Beiträge von Fuchur

    Hallo!


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    Original von GalloNero
    Bei den hochohmigen Kameraden, wie dem HD 650 mit seinen 300 Ohm, wird oft zu einem speziellen Kopfhörer-Verstärker geraten. Diesen wollte ich mir ersparen und griff zum AkG 501 mit 120 Ohm.


    Du kannst diese KH auch ruhig bei einem qualitativ guten Hifi-Verstärker auch ohne speziellen KH-Verstärker tun, indem Du den KH an den KH-Ausgang anstöpselst. Geht ohne Probleme - muss man halt "lauter" aufdrehen am Lautstärkeregler (und hat den Vorteil, dass mit hoher Impedanz eher weniger was kaputt geht, als mit niedriger).


    Grüße,
    Andi

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    Original von tastenwolf
    die Westemporenorgel im Dom wird seit Jahren nicht mehr bespielt- nur zu Andachten im hinteren Teil des Doms... sicher liegt es auch an der Haltung von Peter Planyavsky, aber ich habe noch Konzerte auf der Orgel gehört, und dr Eindruck war deprimierend für eine Domorgel...
    der Prospekt mag nett aussehen...


    Es wurde ja auch deshalb 1991 die Orgel vorne im rechten Seitenschiff beim Kaiser Friedrichsgrab gebaut, um bei Messen vorne beim Hauptaltar eingesetzt zu werden.


    Leider kann ich micht nicht mehr an die Akustik bzw. den Ton der Orgel an der Westempore erinnern.


    Grüße,
    Andi

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    Original von ThomasW
    Zusammen mit Fuchurs letzten Beitrag, folgere ich, dass der Wert der Impedanz möglichst GERING sein muss, ist das richtig?


    Das kann man so nicht sagen. Möglichst niedrige Impendanz ist im allgemeinen für mobile Geräte bzw. jene mit einer batteriebetriebenen Stromquelle gut wie zB. Discman, Walkman, MP3-Player etc.


    Aber so wie Alfred es bereits erwähnt, spielen andere Einflußgrößen auch mit - im allgemeinen ist es aber so, dass die Impendanz bei der Anwendung mit mobilen Geräten möglichst niedrig sein sollte. Bspw. hat AKG aus dem Grund Kopfhörer aus der K2xx Serie sowohl mit 70 Ohm als auch mit höherer Impendanz im Programm.


    Verwendet man aber den KH bei einem fixen Verstärker, so sollte man eher zu größeren Impendanzen greifen. In der Studiotechnik werden bspw. ausschließlich KH mit hoher Impedanz verwendet, um sie auch u.a. parallel mit vielen anderen KH anstecken zu können.


    Grüße,
    Andi

    Hallo!


    So, ich habe mir allerhand legale Beispiele im Internet zu den CDs angehört und bin auch zum Entschluss gekommen: So was muss man haben - einfach nur auch als Gag für die Gäste.


    Ich überlege mir auch schon für kommenden 1. April dann für meinen Vater eine Spezialvariante zusammenzustellen mit dieser einen speziellen Messe und dann diese getarnt in die CD-Hülle einer "echten" Bachmesse o.ä. zu stecken - er hört gerne Messen und ich wäre gespannt auf seine Reaktion. :D


    Auf der Suche nach günstigen Quellen habe ich mich auch Ebay bedient und bin draufgekommen, dass dort aus Amerika oft die CDs (original verpackt) um die 5-15 Dollar angeboten werden - kommt dann mit Versand trotzdem um einiges günstiger als über Amazon.


    Danke nochmals für diesen sehr erheiternden Tip - sowas hat mir wirklich in der Sammlung gefehlt :-)


    Grüße,
    Andi

    Hallo!


    Ich habe seit heute morgen laufen:


    Prokofiev
    Symphonien
    London Symphony Orchestra
    London Philharmonic Orchestra
    Walter Weller


    Eine sehr gelungene Aufnahme der Symphonien im üblich hervorragenden Decca-Sound. (Höre ich lieber als jene Einspielung mit Ozawa DG) Mit Walter Weller habe ich die 1. Symphonie (die Klassische) zusammen mit dem Scottish National Orchestra vor ein paar Monaten im Wiener Musikverein genossen - war sehr atemberaubend kraftvoll.


    Grüße,
    Andi

    Hallo!


