gefällt mir auch, sie war früher vermutlich die bekannteste Version überhaupt. Die Spitzentöne kommen sehr sicher. Ich glaube, Schmidt war einer der ganz wenigen Sänger, die das jeden Tag hätten bringen können. Einzig die Vokalverfärbungen vom "e" zum "äh" (" vernähmet", "Geschichtäh" , "erdichtäh" usw.) sind ein minimaler Makel, aber das kann man locker verschmerzen. Heinz Hoppe hat die Arie u.a. auch gesungen, habe ich aber noch nie gehört.


    LG...MDM :hello:

    Natürlich gibt es auch Arien, die von den meisten Künstlern gemieden werden, wegen des hohen Schwierigkeitsgrades

    "Je suis soldat" oder "Freunde, vernehmet die Geschichte" scheinen mir solche Beispiele mit "Stunts" zu sein, bei denen wohl auch Top-Tenöre jedesmal Lampenfieber hatten/haben. Vom Publikum geliebt, vom Sänger gefürchtet.


    Gruß...MDM :hello:

    Ich habe gestern die ganze Zeit über gedacht "Wann kommt denn nun endlich Kurt Felix um die Ecke und löst den ganzen Spaß auf?".


    Da fiel mir dann irgendwann ein, dass der ja nun schon seit 7 Jahren tot ist.

    Künstlerisch sehr gut finde ich, dass im Comic die Menschen geschlossen in einer Reihe offenbar von der tiefen Trauer der Lieder des Leier(kasten)mannes ergriffen sich abwenden.

    Bildergebnis für franz schubert



    Der junge Mann vorn mit dunklem Lockenhaar, Koteletten, Vatermörder, Schleife und der typischen Brillenform im Comic soll wohl eine Anspielung auf Franz Schubert sein, die Ähnlichkeit halte ich für keinen Zufall. Nur warum sollte sich ausgerechnet der Komponist , zuvorderst in der Reihe, auch noch von "seinem" Leiermann abwenden?


    Gruss...MDM :hello:

    Ich verstehe die Aufregung hier nicht, sie lohnt doch eigentlich gar nicht. Spart Eure Kräfte lieber für den "Tannhäuser" am Wochenende auf, da sollte es hier wieder richtig rund gehen. Also lieber einfach entspannt bleiben. Wer hier im Forum hat nach den Erfahrungen der letzten Jahre gestern den Fernseher eingeschaltet und ist mit der Erwartung herangegangen, eine hochkarätige Vorstellung wie an der Staatsoper zu sehen? Es ist eine Showveranstaltung für Urlauber und Touristen , für die einen unterhaltend und gut gemacht, für die anderen langweilig. Ich hätte mir das an Operus`Stelle gar nicht schon vorher angeschaut, so ist ja der letzte Rest an Spannung und Überraschung auch noch weg.


    Gruss...MDM :hello:

    Ich bitte um Kommentare!


    Spontane Meinung zu Bild (2), ist wohl noch am einfachsten: Helle Farben, viel Weiß (Schnee, Eis), relativ "fröhliche", positive Grundstimmung. Mindestens das anscheinend gutsituierte junge, verliebte Pärchen ( die Dame mit teurem weißen Pelzmuff?/gehört der blonde Junge mit Hand- und Schlittschuhen vorn zu ihnen?) sieht wohl eher nicht nach typischen Dorfbauern der 1820er Jahre aus, auch nicht die angedeutet modisch gekleideten "jungen Gecken" im Hintergrund, eher wie Städter. Die Häuser hinten könnten wiederum Dorf ( evtl. Kleinstadt?) sein, der zugefrorene Teich auch. Räudige, grantige , kläffende Dorfköter sind keine zu sehen. Man schaut den beschuhten Drehorgelspieler zwar nicht an, scheut seine Gegenwart aber auch nicht wirklich, nimmt seine Musik anscheinend sogar ganz gerne mit, sonst wären die Gesichter mürrischer, man wiegt sich vielleicht in ihrem Rhythmus. Der Sammelteller des Alten ist leer. Er selber wirkt abgerissen und unterwürfig. Leider sieht man sein Gesicht nicht richtig. Wäre ich unfreundlich, würde ich sagen: Thema verfehlt, Grundstimmung für Illustration des Müllerschen/Schubertschen "Leiermann" nicht verzweifelt, einsam und düster genug eingefangen.


