Beiträge von Cosima

    Als eben der Mravinsky noch nebenher lief, dachte ich, dass es eigentlich unmöglich ist, die zwei Aufnahmen miteinander zu vergleichen, wenn man vorrangig aus dem Gefühl heraus urteilt und keine eklatanten Schwächen erkennbar sind. Die eine klingt sehr russisch und klassisch, die andere dafür klangschön und sinnlich. Die eine ist sehr intensiv, die andere leidenschaftlich. Ich bekomme immer ein ungutes Gefühl, sobald ich mich für eine Aufnahme entschieden habe, obwohl mir auch die andere am Herzen liegt. Ich korrigiere deshalb mein Fazit und sage: Ich liebe sie beide.


    Gute Nacht!


    Cosima :angel:

    Zitat

    Original von Norbert
    Mravinsky werde ich mir mit Sicherheit noch zulegen, denn seine Interpretation der "Pathétique" ist die interessanteste, die ich kenne -übrigens, hier überzeugt mich auch Solti vollkommen. So schließt sich der Kreis... ;)


    Ja, die 6. unter Mravinsky ist schon toll, keine Frage. Aber da gibt es wieder eine Gergiev-Aufnahme mit dem Kirov-Orchester, was mich schwer in Bedrängnis bei der Entscheidungsfindung bringt. :D Aber das diskutieren wir woanders mal aus.


    Zu der Great-Conductor-CD mit Kubelik bin ich übrigens noch nicht gekommen, vielleicht schlummern da auch noch irgendwelche Schätze.


    Viele Grüße, Cosima :hello:


    Nachtrag:


    Was ich eben erst sah: Der Kubelik ist aus 1969 und eine Live-Aufnahme! Dafür ist der Klang geradezu berauschend gut, ein Sonderlob hierfür!

    Zitat

    Original von Norbert
    ich habe mir die Aufnahme ebenfalls bestellt. Wir können demnächst ja im entsprechenden Thread weiter fachsimpeln. Jaja, der Moderator mal wieder...


    Tschuldigung, aber hier bei Gielen ist eh so wenig los, und ich war zu faul, den Mahler-Thread zu suchen. Vielleicht hat Edwin bis dahin ja auch einen eigenen Kegel-Thread angelegt. Ich bin gespannt, wie Dir die Aufnahme gefällt.


    LG, Cosima :)

    Hallo Norbert, hallo allerseits!


    Also, zur Auswahl stehen Mravinsky/Leningrader (DG 1960), Gergiev/Wiener (Philips 2002) und Kubelik.


    Zuerst mal meine Highlights vorab: Was Kubelik hier im Scherzo auf die Beine stellt, ist schier unglaublich! Du hast es ja geschrieben: intensiv, rasant, aber trotzdem transparent. Da kommen auch die Leningrader nicht mit, und bei den Wienern klingt das Pizzicato im Vergleich eher zähflüssig und breiig.


    Dann der unheimlich sinnlich-schöne 2. Satz! Damit ist es auch schon gesagt, denn klangschön und sinnlich bringt ihn Kubelik, voll bitterer Süße, dabei kein bisschen schwülstig. Die Wiener klingen mir hier zu aufgesetzt pathetisch, die Leningrader eine Spur zu sachlich und kühl. Wie ich auch insgesamt übrigens den Mravinsky als etwas zu nüchtern und streng in dieser Sinfonie empfinde. Das hat mich von Anfang an gehindert, mit dieser Aufnahme richtig warm zu werden, obgleich sie wirklich sehr gut ist.


    Dann zu dem "Blechklangkitsch" im letzten Satz. Im Finale der Wiener klingt natürlich nichts unangenehm blechern, aber mir fehlt – wie in der ganzen Sinfonie - der Gergiev-Drive; da kommt so gar nichts in Schwung. Bei Mravinsky geht im Finale richtig die Post ab; der lässt die Leinen los, dass es eine Freude ist. Aber: Mich stört auch ein wenig dieser bombastische Blechklang, so dass ich auch im 4. Satz eher zu Kubelik tendiere, der wunderbar glutvoll und auftrumpfend spielen lässt.


