Beiträge von MDM

    Da hier von ihm auch schon die Rede war: So könnte nach noch laufenden jüngeren Forschungen https://www.bach-leipzig.de/de/neutral/wir-%C3%BCber-uns der junge Johann Sebastian Bach ausgesehen haben:




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    Eine seriösere Quelle als einen regionalen BILD-Zeitungsartikel von vorgestern kann ich leider momentan nicht auftreiben.


    https://www.bild.de/regional/l…taboola.free.bild.desktop


    Ich weiß nicht, ob das hier schon allgemein bekannt oder von Interesse ist.


    Bei Verstößen gegen die Forenregeln unerwünschte ©- Inhalte bitte löschen!


    Beste Grüße,


    MDM :hello:

    Vielleicht bezahlt ja Christie's von einem kleinen Teil des Erlöses seine Angestellten, die davon wiederum ihre Familien ernähren, ich weiß es aber nicht.

    Ob das Kitsch ist, darüber müßte ich nochmal schlafen. Sieht ja zumindest nicht unlustig aus, der Bursche.

    Mich würde ehrlich interessieren:

    Was ist der Wert dieses Threads?

    Wie bereichert er?

    Wo erweitert er Kenntnisse?

    Wer hat eigentlich die Fragen gestellt, die hier beantwortet werden?


    Lieber Caruso41,


    Wert: Der Thread hier dient ein wenig zum "Dampfablassen".Der Kessel explodiert sonst sozusagen. Es hat eben länger keine "echten" RT-Diskussionen mehr gegeben, die Entzugserscheinungen waren nicht mehr auszuhalten. Der "Kampf" ist in den Genen des Menschen seit seinem Bestehen "drin".

    Bereicherung/Kenntnisse: Aus den Statements , auch durch Lesen "zwischen den Zeilen", lernt man bzw. es wird die Kenntnis darüber aufgefrischt, wie die einzelnen Taminos hier so "ticken". Das bereichert z.B. die Menschenkenntnis.

    Ursprüngliche Ausgangsfrage nach Neuaufnahme der Diskussion hier war:

    Sehe ich das richtig, dass nur ein einziger von einem ganzen Dutzend erregten Forum-Mitgliedern diese Inszenierung überhaupt gesehen hat und alle anderen nur voller Wonne in das ständig gleiche Wehklagen über das RT einstimmen?


    In der Beantwortung ist ja jeder Teilnehmer frei, so ,wie er es für angebracht hält.


    Ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen.


    Beste Grüße,


    MDM :hello:

    Ich möchte nur eine kurze Bemerkung zum Thema "Stammtisch" (Beitrag 5. MDM) machen. Der Stammtisch wird ja gerne verteufelt, weil man da die skurrilsten Meinungen über Politik und Religion und Fußball und..und.. hört. Aber wovon der Stammtisch wirklich was versteht, ist Skat (die das können) und Bier. Bier sehe ich parallel zu uns Musiklaien: wir wissen nicht, wie es gemacht wird, aber was wir wissen: wie es schmeckt!

    Lieber dr. pingel,


    Skat ist für mich das schönste Kartenspiel der Welt.:jubel: Beim "Bierlachs" vergisst man schnell die Zeit, und wenn man dann ,nach noch `ner Runde und noch `ner Runde und noch `ner Runde... irgendwann nachts um halb 3 fröhlich angeschickert nach Hause kommt, ist die "bessere" Hälfte selten wirklich begeistert. Ich hatte außerdem das große Glück,auf Turnieren schon des öfteren mit Bundesligaprofis die Klinge kreuzen zu dürfen und darf in aller gebotenen Bescheidenheit sagen, mich dort nicht blamiert zu haben.


    Beste Grüße,


    MDM :hello:

    Lieber operus,



    zum Klavierforum möchte ich mich nicht äußern, dort lese ich nicht regelmäßig mit.


    Den Bereich Oper und Regietheater klammere ich auch mal aus, weil es klar ist, wieso es da regelmäßig kracht. Das wurde m.E. schon ausreichend analysiert.


    Als Mitleser im Bereich Gesang ist mir folgendes aufgefallen: Es gibt es dort nach meiner Beobachtung mindestens zwei verschiedene "Lager".


    Die einen lesen gern technische Analysen mit möglichst viel Fachchinesisch. Es wird ein Katalog mit Kriterien erstellt, nach dem Du Deine Höreindrücke gefälligst abzuarbeiten und aufzuschreiben hast, ansonsten bekommst Du bedeutet, dass Deine Einlassungen dort unerwünscht sind. Kleinere Irrtümer oder Abschweifungen sind ebenfalls unerwünscht. Gelegentlich werden die Leute dort auch gern mal in kalter, inquisitorischer Scharfrichtermanier zurechtgewiesen. Wenn Du Glück hast, erfolgen die Ermahnungen auch etwas subtiler. Diese rechthaberische Entweder-Oder-Mentalität empfinde ich als Leser insgesamt schon irgendwie ziemlich brutal.


    Die andere "Fraktion" würde sich gelegentlich auch ganz gern mal freundschaftlich über ihre Eindrücke zu bestimmten Sängern oder Schallplattenaufnahmen austauschen, tut dies auch manchmal noch. Aber eben meist etwas allgemeiner, meinetwegen "gemütlicher", gern auch mal mit persönlichen Anekdoten zu Sängern oder früheren Opernbesuchen gespickt, dabei nicht weniger informativ oder interessant. Eben ohne detaillierte gesangstechnische Analysen, weil wohl auch nicht jeder mit Mitte 70 oder Anfang 80 noch bereit ist, die dazu notwendigen Fachkenntnisse nachzuholen. Diese 2. "Fraktion", mehr oder weniger fortgeschrittene Hobbyhörer und Opernfans, wird dann gern von der ersten geringschätzig als "Stammtisch" abqualifiziert. Dass von denen dann keiner mehr Lust hat, sich dort groß einzubringen, liegt wohl auf der Hand. Einige Beteiligte versuchen dann immer wieder noch irgendwie ausgleichend und rettend einzugreifen, mit wechselndem Erfolg.


    Meine Meinung dazu: Persönlich lese ich die Beiträge beider "Fraktionen" gern, in einem Fachforum müssen auch unbedingt beide ihre Berechtigung haben. Letztlich liegt es immer an den handelnden Personen mit ihren individuellen Temperamenten und Charakteren. Man sollte sich dort irgendwie einigen, Kompromisse finden, sich zur Not auch künftig aus dem Wege gehen.


    Beste Grüße,


    MDM :hello:

    Lieber Willi,


    heute ist mir beim Lesen Deiner Beiträge ein Tippfehler aufgefallen:

    Zitat

    Felix Weingartner,    österreichischer Komponist, Dirigent, Pianist und Schriftsteller, * 2. 6. 1863 - + 7. 5. 1942 --- 77. Geburtstag

    Es müßte hier 77. Todestag heissen.


    Ein paar weitere Korrekturvorschläge zu noch weiter zurückliegenden Daten habe ich hier vermerkt:


    Hinweise zu Fehlern zwecks Berichtigung


    Mein Hinweis hier kann nach Deiner Kenntnisnahme gern wieder gelöscht werden.


    LG....MDM

    Die Moderatoren greifen wohl allein deshalb schon nicht mehr ein, weil bestimmte User für sie ein "Rotes Tuch" darstellen, sie quasi innerlich die Augen verdrehen und sich sozusagen seufzend sagen "Nicht schon wieder dieser Streithammel , ich habe die Schn...ze voll , laßt mich mit bloß mit dem in Ruhe "oder hofft, dass eine Moderatorenkollege die (Drecks-)Arbeit übernimmt, sich einzumischen bzw. zu löschen.


    Der Thread hier, lieber Alfred, noch dazu hier hier im öffentlichen Bereich diskutiert, bringt nichts im Sinne von:


    Da ich nicht wieder als "Killer" dastehen möchte, der unschuldige Mitglieder sperrt - bitte ich die Community hier Statements abzugeben

    Es ist doch schon jetzt völlig klar, dass Stimmenliebhabers Befürworter und Gegner sich entsprechend äußern und Du stehst dann hinterher genau so schlau wie vorher da.

    Bringt Dir also vermutlich nicht viel in Richtung Entscheidungsfindung, außer dass er dazu einlädt, Dampf abzulassen oder alte, persönliche Rechnungen zu begleichen.


