Beiträge von Souffleur

    ich habe heute am 26. Mai zum zweiten mal diese Inszenierung gesehen (die achte Vorststellung), Das Team ist eingespielt, die Pointen sitzen ganz toll und alles wirkt locker und leicht. Sehr viel Spass bei allen Künstlern mit. Das Haus war bis auf einige Hörplätze total ausverkauft

    Als Ergänzung zu #1248


    Alle Sänger, die bei der o.a. erwähnten Aufführung von "The Rake's Progress" mitgewirkt haben kommen aus dem Coaching-Programm EQUILIBRIUM , das Barbara Hannigan für junge Sänger ins Leben gerufen hat. Da sind einige ungewöhnliche Stimmen dabei - keine zukünftigen Gildas oder Lucias sondern eher Lulus und Wozzeck Maries. unbedingt mal anklicken und bei youtube nachforschen

    Ich habe eine guten Teil im Radio gehört. Meine Begeisterung ist aber nicht so überschwenglich. Hat Frau Herlitzius in letztet Zeit zu oft Elektra gesungen? Sicher singt sie sehr expressiv, aber eigentlich selten wohlklingend. Da gibt es beseere Ammen.

    Aphrodite Patoulidou

    Die junge, u.a. in Berlin ausgebildete, Griechin habe ich gerade eben in der 3Sat Mediathek in der von Barbara Hannigan dirigierten halbszenischen Aufführung von Strawinskys "The Rakes Progress" gehört. Eine sehr intensive und vielversprechende Stimme, die im Herbst in Berlin an der Staatsoper Berlin auftritt.


    Wer Barockopern mag, muss diese Aufführung lieben.

    Angesiedelt in einem Bühnenbild des französischen Rokoko, höfische Kostüme jener Zeit mit Reifröcken, gepuderten Perücken, Schnallenschuhen und Jabots. Regie und musikalische Leitung haben eine plausible Fassung von Rameaus Meisterwerk geschaffen, die einem die Figuren menschlich näherbringen. Der Prolog mit den Göttern Jupiter, Diana und Amor im Wald von Erymanthe ist gestrichen, die Divertissements zwischen den Akten blieben erhalten und zusätzlich gibt es eine stumme Szene vor dem ersten Akt, die Einblicke in die familiäre Vorgeschichte der Tragödie gibt.

    Die antiken Götter (die männlichen) liebten es ja, ihre DNA in Gestalt von Stieren oder Schwänen an weibliche irdische Wesen weiterzugeben und sind somit zu Vorvätern diverser griechischer Königshäuser geworden. Neptun und Diana gehören dementsprechend zum erweiterten Familienkreis des attischen Königs. Daher muss das Erscheinen eines Gottes nicht mehr, wie in der Barockoper üblich, als Deus ex machina dargestellt werden.

    Worum geht es?

    Theseus ist mit seinem Feund in den Hades hinabgestiegen. Während seiner Abwesenheit regiert Phädra in Athen. Sie will die in ihren Stiefson Hippolyte verliebte Aricie zur Priesterin der Diana weihen lassen. Es verbreitet sich das Gerücht, dass Theseus tot ist. Phädra gesteht ihrem Stiefohn Hippolyte daraufhin ihre Liebe zu ihm. Hippolyte ist entsetzt Phädra versucht sich zu töten, was im letzten Moment von Hippolyte vereitelt wird. In genau diesem Moment kehrt Teseus aus dem Hades zurück, missversteht die Situation ud bittet Neptun, seinen Sohn zu vernichten. Daraufhin gesteht Phädra den wahren Sachverhalt und tötet sich. Voller Verzweiflung tötett sich auch Theseus. Hippolyte wurde auf Veranlaasung der Göttin Diana aber gerettet und kann Aricie zu Frau nehmen.


    „Quelles voix!“ seufzte meine aus Nancy angereiste Sitznachbarin ganz begeistert. „Was für ein Abend!“ kann ich mich ihr nur anschliessen. Dieses Meisterwerk unter den Barockopern wurde von der grossartigen Emannuelle Haȉm am Pult und einer wahrhaft illustren Sängerriege erstmals am Opernhaus präsentiert. Es ist wunderbar, Franzosen ihre eigene Sprache singen zu hören und deshalb ist es natürlich phantastisch, dass für die vier Hauptpartien französische Künstler gewonnen werden konnten.


    Allen voran Stéphanie d’Oustrac eine der grössten Sängerinnen für das Barockfach, die ihre Karriere bei William Christie begann. Dass sie darstellerisch wie stimmlich eine begnadete Tragödin ist, konnte sie in Zürich bereits als Charpentiers Médée und als Octavia in der Incoronazione di Poppea unter Beweis stellen. Ihre einzigartige Stimme berührt den Zuhörer mit einem Reichtum an Farben, Schattierungen, dramatischer Durchschlagskraft und zorniger Entschlossenheit. Sie sang die Phèdre mit viel Entschlossenheit in der Stimme, vermochte aber auch zu berühren in ihrer Verzweiflung.


    Cyrille Dubois, der in letzter Zeit in Aufnahmen und Konzerten vor allem des französischen Repertoires hören war, tritt hauptsächlich an Bühnen in Frankreich auf. Er sang den Hippolyte mit leichtem und leidenschaftlichem Tenor.


    Für Mélissa Petit war die Aricie ein sehr gelungenes Rollendebüt, ihre über reiche Tongebung verfügende Sopranstimme vermochte die Rolle bewegend auszufüllen.


    Der einzige, der in seiner Rolle nicht debütierte, war Edwin Crossley-Mercer als Thésé. Sein durchschlagskräftiger, in Momenten der Wut roher Bariton und seine differenzierte Darstellung zeigten ein feinsinniges Porträt des Helden Theseus. Wunderschön seine Arien im Hades-Akt, wo er seinen toten Freund Perithous in den Tod folgen möchte. Sowohl vom Text wie auch von der Musik her wird klar, dass die Beziehung zu Perithous für Theseus wahrscheinlich enger war als die zu seiner Frau.


    Grosser Applaus für alle Beteiligten, besonders geeiert wurde die Dirigentin


    Aleksandra Kubas-Kruk

    Gerade eben trat die junge polnische Sopranisten als Einspringerin für die erkrankte Julie Fuchs bei einem Händel-Konzert in Zürich auf und konnte rundum gefallen.Sie verfügt über eine wunderbar blühende, runde vibratoarme Stimme, die besonders geeignet für die schwierigen Arien von Händel. Es gibt bisher keine Tonaufzeichnungen von Ihr, aber ich bin sicher, dass sich das ändern wird. Bei den INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELEN Karlsruhe trat sie seit 2016 als Sigismondo in Arminio und  Morgana in Händels Alcina auf




    Renée Flemings Abschied von der Bühne war gestern. In dem Schauspiel Norma Jeane of Troy von Anne Carson steht sie wieder auf der Bühne. Die Aufführung ist halb gesungen, halb gesprochen erzählt die Geschichte der Schönen Helena aus der Ssicht einer Frau: wie Helena von den Männern zu einer Sexgöttin der Antike aufgebaut wurde und damit Gemeinsamkeiten mit Norma Jeane Baker alias Marilyn Monroe hat.

    Video enstand bei den Probearbeiten


    Regula Mühlemann

    Die Luzernerin begann ihre Ausbildung in Luzern und begann ihre Bühnenlaufbahn am dortigen Theater. Aus kleinen Rollen wurden grössere, von kleinen Häusern brachte sie über La Fenice (Despina) bis zur Scala in Mailand (Echo in Ariadne auf Naxos) und sie wird Ende Juni in Zürich in Le Nozze di Figaro die Susanna singen.

    Ich sah sie im letzten Sommer in Luzern auf der Bühne als sehr aparte Gounod-Juliette. Dazu schrieb der Online-Merker:

    „Es gibt Theatererlebnisse, die prägen sich unauslöschlich ins Gedächtnis ein. Gut möglich, dass die Premiere von Charles Gounods «Roméo et Juliette» am Freitag im Luzerner Theater mit Regula Mühlemann in der weiblichen Titelrolle dazu gehören wird.(hier in Klavierbegleitung)



    Es gibt bereits einige beachtliche Veröffentlichungen auf Tonträgern



    Lieber Siegfried,


    deine Beurteilung über die Perlenfischer hat bei mir erreicht, dass ich dadurch jetzt weiss, es gibt in Pforzheim Opernaufführungen. Ich fahre nämlich gleich nach Bad Herrenalb und habe daher gleich mal die Homepage des Theaters besucht. Volltreffer, da gibt es nämlich "Die Liebe zu den drei Orangen", allerdings in einer gesungenen Version (finde ich nicht so toll). Aber Tickets gibt es für den 18. noch reichlich - ist der einzige mögliche Termin, da ich 22. Mai wieder in Zürich für Rameaus "Hippolyte et Aricie" sein muss.


    Danke für diesen Beitrag, mir hat er was gebracht.

    Souffleur

    Ich hätte eine einzige Frage an La Roche.


    Wurde die Oper eigentlich auf Deutsch gesungen, das legt zumindest der von dir angeführte Titel Hamlet nahe. Denn Faccio als Italiener nannte sein Werk Amleto und das Libretto stammt ja von einem ganz bekannten Italiener, nämlich von Arrigo Boito

    Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte

    Oper von Marius Felix Lange





    Lange schrieb in seiner Kinderoper eine abwechslungsreiche Partitur für großes Orchester, in der spätromantische Klänge neben Koloratur-Arien wie auch schlichten Gute-Nacht-Liedern stehen.

    Es ist eine wunderbar fantastische Geschichte über das Erwachsenwerden, den Tod, die erste Liebe und die Kraft der Freundschaft.



    Ich fand auch lange keinen Zugang zu dieser Oper, egal ob mit Jose Cura/Sylvie Valayre/Juan Pons auf der Bühne oder im TV mit Kaufmann/Stemme. Erst vor 5 Jahren hat es geklickt mit Catherine Naglestad /Zoran Todorovich /Scott Hendricks unter der Regie von Kosky. Ich habe dann sehr schnell aufgeholt und die Inszenierung in drei Jahren dreimal gesehen.

    Mich würde ehrlich interessieren:

    Was ist der Wert dieses Threads?

    Wie bereichert er?

    Wo erweitert er Kenntnisse?

    Wer hat eigentlich die Fragen gestellt, die hier beantwortet werden?

    Lieber Caruso41,


    ich bekenne mich schuldig zu Frage 4. Ich las die Einträge hier und stellte als Antwort auf einen Beitrag ein paar Statistiken zum Opernhaus Zürich ein (#20). Danach stellte ich erst fest, dass es im Thread seit weit über einem Jahr vollkommen ruhig war und alle vorher nur Kritik an einer Inszenierung übten, die keiner ausser dem Urheber des Threads gesehen hat. Dann machte ich den kapitalen Fehler als Anfänger, in meinem Beitrag #25 darauf hinzuweisen und genau das und die Art der Kritik in Beitag #1 von Figarooo zu kritisieren. Von dem Moment an ging die Lawine los (50 Beiträge in einer einzigen Woche). Ich habs kapiert, ich werde in Zukunft die Klappe halten.


    zu Frage 3: Ich persönlich habe viel Erkenntnisse über Vorurteile, schlechtes Diskussionsverhalten, mangelnde Toleranz, Engstirnigkeit, Eitelkeit gewonnen.


    zu Frage 2: überhaupt keine Bereicherung. Das Traurige ist aber auch dabei, das Bereicherung und Wissensmehrung von vielen gar nicht angestrebt wird.


    zu Frage 1: Der Wert ist null!


    Genau ist das Problem vieler Threads hier im Forum, sie laufen trotz bester Intention der Initianten schnell aus dem Ruder.

    Lieber Fiesco und liebe andere Opernbesucher,


    Ist es möglich, dass Facebook und Twitter (ich bin bei keinem registriert) ihre Spuren auch hier im Forum hinterlassen? Ich schreibe einfach meine Eindrücke zur persönlichen Erinnerung in mein digitales privates Archiv und stelle den gleichenText seit 6 Wochen auch hier im Forum "Gestern in der Oper" ein. Ich sehe ja an den Zugriffen, wieviele Leute reingeschaut haben. Daumen rauf oder runter ist mir schnurzpiepegal. Mir ist es lieber, keine Reaktion zu bekommen als Kommentare lesen zu müssen, die rein gar nichts mit der besprochenen Oper zu tun haben. Wie z.B. meiner jetzt - eine Verbindung von hier zu Roberto Devereux herzustellen ist einfach nicht möglich.

    Also, ich schreibe weiter, werde aber sicher auch nicht auf Bemerkungen reagieren. So klug bin ich inzwischen doch geworden. Merke: die Mafia usurpiert auch Themen.


    Gruss Souffleur

    Das stimmt! Ich habe einfach im Inhaltsverzeichnis nach Bellini gesucht und keinen Bellini gefunden. Moderato hat das Inhaltsverzeichnis füher angelegt und alles was danach kam, ist nicht berücksichtigt. Aber jetzt kann man zumindest den Text verfolgen.


    Gruss Souffleur

    Vielleicht hat sie sich ja irgendwo versteckt und ich finde sie hier nicht. Ich meine

    Claire de Sévigné.


    Die Kanadierin war 2015/15 im Opernstudio Zürich, sang hier zuletzt Blondchen in der Entführung und tritt 2019/20 hier wieder auf als Fiakermilli in Arabella. Sie war gerade eben in Hamburg in "Le Grand Macabre" als Venus zu hören und ist noch in diesem Jahr in Savonlinna wie auch in Salzburg zu erleben.

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    Wieso hat bei den Opern noch niemand an den naheliegendsten Titel gedacht?

    LA SONNAMBULA.

    Hier ein Ausschnitt aus dem letzten Akt, die Szene der schlafwandelnden Amina (Natalie Dessay)



    Amina

    Vana speranza!... Io sento

    Suonar la sacra squilla... Al tempio ei move...

    Ah! l'ho perduto... e pur... rea non son io.

    Elvino, Rodolfo, Alessio e Coro

    Tenero cor!

    Amina

    (inginocchiandosi)

    Gran Dio,

    Non mirar il mio pianto: io gliel perdono.

    Quanto infelice io sono

    Felice ei sia... Questa d'un cor che more

    È l'ultima preghiera...

    Ah sì... Questa ecc.

    Coro

    Oh detti! oh amore!

    Amina

    (si guarda la mano come cercando l'anello di Elvino)

    L'anello mio... l'anello...

    Ei me l'ha tolto... Ma non può rapirmi

    L'immagin sua... Sculta... ella è qui, qui... nel petto.

    (Si toglie dal seno i fiori ricevuti da Elvino.)

    Né te d'eterno affetto

    Tenero pegno, o fior... né te perdei...

    Ancor ti bacio... ma... inaridito sei.

    Ah! non credea mirarti

    Sì presto estinto, o fiore;

    Passasti al par d'amore,

    Che un giorno sol durò.

    (Piange sui fiori.)

    Elvino

    Io più non reggo.

    Amina

    Passasti al par d'amore...

    Elvino

    Più non reggo a tanto duolo.

    Amina

    Che un giorno sol durò.

    Potria novel vigore

    Il pianto mio recarti...

    Ma ravvivar l'amore

    Il pianto mio non può.

    Ah non credea, ecc.

    Elvino

    No, più non reggo.

    Amina

    E s'egli

    A me tornasse!... Oh! torna, Elvino.

    Rodolfo (ad Elvino)

    Seconda

    Il suo pensier.

    Amina

    A me t'appressi? Oh gioia!

    L'anello mio mi rechi?

    Rodolfo (ad Elvino)

    A lei lo rendi.

    (Elvino rimette l'anello ad Amina.)

    Amina

    Ancor son tua: tu sempre mio... M'abbraccia,

    (Rodolfo fa avvicinare Teresa ad Amina.)

    Tenera madre... io son felice appieno!

    (Elvino è prostrato ai piedi di Amina, e Teresa l'abbraccia.)

