Beiträge von MDM

    Lieber "Stimmenliebhaber",


    zwischendurch hier mal wieder ein paar Kleinigkeiten für dich:


    Beitrag #021: Richard Strauss: "Elektra" - Inszenierung von Ruth Berghaus (1986 - 2009) - Teil 1: 1986 - 1990


    Pfleger der Orest....(1) bis (35)


    Pfleger des Orest


    Lia Frey-Rabine (Elektra) : Vorstellung Nr. (2),4,5,7,9,10,15,16,17,20,21,22,23,24,25,33,35


    Leah oder sic ?


    http://www.frey-rabine.de/de/chasan/




    Beitrag #022: Richard Strauss: "Elektra" - Inszenierung von Ruth Berghaus (1986 - 2009) - Teil 2: 1993 - 2009


    (Pfleger der Orest) (36) bis (80)


    Pfleger des Orest /siehe oben


    Beitrag #023: Richard Strauss: "Salome" - Inszenierung von Joachim Herz (1988 - 2001)


    ->ab 17.01.1990 bis 25.10.1990 Magret Trappe (Sklave)

    -> ebenfalls (38)-(40)


    Margret


    1990-02-23/1990-04-19 /1990-10-07 /1990-10-25 / Lia Frey-Rabine (Salome)-> Leah oder sic ? / siehe oben "Elektra"


    (47.)- (62.) Klaus-Florian Vogt -> Klaus Florian Vogt


    Beitrag #24: Richard Wagner: "Parsifal" - Inszenierung von Theo Adam (1988 - 2010)


    1989-06-23

    Hiroshi Wakasugi (Dirigent) – Uta Priew (Kundry); Dieter Schwartner (Parsifal), Hans-Joachim Ketelsen (Amfortas), Theo Adam (Gurnemanz), Rolf Haunstein (Klingsor), Rolf Wollrad (Titurel); Joachim Helms, Jürgen Hartfiel (Gralsritter); Angela Liebold, Annette Jahns, Peter Keßler, Frank Schiller (Knappen); Cornelia Wosnitza, Erika Schumann, Roxana Incontrera, Susanne Stahl, Angela Liebold, Elisabeth Wilke (Klingsors Zaubermädchen); Ilse Ludwig (Stimme aus der Höhe)


    Die geplante „Parsifal“-Vorstellung am 1.10.1989 entfiel und wurde ersetzt durch „Der fliegende Holländer“. (In „Parsifal“ hätten singen an diesem Abend sollen: Ketelsen, Wollrad, Adam, Büchner, Stryczek, Priew Punkt)



    ... hätten an diesem Abend singen sollen...


    (Bin mir jetzt beim wiederholten Lesen gerade wieder unsicher, ob nicht doch beide Varianten richtig sind.)


    2005-03-25 („41.“) - (45.); (49.), (50.): Jacques Greg Belobo (Titurel)


    Jacques-Greg Belobo


    https://de-de.facebook.com/jacquesgregbelobo


    2008-03-21 („46.“) Klaus-Florian Vogt (Parsifal)-> Klaus Florian Vogt


    2009-04-10 („49.“) bis („52.“) Sofie Lorentzen


    Sofi



    Beitrag #25: Richard Wagner: "Der fliegende Holländer" - Inszenierung von Wolfgang Wagner (1988 - 2009)


    1988-12-16 (Generalprobe A)Lia Frey-Rabine (Senta)

    1988-12-19 (Premiere A)Lia Frey-Rabine (Senta)

    1989-03-14 (06.)Lia Frey-Rabine (Senta)

    1989-04-27 (07.) Lia Frey-Rabine (Senta)

    1990-01-30 (19.) Lia Frey-Rabine (Senta)

    1990-06-22 (22.) Lia Frey-Rabine (Senta)


    Leah oder sic ? siehe oben


    1992-09-21 („38.“) Abgela Liebold (Mary)


    Angela



    2007-06-05 („88.“)-> (91.) Klaus-Florian Vogt (Erik) ->Klaus Florian Vogt



    Beitrag #26: Alles OK!


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    LG...MDM :hello:

    Auf jeden Fall muss es etwas kosten, den Film sehen zu können. Was man umsonst bekommt, taugt meist nichts.

