Beiträge von MDM

    Ich beschreibe nachstehend eine Stimme und wer mitmachen will, versucht, auf den allgemein bekannten Sänger zu schließen: Diese Stimme zeichnet sich aus durch:samtene Schwärze, menschliche Wärme, erschütternde Ausdruckskraft, , Macht und Wucht, schwebende, verinnerlichte Zartheit, Schönheit und strömendes Melos des Gesangs, vor allem jedoch durch das Herz und die Seele, die in dieser Stimme mitschwingen.

    Nun bin ich gespannt, ob es klappt. Welcher Sänger könnte dies sein?


    Das ist sehr einfach, lieber operus, du meinst hier ganz sicher Hans Rolf Rippert.;)


    Ich liebe die Spitzentöne eines Bonisollis, den langen Atem eines Del Monacos, die Wucht eines Giacominis

    Lieber greghauser2002,


    darin finde ich mich wieder. Tenöre mit "stählernen Bronzeklang" (Kesting über MDM) mit baritonalem Fundament, lang gehaltenen Spitzentönen und gern auch mal ein im Schmetterstil vorgetragener "vokaler Machismo" finde ich schon "geil". Es sollte nur halbwegs zur interpretierten Rolle passen.


    LG....MDM :hello:

    Schonmal darüber nachgedacht, dass auch die Förderung diese Art von Inszenierungen durchaus einem politischen Kalkül gefolgt sein könnte? Das auch dadurch eine Form der politischen Prägung erreicht oder zumindest unterstützt worden ist?

    Du meinst, indem man in der DDR Wagner, Weber, Verdi, Puccini usw. oftmals eher traditionell-konservativ und diese nicht z.B. im Stil des "Sozialistischen Realismus" inszeniert hat, würden die ostdeutschen Operngänger zu linienbewussteren Klassenkämpfern erzogen werden sollen? Genauer bitte, lieber MSchenk, ich bin etwas unsicher, wie Du es meinst. Danke!

    Ja, mittlerweile sehe ich die Zukunft eigentlich nicht mehr ganz so düster wie zunächst. In vergleichsweise reicheren Ländern wie Österreich, Schweiz und Deutschland wird sich die Kunst-und Kulturszene schon wieder berappeln, falls das tückische Coronavirus nicht doch noch andere Pläne mit uns vorhat. Es wird ein paar magere Jahre geben, viele aus dem Kulturbetrieb werden sicherlich leider auf der Strecke bleiben, aber irgendwie wird das im Großen und Ganzen schon wieder.


    Ob man dies über Länder wie Spanien, Italien, Frankreich(?) , Brasilien im Rückblick später auch einmal so sagen wird.... da bin ich weniger optimistisch.


    Im besagten gelöschten Thread haben einige Taminos ihre teilweise beeindruckende Liste der geplanten und gebuchten Termine für die Saison veröffentlicht, die Solidarität mit den Künstlern kam u.a. dadurch zum Ausdruck, dass man sich bereits bezahlte Eintrittskarten nicht erstatten, sondern notfalls verfallen lässt.


    Ansonsten ist zum Thema "Empathie" wohl zu vermuten, dass jetzt jeder derzeit so seine eigenen privaten Probleme im persönlichen/beruflichen Umfeld im Hinblick auf die Zukunft hat, viele Interessengruppen schon gespannt auf das kommende Konjunkturpaket der Bundesregierung warten und jeder für sich hofft, nicht vergessen bzw. angemessen berücksichtigt zu werden.


    LG...MDM :hello:

    Lieber udohasso,


    Befremdlich, dass die Existenzkrise unserer Künstler aller Sparten im "Tamino Klassikforum" ein Randthema bleibt.

    Trifft ein Anglizismus den berühmten Nagel auf den nicht minder berühmten Kopf: "business as usual"?

    Vermisst hier überhaupt irgendwer lebendiges Musizieren in Oper und Konzert, oder genügt Euch längst die Flut der Tonkonserven?

    Unser reiches, lebendiges Kulturleben ist ins Mark getroffen. Hier, in diesem Forum, kann ich zu dieser dramatischen Realität noch nicht einmal ein Achselzucken erkennen.