    Nach langer Zeit habe ich mich doch aufgerafft hierzu mein kleines Reich zu skizzieren:


    Bei mir stehen die CDs in eigens dafür erworbenen Regalen im Vorzimmer, was zugleich mein Archiv ist. Die CD-Regale sind wie Bücherregale, nur dass die Fächer ca. 13 cm voneinander in der Höhe entfernt sind, dass sich genau eine CD ausgeht. Ich mag diese CD-Regale mit fix vorgegebenen Einschubfächern nicht, da man dort bei Neuankunft/Neuerwerb einer CD alles umsortieren muss, um die Reihenfolge bzw. Ordnung zu bewahren. So kann man einfach die CDs etwas rüberschieben bzw. Platz machen. Um aber zu merken, dass da eine CD fehlt weil verborgt, gerade im CD-Spieler oder im Auto, habe ich kleine Kartonkärtchen, die ich anstelle der CD einstelle, wenn jene rausgenommen wird. Auf die Kartonkarte wird dann noch ein Post-It angebracht, an wem die CD eventuell verborgt wurde oder wo sie gerade ist, falls ich sie für einen längeren "Ausflug" rausnehme.


    Die CDs sind bei mir nach Komponisten in alphabetischer Reihenfolge sortiert, wobei CDs mit Titeln mehrerer Komponisten nach dem "Hauptwerk" einsortiert werden bzw. nach dem Grund des Kaufes oder ganz pragmatisch wenns anders nicht geht: Nach dem ersten Stück auf der CD oder dem, was als wichtig (zB. fett) am Booklet hervorgehoben ist.


    Kompilationen wie zB. "Flötenkonzerte des Barocks" oder "100 Jahre Wiener Philharmoniker Decca-Edition" haben ein eigenes Regal, wo dann zB. nach Orchestern sortiert ist. Ich habe mir schon überlegt Karteikarten ins Regal zu stellen, die Verweise enthalten. zB. bei Bruckner ein Kärtchen, was auf die eine Wiener Philharmoniker-CD mit der 4. Symphonie unter Bruckner verweist. Aber sowas hab ich noch im Kopf und bei Bedarf nutze ich meine Datenbank im Computer bzw. den dadurch erstellten Katalog.



    Für die Verwaltung der CDs verwende ich die Datenbank CATraxx. Das ist ein fertiges recht preiswertes Produkt, was in einer Datenbank sowohl das Management von Interpreten/Komponisten/Labels/Verleger/Tonträger und den Werken erlaubt. Es besitzt darüber hinaus die Fähigkeit individuell mit besonderen Feldern angepasst werden zu können und alle Entitäten (zB. Sänger, Solisten, Dirigenten, Orchester, Aufnahmeort, Aufnahmejahr, Label, Librettist, Herausgeber,....... --> Werk --> CD [--> CD Edition]) in Beziehung zu stellen. Auch kann man einfach Kategorien bilden und diese bei Bedarf hierarchisch übereinander gliedern wie zB. Orchesterwerke --> Symphonische Werke oder Kammermusik --> Quartette --> Klavierquartette, Streichquartette,...


    Man erspart sich auch mühsames Ein- bzw. Abtippen, da bereits einmal angelegte Werke/Komponisten/Gattungen/Interpreten nicht nocheinmal eingegeben werden müssen, sondern sie entweder ausgewählt werden können oder per Eingabe der ersten Anfangsbuchstaben in einer Liste erscheinen.


    Für die Eingabe von 20 CDs benötige ich der Regel nicht mehr als eine viertel Stunde zum Eingeben aller notwendigen Daten (einschließlich aller Solisten, Sänger usw.)


    Das Programm beherrscht auch eine CD-Erkennung - dh. man legt die CD ins CD-ROM Laufwerk und das Programm fragt diese große Datenbank im Internet ab. Jedoch finde ich diese für klassische CDs unbrauchbar, da dort im Internet alles mögliche vermischt wird und ich nix davon habe, wenn dann als Werke die Satzbezeichnungen übernommen werden)


    Da fällt mir auch gerade ein, dass Programm beherrscht es auch Werke dann noch zu untergliedern - zB. in Sätze, Akte oder auch nach anderen Vorgaben. Die neue Version beherrscht es auch bei CDs, die eigentlich aus mehreren CDs sind bspw. Opernaufnahmen die Akte den einzelnen CDs zuzuordnen.




    Hat man mal alle Daten eingegeben, so kann man sehr gut suchen, sich Reports (Berichte) in gedruckter Form, als PDF, HTML udgl. ausgeben lassen, die man sich dann auch noch anpassen kann wie zB. "seinen" eigenen Bielefeld Katalog - einmal nach Komponisten, dann nach Werkgattungen, nach Interpreten, nach Entstehungsjahr der Aufnahme oder aber auch nach Kompositionsjahr beispielsweise.



    Was das gute an der Datenbank ist: Wie detailliert man die Angaben macht, ist einem vorbehalten oder was man angeben will. So gibt es viele Felder, die ich nicht nutze weil ich so detailliert nicht meinen Katalog führen will (bspw. Produzent, Aufnahmeleiter, Toningenieur) - aber andererseits kann man wenn man Daten wie Kompositionsjahr oder die Geburtsdaten der Komponisten (einmal) angibt schöne Grafiken oder Berichte sich automatisiert erstellen lassen, aus welcher Periode man die meisten CDs hat ;-) Ist recht interessant.


    Neben den Berichten gibt es dann auch noch alle Möglichkeiten sich für Grafiken oder Statistiken auswerten zu geben - Diagramme über Verteilung der Anzahl von Aufnahmen/Werke von Komponisten, nach Jahren (Aufnahmejahr/Kompositionsjahr....) nach Interpreten, Gattungen usw. usf.....


    Grüße,
    Andi

    Hallo!


    Durch einen Beitrag mit einer falsch bedruckten CD habe ich das Nummerierungssystem der schubertschen Symphonien näher betrachtet und habe dazu ein paar Fragen:


    - Wann wurden die Unvollendete D 759 von der Symphonie Nr. 8 zur Nr. 7


    - Wann wurde die Große D 944 von der Symphonie Nr. 9 zur Nr. 8


    Wenn man nach dem alten Nummerierungsschema geht, dann gab es ja ein Loch zwischen der "alten" 6. und der "alten" 8. Symphonie - welche war die 7. Symphonie, bevor die "alte" 8. zur "neuen" 7. umgereiht wurde?


    lg
    Andi

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    Original von Draugur


    Nun ja, große Teile einer 10. (bzw. 9., wenn man die Große C-Dur als 8. zählt) Symphonie sind ja tatsächlich vorhanden. Davon gibt es auch andere Aufnahmen. D 936a.


    Auf der CD war jedoch dann die 4. drauf.


    lg
    andi

    Hallo!


    Ich besitze eine 10. Symphonie von Schubert, gespielt unter Harnoncourt - erschienen bei Teldec. :D


    Bei wem muss ich mich mit diesem Sensationsfund melden, dass jetzt Schubert doch noch eine weitere Symphonie geschrieben hat?


    Grüße,
    Andi


    PS: Die 10. klingt genauso wie die Unvollendete - komisch, dass Schubert da so einfallslos war :D

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    Original von Johannes Roehl
    Ich verhalte mich leider oft sehr irrational. besonders beim Preis: Ich habe überhaupt kein Problem damit, auf einen Sitz für 120 EUR Zeugs zu bestellen, aber ich sehe nicht ein, EUR 20 für eine Einzel-CD zu zahlen; meine Schmerzgrenze sind ca. EUR 15 (und auch das nur, wenn es nicht zu vermeiden ist.
    Außer bei preiswerten CDs mir wohlvertrauter Interpreten versuche ich vor dem auf meistens Rezensionen oder Kommentare zu finden. Selbst bei mir unbekannter Musik halte ich mich dann eher an häufig empfohlene Aufnahmen als einfach draufloszukaufen.


    Das Problem habe ich auch - insbesondere wenn es Sonderangebote sind oder zB. bei Ebay jemand eine Verlassenschaft/Restposten udgl. verkauft, wo dann zwar eine CD zB. von Decca nur ca. 5-10 Euro kostet, die normal 21,- kostet - aber in Summe komm ich dann auf 70-100 Euro. :wacky:


    Dafür hat man halt mehr fürs selbe Geld :D


    Grüße,
    Andi

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    Original von Theophilus
    Hi



    Ich will dir das nicht so recht glauben. Können wir uns auf Josef Krips einigen?


    Ja, Verzeihung es ist selbstverständlich Krips :jubel:


    Kennst Du die Aufnahme auch?


    Man sollte nicht einen Stapel mit zig CDs neben der Tastatur stehen haben und beim Tippen von Postings mit dem Blick über den Stapel schweifen - sonst kommt so was raus. Der Solti war mit Mozarts Rheingold - äh - natürlich Wagners Rheingold :D


    lg
    andi

    Hallo!


    Ob ich die oder jene CD kaufe hängt einerseits davon ab, ob ich von einer Quelle inspiriert wurde - zB. das Forum hier, oder ein Konzert im Musikverein, eine Ausstrahlung im TV/Radio, Gespräch mit Freunden etc.


    Wenn es eine Empfehlung zu einem Stück ist unter bestimmten Orchester/Dirigenten, dann kauf ich die mir auch meistens - ansonsten schaue ich zuerst auf die Aufnahmequalität und dann erst auf die Interpretation.


