Beiträge von Damiro

    Also gut,

    auf der Ebene von Vico Toriani den Carnaval zu händeln mag ja mal gehen, wo jener doch der Lieblingssänger meiner seligen Mutter war, und ein guter Musikerfreund "Meisterschüler" von Catarina Valente in Mannem, V.T. wiederum öfter mal deren Zweitstimme im Terzabstand unter ihr deutlich vorher, zuweilen auch über ihr (im Terzabstand) :D:D:D


    Mal sehen, was ich mir über Herbert Schuch aufgeschrieben habe, über seine Aufnahme hier: (dessen Carnaval ist sehr preiswert in folgender Box zu haben und seine sonstig enthaltenen Aufnahmen stellen sehr solides, teils recht originelles und traumhaft sicheres Klavierspiel dar ---> ....)




    Weitere Informationen über ihn gibt es hier:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Schuch


    H. Sch. ist im Alter von neun Jahren von Temeschburg mit seinen Eltern nach Deutschland übergesiedelt, zunächst nach Rosenheim / Bayern. Er hat im Verlauf eine ganze Menge von Preisen bei Klavier- resp. Musikwettbewerben gewonnen.


    Die vorliegende Aufnahme stammt aus 2008, der Pianist war damals 30 Jahre alt. Der Flügel klingt rund, weich und warm, mit etwas Bassbetonung. REPLIQUE (Pos. 38) geht nahezu tonlos zuende, danach greift der Pianist in den geöffneten Flügel und lässt von den geforderten Grundtönen aus Glissandi erklingen, die den Abschnitt SPHINX zum tönen bringen sollen. Das ist eine sehr freie Interpretation von Schumanns Absicht, das literarische Schema Sphinx adäquat in die Musik einzuflechten. Das wird sicher nicht jedermann gefallen, doch geht es weiter, alsbald mit dem dreiteiligen Komplex VALSE ALLEMANDE - PAGANINI. Die geforderte Vortragsweise Tempo 1 (ma piu vivo) nimmt Schuch wörtlich leidenschaftlich romantisch, ebenso wie CHIARINA. Da wird Schuchs Spiel, ohne dass Fehler und Fehlgriffe passieren einfach phänomenal. Endlich gerät der abschliessende MARSCH DER DAVIDSBÜNDLER recht langsam und eher behäbig. Ich finde, dass alles stilistisch gut zusammen passt. 8)

    Nein, diese CD von Nelson Freire besitze ich noch nicht, aber wohl die Harmonies de soir. Über den Carnaval mit N.F. will ich später noch was sagen.

    Ja, zur Entwicklung des Hörerlebens können biografische Sequenzen schon herhalten.


    Zum Beispiel habe ich diesen Carnaval (s.u.), also von Stefan Vladar, vor einiger Zeit beim Kochen gehört. Wenn es nicht um Sekunden geht, ist aufmerksames Hören während solcher Tätigkeiten durchaus möglich. Mann, kann der Typ Klavier spielen ! Flüssigkeit der Läufe, Phrasierungen , Pausen, Dynamik, alles von hoher Qualität... Und ich habe keine einzige falsche Note gehört. Dazu ein schöner kräftiger Flügelklang....



    Doch wo bleibt die Poesie des Klavierspiels ? Wo sind die kleinen Pausen, leise Ak- und Dezelerationen, wo klingt etwas ohne Hast aus, wo endet ein sachter Pedaleinsatz ? Das alles kann man/ ich beim Kochen nicht hören. Diese Details werden mir erst beim zweiten Male hören bewusst. Nein, das ist mehr Powerklavier, was ich da höre. Nahezu absolute technische Perfektion. Doch am Ende ist eine gewisse Gleichförmigkeit mein Haupteindruck.

    Danke für deinen zugewandten Beitrag ! :)


    Z.Zt. habe ich ca. acht Gesamtaufnahmen der B.schen Klaviersonaten, mit denen ich mich peu a peu seit vielen Jahren beschäftige, mit einer sehr guten Anlage in einem sehr adäquaten technisch- athmosphärischen Umfeld. Ich bin generell nicht der Meinung, dass man Musik so und so spielen müsse, eher wie man sie keinesfalls spielen sollte. Und ich reagiere sehr unterschiedlich auf Fehler des beteiligten Pianisten, ja - manchmal viel zu streng, ungnädig. Es kann sein, dass ich solche Fehler tagelang nicht aus dem Kopf bekomme !

    Oder: trotz hunderten von falschen Noten (bei grossen Konzertstücken wie xxx und yyy) bleibt Horowitz - neben seinem wechselnden sensomotorisch- neurologischen Vermögen - der wohl originellste und ausdruckstärkste Pianist, den ich kenne. Mein liebster Pianist! Er spielt öfter so, wie es ihm gerade passt. V.a.in den neueren Aufnahmen. Er hat fast nichts von einem Intellektuellen. Das wäre ungefähr dann sein Altersstil. Er gab dann sein Bestes, deutlich früher sein Allerbestes ;).


