Beiträge von Ramona1956

    Heute zum Konzert im Kulturpalast Dresden gewesen und um es mit einem Wort zu sagen: phänomenal, zum Schluss stand das gesamte Publikum.


    Programm:


    Schubert

    Sonate B-Dur D 960 / Pause

    Schubert / Liszt: Drei Lieder:

    „Ständchen“, „Gretchen am Spinnrade“ und „Erlkönig“

    (Liszt – Transkriptionen)

    Liszt

    Transcendental Étude Nr. 4 d-moll „Mazeppa“

    Ungarische Rhapsodie Nr. 6 Des-Dur

    zwei Zugaben (Liszt? Kenne mich nicht so gut aus in der Klavierliteratur)


    Was die Liedertranskriptionen angeht, stimme ich nicht mit Dr. Kaletha überein (#23). Sie sind für mich eine andere Kunstform. Auch bei der heutigen Wiedergabe hätte man nicht die Sängerstimme darüber legen können, aber sie wurden von der Pianistin großartig gespielt und für mich auch interpretiert, da ich die Schubertlieder sehr gut kenne und liebe. Sie glitten nie ins Sentimentale über, besonders der Erlkönig wurde von ihr hochdramatisch angelegt.


    Die beiden Liszt-Stücke wurden mit einer atemberaubenden und unglaublichen Virtuosität gespielt. Bei ihnen hat sie, um es salopp zu sagen, ihrem Affen Zucker gegeben. Die Schubert – Sonate hat mir in ihrer Interpretation nicht ganz so gut gefallen, obwohl ich es nicht so richtig benennen kann, woran das lag. Mir fehlt dafür das notwendige Fachwissen für Klaviermusik. Ich werde morgen einmal meine vorhandenen Aufnahmen zum Vergleich hören.


    Aber insgesamt ein wunderbares Konzert, der Meinung war auch das gesamte Publikum. Zum Schluss muss ich noch sagen, die Künstlerin ist nicht nur eine hervorragende Pianistin, sondern auch ein wunderschöne Erscheinung. In mir hat sie auf jeden Fall einen neuen Fan.

    Lieber Fiesco,


    wie alles werden Stimmen eben subjektiv empfunden und ich hatte meine erste Begegnung mit V. Kasarova wie gesagt bereits 1998 in einem Liederabend, der mich voll begeistert hatte (Lieder von Schubert / Brahms / Schumann / Mozart) und später auch ein Programm mit eben dem o. a. Liederzyklus sowie weitere Lieder- und Opernabende mit ihr.


    Ich habe ein Faible für tiefe, volle Stimmen und ich empfinde das Timbre ihrer Stimme als unverwechselbar und in meinen Ohren als sehr angenehm. Auch in den beiden Opern, in denen ich sie gehört habe, hat sie mir sehr gut gefallen und kam mir keinesfalls langweilig vor.


    Die Moneverdi - DVD (Il Ritorno d'Ulisse in patria) mit ihr will ich mir auch noch zulegen, obwohl ich bereits den Zürich – Zyklus (Ponnelle) besitze, die Ausschnitte, die ich gehört habe, finde ich ebenfalls äußerst ansprechend. Die CDs, die ich von ihr habe, gibt es, glaube ich, nicht mehr alle einzeln.


    Natürlich hätte ich die Berlioz –Lieder auch mit Jessye Norman u. a. gerne, aber ich kann mir nicht alles vielfach kaufen (finanziell, Platz, Zeit zum Hören, zu viele Dopplungen auch mit anderen Aufnahmen), so bleibt es erst einmal fürs Nächste mit einer Aufnahme mit Susan Graham.


    Aber wie gesagt, Geschmäcker sind verschieden (und das ist auch gut so, sonst würde es ja im Forum langweilig)und mir sagen viele Stimmen, die hier im Forum in den höchsten Tönen gelobt werden, überhaupt nicht zu. Vor allem mit Sopranstimmen habe ich so meine Probleme, da gibt es so manche, die auf mich die gleiche Wirkung haben wie ein Zahnarztbesuch.

    Lieber Dreamhunter,


    Mir geht es wie musikwanderer und La Roche, ich finde die Musik des Idomeneo überaus eindrucksvoll. Zweimal habe ich die Oper konzertant erlebt (2001 und 2006), das 2. Mal in der Bearbeitung von Richard Wagner. Die Variante empfand ich noch eine Spur beeindruckender.


    Lieber Gerhard Wischniewski,

    handelte es sich bei der Übertragung aus der Metropolitan Opera evtl. um diese Aufführung?


    Kennt denn hier im Forum niemand Vessselina Kasarova? Ich konnte sie mehrmals live erleben (zwischen 1998 un d 2007 drei Liederabende, sowie in La Cenerentola und I Capuleti e i Montecchi konzertant, jeweils in Semperoper Dresden), besitze auch mehrere Aufnahmen mit ihr und bin von ihrem warmen und unverwechselbaren Mezzo immer wieder begeistert. Vielleicht ist es um sie etwas stiller geworden, sie ist ja mittlerweile auch in den 50ern. Die weiter oben angegebene CD mit Susan Graham ist von mir ebenfalls bestellt.

    Lieber Hans Heulenkamp und chrissy,


    auch ich kann Hans H. nur zustimmen und dir den Besuch der Semperoper – Elektra – nur empfehlen, einfach großartig. Ich hatte das Glück, die Ruth Berghaus – Inszenierung (auf dem „Sprungturm“) 3x zu sehen und die Übernahme der Patrice Chereau Inszenierung bisher 1x (mit EvelynHerlitzius und Waltraud Meier).


    Die Oper ist atemberaubend in wahrsten Sinne des Wortes. Waltraud Meier ist die für mich bisher beste Klytämnestra gewesen, absolut wortverständlich und ich habe diese Rolle mit ihr zum ersten Mal auf ganz andere Weise verstanden, konnte mich in diese Frau und deren Gefühle und Ängste hineinversetzen. Evelyn Herlitzius war in ihre Rolle völlig aufgegangen.


    Mittlerweile habe ich mir die DVD vom Festival 'Aix en Provence zugelegt, die diese Inszenierung zeigt, ebenfalls mit Herlitzius / Meier.


    Lieber Dreamhunter,


    mein Neid ist dir sicher, ich habe Porgy and Bess vor langer, langer Zeit, nämlich 1984 anlässlich der Musikfestspiele hier in Dresden konzertant gesehen. Zwar gab es „Porgy and Bess“ zweimal in der Semperoper während der sogenannten Sommerbespielung (2009 und 2016),aber dafür sind mir die Kartenpreise zu hoch gewesen. Dafür kann ich folgende DVD sehr empfehlen:


    Heute im Gedenkkonzert in der Semperoper –

    Konzerte zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945, seit 68 Jahren Tradition.

    1951 dirigierte Rudolf Kempe (damaliger Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Staatskapelle Dresden) zum ersten Mal ein Gedenkkonzert an jenem Tag – das Requiem von Verdi.

    Die Konzerte finden jeweils am 13.02. und 14.02. statt.


    Diesjähriges Programm:

    Antonín Dvořák - »Stabat mater«


    Christoph Eschenbach - Dirigent

    Venera Gimadieva - Sopran

    Elisabeth Kulman - Alt

    Pavol Breslik - Tenor

    René Pape - Bass


    Sächsischer Staatsopernchor Dresden (13., 14. Februar)

    Das Konzert findet am morgen noch einmal in der Frauenkirche statt, dann mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks.

    Lieber musikwanderer,


    vielen Dank für deine Begrüßung. Deinen Einwand gegen DVDs kann ich sehr gut verstehen, auch ich habe mich lange dagegen gesperrt und eine sehr umfangreiche Opern – CD – Sammlung aufgebaut, die nicht nur das gängige, sondern auch sehr viel „abseitiges“ Repertoire enthält. Aber infolge meines langjährigen Mitlesens hier im Forum erhielt ich immer wieder Anregungen über ansehenswerte Opern – DVDs (librettogerecht inszeniert, Kostüme und Bühnenbild ansprechend, großartige Sängerbesetzung und ohne irgenwelche Mätzchen), so dass ich der Versuchung nicht widerstehen konnte und mittlerweile auch eine ziemlich unfangreiche DVD – Sammlung besitze, die gerne genutzt wird.

