Beiträge von greghauser2002

    Wobei mir zu dem von mir Geschriebenen soeben noch etwas einfällt. Klimt, der Maler, schuf seinerzeit Kunstwerke, die vom Rezipienten genossen und interpretiert wurden. Bei den Liedern in diesem Thread komponierte Richard Strauss Musik auf vorhandene Texte und wir hören sie heute. Dazwischengeschaltet ist hier aber noch der Sänger (egal, welchen Geschlechts), der nicht umsonst auch Interpret genannt wird. Wenn wir das Kunstlied hören, erfolgt also bereits eine Interpretation, die unsere Interpretation wiederum beeinflusst.

    Deine Interpretation des Liedschlusses finde ich bemerkenswert und m. E. hast du nicht "zu viel hineininterpretiert". Womöglich mag Strauss nicht so intensiv darüber nachgedacht, sondern eher inspiriert gehandelt haben - aber er wäre sicher stolz auf diese gehaltvolle Deutung.

    Kann man als Rezipient überhaupt "zu viel in etwas hineininterpretieren"? Ist es nicht vielmehr das Wesen der Kunst, dass sie durch den Rezipienten weiter vervollständigt wird. Ein Kunstwerk spricht meist dann besonders an, wenn ich in der Stimmung bin, gewisse Teile oder das Gesamtwerk besonders nah an mich heranzulassen. Dem Künstler ist wohl bewusst, dass sein Kunstwerk bei jedem Rezipienten anders aufgenommen und interpretiert wird. Man kann sogar ein Lied heute so hören und interpretieren und morgen wieder anders. Klimt hat einmal einen wunderbaren Satz zum Begriff "Künstler" gesagt, der anlässlich einer Ausstellung in der Albertina zitiert wurde: Nicht nur die Schaffenden, auch die Genießenden heißen für uns so. Sie sind fähig, Geschaffenes fühlend nachzuerleben und zu würdigen (und zu interpretieren, Anmerkung von mir). Für uns heißt "Künstlerschaft" eine ideale Gemeinschaft aller Schaffenden und Genießenden.

    Originelle Musik! Die weiter oben angesprochenen parodistischen Züge sind nicht zu überhören. Im Folgenden zwei Ausschnitte der von Carlo angeführten Aufnahme unter Otto Ackermann von 1959. Die Oper ist auf YouTube in einzelnen Tracks zu hören.

    Vielen Dank für das Teilen deiner weiteren Gedanken zu "L'amico Fritz", lieber Carlo. Bei einem Urlaub im Elsaß stand ich übrigens einmal vor einem offiziell so benannten Haus des "L'ami Fritz".

    Dann darf ich hier einige der von dir genannten Aufnahmen, die uns Opernfreunde in vergangene Zeiten versetzen, verlinken:




    Lieber Carlo!


    Vielen Dank, dass du an diese besondere Oper von Mascagni erinnerst. Einmal habe ich sie auch live sehen dürfen (in Erl), hierzulande wird sie ja sehr wenig gespielt.


    Musikalisch hochstehend finde ich auch die Arie des Fritz "Ed anche Beppe amó" und vor allem die Arie der Suzel "Son pochi fiori" - die kommt an die besten Puccini-Arien heran, oder? Warum wird sie so selten ausgegraben?

    L´Amico Fritz: Son pochi fiori


    Noch eine Frage: Was meinst du mit "privater Mitschnitt"? Wurden die auch veröffentlicht, oder warum hast du Kenntnis davon? Calleja im Jahr 2012 kann ich mir wunderbar als Fritz vorstellen.


    (Vorbemerkung:

    An sich stünde die Besprechung dieses Liedes im Hinblick auf seine Opus-Ziffer erst später an. Ich habe sie vorgezogen, weil jüngst das geschätzte Mittglied greghauser sein großes Interesse an diesem Lied geäußert hat.)


    Habe Dank, lieber Helmut Hofmann! Ich ziehe immer viel Gewinn aus deinen Abhandlungen, obgleich ich nicht alles verstehe 😉!

    Lieber Orffeus!


    Danke für den schönen Beitrag über Ermanno Wolf-Ferrari. Ich möchte gern ein paar persönliche Anmerkungen hinzufügen.


    Du schreibst, dass sein Vater Maler war und er selbst das zunächst auch werden wollte. Interessanterweise wurde der Bruder von Ermanno dann Maler. Der ist mir vor einem guten Monat im Museo Revoltella in Triest untergekommen. Er nannte sich ebenfalls Wolf-Ferrari. Sein Vornamen war Teodoro.


    Ein anderes Mal begegnete mir der Namen des Komponisten selbst überraschend. Ich war zu einem runden Geburtstag in dem Ort Ottobrunn, nahe München gelegen, eingeladen. Und wo fand das Event statt: Im dortigen Kultur- und Veranstaltungszentrum mit dem Namen Wolf-Ferrari-Haus. Auf dem Ortsgebiet von Ottobrunn hat der Komponist nämlich mehrere Jahre gelebt und gearbeitet.


    Da ich Salzburger bin, interessiert mich natürlich auch Wolf-Ferraris Bezug zum Mozarteum. Hier kann man alle (!) Jahresberichte des Mozarteums herunterladen: Archiv & Dokumentation - Universität Mozarteum

    Schaut man 1939 nach, so sieht man, dass Wolf-Ferrari als neuer Lehrer erwähnt wird. Das Fach Komposition musste er sich allerdings mit Cesar Bresgen teilen, einem eifrigen Nationalsozialisten. Direktor wurde ebenfalls in diesem Jahr Clemens Krauss. Dass Krauss Wolf-Ferrari bewunderte, kann man auch hier nachlesen: Klaus Ulrich Spiegel - Wolf-Ferrari: Der Kuckuck


    Ich möchte mit einer - wie ich finde - netten Anekdote um Wolf-Ferrari enden. Karl Terkal, das Wiener Original, wurde einmal von dem fantastischen Radiomoderator und Opernkenner Gottfried Cervenka (man kann kaum glauben, dass er schon über zehn Jahre tot ist) nach seinen Anfängen in Graz gefragt. "Was waren dort Ihre großen Partien?" - "Olles, wos ich glernt hob, is von do unten: Turandot, Rigoletto, Traviata ... (überlegt) ... Neigierige Fraun ...". Cervanka unterbricht: "Wolf-Ferrari." - "Jo, vom Ferrari!"

    Helmut Hofmann.

    Falls man sich bezüglich liedmusikalischem Klangzauberer etwas wünschen darf, wäre es bei mir die "Heimliche Aufforderung". Darüber würde ich gerne etwas von dir lesen!

    LG greghauser

    Ich füge das hier ein, hatte es ursprünglich in der Pinnwand gepostet. Aber da geht es komplett unter. Wenn Helmut Hofmann das gesehen hat, kann es ja wieder löschen, damit der Thread nicht unnötig unterbrochen wird.

    Mignon – Trudeliese Schmidt / Wilhelm Meister – Adolf Dallapozza / Lothario – Günter Wewel / Philine – Sylvia Greenberg / Laertes – Jürgen Rohe / Jarno – Thomas Schüler / Baron Friedrich – Will van Deeg / Der Chor der Bayerischen Staatsoper / Die Münchner Philharmoniker / Dirigent: Matthias Kuntzsch / Szenenbild: Günther Schneider-Siemssen / Kostüme: Marie-Luise Walek / Regie: Karlheinz Hundorf (Hamburg, TV-Studio, 1981). Unter dem Titel „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen?“ wurde diese einstündige Fassung der „Mignon“ im Rahmen der ‚Marionetten-Opern‘ des ZDF gesendet (ferner gab es noch „Der Waffenschmied“ mit Monika Schmitt, Ludwig Baumann und Kurt Moll sowie „Die verkaufte Braut“ mit Emily Rawlins, Gösta Winbergh und Alfred Kuhn). Robert Stromberger – dem Fernsehpublikum hauptsächlich bekannt als Autor der Serien „Die Unverbesserlichen“ (mit Inge Meysel) oder „Diese Drombuschs“ (mit Witta Pohl) – schrieb den Text des Erzählers, den Peter Lühr vortrug. Dazu spielten die Puppen des Salzburger Marionettentheaters zusammen mit den obengenannten Sängern. Die Erstsendung war am 18. 11. 1981 im ZDF.

    Hier sind nur die Szenen mit den Menschen aus dieser an sich gewöhnungsbedürftigen Produktion mit der Mischung aus Puppen, eigenem Text und Singdarstellern. Immerhin mit Adolf Dallapozza, den du, lieber Carlo, weiter oben erwähntest, weil du ihn in der Volksoper selbst in dieser Rolle gesehen hast. Dallapozza ist als Goethe-Held immer wieder in Erscheinung getreten, sei es als Wilhelm Meister, als "Werther" oder sogar als Goethe selbst in "Friederike".


    Lieber Helmut Hofmann!


    Ich liebe viele Strauss-Lieder, durfte schon einige bei selbst veranstalteten Konzerten anmoderieren und habe mich entsprechend mit manchen beschäftigt. Freilich nicht wie du auf wissenschaftlichem Niveau.


    Es freut mich sehr, dass du dich nun diesem Feld widmest. Schon den Einführungstext liest man mit großem Gewinn. Habe Dank!


    Bitte erlaube dennoch eine Frage, und zwar zu Pauline Strauss. Sie ist erst 1950 gestorben. Meintest du vielleicht die Beendigung ihrer Gesangskarriere, die zum vorläufigen Rückgang von Straussens Liedkompositionen geführt hat?


    Wünsche dir und uns weiterhin dein frohes Schaffen in diesem thread!


    Gregor (greghauser2002)

    Den Otello wird Jagde nächste Saison auch an der New Yorker Metropolitan Opera singen. Eine der Aufführungen, die von Michele Mariotti geleitet werden, wird im Kino übertragen.

    In New York singen Ailyn Perez die Desdemona und Artur Rucinski den Jago.



    Otello-Real-4-operaactual.jpg

    Das sind gute Nachrichten, auch wegen Rucinski. Da werde ich wohl ins Kino pilgern.

    Im Oktober wird Brian Jagde in München in vier Vorstellungen den Bacchus verkörpern. Wenn möglich, möchte ich auch das sehr gerne sehen.

    Lieber Carlo,


    du bringst immer wieder so interessante Artikel für Opernfreunde. Ich danke dir sehr dafür. Die Oper "Susannah" kannte ich bisher nicht. Aber über den Komponisten bin ich schon gestolpert.

    Von Carlisle Floyds weiteren Bühnenwerken sind noch zu nennen: „Wuthering Heights“ (nach Emily Brontë berühmten Roman; 1958), „The Passion of Jonathan Wade“ (ein Bürgerkriegs-Drama; 1962),

    Die Europapremiere der zweiten oben genannten Oper fand im Jahr 2010 am Salzburger Landestheater statt. Ich hörte zumindest zwei Ohrenzeugenberichte, dass die gefällige Musik gut angekommen ist. Hier ein paar Informationen über die damalige Produktion.

    The Passion of Jonathan Wade – Salzburger Landestheater

    Danke für diese Auflistung. Die Aufnahme mit Luchetti und Sighele schätze ich seit Jahren. Sie lässt für mich keine Wünsche offen


    Die Oper ist hörenswert und sehr interessant im Kontext von Puccinis Gesamtwerk.


    Hier die von Carlo angeführte Inszenierung aus Turin (2008):


    Mich wundert, dass Domingo sich so spät in seiner Tenor-Karriere noch diese Oper ausgesucht hat. Hängt das mit seiner Beschäftigung mit Puccini-Liedern zusammen?

    Diese Artikel von Carlo motivieren mich sehr, mir die eine oder andere Aufnahme der Oper zu besorgen. Sind ja auch sehr interessante Sängerpersönlichkeiten aufgelistet. Massenet-Opern können eigentlich nur gut sein - auch die wenig bekannten. Vor Jahren sah ich einmal "Cleopatre" von ihm und war recht angetan. Danke für das Vorstellen dieser Oper, lieber Carlo. Wie immer enorm kenntnisreich zusammengefasst, sehr kurzweilig zu lesen. Danke auch für den Kommentar von wega.

    zu Theodore Browne, Tenor # 2557ff


    Ich habe ihn in Salzburg am Landestheater gesehen, das war ebenfalls "Viaggio a Reims", 2024.

    Ein Bär von einem Mann (er dürfte noch ein bisschen zugelegt haben im Vergleich mit den Videos) - und dann ein so hoher Tenor! Technisch schien er mir sehr gut zu sein, persönlich schätze ich solche Belcantostimmen aber nicht sehr.

    Lieber Alfred, lieber Helmut Hofmann, liebe Taminos!


    Ich habe einen Thread gesucht, der zu dem passt, was mir am Herzen liegt. Und dieser hier scheint mir nicht ungeeignet dafür zu sein, außerdem ist er aktuell.

    Meine Interessen waren seit jeher eher im Nischenbereich anzusiedeln. In der Musik und auch sonst. Als ich vor acht Jahren in dieses Forum eintreten durfte, war ich erstaunt und dankbar, dass man hier über jeden noch so unbekannten Opernsänger diskutieren konnte, Gleichgesinnte fand, die sich für alles und jeden interessierten.

    In den letzten Jahren hat sich das im Opernstimmensektor geändert. Einige Melomanen sind ausgestiegen und haben ein Konkurrenzforum gegründet. Andere werden immer älter oder sterben. Der Schwung ist draußen. Ich selbst trage zugegebenermaßen auch wenig dazu bei. Wenn ich es versuche, erhalte ich kaum Resonanz.

    Doch das heißt für mich noch lange nicht, dass ich deswegen das Forum geringer schätze.

    Ich habe ihm und seinen Mitgliedern unendlich viel zu verdanken. Nicht nur die früher lebhaft geführten Diskussionen über Stimmen.

    Ich habe gelernt, nur dann etwas zu schreiben, wenn ich auch etwas zu sagen habe. Ich habe mich bemüht, fundierte Recherchen zu posten, weil ich sonst damit rechnen musste, zerpflückt zu werden.

    Ich habe die Bildung und das Wissen einiger Taminos auf das Höchste zu würdigen gelernt und persönlich sehr davon profitiert (z.B. vom immer noch aktiven Carlo).

    Andere Bereiche der Musik wurden mir durch das Forum nahegebracht (z.B. vom oben angeführten H. H.).

    Zwei Bücher durfte ich in dieser Zeit veröffentlichen, die ohne das Forum und etliche Mitglieder darin nicht möglich gewesen wären.

    Viele persönliche Kontakte und sogar echte Freundschaften sind über das Forum entstanden und ins Private übergegangen.

    All das wäre nicht möglich gewesen, wenn das Forum nur Mainstreamthemen aufgreifen würde. Ich finde es genau richtig, so wie es ist. Und ich möchte dir, lieber Alfred, für deine Ausdauer danken und heute, am Karsamstag, mit einem österlichen Wunsch enden: Möge das Forum auf seine einzigartige Weise "ewig leben"!

    Ich möchte gerne ein paar interessante Neuigkeiten bezüglich Mario Lanza anführen.

    Alle paar Jahre, wenn ich mich wieder mehr mit ihm beschäftige, verfalle ich seiner Stimme auf's Neue. Dieser Tenor hat mich als Jugendlicher überhaupt zur Oper gebracht und nun - mit fast 50 Jahren - habe ich noch immer keinen gehört, der ihn alles in allem übertreffen würde.

    Neben Carreras, Domingo und Pavarotti nennt ihn ja auch Franco Bonisolli als maßgeblich beeinflussend.

    Doch endgültig eine Lanze für Lanza bricht niemand Geringerer als Dirigentenstar Sir Antonio Pappano.

    Schaut euch die paar Minuten aus einer BBC-Sendung an:


    Hingewiesen wurde ich auf diese Sendung durch ein Booklet aus der von Carlo vorgestellten CD-Reihe von Sepia Records. In der Zwischenzeit sind noch etliche neue herausgekommen und ich habe fast alle in meinem Regal - sie sind wirklich großartig. Da gibt es Homerecordings, Outtakes, Alternativversionen und massenhaft unveröffentlichtes Material (z.B. von Opernszene, die er nur für Kinofilme eingespielt hat). Die Aufmachung ist wunderbar. Herrliche Fotos (schon auf den Covers) und echte Informationen! Jedes Fanherz schlägt höher. Beim Werbepartner gibt es die meisten dieser CDs zu sehr günstigen Preisen: Mario Lanza: The Electrifying Mario Lanza (CD) – jpc.de

    Ein sehr schöner Thread. Ich kann noch zwei der großartigsten Intermezzi beitragen - natürlich beide von Pietro Mascagni und jenem von "Cavalleria Rusticana" in nichts nachstehend: Silvano (Barcarola), das im Film "Wie ein wilder Stier" verwendet wurde.


    Vielleicht ein bisschen bekannter: Pietro Mascagni - Guglielmo Ratcliff (Il Sogno)



    Komponisten und erfolgreiche Sängerinnen

    Giuseppe Verdi und Giuseppine Strepponi

    Richard Strauss und Pauline de Ahna

    Johann Strauß Sohn und Jetty Treffz

    Traumpaare der Oper, die lange verheiratet waren

    Nicola Rossi Lemini und Virginia Zeani

    James McCracken und Sandra Warfield

    Jan Kiepura und Marta Eggerth

    Weniger traumhafter Ausgang bzw. noch abwarten

    Roberto Alagna und Angela Gherghiou

    Roberto Alagna und Aleksandra Kurzak

    Yusif Eyvazof und Anna Netrebko

    Helga Dernesch und Werner Krenn

    Helga Papouschek und Kurt Schreibmayer

    Lidia Baich und Andreas Schager

    Mirella Freni und Nicolai Ghiaurov

    Gianna Galli und Aldo Bottion

    Mietta Sighele und Veriano Luchetti

    Jacqueline Silvy und Gustave Botiaux

    Sandra Hamaoui und Benjamin Bernheim

    Nachtrag: Wie mir das im vorigen Beitrag passieren konnte, ist mir rätselhaft: Gleich zwei Fehler im Namen der Gattin von Gustave Botiaux. Sie heißt Jacqueline Silvy.

    Als Entschädigung möchte ich diesen Artikel verlinken, der auch ein Bild der hübschen Sängerin beinhaltet:

    DISPARITION DE JACQUELINE SILVY de l’Opéra : une surdouée de l’art lyrique… en toute simplicité - Première Loge

    Unter anderem erfährt man darin, wie sich das Sängerehepaar kennenlernte:

    Beide waren 1958 in Toulon für "Rigoletto" engagiert. Botiaux litt unter Lampenfieber und jammerte seiner Partnerin hinter dem Vorhang dauernd vor, dass er "Ella mi fu rapita" nicht bewerkstelligen würde (man hört von Tenören öfter, dass speziell diese Arie ausgesprochen schwer zu singen ist). Genervt gab sie ihm irgendwann zwei Ohrfeigen. Er beruhigte sich, sang - und triumphierte. Letztlich auch bei Jacqueline.


    Dieses Konzert war phänomenal.

    Hier kann man es nachsehen:

    Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker 2025 - Mit Kirill Petrenko und Benjamin Bernheim - Programm in voller Länge | ARTE Concert


    Unser Mitglied La Roche lobt es an anderer Stelle.

    Ich habe auch einige andere Silvesterkonzerte angesehen (...), die alle nicht mit dem Wiener Konzert mithalten konnten. Eine Ausnahme - das Konzert der Berliner Philharmoniker mit dem überragenden Benjamin Bernheim und dem ebenso begeisternden Kyrill Petrenko.


    Was ich bemerkenswert finde: Im Adventskonzert aus Dresden fand ich Bernheim eigentlich enttäuschend. Die Stimme klang dünn. Das kann verschiedene Ursachen haben: Die Platzierung der Mikrofone, Tagesverfassung, eventuell auch ein Fremdeln mit dem gesungenen Programm , ... Umso erfreuter war ich von seiner Leistung in Berlin.

    Ich wäre auf andere Meinungen gespannt. Vielleicht auch bezüglich meines wahrgenommenen Unterschieds zwischen Dresden und Berlin.