Beiträge von schiral

    Habe die Diskussion aufmerksam verfolgt - an meiner Seite den verflachenden Holzhammer. Hatte die Bühnentarifvertäge, darunter auch den TVK der Orchestermusiker aus Interesse einige Jahre als Loseblattsammlung für teueres Geld abonniert, weil in den Feuilletons immer nur kommentarlos die Interessenargumente der Lobbyorganisation der deutschen Orchestermusiker DOV zu lesen waren. Der Musikertarifvertrag ist wirklich voller unhaltbarer Pfründen und Privilegien. Die Regelung der Arbeitszeiten, die sog. Dienste, mit den vielen Ausnahmen wäre eine Realsatire, wenn es für den Steuerzahler nicht so traurig wäre.


    Möchte an die groteske Absicht der Streicher des Bonner Opernorchesters erinnern, vor das Arbeitsgericht zu ziehen, weil nur die Streicher die tariflich vorgesehenen Dienste geleistet haben, andere Instrumentengruppen aber nicht. Als sie sahen, dass sie damit ihrem Berufsstand einen Bärendienst erwiesen haben, sahen sie von der Klage ab.


    Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass es Musiker im Orchester des Münchner Gärtnerplatztheaters gab, die über einen längeren Zeitraum nur drei Dienste hatten.


    Auch der Oberste Bayerische Rechnungshof wies vor einigen Jahren auf diesbezügliche Mißstände beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks hin.


    Möchte nicht mit weiteren Beispielen langweilen. Fest steht, dass deutsche Orchestermusiker eine sehr privilegierte Berufsgruppe darstellen, weshalb die Streiks vom 30.11. eine Provokation der Opernbesucher und der Steuerzahler waren.

    Bühnenbild und Kostüme, teilweise auch die Regie vermittelten das déjà vu-Erlebnis einer guten Inszenierung der 70er Jahre (Frau Lemke-Mattwey vom Berliner Tagesspiegel meint der 80er). Insofern wirkte die Aufführung - abgesehen natürlich von der großartigen musikalischen Seite - doch etwas angestaubt. Aber fragen Sie mich bitte nicht, wie ich mir eine WOZZECK-Inszenierung zu Beginn des 21. Jhd. vorstelle.

    Verstehe nicht, wie die Opernkritiken von Herrn Thiel im MÜNCHNER MERKUR als dumpf und unintellektuell bezeichnet werden können. Thiel war in München einer der wenigen Musikkritiker, die sich in der sog. "Ära Jonas" nicht als Hofberichterstatter betätigten. Herr Thiel hat auch im Gegensatz zur lokalen Süddeutschen Zeitung und zur az und im Einklang mit der überregionalen Presse die erste Premiere der Intendanz Bachler MACBETH zurecht als mißlungen und unzumutbar kritisiert.


    Bin auch kein Freund des konservativen MÜNCHNER MERKURS, aber es als Intelligenzblatt in Anführungszeichen und damit als doofes Boulevardblatt abzutun, liegt doch sehr daneben-

    Kusejs erbärmliche Regie"leistung" hat die ausführliche und gehaltvolle Kritik von ZWIELICHT nicht verdient.


    Mangels origineller und originaler Einfälle benutzt Kusej eigene Versatzstücke aus früheren Regiearbeiten: Kopulieren, Körpersäfte, weiße Unterwäsche, obwohl dieses Mal nicht PALMERS (wie beim Don Giovanni in Salzburg) Premierensponsor war, sondern AUDI.


    Es ist mir unbegreiflich, dass Brembeck in der Süddeutschen Zeitung und Braunmüller in der az von diesem Machwerk noch begeistert waren. Frau Täuschel spricht in Ihrer heutigen Premierenkritik in Bayern-4-Klassik von "vergebener Chance", "Einzelszenen, Ärgerlichem, Augelutschtem, Beliebigem" und dass das "Licht ausging, wenn ihm gar nichts mehr einfiel"


    Lächerlich auch Nikolausis Premieren-Innovationen wie der blaue Teppich (aha Bayern!), der über die Treppe die Maximilianstraße entlang bis zum Bühneneingang verlegt war und auf dem beim Hinausgehen junge Leute frierend mit Fackeln standen.


    Übrigens: Premierenbesucher Gusenbauer fragte, ob die protestierenden und buhenden Premierenbesucher von der Oktoberwiese gekommen seien!

    Der musikalischen Wertung von BRUNELLO kann ich größtenteils beipflichten. Lehnhoffs "Inszenierung" dagegen fand ich unsäglich. War schon seine Baden-Badener TOSCA vor ein oder zwei Jahren unerträglich, so hat er sich in seinem TANNHÄUSER am vergangenen Freitag noch selbst karikiert. Er scheut nicht die altmodischsten Operngesten wie z.B. beide Arme nach oben gestreckt; in einem Fall von Tannhäuser und Elisabeth "synchron"!


    Der Einzug der Festgäste war absolut fantasielos. Erinnere mich da an eine wunderbare Inszenierung von Harry Kupfer in den 80er Jahren an der Semperoper mit viel Ironie.


    Das Bühnenbild war nicht "zeitlos", sondern repräsentierte für mich eine öde Beton-Tiefgarage.


    Bin ja eigentlich selbst schuld, dass ich doch nach Baden-Baden gefahren bin, denn von Lehnhoff konnte ich nichts besseres erwarten. Entschädigt haben mich jedoch Sänger, Dirigent, Chor und Orchester

    Selbst das Bühnenbild von Herrn Kokkos war indiskutabel - also wirklich keine "schönen Bilder". In der Rezension im Bayerischen Rundfunk wurde mit gepflegter Häme angemerkt, dass dieses Bühnenbild für ein Dutzend Produktionen "geeignet" wäre.


    In der Pause meinte ein Bekannter, dieser Münchner NABUCCO hätte nur Stadttheaterniveau. Ich widersprach und sagte, dies wäre eine Beleidigung für unsere Stadttheater, die sich eine so miserable Inszenierung nicht erlauben würden.


    Mit Herrn Bachler kann es nur noch besser werden, denn so gut wie alle Neuinszenierungen der "Zwischenzeit" entsprachen nicht dem Anspruch, den die Bayerische Staatsoper selbst an sich stellt, angeblich eines der führenden Opernhäuser Europas , wenn nicht der ganzen Welt zu sein.

    Lieber Herr Krause,


    erwarte bei der Übertragung des Neujahrskonzertes natürlich nicht "the same procedure as every year" und/oder die Reprodukion "meiner" Strauß-Bilder (oder besser Töne); auf der anderen Seite auch nicht - wie viele übersättigte Musikkritiker - was ganz Neues, Unerwartetes.


    Natürlich läßt jedes Musikstück - entschuldigen Sie diese Binsenwahrheit - ein ganze Bandbreite an Interpretationen zu. Aber wann führt das "ungewöhnliche Erlebnis" (Herr Baumgartner) zu einer Verfälschung des Stückes? (vergleichbar mit der vielfach abgehandelten Diskussion über das sog. Regietheater)


    A propos Bandbreite der Interpretation: habe bisher nur bei den Fritz Reiner-Aufnahmen mit dem Chicago Symphonie Orchestra in mehreren Strauß-Sohn-Walzern "Drehorgelmotive" (wie auf dem Rummelplatz) gehört, z.B. Klarinetten in Rosen aus dem Süden. Diese gehen meistens im Mainstream-Mischklang völlig unter. Allerdings bin ich nicht Kenner genug, um hier ein "Alleinstellungsmerkmal" behaupten zu können.

    Hat Pretre mit seiner "Walzeragogik" (Herr Baumgartner) nicht manchmal doch arg übertrieben? Auch einige Tempi (z.B. Einleitungen) waren verdammt und ungewohnt langsam.