    Ich persönlich umgebe mich auch lieber mit eloquenten und liebenswerten Zeitgenossen, die auch ein gewisses Maß an "soft skills" mitbringen, kann "nemorino" da also einigermaßen gut verstehen. Ein Kulturforum wie TAMINO zieht aber nun einmal extreme Persönlichkeiten und Exzentriker an, Fachkompetenz bringen eben leider nicht nur knuffige Kuscheltypen mit, das wird immer so sein und da wird es immer Konflikte geben und damit muss man umgehen. Die Forenregeln sind ja schriftlich fixiert, denke ich, sie sollten dann entsprechend angewandt werden.


    Im Zweifelsfalle sollte das Moderatorenteam demokratisch über einen Verbleib umstrittener Mitglieder abstimmen, Alfred sollte als Forenbetreiber ggf. 2 Stimmen bekommen.

    Lieber Leiermann,


    ich danke Dir für Deine Antwort und bin ungefähr auf Deiner Linie.


    5-7 Bücher gleichzeitig packe ich allerdings nicht mehr, aber 2 bis 3, wobei dann auch Sachbücher dabei sind, gehen schon noch.


    Und ja... Mut zur Lücke: nochmals die Klassiker durchackern, wenn man nicht wirklich mehr Spaß daran hat, macht wohl keinen Sinn.


    Dann im Zweifelsfalle lieber lustvoll einen gut geschriebenen Thriller oder eine interessante Biographie mehr genießen, gelegentlich vielleicht in Gesellschaft einer schönen Tafel Schweizer Schokolade.;)


    LG....MDM :hello:


    P.S.: Wie entscheidet Ihr anderen Taminos hier, was Ihr als Nächstes lesen werdet?

    Einen schönen guten Tag in die Runde!


    Heute Morgen im Bett war ich mal wieder am Grübeln.


    Warum?


    Ein Menschenleben ist endlich-welch eine Erkenntnis...:yes:


    Wer älter wird, der fragt sich sicherlich manchmal, was man noch alles in seiner verbleibenden Lebenszeit erleben will, welche Reiseziele man plant, welche Musik man noch hören will und vieles mehr.


    Bei der großen Zahl interessanter und guter Bücher ( Sachbücher wie Unterhaltungsliteratur), die es gibt, frage ich mich oft: wie am besten auswählen, alles kann man aus o.g. biologischem Grund ja nicht schaffen. Wie also vorgehen:


    Eine (systematische) Leseliste anlegen?

    Sich früher gern Gelesenes nochmals vornehmen oder lieber Empfehlungen folgen und die Zeit für neuen Lesestoff reservieren?

    Parallel mehrere Bücher lesen oder mal ein Hörbuch ausprobieren?

    Schnelllesetechniken erlernen ? (Bei durchschnittlich 1 Buch pro Woche "schafft" man im Jahr etwa 50 insgesamt, bei zweien 100 usw.)


    Oder sich doch lieber ganz einfach "treiben lassen" und dem augenblicklichem Verlangen nachgeben?


    Was meint Ihr zu diesem "Problem" oder ist es für Euch am Ende gar keines?:/


    LG...MDM :hello:


    [[[ich beziehe mich hier in erster Linie auf privaten Lesestoff, nicht ggf. beruflich notwendige Fachliteratur , wobei sich ja beides nicht notwendigerweise ausschliessen muss]]]

    Und dann bleibt mir die Spucke weg: der Mann ist LKW-Fahrer.

    Lieber dr.pingel,


    warum setzte bei Dir denn der Speichelfluss aus ?


    Findest Du es etwa so ungewöhnlich, dass gutaussehende deutsche Lastkraftwagenfahrer in den besten Mannesjahren 8) gelegentlich britische Ritterromane in heimatlichen Wäldern geniessen?


    Das ist doch alles eigentlich völlig normal.:angel:


    Gruss...MDM :hello:

    Guten Tag zusammen!


    Eine kurze Frage noch in die Runde, weil wir schon einmal beim Fragen sind: Warum ist Eurer Meinung nach dieser hochinteressante Thread


    Austausch über Höreindrücke zu den Sänger-Jubilaren


    damals "eingeschlafen"?


    War es vom Aufwand her (täglich Höreindrücke von Jubilaren anhand von youtube-Videos schildern) nicht durchzuhalten [wöchentlich 1-3 ganz stressfrei würden ja eigentlich auch ausreichen], war die Beteiligung zu gering , lag es an irgendwelchen zwischenmenschlichen Konflikten oder worin liegt der Grund?