    Die Interpretationsvergleiche bestimmter Versionen der 2. Ung. Rhapsodie von Liszt, sind für mich sehr spannend und wertvoll. Ich finde es sehr dankenswert, dass du - wie ein leidenschaftlicher Lehrer- hier ansprechbar bist und bleibst. Insbesondere auch eine Verknüpfung und Einbettung der Musik machst mit den zugehörigen z.B. literarisch- philosophischen Aspekten.

    Ja, der empfängliche Schüler, einer wie ich, meldet sich zu Beginn des Unterrichts in den Park und zum Fluss hin ab, den Text der Unterrichtsstunde auf Druckerpapier in der Hosentasche.....meldet sich zurück, wenn er will.

    Ein Albtraum für den Pädagogen und eine ungezogene Missachtung seitens des frechen Schülers !

    (ist dann wahrscheinlich aber effiziente Pädagogik)

    ....

    Ich war ein paar Tage in den Bergen und habe die Beiträge im Thread erst Do. abend, also gestern , gelesen.


    Sofern nicht schon aufgeklärt, kann ich zumindest ein kleines bisschen helfen.

    Die im Titel des Threads genannte Box hat tatsächlich 50 CDs und hat interessanterweise aber das physikal. Format einer LP- Box Die Aufnahmen dort beginnen frühestens mit Aufnahmedaten ab 1966. Ab Post # 8 hat man aber auch von Aufnahmen von vor dem 9.5.1965 gesprochen, wofür Holger dann die Box mit den 15 CDs verlinkt hat, welche ich leider nicht besitze, und also keinen inhaltlichen Beitrag zu deren Inhalt zu leisten vermag. ;(;)

    Achtung - letzter Beitrag vor 12 Jahren ! Gleichwohl aktuelles Thema...


    Ich finde, man sollte zwischen professionell geschriebener Kritik und einem situativen Hör- oder Erlebnisbericht aktueller Beschaffenheit unterscheiden.

    Es ist gut und nützlich, so oft wie möglich Musik zu hören, aber auch gleichermassen häufig Kritiken darüber zu lesen.


    Ich sage das vor dem Hintergrund abnehmender Qualität von Zeitungs- und Kulturberichten ganz allgemein, und teils fragwürdigen Konzert- und CD- Kritiken im speziellen. Inzwischen erkenne ich mit einiger Wahrscheinlichkeit, welcher Kritiker überhaupt eine besprochene CD (o.ä.) angehört hatte bzw. in einem Konzert leibhaftig anwesend war. Es werden einem dann Elaborate voller Allgemeinplätze und Fehler vorgesetzt. Was man z.B. im Stern, ja sogar in der Zeit, speziell auch in der Zeit Online so liest, kann einen zu teils heftig sich sträubenden Nackenhaaren bringen. Selbstverständlich können einige gut geschriebene, gedachte und gefühlte Berichte einen dann wieder versöhnen. Und die gibt es immer noch, teils rel. häufig. Aber: nach mehreren Jahren wechselnder Abonnements der Zeit habe ich diese nun endgültig abbestellt, mit aus obigen Gründen.


    Man sollte die Kritiker lesen, deren Namen man kennt und kennenlernt.


    Deshalb halte ich mehr subjektive Hör- und Erlebnisberichte aus Musik- und der einbettenden Kulturwelt für sinnreich. Es ist wichtig, was und wie jemand Musik zu einem hinträgt bzw. wovon man sich angezogen fühlt und dann dorthin geht. Wer der Erste, Zweite und sonstige ist, kann man ja auch trotzdem zur Kenntnis nehmen. Natürlich gelten Leistungs- bzw. Qualitätskriterien auch in der "Altersruhezeit", jedoch kann man auch ganz toll zu ihnen in Distanz treten. ;) Das Netz und meine private "Digitalisierung" :untertauch:||;(:) helfen durchaus dabei. Gilt auch für alle Innen. :love::angel:8)

    Jede Menge Oldies im Publikum.


    Das Mädi erinnert mich mit ihrem irren audiovisuellen Trommelimperium an Alphonze Mouzon, ungefähr 1972 in Chateauvallon (oberhalb von Antibes), als man begonnen hatte, von Fusion Jazz zu reden. Damals hatte ich auch zum ersten Male gesehen, wie ein Musiker namens John Mc Laughlin mit seiner Gitarre im super- sportlichen Kinder- Hüpfschritt heraus auf die Bühne sprang...


    Soweit ich mich erinnere, hiess das damals noch Rock Jazz !? (oder war`s Jazzrock ?) :jubel:

    Ich bin in den letzten Wochen bzw. wenigen Monaten auf einige, interessante "Carnaval"- Interpreten gestossen, die ich inzwischen gründlich gehört und "hörverglichen" habe. Im Laufe der 2020/ 2021er Monate habe ich aber auch ca. 180 neue oder gebrauchte CDs erstanden, diese teilweise gehört und- ganz nebenbei- sich ein Faible für barocke oder Sturm- und Drang- Klavier- bzw. Cembalomusik bei mir entwickelt hat, ziemlich spät, in Lebensjahren gerechnet. Ich muss also noch deutlich älter werden, und dabei möglichst gesund bleiben, um meine Präferenzen angemessen zu (er)leben ;).


    Ich bin- ausser mit Soul- und Jazzmusik- mit etwas Bächle, Beethoven, Schumann, Chopin, Brahms, Bartok, Badings, Kabalewsky und Prokofiew der Jugend entwachsen. Barock und Renaissancezeit interessierten mich damals und etwas später nicht die Bohne.

    Das hole ich jetzt sozusagen nach.

    Schumann, Chopin und Brahms waren ab-, G. de Macheaut, Kirchenstücke - z.B. der Übergang von vokaler zu instrumentaler Musik, die Bäche, v.a. C.Ph.E. dagegen sehr angemeldet. Beim Hören alter Musik, insbesondere 1- bis 3- stimmiger Musik, kann ich mich immer mehr auf die Themen Melodie und Rhythmus konzentrieren, weniger auf die musikalische STRUKTUR. Zuletzt ausgehend von den tonlichen Komponenten, vielleicht sogar schon einer Gestalt als Teil einer Melodie, glaubte ich zu fühlen/ verstehen, wie tausende von Musikern mit Liebe und Energie nach den Tönen suchen, die auf die bereits dagewesenen folgen (sollen/ werden) !!! :hello::jubel: Das sehe ich für die Renaissance genauso wie für die Moderne und Postmoderne und natürlich auch für den Jazz im Allgemeinen, vor allem dessen improvisatorischen Anteile. Als Beispiele dienten mir Gregorianik, Liturgie (vor dem Barockzeitalter), ja sogar Wagner mit der Waltrautenerzählung, Schönberg, Var. über ein Rezitativ, J. Coltrane- Balladen, und den Trompeter Don Cherry. Schliesslich Anouar Brahem auf der Oud (tolle CD mit Joachim Kühn [den ich als Pianisten nicht besonders mag])


    Zu meiner Überraschung entpuppte sich C.Ph.E. Bach und die Barockzeit gg. ihren Vorläufern als Revolution in Sachen Rhythmus, bezogen auf die Renaissancemusik. Als ob man genug gehabt hätte von den atmenden, sanft strukturierten Musikalien vorher (dazu z.B. Anna Prohaska mit der Lautencompagney), schienen jetzt Organisation der Musik und ihre Relevanz für Zusammenkünfte und gesellschaftliches Leben plötzlich eine riesige Rolle zu spielen. Das nahezu zerstörte Mitteleuropa berappelte sich wohl ab 1648 wieder mehr und mehr, und die Geldgeber konnten und wollten eben auch wieder Komponisten und Musiker bezahlen. Suiten mit und ohne Tanz / Tanzidee gab es nun in Massen.


    Es ist also faszinierend, dass Verzierungen jeglicher Art den musikalischen Ablauf, der doch sehr streng, teils auch monoton sein konnte, sowohl eröffnen als auch beschliessen konnten. Ihm also sowas wie Struktur geben, was durchaus nach mehr oder weniger strengen Regeln geschehen konnte. Inzwischen liebe ich viele dieser tollen Kontraste, nahezu in "Reinkultur" bei C.Ph.E. Bach.


    Dieses "Meer" von musikalischen Eindrücken bewirkten, dass die CDs mit den neu entdeckten Musikstücken die verblassten Erinnerungen an den Carnaval und seine Interpreten wiederbelebten, ich weiss es nicht warum. Schlagartig war seit ca. 6 Wochen das Interesse an den noch mir armem Lichte unbekannten Versionen dieses genialen Zyklus wieder da. Und ich hörte, schrieb, hörte, schwieg...Es ging zunächst um die CDs von

    Stefan Vladar, Herbert Schuch, Michael Korstick, Gerhard Oppitz zu den vorhandenen 17 St., die vorher schon drangekommen waren. (Noch immer lagen die CDs von Boris Giltburg, Claudio Arrau und ABM auf der Seite.