    Mein Fazit: Es war wirklich nicht leicht, denn an einigen Stellen habe ich zudem das Gefühl, dass Mravinsky raffinierter und ausgefeilter spielen lässt. Aber jede Kleinigkeit zu analysieren, würde zu weit gehen. So haushoch überlegen wie Du, Norbert, sehe ich den Kubelik zwar nicht, aber insgesamt betrachtet ist er auch mein Favorit.


    Schöne Grüße, Cosima

    Zitat

    Original von Michael Schlechtriem
    Mein Favorit für das 2.Klavierkonzert ist die Einspielung mit Toradze unter Gergiev.Diese Einspielung ist ungemein kraftvoll und die einzige mir bekannte, welche die Dramatik und Konzeption des Konzertes, welche auf dem Selbstmord und Verlust seines besten Freundes beruht, in allen Facetten ausleuchtet.


    Von Toradze im 2. Klavierkonzert war ich auch gleich begeistert. Und nicht zu vergessen die fulminante Orchesterbegleitung unter Gergiev! Man merkt, dass die beiden nicht nur ein eingespieltes Team sondern auch gute Freunde sind; da scheint blindes Verstehen zu herrschen.


    Kapell/Dorati für das 3. habe ich mir notiert.


    Gruß, Cosima

    Zitat

    Original von Edwin Baumgartner
    Hallo Cosima,
    ad Kegel sag ich nur: Du wirst hören...!!! :hello:


    Ich missbrauche noch einmal diesen Thread zu einer kurzen Rückmeldung wegen Kegel.


    Edwin, der Tipp war klasse, die Kegel-Aufnahme ist grandios! Beim Szell meinte ich schon, dass die Sinfonie perfekt klänge, aber Kegel ist mindestens ebenbürtig. Es ist schwer auszudrücken, aber ein wenig erinnert es mich an den Britten-Thread, wobei hier der erotische Touch gegen die kindliche Naivität getauscht werden muss: Die Sinfonie ist ja nur vordergründig heiter, immer wenn man sich dem Heiterkeitsgefühl hingeben will, kommt Kegel, streckt die Zunge raus und sagt: „Denkste, angeschmiert!“. Ich glaube, er kommt damit der Intention Mahlers am nächsten; das Heitere wird teilweise grell überspitzt gezeichnet, was das Gefühl der Verfremdung noch verstärkt. Ich fühle mich an groteskes Jahrmarktstreiben erinnert, so als wäre ich zwar mittendrin, erlebe es aber dennoch nur mit einer gewissen inneren Distanz. Oder als würde ich mich zeitgleich auf zwei verschiedenen Ebenen bewegen, die sich teilweise überlagern, was sehr irritiert. Ja, so passt es am besten: Die Kegel-Aufnahme lässt mich mit einem Gefühl von Verunsicherung zurück, weil sie meine Wahrnehmung in Frage stellt. Sie hat etwas von lähmender Unbeschwertheit. Was für ein Meisterwerk von Mahler!


    Soweit aber nur die ersten Eindrücke, intensiv verglichen habe ich noch nicht.


    Gruß, Cosima

    Nachtrag zu oben, weil ich es gerade höre: Ich muss doch noch ein dickes Lob aussprechen, denn was dieser alte Herr in den Fantasiestücken teilweise zaubert, ist beachtlich. Die „Traumes-Wirren“ legt er genauso rasant hin wie Richter in seinen besten Zeiten, aber klarer und akzentuierter. Alle Achtung!


    Vielleicht werde ich doch noch mehr Vergleichshören und am Ende eine Empfehlung aussprechen. Sehr hübsch finde ich, was der Rezensent auf classics today am Ende schrieb: „In sum, keep your eye on this talented young pianist: he's going places!“ :D


    Gruß, Cosima

    Zitat

    Original von Michael Schlechtriem
    Entschuldigt, wenn ich mich ein wenig aufrege, aber bitte macht die kleineren Orchester nicht runter, die machen öfter hervorragend Musik als Ihr denkt, verdienen recht schlecht und sind sehr wichtig, um einen großen Teil der Menschen zu Musikliebhabern zu machen.


    Hallo Michael,


    hast ja Recht, nicht immer auf den Kleinen rumhacken. Ich war jetzt schon länger nicht mehr beim GSO, habe aber gerade gesehen, dass doch interessante Sachen anstehen. Natürlich wird auch viel Mozart gespielt, aber mir fiel auf, dass hier diese Sandwichprogramme gerne realisiert werden, z.B.


    Franz Schubert: Symphonie Nr. 3 D-Dur
    Anton Webern: Sechs Stücke für Orchester op. 6
    Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83


    oder sogar (zumindest mir) ganz Unbekanntes vorab:


    Oliver Knussen: Symphonie Nr. 3 op. 18
    Igor Strawinsky: L'Oiseau de feu (Der Feuervogel)


    Wahrscheinlich denkt man sich hier, dass, wenn man die Leute schon nicht mit erstklassiger Qualität beglücken kann, man ihnen zumindest Abwechslung bieten will.


    Übrigens hat das GSO auch eine lange Tradition, es besteht bereits seit Mitte des vorletzten Jahrhunderts.


    So, jetzt habe ich auch mal Werbung für die Kleinen gemacht. :)


    Gruß, Cosima

    Hallo allerseits,


    ich hatte mich - wegen der Zusammenstellung – dann doch für diese Aufnahme aus 2005 entschieden, die ebenso positive Rezensionen erhalten hat:



    Bach: Partita Nr. 1
    Skrjabin: Klaviersonate Nr. 4
    Franck: Prélude, Chorale und Fugue
    Schumann: Fantasiestücke


    Auch auf dieser Einspielung ist Wild bereits 88 Jahre alt. Ich war ehrlich gesagt etwas skeptisch, aber nun bin ich doch sehr angetan. Ich möchte nicht lange hin und her vergleichen, wer nun was besser gespielt hat, sondern die Aufnahmen einfach für sich stehen lassen. Sie klingen in meinen Ohren sehr frisch und farbig; angenehm unsentimental und klar sein Schumann, lebhaft und natürlich sein Bach. Insgesamt nie belanglos oder nur routiniert, da hat er tatsächlich für jeden Komponisten eine eigene Sprache gefunden. Ich will keine Empfehlung aussprechen für diesen Pianisten oder die o.g. Aufnahme – mir gefällt einfach, was ich höre. Für mich hat sich das Kennenlernen gelohnt; die Gershwin-CD werde ich mir auf jeden Fall noch gönnen.


    Übrigens arbeitet Wild an seinen Memoiren, die in 2006 noch erscheinen sollen.


    Gruß, Cosima

    Zitat

    Original von Edwin Baumgartner
    Soll heißen: Sie sind extrem stilabhängig: Passt der Stil eines Werkes zum Klang der Philharmoniker, ist es ideal; müsste sich das Orchester aber auf einen anderen Stil einstellen (vielleicht einmal kleinteiligere Bogenführung bei den treichern oder schärfer Konturen im Blech), geht der Idealstatus flöten.


    Ich kann das wirklich nicht beurteilen, aber das mag stimmen. Beispiel: Als ich die Tschaikowskij-Aufnahmen von den Wienern unter Gergiev hörte, hatte ich das Gefühl, dass im Grunde auch ein anderer hätte dirigieren können. Gergievs Einfluss, so wie ich ihn kenne, ist kaum wahrnehmbar, hauptsächlich hört man die Wiener. Ich meine auch, mich erinnern zu können, dass Gergiev in einem Interview andeutete, es hätte Diskussionen mit den Orchestermitgliedern wegen des Stils gegeben. Er lobte das Orchester zwar, aber er erschien etwas konsterniert. Ich denke nicht, dass Gergiev mit seinem eigenen Orchester lange herumdiskutiert, wie er das Ergebnis hören möchte.


    Gruß, Cosima


    P.S.: an Martin: Heute redet man gar nicht mehr über das Göttinger Symphonieorchester, das ist fast schlimmer als Tadel.

    Da es wohl auch um Lokalpatriotismus geht, revidiere ich meine Aussage und benenne stattdessen das Göttinger Symphonieorchester als das weltbeste.


    Im Ernst: Rein gefühlsmäßig würde ich schon zu den Wienern tendieren. Das kann zwar wirklich mit der von Edwin genannten Werbetrommel zusammenhängen, ich glaube aber schon, dass es überdurchschnittlich viele gute Aufnahmen mit diesem Orchester gibt. Man müsste die einfach mal auszählen, wobei auch wieder die lange Tradition der Wiener eine Rolle spielt.


    Im Grunde ist die Frage unsinnig, da eh nicht zu beantworten. Es gibt ja auch keinen weltbesten Geiger, Cellisten, Dirigenten usw. – es gab nur einen weltbesten Pianisten, dessen Namen ich hier aber nicht nennen werde :rolleyes: .


    Gruß, Cosima


    P.S. an Edwin: Danke für die Infos zu dem Ural-Orchester. Ich fürchte, dass ich mir die neue Rachmaninow-Aufnahme wohl doch werde zulegen müssen. Mal schauen…

    Hallo allerseits,


    bisschen skandalös, dass ein Thread über Prokofjews Klavierkonzerte so wenig Resonanz gefunden hat, nicht wahr? :stumm: Oder gibt es Einzelthreads, die ich übersehen habe?


    Ich möchte ihn hiermit wiederbeleben, weil ich mich gerade etwas intensiver mit den Klavierkonzerten beschäftige. Die fünf Konzerte entstanden in einem Zeitraum von 20 Jahren. Obgleich stilistisch recht unterschiedlich, ist jedes von ihnen durch eine farbige, kraftvolle und eigenwillige Tonsprache charakterisiert.


    Ich habe mich gerade mit den Entstehungszeiten befasst, um eine bessere Übersicht zu bekommen:


    1. Klavierkonzert Des-Dur, op. 10:
    Komponiert 1911/12 während Prokofjews Zeit als Schüler am St. Petersburger Konservatorium.


    2. Klavierkonzert g-moll, op. 16:
    Rund 2 Jahre später entstanden (1912/13), immer noch als Schüler des Konservatoriums, umfassend in 1923 revidiert.


    3. Klavierkonzert C-dur, op. 16:
    Erste Skizzen aus 1917, vollendet in 1921. Uraufführung in Chicago mit großem Erfolg, mit dem Komponisten selber am Klavier.


    4. Klavierkonzert B-dur, op. 53:
    Klavierkonzert für die linke Hand; komponiert in 1931 als Auftragswerk des Pianisten Wittgenstein, der es jedoch mit den Worten ablehnte: „Ich danke Ihnen für dieses Konzert, aber ich begreife nicht eine einzige Note davon.“ Uraufführung erst nach dem Tode des Komponisten im Jahre 1956.


    5. Klavierkonzert G-Dur, op. 55:
    Groß angelegt in 5 Sätzen, geschrieben in den Jahren 1931/32.


    Die o.g. Richter-Aufnahme ist natürlich ein Muss! Neu hinzugekommen ist bei mir die Toradze-Gergiev-Gesamtaufnahme. Wie mein Vorredner bevorzuge auch ich hier das 2. Klavierkonzert – beim 5. spielt Richter einfach in einer anderen Liga als Toradze. Dann tummeln sich bei mir noch Aufnahmen von Cliburn, Weissenberg, Pletnev und Bronfman. Die werde ich in der nächsten Zeit alle noch einmal durchhören.


    Sind hier wirklich so wenig Liebhaber dieser faszinierenden Konzerte?


