Beiträge von MDM

    Als Gegner der Regietheaters brauche ich hier meine Begeisterung nicht zu verhehlen. Man hat vergessen, wie toll Oper sein kann. Das betrifft nicht nur die Kulisse, wo es hervorragend gelungen ist, Natur und Bühne zu verbinden. Das betriftt auch die Kostüme, die tatsächlich sehr bunt, aber wirkungsvoll waren, und es betrifft vor allem die Lichtregie.

    Ja, du hast recht. So "einfach" könnte es eigentlich sein. Warum nur nicht immer so?:nixw: :rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes:


    Mir haben die 2 Stunden Puccini gestern jedenfalls auch sehr gut gefallen.:gio:


    Da der youtube-Link oben nicht mehr geht, hier noch der Hinweis auf


    https://www.3sat.de/kultur/mus…margarethen-2021-102.html


    Schöne Grüße :hello:

    Ein CD-Fachgeschäft ( vor allem im teuren Zentrum einer Großstadt) zu führen, dürfte sich wirtschaftlich nicht mehr lohnen, wie schon mehrfach richtig festgestellt wurde. Außerdem: Es fehlt- nicht nur in Deutschland- mittlerweile an Fachkräften in so ziemlich allen Bereichen, die man sich denken kann und es wird künftig alles noch viel schlimmer. Egal, wohin man schaut, ob in Medizin, Pflege, Handwerk, IT, Bildung, Militär, Polizei, Gastronomie u.v.m. Ungeplante Vorkommnisse wie Corona und die Hochwasserkatastrophe verschlimmern den Mangel. Fachverkäufer mit wirklicher Kompetenzen im Bereich Musik dürften da keine Ausnahme bilden. Das kann man wohl auch nicht wirklich lernen, sondern diese zur fachkundigen Beratung notwendige echte Klassikkompetenz kann man sich wohl eigentlich nur in vielen Jahr(zehnt)en nach und nach aneignen.

    Ich habe zum Welt-Katzen-Tag am 8. August die bereits erwähnten Musik-Werke aufgelistet, in denen Katzen das Thema sind.

    Lieber moderato,


    vielen Dank fürs Ordnen!


    Ein wertvolles kleines "Nachschlagewerk", das bei Bedarf immer mal wieder ergänzt werden kann.


    Ich habe mir die Liste gleich mal kopiert und gespeichert.:yes:


    LG...MDM smilie_tier_113.gif

    Liebe Paminas und Taminos,


    heute am 8.8. ist Weltkatzentag. smilie_tier_263.gif


    Berühmte Komponisten wie Strawinsky, Ravel oder Offenbach waren große Katzenliebhaber und haben auch recht hübsche "Katzenmusik" komponiert.


    Vieles davon wurden hier schon genannt.


    Ich habe noch einen Link zu einen interessanten Beitrag des BR mit einigen Hörbeispielen gefunden, die bislang in diesem Thread fehltensmilie_tier_194.gif :


    https://www.br-klassik.de/aktu…en-katzenstuecke-100.html


    Hier sieht man übrigens meine persönliche Lieblingsrasse:



    Ich wünsche allen Katzenfans und ihren Lieblingen einen schönen Sonntag!


    smilie_tier_87.gif

    Mit den Medimöpsen habe ich nie schlechte Erfahrungen gemacht.

    Ich auch nicht. Bis November letzten Jahres. Nie. Trotz ungezählter Bestellungen. Und ich bin (war) seit 2006 dort Kunde, also an die 15 Jahre lang. Bis dahin wurde fast alles per DHL versandt und alles war zuverlässig spätestens 2 Tage später da. Aber wie berichtet, seitdem die, vielleicht auch Corona-bedingt, zusätzlich diese PIN MAIL Truppe mit reingenommen haben, läuft da einiges schief, speziell bei Bücher-Einzelbestellungen. Habe das denen auch am Telefon gesagt. Bestelle bei Medimops momentan nix mehr.:P ( An Medimops liegt es wie gesagt nicht, sondern an dieser Versandfirma.)