    Lieber Rüdiger,


    das ist auch für mich derart selbstverständlich, dass ich es nicht einmal erwähnt habe. Natürlich ist hier wohl jeder, der "Die gelbe Rose" sehen möchte, selbstredend bereit, sehr gern etwas dafür springen zu lassen. Nur zeigt die Erfahrung leider, dass Alfred da in der Vergangenheit immer zu bescheiden war und sich gegen die Annahme von Geld von Tamino-Mitgliedern , z.B. für das Forum, immer beharrlich gesträubt hat.


    LG...MDM :hello:

    Sympathisches Interview, sehr schön. Die Verkehrsgeräusche im Hintergrund sind auch nicht zu laut.


    Wie wäre es mit einer Vorstellung für Mitglieder im Tamino-Tritsch-Tratsch-Bereich an Nikolaus oder kurz vor Heiligabend? presents.gif


    Geht das technisch nicht so zu machen, dass man es sich in einem gewissen Zeitraum anschauen, aber nicht auf den eigenen PC herunterladen kann?


    LG

    Lieber Operus!

    Gerne komme ich auf Deinen Wunsch zurück, über die Coronaauswirkungen auf das Musikleben in Finnland (und St. Petersburg) zu berichten. Könntest Du mir bitte empfehlen, welcher Thread dafür am besten geeignet wäre?

    Besten Dank und herzliche Grüße aus Finnland

    Peter

    Lieber Peter Schünemann,


    wenn ich kurz einspringen darf, Operus ist momentan noch nicht online.


    Diesen Thread könntest du dafür nehmen:


    NACH der Corona Krise - Was kommt danach ? - (Nur Oper-Konzert-Theater - Museum)


    Trotz des Titels, der eher auf die Entwicklungen in der Zukunft verweist, befasst man sich hier auch mit dem Jetztzustand der Kulturszene.


    LG...MDM :hello:

    Schließe mich dem Dank für den Hinweis an ´greghauser´ sehr gern an. Joseph Schmidt war der favorisierte Tenor meines Vaters, der Anfang des Jahres verstarb. Auf seiner Beisetzung wurde die berühmte Postillon-Arie, die er sehr liebte, zum Abschied noch einmal angespielt.


    LG....MDM :hello:

    . Dann könnte man ja eigentlich jedem Mitglied einen eigenen Thread einräumen, in dem jeder schreiben kann, wie er lustig ist. Aber wer soll das lesen, wenn man darauf keine Antwort geben darf?

    Lieber nemorino,


    es gibt so etwas Ähnliches tatsächlich hier schon und die Zugriffszahlen sind durchaus beachtlich ( Alfred z.B. mit 33.000 Klicks) :


    MIT DEN BESTEN EMPFEHLUNGEN - DER TAMINO KLASSIK KANON


    Ich finde es interessant, die Lieblingsaufnahmen einiger Taminos hin und wieder nachzuschlagen. Vielleicht kennst du es ja schon, dann entschuldige bitte meinen Eifer. ( Bei fast 100 Unterforen hier entdecke auch ich hin und wieder noch Neues.)


    LG....MDM :hello:

    Ich lese die persönlichen und anekdotenhaften Erinnerungen von Herrn Schaefer sehr gerne und habe die Hörbeispiele mit Vergnügen gehört. Macht das bitte nicht kaputt und vergrault ihn. Man kann sich bestimmte Bemerkungen verkneifen oder im Sinne der Allgemeinheit sich zur Not auch mal auf die Zunge beißen, auch wenn einem nicht alles zu 100% in den Kram passt. Ein Moderator möge sich bitte erbarmen, die Arbeit auf sich zu nehmen und die persönlichen Zickereien wegzuräumen. Herr Schaefer, bitte weitermachen. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

    Sehr schön, herzlichen Glückwunsch zur schweren Geburt!

    Lieber Alfred Schmidt,


    ich schließe mich dem gerne an. Zwischenzeitlich war es ja sehr ungewiss , ob es je zu einer Fertigstellung des Projektes kommen würde. Schön, dass es jetzt doch noch geklappt hat.


    wird der Film erst ins Kino kommen


    Vielleicht ist dies für Dich ja sogar der Einstieg für eine späte Karriere in Hollywood.:jubel:Die großen Studios haben ihre Talentscouts überall.;)


    LG...MDM :hello:

    Lieber chrissy,


    dieses Lied kennt wohl jeder, der in der DDR gelebt hat. Es war wohl der erste Hit der Gruppe und wurde nicht zuletzt durch den Film mit Domröse/Glatzeder noch bekannter.


