Beiträge von greghauser2002

    Ich würde gerne ein Rätsel auflösen, das einen der wohl eindrücklichsten Dokumente Rolando Panerais betrifft: seinen hier bereits mehrfach erwähnten "Rigoletto" in der Co-Produktion des DDR-Fernsehens mit einem italienischen und einem französischen Sender. Hier übrigens in neuer, überragender Qualität:

    Opera Highlights Rigoletto Rolando Panerai HQ - YouTube


    Die DDR-Erstausstrahlung war 1972. Warum gibt es immer wieder Hinweise auf die 60er-Jahre?


    Auf YouTube und anderen Video-Plattformen stand ursprünglich immer 1969. Etwa hier:

    Franco Bonisolli-Panerai- "Rigoletto" Verdi (part 3) 1969 - YouTube


    Interessant die Zusätze hier:

    Giuseppe Verdi - Rigoletto - Opernaufnahmen 1970-1979 (esdf-opera.de)

    Einmal als LP und einmal als DVD, beide 1977, aber mit den Hinweisen:

    bei angelfire.com wird 1968 RAI und bei Marinelli 1971 bzw. 1974 angegeben

    bei PO wird 1969 und bei anderen Quellen 1975 angegeben


    Im Jahr 1977 wurde der Film erstmals in Italien im TV gezeigt - das erklärt diese Jahreszahl. Die Angaben schwanken also um fast zehn Jahre! Kann jemand helfen?

    2. Es handelt sich nicht um eine Studioaufnahme, sondern um einen Mitschnitt einer Verdi Gala in Kopenhagen vom 16. April 2021, in dem auch Yana Kleyn (Sopran) und Christopher Maltman (Bariton) auftraten. Dirigentin war Audrey Saint-Gil. Also keine Studioaufnahme.

    Danke für die Richtigstellung. Das ist schon ein Unterschied.


    Zudem sollte man ihm zugute halten, dass er eine Arie ausgewählt hat, von der eben nicht eine 'Legion an Aufnahmen' existiert. Die Alvaro-Arie dürfte bisher allenfalls Zenturien von Interpreten gefunden haben.

    ^^ Akzeptiert.

    Neues von Jonathan Tetelman ( #1991 - #2006, 2041)
    "L
    a vita è inferno...O tu che in seno agli angeli"

    Nach dem Anhören der Arie gehen mir folgende Gedanken durch den Kopf: Ich bin Jonathan Tetelman grundsätzlich ja zugetan und empfinde ihn bisher als spannende Bereicherung der neueren Opernszene.

    Aber was nützt es in der heutigen Zeit einem jungen Sänger, Arien wie diese professionell im Studio aufzunehmen? Tetelman hat weder die Farben in seinem Timbre, noch ist er vom Ausdruck bzw. seiner Interpretation her so weit, um der Legion an Aufnahmen, die schon existieren, etwas hinzuzufügen. Er vermag dem Stück keinerlei neue (und schon gar keine tiefere) Dimension zu verleihen. Daher kann er eigentlich nur verlieren.


    Ganz anders, wenn man ihn live in einer Aufführung sehen würde. Dann versuchte er die Meisterschaft Verdis gemeinsam mit vielen anderen Künstlern in unserer Gegenwart zu interpretieren und den Zusehern unmittelbar zu vermitteln. Selbstverständlich hätte es dann eine Berechtigung, dass er beispielsweise diese Arie im Rahmen seiner Möglichkeiten sänge. Aber was bringt es, ihn damit auf Konserve zu verewigen?

    Lieber Carlo,


    vielen Dank, dass du dich eingeschaltet hast. Insgeheim hatte ich dies gehofft. So entsteht immer mehr ein Bild über die Karriere dieses Tenors - auch wenn natürlich viele Lücken bleiben.

    Ich habe noch mit dem Experten der Geschichte des Linzer Landestheaters telefoniert. Kienbacher ist ihm in Erinnerung als sehr lyrischer Tenor, der wohl gleich nach seinem Engagement an der Volksoper im Jahr 1961 nach Linz gekommen ist. Dort dürfte er zwei, drei Saisonen verpflichtet gewesen sein - nicht länger als bis 1964, denn dann kam Hans Krotthammer zurück in seine oberösterreichische Heimat und übernahm das lyrische Fach für die nächsten Jahre. "Ein Wehofschitz war er nicht ..." erinnerte sich dieser Zeitzeuge übrigens noch bezüglich Kienbacher.

    Durch den Hinweis von Orfeo mit der Rheinoper aufmerksam geworden, fragte ich bei der Wiener Volksoper nach Kienbacher. Ich erhielt eine schnelle Antwort.

    Erich Kienbacher war von 1958 bis 1961 Ensemblemitglied und sang 188 Vorstellungen am Haus. Doch nun die Überraschung: Es waren fast nur kleinere Rollen (1. Geharnischter, Giuseppe in Traviata, Nathanael im Hoffmann usw.). Größere Aufgaben waren eigentlich nur der Fenton, der Lorenzo (Fra Diavolo) und der Georg (Der Waffenschmied).

    Eine Antwort aus Düsseldorf steht noch aus.

    Lieber greghauser2002,


    Erich Kienbacher fiel mir gerade beim Durchblättern des Jubiläumsbuches der DOR von 2006 auf. Da steht zwar nicht in welchen Rollen und wie oft bzw. wann er dort aufgetreten ist, aber immerhin hat er in Düsseldorf / Duisburg gesungen.

    Ich fand bei meinen Recherchen die Mitarbeiter des Hauses durchaus hilfsbereit- was Narraboth7341 im Maria Koubs Thread auch bestätigt. Eine Kontaktaufnahme wäre also einen Versuch wert.

    Hallo Orfeo,


    schön von dir zu lesen. Danke für den Tipp. Von 1955 bis 1964 war Hermann Juch Intendant in Düsseldorf. In dieser Zeit hat er viele österreichische Sänger, die er vor allem von seiner Zeit unmittelbar davor an der Wiener Volksoper kannte, dorthin gebracht. Eine Nachfrage könnte sich für mich also mehrfach lohnen, weil ich auch andere Sängerauftritte eruieren könnte. Ich werde das bald tun.

    Ansonsten forsche ich viel über Franco Bonisolli, bei dessen Thread du einst so aktiv warst, lieber Orfeo.


    LG greghauser

    Als Konzert- und Rundfunksänger gibt es zumindest einige Belege. Wenn jemand in Linz den Hoffmann und in Graz den Georg (Waffenschmied, 1961) und Tamino (1966) gesungen hat, hatte er garantiert auch eine Bühnenkarriere. Heute findet man darüber aber sehr wenig. Damals wurde er aber offenbar hoch gehandelt, sonst hätte er ja auch in der Prestige-Produktion der "Salome" nicht diese Rolle erhalten. So ist das auch bei etlichen anderen interessanten Sänger. Es ist eher ein Zufall, wenn man durch persönliche Kontakte solchen Persönlichkeiten näher kommen kann. Daher finde ich dein (im Forum gilt das "du") Projekt über Maria Kouba umso schöner! An Kienbacher sollten wir aber dran bleiben ... In diesem Zusammenhang ein Dank an Rheingold!

    Habe soeben eine Bildserie entdeckt, die ich gerne mit Verrett-Fans teilen möchte. Man kann sie wohl kaum gezielt finden, da die Sängerin hier irrwitzigerweise als "Carter Verret Hirley" bezeichnet wird. Die wirklich erfrischenden Bilder stammen vom Spoleto-Festival 1962, indem sie die Carmen verkörperte.


    Archivio storico Istituto Luce (archivioluce.com)


    Ich recherchiere derzeit intensiv über Franco Bonisolli, der zu dieser Zeit ebenfalls in Spoleto aufgetreten ist.

    Und zum Punkt mit Lotte de Beer von der Volksoper muss ich sagen, dass ich es schon sehr befremdlich finde, dass sie einen Sänger wie Vincent Schirrmacher in die Wüste schickt.

    Ich habe in dieser Angelegenheit mit ihr selbst telefoniert. Sie sprach von unüberbrückbaren Differenzen bezüglich musikalischer Auffassungen des bisherigen Ersten Tenors und Operettenliebling mit dem designierten neuen Musikdirektor Omer Welber.

    Hör es schon! Danke, Uwe.

    "I bin a Weanakind, so wia's im Biachl steht!" von Patzak gesungen - wunderbar! Mit meiner Lieblingszeile: "Wär I ka Weana wurdn, hätt i an Eselszurn!"


    Die Sendung von Lehár-Biograf S. Frey ist großartig mit Musikbeispielen aus alter und neuer Zeit.

    Liebe Taminos,


    wie einige von euch wissen, habe ich mich länger mit "österreichischen Tenören" befasst und auch ein Buch zum Thema verfasst. Bedauerlicherweise sind mir aber natürlich (wie könnte es auch anders sein?) einige durch die Lappen gegangen. Einer davon - Erich Kienbacher, hier als Narraboth zu sehen und zu hören:

    (1) R.Strauss:"Salome" - YouTube


    Ich weiß mittlerweile, dass er in Graz und in Linz aktiv war. Er hat wohl auch sehr viel Konzerte gesungen, u.a. "geistliche Musik" unter Joseph Messner bei den Salzburger Festspielen. Und hier im Forum trat er schon bei Aufzählung diverser Rundfunkeinspielungen in Erscheinung.


    Dennoch weiß ich fast nichts über ihn: Lebensdaten? Karriere?


    Kann irgendjemand etwas beitragen?


    Würde mich aus persönlichem Interesse freuen.


    Liebe Grüße!

    Lieber hart,


    mit Freuden stelle ich fest, dass du dich durch eine so sinnbefreite Aussage, wie jener in #756 nicht aus der Reserve locken lässt.


    Wie kann man so eine völlig aus dem Zusammenhang gerissene, unpassend politisierende und polemische Äußerung an dieser Stelle im Forum platzieren? Ein Jahr nach dem Beitrag! Und was will man damit erreichen? Moralisieren? Provozieren?


    Vielmehr erfreust du, lieber hart, uns wieder mit einem Porträt einer weiteren hochinteressanten Persönlichkeit.

    Lieber 'hart',


    dieser 'Thread' ist wie eine wunderschöne Blume, die im Verborgenen blüht. Ich lese Deine äusserst informativen und sehr lebendig geschriebenen Aufsätze - die uns die heute etwas 'entrückten' Musiker-Persönlichkeiten früherer Zeiten nahe bringen - stets mit großer Freude.


    Natürlich habe ich auch den mehrfach preisgekrönten Film "Die Gezeichneten" von Fred Zinnemann (1948) mit der ergreifenden Darstellung des kleinen Ivan Jandl neben Montgomery Clift (Oscar als bester Hauptdarsteller) und mit einer eindrucksvollen Jarmila Novotná als Mutter auf der Suche nach ihrem Kind im zerstörten Nachkriegsdeutschland.

    So kann ich mich wieder einmal nur dem anschließen, was Carlo so schön ausgedrückt hat. Und zu Jamila Novotna und "Die Gezeichneten" möchte ich noch sagen, dass sie in diesem Film im Rahmen einer familiären Hausmusik auch singt. Und ironischerweise gehört das zu den am wenigsten beeindruckenden Stellen dieses Films.


    Leider hat "Monty" gar keinen Oscar gewonnen, er war nur viermal nominiert, z.B. für diesen Film.

    Vielen Dank für die zeitgerechte Erinnerung an Franco Corelli.


    Die Sendung scheint recht interessant zu sein, lieber MDM. Man kann sie sogar herunterladen.


    Und dich, lieber Caruso41, kann man wieder einmal nur beneiden um deine Live-Erlebnisse. In vielerlei Hinsicht bist du ein Zeitzeuge.


    Hier noch eine aktuelle Sendung von heute, die man sieben Tage nachhören kann: DO | 08 04 2021 - oe1.ORF.at


    Man muss Franco Corelli einfach lieben!

    Lieber Buralicchio,


    von Ermüdung keine Spur! Ich habe deinen detaillierten und sympathischen Bericht über den mir unbekannten Theodor Bitzos mit allergrößtem Interesse gelesen.


    Ich schätze es sehr, wenn Tamino-Mitglieder hier Künstlerkarrieren nachzeichnen. Wenn es dann so berührende Schicksale sind, wie das von diesem Tenor - dann natürlich um so mehr.


    Es fällt mir immer wieder auf, dass das Repertoire der Tenöre damals oft nicht zwischen sehr lyrischen und sehr dramatischen Rollen unterschied. In seinen ersten Spielzeiten sang Bitzos Lyonel, Wenzel und Erik!


    Bitzos hatte bis 1965 eine sehr befriedigende Karriere mit tollen Höhepunkten (an seinem Stammtheater, aber auch bei den Gastspielen). Eine so aufregende Karriere erlebt nicht jeder - das muss ihm ein Trost für die folgenden schwierigeren Jahre gewesen sein.


    Ich sehe Parallelen zu anderen (österreichischen) Tenören, mit denen ich mich beschäftigt habe. Auch sie wurden im Laufe ihres Lebens zurückgestuft und - trotz vollkommen intakter Stimmen - nur noch im Chor oder in Kleinstrollen eingesetzt. Das ist eben das Riskante am Künstlerberuf: Du kannst gefeiert werden, aber auch abstürzen.


    Vielen Dank für diesen Bericht!

    Es gibt immerhin zwei Gesamtaufnahmen, auf denen man die prachtvolle Stimme hören kann.
    Er singt in Goldmarks KÖNIGIN VON SABA die enorm anspruchsvolle Partie des Assad.

    Na, das hat sich für mich gelohnt (oder auf gut Österreichisch: ausgezahlt), dass ich hier noch einmal auf Nutthaporn Thammathi hingewiesen habe, denn sehr gerne habe ich mir die Anregung Carusos zu Herzen genommen. Meine "Königin von Saba"-CD mit Siegfried Jerusalem hat mich nie ganz zufriedengestellt - vielleicht schafft das nun ja diese "neues Stimme". Zufällig habe ich vor zwei Tagen ein Angebot von jpc erhalten, indem sie mir versandkostenfreies Bestellen anbieten. Und der Preis an sich ist ja absolut in Ordnung. Habe die CD also geordert. Ich freu mich drauf!

    Der Name ist schwer zu behalten, doch die Stimme merkt man sich schneller!


    Nutthaporn Thammathi (geb. 1988) - Tenor


    Schon vor über fünf Jahren haben stimmenbegeisterte Taminos auf den thailändischen Tenor hingewiesen (vor allem im Zusammenhang mit Goldmarks "Die Königin von Saba"), doch im Neue-Stimmen-Thread fand er noch keine Aufnahme. Mit seinen höchstens 33 Jahren ist er ja immer noch eine verhältnismäßig neue Stimme.

    Für mich ist er eine Entdeckung, weil ich von einem Freund erst kürzlich auf ihn aufmerksam gemacht wurde. Tammathi studierte nämlich in Salzburg, meiner Heimatstadt, und kommt für Konzerte immer wieder gern hierher.

    Inzwischen hat er wohl eine gute Anstellung erhalten und singt in Karlsruhe schöne Hauptrollen. Auf diesem Weg nach oben ist ihm natürlich nun auch Corona im Weg.

    Nutthaporn Thammathi | Ensemble | Badisches Staatstheater Karlsruhe


    Glücklicherweise gibt es auf YouTube viel mit ihm zu sehen und zu hören. Gegenüber seinen ersten Videos dürfte er ziemlich abgenommen haben, was ihn auch optisch etwas attraktiver macht. Die Tenorstimme war ohnehin schon immer von außergewöhnlicher Strahlkraft und Schönheit. Ich stelle ein Beispiel ein, animiere aber jeden Stimmenfreund, sich selbst ein wenig durchzuklicken.


    Ah! Fuyez, douce image by Nutthaporn Thammathi - YouTube

    Zu Jonathan Tetelman in "Francesca di Rimini".

    Ich mag die Oper ebenfalls sehr gerne und habe mir die Aufzeichnung mit Interesse angesehen. Natürlich war ich auch neugierig auf Tetelman, den ich bisher nur aus dieser Rubrik kannte.


    Zur Rolle des Paolo: Ich habe eine Live-Aufnahme mit Mario Del Monaco. An dessen Art zu singen, hat mich Tetelmans etwas erinnert. Dass man die Partie bestimmt auch anders bewältigen kann, wurde bereits erwähnt - ich möchte unbedingt Giuseppe Campora ergänzen, der für meinen Geschmack als Paolo die Empfehlung schlechthin ist. Natürlich nimmt er die Partie von der lyrischen Seite her. Tetelman selbst hat in dem Pausengespräch übrigens darauf aufmerksam gemacht, dass beim Paolo sowohl Dramatik als auch Lyrik gefordert sei.


    Alles in allem hinterlässt Jonathan Tetelman aber schon einen sehr souveränen Eindruck. Wenn jemand noch am Anfang der Karriere steht und bereits an solchen Häusern in Hauptrollen Premieren singt, wird er gern mit Argusaugen beobachtet. Man muss diesen Künstlern aber zugestehen, dass sie sich noch entwickeln können. Ich habe zwar leider kein besonders klangschönes Timbre vernommen, dafür ist es aber keinesfalls unangenehm und insgesamt scheint mir Tetelman schon recht gefestigt. Er singt schön auf Linie und hat weder in der Höhe noch in der Tiefe irgendwelche Probleme. Ob er eine lange Karriere haben wird? Mittlerweile bin ich mir nicht sicher, ob es bei den technischen Zugängen ein richtig oder falsch gibt, weil jedes Stimminstrument anders beschaffen zu sein scheint. Ich habe zwar auch das Gefühl, dass er mit seinem Material etwas sorglos umgeht, aber vielleicht wird er sich das leisten können?!

    Danke, Caruso41, für den Hinweis auf "Francesca" mit Tetelman.

    Das werde ich gerne anschauen.


    Heute auf ARTE um 22.35 Uhr eine Dokumentation über Lotte Lenya, jene österreichische Sängerin und Schauspielerin (James Bond - Liebesgrüße aus Moskau), die mit Kurt Weill verheiratet war und in seinen bekanntesten Werken in den Uraufführungen gesungen hat.

    Ich möchte mich abschließend noch einmal herzlich bei dir bedanken, lieber Carlo. Auch wenn es im Forum offenbar nicht viel Terkal-Fans gibt - es lesen bestimmt Menschen ohne Mitgliedschaft mit. Du hast da wirklich wieder einmal Pionierarbeit geleistet.


    Ich habe mir die ganzen Beiträge kopiert und auf Festplatte gespeichert. Sie ergeben ein tolles Werkverzeichnis. Schade natürlich, dass vieles in irgendwelchen Archiven schlummert.


    Danke auch für den Hinweis auf mein Buch. Karl Terkal hat es verdient, nicht in Vergessenheit zu geraten - als Wiener Original, der gesegnet war mit einer unfassbaren Stimme.

    Durch Orfeo bin ich auf diese Seite gestoßen.

    Hier sind unendlich viele italienische Zeitungsberichte zur Uraufführung der unbekannten Oper "Aladin und die Wunderlampe" von Nino Rota.

    Archivio digitale della Fondazione Giorgio Cini Onlus


    Meine Frage - vor allem an Orfeo: Kann man auf diesen Seiten generell nach Opernereignissen suchen. Es ist mir ansonsten nämlich nicht gelungen. Hast du eine Quelle für alte italienische Zeitungsberichte?

    Danke und liebe Grüße!

    Es freut mich, lieber Suelzenfuss, wenn hier so schöne Berichte eingestellt werden. Danke dafür. In diesem Thread kann man seine Liebe zur Oper durch die Erinnerung an ganz persönliche Highlights bezeugen. Das ist bestimmt für andere interessant und verhindert von vornherein jede Diskussion oder Kritik. Es ist ein Teilen - und das gefällt mir sehr und ich bitte daher wieder einmal andere Mitglieder, in diesem Thread zu schreiben. Es kann ja auch jemand mehrere schöne Erlebnisse gehabt haben ...

    Ich kenne einige Sänger, die sehr gerne in Bayreuth gesungen haben, trotz der nicht sehr hohen Gagen, weil sie dann quasi bezahlten Urlaub hatten. Bei der Besetzung in nur einer Produktion waren die Abstände zwischen den Vorstellungen für sie nicht selten 6 Tage und mehr, also haben sie zagsüber bei Ausflügen die schöne Gegend genossen, sich abends mit Kollegen in Biergärten versammelt, gequatscht, getrunken, Karten gespielt...

    Genau in diesem Sinne hat auch Kurt Schreibmayer über Bayreuth geschwärmt. Es sei sehr familiär zugegangen, er habe die vielen Sommer, die er dort verbracht hat, sehr genossen. Ergänzung zu den Freizeitaktivitäten: Fußballspielen.