Beiträge von nemorino

    Damit dieser von Joseph II. angestoßene Thread nicht ganz ins Hintertreffen gerät:

    Kantate Nr. 140: Wachet auf, ruft uns die Stimme by Gewandhausorchester /  Thomanerchor / Kurt Thomas / Elisabeth Grümmer / Marga Höffgen /  Hans-Joachim Rotzsch / Theo Adam (EP, Baroque Music): Reviews, J.S. BACH: Kantate BWV 140 "Wachet auf, ruft uns die Stimme"

    Elisabeth Grümmer (Sopran), Hans-Joachim Rotzsch (Tenor), Theo Adam (Baß),

    Thomanerchor und das Gewandhausorchester Leipzig, Dirigent: Thomaskantor Kurt Thomas (Aufnahme: Leipzig, Thomaskirche, ca. 1959).


    LP: ELECTROLA E 60568 (Mono), STE 60658 (Stereo)


    Auf CD wiederveröffentlicht von BERLIN Classics (Bestell-Nr. 00920328C):

    Kantaten BWV 71, 111, 140

    zusammen mit den Kantaten BWV 111 (Was mein Gott will) und BWV 71 (Gott ist mein König).


    LG Nemorino

    Hier ein Bericht der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) von heute:


    "Angesichts der inzwischen langen Liste mutmaßlich unseriöser Verträge, die in der Amtszeit der fristlos gekündigten Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg, Patricia Schlesinger, für das Spitzenpersonal abgeschlossen wurden, fragt man sich, ob es unter ihrer Ägide überhaupt noch „normale“ Vereinbarungen gab. Da gab es die Boni – Zuzahlungen für undefinierten „Erfolg“ – zu den ohnehin stolzen Grundgehältern der Führungsetage. Es gab Beraterverträge für das inzwischen abgesagte Immobilienprojekt „Digitales Medienhaus“, das summa summarum 200 Millionen Euro gekostet hätte.

    Und es gab, wie das Fachportal „Business Insider“ berichtet, im Fall der Chefin der Radiowelle rbb Kultur, Verena Keysers, ein Sonderangebot: Patricia Schlesinger, damals noch im Amt und auf der Höhe ihres scheinbaren Erfolgs, bot Verena Keysers demzufolge im Juni 2021 einen Vertrag über insgesamt 450.000 Euro an, ob­wohl diese bekundet hatte, dass sie ihre Leitungsfunktion nur noch ein Jahr behalten wolle und nicht klar war, was danach folgte. Im August des vergangenen Jahres wurde dann tatsächlich seitens des RBB offiziell mitgeteilt, dass Verena Keysers ihre Aufgabe zum Jahreswechsel abgebe.

    „Derzeit weiter Chefin von rbb Kultur/Radio“

    Vollzogen wurde das dann, wie die Nachfrage beim RBB ergibt, nicht: Verena Keysers sei „derzeit weiter Chefin von rbb Kultur/Radio“. Sie habe „ihre im August 2022 öffentlich kommunizierten Pläne, auf eigenen Wunsch hin die Leitung von rbb Kultur perspektivisch in andere Hände zu legen, nicht aufgegeben“. Sie bleibe „aber im Amt, bis wir eine Nachfolgeregelung getroffen haben. Das begrüßen wir ausdrücklich. Einen genauen Zeitpunkt für den Stabwechsel und die Kommunikation der neuen Position von Verena Keysers im rbb können wir noch nicht nennen.“


    Nichts sagen will der RBB auch zu „einzelvertraglichen Regelungen oder Vereinbarungen“ (also zu dem von Schlesinger angebotenen 450.000-Euro-Deal). Künftig werde der RBB aber „grundsätzlich“ keine außertariflichen Verträge mehr „im Voraus“ vergeben, „erst Recht nicht, wenn gar nicht klar ist, welche Wertigkeit die künftige Aufgabe haben wird“. Ebenso würden „AT-Verträge“ künftig „immer mit einer klar definierten Aufgabe beziehungsweise einem klaren Arbeitsbereich versehen“.

    Mit den neuen und den alten Usancen im RBB wird sich heute der Rundfunkrat des Senders beschäftigen. Auf Antrag des Rundfunkrats und SPD-Landtagsabgeordneten Erik Stohn kommt das Gremium zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen, um all die Fragen zu erörtern, die sich – über den bekannten Schlesinger-Komplex hinaus – jüngst ergeben haben. Ein Frage lautet zum Beispiel, ob der RBB tatsächlich inzwischen mehr als 1,4 Millionen Euro für Rechtsberatung ausgegeben hat und was die 31 Anwälte, von denen in einem Beitrag des Magazins „Brandenburg Aktuell“ die Rede war, genau tun. Nach Ansicht des Rundfunkrats Stohn kann man den Eindruck gewinnen, dass die vom RBB hauptsächlich beschäftigte Kanzlei Lutz und Abel „möglichen Mittätern des Systems Schlesinger hilft, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen“.

    Worauf der Auftrag der Kanzlei genau laute, die zunächst bei der Aufklärung des RBB-Skandals helfen sollte, will auch der Hauptausschuss des brandenburgischen Landtags wissen. Bislang sei das nicht vorgetragen worden, sagte der Ausschussvorsitzende Daniel Keller (SPD). Es wäre besser gewesen, meint Keller, hätte sich die amtierende Intendantin Katrin Vernau „proaktiv“ zu den Anwaltskosten geäußert. Am Freitag kommt dies im Rundfunkrat gewiss zur Sprache." (Zitatende).


    LG Nemorino


    wie so ist das Unfug ? Es ist doch schwieriger und akustisch unsauberer eine alte Aufnahme in diese schöne Konzertaufnahme einzufügen, als wenn der Sprecher Mathias Wieman bei der neueren 1962er-DG-Aufnahme mit Maazel direkt als Sprechersolist agiert.

    Lieber Wolfgang,


    schön, nach langer Zeit mal wieder von Dir direkt zu hören!

    Eigentlich ist es nebensächlich, ob Mathias Wieman nun die Sprechrolle zweimal übernommen hat oder nicht. Unfug ist es (für mich) deshalb, weil ein Sprecher stereophon aufgenommen ja nicht anders klingt als in Mono. Sinn macht es eigentlich nur, wenn der Sprecher während der Aufnahme die Seiten wechselt oder sich von links nach rechts oder umgekehrt bewegt. Ich denke, akustisch wäre kein Bruch entstanden, denn Wiemans Stimme klingt in der alten Lehmann-Aufnahme sehr sauber und präsent. Aber, wie gesagt, es spielt in Wirklichkeit keine Rolle, und wenn Wiemans Vortrag in der Maazel-Version noch eindringlicher war, dann hat sich die Sache ja gelohnt.

    Eher unfug wäre es doch, bei der TOP-Qualität der DG-Aufnahme mit Maazel die alte schwach klingende Lehmann-Mono-Aufnahme noch einmal auf CD heraus zu bringen

    Das war auch nicht mein Anliegen, lieber Wolfgang. Das würde nur in einer umfangreichen Lehmann-Edition einen Sinn machen, und dafür wird es wohl kaum heutzutage noch genügend Interessenten geben. Auch ich würde da passen.


    Ich kenne allerdings Deine grundsätzliche Abneigung gegen Monoaufnahmen, die ich nicht teile. Es gibt eine nicht unbedeutende Anzahl von technisch ausgezeichneten Mono-Produktionen aus den 1950er Jahren. Lehmanns "Peter und der Wolf" gehört nicht dazu. Aber ich nenne z.B. Furtwänglers Wiener Aufnahme von Beethovens "Pastorale" aus dem Jahr 1952 (EMI), oder seine phänomenale Interpretation von Schuberts Neunter mit den Berliner Philharmonikern (DGG, 1951), die nicht nur künstlerisch, sondern auch technisch von hoher Qualität sind. Im Gegensatz dazu sind die meisten Toscanini-Aufnahmen (RCA) aus dieser Zeit klanglich dürftig, sie klingen gequetscht und immer ein wenig blechern.

    Andererseits gibt es überragende Mono-Aufnahmen, die zwar technisch auf der Höhe ihrer Zeit sind, aber wegen der großen Besetzung (Solisten, Chor und Orchester) zu kompakt und eindimensional klingen. Ein Beispiel: das "Deutsche Requiem" von Brahms unter Rudolf Kempe aus dem Jahr 1955 (EMI), das künstlerisch IMO alle mir vorliegenden Aufnahmen toppt, aber leider an vielen Stellen zu einem Klangbrei gerät. Schade! Trotzdem möchte ich die Aufnahme nicht missen.

    Du solltest Dir unbedingt diese DG-Resonanz-CD (Abb von Josef in klein in Beitrag 74) zulegen ... die ist für wenige Cent bestellbar ...

    und auch das weitere Programm auf der CD finde ich TOP (Karajan mit der Kleine Nachtmusik ist aus meiner Sicht die beste Version, die ich je gehört habe ... das sage ich als nicht direkter Mozart-Fan ...) (und die 8 Ung.Tänze von Brahms (hier aus der CD 4) habe ich auch nie besser gehört, als unter Karajan (für mich ungleich fetziger als die recht langweilige DG-GA der Ung-Tänze unter Abbado ... )

    Ich werde Deinen Rat befolgen, lieber Wolfgang, obwohl ich Karajans "Kleine Nachtmusik" in dieser DGG-Fassung und auch die 8 Ungarischen Tänze (gekoppelt mit den 5 Slawischen Tänzen von Dvorak) in meiner CD-Sammlung habe. Wie Du weißt, schätze ich Karajan sehr. Die meisten seiner Studio-Aufnahmen habe ich, wobei ich in vielen Fällen allerdings seine älteren Londoner Versionen mit dem Philharmonia Orchestra (EMI) vorziehe.

    Was die Ung. Tänze von Brahms betrifft, stimme ich Dir uneingeschränkt zu, doch meine Lieblingsaufnahme der "Nachtmusik" ist und bleibt die von Ferenc Fricsay mit den Berliner Philharmonikern (DGG, 1960). So frisch und unverbraucht habe ich das leider vielgeschundene Stück nirgends gehört. Übrigens zählt es zu den relativ wenigen STEREO-Einspielungen des viele zu früh verstorbenen Dirigenten.


    LG nach Bonn,

    Nemorino :hello:

    Das ist ein völlig anderer, professionellerer Zugang als ihn die blutjunge Romy Schneider wählt, die allerdings auf ihre Art genauso überzeugt, bringt sie doch glaubhaft das kindlich-naive Element hinein, das zu diesem Werk, eben ein Märchen, passt. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade die Schneider-Version kleine Kinder besonders anspricht.

    Lieber Joseph II.,


    natürlich ist mir Peter Ustinov ein Begriff, ich kenne jedoch nicht die Version von "Peter und der Wolf" mit ihm als Sprecher. Romy Schneider wurde m.W. von Karajan als Sprecherin für die deutsche Ausgabe gewünscht. Keine schlechte Wahl, und trotzdem klingt sie mir ein wenig betulich. Doch ich stimme Dir bei, daß Kinder diese Vortragsart besonders anspricht. Warum man für eine spätere deutsche Ausgabe Anneliese Rothenberger gewählt hat, leuchtet (mir) nicht ganz ein. Ich kenne diese Version zwar nicht, aber ich denke, daß sie für Erwachsene vielleicht die bessere Wahl war. Außerdem war Frau Rothenberger in den 1960/70er Jahren im ZDF häufig zu Gast, mit ihren Sendungen "Anneliese Rothenberger gibt sich die Ehre" und später mit "A.R. stellt junge Künstler vor". Vielleicht wollte EMI-Electrola von diesem Bekanntheitsbonus profitieren. Nichts genaues weiß man nicht:). Karajans Wunsch war es sicher nicht, sie gegen Romy Schneider auszutauschen, denn m.W. zählte die Rothenberger nicht zu Karajans bevorzugten Sängerinnen.


    LG Nemorino

    Ich habe mich jetzt auch noch einmal vergewissert. Das trifft definitiv zu. Die Information, die nach Erscheinen der Maazel-Aufnahme im Umlauf war, es handle sich um dieselbe Aufnahme Wiemans, ist insofern also nicht korrekt. Scheinbar scheute die DG 1962 nicht den Aufwand, auch den Sprecher neu aufzunehmen.

    Lieber Joseph II.,


    wie weiter oben schon gesagt, kann ich leider nicht vergleichen, weil ich die Maazel-Aufnahme nicht habe, auch wenn sie in #77 abrufbar ist, denn meine alte LP in der Kombination Wieman/Lehmann mußte ich wegen Platzmangel auslagern. Da ich die alten LPs nicht komplett geordnet habe, würde das eine endlose Suche bedeuten.


    Es ist auch nicht ganz unmöglich, daß ich einem Irrtum aufgesessen bin und von etwas anderem rede. Oder es war damals eine Falschmeldung. Immerhin sind seit Erscheinen der Maazel-Version 60 Jahre ins Land gegangen. Wie auch immer, Unfug war es auf jeden Fall, den Sprecher in Stereo neu aufzunehmen, aber solchen Luxus konnten sich die Major Labels zu dieser Zeit noch locker leisten.


    LG Nemorino

    Da muss ich dann mal herzhaft lachen, das Niveau ist doch dermaßen gesunken, da müssten eher die Gebühren mit sinken!

    :thumbup::thumbup::thumbup:

    Für viele Sendung müßte eigentlich sogar Schmerzensgeld gezahlt werden!

    Was mir neulich als besonders störend auffiel, ist vor allem ein gewisser belehrender Unterton in den Nachrichtensendungen vom Ersten und ZDF. Entweder war das vor etlichen Jahren noch nicht derart auffällig oder aber ich war seinerzeit noch nicht kritisch genug, dies zu hinterfragen. Speziell die "Heute"-Sendung des ZDF hat einen Wandel zu einer aufdringlichen Lehrstunde in Sachen angeblicher Moral hingelegt, die nicht von öffentlichem Steuergeld finanziert werden sollte. Nachrichten haben neutral und nüchtern zu sein. Punkt.

    Mit diesem Eindruck stehst Du nicht allein, lieber Joseph II.


    Speziell das ZDF zeichnet sich durch diesen belehrenden Ton seit Jahren aus; vor allem Claus Kleber und seine "Mari(on)etta" Slomka sind darin wahre Meister. Schon durch ihr Mienenspiel geben sie klar zu erkennen, was sie von der Person halten, über die sie gerade berichten. Kleber (der für sein Gesülze immerhin die Kleinigkeit von 600000 € jährlich kassierte, ist ja inzwischen ausgeschieden, aber das Niveau ist dadurch keineswegs besser geworden. Ich höre mir das heute-Journal so gut wie nie an, manchmal aber will man ja wissen, ob sich etwas geändert hat. Hat es: die Gendersprache hat Einzug gehalten - welch ein sprachlicher Gewinn!

    Aufarbeitung der RBB-Krise: 1,4 Millionen Euro für 31 Anwälte

    In diesem unserem Lande muß tatsächlich noch Geld bis zum Abwinken vorhanden sein! Das ist nicht nur beim Rundfunk so, auch unsere Politiker schöpfen aus dem Vollen. Heute früh lese ich, daß Frau Lambrecht, die nach einem Ministerjahr, in dem sie nur Pleiten, Pech und Pannen produziert hat, mit einer Abfindung von ca. 200.000 € (Übergangsgeld nennt sich das) und einer nachfolgenden lebenslangen Rente von 4500 € ehrenvoll entlassen wurde. Und die Genossen klopfen sich dann auf die Schulter, wenn sie die Sozialhilfe um ein paar Euro aufgestockt haben. Mich wundert immer wieder, daß da so gut wie keiner auf die Straße geht!


    LG Nemorino

    Jedenfalls kristallisiert sich ein Sprecher für mich nach wie vor als der idealtypische heraus, nämlich Mathias Wieman

    Lieber Joseph II.,


    volle Zustimmung! Ich besitze allerdings nur die ältere DGG-Einspielung mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Fritz Lehmann aus dem Jahr 1950:

    Serge Prokofieff, Berliner Philharmoniker · Fritz Lehmann · Mathias Wieman  – Peter Und Der Wolf (Ein Musikalisches Märchen Für Kinder) (1962, Vinyl) -  Discogs

    die m.W. nie auf CD überspielt wurde.


    Interessant finde ich allerdings Deine nachfolgende Bemerkung:

    In welcher der beiden Aufnahmen Mathias Wieman vorzuziehen ist, darüber scheiden sich die Geister. Man las in diesem Thread, er wirke in der späteren Aufnahme kühler. Das finde ich persönlich nicht. Gerade wie er den Anfang macht, ist für mich unerreicht und wärmer als in der älteren Einspielung.

    Ich glaube mich zu erinnern, daß es irgendwo nach dem Erscheinen der Stereo-Version mit Lorin Maazel (1962) hieß, man habe nur den musikalischen Teil neu aufgenommen und den Sprecher Mathias Wieman unverändert aus der älteren Lehmann-Aufnahme übernommen. Das würde ja auch Sinn machen, denn aus welchem Grund sollte man einen einzelnen Sprecher in STEREO aufnehmen? Das würde doch gar keinen Effekt ergeben und der Aufnahmefirma nur unnötige Kosten verursachen. Leider ist die Maazel-Version nicht in meinem Besitz, so daß ich selber keine Vergleiche anstellen kann:

    Prokofieff: PETER UND DER WOLF. Ein musikalisches Märchen [Vinyl 10

    Ich weiß auch nicht mehr genau, wo ich das seinerzeit gelesen habe, entweder in einem Prospekt der DGG oder ob es eine Besprechung in einer Phono-Zeitschrift war. Allerdings weiß ich noch, daß ich mich gefragt habe, wie man das technisch gelöst hat, wenn der Sprecher in die Musik hineingeredet hat. Da es aber meist einzelne Instrumente waren, wäre auch das keine unüberwindliche Hürde gewesen.

    Die alte Wieman/Lehmann-Aufnahme gab es übrigens in drei verschiedenen Ausgaben: deutsch, mit M.Wieman (LPE 17117), französisch (LPE 17118) und spanisch (LPE 17119). Die Sprecher hießen Dauphin (franz.) und Pulido (span.). In allen Fällen handelt es sich um eine 25 cm-LP in Mono.

    Fälschlicherweise glaubte ich lange, es sei Karajan, der hier dirigiere, aber tatsächlich ist es Lorin Maazel

    Karajan hat m.W. Prokofievs "Peter und der Wolf" nur einmal für die EMI aufgenommen, wobei ebenfalls die Sprechrolle sprachlich verschieden besetzt wurde. In der deutschen Fassung übernahm Romy Schneider die Sprechrolle:

    Peter und der Wolf/Schwanensee-Suite


    Daß auch Anneliese Rothenberger in einer anderen Version (Lizenzausgabe für HÖR ZU) zum Einsatz kam, wie Rheingold76 im Beitrag 73 zeigt, war mir bis dato nicht bekannt. Man lernt nie aus. Es handelt sich musikalisch jedenfalls um Karajans Einspielung, nur die Sprecherin wurde (aus unerfindlichen Gründen) ausgetauscht.

    Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der ein Schauspieler, auch im Radio und Fernsehen, ein guter Sprecher sein musste.

    Lieber Dr. Pingel,


    das war so. Mathias Wieman habe ich erstmals bewußt gehört als Sprecher in der SWF-Sendung "Die tröstliche Botschaft", die jahrelang täglich abends um fünf vor zehn (vor den Spätnachrichten) in der Adventszeit ausgestrahlt wurde. Später hat dann, so weit mir bekannt ist, der bekannte Schauspieler Wolfgang Büttner diese Rolle übernommen. Aber so etwas ist ja heutzutage völlig passé. Ich habe diese besinnlichen Minuten (meist mit passenden Bibelworten) immer mit Freude angehört.


    LG Nemorino

    STABAT MATER, die mittelalterliche Sequenz zum Fest der Schmerzen Mariens, ohne Dvorak und Pergolesi, ist hier gleich in vier Kompositionen enthalten:

    Stabat Mater - Pilar Lorengar, Betty Allen, Regine Crespin, Josef Traxel,  Francis Poulenc, Gioacchino Rossini, Karol Szymanowski, Karl Förster, Carlo  Maria Giulini, Georges Pretre: Amazon.de: Musik


    Wer keine Angst hat vor älteren Aufnahmen, der wird hier erstklassig bedient. Das 2 CD-Album von EMI ist gebraucht noch leicht erhältlich. Ein mehrsprachiges Textheft liegt bei, mit interessanten Anmerkungen zu den Werken, allerdings ohne den Text der lateinischen Sequenz.


    Hier die einzelnen Aufnahmen:

    1. ROSSINI: Pilar Lorengar (Sopran), Betty Allen (Alt), Josef Traxel (Tenor), Josef Greindl (Baß);

    Chor der St. Hedwig-Kathedrale Berlin, Berliner Symphoniker, Dirigent: Karl Forster (Aufnahme: 6/1960, Grunewaldkirche, Berlin).

    2. VERDI: Philharmonia Chorus (Chorleitung: Wilhelm Pitz, Philharmonia Orchestra London, Dirigent: Carlo Maria Giulini (Aufnahme: 12/1962, Kingsway Hall, London).

    3. POULENC: Régine Crespin (Sopran), Conservatoire Orchestra Paris, Dirigent: Georges Prêtre (Aufnahme: 5/1963, Salle Wagram, Paris).

    4. SZYMANOWSKI: Jadwiga Gadulanka (Sopran), Jadwiga Rappé (Alt), Andrzej Hisiski (Bariton);

    Chor und Orchester des Polnischen National-Rundfunks, Dirigent: Antoni Wit (Aufnahme: 3/1963, Kattowitz).