    Es hat hier vor deiner Anmeldung im Forum schon einen ausführlichen, von "Joseph II." gestarteten Thread gegeben, in dem dies alles schon ausführlich diskutiert und beklagt wurde. Er hieß so ungefähr " Kunst und Kultur in Zeiten der Coronakrise" o.ä. ., ist aber momentan nicht auffindbar. Wahrscheinlich wurde er in den unsichtbaren Teil des Forums verschoben, weil es dort wohl am Ende wieder einmal zu politisch oder persönlich zuging. Du hast als Vollmitglied jetzt jederzeit die Möglichkeit, neue Threads zu Themen eröffnen, die dir besonders am Herzen liegen.


    LG...MDM :hello:

    Da kann ich den Herrn Professor persönlich gut verstehen, sollte er es denn tatsächlich so gehandhabt haben.

    Professionell gesehen ist es natürlich absolut korrekt, alles zu tun, um die Stimme zu schonen, sich z.B. nicht zu erkälten, allgemein alles nur Mögliche sicherzustellen, um nicht krank zu werden usw.. Wenn die Termine teilweise über Jahre hinaus im voraus gebucht sind und feststehen, muss man als Profi diszipliniert leben. Aber wir kommen ein wenig von Thema "Manierismus in der Vortragsweise" weg, daher soll dies dazu reichen.

    Die Vorwürfe an Fischer-Dieskaus Vortragsstil war für viele Kritiker wohl oft nur Deckmantel oder Vorwand, weil sie dessen angebliche oder tatsächliche menschliche Unnahbarkeit ablehn(t)en.


    Der verehrte Künstler soll eben für seine Fans nicht nur durch seine Darbietung begeistern, sondern möglichst privat auch noch den umgänglichen Kumpeltypen geben, mit dem man nach dem Konzert noch nett ein Schwätzchen hält, vielleicht ein paar kleine Scherze macht und persönlich gewidmete Autogramme erhält. Für diese Art Fans gehören eben beide Qualitäten zusammen.


    Ein Slezak oder Wunderlich, der nach der Vorstellung noch im nächstgelegenen Weinlokal zur Freude der anwesenden Gäste Heurigenlieder und Arien schmettert, kann man sich sicherlich problemlos vorstellen. Bei einem Fischer-Dieskau undenkbar. Der Herr Professor ließ sich wohl lieber immer gleich nach getaner Arbeit von seinem Chauffeur im klimatisierten Mercedes in seine Villa oder ins Hotel fahren.


    Will sagen: Der vielfach erhobene und übernommene Vorwurf des Manierismus dieses Künstlers liegt möglicherweise mehr in seiner Persönlichkeit als Menschentypus begründet, weniger streng fachlich gesehen in seinem Gesangsstil.

    Lieber "Stimmenliebhaber",


    nur eine Kleinigkeit für heute, aber ich habe Dich nicht vergessen. Es geht weiter.


    [ Beitrag #40 dieses Threads (Seite 1) mit den Korrekturen zum "Freischütz" hast Du wahrscheinlich auch noch nicht gelesen (?)]



    Beitrag #018:


    1990-10-21(Wiederaufnahme) Thomas Möwes (Faninal), Janko Derilov (Sänger),


    wohl "Tomas" Möwes


    Im Dresdner Telefonbuch steht die Schreibweise "Derilow", muss aber nicht stimmen.



    1990-11-04 Thomas Möwes


    1990-11-08 Thomas Möwes (Faninal), Janko Derilov (Sänger),


    1991-06-11 Thomas Möwes (Faninal)


    Das ist schon alles. Demnächst wieder mehr.


    LG...MDM :hello:

    Lieber La Roche,


    Ähnlich mag es vielen mit Karl May gehen, auch er bedient immer dasselbe Schema.

    Von dem habe ich zu DDR-Zeiten alles gesammelt, was ich in die Finger bekommen konnte, vom kleinsten Zeitungsschnipsel bis hin zur westdeutschen Hörspielkassette für Kinder und Jugendliche.


    An Büchern habe ich alle mittlerweile 94 grünen Bände der "Gesammelten Werke" aus dem Bamberger Karl-May-Verlag und fast alle der zahlreichen Sonderbände. Die Umarbeitung, insbesondere der längeren Kolportageromanreihen durch den Karl-May-Verlag, war durchaus sinnvoll, weil es oft zu unübersichtlich und langatmig wurde. Außerdem habe ich aus textgeschichtlichem Interesse einige Radebeuler Ausgaben aus der Nazizeit, in denen Bearbeiter wie Otto Eicke u.a. die Romane den "Zeitgeist" im antisemitischen Sinne "anpassten".


    ZUSÄTZLICH besitze ich nochmal alle bisher erschienenen Bände der sogenannten "Historisch-Kritischen Ausgabe" (HKA) mit editorischem Bericht, also , soweit noch beschaffbar, die ursprünglichen Originaltexte. Außerdem einige Münchmeyer-und Fehsenfeld-Erstausgaben, Illustrierte Ausgaben, Biographien etc. Ein teurer Spaß, aber ich hatte viel Freude daran, das alles zusammenzutragen. Zum Glück haben wir ein großes Haus, die Karl-May-Bücher umfassen mittlerweile eine ganze große Wand in einem der Wohnzimmer.


    Ich habe mir aber fest vorgenommen, jetzt erst einmal ein paar Jahre ( mindestens 3) kein Karl- May-Buch mehr zu lesen. Irgendwann tritt auch bei einem "Fan" eine gewisse "Übersättigung" auf. ;)


    Soviel noch zum "herrlichen sächsischen Lügenbold"(Hermann Kant).


    LG...MDM :hello:

    Hallo Erich & chrissy,

    Fallada ist lesenswert.


    Erich

    Großartig von Fallada Kleiner Mann, was nun, Jeder stirbt für sich allein und Wer einmal aus dem Blechnapf fraß


    die hier genannten Fallada-Romane sind mir dem Namen nach alle geläufig, nur gelesen habe ich sie noch nicht. Ich weiß es nicht genau, aber ich glaube, "Kleiner Mann..." ist in manchen Bundesländern sogar Pflichtlektüre in der Schule(?). Ich entsinne mich vage, vor vielen Jahren einmal eine Verfilmung davon mit Rolf Ludwig (?) gesehen zu haben, ebenso Harald Juhnke als "Der Trinker".


    Solltest Du mal Simmel lesen, viel Freude und laß´uns dann Deine Meinung wissen.


    Wenn ich den mittlerweile 60 Jahre alten Roman "Es muss nicht immer Kaviar sein" im Urlaub gelesen und möglicherweise sogar einige Rezepte daraus ausprobiert habe, werde ich hier berichten.


    Im Übrigen bekenne ich mich hier ausdrücklich als Leser von Unterhaltungsliteratur, und zwar auch manchmal solcher, die bei strenger Betrachtung gehobenen Ansprüchen wohl leider nicht immer genügen würde.


    LG...MDM :hello:

    Vielen Dank für eure Einschätzungen! Ich hatte natürlich schon mal bei Wikipedia unter "Simmel" geschaut, aber das gab für mich kein so klares Bild. Einerseits höchste staatliche Ehrungen, andererseits Autor angeblicher Kitsch-und Trivialschinken. Ich werde dem "....Kaviar..." mal eine Chance geben, so mies kann das nicht sein und dann weitersehen. Dass die Machart bei manchen Autoren immer gleich oder ähnlich ist, stört bei einigen und bei anderen erhofft man es sich geradezu. Zu den genannten Empfehlungen noch. Krimis von Woolrich und Kästners Jugendromane habe ich vor etlichen Jahren schon mal gelesen, Fallada noch nicht. Die anderen von Dr. Pingel erwähnten Herren kenne ich ebenfalls nicht.

    LG...MDM :hello:

    Guten Abend,


    kennt jemand die Romane von Johannes Mario Simmel?


    Falls ja, lohnen sie, welche kann man empfehlen und mit welchen Roman sollte man beginnen?


    "Kenne" diesen Autor bisher nur dem Namen nach.


    Meinungen? Ich danke im Voraus!


    Schöne Grüße...MDM :hello:

    Lieber Gerhard,


    unsere Beiträge haben sich überschnitten. Was wir meinen, wenn wir " authentisch", "klassisch" oder "traditionell" schreiben, ist klar. Die Nachfrage bzw. der Klärungswillen von `udohasso´ ( Sei herzlich willkommen:hello:) zeigt mir aber, dass dies offenbar immer noch nicht überall so glasklar ist.


    LG...MDM :hello:

    Lieber chrissy,


    meine Anregung hat hauptsächlich praktische Gründe, damit nicht jedesmal neu von vorne der Eiertanz losgeht, wenn ich simpel und in einem Wort erklären will, dass ich eine Oper in der Machart gesehen habe, wie es früher ganz selbstverständlich allgemein vor der RT-Zeit üblich war.


    Wenn ich "Regietheater" oder "moderne/modernisierte Inszenierung" sage oder schreibe, weiß jeder Eingeweihte gleich auf Anhieb, was ich meine. Wenn ich "klassische Inszenierung", "traditionell" usw. schreibe, sollte eigentlich auch klar sein, was ich meine. Es wird sich dann aber gern künstlich dumm gestellt und behauptet, die und die RT-Version wäre ebenfalls eine klassische Inszenierung, weil sie dem Schillerschen Theaterbegriff bzw. -verständnis gerecht werde.


    Alles nicht so einfach, wie wir an dem Klärungsbedarf von "udohasso" sehen.


    LG...MDM :hello:

    Es würde mich freuen, wenn mein Versuch einer Begriffsklärung für unsere kleine Runde von Disputanten hilfreich ist.


    Vielleicht versetzt mich das irgendwann in die Lage, auch "La Roche" einigermaßen zuverlässig sagen zu können "laß es, ist wohl nichts für dich"...oder aber "nichts wie hin!".

    Es wäre in der Tat für künftige Diskussionen hier im Forum und anderswo gar nicht so schlecht, wenn wir ein für alle Mal ein neutrales, untendenziöses attributives Adjektiv finden können, auf das sich RT-Fans wie RT-Gegner einigen könnten, um nicht jedes Mal diese umständlichen Umschreibungen für den Inszenierungsstil bemühen zu müssen, der gemeint ist, wenn Gegner des RT den von ihnen bevorzugten Stil benennen möchten.


    Klassisch? Traditionell? Werkgerecht? Herkömmlich? Authentisch? Gängig? Althergebracht? Edit: Librettotreu?


    Ideen?


    LG...MDM :hello:

    Wenn der Name Wilhelm Strienz fällt oder ich seine Lieder "Heimat, deine Sterne" und "Gute Nacht, Mutter" irgendwo höre, fallen mir zuerst immer Szenen aus Kinofilmen wie "Das Boot" (1981), "Schtonk!"(1992) und "Schindlers Liste" (1993) ein, das geschieht ganz unwillkürlich. Manche Assoziationen bekommt man irgendwie schwer aus dem Kopf. smilie_denk_09.gif

    Wenn allerdings die ruinösen Einschränkungen wirtschaftlicher Betätigung andauern, wird sich der Schwund von Steuern als Knappheit in den öffentlichen Kassen natürlich bei den staatlichen Leistungen, die nicht "Pflichtaufgaben" sind, auswirken und zumindest zeitweise zu Mttelkürzungen führen.

    Man könnte es tatsächlich auf den ganz langweiligen und profanen Fakt herunterbrechen, dass alles letztlich am lieben

    Geld


    hängt. Egal wie man es dreht.


    Wieviel Kultur will sich "der Staat" durch die Coronakrise noch verschärften ökonomischen Rahmenbedingungen künftig noch leisten und sind nicht andere Aufgaben erst einmal dringlicher?


    Wieviel kann sich der Einzelne überhaupt noch leisten, bei wegbrechenden Einnahmen, steigenden Mieten und möglicherweise künftig erhöhten Steuern, galoppierender Geldentwertung usw.?


    Schafft die Wirtschaft es, neuen Optimismus zu verbreiten, gelingt im Zeichen von Globalisierung und Digitalisierung der Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt und gleichzeitig die ökologische Wende, halten wir unseren Wohlstand, wenn Herzstücke der Industrie, wie die Automobilindustrie, plötzlich nicht mehr die tragende Rolle spielen können? Wie entwickeln sich Löhne und Preise? Was kosten uns die milliardenschweren Konjunkturprogramme?


    Wie gehen wir mit der drohenden Altersarmut und dem Schrumpfen der Mittelschicht um? Wie entwickeln sich die Sozialausgaben ( z.B. Gesundheitssystem und Pflege, derzeit auch 10.000.000 Kurzarbeiter + 3 Mio Arbeitslose in D?)


    Was wird aus der Europäischen Union und ihrem Zusammenhalt, wie verhalten sich die ärmeren EU-Staaten, nachdem Deutschland, Österreich und Holland die ungeliebten "Coronabonds" gerade noch einmal mit kostspieligen Zugeständnissen "abwehren" konnten?


    Ich glaube, staatlicherseits wird man künftig noch sehr viel genauer hinschauen (müssen), wo die Ausgaben für Kunst, Kultur, Sport und Bildung hinfließen, was gefördert wird und was weniger oder gar nicht mehr.


    Die Bewältigung der Coronakrise bleibt wohl eine Aufgabe für Generationen.


    Wir hatten in unserer Gesellschaft ja eigentlich immer so etwas wie einen gut entwickelten Bürgersinn, privates ehrenamtliches Engagement, viele Vereine und Zusammenschlüsse. Die sind jetzt natürlich besonders gefordert , das kulturelle Leben in den Städten und Gemeinden nach den kommenden "Lockerungen" wiederzubeleben und aufrechtzuerhalten. Theoretisch sollte die Vermittlung von Kultur ja auch im privaten Kreise stattfinden, aber ob das in jungen Großstadtfamilien wirklich derzeit noch so verbreitet ist, wie es vielleicht wünschenswert wäre, darf man bezweifeln.


    In welche Richtung sich jetzt letztlich alles künftig entwickelt, weiß keiner.


    Habe ich jetzt das Thema verfehlt?:untertauch:

    Lieber "Stimmenliebhaber",


    eben durchgesehen:



    Beitrag #017: Carl Maria von Weber: "Der Freischütz" - Inszenierung von Joachim Herz (1985 - 1987)


    1985-06-08

    Hans-E. Zimmer (Dirigent) – Jana Smitkova (Agathe), Andrea Ihle (Ännchen);

    Klaus König (Max), Karl-Heinz Strycek (Kaspar), Konrad Rupf (Eremit), Hans-Joachim Ketelsen (Ottokar), Gunther Emmerlich (Kuno), Matthias Henneberg (Kilian), Johannes Kemter (Samiel)


    1985-06-12

    Claus Peter Flor a.G. (Dirigent) – Nelly Ailakowa (Agathe), Dagmar Schellenberger (Ännchen);

    Dieter Schwartner (Max), Karl-Heinz Strycek (Kaspar), Rainer Büsching (Eremit), Rolf Haunstein (Ottokar), Rolf Wollrad (Kuno), Matthias Henneberg (Kilian), Günter Neef (Samiel)



    Stryczek


    Ansonsten wohl alles OK.


    ++++++++++++++++++++++++++++



    Zitat

    Dennoch hat diese Inszenierung natürlich Geschichte geschrieben, eben weil mit ihr die Semperoper wiedereröffnet wurde und die für das Fernsehen aufgezeichnete Probe vom 10.2.1985 (mit Reiner Goldberg als Max) exakt zu der Zeit im Fernsehen vieler Länder zu erleben war, als in der Semperoper die Premiere (mit Klaus König als Max) stattfand, also am Abend des 13. Februar 1985:


    Eben habe ich nochmal Honey`s Festansprache davor angehört und mich scheckig gelacht. Ja, so klang das damals im Sozialismus:


    https://www.mdr.de/zeitreise-r…/dresden/audio886778.html



    Wir dachten damals wohl alle, dies wäre eine echte Liveübertragung und bin mir nicht sicher, ob man die Fersehzuschauer nicht bewusst bzw. stillschweigend in diesem Glauben gelassen hat.


    Ich weiß auch noch, dass es mindestens auf DDR1 und ARD gelaufen ist, wenn nicht sogar auch noch auf DDR2 und ZDF, also allen vier damals für den Durchschnittsbürger empfangbaren deutschsprachigen Fernsehprogrammen. :/ Weiß das hier zufällig noch jemand?


    Auch hörte ich von einem Bekannten vor vielen Jahren einmal, dass diese Freischütz-Premiere am 13. Februar weltweit angeblich bis zu 1 Milliarde (!) Menschen im TV gesehen haben sollen. Aber das kann ich mir bei einer Weltbevölkerung von damals 4,86 Milliarden eigentlich kaum vorstellen und gehört wohl eher ins Reich der Legenden.


    LG...MDM :hello:

    - Ich lese gern, aber selten und dann wenig (Sten Nadolny).

    Leider schafft man es in einem Leben nicht, alle die Bücher zu lesen, die man gern lesen möchte. Dazu ist die normale Lebenszeit dann doch einfach zu kurz. Und je älter man wird, um so sorgfältiger muss die Auswahl werden.


    Wenn man irgendwann zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr beginnt, im Durchschnitt regelmäßig 2 Bücher pro Woche (also ca. 100 pro Jahr) zu lesen und es auch neben Schule, Lehre bzw. Studium, Beruf, Hausbau, Partner und Familie, Freunde, Hausarbeit, diversen Hobbys, Ehrenamt usw. schaffen würde(!!!), das so durchzuziehen, dann ist man Anfang/Mitte 80 bei 7000-7500 Stück angelangt. Rein quantitativ also eigentlich doch gar nicht so wenig, wenn ich`s mir so recht überlege.


    Eine Leseliste ist theoretisch nicht schlecht, aber wird bei mir meist durch ständige Neuentdeckungen obsolet und dann schnell über den Haufen geworfen. Mal sehen, wie lange es übrigens gedruckte Bücher überhaupt noch gibt, diese elektronischen Dinger oder Hörbücher wären für mich wohl absolut nix, habe ich aber auch noch nie ausprobiert.


    LG...MDM :hello:

    Dann will ich mich mal ein wenig an diesem neckischen Spielchen beteiligen.;)


    Otello


    Ich muss hier auf "Konserve" zurückgreifen, da meine Liveopernerlebnisse nicht sehr zahlreich sind.


    1.Ramón Vinay

    2. Mario Del Monaco :jubel:

    3. Plácido Domingo


    LG...MDM :hello:

    Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat in seiner Ansprache an die Nation zum Wiederaufbau sehr ehrgeizige 5 Jahre angesetzt. Wenn man die Fernsehnachrichten so verfolgt, PHOENIX beispielsweise ist das wohl nicht zu schaffen. Fast stündlich tauchen neue Fragen und Probleme auf , zur Statik, zum benötigten Baumaterial ( es werden z.B. fast anderthalbtausend 150jährige Eichen benötigt), genaue Zeichnungen der Dachkonstruktion existieren wohl auch nicht, weiterhin ist es schwierig eine solche Menge an benötigten Experten aller Art zu finden und zu engangieren usw. usf.


    Lasst uns einfach alle die Daumen drücken, dass es gut wird und diesen Thread 2024 einfach nochmals hervorholen


    Ich tue es zwischendurch schon mal etwas eher. ;)


    Interessanter 6minütiger Videobericht zum Stand der Dinge genau 1 Jahr nach der Brandkatastrophe:


    https://www.br.de/mediathek/vi…:5e91adb037c87300133e2949


    Fazit: Es ist noch ein sehr langer Weg zu gehen. Der eigentliche Wiederaufbau muss noch warten.

    Lieber "Stimmenliebhaber",


    bevor es für mich an den österlichen Mittagstisch begebe, präsentiere ich hier noch schnell ein paar Ostereier, die ich zuletzt gefunden habe.


    Beitrag #016:


    1990-04-25
    Benda Roberts (Ortrud);


    Brenda




    1999-04-23 (71.)

    Klaus-Florian Vogt


    1999-04-27 (72.)

    Klaus-Florian Vogt,

    1999-05-02 (73.)

    Klaus-Florian Vogt


    1999-05-24 (74.)

    Klaus-Florian Vogt


    1999-05-30 (75.)

    Klaus-Florian Vogt


    1999-09-26 (76.)

    Klaus-Florian Vogt,


    1999-10-10 (77.)

    Klaus-Florian Vogt



    2002-12-29 (84./ „83.“)

    Klaus-Florian Vogt (Lohengrin)



    2003-01-05 (85./ „84.“)

    Klaus-Florian Vogt (Lohengrin)


    2005-05-29 (88.)

    Klaus-Florian Vogt (Lohengrin)


    2005-06-01 (89.)

    Klaus-Florian Vogt (Lohengrin)


    2005-06-05 (90.)

    Klaus-Florian Vogt (Lohengrin)


    2006-10-08 (94.)

    Klaus-Florian Vogt (Lohengrin)

    2006-10-15 (95.)

    Klaus-Florian Vogt (Lohengrin)



    2008-12-05 (100.)

    Klaus-Florian Vogt (Lohengrin)


    2008-12-07 (101.)

    Klaus-Florian Vogt (Lohengrin)


    2008-12-10 (102.)

    Klaus-Florian Vogt (Lohengrin)


    2009-10-11 (104.)

    Klaus-Florian Vogt (Lohengrin)


    2009-10-14 (105.)

    Klaus-Florian Vogt (Lohengrin)



    Klaus Florian


    Das Thema hatten wir ja oben mit Karl(-)Heinz Stryczek schon einmal. Nur der Vollständigkeit halber stelle ich es noch mit ein. Die Quellen, die ich im Internet konsultiert habe, schreiben den Namen ohne Bindestrich.