    Lieber Dreamhunter,


    erst einmal Danke für die Begrüßung. Weiter oben hatte ich schon einmal die Meistersinger – DVD vom Glyndebourne Festival erwähnt, die ebenfalls hervorragend ist (# 912). In meinem Besitz befindet sich noch eine weitere Meistersinger – DVD, mit Ben Heppner als Stolzing und James Morris als Sachs. Ich schätze, die von dir vorgestellte DVD wird wohl auch den Weg zu mir finden. Schließlich, „Meistersinger kann man nicht genug haben“.


    Heute die DVD „Barbier von Sevilla“ mit der jungen Cecilia Bartoli in einer wunderbar spritzigen Inszenierung von Michael Hampe vom Schwetzingen SWR Festival 1988 angesehen, Sänger alle auch hervorragende Darsteller (vor allem Bartoli), stimmiges Bühnenbild, passende und schön anzusehende Kostüme


    Hallo 9079wolfgang,


    ich hätte eine Frage bezüglich der von dir gezeigten DVD (Beitrag 883) Boris Godunow – sind auf der DVD Untertitel in Deutsch oder wenigstens Englisch vorhanden? jpc hat darüber keine Info



    Würde mich über eine Information freuen

    Ich habe mir mittlerweile die beiden in den Beiträgen 19 und 20 genannen CDs von Walther Ludwig zugelegt und in den letzten Tagen mehrmals gehört. Für mich eine großartige Entdeckung, eine herrliche weiche und ausdruckstarke Stimme, die mich besonders im Schubert – Zyklus (Müllerin) geradezu ins Herz getroffen hat.

    Lieber chrissy,


    die von dir angesprochenen La Traviata habe ich natürlich auch erlebt und ich kenne deine vormalige Kritik, der ich voll zustimmen muss. Diese Inszenierung fand ich ebenfalls scheußlich. Ich kann mich aber dunkel an eine Fernsehübertragung der La Traviata aus der Mailänder Scala vor einigen Jahren erinnern, die inszenatorisch völlig daneben war. Den Rigoletto in der Semperoper fanden wir jetzt aber nicht schlimm, da wurde hier im Forum schon auf weit schrecklichere Inszenierungen aufmerksam gemacht.


    Von der La Bohéme, die ja wohl zu deinen Lieblingsopern gehört, gab und gibt es an der Semperoper eine sehr schöne und stimmungsvolle Inszenierung. Es ist bei mir schon ein paar Jahre her, dass ich diese gesehen habe, weil ich eigentlich versuche, möglichst Opern zu erleben, die nicht so oft auf dem Spielplan stehen bzw. die ich noch nicht so gut kenne. So habe ich für uns schon Karten für die „Platée“ (Rameau) und „Die Hugenotten“ (Meyerbeer) gekauft, da ich darauf total neugierig bin. Mir ist klar, daß das die berühmte Katze im Sack ist, aber man muss auch mal in Kauf nehmen, dass es inszenatorisch ein Flop sein könnte.


    Übrigens besitze ich von der La Bohéme auch die wundervolle Aufnahme mit Mirella Freni und Pavarotti (San Francisco Opera 1988), auf die du, glaube ich, hier im Forum aufmerksam gemacht hast.


    Beste Grüße Ramona

    Lieber chrissy,


    ich verfolge deine Berichte über die von dir erlebten Opernbesuche schon lange mit großem Interesse und habe mir auch die Bilder von der Aida angesehen. Ohne deinen Genuss am Erlebten schmälern zu wollen, muss ich dich doch fragen, wieso du seit Jahren z. B. immer wieder auf den Rigoletto, der La Traviata u. a. in der Semperoper herumhackst und andererseits diese Aida so toll fandest. Ich sehe da keinen prinzipiellen Unterschied, was die Art der Bühnengestaltung anbelangt, die Kostüme erinnern mich an uralte Science Fiction Filme, die ich als Kind gesehen habe. Vielleicht solltest du der Semperoper noch eine Chance geben und dir eine interessante Aufführung aussuchen, die es sehr wohl noch gibt. Es muss vielleich auch nicht immer die Handvoll der ewig gleichen Opern sein.

    Wir waren gestern in der Paul Lincke – Operette „Frau Luna“ in der Staatsoperette Dresden: einfallsreiches variables Bühnenbild, tolle Kostüme, ein großartiges Ballett, natürlich viele musikalischen Ohrwürmer und viele lustige Einfälle. Wenn man einmal richtig nur entspannen und genießen möchte, ist die Operette hier in Dresden der richtige Ort. Wir und das gesamte Publikum, worunter sich erfreulicherweise auch viele Jugendliche befanden, gingen so richtig mit.


    Die „My Fair Lady“ Inszenierung, in der wir auch schon waren (30.01.2019), kann ich ebenfalls nur wärmstens empfehlen, allerdings sind wohl die Vorstellungen bis Saisonende schon ausverkauft.


    Zu diesem Musical besteht für das Dresdner Publikum eine besondere Beziehung. Zehn Jahre nach der New Yorker Uraufführung fand 1965 an der Staatsoperette in Dresden Leuben die DDR-Erstaufführung mit Marita Böhme als Blumenverkäuferin Eliza Doolittlle und Peter Herden als Phonetikprofessor Henry Higgins statt, die ein riesiger Erfolg wurde (446 Vorstellungen). Als Studentin konnte ich 1978 nach vielen Anläufen, eine Karte zu ergattern, eine Vorstellung besuchen.


    Eine weitere Inszenierung, noch am alten Standort in Dresden-Leuben, gab es 2000, in der Jessica Glatte, Marita Böhmes Tochter, die Eliza gab und Tom Pauls der Prof. Higgins war und die ebenfalls lange lief (ebenfalls gesehen)

    Ich habe diesen wundervollen Liedzyklus erstmalig mit Vesselina Kasarova in der Semperoper gehört (2007) und habe mir danach die CD gekauft, auf der noch von Ravel „Sheherazade“ und von Chausson das „Poeme de l'amour et de la mer“ zu hören sind. Musik zum Dahinschmelzen. Einzeln ist die CD scheinbar nicht mehr zu bekommen, bei jpc in einer CD-Box mit 10 CDs, von denen ich aber etliche schon habe. Der Zyklus würde mich auch sehr interessieren mit Jessye Norman.

    Ich habe Barenboim sowohl als Dirigent (2 Konzerte bei Musikfestspielen, 1x mit Mozartsinfonien, 1x mit Strauss, R. und Wagner) als auch Pianisten erlebt (Chopin), alles in guter Erinnerung und habe seine Aufnahme der Lieder ohne Worte von Mendelssohn-Bartholdy, die mir sehr gut gefällt.

    Ich habe auch Verständnis, wenn ein großer Künstler einige Launen und vielleicht auch einige problematische Charakterschwächen zeigt, die dem Arbeitspensum und Stress im Musikleben geschuldet sind, aber für die im Artikel beschriebenen Entgleisungen seinen Musikern und Mitarbeitern gegenüber fehlt mir doch das Verständnis. Das ist meiner Meinung etwas zuviel und dürfte eigentlich nicht mehr toleriert werden.