    Gruß... MDM

    Achtung: Von Versandhäusern, die als Zustelldienst den privaten Dienstleister PIN MAIL AG nutzen( unter anderem Medimops sowie die Unaussprechlichen), kann ich derzeit nur dringend abraten. :mist: :mist::mist: Steht genug im Netz an negativen Erfahrungsberichten. Ich selbst habe 3x mal bei Medimops gebrauchte Bücher bestellt, zweimal erst gar nicht angekommen und einmal nach 3 Wochen mit dreimal umettikettierten und halb zerrrissenen Versandumschlag von PIN MAIL AG auf DPD auf DHL, die habens dann endlich geschafft. Besonders wenn man beispielsweise auf ein Buch sehnlichst wartet, weil man eine Fortsetzung lesen möchte, ist das extrem nervend. smilie_wut_079.gif

    Ich habe ja Germanistik studiert - und Thomas Mann war u.a. ein Prüfungsthema von mir. Thomas Mann "arbeitete" wirklich, wenn er oder besser bevor er etwas schrieb, anders als Kafka z.B. Kafka. Der schrieb intuitiv drauf los. Thomas Mann dagegen - Beispiel: Der Tod in Venedig - fing erst einmal an Material zu sammeln: Erwin Rhode (klassische Philologie), Platon, dann ein Foto von Mahler, dann Georg Lukacz... Der "Held" der Figur vereinigt Züge von Mahler und Lukacz. Thomas Mann arbeitete erst seine Quellen durch und wertete sie dann sehr methodisch aus, bevor er auch nur eine Zeile aufs Papier brachte. Seinen Roman "Doktor Faustus" kann selbst ich als studierter Germanist nicht ohne gelehrten Kommentar lesen, um all die literarischen Anspielungen zu verstehen. ^^ Es gibt dafür auch einen Begriff in den Literaturwissenschaften: "Intertextualität" - er stammt von Julia Kristeva für Literatur, die andere Literatur verarbeitet, die man also nicht "werkimmanent" nur verstehen kann.


    Schöne Grüße

    Holger

    Hallo Holger,


    danke dir für die Erläuterung! Meine etwas provokante Frage oben kam mir in den Sinn, weil Thomas Mann zu meiner Zeit Schullektüre war und womöglich heutzutage immer noch ist. ( Vielleicht kann einer der Deutschlehrer hier im Forum Auskunft darüber geben, danke!) Ein Achtklässler von 14 oder 15 Jahren zum Beispiel kann aber als Voraussetzung zur Lektüre von T.M. schwerlich die komplette deutsche Literaturgeschichte (und dazu vielleicht sogar noch ein wenig klassische Philosophie) kennen.


    Nicht mal das würde aber beispielsweise bei "Tod in Venedig" ausreichen, weil man da theoretisch unter anderem ( vieles mehr, Aschenbach als Mahler-Projektion? usw.) noch über den Aufbau des antiken griechischen Regeldramas Bescheid wissen müsste, also im weitesten Sinne zumindest Teilkenntnisse über die Geschichte der Weltliteratur haben. Du hast ja oben beschrieben, wie du dich solchen Werken nähertest.


    Ich wollte noch anmerken, dass diese ganzen komplizierten Vorbedingungen, die immer wieder gestellt werden und das umfangreiche Vorwissen, welches man haben muss, um ein so schmales Büchlein von Mann oder gar ein komplexeres Musikwerk von Mahler angemessen zu rezipieren, für den normalgebildeten Mitteleuropäer schon deprimierend sind. Eigentlich ist das für Leute, die mitten im Leben stehen und zahlreiche private und berufliche Interessen und Verpflichtungen haben, schon rein zeitlich kaum leistbar. Es ist oft schon anstrengend genug, überhaupt jemanden zu motivieren, sich mit klassischer Literatur und Musik zu befassen. Wenn derjenige dann noch erfährt, was er vorher so alles gelesen und vor allem auch begriffen(!) haben und sich es auch merken(!) muss, dann wirft er von vornherein die Flinte ins Korn. Das Wissen um das notwendige Vorwissen wirkt also eher resignierend als motivierend. Irgendwann sind die Konzertsäle dann eben leer. Was soll`s.


    Das ist aber alles nicht deine Schuld. Ich stelle es nur fest und es ist nun mal so, wie es ist. Außerdem kommen wir vom immer mehr vom Threadthema ab.


    Schönes Wochenende...:hello:

    Eigentlich hätten es Stalin und Voroshiiov nicht verdient, im Forum zu erscheinen. In meiner Einschätzung sind es Schurken.


    Lenin spricht


    Streng genommen würde das dann wohl auch auf Lenin zutreffen:


    Zitat von Jan C. Behrends , Historiker


    Lenin eröffnete 1917 die Epoche der modernen Diktatur und der kommunistischen Herrschaft in Europa. Darin liegt seine besondere Bedeutung für Russland, Europa und die Welt.....


    Lenin hat nach seiner Machtübernahme die Eliten des alten Russland, seine Gegner im Bürgerkrieg, aber auch seine früheren Mitstreiter aus anderen revolutionären Parteien brutal verfolgt. Er gab der Geheimpolizei die Vollmacht zu töten und hat den staatlichen Terror alltäglich werden lassen. Auch die Anfänge des Gulags fallen in seine Regierungszeit.


    Quelle: https://www.pnn.de/potsdam/int…ahrhunderts/21590482.html

    :/

    Wird mir jemand glauben, wenn ich sage, dieser Regisseur kann auch ganz anders, kann auch ausgesprochen konventionell sein? Zum Beweis führe ich Tscherniakovs Pariser Inszenierung von THE SNOW MAIDEN an, bei der fast alles, was auf der Bühne vor sich geht, mit der ursprünglichen Handlung Hand in Hand geht. Wer schöne, naturalistische Produktionen mag, wird diese Inszenierung lieben. Sie ist übrigens auch auf DVD erhältlich. Wie gesagt: Tscherniakov hier mal ganz anders als sonst, wohl auch ganz anders als beim Bayreuther Holländer! Taminos, kauft euch die Snow-Maiden-DVD! Sie wird euch gefallen!


    Herzliche Grüße


    Lustein


    :hello:

    Lieber Gerhard,


    danke für die Rückmeldung!.

    Habe mich gefreut, dass du immer noch fit und angriffslustig bist und außerdem noch Freude an der Erstellung und Übersetzung von Operninhalten hast. Wer weiß, vielleicht kommen auch mal wieder andere Zeiten hier.


    Ich habe mir den Bayreuther "Holländer" angehört und in einigen größeren Ausschnitten angesehen. Musikalisch hat mir das überwiegend gut bis teilweise sogar sehr gut gefallen. Der Rest ist in meinen Augen Bullshit; zu viel Tcherniakov, zu wenig Wagner. Aber solange die Urgroßenkelin sich solche "Künstler" ins Haus holt und deren Egotrip-Experimente durchwinkt, ist eben leider keine Besserung in Sicht.


    Schöne Grüße nach Leverkusen...MDM :hello:

    Hallo "greghauser2002",


    Bonisolli wird in der dreibändigen Erstausgabe von "Die großen Sänger" (1986) nur 3x kurz erwähnt.


    Die Bemerkung in Klammerrn mit dem "Rambo des Singens" findet sich hier in Band 3 Seite 1849 unten.


    Auf Seite 1883 beginnt das Kapitel "Im Schatten der Stars" mit den Sätzen:


    "Wie schwer es ist, sich von den in den vierziger und fünfziger Jahren aktiven Tenören ein Bild zu machen, verrät das Buch von John Steane. Ist der kenntnisreiche britische Historiker und Kritiker im allgemeinen ziemlich ausführlich, so schreibt er über Sänger wie Giuseppe Campora, Flaviano Labo, Mario Filippeschi, Franco Bonisolli, Gianni Poggi, Giacinto Prandelli, Gino Sinimberghi, Luigi Infantino, Bruno Prevedi, Gianni Raimondi, selbst über Cesare Valetti und Ferruccio Tagliavini oft nur einen Satz, manchmal einen Absatz-und manchmal gar nichts....."


    Im Band 3 steht auf Seite 1906 im Zusammenhang mit dem Bariton Renato Bruson, dass dieser 1960 einen Gesangswettbewerb in Spoleto gewonnen hat und Franco Bonisolli dort den 1. Platz bei den Tenören errang. (Laut Wikipedia.de gewannen sie diesen Wettbewerb 1961; das müsste man noch überprüfen.)


    Die erweiterte und redigierte vierbändige Ausgabe von 2008 besitze ich leider noch nicht, da könnte eventuell noch mehr zu Franco Bonisolli zu finden sein. Vielleicht können die Kollegen hier noch helfen.


    LG...MDM :hello:

    besten Dank für deine Korrekturen in dieser mir so wichtigen Rubrik.

    Na, dann machen wir doch hier einfach noch ein wenig weiter. ;)


    Gestern bei der vierstündigen ARD-Fußball-EM-Übertragung nebenher durchgesehen:


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    Beitrag #031:


    Ludwig van Beethoven: „Fidelio“ - Inszenierung von Dieter Bülter-Marell (1970 – 1972)


    Ein halbes Jahr später wurde diese nicht sehr lange und häufig gespielte Inszenierung bereits abgelöst durch eine Neuinszenierung des neuen Dresdner Operndirektors Harry Kupfer, der dabei sein Weimarer Konzept (inklusive dortige Bühnenbildentwürfe) nach Dresden übertrug. Dazu komme ich dann in meinem übernächsten Beitrag hier (sofern ist den nächsten nicht wegen Überlänge stückeln muss).


    ich


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    Beitrag #032:


    Carl Maria von Weber: „Der Freischütz“ - Inszenierung von Erhard Fischer (1971 – 1983) - Teil 1: 1971 - 1979


    1971-05-20 (Premiere im Großen Haus der Staatstheater Dresden)

    Siegfried Kurz (Dirigent) – Nelly Ailakova (Agathe),


    Ailakowa


    1972-06-28

    Siegfried Kurz (Dirigent) – Renate Frank-Reinecke (Agathe), Gudrun Schäfer (Ännchen);

    Reiner Goldberg a.G. (Max), Hajo Müller (Kaspar), Rolf Tomaszewski a.G. (Eremit), Rolf Haunstein (Ottokar), Günter Dreßler (Kuno), Wolfgang Helllmich (Kilian),


    Hellmich


    1976-12-09 („76.“)

    Siegfried Kurz (Dirigent) – Elga Fischer a.G. (Agathe), Gabriele Auenmüller (Ännchen);

    Peter-Jürgen Schmidt a.G. (Max), Günter Dreßler (Kaspar), Gunter Emmerlich (Eremit), Wolfgang Hellmich (Ottokar), Rolf Wollrad (Kuno), Jürgen Hartfiel (Kilian), Horand Friedrich (Stimme Samiels)


    Gunther



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    Beitrag #033:


    Carl Maria von Weber: „Der Freischütz“ - Inszenierung von Erhard Fischer (1971 – 1983) – Teil 2: 1980 - 1983



    Alles OK!


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    Beitrag #34


    Ludwig van Beethoven: „Fidelio“ - Inszenierung von Harry Kupfer (1973 – 1984)


    1983-12-29 („88.“)

    Volker Rohde (Dirigent) – Helga Thiede a.G. (Leonore), Helga Termer (Marzelline);

    Klaus König (Florestan), Karl-Heinz Stryczek (Pizarro), Rolf Wollrad (Rocco), Armin Ude (Jaquino), Rolf Tomaszewski (Don



    Fernando), Karl-Heinz Koch (1. Gefangener), Matthias Henneberg (2. Gefangener)



    Formatierung? (Don Fernando)



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    Beitrag #35


    Giacomo Puccini: „Tosca“ - Inszenierung von Peter Brähmig (1974 – 1984)



    Sakrestan - Sakristan oder sic?



    1982-01-18 (64.)