    Noch im Januar war ich mir unsicher, ob ich alle weiteren attraktiven oder vielversprechenden Interpretationen der Carnaval- CDs kaufen sollte oder sonstwas. Ich habe sie alle gekauft, gehört und war froh darum und war dann etwas fleissig beim Hören (da ich keine interessierten, sondern nette und rationale Erben habe, kaufe ich die für mich wichtigen CDs ungehemmt weiter ein :D. Ist doch cool, wie ich gelesen hatte :hahahaha:,)


    Ehe der "Carnaval" wieder im Zentrum der konkreten Betrachtung stehen wird, erlebe ich noch einen Veränderungsprozess, der meine physiologisch- psychologischen Empfindungen angeht. Früher waren die Leute oft in Konzerten, was jedesmal einen ganz speziellen Kick hatte (von Elly Ney in einer Burggaststätte bei Heilbronn bis W. Horowitz in Hamburg). Solche Konzerte aller Art und verschiedener Genres waren etwas einmaliges, manchmal super- teueres, wichtiges und oft erinnerungsträchtiges Ereignis, aber eben nie in mentalen Details über einen längeren Zeitabschnitt hinweg fassbares Phänomen, Nur Rundfunk und später Fernsehen konnten das für einen konservieren. Später besorgten das kurzerhand die diversen, sich entwickelnden Speichermedien und "Anlagen", So etwas wie innerlich gespeicherte Klänge und Sequenzen konnten nun beliebig repetiert, somit aufgefrischt werden.

    Ich ging natürlich weiterhin in Konzerte, um immer wieder die Momente der Einmaligkeit und das Vergängliche auszukosten, eine ganz neue und eigene Qualität, wie sie sich herausstellen sollte.


    Und nun lernte man, immer besser und genauer zu hören. Selbstverständlich brauchte es immer bessere Geräte und Boxen. Das kurzfristig womöglich verloren gegangene Wir- Gefühl früherer gemeinsamer Konzertbesuche wurde nun ersetzt bzw. erweitert durch gemeinsame blindfold sessions für drei bis fünf Ohrenpaare und zeitweises Hin- und Herverleihen der schwarzen und silbernen Scheiben. Nach einiger Stagnation in meinen musikalischen Wahrnehmungen, hauptsächlich während meines Berufslebens, hatte ich allmählich das Gefühl und Bewusstsein, immer mehr und genauer Musik hören zu können.


    Nach einigen Jahren der Unsicherheit wurde mir klar, dass man (ich) sowohl analytisch, kühl und berechnend, als auch empathisch Musik hören und dabei ganz unterschiedlich empfinden konnte. Wobei der emotionale Aspekt zuletzt wieder überwiegt. Das Schöne dabei ist, dass ich mit Berichten über Musik und deren Gerätschaften nicht mein Geld verdienen muss, dass ich meine Meinung zu den Dingen ändern darf, wenn es mir beliebt. Ja sogar meinungslos sein und/ oder Fragen stellen darf. Da ich manchmal Musik höre, dabei auch Zeitung lese, koche, rede oder zuhören soll/ muss/ will, dürfte die Qualität meiner Musikrezeption dann zwar eingeschränkt sein. Doch bin ich mir dessen bewusst und ich kompensiere diese intrapsychischen Vorgänge mit Phasen grösstmöglicher Konzentration und Hördisziplin. Dann sitze ich in einem relativ steilen Sessel und schaue in die Puppen- und Porzellansammlung meiner Frau hinein, welche auf zwei symmetrisch aufgestellten Schränken deckennahe plaziert ist.


    Stefan Vladar ist ein österreichischer Pianist, der ganz am Anfang des Threads genannt worden ist und von dem es für mich eine gebrauchte CD zu einem sehr gutem Preis gab. Von ihm ist in meinem nächsten Beitrag nocheinmal die Rede.

    Jetzt habe ich mir auch die 3 CDs umfassende Kassette des Zyklus A.d.P. mit Lazar Berman zusenden lassen und - ich bin tief beeindruckt von seiner Klavierkunst. Ich kannte ihn schon seit ca. 1984 live, wonach ich die erste LP erworben hatte. Und später von seiner Milestones- Kassette.


    Liszt habe ich in Jahrzehnten als Virtuosen wahrgenommen, sowohl vordergründig in seinen Stücken als auch in seinen musikalischen Programmen als Komponist, vielleicht als Trendsetter ab 1832 plus. Seine Titel lösten in mir manchmal fast ablehnende Gefühle aus. Beispielhaft für damals waren "Funerailles" und "Au bord d`une source" von Horowitz. Vermutlich verstand ich einfach noch nicht manche Titel, z.B. waren mir die "Funerailles" damals zu fremd und vielleicht auch unheimlich. Dagegen die unmittelbar auf den Funerailles- Komplex folgende "Au bord d`une source" eine Erlösung davon und filigranes, bildhaft mir erscheinendes Melodie- und Figurenspiel.


    Jetzt höre ich von L. Berman in der 3er DGG- Kassette in "...source" die führenden Mittelstimmen, gänzlich ohne Pedal. Fast ein Wunder, wie das klingt, so fliessend, Ton für Ton singend, klar, weich, non legato trotzdem aneinander gebunden. Flatternd und fein plätschernd wie eben die winzigen Wellen kurz nach der Quelle so sind.


    Ich freue mich, in diesem Thead die historisch bekränzenden Worte, teils als wörtliche Poesie, einfach so zu mitbekommen. Dankeschön.

    Ich hoffe, einiges im Thread Geäusserte in meine musikalischen Erfahrungen einfliessen lassen zu können. Und bin ganz Publikum. ;)^^8)

    Hallo teleton,


    uiiih, offensichtlich ein Fehler von mir, unvorsichtig im falschen Thread zu posten. Das wird nicht mehr vorkommen, da es hier ja nur um Smooth Jazz geht.

    :hail:

    Die unter Smooth Jazz im Netz aufgeführten Larry Carlton und George Benson und Miles Davis kenne ich einigermassen, wobei man mit Miles Davis linktechnisch auf eine total falsche Fährte kommt. Ich finde es bemerkenswert, dass ich zwar Russ Freeman schon länger kannte, nicht aber die von dir sehr geschätzten Rippingtons. Das mag damit zusammenhängen, dass die Rippingtons für eine bestimmte Generation in USA offenbar eine grosse Rolle spielen , und vielleicht jetzt noch häufig gekauft und gehört werden (da sind sehr viele CDs und LPs unter den einschlägigen Quellen und unter den beteiligten Musikern zu finden!!!). Deren Musik scheint ja ein Erfolgsmodell über Jahrzehnte zu sein zu sein. Ist ja völlig in Ordnung.


    Du kennst sicher die "(Jazz) Crusaders" ? Bei denen war es Jahrzehntelang ähnlich mit ihrem Erfolg, sie gehören zumindest bei einigen Stücken auch zum Smooth Jazz, waren aber immer nur schwarze Musiker, sind durchschnittlich 10 bis 20 Jahre älter als die Tippingtons. Da kann es auch ganz schön fetzen und abgehen...:)


    Um es klar zu sagen, ich habe absolut nichts gegen Posts, die sich auf nostalgische Musik beziehen, im Gegenteil. Aber auch ich stosse immer wieder auf Musik, wo sich mir der Magen rumdreht (nicht die Rippingtons - das ist für mich eher Genesendenmusik im besten Sinne)


    MlG

    Damiro

    Obwohl ich kein grosser Haydnfreund bin, habe ich früher sieben oder acht Sonaten ganz oder teilweise selbst gespielt. Die waren immer ansprechend, manchmal auch lustig und originell. Manches kommt einem etwas platt und/ oder zu einfach vor, besonders wenn man vorher Medtner, Liszt oder Rach oder ähnliches gehört hat.


    Eine sehr alt verstorbene Tante von mir meinte, dass man nach ihrem Dahinscheiden ruhig ein Haydn- Trio oder -Streichquartett spielen könne, da könne man "nichts falsch" machen... (so geschah es)


    Gut hinhören lohnt sich. :)

    Musik zu hören, während man sich bewegt, hat seine Tücken. Wie zu vermuten, können das ja auch einige von uns, also trotzdem mobiles Musikhören.


    Ganz persönlich höre ich beim Sport und beim Spazierengehen oder kurzwandern (allein oder zu zweit, zwei bis sechs km), auch beim Autofahren, schon lange keine Musik mehr, teils auch aus Sicherheitsgründen. Ich achte auf meine Atmung (beim Laufen drei zu eins) und auf meine Gelenke/ meinen Weg, d.h. Untergrund. Auf die Landschaft, Gärten, Hunde, Baustellen usw. Hässliche Geräusche aus der Umwelt stören mich wenig, das scheint nahezu unabänderlich. Entscheidend ist, was für mich und meine Begleiterin gut ist und für andere nicht schädlich, Wir gehen weg von dort, wo der Lärmpegel nervt, auch wenn wir dabei unser ursprüngliches Mobilitätsziel aufgeben oder verschieben müssen...


    Seit ich insgesamt weniger Musik höre (seit ca. 15 Jahren), kann ich Musik viel konzentrierter und emphatischer hören, als je zuvor. Ich bin dankbar, zu denen zu gehören, die träumen (in geräuschlosen Bildern), und die innerlich tagsüber Klänge und (meist) Fragmente von Melodien hören... Insofern befinde ich mich in der Nähe von udohasso und fiesco bzw. habe ähnliche Saiten.


    Ach ja, das allgegenwärtige Beep- Beep- Beep von rückwärtsfahrenden Kleinfahrzeugen nervt mich dann doch elendig...=O

    Wenn ein Titel "The way it is" heisst, wie in # 1201, schalte ich normalerweise auf Durchzug - und das war`s dann.


    Dumm nur, dass ich den genannten Titel mit diversen Songs aus der Country Rock- Ecke assoziiere und da geht dann bei mir die Sonne auf ! ^^Ich habe halt schon seit einigen Jahrzehnten ein Faible für CSN&Y und The Dooby Brothers und ähnliche Super- Rein- Singer aus den amerikanischen Charts gehabt, erweckt durch damals The Beach Boys (u.a. "Good vibrations"). Das ist schon seit sicher 70 und mehr Jahren eine auf das halbe Hertz genaue Stimmintonation zu trainieren/ schulen, was immer es im Detail ist und wie das genau geht. Und das schallt dort seitdem flächendeckend.


    Die nordamerikanische Country Music ist sicherlich die eine Quelle dieser Präzision, die andere die schwarzen Kirchenchöre des "Heartlands" und des Südens der USA. An den Bluesgesang dagegen muss man dann wieder andere Massstäbe anlegen.


    Um diese audiovisuelle Erinnerung für mich und einige andere Taminos wieder etwas aufzufrischen:no:;)8), hier noch der Link zum Film "Dead Man", der Jonny Depp den internationalen Durchbruch als Schauspieler und Neil Young (als Gründungsmitglied von Crosby, Stills, Nash and Young) die Bestätigung als Songschreiber (und ewiger Country Rocker) gebracht hatte.



    MlG

    D.

    Die genannten "beliebigen" Akkordabfolgen folgen dann in der Praxis doch einigen Prinzipien der Harmonielehre, da dürfte schon das kundige Ohr die Führung haben. Darin liegt ja auch die vielleicht konkurrenzlose Stärke Regers, in einem kontrapunktischen oder sogar fugierten Melodie- und Harmoniegebilde frei fortzuschreiten und nicht nur zu tasten. Das war eine grosse Begabung beim Komponieren und auch Improvisieren mit dem musikal. Material.


    Ich habe dieses Erlebnis der Musikperzeption schon empfunden wie eine grosse, lang anhaltende, "freundliche" Welle in der atlantischen Brandung in Nordportugal, im Gefühl, das Meer brächte mich wieder sicher, hin und her und allmählich ans Ufer zurück...


    (Ich empfehle mit grosser Überzeugung die -leichten- "Hiller- bzw. Mozart- Variationen", was wahrlich gut bekömmliche Kost ist im Vergleich zu manchen Riesenwerken auf der Orgel ("Wachet auf...")


    Z.B. Hiller- Var. zum guten Preis !

    Och je,


    aber grade mit Schubert hätte ich doch nichts anderes erwartet. Die will des doch gar nicht, die ist doch auf der Siegerstrasse und die Welt liegt ihr zu Füssen. Jedes Foto von ihr schaue ich an. In jedes Konzert mit ihr in der Nähe würde ich gehen.


    Vor kurzem war sie im öff.- rechtl- Fernsehen, sie hat gespielt wie eine elektrische Schreibmaschine, hat die Töne /Akkorde hingeworfen wie unechte Perlen, mit gefrorenem Lächeln.


    Nun, ich hoffe, sie demnächst wieder besser und nicht so kalt zu hören.

    Bzgl. # 11,


    bin ich ebenfalls erheblich angetan von den drei CDs, welche mich vor kurzem erreicht haben ! Bei Reger, und das wird insbesondere in der Kammermusik deutlich, treibe ich mit mir selbst das Ratespiel: welcher Akkord wird nun der nächste sein ?


    Die akkordischen Aussichten der Reger- Werke und deren Realisation bieten stets Neuigkeiten und immerwährende Aufregung in Regers Werk. Noch einige Orgelwerke hatte ich bestellt und liegen mit ihren Booklets in unserem Wohn- Ess- Musikzimmer herum... Wie schön. :)

    Hallo Holger,


    bei der 1959er Aufnahme scheinen uns die gleichen Datenquellen vorzuliegen, das dürfte stimmen. Wo ich 1952 geschrieben hatte, könnte es auch 1951 gewesen sein (so wie es auf der "roten" CD, links halb oben aufgedruckt ist, im Post # 163). Die Jahreszahl 1952 dagegen wird in Wikipedia mehrfach genannt und be- linked und dafür habe ich mich entschieden.

    Kurz noch:

    aus Discogs könnte man evtl. noch deutlich mehr Infos herausholen. Dort sieht man, welche Mengen von Aufnahmen für W. Sofr. ab den späten 40er Jahren existieren. Ist leider alles kyrillisch --> dein Fachgebiet ! ;):)

    Lieber moderato,


    die oben erwähnte CD kenne ich schon einigen Wochen. Ich hatte sie zwar seitdem schon gespeichert, aber erst jetzt als Schnipsies gehört. Und bin recht angetan, sowohl von von deren Cover, welches einem sanft die Kindheit zur Erinnerung bringt, aber einen auch mit den ausgewählten akustischen Kleinigkeiten überrascht. Solche Stückchen muss man ja erst mal finden....:):rolleyes:


    Magst mal bissle was schreiben, sobald du die Scheibe hast ?

    Ja, udohasso, ich kenne eben das Brasilien aus dieser früheren Zeit, 1975 bis 1983. Die Frage am Schluss meines Posts zum Thema (# 57) drückte meine Befürchtung aus.

    Chico Buarque und Caetano Veloso waren damals in vieler Munde, aber Bossa hatte schon niemand mehr gespielt.