    Gruß, Cosima

    Als weltbestes Orchester würde ich die Wiener Philharmoniker nennen. Sehr gerne höre ich das Cleveland Orchestra. Das Kirov-Orchester möchte ich auch aufführen, es läuft aber außer Konkurrenz ;). Die restlichen Nennungen sind die Orchester, von denen ich die meisten Aufnahmen besitze. Eine Bewertung fällt mir etwas schwer, deshalb alphabetisch:


    Berliner Philharmoniker
    Boston Symphony Orchestra
    Chicago Symphony Orchestra
    London Symphony Orchestra
    Los Angeles Philharmonic
    New York Philharmonic
    Orchestre de la Suisse Romande


    Gruß, Cosima

    Hallo Siamak,


    das Tripelkonzert habe ich mir jetzt auch zugelegt. Ich muss die Tage mal die Richter-Aufnahme erneut zum Vergleich hören. Aber der erste Eindruck ist sehr positiv.


    Was ist überhaupt mit Deinem schönen alten Avatar geschehen? Bist Du auf dem neuen Foto in „Aktion“ zu sehen? Ich habe übrigens kürzlich gelernt, warum die OP-Kleidung grün statt weiß ist: Das hat etwas mit dem Nachbild-Effekt beim langen Sehen auf die Farbe Rot zu tun. Wenn man intensiv auf blutende Wunden schaut und anschließend auf weiße Kleidung, sieht man die Komplementärfarbe Grün auf dem weißen Untergrund. Das verursacht auf Dauer Übelkeit – deshalb die grüne Kleidung, um diesen Effekt zu verhindern.


    Ich hoffe, dass das stimmt und ich mich nicht gerade fürchterlich blamiert habe. :)


    LG, Cosima

    Hallo allerseits,


    hier die komplette Übersicht über alle genannten Sonaten. Etliche Mitglieder haben ja noch Stimmen frei. Maik, was ist eigentlich mit Dir? Wie weit bist Du mit den Klaviersonaten? Du musst ja keine 10 nennen.



    C.P.E. Bach: Nr. 1, Wq 49/1, „Württembergische“ (1)


    Beethoven: Nr. 21, op. 53 „Waldstein“ (10)
    Beethoven: Nr. 29, op. 106 „Hammerklavier“ (9)
    Beethoven: Nr. 23, op.57 „Appassionata“( 8 )
    Beethoven: Nr. 8, op. 13 „Pathétique“ (6)
    Beethoven: Nr. 32, op. 111 (5)
    Beethoven: Nr. 14, op. 27,2 „Mondschein“ (5)
    Beethoven: Nr. 31, op. 110 (3)
    Beethoven: Nr. 12, op. 26 (1)
    Beethoven: Nr. 30, op. 109 (1)
    Beethoven: Nr. 7, op. 10,3 (1)
    Beethoven: Nr. 15, op. 28 „Pastorale“ (1)
    Beethoven: Nr. 2, op. 2,2 (1)
    Beethoven: Nr. 3, op. 2,3 (1)


    Berg: Klaviersonate op. 1 (1)


    Boulez: Deuxième Sonate pour Piano (1)


    Brahms: Nr. 2, op. 2 (2)
    Brahms: Nr. 3, op. 5 (2)
    Brahms: Nr. 1, op. 1 (1)


    Chopin: Nr. 2, op. 35 ( 8 )
    Chopin: Nr. 3, op. 58 (2)


    Grieg: op. 7 (1)


    Haydn: Es-Dur, Hob. XVI:50 (1)
    Haydn: C-Dur, Hob.XVI:52 (62) (1)
    Haydn: Sonate Nr. 62 in Es-Dur (1)
    Haydn: Sonate Nr. 69 in Es-Dur (1)
    Haydn: Sonate Nr. 50 in C-Dur (1)


    Hindemith: Klaviersonate Nr. 3 (1)


    Janácek: 1.X.1905 (1)
    Janácek: Auf verwachsenem Pfade (1)


    Liszt: h-moll, S 178 (11)
    Liszt: Dante Sonate (1)