    Gruss...MDM :hello:

    Naja, ne Drehorgel ist was anderes als eine Drehleier! Denn im Lied steht nichts von Orgel sondern von Leier!


    LG Fiesco

    Würde ich im Zweifelsfalle auch so sehen. Tante Wiki meint hier weiterhin u.a. Folgendes:


    Zitat

    Text: Ein alter Leiermann wankt barfuß hinter dem Dorf auf dem Eis. Niemand beachtet ihn, seine Musik stößt auf absolutes Desinteresse; nur die Hunde knurren ihn an. Dennoch dreht er weiter an seiner Leier, und das lyrische Ich fragt sich, ob es mit ihm gehen und zu seiner Drehleier singen soll.


    Zitat

    Musik: Schubert orientiert sich stark am Bilde der immer wiederkehrenden Leiermusik (der Drehleier, einem vom Rad gestrichenen Saiteninstrument, nicht dem Leierkasten) Die Begleitung besteht aus einer immer präsenten, gleichbleibenden Quinte aus a und e im Bass, die auf die Bordunsaiten der Leier anspielt; darüber erklingt eine kurze, wiederkehrende Leiermelodie.


    Zitat

    Der österreichische Komponist und Drehleierspieler Matthias Loibner bearbeitete die Winterreise für Drehleier und Sopran und führt sie in dieser Bearbeitung seit 2009 mit der Sopranistin Nataša Mirković-De Ro auf.



    LG...MDM :hello:

    Ich muss sagen, dass Helmut Hofmanns Beitrag (91) - wie so oft - ein wohltuender Klassiker ist. Ich würde mir wünschen, dass er in diesen Debatten öfter zu Wort käme,


    Ich kann dem uneingeschränkt zustimmen. Die Argumentationskette ist logisch entwickelt und fundiert begründet, soweit ich das als Nichtprofi beurteilen kann. Sehr gut!

    Ich habe eher Zweifel, ob das Ergebnis besonders interessant rüberkommt. Denn warum sollen ausgerechnet Besucher mit geringen Vorkenntnissen in der Lage sein, als Probanden über eine Regie angemessener abstimmen, ihr Feedback plausibler begründen zu können, als solche mit umfangreichen Vorkenntnissen. :huh:

    Es sollen ja bewußt keine Experten gefragt werden, die sind ja schon vorbelastet. Die "Probanden" sollen einfach spontan und unverdorben sagen, das und das hat mir gut gefallen, weil ... und das und das hat mir nicht gefallen, ebenfalls weil. . . Ob die Begründungen "angemessen" wären, darüber würde ich gar nicht befinden wollen, zumindest wären sie wohl ziemlich erfrischend echt /authentisch. Es wäre ja übrigens auch völlig offen, welche Inszenierung die Nase bei den Jungen vorn hätte. Ich zum Beispiel habe 2011 die Neuenfels-Inszenierung im Stream gesehen und gleichzeitig den begleitenden Thread hier bei Tamino gelesen. Das Livebild u.a. mit den rosa Rattenchor , zusammen mit den köstlichen Kommentaren des hier leider ausgeschiedenen Users "Wolfram" waren für mich ein echtes Highlight , ich wäre vor Lachen damals beinahe erstickt, ich konnte einfach nicht mehr. Ich hatte für mich mittendrin einfach beschlossen, mein ursprüngliches Herangehen einfach aufzugeben und das Ganze nur noch als einen Riesenspaß zu betrachten.

    Die Hurenoper (übrigens inszeniert von Giancarlo del Monaco!) wurde nach 3 oder 4 Aufführungen abgesetzt, das Märchen stand über 10 Jahre auf dem Spielplan.



    Was hätte wohl nur der Herr Papa dazu gesagt? ;)


    Lieber La Roche,


    wie haben sich denn die Zuschauer und die "Thüringer Allgemeine" seinerzeit geäußert? Hast Du mit Besuchern gesprochen?


    LG...MDM :hello: