Beiträge von greghauser2002

    Dank an Caruso41 und Fiesco für die Anmerkungen.

    Der Link von Caruso ist sehr umfassend: Viel Biografisches, einige Bilder und wunderbare Live-Mitschnitte!


    Wir erfahren darin auch, dass Craigs letzter Auftritt an der English National Opera als Cavaradossi war und aus dem Jahr 1985 datiert - da war er im 66. Lebensjahr!


    Ob er um diese Zeit wirklich bereits grenzwertig unterwegs war, wie Fiesco anlässlich eines "Otello" von 1983 attestiert - darüber kann sich jeder selbst ein Bild machen:


    Durch unser geschätztes Mitglied Otello50 aufmerksam geworden, möchte ich mich eingehender mit dem englischen Tenor Charles Craig (1919 - 1997) beschäftigen, dessen Stimme wohl den Ohren vieler Tenor-Liebhaber durch ihre Robustheit und Geschmeidigkeit schmeichelt. Ideal also für Rollen wie Otello, Lohengrin oder andere dramatische Partien - und das als Engländer!

    Ich möchte hier auf den gut lesbaren englischen Wikipedia-Artikel verweisen, der immerhin einige Anhaltspunkte bietet:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Charles_Craig_(tenor)

    Ich habe nachgesehen: Bei den Salzburger Festspielen 1970 verkörperte er den Otello anstelle von Jon Vickers, der vermutlich eine oder mehrere Vorstellungen absagte. Dirigent war immerhin Herbert von Karajan, die Desdemona an seiner Seite Mirella Freni.

    Bemerkenswert finde ich, dass Craig bis zum Alter von über 60 die größten Partien gesungen hat. Das ist nur sehr wenigen Tenören vergönnt. Auffällig ist außerdem, dass Kommentare bei YouTube oder Amazon zeigen, dass es heute noch Opernfans gibt, die nun erst die Stimme des längst verstorbenen Tenors entdecken und sie auf Anhieb faszinierend finden. So ging es auch mir:



    Bevor ich ein paar Tonträger verlinke (das unten angeführte Puccini-Album habe ich vorhin spontan bestellt), möchte ich andere Taminos animieren, ihre Erfahrungen mit oder Eindrücke von Charles Craig hier kundzutun.


    https://www.jpc.de/jpcng/class…ma-Butterfly/hnum/4896657


    https://www.jpc.de/jpcng/class…weber-oberon/hnum/5236430


    https://www.jpc.de/jpcng/class…i-il-tabarro/hnum/6846969


    https://www.jpc.de/jpcng/class…ien-Balladen/hnum/8668998

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    Die Sängerin war von einer herb-schönen, schlanken Bühnenerscheinung und sie muss eine sehr gute Schauspielerin gewesen sein. Lieber Gregor, kannst Du uns bitte das Todesdatum von Rosl Zapf mitteilen?

    Ich danke dir herzlich, lieber Carlo!

    Es stimmt mich schon ein wenig traurig, dass eine Künstlerpersönlichkeit von diesem Rang in meinem Heimatdorf zugegen war und ich dies nicht gewürdigt habe. Aber das ist eben Schicksal. Ich habe es zu spät erfahren.

    Gestorben ist sie am 1. März 2019: https://www.sn.at/trauer/rosa-zapf-66801025?region=5647

    Liebe Taminos!


    Wer kennt Rosl (auch: Rosa, Rosaly) Zapf?

    Hier ein einigermaßen informativer Wikipedia-Artikel:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rosl_Zapf


    Darin steht, dass sie vor allem in Frankfurt engagiert war und dort viele Hauptrollen im Fach Mezzosopran verkörperte. Hat sie vielleicht jemand von euch dort einmal erlebt?

    Aus Frankfurt gibt es wohl auch eine Schallplatte mit Rosl Zapf als Amneris.


    Auf CD kann man sie heute in der Rolle der Alten Burya in "Jenufa", als Dritte Dame in "Die Zauberflöte" (beides an der Seite von Ernst Kozub) oder als Popotte in Offenbachs "Reise zum Mond" (siehe Tonbeispiel) hören.


    Was ich noch rausgefunden habe: Die Rollen, die sie am La Monnaie sang, waren immerhin der Cherubino und die Marcellina in "Le Nozze di Figaro".


    Der Grund, warum ich mich für diese an sich wohl vergessene Opernsängerin interessiere, ist, dass sie ausgerechnet aus meinem Heimatort stammt und vor eineinhalb Jahren dort auch verstarb. Sie lebte zum Schluss im Seniorenheim. Ich wollte eigentlich mit ihr in Kontakt treten, ihre Betreuerin meinte aber, dass dies aufgrund ihres Zustand nicht mehr gut möglich sei. Ihr Tod ist in Wikipedia noch nicht vermerkt, ich werde aber versuchen, dies zu ändern.


    In der Todesanzeige der Salzburger Nachrichten wird sie als "Kammersängerin" betitelt.



    Ich bin vollkommen deiner Meinung, Johannes Schlüter. Beides sind für den geneigten Westernfreund Meisterwerke für sich. In diesem Moment habe ich den Film "Bad Times At The El Royale" beendet. War übrigens durchaus faszinierend. Jeff Bridges spielt auch hier groß auf, genau wie er es als Rooster Cogburn im Coen-Film tut. Und über Wayne im Original müssen wir nicht reden. Er hat den Oscar für diese Rolle tatsächlich verdient!

    Ich bevorzuge ganz knapp den älteren Film, weil er mehr nostalgischen Charme hat. Und das steht der Geschichte einfach. Den vor drei Jahren verstorbenen Sänger Glenn Campbell fand ich überraschend gut als Schauspieler.

    Lieber Caruso41,


    danke für deinen hochinteressanten Einwurf. Wäre es möglich, ein oder zwei Argumente, die gegen einen Wechsel Wunderlichs ins jugendliche Heldenfach sprechen, hier zu wiederholen oder auf die entsprechenden Stellen hinzuweisen? Mich würde deine Meinung dazu wirklich interessieren.


    Außerdem danke ich auch den anderen Taminos, insbesondere Carlo für seine Auflistungen und die Zusammenfassung eines Interview und Gregor für das Einstellen dieses tollen Videos. Dieser Thread ist sehr lehrreich.

    Lieber Otello50,


    du stellst einen mir bisher unbekannten Tenor vor, der mich aber durchaus gleich anspricht. Eben auch darum, weil er sich der genannten Mascagni-Oper angenommen hat. Die Aufnahme mit ihm werde ich mir wohl besorgen. Sein Timbre und seine Art zu singen klingen auf den eingestellten YouTube-Videos wirklich vielversprechend. In der schwierigen Partie des Hüon in Bregenz hätte ich ihn auch gern gehört.


    Ich kann ansonsten nur beisteuern, dass Adrian van Limpt im größten Opernhaus seines Nachbarlandes (La Monnaie) gastierte - auch hier in Raritäten:

    Production(s)

    Opera:
    Title Season Interpretation
    Theo Olof ; Der Kaiser von Atlantis (1975-1976) Pierrot
    Transformations (1976-1977) voice



    Danke übrigens auch, dass du dich in einem anderen Thread mit einer interessanten Geschichte zu einem besonderen Opernerlebnis gemeldet hast.

    Ein halbes Jahr ist es nun her seit sich jemand an eine denkwürdige Vorstellungen erinnert hat. Ich liebe diesen Thread und animiere gerade die seit damals neu dazugekommenen Taminos sich zu beteiligen.

    An welche eurer live erlebten Aufführungen erinnert ihr euch besonders gern? Und warum?


    Für Jünglinge wie mich (ich bin 43) sind natürlich lange zurück liegende Erlebnisse um so spannender, weil ich selber nicht die Gelegenheit hatte, vor den 90er-Jahren bewusst in die Oper zu gehen.

    "Die Kaktusblüte" (1969), die Verfilmung eines Broadwaystücks.

    Während auf der Bühne Lauren Bacall brillierte, übernahm das im Film eine hinreißende Ingrid Bergman (die ja auch im Originalfilm von "Mord im Orientexpress" mitwirkt). Ich selbst liebe aber vor allem Walter Matthau, der mich zum Lachen bringt, wie kaum ein Anderer.

    Dass damals Goldie Hawn den Hauptruhm einheimste, empfinde ich aus heutiger Sicht ein wenig unfair. Aber sie macht ihre Sache natürlich auch sehr gut.

    ACHTUNG: Einige Teile des Streifens spielen am Arbeitsplatz von Toni, die Figur von Goldie Hawn. Sie arbeitet in einem Musikgeschäft. Dort sind immer wieder Schallplatten von Fritz Wunderlich und Franco Corelli im Bild. Finde ich sehr schön!

    Der Sänger des M. Vogelsang wurde in der TV-Zeitung nicht genannt. Ich habe aber ein – unkommentiertes - Szenenfoto aus dieser Fernseh-Sendung und ich bin mir sicher, dass Kurt Wehofschitz darauf zusammen mit Valerie Bak und Rosl Schwaiger abgebildet ist.

    Ich denke, das genügt, um diesen Umstand als gesichert abzusegnen. Eine echte Pionierarbeit, die du da leistest, lieber Carlo.

    Lieber Gregor,


    ich habe dir nicht geantwortet, weil das hier nicht der geeignete Platz für eine Eigenwerbung ist. Es existiert ein Thread zu dem Buch, den ich ja auch verlinkt habe. Es ist keineswegs ausverkauft. Mit der ISBN-Nummer müsste man es in jeder beliebigen Buchhandlung bestellen können.

    Bei arcadia in der Staatsoper war es in der Auslage. Die werden es vermutlich noch immer im Sortiment haben.

    Du selbst hast außerdem beispielsweise Morawa angesprochen. Dort ist es problemlos zu erhalten.

    https://www.morawa.at/suchergebnis


    Um noch etwas zu Adolf Dallapozza zu schreiben. Gestern habe ich eine tolle Seite entdeckt, in der man zu allen möglichen Sängern wunderbare Bilder findet:

    https://www.imago-images.de/fo…typ=100&sortEs=0&seite=1#


    Grüße von deinem Namensvetter

    Lieber "dreamhunter",


    zuerst einmal: Respekt! Du warst ganz schön oft in der Oper in den letzten Tagen. Danke, dass du uns an deinen Live-Erlebnissen teilhaben lässt. Ich lese deine Berichte gern.


    Bezüglich deutscher Sprache in der Volksoper möchte ich nur sagen, dass ich nicht grundsätzlich dagegen bin. Ich finde, es stellt ein interessantes Zusatzangebot dar, manchmal Opern in deutschen Übersetzungen zu spielen. An der Staatsoper hat Karajan das ja schon in den 60er-Jahren abgestellt - in der VOLKSoper passiert es fallweise noch. Es gibt durchaus viele Opern, zumal komödiantische wie "Gianni Schicchi" oder "Die verkaufte Braut", in denen eine Übersetzung durchaus Sinn macht. Und wo soll ein Opernhaus dann die Grenze ziehen?

    Vielleicht ist es für manche Besucher auch eine Chance, doch mehr von der Handlung mitzubekommen.

    Wenn aber die Solisten die Sprache selber nicht beherrschen, wie von dir bemerkt, wird das Ganze allerdings in der Tat absurd.


    Ich habe gelesen, dass Vincent Schirrmacher den José alternierend mit Montazeri singt. Den würde ich gerne in dieser Rolle erleben. Ich könnte mir vorstellen, dass er stimmlich ziemlich ideal darin ist.

    Du bist ja offensichtlich bestens informiert über Herrn Dallapozza. Hast du näheren persönlichen Kontakt zu dem Sänger? So klingt es nämlich. Oder arbeitest du für die Volksoper? ;)

    Nein, ich arbeite nicht für die Volksoper. Für mein Buchprojekt (Österreichische Tenöre der Nachkriegszeit) war ich aber sowohl mit der Volksoper (von der ich diverse statistische Daten erhielt) als auch mit Adolf Dallapozza selbst in Kontakt. Ich habe ihn zuhause besuchen dürfen und wir hatten davor und danach einige Zeit einen sehr regen Austausch. Herrliche Erinnerung für mich!

    Liebe Taminos,


    es freut mich, dass es so viele neue Wortmeldungen zu Adolf Dallapozza und seinem Rodolfo gibt.

    In dieser Harry-Kupfer-Inszenierung sang er genau 48 Mal. Sie war sehr beliebt und wurde immer wieder gespielt. Dallapozzas letzter Auftritt in der Hauptrolle datiert vom 11.3.1996. Dein Besuch, lieber Gregor, kann sich also während dieses zwölfjährigen Zeitraums ereignet haben.

    Herr Dallapozza meinte mir gegenüber, der Rodolfo hier sei seine Lieblingsrolle gewesen.


    Er empfahl mir daher auch persönlich diese CD, die man in der Tat (siehe Kommentar von Boris) sehr problemlos auf der Website bestellen kann. Später meinte er allerdings, dass die ganze Aufnahme einen Halbton zu hoch sei.


    Auf der CD finden sich aber noch absolute Zuckerl als Bonustracks, nämlich Dallapozzas allererste Hauptrollen-Auftritte, über die ich hier noch geschrieben habe:

    Ein Bekannter hat mir erzählt, dass er ihn schon Mitte der 60er-Jahre bei einem seiner ersten Engagements mehrere Male in Braunau bei Sommeraufführungen erleben durfte.

    Dallapozza selbst ließ diese übrigens mitschneiden, sie lagern in seinem Keller und werden wohl nie an die Öffentlichkeit gelangen. Schade!

    Diese Sommerauftritte gab es nicht nur in Braunau, sondern auch in Baden und in Wiener Neustadt. Die Sopranistin Erika Mechera und ihr Mann, Kapellmeister Wilhelm Sommer, nahmen dafür immer wieder den aufstrebenden Tenor mit. Gespielt wurde "La Boheme" und "La Traviata". Von beiden sind die wichtigsten Tenorauftritte auf der CD. Höchste Empfehlung!


    http://www.musikfreunde-brauna…ach.org/vereinsgeschichte

    Lieber Carlo,


    ich fürchte, das war dein letzter geplanter Beitrag zum Thema?


    Besten Dank noch einmal für die immer interessanten Ausführungen zur Discographie Lanzas.

    Ich habe mir spontan einige CD's besorgt.

    Die Aufnahmen mit Romberg-und Friml-Musicals (Beiträge #101 Mario Lanza - Verkanntes Genie? und #104 Mario Lanza - Verkanntes Genie?) mag ich besonders gern, weil es fantasievolle, melodiöse Musik beinhaltet. Andere amerikanische Songs von Lanza gefallen mir oft weniger.

    Für mich wurde es durch deine Ausführungen und meine dadurch erfolgten Käufe immer deutlicher, dass ich die Stimme des gereiften Lanza (wenn man mit nur 38 Jahren davon sprechen kann) besonders liebe. Es kommen so viele Farben dazu. Besonders interessant ist es, die beiden Aufnahmen vom "Student Prince" zu vergleichen, zwischen denen ca. sieben Jahre liegen.

    Tja, und die von dir zitierte letzte Aufnahme von Lanza, "One Alone", endet mit einem wunderbar gehaltenen, kraftvollen Ton. Da wird man schon traurig, er hätte der Welt noch viel zu geben gehabt. Vielleicht kann ein Tamino mit dem Klavier kontrollieren, welcher Ton das ist? G?


    So richtig habe ich den Sinn des Themas (noch) nicht verstanden.

    Ich wollte Tenorrollen, die oftmals nur wenig im Fokus stehen, ein bisschen hervorheben. Wenn sie gut gesungen sind, kann man sich vielleicht auch in ihnen profilieren. Anfangs dachte ich, dass es um Rollen in Opern gehen soll, in denen es noch eine größere Tenorrolle gibt. Aber manche haben es anders verstanden (siehe Ismaele, Macduff), was auch in Ordnung ist.

    Die Beiträge bisher finde ich durchaus schon sehr interessant.

    Ist Wenzel nun eine "Buffo-Rolle" oder nicht? So klar lässt sich das meines Erachtens nicht entscheiden. Er hat sicher auch buffoneske Züge, ist aber doch weit mehr.

    Genau das waren auch meine Gedanken, deshalb habe ich ihn jetzt erst gebracht. Auf jeden Fall kann ein Wenzel im guten Fall auch tenoralen Schmelz verbreiten, wie du schön dokumentiert hast.

    In welchen Strauss-Opern gibt es denn keine "richtigen" Tenor-Rollen? Selbst die "Elektra" hat zwei Tenor-Rollen, wenn auch kurze, aber trotzdem "richtige", was insbesondere für den Aegisth gilt, der eine ganz wichtige Farbe hinzugibt.

    "Richtige" Tenorrollen war natürlich ein falscher Terminus. Bei "Daphne" ist eben auffällig, dass es gleich zwei Tenorrollen gibt, von denen selbst der Leukippos (den wir übereinstimmend als "zweite Rolle" eingestuft haben) doch einiges mehr zu singen hat als jede Tenorrolle im "Rosenkavalier" (an diese berühmte Oper habe ich speziell gedacht, denn der "Sänger" ist schon ein Spezialfall) oder in "Elektra" oder in "Intermezzo" oder auch in "Arabella" (sind nicht Matteo und Elemer beides eher "zweite Rollen"?).


    Danke, Stimmenliebhaber und Siegfried für die Ergänzungen bezüglich Strauss, Mozart und Wagner.


    Wenzel in "Die verkaufte Braut" würde auch passen, oder?

    ... und wer ist in DAPHNE der 1. und wer der 2. Tenor?

    Das ist ja wirklich interessant. Strauss, der als Nicht-Tenorfreund gilt, hat hier zwei größere Rollen eingebaut. In anderen Opern von ihm gibt es gar keine richtige Tenorrolle. Gilt nicht der Apollo als erste der beiden Tenorrollen?

    Danke für die vielen Antworten.


    Puccini hat wenig für zweite Tenorrollen geschrieben.

    Da gibt es einen Minister in "Turandot", der gemeinsam mit seinen Mitstreitern wundervolle Klänge produziert.

    Am Beginn von "Manon Lescaut" hebt Edmondo zu melodiösen tenoralen Versuchen an.


    Aber Prunier in "La Rondine" - der hat wirklich schöne Stellen zu singen (Duett und sogar eine halbe Arie).

    Danke für die ersten Antworten.

    Ja, so habe ich mir das vorgestellt.


    Allerdings bei Macduff ist schon die Frage, ob das nicht eine tenorale Hauptrolle ist, denn alle großen Fachvertreter hatten das im Repertoire. Vielleicht eher der Malcolm? Und statt Erik würde auch ich für den Steuermann plädieren.


    Borsa sehe auch ich als nicht sehr profitable Rolle an.


    Was ist mit Arturo aus "Lucia"? Kann man den innerhalb der Oper raushören?

    Angeregt durch eine Bemerkung im Thread "Neue Stimmen" würde mich interessieren, welche Rollen die Opernfreunde unseres Forums als interessanteste Zweitrollen bezeichnen würden. Als Stimmlage möchte ich Tenor vorschlagen. Nicht gemeint sind klassische Buffo-Rollen. Ausschließen möchte ich auch diverse Belcanto-Opern, in denen oft etliche beinahe gleichwertige Tenor-Rollen existieren (Rossini-Otello usw.). Ich meine Klassiker von Verdi, Puccini, Wagner etc. Gibt es darin für junge Tenöre Rollen, die zwar nicht zu den Hauptpartien zählen, dennoch dazu geeignet sind, auf sich aufmerksam zu machen?

    Was meint ihr?

    Vielen Dank, lieber Carlo und lieber Orfeo.

    Ihr seid mittlerweile ein gutes Team ;)!


    Ich finde es faszinierend, welche Verbindungen bei einem Mann wie Kurt Wehofschitz hergestellt werden können. Von einem frühen Caballé-Auftritt bis zu einem mir sehr gut bekannten Preminger-Film. Und schön auch, dass Helmut Eder hervorgehoben wird. Bei Uraufführungen seiner Opern haben viele Künstler mitgewirkt, die ich persönlich kenne oder über die ich sehr viel recherchiert habe.


    Die Tonqualität der "Daphne" finde ich übrigens gar nicht schlecht.


    Ich werde noch einige Male auf diesen Thread und seine Links zurückkehren.