    Schon bei den Rezensionen zum Salzburger ONEGIN fragte rhetorisch ein Kritiker, ob seine Kollegen in der gleichen Vorstellung waren, so widersprüchlich erschienen die Rezensionen. Nun, alle waren sicherlich in der gleichen Vorstellung, aber ihre Vorstellung von einem gelungenen Opernabend ist doch verdammt unterschiedlich.


    Nun auch beim FREISCHÜTZ. Frau Spinola von der FAZ meint in Anspielung auf Flimms Festspielmotto "Die Nachtseite der Vernunft", dass bald die "Nachtseite der Festspiele" erreicht sei. Andererseits bezeichnet Braunmüller von der Münchner az Flimm als "Sonntagskind"!


    "Selbstverständlich" werden die Leistungen von Dirigent und Orchester sehr verschieden bewertet. Ein Totalverriß ist in der Frankfurter Rundschau zu lesen: "Dasss die Wiener Philharmoniker inzwischen auf dem Niveau eines ziemlich bis sehr guten Stadttheater-Orchesters angelangt sind, so dass man im Graben auch die Opernklangkörper von Karlsruhe, Weimar oder Olmütz vermuten könnte, wirkt nicht mehr ganz neu (vielleicht verleihen sie nach Salzburg auch ihre Substituten und sind selbst zum Schnorcheln in St. Tropez)". Auch ein anderer deutscher Kritiker spricht von "Stadttheaterniveau".


    Wir Piefkes dürften froh sein, dass die Grenzkontrollen abgeschafft wurden!

    Für mich hatte Stephan Rügamer als Prinz nicht einmal Stadttheaterniveau, was allerdings eine Beleidigung für viele gute Stadttheater ist. Umso erstaunter war ich, dass vor allem in der Berliner Presse Rügamer noch gelobt wurde. Glücklicherweise wurde dies heute in der FAZ, in der WELT und in der STUTTGARTER ZEITUNG korrigiert.

    Heute, Sonntag, wird in 3SAT um 20.15 h zeitversetzt die Premiere von "Das Land des Lächelns" in der Komischen Oper Berlin übertragen. Regie. Peter Konwitschny, Dirigent: K. Petrenko

    Danke ALVIANO für die treffende Premierenbeschreibung. War auch am letzten Samstag in Stuttgart und möchte nur einige Ausschnitte aus Zeitungskritiken zur indiskutablen "Leistung" von Frau Ushakova hinzufügen. Herr Braunmüller von der Münchner "az" fand, dass Natalia Ushakova für ihre "schrillscheußlichen Spitzentöne" zurecht "abgestraft" wurde. Stuttgarter Zeitung: "Grandios fehlbesetzt ist dagegen Natalia Ushakova als Minnie, die weder singen noch schauspielern kann."


    Wieder einmal schleimt Gerhard Koch von der FAZ herum: er spricht von einem "präsentablen Sopran, der nur bei einigen Spitzentönen durch unnötigen Druck belastet wird"!


    Glaube,Opernbesucher in Nordhausen oder Hildesheim würden sich einen solch miserablen Auftritt nicht gefallen lassen Was erlaubt sich das vielfache "Opernhaus des Jahres", die Stuttgarter Oper?

    Bisher war man von Regisseur Claus Guth gewohnt, dass zu seinen Regiemarotten u.a. die Doppelung von Personen gehört. Gestern in München schaffte er gar eine Verfünffachung: viermal Miller und Luisa auf der viergeteilten Drehbühne mit stummen Darstellern und einmal die Sänger vor der Drehbühne. Von Anfang an agierte der Chor holzhammermäßig als Trauergemeinde, obwohl das Ende schon ab dem 1. Akt im Libretto und in der Musik erkennbar ist. Dass auch gegen den Text inszeniert wurde, gehört geradezu zu den lässlichen Sünden des sog. modernen Regietheaters. Teilweise wurden diese Fehler durch fehlende Obertitel unkenntlich gemacht. Miller wird als armseliger Spießer inszeniert, was im krassen Gegensatz zu seiner Zivilcourage laut Libretto steht. Bei Verdi ist Miller Soldat gewesen, bei Schiller Hofmusiker. Was sollten daher die ständig präsenten Celli?


    Immerhin wurden die Premierenbesucher musikalisch belohnt: ein großartiges Ensemble mit Ramón Vargas als Rodolfo, Krassimira Stoyanova als Luisa (für beide ein Rollendebüt) und Paolo Gavanelli als Miller sowie mit dem italienischen Dirigenten Massimo Zanetti und einem brillant aufspielenden Bayerischen Staatsorchester.

    Hatte öfters den Eindruck, dass Anna Netrebko die korrekten Noten knapp verfehlt. Traute mich allerdings nicht, meine Wahrnehmung hier im FORUM zu "thematsieren" aus Angst, von wahren Kennern fürchterliche Prügel zu beziehen. Vielleicht wurde es hier schon vor längerer Zeit besprochen. Es sei mir verziehen, dass ich nicht alles nachlese.


    Frau Spinola von der FAZ macht nun genau diesen Vorwurf. Vielleicht können Gesangs- und/oder Akustikexperten hier darüber aufklären, welche Tonabweichung vom normalen menschlichen Gehör noch wahrgenommen wird. 1/8 oder 1/16 Ton?

    Es ging mir,lieber Herr Baumgartner nicht um die Bebilderung des Vorspiels, sondern um den Lärm bei der Beseitigung der Plastiksäcke, der beim "Morgengrauen über der Moskwa" äußerst störend war. In der Musikliteratur wird ja gerade der Kontrast zwischen dieser Idylle und der anschließenden überwiegend grausamen Handlung hervorgehoben.

    In der Münchner CHOWANSCHTSCHINA-Premiere am 18.3. habe ich eine neue Unart "moderner" Inszenierungen kennengelernt. Ist ein alter Hut, dass leider die Ouvertüre "pädagogisch" bebildert wird. In München aber läßt der junge russische Regisseur während des wunderbaren Vorspiels "Morgendämmerung über der Moskwa" 20-25 Plastik-Leichensäcke geräuschvoll von der Bühne schleppen.


    Und beim Tanz der Perserinnen stört auch lautes Geschrei des Gesindes dieses Musikstück

    Mich stört als Piefke jedes Jahr die selbstgefällige, kleinstaat-chauvinistische Aufgeblasenheit des ORF. Die ganze Sendung könnte von Fremdenverkehrs-Marketingleuten sein (vor allem die Pausenfilme mit dem "Schönen Österreich") Überdies verdienen sich jedes Jahr wohl immer die gleichen Leute eine goldene Nase. Und "Bildregie Brian Large" kann ich nicht mehr lesen


    Z. Mehta ist auch der richtige Dirigent für die globale Vermarktung - ohne Ecken und Kanten im Gegensatz z.B. zuHarnoncourt.

    Ich finde es gut, wenn solche Orchesterunsitten wieder einmal öffentlich gemacht werden. Danke, Frau Koch. Vor lauter Mucken wird die eigentliche Orchestertätigkeit für ein Opernhaus oder Konzertorchster zur "Nebensache"


    Außerdem ist Frau Koch durch diese Unarten selbstverständlich auch betroffen. Einmal, was künstlerische Ansprüche betrifft. Zum anderen die Tatsache, dass bei gemeinsamen Proben der Musikerwechsel und immer neue Korrekturen durch den Dirigenten nervend sein können.

    "Schlimmer als der Dirigentenwechsel ist die Tatsache, dass innerhalb des Orchesters ständig die Musiker wechseln. Wenn heute mit dem Orchester probiert wird, davon wissen die Musiker, die einen Tag später im Graben sitzen, nichts. Und es beginnt alles wieder von vorn. So etwas gibt es nur in Deutschland und in Wien Wir Sänger aber sind sechs Wochen hier, wir sind ja überprobiert. Ich finde, man verliert bei dieser langen Probenphase zu viel Energie"


    Sängerin Sophie Koch, Charlotte der WERTHER-Premiere in München am 16.12. in einem Interview mit dem Münchner Merkur vom 14.12.2006


    Diese Unsitten sind ja schon längst bekannt, aber niemand, auch die feigen Intendanten und Kulturpolitiker, unternimmt etwas dagegen.Es zeigt sich wieder einmal, dass die wahren Herren unserer Opernhäuser die Personalräte, Chor- und Orchestervorstände und - in Deutschland - die Gewerkschaft ver.di sowie die Deutsche Orchestervereinigung sind

    Die mit Spannung erwartete erste Opernauffühung der Spielzeit 2006/7 in München, der Beginn der "Ära Nagano", war zumindest hinsichtlich Regie (Friedkin), Bühnenbild und Kostümen eine absoluter Fehlstart. So eine biedere Regie kann man schon seit 30 Jahren an allen Stadttheatern sehen (vielleicht ist diese Feststellug sogar eine Beleidigung für die Stadttheater) Es gab für das sog. Regieteam kein einziges Buh, weil die biedere Inszenierung so lähmte.


    Großartig Frau Denoke als Salome. Vom Dirigat Naganos, seiner sterilen Ekstase, war ich persönlich nicht begeistert. Stehe aber damit im Widerspruch zu den Vorkritiken der sog. Profis.


    Zuvor gab es als Uraufführung Rihms "Das Gehege" ein halbstündiger "Dialog" einer Sängerin (G. Schnaut) mit einem Adler nach einem Text von B. Strauß. Bin kein Kenner zeitgenössischer Musik, aber in Donaueschingen würde diese Komposition wie "Madame Butterfly" wirken.

    Es ist selbstverständlich ein unverzeihlicher faux pas, als Anfänger überflüssigerweise ein neues Thema einzurichten. Habe immerhin vorher gesucht, in dieser Themenvielfalt aber nichts gefunden.


    Also, nichts für ungut - wie der Bayer sagt!

    Eine Pausenszene ist typisch für die Neuinszenierung der CARMEN in Stuttgart durch den Opernneuling NÜBLING. Eltern erklären ihrem Sprößling die wahre Handlung der Oper. Vermutlich haben sie ihr Kind noch liebevoll auf diesen Opernabend vorbereitet. Aber dann..


    Schon während der Ouvertüre viele Versatzstücke des sog. "modernen" Regietheaters: Geöffneter Vorhang während der Ouvertüre, Don José im weißen Feinripp-Unterhemd vor dem Fernsehgerät (bleibt das ganze Stück über auf der Bühne, meist ist ein sich öffnendes oder schließendes großes Auge zu sehen), Carmen liegt geschlagene 25 Minuten tot vor Don José, im Kreuz hat er einen Laubfrosch-Clown (Stuttgarter Nachrichten meinen, es sei ein Kobold), der bis auf eine kurze Zeit (wenn ihn Escamillo von der Bühne vertreibt) ständig seine "Späßchen" auf der Bühne treibt (u.a. holt es im 3. oder 4. Akt Chormitglieder noch vorne, um sich variantenreich mit ihnen zu kopulieren). Der Boden ist voller Müll und Dreck (wohl kein "Eurotrash")


    Häufig wurde völlig gegen die Musik inszeniert (z.B. Auftritt und Abgang der Michaela im Akt)


    Dies ist eher die Karrikatur des "modernen" Regietheaters. Ein völlig mißlungener Einstieg des neuen Intendanten Puhlmann.


    Schade, denn musikalisch (die beiden Hauptprotagonisten, Dirgentin Jones und Orchester, Chor) war es durchaus eine gute Opernaufführung