    Als Techniker macht es mich nämlich rasend wütend, wenn Aufnahmen schlecht gemischt, schlecht ausgesteuert oder gar die Akustik im Aufnahmeraum furchtbar ist - es geht mir hier auch gar nicht so um das Alter der Aufnahme - auch alte Aufnahmen können und sind auch sehr gut - zB. die Decca Aufnahmen aus den 50/60ern - ich hab hier gerade eine Entführung aus dem Serail laufen unter Solti aus dem Jahre 1950, Mono - aber dafür so klar und schön von der Aufnahme, dass es passt. Was ich da nicht mag zB. eine EMI Aufnahme der Klavierkonzerte von Liszt unter György Cziffra die bei jedem Fortissimo total übersteuert ist und wo das Klavier dann so verzerrt, als wäre es eine E-Gitarre.


    Erst danach kommt die Interpretation bzw. das Orchester und der Dirigent, wobei ich der Meinung bin, dass es keine schlechte Interpretation gibt - es gibt nur verschiedene Sichtweisen oder "Ausarbeitungen". Ob eine dann gut oder passend ist, ist sehr subjektiv - bspw. hat mir neuerlich Brahms 1. Symphonie unter Welser-Möst/Cleveland Orchestra im Musikverein überhaupt nicht gefallen, weil es einfach für meinen Geschmack zu schnell war - meiner Begleitung aber hats hingegen sehr gut gefallen.


    Derzeit setze ich vermehrt auf Repertoir erweitern - dh. ich tendiere dazu eher Stücke zu kaufen, wo ich noch keine Einspielungen habe - es kommt aber auch oft vor, dass ich mir dann doch noch die dritte oder vierte Einspielung eines Stückes kaufe, weil es mir so gut gefällt und weil ich es vergleichend hören möchte.


    Grüße,
    Andi

    Hallo!


    Wenn ich danach gehe, was ich in den letzten 8 Jahren am meisten gehört habe, so sind dies definitiv


    Platz 1: Rachmaninov Klavierkonzerte 1-4 mit Ashkenazy/Previn (Decca)


    Platz 2 konnte ich mich nicht entscheiden:
    - Brahms Symphonie Nr. 4 mit Carlos Kleiber und WPO (DG)
    - Brahms Symphonie Nr. 1 mit Bernstein und WPO (DG)


    Platz 3:
    - Tchaikovsky 5. Symphonie unter Gergiev und WPO (Aufnahme von den Salzburger Festspielen; Philips)


    Platz 4:
    - Brahms Klavierkonzert Nr. 1 mit Emil Gilels, BPO und Eugen Jochum (DG)


    Platz 5:
    - Dvorak 9. Symphonie mit Fricsay und RSO Berlin (DG)



    Heute hab ich aber andere Hörgenwohnheiten bzw. andere "Schwerpunkte" - aber diese CDs hab ich noch nicht so oft gehört, wie die oben genannten. zB. höre ich heute öfter die Brahms-Symphonien unter Solti (Decca) oder aber auch andere Tchaikovsky oder Rachmaninov Interpreten und höre auch vermehrt andere (neuere und ältere) Komponisten - dzt. zB. viel Liszt und Bach.


    Grüße,
    Andi

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    Original von GiselherHH
    Unbedingt beibehalten!


    Es gibt wissenschaftliche Arbeiten darüber, die diese Eigenheit der Österreicher im Zusammenhang mit dem Tourismus in Österreich setzen.


    Das Resultat:


    Gäbe es dieses K. u. K. nicht in Wien, wäre das ein touristisches Desaster. Deshalb muss man schon des wirtschaftlichen Einkommens wegen (man denke an die Arbeitsplätze) an diesem Zeremoniell, Titeln usw. beibehalten.... :D


    In diesem Sinne: Es hat uns sehr gefreut... ;)
    Andi

    Hallo!


    Um wieder zum Thema Kopfhörer etwas näher zu kommen - ich habe etwas nach den neuen K601 und K701 von AKG recherchiert, da ich diese neuen Modelle selbst noch nicht im Katalog gesehen habe, obwohl ich mir erst vor rund 2 Monaten einen neuen K501 zugelegt habe.


    Was mir dabei ins Auge gestochen ist: Der K701 hat eine Impendanz von "lediglich" ca. 60 Ohm - dh. die hälfte von K601 (der neue) bzw. wie der K501 (der bisherige) - und ist damit auch für portable Geräte eher geeignet.


    Nur obs dem Preis Wert ist - das ist die Frage - denn Unterwegs ist man auf Umgebungsgeräusche und der "schlechteren" Signalqualität von portablen Geräten ausgesetzt (im Gegensatz zu den "besseren" Geräten zuhause und der dortigen Ruhe).


    Technisch wundert es mich schon ein wenig, da mit der niedrigeren Impendanz bei solchen Kopfhörern.


    Grüße,
    Andi

    Hallo!


    Kennt von Euch jemand folgende Aufnahme und weiß dazu einen Rat? Ist diese zu empfehlen:


    Wiener Philharmoniker unter Solti mit


    Uwe Heilmann
    Ruth Ziesak
    Michael Kraus
    Sumi Jo
    Kurt Moll


    erschienen bei DECCA.



    Ich habe bereits jene von Böhm mit den VPO von Decca aus dem Jahre 1955 - falls jemand die zwei vergleichen kann.


    Danke im Voraus!


    Grüße,
    Andi

    Hallo!


    Hier in Österreich ist es so, das man unterscheiden muss:


    1) Professor als Amtstitel eines Gymnasiallehrers
    2) Professor als verliehener Titel des Bundespräsidenten
    3) Ordentlicher Universitätsprofessor (O. Univ.-Prof.)
    4) Außerordentlicher Universitätsprofessor (Ao. Univ.-Prof.)


    ad 1)
    Ist ein Lehrer (Vertragsbediensteter) einmal an einem Gymnasium respektive gleichwertiger Schule pragmatisiert (also Beamter) so kann er sich Professor nennen.


    ad 2)
    Der Bundespräsident verleiht diesen Titel bekannten Persönlichkeiten, die irgendwas geschafft haben. zB. sind Udo Jürgens, Fritz Muliar u.a. Personen, die sich Professor nennen dürfen, weil es der BP verliehen hat


    ad 3)
    Da in Österreich der Univ.-Doz. (Dozent) abgeschafft wurde (= der nächste Sprung auf der wissenschaftlichen Karriere nach dem Doktor, gleichbedeutend mit der Lehrbefugnis an Hochschulen) ist der nächste Schritt nach dem Doktorat die Habilitation zum Außerordentlichen Universitäts-Professor. Dies geht aber mit einer Anstellung bzw. einem Ruf an eine Universität einher - d.h. man kann nur dann Univ.-Prof. sein, wenn man auch eine Anstellung auf einer Uni inne hat.


    ad 4) Der Unterschied vom ordentlichen zum außerordentlichen Professor ist jener, dass ein ordentlicher Professor einen Lehrstuhl inne hat - d.h. sie oder er leitet für gewöhnlich ein Institut einer Universität oder einen Teil davon respektive etwas Gleichwertiges (oder Höherwertiges)


    Professoren, die in Ruhestand getreten sind oder nicht mehr unterichten, von der Uni geschieden sind etc. werden emeretierte Univ-Profs genannt.


    Aber: Habilitiert zB. jemand in Wissenschaftswissenschaften und ist anschließend an einem Institut für Informatik lehrend tätig, so kann er sich _nicht_ Univ-Prof betiteln, weil die Habilitation in Bezug mit der lehrenden Stelle sein muss. (wie eng das aber gezogen wird entzieht sich meiner Kenntnis)


    Kunstunis haben dann noch die Möglichkeit überhaupt Lehrbeauftragte ohne universitärer Laufbahn zu bestellen und das ganze System etwas anders zu führen. Wie dann dort die "Habilitation" aussieht oder ob es dort eine überhaupt gibt, entzieht sich meiner Kenntnis - irgend einen Nachweis wird es sicher über das Können geben.


    Grüße
    Andi

    Hallo!


    Zitat

    Original von faun


    für glass sind wir sogar nach st.pölten ins festspielhaus gefahren. als bisher
    einzige seiner opern haben wir dort Satyagraha erlebt. sie ist auch für mich
    eine durchaus klassische oper, die ich (gelegenheit vorausgesetzt) wieder
    besuchen würde.


    Diese Opernaufführung habe ich in St. Pölten auch besucht und kann mich noch sehr gut daran erinnern. So habe ich Glass auch kennengelernt. Mir gefallen seine Opern sehr gut - gerne würde ich auch seine Opern Einstein und Arkahkhan sehen.


    Weiters habe ich noch diverse Werke von ihm wie das Violinkonzert, die 3. Symphonie und "The Photographer".


    Philip Glass hat auch für die Tirol Werbung einst die Musik komponiert - das ist jene Werbung, wo die Kamera den Flug eines Adlers in einem Tal und über die Berge nachfliegt - ich fand es sehr passend und ansprechend.


    Grüße,
    Andi

    Hallo!


    Da bisher noch nichts von Grado Kopfhörern hier zu lesen war, möchte ich sie kurz erwähnen.


    Diese Kopfhörer kommen von Grado Labs aus den USA und sind für ihre sehr neutrale feine Klangwiedergabe berühmt. Auch die "relativ" günstigen Modelle (ca EUR 200,- für Bspw. Grado SR-125) haben eine "Feinzeichnung" und Detailgenauigkeit vor allem in den Höhen und Mitteltonbereich, dass man jeden Fehler und jedes Geräusch einer Aufnahme hört. (Den Unterschied konnte ich zwischen AKG 501 und den SR-125 selbst raushören)


    Für manche Leute ist der KH jedoch eben wegen diesem "Detailreichtum" nicht angenehm, da eben wirklich "alles" hörbar wird. Andere wiederum schätzen dies. Ist wie immer eine Geschmacksfrage.