    2011-11-06 (106.)

    2011-11-13 (107.)

    2011-11-16 (108.)



    Marjoree Owens (Elsa),


    Marjorie


    2016-05-17 (Generalprobe zur Neueinstudierung)

    Tomasz Koniecny (Telramund)


    2016-05-19 (112.)

    Tomasz Koniecny (Telramund)


    2016-05-22 (113.)

    Tomasz Koniecny (Telramund)


    2016-05-25 (114.)

    Tomasz Koniecny (Telramund)


    2016-05-29 (115.)

    Tomasz Koniecny (Telramund)


    Konieczny


    Fortsetzung folgt bei Gelegenheit!



    LG...MDM :hello:

    Lieber Operus,


    schön, dass Du wieder da bist!


    Ich wünsche Dir und Deiner Frau, allen Taminos und Paminas sowie den mitlesenden Gästen frohe und besinnliche Ostertage.


    Verlieren wir in dieser uns seltsam unwirklich erscheinenden Zeit nicht unsere Zuversicht und unseren Humor.


    Für Deine Pläne in den kommenden Monaten wünsche ich Dir viel Kraft und drücke die Daumen, dass es mit dem geplanten Engagement klappt!


    Sonnige Grüße...MDM smilie_oster_216.gif

    Es gibt allein hier im Forum schon Abwechslung genug, wenn man mag . ( Nebenforen wie Rätselforum, Literatur, Feuilleton und Satire, Kino und Filmmusik und so weiter, da kann man ausgiebig stöbern und sich genügend Anregungen holen.)


    Diesen Thread hier zum Beispiel


    Ohne Krimi ...


    habe ich letztens wieder sehr aufmerksam studiert und mir aufgrund der Tamino-Empfehlungen die ersten Bände folgender Reihen bestellt und bereits erhalten:




    Außerdem diesen Riesenklopper:




    Wer ein wenig Unterhaltung der etwas anderen Art sucht, dem sei dieser legendäre Klassiker dringend ans Herz gelegt:


    „Hänsel und Gretel“ in Münster am 28.12.2017


    Ein echtes Entertainment-Juwel, und man lernt nebenbei viel fürs Leben dazu. Zum Beispiel über politisch korrekten Lebensmitteleinkauf, über frühkapitalistische Kinderarbeit, dass man die Handlung von "Hänsel und Gretel" jetzt um die Jahre des großen Ausbruchs des Vulkans Tambora datieren kann und vieles mehr.


    Großes Kino, Prädikat "Wertvoll" und immer wieder ein Genuss ! :yes:


    LG....MDM :hello:

    falls du noch deine Ankündigung (vor dem familiären Trauerfall) wahr machen und nach den Besetzungsrubriken der Staatsoper Berlin auch noch die Rubrik zu den Dresdner Besetzungen Korrektur lesen würdest. ;):hail::hello:

    Lieber "Stimmenliebhaber",


    ich fange dann mal langsam an.


    Du ziehst Dir bitte diejenigen Stellen für Dich heraus, die Du als korrekturbedürftig erachtest; den Rest schmeißt Du einfach auf den Misthaufen.^^


    ##########################################################################


    Der folgende Beiträge enthalten Anmerkungen meinerseits zur Korrekturlesung der


    Besetzungen ausgewählter Dresdner Inszenierungen


    Dabei kann es sich logischerweise größtenteils nur um Kleinigkeiten bei Rechtschreibung und Grammatik, strittige Schreibweisen der Künstler- oder Rollennamen o.ä. handeln.


    Die sachliche Richtigkeit der Archivbeiträge kann ich aus naheliegenden Gründen natürlich nicht überprüfen.


    ##########################################################################


    Beitrag #001:


    "Janáček ,Dvořák ,Hanuš " stehen an verschieden Stellen in einer anderen Schriftart (Times New Roman?) als der Rest des Textes (Tahoma?) da, wahrscheinlich wurden die Namen hereinkopiert.



    Die Überschrift "Und noch eine Übersicht nach Komponisten und Werken: " könnte zur Vereinheitlichung des Schriftbildes eventuell noch "gefettet" werden, weil "Übersicht über die bislang eingestellten Inszenierungen: " oben auch in Fettschrift gestaltet wurde.



    "Natürlich soll auch diese Rubrik KOMMA (wegen Einschub?) wie mein Besetzungsarchiv der Staatsoper Berlin, eine Dokumentations- und keine Diskussionsrubrik sein, interessierte Nachfragen sind jedoch willkommen. "




    Beitrag #002: Alles OK!



    Beitrag #003:


    Richard Wagner: "Tristan und Isolde"


    Hier durchgehende Schreibweise "Junge Seemann". (Junger Seemann??)


    Ich nehme an, das ist wieder "sic".:yes:


    Im Original heißt es wohl "Stimme eines jungen Seemanns"; im Besetzungsarchiv der Staatsoper Berlin findet sich wahlweise "Junger Seemann" oder "Ein junger Seemann".


    Beitrag #004:


    1987-03-27

    (Wiederaufnahme in der Semperoper)

    Lona Cullmer-Schellbach (Venus),


    Culmer-Schellbach


    auch:


    1987-03-31

    1987-06-14

    1987-09-20

    1987-10-11

    1988-11-20




    1987-10-11

    Ude Nissen (Dirigent) – Jeannette Lewandowski (Elisabeth),


    auch:


    1989-10-29


    Jeanette oder sic? (Die Internetquellen sind da nicht ganz einheitlich.)


    Beitrag #005: Keine Korrekturen, Userkommentar!

    Beitrag #006: Keine Korrekturen, Userkommentar!

    Beitrag #007: Keine Korrekturen, Userkommentar!

    Beitrag #008: Keine Korrekturen, Userkommentar!

    Beitrag #009: Keine Korrekturen, Userkommentar!

    Beitrag #010: Keine Korrekturen, Userkommentar!




    Beitrag #011: 1985-06-18 Karl-Heinz Stryczek (Musiklehrer)


    Karl Heinz oder sic ?


    Karl Heinz Stryczek : Traueranzeige, Sächsische Zeitung



    http://m.sz-trauer.de/traueran…l-heinz-stryczek/52815440


    https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Heinz_Stryczek


    auch:


    1985-06-26

    1985-06-28

    1985-07-09

    1985-10-09

    1985-12-15

    1985-12-29

    1986-01-11

    1986-02-09

    1986-02-19

    1986-04-13

    1986-05-07

    1986-05-10

    1986-06-25

    1986-11-27

    1987-02-20

    1987-03-18

    1987-04-15

    1987-10-18

    1987-12-20

    1988-01-03

    1988-03-02

    1988-05-14

    1988-09-16

    1988-12-11

    1989-01-22

    1989-05-30

    1989-06-22

    1990-04-30

    1990-08-21

    1990-11-06


    "Dass die am 30.08.1991 folgende Vorstellung, die erste „nach Joachim Herz“ KOMMA(wg. Einschub?) die 68. Vorstellung dieser Inszenierung war, hier aber keine 67 Vorstellungen bis dahin aufgelistet wurden, erklärt sich dadurch, dass für Gastspiele mit dieser Inszenierung im Historischen Archiv der Semperoper leider keine Besetzungszettel vorhanden waren.


    Ein Gastspiel mit wohl mehreren Vorstellungen fand zum Beispiel 1989 in der Hamburgischen Staatsoper statt. Der Audiomitschnitt einer dieser Vorstellungen (mit Helga Thiede als Ariadne, Klaus König als Bacchus, Brigitte Eisenfeld als Zerbinetta, Uta Priew als Komponist, Karl-Heinz (Karl Heinz) Stryczek als Musiklehrer und Gunther Emmerlich als Haushofmeister) ist hier zu hören:"


    Beitrag #012:


    Karl-Heinz Stryczek findet sich hier wieder in zahlreichen Einträgen. Ich habe die Daten aber diesmal nicht alle einzeln aufgeführt.


    Bei Petra Maria Schnitzer findet man übrigens auch unterschiedliche Schreibweisen, bei Wikipedia sogar beide: in der Überschrift mit Bindestrich, im laufenden Text ohne. Hier greift im Zweifelsfalle dann wohl wieder die sic-Regel.:yes:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Petra-Maria_Schnitzer



    Beitrag #013: Keine Korrekturen, Userkommentar!

    Beitrag #014: Keine Korrekturen, Userkommentar!

    Beitrag #015: Keine Korrekturen, Userkommentar!



    Fortsetzung folgt!



    LG...MDM :hello: