Beiträge von Cosima

    Dieses "Man muss etwas zu sagen haben" ist aus dem Zusammenhang gerissen, denn Schopenhauer wetterte ganz kräftig gegen die „Tintenkleckser“. Konsalik und Konsorten passen sehr gut in diese Kategorie.


    Genauer sagte er, dass es dreierlei Autoren gebe:


    „Erstlich solche, welche schreiben, ohne zu denken. […] Diese Klasse ist die zahlreichste. – Zweitens solche, die während des Schreibens denken. Sie denken, um zu schreiben. Sind sehr häufig. – Drittens solche, die gedacht haben, ehe sie ans Schreiben gingen. Sie schreiben bloß, weil sie gedacht haben. Sind selten.“


    Das kann m.E. schon auch auf die Musik bezogen werden.


    Gruß, Cosima

    Hallo Peter,


    Die Ogdon-Gesamtaufnahme umfasst immerhin 5 CDs, ich kam drauf, weil Hamelin eines der kurzen Stücke von Sorabji spielt und sagte, dass man Jahre bräuchte, um dieses Mammutwerk zu erlernen. Ich habe keine Ahnung, ob das überhaupt mal live gespielt wurde. Edwin müsste das wissen… (danke für den Hinweis auf den anderen Thread!).


    Gruß, Cosima

    Zitat

    Original von Melot1967
    ich stelle mich mit einer Liste meiner liebsten Klaviersonaten vor.


    Nr. 1
    R. Schumann: Nr. 1 fis-Moll op. 11 (Kissin)


    Hallo Melot!


    Willkommen zunächst hier im Forum, und danke für Deine Nominierungen.


    Als ich vorhin rappys Beitrag las, dachte ich noch, dass ich mir die Schumann-Sonate auch einmal wieder ins Gedächtnis rufen muss - vielleicht habe ich sie bislang zu wenig beachtet. Die Kissin-Aufnahme besitze ich auch.


    Gruß, Cosima

    Hier läuft gerade Bernstein mit On the Town, Fancy Free, On the Waterfront (aus "The Royal Edition"):



    Ist aber nur geliehen, kaufen würde ich mir die CD nicht. Das Cover fand ich nicht größer, was doch so schade ist, denn das Bild malte His Royal Highness, the Prince of Wales, dessen strahlendes Antlitz auch auf der Rückseite zu bewundern ist. :kotz: (sorry) Das Cover ist gruselig, die Musik auch.


    Gruß, Cosima :angel:

    Hallo allerseits!


    Kurz noch etwas weiter off-topic, weil ich im Zusammenhang mit Hamelin gerade auf den mir unbekannten Komponisten Kaikhosru Shapurji Sorabji stieß, dessen „Opus Clavicembalisticum“ ein Mammutwerk von 6 Stunden sein soll, John Ogdon hat es eingespielt. Das ist mir ein klitzekleines bisschen zu lang :rolleyes: , mich interessieren stattdessen eventuell die „100 Transzendentalen Etüden“, angelehnt an Liszt und Skriabin; ein mir ebenso unbekannter Pianist namens Fredrik Ullén hat sie eingespielt. Wer hat Infos?


    Zurück zu Repin/Berezovsky. Kennt jemand von Euch zufällig auch diese Aufnahme?



    Gruß, Cosima

    Zitat

    Original von AcomA
    für mich spielt medtner seit gut 25 jahren eine 'mystische' rolle.


    Hallo Siamak,


    hast Du (oder vielleicht jemand anderes) schon mal etwas von Geoffrey Tozer gehört? Dieser Pianist hat die Klavierwerke von Medtner für Chandos eingespielt. Oder wie ist es mit Hamelin und Medtner? Weißt Du da etwas? Ich würde mich nämlich gerne näher mit diesem Komponisten befassen.


    Gruß, Cosima

    Hallo allerseits,


    nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es Richter/Rostropovich auch auf DVD gibt. Ich finde es sehr schade, dass die EMI Richter – wie einigen anderen großen Künstlern – noch keine ganze DVD gewidmet hat, umso mehr freue ich mich, dass es wenigstens die Cellosonaten zu hören und zu sehen gibt:



    Es ist ein wirkliches Erlebnis (für mich :rolleyes: ), diese zwei Giganten gemeinsam in Aktion zu sehen.


    Ansonsten findet sich bei mir noch die Einspielung von Ashkenazy/Harrell. Ich weiß es nicht mehr sicher, aber als schlecht habe ich die auch nicht in Erinnerung.


    Viele Grüße,
    Cosima

    Zitat

    Original von AcomA
    die von euch genannte interpretation von op.111 mit s. richter habe ich auch. wenngleich Cosima es nicht gerne lesen wird, seine interpretation ist bei beurteilung auf hohem niveau schwach !



    Hallo Siamak,


    ich habe kein Problem damit, wenn Du Richter kritisierst. Nur zu, mach ihn fertig… und mich gleich dazu (kleiner Scherz :) ). Erst kürzlich habe ich mir die zwei sehr günstigen Doppel-CDs des Labels Andromeda gekauft – ich will gar nichts über die Interpretationen und die Klangqualität sagen. Die sind nur ein Muss für fanatische Sammler wie mich. Darauf findet sich u.a. das Schumann-Konzert, das noch schlimmer ist als die Aufnahme, über die wir kürzlich sprachen. Auch ein Richter hatte nicht nur Sternstunden.


    Zu den drei Beethoven-Sonaten kann ich auch nichts Vernünftiges beitragen; bei mir finden sich nur Aufnahmen von eben Richter, Gulda und die besagte Pletnev-Aufnahme, die mir noch am besten gefällt. Allerdings ist mein Interesse an diesen Sonaten zurzeit sehr gering, vielleicht schaue ich mich später mal nach einer weiteren Interpretation um.


    Beste Grüße,
    Cosima

    Hallo allerseits,


    ich habe gerade in die in Kürze erscheinende Brahms-CD von Zimerman/Rattle reingehört. Fast fürchte ich, dass sie mir werde zulegen müssen. Obwohl es beim 1. Klavierkonzert ja bereits viele tolle Einspielungen gibt, klingt der Ausschnitt sehr viel versprechend.


    Zur Erinnerung und als Aufhänger für eine eventuelle baldige Diskussion:



    Zimerman sagt, dass er eine Periode von 10 Jahren braucht, um ein Stück wirklich fertig zu haben! Nun denn – das klingt eher nach Selbstzerfleischung und Quälerei als nach Spielfreude. :stumm: Umso mehr darf man gespannt sein, welches Ergebnis dabei herausgekommen ist. Vielleicht erbarmt sich ja jemand und berichtet bald. Erscheinungstermin: 3. März.


    Gruß, Cosima

    Hallo allerseits!


    Als ich eben endlich auch die Ravel-Sonate hörte, fiel mir gleich auf, dass ich sie doch schon kenne. Sie ist ja auf meiner Capucon/Braley-CD enthalten, zusammen mit anderen Ravel-Sonaten und dem Trio. Diese Einspielung ist m.E. sogar noch besser gelungen als die Repin-Aufnahme, da eleganter, was dem Ravel sehr zugute kommt (habe aber nicht intensiv verglichen). Aber den Hauptteil der Repin-Berezovsky-Aufnahme nimmt mit fast 43 Minuten die „Epica“ von Medtner ein.


    Ich bin gespannt, ob sie Johannes gefallen wird. Medtner, der Spätromantiker, ließ sich von volkstümlichen Themen inspirieren, sie klingt aber sehr modern ( komponiert 1938 ). Man muss schon ein wenig auch russische Klänge mögen, aber hierfür finden die beiden Künstler die richtige Tonsprache, den richtigen Drive. Hier passt das Bodenständige in Repins Spiel fantastisch zur Komposition. Von Medtner gefielen mir bereits die 1. Violinsonate mit Richter/Kagan und die zwei Klavierkonzerte mit Demidenko sehr gut.


    Natürlich kann ich nicht wissen, ob Maik die Aufnahme gefallen würde, aber in Sachen Violinsonate gibt es sicher viele andere Werke, die man zuerst einmal kennen lernen sollte. Medtner ist da natürlich eher abseits anzusiedeln, aber nichts desto trotz für meine Ohren sehr spannend. Ich bin ja stets auf der Suche nach neuem Ohrenfutter, vor allem habe ich ein Faible für russische Komponisten. Jetzt entschuldige ich mich fast für meine Begeisterung… das möchte ich im Grunde auch nicht.


    Liebe Grüße,
    Cosima


    P.S. an Siamak:


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    Original von AcomA
    die von Cosima besprochene cd als auch die bartok-strauss cd habe ich auch. ich finde das team berezovsky/repin ebenfalls exzellent. gerade der medtner ist ein höhepunkt, wie Cosima es schön erörterte.


    Es freut mich, dass Dir die Medtner-Sonate auch so gut gefällt, wirklich! Da fühle ich mich nicht so einsam mit meiner Begeisterung. :) Ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Aufnahmen.

    Zitat

    Original von romeo&julia
    Schön, dass Dir Samson Francois mit seinen Chopin-Einspielungen auch zusagt. Ja, bitte, erstelle doch gelegentlich einen eigenen Thread über diesen französischen Pianisten, bevor wir es tun. :yes:


    Nein, nein – tut Ihr es lieber, bitte! Ich kenne bisher ja nur diese Doppel-CD, habe aber gleich noch eine weitere bestellt!


    Ja, ich bin sehr begeistert von Francois. Er hat etwas… ich kann es noch nicht genau benennen, aber es fasziniert mich.


    Liebe Grüße, Cosima


    Das Scherzo in der Medtner-Sonate ist herrlich, man möchte laut losjubeln! Was für ein Elan, was für eine Energie! Wenn Ihr die CD noch irgendwo seht (ich habe sie für einen Spottpreis gebraucht gefunden): Kaufen! Repin und Berezovsky sind ein geniales Team! :jubel: :jubel: :jubel:


    Gruß, Cosima (gerade sehr begeistert :angel: )

    Die habe ich gleich bestellt, nachdem ich den Medtner heute zum ersten Mal gehört hatte!


    Nachtrag zu meiner o.g. Aufnahme:


    Interpretation: 10/10 (mindestens!)


    :jubel:

    Zitat

    Original von petemonova
    Solltest du aber, die müsste dir auch gefallen.
    Ich finde sie großartig! :jubel:


    Hast Du auch die Repin-Aufnahme? Gott, ist die gut!!! =)

    Hallo allerseits,


    diese CD muss hier einfach genannt werden! Die Medtner-Violinsonate ist göttlich, zum Niederknien das Scherzo – Repin und Berezovsky sind ein fantastisches kammermusikalisches Team! Ich bin restlos begeistert! :jubel:



    (Die Aufnahmen sind aus 1996, die Klangqualität ist sehr gut!)


    Repins satter, runder und erdiger Geigenton und Berezovskys zupackendes Klavierspiel – WOW, was für eine Mischung, was für eine Sonate! Allein für die knapp 7 Minuten, die dieses hinreißende Scherzo dauert, lohnt sich die Anschaffung. :jubel:


    Kennt Ihr die Violinsonate op. 57 „Epica“? Wieso um Himmels Willen gibt es hier keine Einspielungen zuhauf? Die ist doch absolut hinreißend!


    Beste Grüße,
    Cosima


    P.S.: Die Ravel-Sonate habe ich noch gar nicht gehört, weil ich vom Medtner nicht loskomme.

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    Original von Norbert
    Und? Eine gute Wahl?


    Hallo Norbert,


    ehrlich gesagt war die Giulini-Box eher ein Pflichtkauf für mich. Ich habe keine Vergleichsmöglichkeit – mir gefällt aber, was ich höre. Mehr kann ich leider nicht dazu sagen und möchte mich eigentlich auch nicht so intensiv mit den Werken beschäftigen. Sorry.


    Bei mir läuft etwas, das mich weitaus mehr anspricht:



    Samson Francois haut mich – dem ersten Eindruck nach - schon eher aus den Puschen. Herrlich, genau mein Geschmack in Sachen Chopin. Ich drohe schon mal für irgendwann einen Thread über diesen Pianisten an.


    Gruß, Cosima :)

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    Original von Edwin Baumgartner
    Dann müsste man nur die Berliner Liste massiv hinterfragen - die Liste der Wiener Musikwissenschaftlichen Fakultät sieht da nicht nur in Detailfragen anders aus.