    Rudolf Neuhaus (Dirigent) – Jeannette Lewandowski a.G. (Tosca), Ilse Ludwig (Hirt);



    Jeanette? ( siehe "Dokumentierte Mitwirkende...")



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    Beitrag #36


    Giuseppe Verdi: "Rigoletto" - Inszenierung von Jaroslav Chundela (1976 - 1980)


    1978-01-08

    1978-02-18

    1978-03-20

    1978-04-29

    1978-05-12

    1978-06-26 (Spielplanänderung)

    1978-07-06

    1978-09-12 :


    Jürgen Hartiel (Marullo)


    Hartfiel


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    Beitrag #37:


    Giuseppe Verdi: „Simone Boccanagra“ - Inszenierung von Harry Kupfer (1980)



    Die Verdi-Oper heißt wohl eigentlich "Simon Boccanegra", die historische Person "Simone".



    Anscheinend steht auf den Besetzungszetteln aber durchgehend "Simone" als Rollenbezeichnung. Also wohl sic! hier.



    1980-01-18 und 1980-01-18 („Premiere“ 2):

    Jacopo Fiesco, ein Edelmann aus Genuar


    Genua


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    Beitrag #38

    Giacomo Puccini: „Il Trittico“ - Inszenierung von Christine Mielitz (1980 - 1984)



    1980-04-30 (Premiere im Großen Haus der Staatstheater Dresden)


    Gianni Schicchi

    Gunther Emmerlich (Signor Amantio di Nicolao KOMMANotar), Harry Steinert (Pinnellino), Bernd Beyer (Guccio)



    Pinellino? ->>Schreibweise mit "nn" in allen folgenden Besetzungen



    1980-05-01 („Premiere“ 2)


    Gunther Emmerlich (Signor Amentio di Nicolao, Notar),


    Amantio



    1983-06-28

    Der Mantel

    Siegfried Kurz (Dirigent) – Barbara Hoene (Georgette), Brigitte Pfretzschner (Frettchen), Barbara Weselack (Liebende);


    Weselak


    https://twitter.com/barbara_weselak



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    Beitrag #39:



    Peter Tschaikowski: „Eugen Onegin" - Inszenierung von Harry Kupfer (1980 - 1993)



    1982-11-14 bis 1984-02-25:


    Andras Conrad (Vorsänger)


    Andreas



    1984-02-25


    Volker Rohde Kurz (Dirigent)



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    Beitrag #40


    Hector Berlioz: "Fausts Verdammung" - Inszenierung von Harry Kupfer (1982)


    Anmerkung : Die Schreibweise "Mephistofeles"war nach der damaligen Rechtscheibung wohl noch gültig/erlaubt.


    Also wohl sic! hier.


    ###############################################################


    Grüße...MDM :hello:

    Ich weiß nicht, wieso "Leistungen" hier nach der Diskussion gestern jetzt wieder so abwertend in Anführungszeichen gesetzt werden muss. U.a. 14 Achttausender zu erklimmen ist nicht nichts. Davon können sich manche Theoretiker und Sesselfurzer eine Scheibe abschneiden. Messner hat wirklich was geleistet in seinem Leben, ebenso Leute wie beispielsweise Leberecht von Blücher, Max Schmeling oder Elly Beinhorn, auch wenn das vielleicht keine überragenden Geistesriesen waren.


    Dass ein möglicherweise angedachtes pädagogisches Konzept bei dieser rbb-Sendung nicht aufgegangen ist, wurde ja schon festgestellt. Höchstwahrscheinlich war es gar nicht die Intention der Macher für eine Sendung am Sonntagabend um 22.00 Uhr, sondern eine Art (möglicherweise missglücktes) Experiment. Reinhold Messner ist als "Zugpferd" ein bekannter Name, Robin Ticciati eher noch nicht. Hier nochmal die Ankündigung des rbb:

    Robin Ticciati dirgiert eine philosphische Bergtour - mit Reinhold Messner Eine Alpensinfonie

    So 04.07.2021 | 22:00 | rbb Fernsehen

    Eine musikalische Gipfelerstürmung mit dem Bergsteiger Reinhold Messner.

    Richard Strauss beschreibt in seiner Alpensinfonie eine abenteuerliche Bergwanderung in Tönen. Rund 125 Musiker begaben sich auf diese ganztägige Tour über Wiesen, Auen und für den Aufstieg. Eine Wanderung, die über Almwiesen führt, an einem Wasserfall vorbei, den Gipfel erreicht, im Sonnenaufgang, im Gewittersturm und selbst die Kuhglocken fehlen nicht.


    Reinhold Messner auf Schloss Sigmundskron bei Bozen in Südtirol (Italien), 2014; © dpa/Steffen Kugler


    Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin spielt die Alpensinfonie unter der Leitung ihres Chefdirigenten Robin Ticciati, und der legendäre Bergsteiger Reinhold Messner wird dazu über seine Bergerfahrungen berichten.


    Mehr nicht!


    Man kann doch froh und dankbar sein, wenn sich überhaupt noch irgendeiner heutzutage für diese Art von Musik interessiert und sich das anschaut und nicht lieber Wimbledon oder die Fußball-EM guckt. In ein paar Jahren oder Jahzehnten ist das sowieso vorbei. Irgendwelche hochtrabenden Ideen von der korrekten pädagogischen Vermittlung und adäquaten Rezeption(shaltungen) sind in diesem Zusammenhang wirlichkeitsfern und vom medialen Standpunkt aus nicht mehr zeitgemäß.

    Hallo Stimmenliebhaber ,


    falls du das irgendwann hier liest: Ich habe folgende Notizen vom letzten Jahr vorhin auf meinem alten Notebook gefunden. Die hatte ich schon wieder vergessen. Vielleicht kannst Du noch was damit anfangen. Möglicherweise hast du inzwischen einzelne Fehler schon selber entdeckt, ich habe jetzt nicht nochmals alles verglichen.


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    Beitrag #027:


    Richard Strauss: „Der Rosenkavalier“ - Inszenierung von Heinz Arnold (1948 – 1982; Teil 1: 1948 - 1957)


    Alles OK!


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    Beitrag #028:


    Richard Strauss: „Der Rosenkavalier“ - Inszenierung von Heinz Arnold (1948 – 1982, Teil II: 1961 – 1969)


    Alles OK!



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    Beitrag #029:


    Richard Strauss: „Der Rosenkavalier“ - Inszenierung von Heinz Arnold (1948 – 1982, Teil III: 1970 – 1982)


    1974-01-11

    Siegfried Kurz (Dirigent) – Ingeborg Zobel (Marschallin), Ute Trekel-Burckhardt a.G. (Octavian), Barbara Hoene (Sophie), Eleonore Elstermann (Leitmetzerin), Brigitte Pfretzschner (Annina), Carola Nossek (Modistin);

    Fred Teschler (Ochs), Günther Leib (Faninal), Harald Neukirch (Sänger), Johannes Kemter (Valzacchi), Wolfgang Markgraf (Polizeikommissar), Rolf Wollrad (Notar), Armin Ude (Wirt), Karl-Heinz Koch (Haushofmeister der Marschallin), Karl-Heinz Koch (Haushofmeister bei Faninal), Edmund Kopp (Tierhändler)


    Richtig so oder Kopierfehler?



    1975-03-30


    Siegfried Kurz (Dirigent) – Ingeborg Zobel (Marschallin), Gisela Schröter (Octavian), Barbara Hoene (Sophie), Eleonore Elstermann (Leitmetzerin), Ilse Ludwig (Annina), Evelyn Lippmann (Modistin);

    Georg Schnappka, BRD, a.G. (Ochs), Jürgen Kraßmann a.G. (Faninal), Karl Wüstemann (Sänger), Horst Hiestermann (Valzacchi), Wolfgang Markgraf (Polizeikommissar), Rolf Wollrad (Notar), Armin Ude (Wirt), Karl-Heinz Koch (Haushofmeister der Marschallin), Günter Neef (Haushofmeister bei Faninal), Edmund Kopp (Tierhändler)



    Schnapka


    https://www.preiserrecords.at/de/georg-schnapka-arien.html



    1978-05-27

    Mark Janowski a.G. (Dirigent)


    Marek


    Am 13. und 15. Juni 1982 gastierte die Staatsoper Dresden mit dieser Inszenierung im Teatro la (La?) Fenice in Venedig.

    Für die Vorstellung am 13. Juni 1982 liegen mir keine Besetzungsangaben vor. Wahrscheinlich waren Enriqueta Tarrés als Marschallin, Theo Adam als Ochs und Ute Walther in den drei Hauptrollen, die gewiss doppelt besetzt waren, geplant gewesen sein.(....werden geplant gewesen sein... ODER ....waren....geplant...) Die weiteren Rollen werden ähnlich wie die Vorstellungen davor und danach besetzt gewesen sein Punkt

    Die Vorstellung am 15. Juni 1982 wurde mitgeschnitten und erschien sogar auf CD. Unter Siegfried Kurz sangen an diesem Abend Ingeborg Zobel die Marschallin, Werner Haseleu (und nicht wie fälschlich angegeben Theo Adam) den Ochs, Ute Trekel-Burckhardt den Octavian, Rolf Haunstein den Faninal, Barbara Hoene die Sophie, Klaus König den Sänger, Eleonore Elstermann die Leitmetzerin, Karl-Friedrich Hölzke den Valzacchi, Ilse Ludwig die Annina, Rolf Wollrad den Polizeikommissar, Günter Dreßler den Notar, Armin Ude den Wirt, Karl-Heinz Koch (1. Akt) und Günter Neef (2. Akt) die beiden Haushofmeister, Andrea Ihle die Modistin und Edmund Kopp den Tierhändler.



    ###########################################################################


    Beitrag #030:


    Giuseppe Verdi: "Aida" - Inszenierung von Erich Geiger (1956 – 1961)



    1957-04-24 mit Unterbrechungen bis 1958-04-02!


    Ference Szönyi (Bote)


    Ferenc


    1957-08-12


    Rudolf Neuhaus (Dirigent) – Ruth Glowa-Burkhardt (Aida), Lieselotte Enck (Amneris), Sieglinde Feise (1. Priesterin), Eva-Maria Börner (2. Priesterin);

    Ernst Gruber (Radames), Manfred Huebner (Amonasro), Helmuth Kaphahn (Ramphis), Fred Teschler (König), Ference Szönyi (Bote)


    Hellmuth


    ###############################################################################


    Gruß...MDM

    3. Juli 1971


    50. Todestag von Jim Morrison


    Er war ein Rockpoet und Sänger einer der bedeutendsten Bands der Rockgeschichte- "The Doors".


    Ein interessanter aktueller Artikel dazu findet sich hier:


    https://www.spiegel.de/geschic…91-4f90-b05c-4a543b5de132


    Sein Grab auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise ist immer noch Pilgerstätte für Fans aus aller Welt und das meistbesuchteste Grab Frankeichs.

    Ich selbst war heute genau vor 30 Jahren, am 3. Juli 1991, dort vor Ort, zusammen mit vielen Anhängern aus zahlreichen Ländern.


    Die Songs der Band hatten einen charakteristischen Stil, man weiß beim Anspielen sofort, dass es sich nur um die "Doors" handeln kann.


    Hier ein Hörbeispiel:




    Hier die 6 Studioalben, die die Band mit Morrison in den insgesamt 54 Monaten ihrer gemeinsamen Zusammenarbeit aufnahm:



          


        

    :hello:

    Gestern Abend habe ich mir auf ARD αlpha live die Eröffnungsgala des Würzburger Mozartfestes angesehen und habe mich gut unterhalten gefühlt.


    Wer es verpasst hat und gerne noch nachschauen und -hören möchte, hier der Link zur Veranstaltung in der Mediathek:


    https://www.br.de/fernsehen/ar…ausstrahlung-2492258.html


    Man merkt allen Mitwirkenden an, wie sehr sie sich freuen, endlich wieder "loslegen" zu dürfen.