    Gönnen wir doch jedem seine Auffassung. Wenn Leute den Züricher Idomeneo gut finden, sollen sie hingehen und können das sicher auch begründen, warum es ihnen gefällt.


    Da hat La Roche (fast) recht. Die Leute müssen aber zuerst(!) hingehen und können erst dann begründen, warum es ihnen gefällt. Unter den inzwischen 65 Beiträgen war nicht ein einziger, der drin war und es gut fand (Siegfried hat sich ja geoutet, aber klugerweise hat er seine Meinung nicht öffentlich gemacht, denn im Gegensatz zu mir war ihm klar , was man damit für eine Lawine ins Rollen bringen kann), dafür aber sehr viele, die nicht drin waren aber trotzdem..... na ja, wenn ich das jetzt weiter ausführe würde sich das Rad wieder im Kreis drehen. Ganz kurz und knapp lautet das Fazit doch, niemand fand den Zürcher Idomeneo gut! Jetzt sollten eigentlich alle zufrieden sein und Ruhe geben.


    Noch eine kleine Anmerkung zum Schluss. Die Stadt heisst zwar Zürich (oder auf Züritüütsch Züri)das Adjektiv hat aber nie ein i, also richtig Zürcher. Klar? Nie im Restaurant Züricher Geschnetzeltes bestellen!

    Hallo, Bertarido,


    sehr gut, daß Du entscheiden kannst, welche Kritik niveaulos und welche niveauvoll ist. Glücklicherweise ist Dein Beitrag keine Zensur.


    Ja, das kann ich entscheiden.


    Nana, ist das nicht sehr hochtrabend? Du kannst entscheiden, welche Kritik Du gut findest. Du kannst entscheiden, ob eine Kritik Deine Erlebnisse widerspiegelt, wozu allerdings Dein Besuch der Vorstellung (möglichst der gleichen mit der gleichen Besetzung, die der Rezensent gesehen hat) Voraussetzung ist.


    Du kannst aber nicht entscheiden, ob eine Kritik von allen Lesern für gut empfunden wird.


    Immer die Zitate richtig lesen. Bertarido hat ja nur gesagt, dass er entscheiden kann, ob eine Kritik niveaulos ist oder nicht (in diesem Fall z.B. Figarooos Ausdruck "K***e" oder "bekloppte Regisseuse"). Er hat aber nie behauptet, dass er entscheidenen kann ob eine Kritik von allen Lesern als gut empfunden wird. Da verdreht La Roche den Sinn

    In Szene 6 der Damnation de Faust Le songe de Faust




    FAUST (endormi)
    Margarita!


    MÉPHISTOPHÉLÈS, GNOMES ET SYLPHES

    Le lac étend ses flots à l'entour des montagnes;

    Dans les vertes campagnes

    Il serpente en ruisseaux.


    GNOMES ET SYLPHES

    Là, de chants d'alégresse

    La rive rententit.

    Ha!

    D'autres chœurs là sans cesse

    La danse nous ravit.

    Les uns gaiement s'avancent

    Autour des côteaux verts!

    Ha!

    De plus hardis s'élancent

    Au sein des flots amers.


    FAUST (rêvant)
    Margarita! ô Margarita!


    MÉPHISTOPHÉLÈS, GNOMES ET SYLPHES

    Le lac étend ses flots à l'entour des montagnes;

    Dans les vertes campagnes

    Il serpente en ruisseaux.


    GNOMES ET SYLPHES

    Partout l'oiseau timide,

    Cherchant l'ombre et le frais,

    S'enfuit d'un vol rapide

    Au milieu des marais.


    MÉPHISTOPHÉLÈS

    Le charme opère; il est à nous!


    FAUST
    Margarita!


    GNOMES ET SYLPHES

    Tous, pour goûter la vie,

    Cherchant dans les cieux

    Une étoile chérie

    Qui s'alluma pour eux.

    Dors, dors, heureux Faust, dors, dors!


    MÉPHISTOPHÉLÈS
    C'est bien, c'est bien, jeunes Esprits, je suis content de vous.

    Bercez, bercez son sommeil enchanté.