    Mozart: Nr. 9, KV 310 ( 8 )
    Mozart: Nr. 11, KV 331 (4)
    Mozart: Nr. 6, KV 284 (2)
    Mozart: Nr. 14, KV 457 (2)
    Mozart: Nr. 4, KV 282 (1)
    Mozart: Nr. 16, KV 545 (1)
    Mozart: Nr. 12, KV 333 (1)
    Mozart: Nr. 10, KV 330 (1)
    Mozart: Nr. 3, KV 281 (1)
    Mozart: KV 521 C-Dur (1)


    Prokofjew: Nr. 7, op. 83 (4)
    Prokofjew: Nr. 2, op. 14 (1)


    Rachmaninow: Nr. 2, op. 36 (2)


    Scarlatti: K 491 (L 164) (1)
    Scarlatti: K 384 (1)
    Scarlatti: K 141 (1)


    Scriabin: Nr. 2, op. 19 (2)
    Scriabin: Nr. 3, op. 23 (1)


    Schubert: Nr. 21, D 960 (9)
    Schubert: Nr. 18, D 894 (5)
    Schubert: Nr. 20, D 959 (5)
    Schubert: Nr. 19, D 958 (2)
    Schubert: Nr. 13, D 664 (2)
    Schubert: Nr. 17, D 850 (2)
    Schubert: Nr. 16, D 845 (2)
    Schubert: Nr. 14, D 784 (2)
    Schubert: Nr. 4, D 537 (1)
    Schubert: Nr. 15, D 840 (1)


    Schumann: Klaviersonate fis-Moll (1)


    Tschaikowskij: Große Sonate op. 37 (1)
    Tschaikowskij: Cis-moll, op. posth (1)


    Weber: Klaviersonate op. 39 (1)

    Zitat

    Original von Maik
    Ich rede nämlich gar nicht von der Gergiev Aufnahme, sondern von einer frühen russischen (keine Ahnung mehr, wer da dirigiert...).


    Nun hoffe ich die restlichen Klarheiten beseitigt zu haben.


    Ach so, sag das doch gleich... :D


    Auch liebe Grüße!

    Zitat

    Original von Maik
    Ich meinte, dass er bei der russischen Aufnahme jünger war, die Aufnahme also schon älter ist - somit ist er bei Krivine älter, die Aufnahme jünger :D


    Also, noch mal gaaaaaanz langsam:


    Krivine = 1994 (ältere Aufnahme, junger Repin)
    Gergiev = 2002 (jüngere Aufnahme, älterer Repin)


    Der Khachatryan ist schon richtig klasse!


    LG, Cosima :)

    Zitat

    Original von Norbert
    (bei über 100 €, die ich diesen Monat schon ausgegeben habe, kommt's auf die paar € auch nicht mehr an... ;) Ich muß bekloppt sein! :rolleyes: ).


    Nun gut, dann werde ich sie mir wohl auch zulegen (hätte ich sie mal gleich mitgenommen). Und dazu die Orfeo-Kleiber-Aufnahme, das Tripelkonzert unter Zinman, die zwei Richter-CDs, die ich unbedingt noch brauche und und und. Nicht zu vergessen, die CDs von Magaloff und Francois, die schon bestellt sind... Du siehst, Du bist nicht der einzig Bekloppte!


    Gruß, Cosima :)

    Zitat

    Original von Maik
    Kann er denn in jüngeren Jahren viel besser gewesen sein, als dann mit Kirvine!?


    Kann ich nicht sagen, aber mir gefiel Repin in der jüngeren Aufnahme von 2002 unter Gergiev eigentlich besser als in der älteren unter Krivine. Das Beethoven-Violinkonzert, von dem ich oben sprach, ist aus 2003. Ich habe eher das Gefühl, dass er „reifer“ geworden ist. Auf mich wirkt Repin immer irgendwie bodenständig, erdig. Ich sehe das aber durchaus positiv, ohne dass ich ihn deshalb zu meinen unbedingten Lieblings-Geigern zählen würde. Das Tschaikowskij-Konzert werde ich demnächst auch noch einmal mit der Zuckerman-Aufnahme vergleichen, von der Norbert im Kubelik-Thread so schwärmte.