    Dort wurde ja eigentlich genau das in die Praxis umgesetzt (ich nenne hier beispielsweise Stimmenliebhaber, Caruso41, Melomane, Don Gaiferos und orsini und andere) , was in diesem Thread hier von der Theorie her diskutiert und gefordert wird.


    Sicherlich gab es da zwar manchmal themenverwandte Zwischenrufe und-töne, aber das kann man wohl tolerieren ( bei Bedarf zur Not auch überlesen bzw. ignorieren). Welcher Tamino-Thread verläuft schon idealtypisch ohne gelegentliche Abschweifungen.


    Wie man sieht, es war eigentlich alles schon einmal da, über eine gelegentliche Wiederbelebung lohnt es sicherlich nachzudenken.


    Frohe Feiertage wünsche ich allen hier und geniesst das schöne Wetter, vielleicht bei einem "Osterspaziergang"!


    Gruesse...MDM

    Das ist ja zweifellos richtig, die Frage, der dieser Thread offenbar gewidmet ist, lautet aber: Wer kann das leisten? Wer kann welche technischen Details erkennen?


    kurzstückmeister, ich stimme Dir hier zu.


    Bitte einfach mal den Finger hoch ( und ausnahmsweise mal für einen Moment alle Skrupel und Bescheidenheit beiseite lassen).


    Wer von den Taminos hier traut sich das Folgende zu:


    Zitat von Caruso41

    könnten wir mal zum Beispiel wirklich genau darauf achten,

    • ob die Tonbildung ohne unangemessenen Druck auskommt,
    • wie der Atem kontrolliert wird,
    • ob ein fließendes Legato gelingt,
    • wie die Gesangslinie geformt ist,
    • wie nahtlos die Übergänge zwischen den Registern geraten,
    • ob die Färbungen des Gesangslinie harmonisch und stimmig sind und
    • ob die musikalischen Phrasen bis zu ihrem Ende sorgfältig ausgesungen und manierlich abgerundet sind.


    und

    Zitat von Stimmenliebhaber

    Lieber "Caruso41",


    ich möchte dir ausdrücklich ebenfalls danken, nämlich dafür, dass du noch einmal verdeutlich hast, dass eine Beurteilung von Stimmen in einem serösen Klassikforum auf der Grundlage einer gewissen Kompetenz erfolgen sollte. Die Punkte die zur Beurteilung von stimmlichen Leistungen wichtig sind (Tonbildung, ich spreche hier auch gerne von einem Kraft-Klang-Verhältnis, Atemtechnik, Phrasierung inklusive Legatokultur oder bei Koloratureneben auch die Fähigkeit zum staccato, Stimmfärbung, was wieder sehr mit der Färbung der Vokale und somit auch wesentlich mit dem Artikulationsvermögen, das für mich ganz entscheidend ist, da Gesang nunmal in der Regel eine Verbindung von Wort und Ton ist und nur ganz selten das Wort außen vor bleibt), hast du ja dankenswerterweise nochmal genannt. Auf dieser Grundlage kann man - jenseits von reinen Geschmacksurteilen - sinnvoll diskutieren. :yes::hello:

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


    Wenn wir diejenigen Taminos identifizieren, die o.g. Kompetenzen mitbringen, dann würden wir endlich einmal Klarheit in die Diskussion bringen und würden nicht ständig im Nebel herumstochern, wer so etwas wirklich fachlich "drauf hat" und wer nicht im gewünschtem Maße.


    Dann wären auch diese Phantomdiskussionen einmal zu Ende und es würde konkret , keine Vorwürfe, Aneinandervorbeireden und Anspielungen mehr. Darauf könnte man dann aufbauen.


    Gruesse...MDM

    Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat in seiner Ansprache an die Nation zum Wiederaufbau sehr ehrgeizige 5 Jahre angesetzt. Wenn man die Fernsehnachrichten so verfolgt, PHOENIX beispielsweise ist das wohl nicht zu schaffen. Fast stündlich tauchen neue Fragen und Probleme auf , zur Statik, zum benötigten Baumaterial ( es werden z.B. fast anderthalbtausend 150jährige Eichen benötigt), genaue Zeichnungen der Dachkonstruktion existieren wohl auch nicht, weiterhin ist es schwierig eine solche Menge an benötigten Experten aller Art zu finden und zu engangieren usw. usf.


    Lasst uns einfach alle die Daumen drücken, dass es gut wird und diesen Thread 2024 einfach nochmals hervorholen.

    Vor allem bei Sakralbauten finde ich es immer besonders traurig, wenn diese zerstört werden, verweisen sie doch auf die Hoffnung auf eine besseren Welt, nach der sich doch viele Menschen sehnen, dieser Stein gewordene Wunsch, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.


    Ich denke auch an alle Gebete, alle Lieder, alle Seufzer und Klagen, die diese Mauern in sich speichern, alle Eheschließungen, Königskrönungen, aber auch Mord, Intrigen und Verrat, an die ganze Palette menschlichen Seins, die sie in sich bergen...

    Lieber Don_Gaiferos,


    das hast Du wundervoll ausgedrückt, Victor Hugo hätte es nicht besser gekonnt! :thumbup:


    Beste Grüße...MDM :hello:

    Selbst dieses Ereignis dient also Verschwörungstheoretikern für ihre kruden Thesen.

    Du kannst gestrost davon ausgehen, dass der Brand von gestern künftig in jeder entsprechenden 08/15-Doku neben dem Kennedy-Attentat, der Mondlandung, 9/11 , Prinzessin Diana und so weiter auftauchen wird und auch etliche Bücher verkauft werden. Das ist aber immer so.

    Nach dem totalen Schock von gestern Abend und Nacht kann man jetzt mit 24 Stunden Abstand wohl insgesamt vorsichtig konstatieren, dass trotz massiver Teilzerstörungen doch einige wichtige Substanz erhalten werden konnte und kann.

    Das ist sicherlich nur ein kleiner Trost, aber immerhin hätte es noch viel schlimmer kommen können, den mutigen und umsichtigen Pariser Feuerwehrleuten sei Dank!

    Mal sehen, was die Aufarbeitung des Unglücks in dern nächsten Tagen und Monaten ergibt.

    Bevor man sich überhaupt über die Gewichtung zukünftiger Schulfächer und Lerninhalte oder gar das "Wie" der Pflege der eigenen kulturellen Tradition verständigt, sollte man dringend daran arbeiten, dass bei Kindern und Jugendlichen die dafür grundlegenden kognitiven Basiskompetenzen erhalten oder wiederhergestellt werden.


    Damit meine ich solche Banalitäten wie die schlichte Fähigkeit zur (längeren) KONZENTRATION


    Diese Grundvoraussetzung ist einen nicht geringen Teil der Schüler schlicht verlorengegangen.


    So lange sich viele Heranwachsende für eine längere Zeit nur noch auf ihr Smartphonedisplay konzentrieren können, braucht man mit anderen Dingen, z.B. dem Versuch der Vermittlung von Hochkultur aller Art, speziell auch Klassischer Musik, erst gar nicht zu beginnen.


    Dies ist nur ein winziger, aber meiner Meinung nach nicht zu unterschätzender Teilaspekt, um den Folgen der permanenten Reizüberflutung ein wenig entgegenzuwirken.


    Wie das in der (Schul)-Praxis funktionieren könnte, ob man in der ersten Unterrichtsstunde morgens erst einmal spezielle Konzentrationsübungen macht, den Sportunterricht grundsätzlich auf morgens verlegt o.ä. , weiss ich allerdings ehrlich gesagt auch nicht.


    Gruss...MDM

    Hallo Rheingold

    Auf diesen Vorschlag habe wir alle gewartet - wir werden moderiert. :jubel::jubel::jubel:

    Ich meinte nur ein zügiges moderatives Eingreifen bei groben Beleidigungen oder gezielten unsachlichen Provokationen. Aber Du hast schon Recht, das ist von den Gentlemen hier im Forum eher nicht zu erwarten, von den Damen sowieso nicht.;)Von daher nehme ich das zurück.


    Gruss....MDM

    Hallo Caruso41,


    danke für die Antwort!


    Dass Jürgen Kesting trotz seiner bald 80 Lebensjahren ein immer noch sehr gefragter und viel beschäftigter Stimmexperte ist, habe ich mir schon gedacht. Solche Experten sind wahrscheinlich nicht nur hier im Forum rar gesät oder lassen sich ihre Dienste honorieren. ( Das ist nur eine private Vermutung ohne Beweis. ) Aus diesem Grund schrieb ich ja auch oben " alle ein bis zwei Monate", wo er einen Beitrag zu einem bestimmten Thema/Sänger(in) schreiben und/oder ggf. Fragen beantworten könnte.


    Nach den Erfahrungen, die ich immer wieder im Forum mache, wüsste ich kaum, womit ich locken sollte. Bin gespannt, ob ihr Ideen hättet.


    Buch-und Zeitungsartikel sowie TV-und Rundfunksendungen haben den Nachteil, dass der Leser oder Hörer bei auftretenden Fragen oder anderen Meinungen zu Stimmen oder Interpretationen nicht unmittelbar mit dem Autor interagieren kann. Damit könnte man ihn "locken", wenn er an einem Austausch interessiert ist.


    Die besondere Kompetenz, weitere Vorzüge des besten deutschsprachigen-Klassikforums werbewirksam aufzuarbeiten, traue ich beispielsweise unserem Alterspräsidenten und Kommunikatiosexperten "operus" problemlos zu.Er kennt Herrn Kesting durch die Ehrung mit der Gottlob-Frick-Medaille wohl auch ein wenig, vermute ich?:hello:


    Die Aussicht, dass er in einen Austausch mit interessierten und kompetenten Melomanen käme, würde die Sache vielleicht attraktiv machen. Ihr habt aber gerade selber festgestellt, dass das Forum genau das gegenwärtig nicht zu bieten hat.

    Immerhin wäret Ihr 4 bis 6 oder mehr Leute, die da annähernd auf Augenhöhe mitdiskutieren könnten. Das ist doch gar nicht soo wenig.


    Dafür bietet es ein Klima, in dem die jüngst von mir und Stimmenliebhaber unterstrichene Vorstellung, dass "eine Beurteilung von Stimmen in einem serösen Klassikforum auf der Grundlage einer gewissen Kompetenz erfolgen sollte" (Eine Arie und ihre Interpreten: Je crois entendre encore aus Les pêcheurs de perles von Georges Bizet), keine Mehrheit hat, vielmehr als "Maulkorberlass" verstanden wird, sogar auf offene oder dumpfe Zurückweisung trifft.

    Ich würde schon sagen, dass in einem solchen Falle , dass Du J. Kesting tatsächlich gewinnen könntest, ausnahmsweise eine etwas "schärfere" Moderation zum Tragen kommen sollte. Außerdem sind hier wohl alle alt genug, sich soweit selbst zu disziplinieren, so dass dies eigentlich gar nicht nötig ist. Der übliche Hickhack haette dann eben mal kurz Sendepause.


    Ich finde, wir sollten die Idee ruhig mal im Auge behalten und nicht vorschnell verwerfen.


    Schöne Grüsse ....MDM

    Etwas völlig anderes ist es, wenn ich mich mit dem Gesang beschäftige. Da habe ich schon den Anspruch, die Eigenheiten und Qualitäten, Fähigkeiten und Stärken einer Sängerin oder eines Sängers genau zu identifizieren und zu benennen, - und auch zu sagen, was mir nicht gelungen scheint und warum. Da ist es dann nötig, über Intonation und Stimmführung, Registerausgleich, Geschmeidigkeit, Legato und Stimmfluß, Sprachbehandlung usw. usw. zu schreiben.

    Lieber Caruso41,


    diesen Anspruch können im Forum derzeit rein handwerklich wohl nur "Stimmenliebhaber", "Melomane" und Du selber in der gewünschten Weise erfüllen, wahrscheinlich noch Don Gaiferos und ein-zwei andere, die ich jetzt nicht auf dem Schirm habe und bei denen ich mich dafür entschuldige.


    Das ist aus meiner Sicht eine schlichte Tatsache, die man sehr wohl immer wieder bedauern kann, aber was nichts am Status Quo ändert.


    Andererseits solltest Du es den im Schnitt doch meist schon älteren Mitgliedern hier nicht verübeln, wenn sie eben ganz einfach keine Lust mehr haben, sich tief in die Materie der Beschreibung von Höreindrücken über Gesangsstimmen einzuarbeiten, etwa mittels des Mecke/Pfleiderer/Richter/Seedorf oder anderer Standardwerke.


    Dies ist für viele "Hobbymelomanen " hier wohl nicht mehr so ohne weiteres nachzuholen. Ich möchte einfach ein wenig um Verständnis für letztgenannte Personengruppe werben.


    Vorschlag: vielleicht könntest Du ja Deinen Freund Jürgen Kesting einmal fragen, ob er nicht Lust hat , sich bei TAMINO anzumelden und, soweit es Zeit und Gesundheit zulassen, so alle 1-2 Monate in einer Rubrik seine Meinung zu neuen oder auch älteren Stimmen einzustellen. Das wäre doch sicher hochinteressant, auch sich darum herum eventuell entfaltende Diskussionen. Kennt er übrigens das TAMINO-Klassikforum?


    Abschließend möchte ich mich nochmals für die Beiträge in diesem Thread hier bedanken. Ihm und dem derzeit leider derzeit pausierenden Thread Austausch über Höreindrücke zu den Sänger-Jubilaren habe ich einige wertvolle Entdeckungen zu verdanken. Ich würde gerne etwas "zurückgeben", ich weiss nur nicht, wie.


    Beste Grüße....MDM

    Die Internetseite von Frau Doktor Gilles ist leider immer noch sehr unübersichtlich aufgebaut.


    Ihre "Mitteilungen" sind von der Textstruktur her unübersichtlich und leserundfreundlich gestaltet. Sie sollte sich da mal layouttechnisch beraten oder helfen lassen.


    Tipp : die von Gerhard angesprochene Auseinandersetzung des Politikers und die email-Antwort von "Voxi Baerenklau" vom Dezember 2015 finden sich, wenn man ganz weit nach unten scrollt, so etwa im sechsten/siebten Achtel der "Mitteilung Nr. 24".

    Alle, die diesen Thread mit Interesse verfolgen, möchte ich ermutigen, sich auch folgenden außerordentlich lehrreichen, kontroversen und stellenweise sogar amüsanten Parallelthread durchzulesen :


    Welche Anforderungen stellt "klassische Musik" an die Hörer ?



    (Altmitglieder, die ihn schon kennen, können beim Nachlesen ebenfalls ihre nochmalige Freude daran haben. bzw. Gewinn daraus ziehen.)


    Für mich stellt sich die Frage, wie es gelingen könnte, die Anliegen aus beiden Threads zusammenzubringen: einerseits jüngere Semester an die Werke der Klassischen Musik heranzuführen und möglichst gleichzeitig die Notwendigkeit einer angemessenen Rezeptionshaltung zu vermitteln.

    Ist dies überhaupt leistbar oder scheitert ein solcher Anspruch an der Lebenswirklichkeit im Alltag der Menschen des 21. Jahrhunderts?

    Und was ist mit dem unbebrillten, unangepassten Trompeter in löchrigen Jeans, der nur einmal pro Woche widerwillig zum Trompetenunterricht geht und in seinem Jugendzimmer Cage hört?Die Metaller übrigens halte ich für ziemlich wenig angesagt - und da gibt's auch kaum Nachwuchs.

    Das Bild war bewußt überzeichnet und klischeehaft gewählt. Ich wollte deutlich machen, dass es in einem gewissem frühen Lebensabschnitt ( Pubertät und Postpubertät) oftmals dringendere Prioritäten gibt wie die Befassung mit Klassischer Musik. Die folgt (wenn sie denn folgt) wohl in den meisten Fällen doch später.

    Über die aktuell gerade angesagten Jugendkulturen und -subkulturen bzw. was derzeit IN oder OUT ist ,bin ich anscheinend nicht auf dem neuesten Stand.

    Vielleicht ist es dann ja wirklich so, dass das Interesse am Hören allgemein rückläufig ist und man das einfach als Entwicklung so hinnehmen sollte.

    Jugendliche wollen und müssen in ihrem Selbstverständnis vor allem eins sein: cool.

    Bei den Mädels landet man wahrscheinlich als cooler Rapper oder Metaller, der raucht, säuft, tanzen kann und Sprüche reisst eher als verklemmter, bebrillter Spießer mit Bügelfaltenhosen, der brav dreimal in der Woche zum Cellounterricht geht und zu Hause in seinem Kinderzimmer Mozart hört.

    Das ist aber alles bei weitem nicht neu und war schon mindestens in der 50er Jahren so, wenn nicht schon weit davor. ( Die "wilden" Zwanziger?)

    Es könnte aber sein, dass sich die gemeinte Entwicklung der Hörgewohnheiten, von denen Du sprichst, in der Gegenwart immer schneller vollzieht.