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    Lieber Rheingold1876

    Ich sah einen Film, in dem es in einer Barszenen ganz nebenbei aufgelegt worden war.

    Deine Erinnerung an eine Filmszene bringt mich wiederum, an diese Szene aus dem Oscar-prämierte Stasi-Drama "Das Leben der Anderen" zu denken.:)


    Zitat von Wikipedia

    Sieland hat sich unter dem Druck mit dem Minister eingelassen, leidet unter den regelmäßigen Treffen mit ihm und ist tablettenabhängig. In einer Kneipe sucht Wiesler das Gespräch mit ihr, indem er sich als unbekannter Bewunderer ausgibt, und ermutigt sie zur Ehrlichkeit. Darauf kehrt sie zu Dreyman zurück, statt die Nacht mit Minister Hempf zu verbringen.

    In der Kneipenszene hört man dieses Lied im Hintergrund:



    LG....MDM :hello:

    Ich höre sehr gern Oper beim Bügeln.

    Ich kann die Badewanne noch wärmstens empfehlen.


    Telefon aus, Schaumbad mit genehmer Duftnote rein, Licht gedämpft, ein paar Teelichte drumherum...


    Wer Alkohol gut verträgt, kann sich dazu auch einen kleinen Schoppen Wein gönnen. Ist sehr entspannend.


    Wenn Mario Del Monaco dann sein Operarien schmettert, gröh....äääh summe ich auch manchmal dezent ein wenig mit, wenn ich in Stimmung bin.


    Sollte jeder ruhig mal ausprobieren, ob ihm diese Art der Rezeption seiner Lieblingsmusik gefällt, Versuch macht kluuch.:thumbup:


    LG...MDM :hello:

    Lieber astewes,


    Da wird die Totalverweigerung für jegleiche Anstrengung in kultureller Hinsicht nicht hilfreich sein.


    Wenn ich jetzt so von mir ausgehe, verweigere ich nicht total, sondern eher selektiv.


    Du erlernst ja auch Lesen und Schreiben, manch einer mit Mühen. Das gibt Dir die Gelegenheit Literatur zu lesen (ich spreche noch nicht vom verständigen Annehmen) und Dich im Forum zu äußern ;) . Du hättest ja als Vierjähriger auch sagen können (mit Deinen Argumenten) Was soll der Mist, der hält mich nur vom Essen ab....


    Stockhausens "Gesang der Jünglinge" wird mir vermutlich auch nach dem 100. Mal anhören nicht besser gefallen als beim ersten Mal , das wird in meinen Ohren immer wie nerviges Gejammere und Gejaule klingen. Vivaldis "Vier Jahreszeiten" haben mir dagegen schon als kleines Kind gefallen, ich konnte mir sofort denken, wieso das Stück so heißt und die Schallplatte musste zu Hause immer wieder aufgelegt werden. Bestimmte Werke des abstrakten Expressionismus ("Action Painting) sind in meinen Augen viel weniger Kunst als zufällige ordinäre Schmierereien, Adolph Menzels prächtige Gemälde fand ich dagegen schon immer unmittelbar aussagekräftig. Die Bühnenwerke eines Calixto Bieito werde ich mir in diesem Leben vermutlich freiwillig nicht mehr zu Gemüte führen, es sei denn, er wird im Alter noch geläutert und inszeniert irgendwann im Stile eines Otto Schenk.


    Alle diese o.g. "schwierigen" Formen von Kunst würde ich z.B. durch das Studium von Fachliteratur womöglich besser verstehen lernen, aber sie würden mir trotzdem nie gefallen. Also betrachte ich die Beschäftigung damit als die reine Zeitverschwendung und widme mich lieber den schönen Dingen des Lebens.


    LG....MDM :hello:


    P.S.:

    Lieber ein unglücklicher Sokrates als ein glückliches Schwein, aber das sehen heute viele andersum...



    Glückliche Schweine sind mir eigentlich seeeehr sympathisch.....:jubel:

    Wenn man trotz Angebots keinen Zugang findet und persönliche Hilfe sucht - gibt's das?