    Liebe Grüße, Cosima

    Hallo Barbirolli,


    meine Lieblingsaufnahme vom Sibelius-Konzert ist auch nicht die von Repin – Heifetz oder die neuere von Khachatryan (ich glaube, Vengerov mochte ich auch mal sehr) ziehe ich eindeutig vor, höre Repin aber dennoch sehr gerne.


    Es muss ja nicht immer atemberaubend expressiv sein, es darf auch mal warm und rund und einfach schön sein.


    Gruß, Cosima

    Himmel, Norbert, Du hast vollkommen Recht. Die Aufnahme habe ich ja auch. Da zerbreche ich mir im Tschaikowskij-Thread über die 4. Symphonie den Kopf, ohne die Kubelik-Aufnahme zu berücksichtigen. Ich hatte sie mir mal vorrangig wegen Zukerman gekauft, der wirklich großartig spielt.


    Herzlichen Dank für die schöne Beschreibung Deiner Höreindrücke. Wenn ich nächste Woche wieder mehr Zeit habe, werde ich sie mir noch einmal in Ruhe anhören.


    Ich kenne sonst kaum etwas von Kubelik, nur die Aufnahmen auf der „Great Conductor“-CD. Die habe ich bislang aber auch nur flüchtig gehört. Auch das soll sich nächste Woche ändern.


    Gruß, Cosima


    P.S.: Ich sehe gerade, dass ich schlimmer noch im Tschaikowskij-Thread aus der Erinnerung heraus schrieb, dass mich die Kubelik-Aufnahme nicht zufrieden stellt. Ich muss das schnellstens noch einmal überprüfen!

    Falls jemand an der Repin/Krivine-Aufnahme interessiert ist: Sie ist derzeit bei jpc für EUR 3,99 erhältlich.


    Gruß, Cosima


    Nachtrag:


    Ich sehe eben erst, dass Richard ja auch seinerzeit auf ein Sonderangebot hingewiesen hat. Neulich hatte ich die CD im Laden in der Hand und dachte noch, dass es seltsam ruhig um diesen Geiger geworden ist.


    Ich sah ihn kürzlich auf einem DVD-Mitschnitt das Beethoven-Violinkonzert unter Gergiev spielen. Sehr beeindruckend.

    Zitat

    Original von AcomA
    der topscorer unter den aufnahmen dieses pianisten ist die cd mit den klavierkonzerten beethovens, nr.3 und 4 !


    Nur eine schnelle Rückmeldung bzgl. der Zinman/Bronfman-Aufnahme der Klavierkonzerte:


    Obwohl ich Vorbehalte gegenüber Bronfman hatte, konnte ich letztlich wegen des günstigen Preises nicht widerstehen. Das ist in der Tat eine ganz hervorragende Aufnahme – Dank an Siamak für den Hinweis! Sowohl das Orchester als auch der Pianist spielen wunderbar erfrischend, forsch und transparent; Siamak hat bereits alles dazu gesagt. Ich denke, dass ich mir das Tripelkonzert auch noch zulegen werde.


    Gruß, Cosima


    Nachtrag hierzu:


    Zitat

    dieser pianist ist ein sympathischer pianist, eben ein 'bär'.


    Dies kleine Anekdote fand ich im Internet – in der Tat scheint dieser Herr Bronfman ein sympathischer Bär zu sein :): (geschehen bei einem Konzert in 2005)


    "Mitten im Klavierkonzert klingelt ein Handy. Zwar leise, aber doch vernehmlich. Was macht das Klavier? Es klingelt zurück. Pianist Yefim Bronfman ist nämlich nicht nur reaktionsschnell, sondern auch witzig. Er hat mit dieser kleinen Revanche prompt die Lacher auf seiner Seite – und widmet seine Spielfreude sofort wieder Ludwig van Beethoven."