    Lieber La Roche,

    bezugnehmend auf deinen Beitrag Nr. 36, in dem du nebenbei den Dresdner Fidelio als fürchterlich bezeichnest, muss ich dir doch widersprechen. Ich habe Fidelio 6x gesehen, davon 3x in der Leipziger Oper, 3x hier in Dresden, zuletzt im Mai 2018. Die Inszenierung ist großartig und punktgenau, ohne schmalzige oder süßliche Elemente und sie traf damals (vor der Wende) genau das Empfinden der Leute und sie trifft immer noch genau das Milieu, in dem die Handlung spielt. Ein Gefängnis ist nun mal kein Spa in einem Luxushotel. Der Handlungsstrang um Marzelline und Jaquino sowie Rocco ist voll gleichberechtigt integriert, ohne ins leichtfüßig singspielartige abzurutschen. Die Inszenierung ist immer noch überaus ansehenswert. Musikalisch und darstellungsmäßig einfach großartig. Wenn auf irgendeine Oper überhaupt eine Aktualisierung passt, dann der Fidelio. Ich würde sofort wieder in eine Vorstellung gehen.

    Lieber Stimmenliebhaber (Beitrag Nr. 11),


    wenn es für dich nicht zu viel Aufwand bedeutet, sieh dir ruhig den Figaro in der Semperoper an, musikalisch und vom allgemeinen Ambiente her hervorragend (man merkt sicherlich, dass ich unsere Semperoper über alles liebe). Der Cherubino von Grace Durham war musikalisch in Ordnung, aber von der Charakterisierung her noch nicht so richtig, kann aber auch an der Inszenierung gelegen haben,die wir als furchtbar empfunden haben.


    Die Tosca haben wir noch in unserem Anrecht, sie wurde von unseren langjährigen Staatskapellen-Sitznachbarn, die über ein Opernpremierenanrecht verfügen, sehr gelobt. Ebenso sollen die Ballette „Sommernachtstraum“ und jetzt das „Carmen – Ballett“ (erst kürzlich Premiere) sehr schön gelungen sein. Das erstere haben wir ebenfalls noch in unserem Anrecht, Carmen müssen wir in der nächsten Saison versuchen zu bekommen.


    Auch ich hoffe, endlich einmal die Meistersinger in einer ordentlichen Aufführung zu erleben. Bei der alten Inszenierung von Wolfgang Wagner war ich stark erkältet. Das wäre nicht durchzuhalten gewesen und für meine Sitznachbarn eine Zumutung gewesen. Die nächste Inszenierung war dann eine ebenso schlimme Zumutung (Claus Guth – 2007). Nürnberg als Spielzeugschachtelwelt, Beckmesser kastriert, Bühne szenenweise abgesenkt, so dass das Parkett nur noch die Köpfe der Sänger gesehen hat. So musste ich mich bisher mit DVDs begnügen (Metropolitan Opera 2004, Otto Schenk Inszenierung mit Morris, Heppner, Pape,Mattila und Levine als Dirigent sowie Glyndebourne Festival 2011 mit Finley als Sachs, V. Jurowski als Dirigent). Über letztere hatte ich schon ausführlicher geschrieben.

    Lieber Bertarido,

    ich glaube keiner will dem anderen die Freude an seinem Opernerlebnis nehmen, allerdings dachte ich, der Zweck eines Forums wäre, seine Meinungen auszutauschen. Ich lese schon viele Jahre hier im Forum mit und bin immer wieder erstaunt, wie aggressiv und geradezu militant hier auf abweichende Meinungen reagiert wird. Für mich ist es immer interessant, die vielen unterschiedlichen Auffassunge über bestimmte Musikstücke bzw. Opern zulesen, ich empfinde es immer als bereichernd. Aber auch, wenn ich eine andere Meinung zu etwas habe, heißt das doch noch lange nicht, dass ich demjenigen seine eigene nicht gönne.

    Lieber La Roche,

    das ist natürlich völlig verständlich, wenn man den erhöhten Zeitaufwand hat, weil man nicht „vor Ort“ ist. Auch wir sind nicht schon die gesamte Zeit in Dresden gewesen, dazwischen lagen Stationen in Jena und Pirna. Aber sowohl ich als auch mein Mann wollten schon lange nach Dresden und jetzt genießen wir das Kulturangebot nach Herzen. Ich war schon fast etwas erschrocken, als ich in meine Datenbank hineingesehen habe, was da so zusammenkommt an Opern- und Konzertbesuchen. In die Frauen- und Kreuzkirche und in den Kulturpalast gehen wir ebenfalls ab und zu.