    Man muss vermutlich keine E-Musik kennen und mögen, um (trotzdem) ein zufriedenes, glückliches und erfülltes Leben führen zu können.


    Vielleicht ist es auch nicht immer von großem Vorteil, übermäßig intelligent zu sein. Man grübelt zu viel und wird am Ende nur depressiv.


    Sich beispielsweise Musik zu "erarbeiten", eine angemessene "Rezeptionshaltung" zu erlernen, quasi mit Gewalt irgendwelchen Mist, von dem behauptet wird, er wäre künstlerisch wertvoll, solange anzuhören, bis man ihn am Ende gut findet und nebenbei eine Bibliothek voll begleitender Literatur zu studieren, um die Materie auch ja vollends zu "durchdringen" , mag ein durchaus lohnendes Ziel sein, ist aber wohl nicht jedermanns Sache.


    Man kann es letztlich nicht erzwingen. Soll jeder glücklich mit dem werden, was ihm am meisten Freude bereitet.


    Ich sehe gerade, passt alles gar nicht so recht zum Thema, was ich da geschrieben habe. Egal, ich lasse es trotzdem stehen, lege mich jetzt in den Garten und höre mir einen Operettenquerschnitt an.


    LG...MDM :hello:

    Kirk Douglas war die wirklich letzte (männliche) Hollywood-Legende, die ich zur "Goldenen Ära" zählen würde. (Olivia de Havilland würde ich mit ihren 103 1/2 Jahren als die letzte noch lebende weibliche Legende aus dieser Epoche rechnen

    Nun ist auch diese Hollywood-Ikone und zweifache Oscarpreisträgerin vorgestern, kurz nach Vollendung ihres 104. Lebensjahres, für immer von uns gegangen. Berühmte Filme, in denen sie mitwirkte, sind u.a . "Unter Piratenflagge"(1935), "Robin Hood-König der Vagabunden"(1938), "Vom Winde verweht"(1939). Welch ein langes Leben, ihre legendären Filmpartner Clark Gable und Errol Flynn sind schon vor über 60 Jahren verstorben. Die Kinofans in aller Welt werden sie nicht vergessen, sie möge in Frieden ruhen.

    Olivia de Havilland

    1916-2020

    Jürgen Kesting wird heute 80 Jahre alt. Da ich vermute, dass er von berufener Seite hier noch ausführlich gewürdigt wird, möchte ich dem nicht vorgreifen.


    Was seine Kritiken zu einigen Sängerpersönlichkeiten betrifft, war ich mit ihm nicht immer einer Meinung, aber die positiven Bestandteile seines Lebenswerkes überwiegen in meinen Augen in der Rückschau doch bei weitem.


    Ich wünsche Jürgen Kesting viel Gesundheit und alles Gute.:hello:

    Es sei denen gegönnt, die an dieser Art der Tonerzeugung Gefallen finden.

    Mir hat es super gefallen, ich konnte herzhaft ein paar Minuten lachen und das allein war es schon die Sache wert .


    Das Gejammere zum Beispiel , die die "Wespe" oben produziert, klingt über weite Strecken eher verdächtig nach einer böswillig misshandelten oder unabsichtlich auf den Schwanz getretenen Miezekatze.smilie_tier_194.gif


    LG...MDM :hello:

    Lieber Stimmenliebhaber,


    zwischendurch wieder ein paar ganz wenige Anmerkungen für dich:


    Beitrag #019:


    Richard Strauss: "Der Rosenkavalier" - Inszenierung nach Joachim Herz (1991 - 1999)


    Alles OK!



    Beitrag #020:


    Richard Wagner: "Die Meistersinger von Nürnberg" - Inszenierung von Wolfgang Wagner (1985 - 2002)



    1985-12-26 (3.)

    Siegfried Kurz (Dirigent) – Helga Thiede (Eva), Elisabeth Wilke (Magdalene);

    Theo Adam (Sachs), Rolf Tomaszewski (Pogner), Rolf Haustein (Beckmesser),


    Haunstein


    1991-02-17 (22.)

    Friedemann Layer (Dirigent) – Waltraud Vogel (Eva), Elisabeth Wilke (Magdalene);

    Theo Adam (Sachs), Heinz-Klaus Ecker (Pogner)


    Vermutlich ohne Bindestrich?