    Danke für deinen prägnanten Zustandsbericht. :)

    Kommen wir nun zu einem weiteren Russen, der ebenfalls in Leningrad geboren wurde, allerdings 49 Jahre später als Sofronitski, nämlich


    Grigori Sokolow (* 1950)


    der nun nicht unbedingt bevorzugt Schumann- Werke spielt, eher schon Mozart, Beethoven, Schubert, Chopin, Brahms und Scriabin. Es gibt bei uns einige, soweit ich weiss beliebte, gut verkäufliche CDs, nahezu alles Liveaufnahmen. Seine Konzerte sind gut besucht. Wer ihn kennt, ist voll des Lobes. Er ist jährlich in Stuttgart und in den Hauptstädten des südlichen Dreiländerbereichs, auch in Österreich. Er soll mit seinen Vorbereitungen ein grosser Tüftler sein. Es heisst, er suche sich gerne ein Programm für einige Monate aus, an dem er dann wochenlang akribisch arbeite. Er wirkt manchmal, als würde er gerne vor den Leuten davonlaufen. Er gewinnt- noch als Musikstudent- 1966 den Moskauer Tschaikovski- Wettbewerb. Der Carnaval wird 1967 aufgenommen, aber später herausgebracht. Der Künstler scheint nicht so sehr am Marketing seines künstlerischen Potentials interessiert zu sein..

    Ich habe ein 2 CD- Set der ehemals staatlichen Firma Melodiya zur Verfügung. Die Klangqualität ist befriedigend bis gut b(für die 60er bis 70er Jahre. Die Gesamtspielzeit des Zyklus beträgt 27:19, eine rel. kurze Spielzeit.


    MEL CD 10 02292 (vor kurzem im Februar bei JPC noch erhältlich zum reduzierten Preis, 20 EUR)


    Beim Preambule fallen bei den einleitenden 6- 7 stimmigen Akkorden einige wenig hörbare Unsauberheiten auf, dieses dann wieder im finalen Davidsbündlermarsch (Zählmarke 25). Pierrot . All die Zeit dazwischen erstklassige, fehlerlose Pianistenarbeit. Nach der Einleitung zupackendes Spiel, ersteinmal noch etwas verhalten. Pierrot (5) nett und unauffällig, der zugehörige Harlekin (6) erscheint als Bezug, weil bühnenoptisch gedacht und in der klingenden Musik ein Gegensatzpaar. Der Pianist und sein Zuhörer gestalten dieses Verhältnis auf ganz eigene Weise aus, z.B. mit Spannungsbögen, Wiederholungs und Abwandlungsfiguren. Valse noble (7) ist ein Walzerthema, was von eleganter, eher zarter Gestalt ist. Bis schliesslich der Eusebius (8) mit einer merkwürdigen, auf beide Hände aufgeteilten, bremsenden Figur ins Stocken gerät.


    [Es ist oft wie in der Realität, man muss nicht ganz genau wissen, was warum passiert und deren Sinn geht der Gestalt oft hinterher.]


    Es geht weiter mit dem heranstürmenden Florestan (8), in wachsender Leidenschaft. Mögliche Worte- und Bilder werden zu einem musikalischen und weiterhin erkennbaren Ganzen verwandelt. Es wundert nicht, dass in der zuzuordnenden Belletristik oder Dokumentationen Sokolov auf eine Ebene mit Richter, Gilels, Rubinstein und Horowitz gestellt wird.


    Und im einzelnen noch:

    - man höre auf das langsamer werdende Tempo bei gleichzeitiger Dynamikzunahme in Reconnaissance (18) nach einem vorhergehenden Zirkuspferdchengallopp.

    - meist im Sinne von musikalischen Gegensätzen kommt es zur Steigerung der musikalischen Spannung Richtung Ende der 21- teiligen Komposition:

    - kurze musikalische Bögen führen durch das jeweilige Musikstück (von oft nur 45 Sek. bis ca. 2 Minuten Dauer),

    - längere solche Bögen machen den weiterräumigen Fortgang des Zyklus aus, bis zu dessen triumphalen Schluss hin.


    Es ist eine geniale Komposition für einen genialen Pianisten, nur ein klein wenig durch situative, im Grunde unwichtige Wermutströpfchen getrübt !

    Er versteht es, die Zusammenhänge zu knüpfen, die Struktur für dieses Fantastikum zu liefern.


    Klare Empfehlung, auch wegen der Scriabin Sonate 9, sowie wegen Prokoviev Son. 7 und 8.

    Und eine andere habe ich hier ganz vergeblich gesucht, nämlich die Amerikanerin Wiener Abstammung


    Erica Morini,


    die bis 1995 in NYC gelebt und einiges für die DGG aufgenommen hatte. Ich habe die Infoquellen über sie noch nicht erforscht, aber die A- Dur Violinsonate von C. Franck, zusammen mit Rudolf Firkusny, aufgenommen 1961 2 x gehört. Leider hört man die beiden Instrumente so, als ob sie in zwei verschiedenen Ecken eines Raume spielten. Das hat aber den Vorteil, dass einem beim Hören nichts entgeht, was die beiden zusammen spielen (trotzdem tippe ich auf eine ursprüngliche Monoaufnahme).


    Morini hat eine traumwandlerisch sichere Intonation und meistert jede Schwierigkeit, sie spielt sehr musikalisch, bevorzugt aber einen eher klassischen, vielleicht zurückhaltenden Interpretationsstil.


    Schön wäre es, wenn sich einer unserer Geigenspezialisten ihrer annehmen würde, um uns etwas zu erleuchten...:/:hail:

    Seit einiger Zeit gibt es eine EDITION HÄNSSLER- Box, 10 CDs zu 15 EUR, wo die Mitschnitte sowohl live als auch aus dem Studio sind, ab 1949 bis 1962, aus Köln, New York, Edinburgh und Salzburg. Die Box kaufte ich wegen der JANACEK Klaviersonate, die auf CD 1 und auf CD 10 ist, letztere in der (Fremd- ?)Bearbeitung als Septett, ausserdem wegen der Klavierzyklen IM NEBEL und AUF VERWACHSENEM PFAD von JANACEK (wir wissen, dass Janacek ein spätberufener (Komponist) und Firkusnys Lehrer war).


    Anfangs war ich über den merkwürdigen, schwer akzeptablen Klavierklang enttäuscht und wollte das Ganze zurückschicken. Es ist kein historischer Klang, sondern das Resultat irgendeiner "Verbesserung", vermutlich des Re- Masterings (durch Torben Widdermann). Ausserdem merkt man, dass die Aufnahme- Equipments für die Masterbänder sehr verschieden waren, somit die Klavierübertragung auch mal etwas besser sein konnte. Ausserdem gewöhnt sich das Ohr in gewissen Grenzen an ein Klangbild....ja, ja...


    Hinzu kommt noch:


    - dass ich R. Firkusny aus dem damaligen Süddeutschen Rundfunk der frühen 60er Jahre kennengelernt hatte

    - dass R. Firkusny, der ab 1940 in Amerika war, auch international als sehr guter Pianist galt

    - dass er Brahms KK 1 mit den NYPhilharmonikern unter Hans Rosbaud gespielt hatte (CD 2)

    - die wunderbare Franck`sche Violinsonate in A-Dur mit Erica MORINI (aus Wien) performierte, zur Jahrhundertmitte eine der drei weltbesten Geigerinnen neben G. NEVEU und I. HAENDEL.

    - er einen teilweise optimistischen SCHUMANN, der sozusagen weit ausschreitend durch den deutschen Frühling wandert, darbietet in Gestalt der Fantasie op. 17 (bei mir in harter Konkurrenz zu M. POLLINI und V. HOROWITZ !)


    Zuletzt noch (nein, das hat er nicht ganz so gut gemacht, weil etwas klebrig und ohne Grazie in die Tasten gedrückt !) die Klavierfantasien KV 385 und 475 von W. A. M., die ich selbst gespielt habe.


    Somit wird ein so zweifelhafter Kauf durchaus zum echten Schnäppchen


    Ich möchte auf # 50 zurückkommen.


    Weltuntergangs- und sonstiges komisches Gerede gibt es natürlich auch. Ein gut Teil des früheren Jazz-, v.a. aber Festivalpublikums, geht nicht mehr so aus wie früher, ist vielleicht schon etwas hinfällig und überdrüssig/ faul. Gerade diese Leute gaben in den letzten Jahrzehnten noch rel. viel Geld für Konzertkarten und dazu notwendige Hotels aus. Andererseits besuchen junge Bubies und (weniger- wie immer, das hat sich nicht verändert)- Mädies die bekannten oder legendären Festivals in Europa und zur Not auch in der Türkei oder gar Java, wo man uns Oldies respektvoll, aber nicht- kommunikativ u.ä. begegnet. Dann bin ich eben auch verschnupft oder/ und arrogant. Zuletzt vor kurzem bei "Inn- Tones" in einem Bauernhof in der Nähe von Passau, in einer riesigen, rel. neu hochgezogenen Scheune mit einer nachträglich eingebauten, schön gezimmerten Zuschauertribüne. Der ehemalige (grosse) Kuhstall ist zu einer Bar umgebaut, wo so manche Jungen (und einige Ältere) aus Passau, München, Ingolstadt, Regensburg, Linz und Salzburg, sogar Wien und auch Budweis mit ihrer sachkundigen Anwesenheit glänzten.


    Zum ersten Male in einigen Jahren habe ich mich (73) , sogar mit meiner lieben und wirklich besseren, v.a. schöneren Hälfte (58) wie ein Kulturetwas gefühlt, den man respektiert und abnickt.


    Na Danke ! :(;)