    Dann nehmen wir die Listen aller Musikwissenschaftlichen Fakultäten und bilden die erste Schnittmenge. Diese gleichen wir wiederum mit der Auswertung des Bielefelder Kataloges ab, eine zweite Schnittmenge also. Dann müsste es passen… :D


    Oder besser noch: Alle Listen der Fakultäten werden vereinigt und wir bilden dann eine Schnittmenge mit dem Bielefelder Katalog.


    Gruß, Cosima

    Zitat

    Original von Edwin Baumgartner
    Nachtrag ad Nachtrag Cosimas: Nicht so ganz. Bei Deiner These spielt der persönliche Geschmack im Verborgenen eine Rolle, während Johannes ohne Geschmack und ohne Rücksicht auf die historische Bedeutung einfach quantifiziert. Der Unterschied ist: Bei Dir (und Rienzi) werden weder die "Planeten" noch die "Carmina burana" vorkommen, bei Johannes hingegen schon.


    Ähm, nein, ich sehe das gerade nicht. Johannes zieht die Berliner Liste ("Bedeutung") heran und den Bielefelder Katalog ("Popularität"). Das stimmt doch überein mit meiner These, wenn hernach die Schnittmenge das Grundrepertoire darstellt, oder?


    ?(

    Johannes’ Ausführungen klingen für mich absolut logisch. Genau so müsste man das Grundrepertoire ermitteln, unabhängig von subjektiven Einzelmeinungen. Peters Liste haben wir ja schon, jetzt muss sich nur noch jemand bereit erklären, den Bielefelder Katalog auszuwerten. :)


    Gruß, Cosima


    Nachtrag:


    Ähm, obwohl… das ja nichts anderes, als das, was schon mehrfach genannt worden ist:


    - Sind das Werke, die immer wieder [ob gewünscht, oder nicht] gespielt werden? Ja


    ( = normative Komponente, Bielefelder Katalog)


    - Sind das Werke von besonderer Bedeutung? Ja


    (= deskriptive Komponente, Berliner Professoren-Liste)


    daraus ergibt sich: Schnittmenge = Grundrepertoire = Sind das Werke, die man unbedingt kennen sollte? Ja


    Nun ja... ?(

    Hallo Edwin!


    Es geht wohl einfach um Unterschiede in der Definition. Ulli fragte danach, was Grundrepertoire eigentlich bedeutet. Ich würde sagen, dass alle diese drei Merkmale zutreffen müssen:


    - Sind das Werke, die man unbedingt kennen sollte? Ja
    - Sind das Werke, die immer wieder [ob gewünscht, oder nicht] gespielt werden? Ja
    - Sind das Werke von besonderer Bedeutung? Ja


    Das schränkt den Kreis doch sehr ein, Britten und Boulez z.B. würde ich hier erst mal ausklammern. Da hat Rienzi schon Recht.


    Darüber hinaus kann man aber eine Liste erstellen, wie Du es gemacht hast, die aber m.E. nicht hierher gehört. Das sind einfach zwei paar Schuhe, deshalb mein Vorschlag eines eigenen Threads, in dem neben den Komponisten auch gleich die Hauptwerke genannt werden sollten. Da passt der Britten dann wieder rein (z.B. mit seinem War Requiem).


    Gruß, Cosima

    An Wolfgang: Zur Entschlackung empfehle ich dreimal täglich eine kleine Dosis Barock, das durchlüftet den Geist ungemein. ;)


    An Edwin: Mir ist schon klar, was Du meinst, aber das weicht vom Threadtitel ab, der nach dem Grundrepertoire fragt. Ich fände es durchaus interessant, gemeinsam eine Liste zu erarbeiten, die eben dies zum Zweck hat:


    Zitat

    Eine Liste für jemanden, der neugierig geworden ist, seine Ohren in Richtung Klassik öffnet und "alles" ausprobieren will.


    Vorschlag: Warum machst Du nicht einen eigenen Thread dafür auf? Du fängst mit Deiner Liste an, die dann diskutiert oder erweitert werden kann. Britten würde ich hier übrigens unbedingt mit aufführen, Chopin fehlt wohl auch noch. Das wird sicher eine sehr lange Liste, sie wäre aber bestimmt hilfreich und interessant.


    Gruß, Cosima

    Zitat

    Original von Johannes Roehl
    69 ist ein Phantom, entweder ist 59 Urtext (entspricht 49 Hoboken) gemeint oder ein anderer Tippfehler aufgetreten. Das muß derjenige klären, der sie nominiert hat...