    Der große Vorteil dieser KH ist, dass sie durch ihre niedere Impendanz auch für mobile Geräte wie MP3-Player oder Discman geeignet sind, ohne jetzt aus denen den kompletten Saft rauszuziehen oder verzerrt mit lautester Lautstärkeeinstellung hören zu müssen. Das ist wirklich der Vorteil dieser KH.


    Ein Nachteil hingegen ist das spartanische Design - was mir zB. nicht behagt, da der KH etwas "klapprig" daher kommt, wenn man ihn mit einem Sennheiser oder AKG vergleicht. Dafür ist er leicht, luftig und flexibel.


    Grüße,
    Andi

    Hallo!


    Zitat

    Original von Reinhard
    Hallo,
    ich stand vor einiger Zeit vor der Aufgabe, für meinen Sohn Kopfhörer aussuchen zu müssen. Konnte man hier im Blödmarkt relativ gut vergleichen. Dabei habe ich für mich festgestellt, daß es - abgesehen von den Trageeigenschaften, die schon sehr unterschiedlich sind - einen ziemlich deutlichen Qualitätssprung von der Billig-Klasse in das Segment um die 100 € gab, ich aber im höheren Preissegment keine echten Verbesserungen mehr gehört habe, zumindest keine, die den Preisunterschied rechtfertigen würden. Kann aber nur für mich und meine nicht mehr ganz jungen Ohren sprechen :)


    Das kann auch daran liegen, dass das Ambiente so eines Geiz- oder Blödmarktes durch den Lärm, der bereitgestellten Abspielanlage und der Beispielmusik, die zum Hören angeboten wird nicht gerade das Optimum darstellt. Ich empfehle das Vergleichshören bei einem Hifi-Geschäft, wo man seine Ruhe hat und auch entsprechende CDs zur Auswahl vorfindet (oder mitbringen kann).


    Wobei ab 100 EUR ist man sicher auf der guten Seite - ob AKG oder Sennheiser ist dann Geschmackssache, die man individuell selbst "Erhören" muss.


    Grüße,
    Andi

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    Original von der Lullist



    Johannes Brahms


    Ich habe am Freitag soooo lachen müssen, als ich im Konzert mit Welser-Möst und dem Cleveland Orchester hier in Wien im Musikverein war.


    Welser Möst dirigierte als 2. Stück die 1. Symphonie von Brahms - und das ziemlich flott (erster Satz ca. 11:30)


    Nachdem Konzert ging ich zu seiner Garderobe und bat ihm um ein Autogram und meinte zu ihm: "So einen schnellen Brahms habe ich noch nie gehört." Er antwortete mir darauf: "Bei der 1. Symphonie hatte er auch noch keinen Rauschebart."


    Da ist mir dann partout dieses Bild hier eingefallen :-)


    Gartuliere Dir zu den gelungenen Karrikaturen - sie gefallen mir sehr gut!


    Grüße aus Wien,
    Andi

    Zitat

    Original von teleton
    Zu Deinen Fragen bezüglich Dorati auf Decca und dem KFO:
    Die Decca-Doppel-CD imit Dorati st wirklich durchweg empfehlenswert. Dorati holt alles nur mögliche aus der Philharmonia Hungarica heraus und der Decca-Sound, wenn auch von 1972ADD, ist erste Sahne. Die tiefen Frequenzen bei einigen Sätzen in der Harry-Janos-Suite kommen umwerfend und in audiophiler Qualität auf CD rüber.


    Das kann ich bestätigen - ich habe diese Aufnahme auch - sie zählt zu einer meiner Favoriten. Man darf auch nicht unterschätzen, dass hier ein ungarisches Orchester mit einem ungarischen Dirigenten zusammenspielen und die in der Háry-János Oper/Suite verarbeiteten Volksweisen daher schon "von zuhause" kennen und entsprechend anders an das Stück rangehen.


    Zitat


    ;) Die Brillant-Kodaly--2CD-Box mit Fischer werde ich mir auch noch als I-Vergleich zulegen, da Suerpreiswert.
    Bei Bartok habe ich mir die Brillant-Bartok-5CD-Box mit Fischer auch als I-Vergleich gekauft, doch sind die Aufnahmen bis auf die beiden Violinkonzerte alle "braver" und volkstümlicher als meine anderen Bartok-Aufnahmen.


    :-)


    Weitere Stücke die ich habe sind


    Székely fonó je nachdem, wie man es übersetzt: Die Szekler Spinnerin, Die Spinnstube; auch: Székler Spinnstube


    Hierbei handelt es sich um ein ungarisches Lebensbild aus Siebenbürgen in einem Akt als Singspiel bzw. Bühnenwerk.


    Ich habe davon sowohl eine ungarische Interpretation mit dem Budapester Philharmonieorchester unter János Ferencsik (Hungaroton) als auch eine alte aus dem amerikanischen Raum, die ich jetzt gerade nicht finde. (Ich glaube CSO) Warum ich sie nicht finde hat einen Grund: Ich höre sie so selten an, weil es sowas von komisch anzuhören ist, wenn englisch- oder deutschsprachige Sänger ungarische Texte singen. Man versteht als Ungar kaum bis gar nix, weil Betonungen falsch gesetzt werden und die Aussprache ein "Graus" ist. Es liegt wohl daran, dass Ungarisch von der Sprachfamilie komplett fremd zu den restlichen Europäischen Indogermanischen/Romanischen-Sprachen ist und dadurch sich drastisch unterscheidet, was auch das Singen betrifft.


    Grüße,
    Andi

    Hallo!


    Ich besitze sowohl die Fricsay als auch die Masur Aufnahmen der symphonischen Dichtungen und habe erst vorige Woche durch Zufall eine Hungaroton-Einspielung unter dem Budapester Symphonieorchester mit Árpád Joó erstanden, die jetzt günstig bei Brilliant-Classics neu aufgelegt wurde.


    Bis jetzt bin ich noch nicht groß zum Vergleichshören gekommen - aber der erste Eindruck von der Aufnahme ist sehr gut - die Klangtechnik ausgesprochen gut und die Interpretation findet bei mir Zuspruch.


    Auf der 5er CD-Box sind auch Stücke versammelt, die man sonst eher nicht findet wie zB. Szózat és Hymnus - Fantasie (auf dieses Stück gründet sich die heutige ungarische Hymne) oder auch Hungaria.


    Grüße,
    Andi

    Hallo!


    Bei mir waren es


    Bruckners 2. Symphonie mit Wand
    Habe von Bruckner Karajan, Celibidache und Böhm Aufnahmen und habe dann durch das Forum hier den Anstoß bekommen auch etwas von Wand zuzulegen.


    Einige Shostakovich Symphonien mit Haitink
    Hatte bisher nur welche mit Rostropovich und Gergiev. Dank der Diskussionen hier im Forum wollte ich auch mal Haitink "kosten".


    Sibelius 2. und 7. Symphonie mit Bernstein
    Auch wieder durch die Diskussionen angeregt, wollte ich diese Aufnahme zum Vergleich zu den mir bereits bekannten Ashkenazy Einspielungen.


    viele anderen "unbekannten" Komponisten
    Ich weiß jetzt nicht mehr welche und was genau - aber zB. Vanhal, Kozeluch und auch andere Komponisten des Barock abseits des "Bach, Händel, Albinoni,Vivaldi, Rodrigo,.....-Mainstreams" lernte ich erst hier im Tamiino Forum kennen und bekam dann auch gleich hier den Gusto auf CDs.


    Grüße,
    Andi

    Halllo!


    Ich möchte ein paar Barocke Blockflötenstücke nachspielen bzw. näher beim Hören inspizieren.


    Wisst ihr ob es im Internet legale Quellen für Partituren (PDFs?) zum Downloaden gibt?


    Grüße,
    Andi

    Hallo!


    Typ 3 würde ich meinen...


    Ich gehe jetzt seit einem Jahr regelmäßig in den Wiener Musikverein, nachdem ich endlich ein freies Abo bekommen habe und muß sagen, dass ich dies neben dem CD-Hören nicht mehr missen möchte.


    Viel mehr inspirieren mich auch Konzerte mir bisher fremder oder unbekannter Komponisten - wie erst letztes Jahr Stücke von Schnittke oder Elgar - diese dann auf CD zu erwerben. Für mich stellen solche Konzerte bzw. das Abo, wo einfach ein wildes Potpourie zusammengemischt ist, auch was neues kennenzulernen, im Gegensatz dazu nur mir bekanntes "nocheinmal" neu zu hören.


    Wobei das auch so eine Frage ist bezüglich der Investition - klar so Konzerte sind teuer und nehmen auch im Gegensatz zum Zuhausehören mehr Zeit in Anspruch, weil man daneben nichts anderes tun kann und auch etwas Vorbereitung (Anreise, "artgerecht" ankleiden :-)) einplanen muss - für mich hat aber so ein Abend - insbesondere wenn man ihn mit einer netten Person zu zweit verbringt eine andere Qualität - es ist wie etwas besonderes in einem ganz eigenen Rahmen - man freut sich schon drauf und genießt es richtig. Sicher, man kann auch das Hören der CD zuhause auch auf seine Art genießen, aber für mich stellt das Konzert eine Art Abgrenzung zum Alltag dar, wo man von allen anderen "Sorgen" abschalten kann.