    Es handelt sich in allen Fällen um künstlerisch hervorragende Produktionen, die sämtlich in sehr guter STEREO-Qualität erklingen.


    LG Nemorino


    Heute in SPIEGEL online:


    "IN einer am Sonntag im spanischen Fernsehen ausgestrahlten Sendung wurden neue Vorwürfe gegen Plácido Domingo erhoben. Erneut wird dem Opernstar sexuelle Übergriffigkeit vorgeworfen – drei Jahre nachdem ähnliche Berichte seine Karriere einschränkten und eine Entschuldigung auslösten.


    Bei der Untersuchung im Jahre 2020 hatten mehr als drei Dutzend Menschen aus den Bereichen Gesang, Tanz, Musik, Gesangsunterricht oder Bühnenarbeit bezeugt, unangemessenes Verhalten Domingos erlebt oder beobachtet zu haben. Die Vorwürfe gegen den heute 83-Jährigen betreffen Vorfälle aus drei Jahrzehnten. Domingo hat sich zu keinerlei Fehlverhalten bekannt.


    Der neueste Vorwurf kommt von einer nicht namentlich genannten Sängerin, die sich im spanischen TV-Kanal La Sexta äußerte. Die nur als dunkle Schattenfigur erkennbare Frau sagte, Domingo habe sie berühren wollen; der angebliche Vorfall habe sich in einem spanischen Theater Anfang des 21. Jahrhunderts zugetragen. Bei einer anderen Gelegenheit habe er versucht, sie zu küssen, sagte sie.

    »Eine der ersten Sachen, die sie einem sagen, ist: Fahr nicht allein im Lift mit Plácido Domingo«, erzählte die Frau in La Sexta.

    Zum ersten Mal unwohl gefühlt habe sie sich bei einer Probe, so die Frau weiter: »Vor allen Leuten sagte er zu mir: ›Hör mal, kann ich meine Hand in eine deiner tollen Taschen stecken?‹ Ich trug Hosen mit einer bestickten Gesäßtasche«, sagte sie.

    Sie habe ein schlechtes Gefühl im Bauch gehabt, weil sie nicht wusste, was sie sagen solle, damit man normal weiterarbeiten könne: »Wenn ich Nein sage, wird es Konsequenzen haben. Und wenn ich Ja sage, darüber will ich gar nicht erst nachdenken.«

    Die Sängerin sagte, sie habe Domingos Verhalten weder ihren Vorgesetzten noch der Polizei gemeldet: »Er ist Domingo. Er ist unangreifbar«, fügte sie hinzu. Repräsentanten von Plácido Domingo äußerten sich trotz Anfragen bisher nicht zu den Vorwürfen.

    2020 hatte eine Untersuchung der Amerikanischen Musikergilde AGMA ergeben, dass Domingo sich unangemessen verhalten habe. Domingo sagte seinerzeit in einer Mitteilung, dass er die Entscheidung der Frauen, sich zu äußern, respektiere. Er »bedaure den Schmerz, den er ausgelöst habe, wirklich«.

    Die Untersuchungsergebnisse führten dazu, dass in Spanien öffentlich geförderte Theater geplante Auftritte des Sängers absagten. Auch in den USA strichen Häuser wie die Metropolitan Opera in New York und die San Francisco Opera geplante Engagements. Domingo legte sein Amt als Generaldirektor der Oper in Los Angeles nieder, wo eine eigene Untersuchung zehn Fälle als »glaubwürdig« einschätzte.

    Keiner der Fälle hatte ein gerichtliches Nachspiel. In einem Interview mit der spanischen Tageszeitung »El Mundo« im Januar 2022 bestritt Domingo, irgendwen belästigt zu haben. Er habe das Gefühl, vom Gericht der öffentlichen Meinung verurteilt worden zu sein, weil er sich nicht äußere. Die AGMA-Untersuchung sei einseitig und enthalte nur wenig konkrete Fakten, sagte er.

    Im Juni kehrte Domingo nach anderthalbjähriger Abwesenheit für einen Auftritt bei einem Wohltätigkeitskonzert nach Spanien zurück. Auch in anderen Ländern ist er aufgetreten."


    Vielleicht mal eine willkommene Abwechslung im ewigen RT-Einerlei .....


    LG Nemorino

    Für mich hat der vergangene RT-thread nur das kulturelle Niveau von weitgehend eitlen Selbstdarstellungen. An Ergebnissen ist nichts herausgekommen, als was schon in vielen Jahren hier verkündet wurde. Von neuem Wissen kann keine Rede sein. Und auf neue rüde Attitüden und Rechthaberei habe ich erst recht keine Lust.

    :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:


    Leider gibt es einige, die das das und dass und daß nicht beherrschen.

    Das stimmt, doch ich halte mich eng an die alte, bewährte Rechtschreibung und schreibe weiterhin "daß", da wo es angebracht ist, mit ß (es ist übrigens der deutscheste aller Buchstaben:D). Damit befinde ich mich in bester Gesellschaft, denn ich erinnere mich sehr gut, daß viele Autoren und Journalisten, wie Günter Grass und Rudolf Augstein, es seinerzeit vehement abgelehnt haben, die von Bürokraten entworfene und gegen erhebliche Widerstände durchgesetzte neue deutsche "Schlechtschreibung" zu verwenden. Neuerungen übernehme ich lediglich dann, wenn ich darin eine Verbesserung entdecke, und das ist keine!

    Das Tippen ist meine Sache nicht.

    Deine Worte stehen in krassem Widerspruch zu Deinen Taten. 5880 Einträge innerhalb von gerade einmal anderthalb Jahren, das ist schon rekordverdächtig! Ich war stets schwach im Kopfrechnen, aber das ergibt nach meinem Überschlag pro Tag knapp 11 Beiträge. Gratulation!

    Ich tippe rasch, auch wenn es nicht unbedingt "meine Sache" ist, komme aber in exakt 5 Jahren auf nur 1,7 Beiträge pro Tag. Allerdings beschränke ich mich konsequent auf die Themen, die meine Interessen berühren.

    Ich gehöre zu denen, die am Umgang mit Neuen gerne das kulturelle Niveau eines Gesprächskreises festmachen würden.

    .... und ich gehöre zu denen, die gerne am persönlichen Auftreten von Neuen das kulturelle Niveau des "Neuen" festmachen würden.

    Beide thdeck-Texte sind für mich ein Nullum, nur Beckmesserei. Ich warte auf den Fehler.

    .... inzwischen wartest Du seit 15 Stunden vergebens! Auch ich, als bekennender "Rechtschreibpedant", habe keinen gefunden. Doch das mag an unserem intellektuellen Unvermögen liegen ...


    LG Nemorino

    Ich bin gespannnt auf Ihre Antwort

    Lieber Herr Schäfer,


    da werden Sie lange warten müssen. Harald Kral ist, zum Leidwesen der Tamino-Gemeinde und weit darüber hinaus, bereits im Jahr 2014 verstorben. Er war der wohl einer der fundiertesten Kenner der Materie Oper, nicht nur hier in diesem Forum. Seit seinem Tod ist der Anteil der Oper im Forum sehr geschrumpt.


    LG Nemorino

    Böse Zungen behaupten übrigens, Giacomo Puccini klinge immer gleich.

    Das hat schon sein großer Mentor Arturo Toscanini behauptet. Aber es stimmt nicht! Irrtümer der Großen sind eben halt oft auch große Irrtümer!


    Toscanini meinte, Puccinis Musik passe praktisch zu jedem Text, die Partituren seiner Opern könne man nach Belieben auswechseln. Das mag auf die frühen Opern Verdis und auch auf die meisten Werke von Rossini zutreffen, die sich alle irgendwie, sowohl im Aufbau als auch kompositorisch, gleichen. Doch Puccini versteht es bereits in seiner ersten Meisteroper, Manon Lescaut, eine unverwechselbare musikalische Atmosphäre zu schaffen.

    Wie sich eine Mimì charakterlich von einer Tosca unterscheidet, die Butterfly von einer Liù, und die Schwester Angelica von einer Lauretta, so klingt auch die Musik in allen diesen Werken völlig individuell. In einem hat Toscanini allerdings recht: Man hört nach den ersten Takten schon ganz klar, wer diese Musik komponiert hat.


    Und doch sind die Mittel, mit denen Puccini sein Ziel erreicht, von ganz verschiedener Art. Grundlage seiner Opern ist eine ganz persönlich geartete melodische Erfindung, die sich mit schier unfehlbarem Geschmack der jeweiligen Situation seiner Figuren anzupassen versteht. Puccini gibt sich nicht mit dem musikalischen Ausdruck der Leidenschaften und den daraus entstehenden Katastrophen zufrieden, sondern er kleidet alles in ein feines, durchsichtiges Gewebe musikalischer und dramatischer Natur, und diese unmittelbare Wirkung auf die Sinne hat den weltweiten Erfolg seiner Werke bis heute gesichert.


    Die Stimme, vor allem die der weiblichen Hauptdarsteller, hat bei Puccini oberste Priorität. Aber sie wird gestützt und in ihrer Ausdruckskraft verstärkt durch ein außerordentlich farbenreiches orchestrales Gewebe. Der Komponist erweist sich als schier unerschöpflich in der Erfindung herrlicher Gesangsbögen, aber auch als ein Meister der Instrumentierung. Dazu gesellt sich ein dramatischer Instinkt, der mit einer immensen Kraft des Ausdrucks einhergeht. Nicht zu übersehen ist auch und nicht zuletzt Puccinis lebhafter Sinn für Komik, obwohl diese - wie mir scheint - angeborene Begabung nicht so sehr zum Ausdruck kommt, wie man sich das manchmal wünschen möchte. Am meisten kommt dieser humoristische Zug in dem Einakter "Gianni Schicchi", aber auch in seiner letzten, unvollendeten Oper "Turandot" zur Geltung. Die Szene zwischen den drei Ministern ist (für mich) einer der Höhepunkte dieses Werks, und bei "Gianni Schicchi" klingt mir immer Tito Gobbis unvergleichliche Gestaltungskunst im Ohr, der die Rolle nicht nur sängerisch mühelos bewältigt, sondern sich hier auch als ein Komödiant von seltener Güte erweist.


    Man kann kritisch anmerken, daß Puccini in seinen Arien, besonders in den Frauenrollen, und in den Duetten des öfteren zu sehr auf die "Tränendrüse" gedrückt und der Sentimentalität gehuldigt hat, aber in den allermeisten Fällen siegt sein feiner Geschmack, der alle denkbaren musikalischen Ausdrucksmittel, die ihm zur Verfügung standen, geschickt und klug angewendet hat. Er war ein betörender Zauberer der Töne, der, was die Farbigkeit seiner Werke betrifft, sich durchaus mit den französischen Impressionisten seiner Zeit, wie Debussy und Ravel, messen kann.

    dabei ist es so farbenreich und zaubert Atmosphären ... fantastisch

    Ich oute mich hiermit als ein bekennender Puccini-Fan und wundere mich bis heute, daß sein Landsmann, der berühmte italienische Dirigent Carlo Maria Giulini, um die Werke Puccinis stets einen weiten Bogen gemacht hat. Gibt es dafür eine plausible Erklärung?


    LG Nemorino

    was für ein erbärmlich tiefes Niveau

    Allerdings, fragt sich nur wer es erzeugt hat!


    Lieber Holger,


    anscheinend hast Du nicht verstanden, daß die Herren Köhn & Hintze hier nur von ihrer so oft beschworenen "künstlerischen Freiheit" Gebrauch machen. Und da ist eben alles erlaubt, auch Frechheiten, Niedertracht und Ehrabschneidung.

    Nur eine Bitte, hervorgehend daraus, dass es einfach nicht mehr zu ertragen war, wie hier insbesondere von zwei neuen Mitgliedern des Forums ohne Achtung der Grundgebote des sachlichen Diskurses und der Achtung der Würde des Gesprächspartners mit dem Anderen umgegangen wurde.

    Lieber Helmut Hofmann: diese Bitte war bei der Art von Künstlertum vergebene Liebesmühe. Ich finde es traurig, daß sich solche "Künstler" hier ungehindert austoben dürfen. Künstlerische Freiheit bedeutet für solche Leute, daß man alles sagen, schreiben und tun kann, frei nach dem Motto:

    Eine weitere "Begründungspflicht" gibt es nicht

    Immerhin, das haben wir nun gelernt. Man lernt eben nie aus.


    LG Nemorino

    Gerade sehe ich indes, dass man bei Eingabe des oben genannten Barcode bei Ebay auf ein gebrauchtes Exemplar aus Deutschland um einen ähnlich günstigen Preis stößt.

    Lieber Joseph II.,


    ich wünsche Dir an dieser Stelle von Herzen alles Gute für das Neue Jahr. Vor allen Dingen: Bleib gesund!


    Die Zimmermann-CD traf noch am Silvestertag bei mir ein, heute habe ich zumindest ein paar Tracks davon hören können. Klanglich und auch künstlerisch top! Nochmals vielen Dank für Deinen Hinweis.

    In dieser Liga sehe ich auch das Sextett "Zum Werk, das wir beginnen" aus "Zar und Zimmermann".

    Wie recht Du hast, lieber Rüdiger! Das war mir gar nicht mehr so bewußt, aber heute habe ich es gehört und kann nur voll und ganz zustimmen. Auch Dir wünsche ich hier ein gutes und gesundes Neues Jahr.


    LG Nemorino

    Herr Hintze sollte sich angewöhnen, wenn er schon nicht mit mir redet sondern nur über mich, was an sich schon respektlos ist, dies wenn er das tut nicht wiederum in unanständig respekloser Weise zu tun.

    Ich sage lediglich, dass es Dich einen Dreck angeht, welches die Überzeugungen sind, von denen ich mich leiten lasse.

    Dr. Kalethas Wunsch, hinfort etwas freundlicher miteinander umzugehen, ist ja prompt in die Tat umgesetzt worden! Soll das der zukünftige Umgangston im Tamino-Forum sein? Ich bitte die Moderatoren, auch die Außenwirkung nicht aus dem Auge zu verlieren!


    Die Verrohung der deutschen Gesellschaft, und mithin auch der Sprache, schreitet mit Riesenschritten voran. Nachdem in weiten Teilen inzwischen die sogenannte "Duz-Kultur" ihren Einzug gehalten hat, plädiere ich dafür, hier als Regel die Anrede "Sie" einzuführen. Sie "Vollidiot" fließt nicht ganz so leicht aus den Fingern wie Du "Vollpfosten".


    Doch ich befürchte, daß mein Vorschlag bei der Mehrheit kein Gehör findet.

    Die RT-Trolle haben zum Jahresausklang also eine konzentrierte Aktion geplant. Wie schön. Die Nazikeule wurde bereits zu früh gezückt, sie ist wirkungslos.

    Ich glaube, daß Joseph hier keiner Verwechslung aufgesessen ist. Die "konzentrierte Aktion" ist zwar sprachlich nicht so geläufig wie die "konzertierte", aber die Bezeichnung paßt zum Vorangegangenen perfekt.

    Dein Glaube an die Erklärbarkeit von Kunst ist mit Verlaub ziemlich naiv. Künstler, die sich nicht erklären wollen, haben vielleicht auch einfach begriffen, dass sie es letzten Endes nicht anders können als eben durch ihre Kunst.

    Künstler, die sich nicht erklären wollen, haben vielleicht auch einfach gar keine Erklärung parat. So wird eher ein Schuh daraus.


    LG Nemorino

    Der Forenbetreiber hat sich doch in aller Klarheit zu dem Thema geäußert

    Das sagt grade der, den der "Forenbetreiber" schon mehrmals zur Ordnung gerufen und den Rausschmiss angedroht hat, weil er "Statements des Forenbetreibers" ignoriert hat, um Stunk zu machen. Soviel zur Klarheit zu dem Thema.


    Im übrigen will ich hier kein "Platzhirsch" sein, das überlasse ich gerne anderen. Ich habe mich in den letzten 5 Wochen hier überhaupt nicht zu Wort gemeldet und werde mich auch in Zukunft ziemlich rar machen. Spaß macht das hier schon lange nicht mehr.


    Nemorino

    zu Deinem moralinsauren Gewäsch passt es nicht.

    .... und das alles wird von der Moderation nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich akzeptiert!

    Mehrmals wird hier von Mitgliedern wie hasiewicz und Nemorino betont, dass Neumitglieder sich zurückhaltend sollen mit Kritik. Auch ChKoehn wird dazu ermahnt. Aber, und das ist die Ironie dabei, der ist schon länger hier Mitglied und hat seinen ersten Beitrag bereits am 24.03.2009 gepostet.

    Nein, der Witz dabei ist, daß CHKöhn zwar am 24.3.2009 seinen ersten Beitrag gesendet hat, kurz danach aber für über 13 Jahre (!) , genau gesagt ab dem 18.4.2009, auf Tauchstation überwintert hat und plötzlich am 31. Oktober 2022 wieder auf der Bildfläche erschien und sich danach vornehmlich - zumal in diesem Thread - als Pralli aufgeführt hat, in Gemeinschaftsproduktion mit Werner Hintze, der sich am 15. d.M. mit den Worten eingeführt hat: "Ich erlaube mir, mich mal kurz einzumischen, um ein paar Sachen richtigzustellen." Seit diesem Tage werden von ihm nun tagtäglich "ein paar Sachen" - nein, nicht "richtiggestellt", sondern nach seinem Sinn zurechtgebogen.

    Und, vor allem: niemand hat hier irgendwem Vorschriften zu machen.

    Das hat auch niemand getan! Ich bin nur - als altmodischer Trottel - von der schlichten Anstandsregel ausgegangen, daß man sich als Neuling, ganz gleich wo, zunächst einmal zurückhaltend verhält und nicht als Elefant im Porzellanladen betätigt. Oder was würdest Du davon halten, wenn jemand erstmals bei Dir zu Besuch eintritt und sich gleich in Deinen Sessel flegelt und die Beine auf den Tisch legt, möglichst noch mit ungeputzten Schuhen? Das wollte ich dazu sagen, nicht weniger, aber auch nicht mehr! Eine solche Art zeugt von schlechter Kinderstube, egal, ob man nun Dramaturg oder Regisseur ist. Anständiges Benehmen will gelernt sein, aber das ist heutzutage ja nicht mehr gefragt. Es steht mir nicht zu, hier irgendwelche Vorschriften zu machen, aber ein Mindestmaß an Höflichkeit darf man doch wohl als Erwartungshaltung voraussetzen?

    Ich ziehe hier nach Kritik übrigens die Forderung zurück, dass Neulinge vielleicht besser erstmal den Ball flach halten sollten

    Von mir aus kann hier jeder tun und lassen was er will, aber einen Hinweis auf schlechtes Benehmen werde ich mir schon erlauben dürfen. Auch wenn es der Moderation nicht paßt.

    Ehrlich gesagt, kann ich das nicht nachvollziehen. Ich bin immer froh, wenn ich überrascht werde. Im Theater oder sonstwo.

    Es kommt nur darauf an, wie ich überrascht werde! Von den Überraschungen des RT habe ich die Schnauze voll, zumal man dafür auch noch gutes Geld hinblättern muß, das man viel besser einer gemeinnützigen Organisation spenden sollte. Da wäre es besser angelegt!


    Nemorino

    Gerade sehe ich indes, dass man bei Eingabe des oben genannten Barcode bei Ebay auf ein gebrauchtes Exemplar aus Deutschland um einen ähnlich günstigen Preis stößt.

    Lieber Joseph II.,


    danke für den Tip. Habe gleich anschließend bei ebay ein Exemplar für € 4,40 incl. Versandkosten ergattert. Man gönnt sich ja sonst nichts! Die Besetzung ist jedenfalls vielversprechend!


    LG und schönen Abend,

    Nemorino

    Mit zunehmendem Erstaunen habe ich diesen Thread in den letzten Tagen verfolgt.

    Ohne auf Details einzugehen, fällt mir hier eine "unheilige Allianz" ins Auge, mit denen die Herren Köhn & Hintze in stiller Eintracht versuchen, ein langjähriges Mitglied von TAMINO in die Enge zu treiben. Dem haben sich inzwischen einige ältere Mitschreiber angeschlossen, so daß man nun von einer Art "konzertierter Aktion" sprechen kann. Höchst interessant finde ich auch, daß Leute, die in anderen Foren, z.B. Cappriccio, entweder gescheitert oder rausgeflogen sind, hier nun gleich die große Lippe riskieren, was übrigens nicht nur mich unangenehm berührt hat:

    die Herren CHKöhn und Werner Hintze hier - als Neulinge, wohlgemerkt - fortwährend mit Vokabeln wie "unverschämt" und "frech" um sich werfen, und das als Künstler

    und durch den unerwartet "milden Tadel" unseres Forumsbetreibers für mich keineswegs akzeptabler wird. Hier sind schon weit harmlosere Äußerungen wie diese als unzulässig gerügt und gelöscht worden:

    Es ist vielmehr eine bodenlose Frechheit. Schreib Dir das hinter die Ohren. (Ich spreche hier für mich, ich nehme aber, dass Christian, wenn er nicht konzilianter wäre als ich, es auch etwa so sagen würde.)

    die Spekulationen über unser künstlerisches Ethos sind unverschämt und dumm

    Zu bewundern ist Holgers schier unendliche Geduld. Ich hätte nach Beleidigungen dieser Art die Kontrahenten längst keiner Antwort mehr gewürdigt. Es freut mich aber, daß sie nicht als Sieger vom Platz gegangen sind, auch wenn Herr Köhn vom Gegenteil überzeugt ist:

    Wer in der Debatte aus offensichtlichem Mangel an Argumenten zu derart erbärmlichen Mitteln greift, kriegt von mir einfach nicht die Ehre einer Erwiderung. Die hier diskutierte Sache ist ja sowieso entschieden: Es gibt die behauptete "Treuepflicht" oder "Verbindlichkeit" nicht, das hat Herr Doktor ja inzwischen selbst mehrfach zugegeben.

    Auch ohne philosophische Studien betrieben zu haben, waren Holgers Argumente für mich in weiten Teilen nachvollziehbar und verständlich.

    Übrigens gibt es auch keinen Grund, einen Menschen zu bedauern, wenn er nicht dazu kommt, an der Oper Freude zu haben.

    Hingegen sind Menschen sehr zu bedauern, denen durch Regisseure wie Werner Hintze die Freude am Besuch einer Oper verdorben werden. Ich habe in früheren Jahren (lang ist's her) regelmäßig Vorstellungen in den Opernhäusern von Köln, Bonn, Wiesbaden und Koblenz besucht, und diese Abende sind unvergessen, weil sie nicht nur musikalisch, sondern auch szenisch beglückend und werkgerecht waren. Nach dem Aufkommen von RT habe ich kein Opernhaus mehr betreten. Dafür braucht mich niemand zu bedauern. Ich bedauere nur, daß mir die Freude an der Oper durch die heutigen Verfremdungen, um es einmal freundlich auszudrücken, vergällt worden sind. Mir hat bis heute kein RT-Freund erklären können, weshalb z.B. Lohengrin aus einem Telegraphenhaus tritt, statt mit dem Schwan über die Schelde zu kommen. Käme er aus einem Dixie-Häuschen, so wäre immerhin ein menschliches Regen eine einigermaßen plausible Erklärung, aber was Lohengrin etwa mit dem Glasfaseranschluß für schnelles Internet zu tun hat, ist mir bis heute unerklärlich. Oder, anderes Beispiel, was hat eine überdimensionale Waschmaschine in Mozarts "Figaro" zu suchen, in die übrigens nicht nur schmutzige Wäsche, sondern auch die Darsteller Platz finden? Ich habe bewußt zwei ziemlich harmlose Beispiele gewählt.

    Vom großen Rest schweigt man besser.

    Der sich aufdrängende Eindruck: Wenn man den Gottseibeiuns der Oper aufgrund seines Genies schon nicht von den Bühnen tilgen kann, so sucht man ihm doch auf andere Weise weitestgehend zu schaden.

    Lieber Joseph II.,


    alles was auch nur entfernt etwas mit Christentum oder gar "deutsch" zu tun hat, das muß für immer verschwinden. Eine zweitausendjährige Kultur soll ohne Rücksicht auf Verluste im Mülleimer der Geschichte landen. Dazu zählen natürlich Wagners Opern, aber auch Bismarcks Bild hat auf Befehl der neuen Herrin im AA in Berlin aus dem bisherigen "Bismarckzimmer" verschwinden müssen. Welche Armut im Geiste!


    LG Nemorino

    Vor kurzem erst bin ich darüber gestolpert und habe mir die Scheibe (Barcode 886973064627) für sage und schreibe EUR 1,65 geordert. Ich bin sehr gespannt!

    Du bist ein Glückspilz, lieber Joseph! Selbst beim Urwaldfluß muß man z.Zt. 20 € für die Scheibe hinblättern! Das ist mir denn doch ein bißchen viel. Also warte ich ab, irgendwann wirds vielleicht auch wieder etwas günstiger.


    LG und ein gutes Neues Jahr wünscht Dir von Herzen

    Nemorino :hello:

    Das könnte vielleicht auch an der unterschiedlichen Qualität der Kompositionen liegen, oder?

    .... vielleicht, und das trifft den Sachverhalt wohl viel eher, daß die Riege der heutigen Regisseure mit dem angeblich "biedermeierlichen" Ambiente der Lortzing-Opern nicht so viel Schindluder treiben können, wie das bei den Werken Mozarts, Wagners, Puccinis und Verdis seit Jahren der Fall ist. Lortzing bietet nun einmal dazu nicht genügend interessantes Material, und deshalb geht es Opern wie "Die lustigen Weiber von Windsor" von Otto Nicolai oder der einst hochgeschätzten "Martha" von Flotow, die übrigens von Loriot so geliebt wurde, daß er selber in Stuttgart das Werk inszenierte, nicht besser. Doch vielleicht ist es ganz gut so, wenn diese Werke eine Weile sozusagen überwintern, um dann vielleicht von einer neuen, weniger durchgeknallten Generation von Regisseuren zu neuem Leben erweckt zu werden. Wer weiß ....

    Im übrigen kann sich kompositionstechnisch das herrliche "Billard-Quintett" aus Lortzings "Wildschütz" erklärtermaßen mit den besten Ensembles aus den Opern von Mozart durchaus messen!


    Doch nun zu den Aufnahmen. Erstaunt bin ich darüber, daß eine Aufnahme, die ich zu de besten zähle, bis heute in diesem Thread überhaupt noch nicht vorgekommen ist:

    Zar und Zimmermann (Auszüge)


    Hier die traumhafte Besetzung:

    Peter I., Zar von Rußland: Marcel Cordes

    Peter Iwanow, ein junger Russe: Manfred Schmidt

    Van Bett, Bürgermeister: Gottlob Frick

    Marie, seine Nichte: Helga Hildebrand

    Witwe Browe, Zimmermeisterin: Emmy Hagemann

    Marquis von Chateauneuf: Fritz Wunderlich

    Admiral Lefort: Wilhelm Lang

    Lord Syndham: Ernst Wiemann

    Es singt der Chor der Deutschen Oper Berlin,

    die Berliner Symphoniker werden dirigiert von Berislav Klobucar.


    Die traumhafte Aufnahme entstand am 13./14.11.1959 in der Grunewaldkirche zu Berlin.

    Leider, und unverständlicherweise, ist daraus keine Gesamtaufnahme geworden. Schade!!


    LG Nemorino

    Ich hatte den festen Vorsatz gefaßt, in diesem Jahr nicht mehr im Forum und erst recht nicht in diesem Thread zu schreiben.


    Die Gründe dafür sind vielfältig, aber daß hier gleich etliche Leute Schnappatmung bekommen über eine Meinungsäußerung von Dr. Holger Kaletha, das ist schon mehr als bezeichnend. Dabei hat Holger eigentlich nur eine Sache auf den Punkt gebracht.


    Sehr merkwürdig finde ich übrigens, daß jemand, der hier bereits auf der Seite 2 (#52) geschrieben hat:

    Sieh mich bitte im Bereich der Operninszenierung als kompletten Laien an. Ich kenne mich da nicht aus. Ich habe aber ein Problem mit aus dem Hut gezauberten "Autoritäten" wie Winifred Wagner oder Adolf Hitler, zumal, wenn sie wirklich nichts Intelligentes zu sagen haben.

    inzwischen sich quasi zum Wortführer in diesem Thread aufgeschwungen hat. Muß man wirklich zu jedem Thema, auch wenn es einen nach eigener Bekundung eigentlich kaum oder gar nicht berührt, seinen Senf beitragen und den auch noch über fast 30 Seiten nach allen Richtungen auswalzen?

    Ob z.B. Winifred Wagner eine "Autorität" in Sachen Wagner-Inszenierungen ist oder war, sei einmal dahingestellt. Immerhin hat sie in ihrer Zeit wesentliches zu Wagners Werken und ihrer Verbreitung beigetragen. Ob das alles im Rückblick richtig oder klug war, ist eine andere Sache. Ich bin mir aber ziemlich sicher, daß sowohl Winifred Wagner als auch Adolf Hitler in ihrem Leben schon mal gesagt haben: Die Welt ist rund. Ist sie deshalb fortan viereckig?


    Ich hatte soeben versucht, einen Satz aus Holgers Beitrag #834 zu zitieren, doch mir wurde der Zugriff verweigert, woraus ich schließe, daß die Zensoren hier schon eifrig am Werk sind.

    Verehrtester, ich hatte Dir vorausgesagt, dass Du das Spiel, das Du hier treibst, nicht gewinnen kannst. Nun hast Du es haushoch verloren und Dich außerdem auch noch bis auf die Knochen blamiert. War das wirklich nötig?

    Befremdlich finde ich, daß ein Neuling in diesem Forum mit solcher Chuzpe hier auftritt, doch das wäre Sache der Moderation, dem entgegenzusteuern. Ich sehe hier weder ein Spiel, das Holger treibt, und noch weniger, wo er sich "bis auf die Knochen blamiert" hat. Vielleicht blamiere ich mich jetzt ebenfalls, doch da ich inzwischen die 80 Jahre erreicht habe, bitte ich mir das als Narrenfreiheit zugute zu halten.


    Lieber Holger, auch bei mir gibt es Grenzen, und ich kann die lächerliche Aufregung über Deine letzten Beiträge überhaupt nicht nachvollziehen. "Schlammschlacht" ist das passende Wort. Ist die Demokratie in Deutschland schon so heruntergekommen, daß alles mundtot gemacht wird, was nicht der "Political Correctness" entspricht?

    Ich frage mich schon seit geraumer Zeit, ob ich hier noch am richtigen Platz bin. Eine schlußendliche Antwort habe ich noch nicht gefunden. Vielleicht bieten die kommenden "friedlichen" Tage Gelegenheit dazu ....


    Heute früh gab es bei Civey eine Umfrage mit dem Titel: IST DER WEIHNACHTSMANN NOCH ZEITGEMAESS? Ob er zeitgemäß ist oder nicht, ist mir eigentlich schnurzegal, es wurde aber angeregt, den "Weihnachtsmann" in Zukunft geschlechterneutral darzustellen. Über solchen Schwachsinn machen sich Meinungsforscher in diesen Zeiten ernsthaft Gedanken, und dann gleich eine Umfrage daraus. Aber wehe, wenn jemand einen Vergleich zur unseligen Vergangenheit zieht, mag er noch so treffend sein!


    Nun bin ich gespannt, wie lange mein Beitrag sichtbar bleibt.


    Nemorino

    Und hier noch eine Schallplatte, die sich in meiner Jugend lebhaften Zuspruchs erfreute:

    Dietrich Fischer-Dieskau Singt Arien Und Kantaten Von Johann Sebastian Bach  | LP von Johann Sebastian Bach

    Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton) singt Arien aus Bach-Kantaten -

    mit dem Chor der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin & den Berliner Philharmonikern, Dirigent: Karl Forster (Aufnahme: 1959, Berlin).


    ELECTROLA E 90022 (Mono) / STE 91009 (Stereo)


    Hier der Inhalt der LP: "Herr, so du willst" (aus Kantate Nr. 73), "Doch weichet ihr tollen, vergeblichen Sorgen" (aus Kantate Nr. 8), "Der Friede sei mit dir" (aus Kantate Nr. 158), Ächzen und erbärmlich Weinen - So sei nun, Seele" (Arie und Schlußchoral aus Kantate Nr. 13), "Ja, ich halte Jesum feste - Meinen Jesum laß ich nicht" (Arie und Schlußchoral aus Kantate Nr. 157), "Es ist vollbracht - Jesu, deine Passion ist mir lauter Freude" (Arie und Schlußchoral aus Kantate Nr. 159).


    Die Platte war ein typisches Produkt dieser Zeit, einmal bestimmt für die Freunde des Sängers, und zum anderen für Musikfreunde, die zumindest wichtige Teile des Bachschen Kantatenwerks kennenlernen wollten.


    LG Nemorino

    Lieber Joseph II.,


    ich habe Dir noch zu danken für diese Empfehlung:

    Handel:Water Music

    Inzwischen ist die CD bei mir angekommen und ich habe sie mit größtem Vergnügen gehört.

    Sicherlich, HIP-Freunde werden sich mit Grausen abwenden, aber ich habe gedacht, daß Händel, der ja als echter Barockmensch bekannt war für seine Vorliebe für Pomp und Prachtentfaltung, seine helle Freude an Stokowskis Aufführung gehabt hätte. Man weiß ja, wie dünn die Orchesterbesetzung zu Händels Lebzeiten meist gewesen ist. Doch hier zieht Stokowski alle Register, und herausgekommen ist ein großartiges Tongemälde. Zweifellos mehr Stokowski als Händel - aber es macht Spaß!

    Übrigens, mein Sohn hat mit klassischer Musik überhaupt nichts am Hut, doch diese CD hat er sich gleich einmal ausgeliehen. Er fand das "echt cool"!


    LG Nemorino

    Eine feste Größe im ELECTROLA-Katalog der 1950/60er Jahre waren die Virtuosi di Roma unter der Leitung von Renato Fasano. Zahlreiche Aufnahmen geben davon Zeugnis. Die bekannteste war wohl diese:

    VIVALDI VIRTUOSI DI Roma Sterzo Renato Fasano? Le Quattro Stagioni EUR  33,93 - PicClick IT VIVALDI: Die vier Jahreszeiten


    ELECTROLA E 90099 (Mono) / STE 90099 (Stereo).


    Eine weitere war damals ebenfalls sehr begehrt:

    Corelli, Virtuosi Di Roma, Renato Fasano – 4 Concerti Grossi Op. 6 (Vinyl)  - Discogs CORELLI: 4 Concerti Grossi op. 6


    In Deutschland wurde die LP von der Kölner ELECTROLA veröffentlicht: SME 91285 (Stereo).

    Nicht vergessen werden sollte auch diese historische Aufnahme zweier r Künstler, die den meisten Musikfreunden heute vor allem als Mozart-Spieler im Gedächtnis geblieben sind:

    Clara Haskil, Geza Anda, J. S. Bach, W. A. Mozart – Konzerte Für Zwei  Klaviere Und Orchester (Vinyl) - Discogs   Klavierkonzerte - Haskil, Anda, Galliera, Pol, Bach, Mozart, Beethoven:  Amazon.de: Musik


    J.S. BACH: Konzert für 2 Klaviere und Orchester C-Dur, BWV 1061


    Clara Haskil und Géza Anda (Klavier), mit dem Philharmonia Orchestra London, Dirigent: Alceo Galliera (Aufnahme: 4/1956, Abbey Road Studios, London).


    Aufnahme: LP COLUMBIA C 90519 (Mono), CD EMI CDH 763492 2 (Mono).


    Eine Rarität, arbeiteten die beiden doch auf Schallplatte m.W. nur für diese Aufnahme zusammen.


    LG Nemorino