    Danke für den Hinweis, Johannes, aber da Haydn wohl eh nicht in die Top-10-Liste aufsteigen wird, lasse ich es einstweilen wie es ist. Bei Bedarf kann ich es immer noch korrigieren.


    Gruß, Cosima


    Ich bin damals mit Rachmaninows 3. Klavierkonzert eingestiegen, weil es mich auf Anhieb faszinierte. Dass ich es hörte, war bloßer Zufall. Danach habe ich erst chronologisch dann wild durcheinander alles gehört, was sich nur irgendwie interessant anhörte, meine Vorliebe für Klaviermusik aber behalten. Inzwischen bin ich zum Fast-Allesfresser mutiert. Diese ganzen Listen sind Schall und Rauch, denn mit Händels Messias hätte ich garantiert ein solches Schlüsselerlebnis nicht gehabt.


    Gruß, Cosima

    Zitat

    Original von Johannes Roehl
    Da es bisher wohl nicht genannt wurde und die meisten Teilnehmer wohl stillschweigend davon ausgegangen sind, sehe ich nicht, warum man den thread nachträglich dadurch verkomplizieren sollte...


    Okay, sehe ich auch so. Das Italienische bleibt draußen. Wir können ja noch einen Thread über die beliebtesten Klavierwerke starten…. :rolleyes:


    Gruß, Cosima

    Zitat

    Original von Pius
    Ich hoffe, mir ist eine Anmerkung zur Auswertung erlaubt?
    Ich vermisse J.S. Bachs "Italienisches Konzert" in der Liste, das von einigen (und auch von mir beinahe - in meiner Top 20 ist es sicher) genannt wurde. Da steht zwar nicht "Klaviersonate" drauf, da Bach den Begriff so nicht kannte (?), aber ich sehe das Werk schon als solche (in meiner Werke-Statistik führe ich es auch als Klaviersonate) - jedenfalls eher als die Scarlatti-Werke.


    Hallo Pius,


    natürlich sind Anmerkungen erlaubt. Bei einigen Nominierungen war ich mir nicht sicher, ob es sich überhaupt um Klaviersonaten handelt. Ich habe dann recherchiert und bin z.B. beim Italienischen Konzert zum Schluss gekommen, dass es zur allgemein gehaltenen Gattung der Klavierwerke gehört (obwohl Klavier ja auch falsch ist). Aber wenn Du sicher bist, dass es zu den Klaviersonaten gehört, werde ich das bei meinem nächsten Zwischenstand mit berücksichtigen.


    Falls jemand etwas vermisst, bitte einfach melden.


    Beste Grüße, Cosima

    Zitat

    Original von Rienzi
    Erstens ist das Thema kaum objektivierbar. Darum werden wir nie auf einen Nenner kommen und bilden unabhängig voneinander unsere Hitlisten ab. Das Bemühen um krampfhafte Originalität ist teilweise unverkennbar (man will doch zeigen, daß man auch ein paar Exoten kennt).


    Sehe ich genau so.


    Außerdem beinhaltet Ullis Eröffnungsbeitrag bereits die ganze Antwort:


    Zitat

    - Sind das Werke, die man unbedingt kennen sollte?
    - Sind das Werke, die immer wieder [ob gewünscht, oder nicht] gespielt werden?
    - Sind das Werke von besonderer Bedeutung?


    Als kompletter Klassik-Laie bekommt man trotzdem mit, dass bestimmte Komponisten und Werke oft gespielt werden, unabhängig vom eigenen Geschmack (der sich ja logischerweise noch nicht ausgebildet hat) kann man deshalb davon ausgehen, dass sie eine besondere Bedeutung haben müssen, und deshalb sollte man sie auch kennen lernen, wenn man in die Klassische Musik einsteigen möchte. Das ist dann das Grundrepertoire, das Maik in seiner Liste schon sehr zutreffend umreißt.


    Ausgehend von diesem Grundrepertoire kann man sich dann nach und nach sein eigenes Kernrepertoire erarbeiten. Und was die Mitglieder jeweils als Kernrepertoire bezeichnen, kann man überall in diesem Forum nachlesen, dazu braucht es keine Listen.


    Gruß, Cosima