    1991-02-24 (23.)

    Friedemann Layer (Dirigent) – Waltraud Vogel (Eva), Marga Schiml-Römer (Magdalene);


    1992-01-02 (25.)

    Erich Wächter (Dirigent) – Waltraud Vogel (Eva), Marga Schiml (Magdalene);


    Offensichtlich war Marga Schiml vor ihrer jetzigen Ehe mit dem Tenor Horst Laubenthal schon einmal verheiratet.


    1993-03-07 (28.)

    Krzystof Moléda (Vogelgesang)


    Krzysztof


    Sonst in diesen beiden Beiträgen wohl alles OK.



    LG...MDM :hello:

    Lieber "chrissy",


    ich hatte diese kurze Anmerkung hinterlassen, weil ich natürlich weiß, dass du ein großer Fan dieser Band warst und dies hier schon öfters erwähntest.Ich habe die Pudhys in den 70er, 80er und 90er Jahren vielleicht insgesamt so 6-7 x live erlebt, einige Lieder gefallen mir sehr gut, ich bin aber kein so ausgesprochener "Hardcore-Fan" wie du.


    Beim Geld hört die Freundschaft schnell auf und dann ist mit dem viel beschworenen Rock`n Roll-Traum in der mittlerweile reichlich verdienten Rockerrente vorbei. (Wenn es nur nach Peter Meyer gegangen wäre, hätten die wohl noch auf ewig weitergemacht.) So ist das nun mal leider, es bleibt am Ende ein etwas schaler Nachgeschmack bei der ganzen Geschichte zurück, der beste Teil ihres Werkes bleibt jedoch genauso.


    Das von dir oben eingestellte Lied hörte ich zuletzt (neben dem Kirchenlied "Nun nimm denn meine Hände")bei der Beerdigung eines guten Freundes am 17. April diesen Jahres. Er wurde nur 63 alt und dieser Titel passte irgendwie sehr gut zu ihm .


    LG...MDM :hello:

    Lieber operus,

    Selbstverständlich ist mir klar, dass Josef Schmidt in einer völlig anderen Liga singt. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass ich mir gewünscht hätte, er weit mehr Oper und mehr auf der Bühne gesungen.

    So meintest du das also. :yes:


    Dem stimme ich zu. Joseph Schmidt war für die Opernbühne wohl zu klein von Gestalt , dies wird bei den Engagements wohl eine Rolle gespielt haben. Und hätte er nicht in diesen katastrophalen Zeiten gelebt, ich bin mir sicher, er hätte der Welt mit den entsprechenden Partnern an seiner Seite wohl so einige Studio-Referenzaufnahmen kompletter Opern hinterlassen. Die Stimme wäre wahrscheinlich sogar noch "gewachsen" , gereift und möglicherweise sogar noch besser geworden. Es sollte nicht sein. Viele Konjunktive.


    Aber nun zurück zum eigentlichen Thema des Threads.


    LG...MDM :hello:

    Creedence Clearwater Revival


    CCR, hörte ich unlängst da auch wieder diesen Song, passend zum Sommer und der langen

    wettermäßigen Trockenperiode. Toll der Sound der Band und die markante unverkennbare Stimme von John Fogerty!

    CCR sind natürlich legendär, die haben wirklich einen Ohrwurm nach dem anderen produziert. Lief bei uns vor etlichen Jahrzehnten praktisch pausenlos. Schade nur, dass sich die noch lebenden Bandmitglieder leider hoffnungslos verkracht haben, es ging natürlich um das liebe Geld( "Maschine" und Rest- "Pudhys" jetzt übrigens ähnlich, wie ich neulich irgendwo las) . John Fogerty ist, bei aller musikalischen Genialität ,wohl auch ein ziemlich schwieriger Charakter.

    Wir waren vor Jahren bei einem Konzert in Chemnitz dabei. Ambiente in einer Messehalle einfach furchtbar, oben alles Stahlträger, Akustik unterirdisch. Aber wie es Rieu gelang, mit Worten und Musik das Publikum in der total ausverkauften Halle aus seiner anfänglichen Lethargie zu Hochstimmung zu pushen, das muß ihm erst einer nachmachen. Wir (meine Frau und ich) waren nach dem Konzert euphorisch, gut gelaunt und sind frohgestimmt nach Hause gefahren. Im Gegensatz zu manchem Opernabend, wo der Frust gewonnen hat.


    In seiner Welt gehört er zu den ganz Großen, für mich ist er ein sympathischer und angenehmer Grenzgänger zwischen U- und E-Musik. Inzwischen sehe ich ihn auch im Fernsehen sehr gern.

    Ich kenne das, mein Nachbarn sind Riesenfans und nach jedem Konzertbesuch noch Tage später immer regelrecht "berauscht" von diesen Erlebnissen. Ich bin beim "Zappen" durch die Dritten im TV auch hin und wieder neugierig hängen geblieben; als dann aber plötzlich auf einmal auch noch David Hasselhoff auf die Bühne sprang und "Looking for freedom" anstimmte, habe ich dann doch schleunigst umgeschaltet. smilie_happy_251.gif


    Eigenartig übrigens, dass auf 5 Seiten dieses Threads DER klassische Sommerhit schlechthin wohl noch nicht genannt wurde:



    LG...MDM :hello:

    Lieber Otello50,


    die schönste und ergreifendste Version für mich - bleibt aber Richard Tucker mit dem Orchester Skitch Henderson und einem astreinen "Do di petto!" Da spürt man die tiefe innere Verbundenheit Tuckers mit Israel,


    Vielen Dank für diesen Hinweis! Ich kannte diese Version bislang noch nicht. Richard Tucker, den ich sehr schätze, singt hier in der Tat wirklich großartig.


    LG...MDM :hello:

    Der Vergleich hinkt: Ähnlich geht es mir bei Josef Schmidt und dem ausgezeichneten Volkssänger Willy Schneider.

    Lieber `operus`,


    nur eine ganz kurze Replik, weil ich dies ungern so stehen lassen möchte und es eigentlich nicht zum Threadthema passt,

    aber trotzdem in den Fingern juckt : Du willst doch nicht allen Ernstes den legendären Jahrhunderttenor Joseph Schmidt mediokren Entertainmenttalenten wie Mario Lanza oder Willy Schneider gleichstellen? Ich ahne, was du meinst, aber da sind wirklich LICHTJAHRE dazwischen!


    Nichts für ungut und trotzdem ganz liebe Grüße...MDM :hello:

    Der Sommer ist wieder da, auch wenn wegen Corona nichts so sein kann wie sonst. Thema also wieder aus der Mottenkiste hervorgekramt und neu gestartet.


    Mal ganz ehrlich, wir sind ja hier unter uns. ;) Was haltet ihr hiervon:




    Ist es genau das, was z.B. Holger immer als unerträglichen Kitsch bezeichnet, mit vielen unechten Emotionen überladenener Bombast , peinlich und die Ohren für echte Kunst/Klassik verkleisternd?


    Ich persönlich finde es gar nicht so schlecht gemacht, könnte mir beispielsweise Premingers Originalfilm auch mit dieser Version untermalt recht gut vorstellen.


    LG...MDM :hello:

    Ich beschreibe nachstehend eine Stimme und wer mitmachen will, versucht, auf den allgemein bekannten Sänger zu schließen: Diese Stimme zeichnet sich aus durch:samtene Schwärze, menschliche Wärme, erschütternde Ausdruckskraft, , Macht und Wucht, schwebende, verinnerlichte Zartheit, Schönheit und strömendes Melos des Gesangs, vor allem jedoch durch das Herz und die Seele, die in dieser Stimme mitschwingen.

    Nun bin ich gespannt, ob es klappt. Welcher Sänger könnte dies sein?


    Das ist sehr einfach, lieber operus, du meinst hier ganz sicher Hans Rolf Rippert.;)


    Ich liebe die Spitzentöne eines Bonisollis, den langen Atem eines Del Monacos, die Wucht eines Giacominis

    Lieber greghauser2002,


    darin finde ich mich wieder. Tenöre mit "stählernen Bronzeklang" (Kesting über MDM) mit baritonalem Fundament, lang gehaltenen Spitzentönen und gern auch mal ein im Schmetterstil vorgetragener "vokaler Machismo" finde ich schon "geil". Es sollte nur halbwegs zur interpretierten Rolle passen.