    Das mit den anderen Mitmenschen im Saal, die mitten im Konzert Bonbons essen oder eine Zeitung lesen und so hastig blättern stört mich auch zum Teil und hat mich anfangs manchmal auf die Palme gebracht, aber ich habs dann mit der Zeit nicht mehr beachtet und einfach hingenommen. Wenn man dann auch die Diskussionen von so manchen hört seh ichs mit Humor, frag mich aber dann warum die Leute überhaupt ins Konzert gehen.


    Ich habe so ähnliche Ansprüche an die CD wie auch andere schon geschrieben haben - für mich ist die Aufnahmequalität sehr wichtig neben der "Interpretatorischen Qualität" - ich kann Werke auf verrauschten CDs, die zwar von der Interpretation einzigartig sind nicht genießen, wenn dann die Aufnahme nicht richtig ausgesteuert ist oder man das Mischen der einzelnen Takes mitten in den Sätzen raushört oder wenn neue Aufnahmen so "flach" klingen, dass man keinen räumlichen Eindruck mitbekommt.


    Aber abgesehen davon höre ich doch fast jeden Tag ein paar Stunden CD neben der Arbeit, beim Essen usw. - nur kann man sich da nicht so auf die Musik konzentrieren wie bei einem Konzert. Ich mach mir zwar ab und zu mein "eigenes Konzert" indem ich mich hinsetze und dann nur der CD lausche - aber ein richtiges Konzert im Musikverein will ich nicht missen.


    Grüße,
    Andi

    Hallo!


    Da ich mich im wissenschaftlichen Sinne sehr ausführlich mit dem Urheberrecht in Österreich beschäftigt habe, muss ich anmerken, dass die Diskussion hier sehr irreführend ist, wenn Deutsche Gesetzeslagen mit Österreichischen gemischt werden und aus den Postings nicht klar ersichtlich ist, auf was man sich bezieht.


    In Österreich ist es sehr wohl straffrei von CDs oder Werken, die aus einer Bibliothek geliehen wurden Kopien für den Eigengebrauch anzufertigen - sogar das ganze Werk - unter der Voraussetzung, dass jenes Werk im Handel nicht erhältlich ist und man das Werk nur so für seine wiss. Arbeit (in dem Fall für das "private" Anhören) beschaffen kann.


    Im Falle des Schenkens von Kopien: Hierbei begeht der, der die Kopier ausführt eine Gesetzesmissachtung - nicht der Beschenkte - genauso in den Filesharingsystemen begeht nicht der, der downloadet den Gesetzesbruch, sondern derjenige, der die Werke öffentlich zur Verteilung (zum Download) anbietet.


    Ich möchte hierbei das österreichische Gesetz zitieren, da sich dann hierbei jegliche Spekulation erübrigt:




    und jetzt zur Stelle, ob ich eine privat erstellte Kopie, privat einem Bekannten/Freund/... weitergeben darf - hierzu äußert sich



    Punkt 3 geht auf den ersten Zitierten Teil zurück - wenn man diesen liest, erkennt man, dass dies legal ist - man muss nicht eigens die "Noten abschreiben" :-)


    Wird ein Stück kommerziell verwendet, öffentlich aufgeführt (vorsicht bei größeren Parties wie Hochzeiten!), gesendet oder gar verkauft, so sieht die Rechtslage anderes aus!


    Anmerkung: Dies ist die österr. Gesetzeslage - diese unterscheidet auch im Unterschied zu anderen, Software und andere urheberrechtl. relevante Werke, was zB. die Sicherheitskopie anbelangt!



    Aber um nun zur Diskussion zurückzukehren , ob das Internet eine Gefahr für die Klassik-Musikindustrie darstelle.


    Meine persönliche sicht ist jene, dass das Internet ganz im Gegenteil eine große Aufwertung in vielen Lebensbereichen schuf - so auch in der Klassikwelt - man kann nicht pauschal meinen, dass sie eine "Gefahr" bedeute. Viel mehr sehe ich hier die positiven Aspekte, wie der "unbegrenzten ortsunabhängigen nformationsbeschaffung" wie sie auch zB. hier in diesem Forum, in vielen online verfügbaren Magazinen, Datenbanken, Websites uvm. existiert. Gerade jene Informationsquellen kann man als Klassikliebhaber auch zu Nutze machen.


    Grüße,
    Andi