    LG....MDM :hello:

    Schonmal darüber nachgedacht, dass auch die Förderung diese Art von Inszenierungen durchaus einem politischen Kalkül gefolgt sein könnte? Das auch dadurch eine Form der politischen Prägung erreicht oder zumindest unterstützt worden ist?

    Du meinst, indem man in der DDR Wagner, Weber, Verdi, Puccini usw. oftmals eher traditionell-konservativ und diese nicht z.B. im Stil des "Sozialistischen Realismus" inszeniert hat, würden die ostdeutschen Operngänger zu linienbewussteren Klassenkämpfern erzogen werden sollen? Genauer bitte, lieber MSchenk, ich bin etwas unsicher, wie Du es meinst. Danke!

    Ja, mittlerweile sehe ich die Zukunft eigentlich nicht mehr ganz so düster wie zunächst. In vergleichsweise reicheren Ländern wie Österreich, Schweiz und Deutschland wird sich die Kunst-und Kulturszene schon wieder berappeln, falls das tückische Coronavirus nicht doch noch andere Pläne mit uns vorhat. Es wird ein paar magere Jahre geben, viele aus dem Kulturbetrieb werden sicherlich leider auf der Strecke bleiben, aber irgendwie wird das im Großen und Ganzen schon wieder.


    Ob man dies über Länder wie Spanien, Italien, Frankreich(?) , Brasilien im Rückblick später auch einmal so sagen wird.... da bin ich weniger optimistisch.


    Im besagten gelöschten Thread haben einige Taminos ihre teilweise beeindruckende Liste der geplanten und gebuchten Termine für die Saison veröffentlicht, die Solidarität mit den Künstlern kam u.a. dadurch zum Ausdruck, dass man sich bereits bezahlte Eintrittskarten nicht erstatten, sondern notfalls verfallen lässt.


    Ansonsten ist zum Thema "Empathie" wohl zu vermuten, dass jetzt jeder derzeit so seine eigenen privaten Probleme im persönlichen/beruflichen Umfeld im Hinblick auf die Zukunft hat, viele Interessengruppen schon gespannt auf das kommende Konjunkturpaket der Bundesregierung warten und jeder für sich hofft, nicht vergessen bzw. angemessen berücksichtigt zu werden.


    LG...MDM :hello:

    Lieber udohasso,


    Befremdlich, dass die Existenzkrise unserer Künstler aller Sparten im "Tamino Klassikforum" ein Randthema bleibt.

    Trifft ein Anglizismus den berühmten Nagel auf den nicht minder berühmten Kopf: "business as usual"?

    Vermisst hier überhaupt irgendwer lebendiges Musizieren in Oper und Konzert, oder genügt Euch längst die Flut der Tonkonserven?

    Unser reiches, lebendiges Kulturleben ist ins Mark getroffen. Hier, in diesem Forum, kann ich zu dieser dramatischen Realität noch nicht einmal ein Achselzucken erkennen.

    Es hat hier vor deiner Anmeldung im Forum schon einen ausführlichen, von "Joseph II." gestarteten Thread gegeben, in dem dies alles schon ausführlich diskutiert und beklagt wurde. Er hieß so ungefähr " Kunst und Kultur in Zeiten der Coronakrise" o.ä. ., ist aber momentan nicht auffindbar. Wahrscheinlich wurde er in den unsichtbaren Teil des Forums verschoben, weil es dort wohl am Ende wieder einmal zu politisch oder persönlich zuging. Du hast als Vollmitglied jetzt jederzeit die Möglichkeit, neue Threads zu Themen eröffnen, die dir besonders am Herzen liegen.


    LG...MDM :hello:

    Da kann ich den Herrn Professor persönlich gut verstehen, sollte er es denn tatsächlich so gehandhabt haben.

    Professionell gesehen ist es natürlich absolut korrekt, alles zu tun, um die Stimme zu schonen, sich z.B. nicht zu erkälten, allgemein alles nur Mögliche sicherzustellen, um nicht krank zu werden usw.. Wenn die Termine teilweise über Jahre hinaus im voraus gebucht sind und feststehen, muss man als Profi diszipliniert leben. Aber wir kommen ein wenig von Thema "Manierismus in der Vortragsweise" weg, daher soll dies dazu reichen.